Gitarrenunterricht zu teuer?

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JAYVEE!
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Gitarrenunterricht zu teuer?

Erstellt: von JAYVEE! » 02.06.2011, 22:54

Hey Leute,

ich bin schon die ganze Zeit am überlegen, Gitarrenunterricht zu nehmen. Hatte ungefähr vor einem Monat einen Schnupperkurs an einer Gitarrenschule mitgemacht für 45€/Monat, bei jeweils 1ner Stunde pro Woche. Der Preis ist ja noch i.O, aber wenn man dort einen Vertrag abschließt, zahlt man 85€/Monat und in den Ferien findet kein Unterricht statt.
Ich fand es dort eigentlich ganz gut, der Lehrer hat auch alles gut erklärt, aber wenn ich mir die anderen Schulen angucke, da zahlt man 60-70 € im Monat und das ist schon vom Preis her ein großer Unterschied. Als ich einen Mitarbeiter in dem Gitarrenladen darauf angesprochen habe ,wieso die Preise so teuer sind , meinte er nur, dass der Lehrer bei dem ich Unterricht hatte, auch in ner Band spielt und ziemlich gut Gitarre spielt. Was würdet ihr mir vorschlagen?
Soll ich ma woanders umschauen oder ist der Preis noch in Ordnung.


jayvee

Bullway
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Erstellt: von Bullway » 02.06.2011, 23:03

die preise sind regional geregelt 21 € pro std is ok

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karioll
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Erstellt: von karioll » 02.06.2011, 23:24

Du bezahlst also 85x 12= 1020 € und bekommst dafür 40 Stunden (weil ca 12 Wochen Ferien sind).

Das ist ein Stundenpreis von ca 25,50 €. Das ist ok, wenn es Einzelunterricht ist. Entspricht annähernd einem Privatlehrer, der die Ferien nicht bezahlt bekommt.
Reich wird ein Lehrer davon nicht, obwohl er ein großes Spezialwissen hat.

Die Schlussfolgerung für dich -falls es für dich finanziell hart an der Grenze ist - üben, üben üben, damit du maximalen Gewinn an Wissen daraus ziehst. Das freut letztendlich auch den Lehrer am meisten und du wirst Sachen spielen können, die andere nicht können. Für dein Geld solltest du aber auch unbedingt einen Lehrer suchen, mit dem die Chemie stimmt, sonst kann er dir nichts beibringen.
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sabger
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Erstellt: von sabger » 03.06.2011, 09:05

25,50 euronen nenn ich einen stolzen stundenlohn für einen gitarrenlehrer
trotz seines grossen spezialwissens
wenn ich zum vergkeich das gehalt einer krankenschwester oder gar eines stationsarztes sehe
mein fazit
gitarrenlehrer sind eindeutig zu teuer
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Ziffnab
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Erstellt: von Ziffnab » 03.06.2011, 09:22

Naja, das würde ich so nicht sagen. Sind sie für ne Musikschule tätig, müssen sie ja erstmal nen Teil abtreten. Versteuern müssen sie das ja auch alles. Und 15 mins für den schüler zuhause vorbereiten ist auch normal. Zumal sie teilweise auch ziemlich ungemütliche arbeitszeiten haben.
Und die meisten die sowas verlangen haben auch studiert.
Da verdienen andere Akademiker deutlich mehr...
Also wenn nen Gitarrenlehrer seinen Job ordentlich macht und auf alle Wünsche des Schülers eingeht, ist der Preis denke ich schon i.O.

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howdy71
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Erstellt: von howdy71 » 03.06.2011, 09:51

Ich denke auch, dass der Preis soweit OK ist. Sicherlich die obere Grenze! Aber wie Ziffnab schon geschrieben hat, gibt es einige Faktoren, welche den Preis treiben!

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Harry83
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Erstellt: von Harry83 » 03.06.2011, 09:55

Moin!

Ich hatte gerade mal 35€ im Monat bezahlt. Nur in den Sommerferien wurde nicht unterrichtet.
Die Preise sind recht verschieden. Ich würde aber das Geld, bezahlen, wenn es sich lohnt, dort zu lernen. Ich habe schon von Musikschulen gelesen, dass die um die 125€ pro Monat haben wollten, der Schüler aber kaum was gelernt hat. Ich würde es machen!
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howdy71
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Erstellt: von howdy71 » 03.06.2011, 11:01

125 Euro im Monat? Das bezahlt jemand?

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Ziffnab
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Erstellt: von Ziffnab » 03.06.2011, 11:05

Ein pinball sicherlich ^^

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Harry83
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Erstellt: von Harry83 » 03.06.2011, 11:06

Ich würde es machen! Je nachdem, was der Lehrer unterrichtet. :)
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Raffael Piemont
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Erstellt: von Raffael Piemont » 03.06.2011, 13:40

Hallo liebe Gitarrengemeinde!

Ich nehme auch Gitarrenunterricht hier bei mir um die Ecke in Stuttgart bei nem sehr erfahrenen Gitarrenlehrer und bezahle bei ihm 62 Euro im Monat a 30 Minuten.

An allen Feiertagen und in allen Schulferien in Baden-Würthenberg findet kein Unterricht statt.(und leider haben wir davon reichlich in Bawü)

Andere Musikschulen nehmen hier 100 Euro im Monat und mehr für 45 Min. mit gleicher Regelung der Unterrichtsfreien Zeiten.

Mein Gitarrenlehrer war so nett mit mir 45 Minuten Unterricht zu machen für den gleichen Preis, einfach weil ich ihn freundlich danach gefragt habe.

Meine Frage an euch: Wo ist das Preislich einzuordnen (Großstadtpreise) und was macht einen guten Unterricht aus? Gibt es Kriterien? Also meistens komme ich mit irgendwelchen Sachen an, wo mir entweder Technik oder Spielweise unklar sind und die zeigt mir eben und gibt Tipps und manchmal Material. Ich muss noch sagen, das er schon öfter mit mir überzogen hat und sogar extra Termine gemacht hat, wenn mal im Monat Feiertage und Ferien an meinen Unterrichtstagen war, obwohl das nicht vertraglich geregelt ist.

Eure Meinung würde mich echt interessieren!

LG Raffael Piemont
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karioll
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Erstellt: von karioll » 03.06.2011, 13:58

hi, Raffael,

ich kenne auch Musikehrer, die bei interessierten Schüler gern mal überziehen oder Extras geben, falls es ihm zeitlich möglich ist. Es macht dem Lehrer ja auch Spaß , wenn sie etwas weitergeben und es fällt auf fruchtbaren Boden. Ist ein großes Entgegenkommen, für das du dankbar sein kannst, denn nicht immer ist so etwas möglich.

Guter Unterricht ist, wenn der Lehrer dich dort abholt, wo du bist. Ich denke auch, dass er nicht nur Musiker sein darf, sondern auch Lehrer sein muss, also die verschiedensten Unterrichsmethodiken beherrschen sollte.
Ich kannte schon einige sehr gute Gitarristen, die aber wirklich schlechte Lehrer waren, weil sie das Handwerkszeug eines Lehrers nicht kannten.

Außerdem gehört eine große Toleranz und Geduld zum Lehrer.

Dass er selber vorher können muss, was die Schüler lernen wollen ist natürlich selbstverständlich, daher kann ich die weiter oben geäußerte Zeitvorstellung von 15 Minuten für die Unterrichtsvorbereitung nicht so ganz bestätigen. Wenn man die ganzen Songs im Kopf haben soll, nach denen die Schüler fragen könnten, dann kann es bald sein, dass ein Lehrer mehrere Stunden am Tag selbst beschäftigt ist, das Neue zu hören + zu lernen, und das alte immer wieder aufzufrischen (sonst kann er nach ner Weile nur noch "Hoch auf dem gelben Wagen" unterrichten, wie es ildimo mit ihrem ersten Lehrer ergangen ist).
Ich bin auch sicher, dass jeder Schüler eine individuelle Vorbereitung benötigt.

Der Preis, den du bezahlst scheint auch im unteren Level zu liegen. Du schriebst es ja selbst, dass er dir kostenfrei ne Viertelstunde drauf legt und dass Andere von vornherein schon mehr verlangt hätten.
Zuletzt geändert von karioll am 03.06.2011, 14:09, insgesamt 1-mal geändert.
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howdy71
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Erstellt: von howdy71 » 03.06.2011, 14:09

Hi Raffael,

das Zahle ich hier in Köln auch. Ferien und Feiertage kein Unterricht.

Wenn ich mal eine Stunde ausfallen lassen muss, dann wird nach einem Ersatztermin gesucht, und aus den 30 Minuten werden auch schonmal gerne 50 Minuten.

Mein Lehrer geht nach einem Buch vor, anhand dessen die Grundlagen vermittelt werden. Es ist aber kein Problem, das Buch bei Seite zu legen und eigene Songwünsche einzubauen.

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Raffael Piemont
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Erstellt: von Raffael Piemont » 03.06.2011, 14:11

karioll hat geschrieben:hi, Raffael,



Außerdem gehört eine große Toleranz und Geduld zum Lehrer.

Dass er selber vorher können muss, was die Schüler lernen wollen ist natürlich selbstverständlich, daher kann ich die weiter oben geäußerte Zeitvorstellung von 15 Minuten für die Unterrichtsvorbereitung nicht so ganz bestätigen.
Ich bin auch sicher, dass jeder Schüler eine individuelle Vorbereitung benötigt.


Wie meinst du das Karioll? Das die ersten 15 Minuten des Unterrichts erstmal Reindenken und Vorbereitung sind vom Lehrer wenn man mit einem neuen Song kommt?

Ja ich bin dankbar, das er so extras macht, letzes mal haben wir eine halbe Stunde sogar überzogen.. (das liegt daran, das ich fast immer der letzte Schüler bin am Tag).

Ich hab manchmal fast ein schlechtes Gewissen, wenn ich meinen Lehrer mit irgendwelchen Dingen überfalle, neulich mit "more than words by extreme" ich habe mir so ein kleines sehr schönes Notizheft gekauft, wo ich persönlich einfach aufschreibe, was ich so auf der Gitarre mache, damit ich ein Gefühl bekomme das ich irgendwie weiterkomme.
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Raffael Piemont
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Erstellt: von Raffael Piemont » 03.06.2011, 14:14

hey howdy,

dann lieg ich ja im "normalen" Rahmen schätze ich mal. Bin froh, das ich Unterricht bekommen kann, ich find das persönlich für mich wichtig. Ich würd eher auf Kleidung oder bessere Lebensmittel verzichten wie auf den Musikunterricht.

Häufig finde ich, wird einen da mit Skepsis begegnet weil viele Nichtmusiker halt Unterricht für "luxus" halten also auf etwas worauf man verzichten könnte, was ich so nicht unterschreiben könnte. Lg.
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karioll
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Erstellt: von karioll » 03.06.2011, 14:28

Wie meinst du das Karioll? Das die ersten 15 Minuten des Unterrichts erstmal Reindenken und Vorbereitung sind vom Lehrer wenn man mit einem neuen Song kommt?


ziffnab schrieb, dass es normal ist, dass der Lehrer sich außerhalb des Unterrichts ca 15 Minuten vorbereiten muss. Ich sage, es ist viel mehr, weil es nicht nur die direkte Vorbereiten auf den Schüler gibt, sondern auch ein allgemeines Fithalten für den Beruf.
Extremer Vergleich, damit klar wird , was ich meine: Ein Hochspringer arbeitet ja auch nicht nur 20 sec am Tag., sondern macht die unglaublichsten Dinge jahrelang viele Stunden täglich, um seine Leistung bringen zu können.

Spiel mal einen Lauf ein Jahr lang nicht, dann weißt du, was ich meine. Für einen Lehrer ist es wichtig das Level zu halten und modernen Dinge immer wieder dazu zu lernen, das geht nicht mit 15 Minuten. Das wird auch nicht bezahlt. Da relativiert sich der Stundensatz gleich erheblich. Eine Krankenschwester (die weiter oben als Beispiel für niedrigere Stundenlöhne herhalten musste) macht ihre Weiterbildung während der bezahlten Arbeitszeit.
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Raffael Piemont
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Erstellt: von Raffael Piemont » 03.06.2011, 19:17

Ach so war das gemeint! Ja das stimmt natürlich.

Also mein Gitarrenlehrer hat halt noch seine Musikeragentur und sein Partner, wo die immer weiß Gott wo auf Veranstaltungen, Messen und co auftreten. Sowieso denke ich das ein Gitarrenlehrer sehr viel spielt außerhalb seiner Unterrichtszeit.

Klar vieles vergisst man einfach wenn man es nicht mehr benutzt.
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Silver Flame
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Erstellt: von Silver Flame » 04.06.2011, 19:43

Ich hab jetzt nicht die zahlreichen Posts gelesen, aber hier meine Meinung:
Ich zahl für meinen Gitarrenunterricht auch 60€ ( aber für ne halbe Stunde pro Woche! ). Das ist eigentlich schon ziemlich viel, vor allem wenn man selber nicht verdient.
Jetzt das große ABER:
Ich hab eine zweite Schule ausprobiert, die näher bei meinem Wohnort war ( sogar mit Rad gut zu erreichen ) und weniger gekostet hätte. Allerdings war da der Lehrer meiner Meinung nach ein ... *zensiert*. Der hat unter Musik überhaupt nix von dem verstanden, was ich mir darunter vorstelle. Dann bin ich zu dem anderen Lehrer zurück und muss sagen:
Das war die beste Entscheidung, die ich hätte machen können. Der Lehrer da ist ein super Kerl, hat die gleiche Auffassung wie ich zur Musik und den selben Musikgeschack. Das ist mir dann auch das zusätzliche Geld wert. Der Spaß ist wichtig und sonst nix.
Also wenns dir wert ist und du dich toll mit dem Lehrer verstehst ( ich mit meinem zb super, der ist der coolste Lehrer den ich mir vorstellen kann ) dann ist es das wirklich wert und dir wird das Geld nix ausmachen.

Das ist meine Meinung, hoffentlich hilfts.
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Harry83
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Erstellt: von Harry83 » 04.06.2011, 20:34

Genau das ist ja das Problem mit den Musikschulen. Mal zahlt ein Vermögen, und es kann sein, dass der Lehrer schlecht ist, bzw. einem den Stoff schlecht vermitteln kann. Dann wiederum gibt es Lehrer, die nicht so viel sehen wollen, und bringen einem echt viel bei. Man sollte in erster Linie nicht nach dem Preis, sondern nach der Sympathie gehen. Es bringt nichts, wenn ich z.B. nur sehr wenig zahlen muss, mit dem Lehrer aber überhaupt nicht kann!
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Erstellt: von ildimo » 04.06.2011, 21:05

karioll hat geschrieben:Wenn man die ganzen Songs im Kopf haben soll, nach denen die Schüler fragen könnten, dann kann es bald sein, dass ein Lehrer mehrere Stunden am Tag selbst beschäftigt ist, das Neue zu hören + zu lernen, und das alte immer wieder aufzufrischen (sonst kann er nach ner Weile nur noch "Hoch auf dem gelben Wagen" unterrichten, wie es ildimo mit ihrem ersten Lehrer ergangen ist).


Muss das der Gerechtigkeit halber kurz korrigieren. Der Mann konnte I.M.O wirklich gut Gitarre spielen. Aber sein Lehrplan beinhaltete u.a. "Hoch auf dem gelben...." und viele Titel in dieser Art :cry: .

Jetzt habe ich ja einen anderen Lehrer. Allerdings haben wir beide derzeit ein ganz anderes Problem. Ich zahle 22 € pro Stunde und finde das in Ordnung, bei der Zeit ist er nicht pingelig.

Unser Problem: In der ersten Stunde haben wir "alle Details" besprochen, wie Stundenausfall, Stundenplanung usw. . Ich habe ihm gesagt, dass ich gerne alles im Vorfeld regele, damit es später keine Probleme gibt. Zwei Wochen später schickt er mir ne mail in der steht, dass er nicht nur den Monat im voraus plant, sondern auch sein Geld für den Monat komplett im voraus haben möchte. Ich war und bin etwas angesäuert, weil er davon nämlich in den 3 Unterrichtsstunden, die wir vorher mit einander verbracht haben nix gesagt hat. Wir reden hier von Privatunterricht, keineswegs von einer Musikschule. Meine Tochter hatte fast 3 Jahre klassischen Unterricht zuhause und ich habe immer nach der Stunde bezahlt. Auch der "Hoch auf dem gelben Wagen" Lehrer wollte die Kohle nach der Stunde.
Wie ist das bei Euch, falls Ihr Privatunterricht habt?
Bei Musikschulen ist immer Vorkasse, die haben aber auch einen anderen Kostenapparat.

Danke und l.G.
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Harry83
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Erstellt: von Harry83 » 04.06.2011, 21:10

Genau das meine ich! Was soll ich mit einem Lehrer, der mir nicht das vermittelt, was ich möchte?
Zu deiner Frage: Erst die Leistung und dann das Geld. Wenn es vertraglich natürlich anders geregelt ist, kann man da nichts machen. Ich habe immer erst gegen Ende des Monats meine Gebühren bezahlt.
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Erstellt: von ildimo » 04.06.2011, 21:20

Hi Harry83,

danke für Deine schnelle Antwort. So kannte ich das bisher auch nur und mit der abweichenden Regelung ist er erst nach der 3. Stunde rausgerückt. Das ärgert mich am meisten.

Gruß
Ilona
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Harry83
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Erstellt: von Harry83 » 04.06.2011, 21:24

Erst nach der 3. Stunde? Da ist mit Sicherheit was faul! Gut! Ich hatte nur bei einem richtigen Lehrer regulären Unterricht. Doch nach der Probestunde zeigte er mir den Vertrag, in dem alles geregelt war. Und nicht erst nachdem ich mehrere Stunden gelernt habe.
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Erstellt: von karioll » 04.06.2011, 21:57

das kann man vertraglich frei gestalten. Dass er es erst so spät schrieb, lag vielleicht daran, dass er es am ersten Tag vergessen hat und bzw. es als selbstverständlich ansah.
Und erst als er merkte, dass du auch nach der 3 Stunde nicht im Voraus bezahlst, hat er es dir mitgeteilt. Da muss keineswegs etwas faul sein. Frag ihn doch einfach, wie es dazu kam.

Ich hatte verschiedene Lehrer, alle wollten ihr Geld im Voraus, was ich persönlich gut verstehen kann. Gerade in ner Großstadt ist schon mal ein Schüler einfach mit etwas anderem beschäftigt und kommt plötzlich nie wieder.
Außerdem habe ich das Geld eingeplant und es liegt ab dem ersten d. M. auf meinem "Spaßkonto" bereit.
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bowmen
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Erstellt: von bowmen » 05.06.2011, 01:34

Also ich finde den Preis absolut angemessen, wenn der Unterricht was taugt und man sich dabei wohl fühlt.

Bei uns in der Provinz kostet der Unterricht an "meiner" Musikschule 73€/Monat für 45 Min.
Während der Ferien ist kein Unterricht.
Stunden die mal ausfallen, werden problemlos nachgeholt.

Es geht auch nicht nach Schema X, sondern wir haben am Anfang des Schuljahres besprochen in welche Richtung es gehen soll und das würde auch gut eingehalten.

Wenn aus den 45 Min mal 60 oder 70 Min werden (weil der Schüler nach mir mal nicht kommt) ist es auch kein Problem und führt zu keinen weiteren Kosten.

Die Proben für das Schulkonzert waren natürlich ebenfalls kostenlos.
(falls es jemanden Interessiert das hab ich nach ziemlich genau einem Jahr gelernt:
http://www.youtube.com/watch?v=odDwSM43 ... ideo_title
der Rhythmusgitarrist ist übrigens meine Gitarrenlehrer )

Die Proben fanden dann auch schon mal Samstag abend oder Sonntag vormittag statt.
(Weil wir schon ältere Semester sind und auch noch nebenbei arbeiten müssen :D )
Also auch ne Schei**arbeitszeit für den Lehrer.
Viele Lehrer unterrichten auch Abends oder an den Wochenenden um die arbeitende Bevölkerung, die Tagsüber keine Zeit hat, zu unterrichten.

Nur mal so nebenbei, die meisten Lehrer an den Privaten Musikschulen arbeiten auf Provisionsbasis da kommen keine 25 Euro o.ä. bei Ihm/Ihr an.
Dann sind viele der Lehrer Selbstständig und nicht angestellt, d.h. Rentenversicherung, Krankenversicherung natürlich die Steuer - alles selbst Bezahlen und das ganze ohne Arbeitgeberanteil.
Ich schätze mal die meisten Musiklehrer sind eher unterbezahlt und werden sicherlich nicht reich mit Ihrer Tätigkeit.

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Erstellt: von ildimo » 05.06.2011, 14:19

karioll hat geschrieben:das kann man vertraglich frei gestalten. Dass er es erst so spät schrieb, lag vielleicht daran, dass er es am ersten Tag vergessen hat und bzw. es als selbstverständlich ansah.
Und erst als er merkte, dass du auch nach der 3 Stunde nicht im Voraus bezahlst, hat er es dir mitgeteilt. Da muss keineswegs etwas faul sein. Frag ihn doch einfach, wie es dazu kam.

Ich hatte verschiedene Lehrer, alle wollten ihr Geld im Voraus, was ich persönlich gut verstehen kann. Gerade in ner Großstadt ist schon mal ein Schüler einfach mit etwas anderem beschäftigt und kommt plötzlich nie wieder.
Außerdem habe ich das Geld eingeplant und es liegt ab dem ersten d. M. auf meinem "Spaßkonto" bereit.


Also ich denke "faul" ist da nichts. Ich finde es nur sehr schade, dass es N A C H der dritten Stunde zu diesem Problem kommen muss. Ich habe mich schon in der ersten Stunde sehr intensiv bemüht, alle Bedingungen abzuklären, damit wir über alles Klarheit haben. Da kam nix in der Richtung.
Und ehrlich gesagt, wäre ich nie auf die Idee gekommen im Voraus zu bezahlen, weil es bei den Gitarrenlehrern, die ich bisher kennergelernt habe, absolut nicht üblich war.
Großstadt ist hier ja auch nicht, eher plattes Land. Und das ich nicht zu den Kids gehöre, die nach 2 Wochen nicht mehr kommen, könnte er durchaus gemerkt haben.

Ich denke er hat da einfach etwas versäumt. Aus Versehen, oder warum auch immer. Aber schließlich und endlich bin ich ja auch Kundin und das Ganze ist ein Dienstleistungsgeschäft bei dem der Kundenwunsch im Vordergrund stehen sollte, oder nicht?

L.G.
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Erstellt: von karioll » 05.06.2011, 14:37

naja, kommt drauf an, was Priorität hat.
Es ist eine Wechselbeziehung zwischen Dienstleister und Kunde, beide haben etwas von dem Deal. Einer kann ohne den anderen seine Ziele nicht erreichen.

Es stimmt der Kunde ist König. Könige haben besonders gute Erziehung und haben das Große und Ganze im Blick.

Für mich ganz persönlich gilt: Der Zahlungsmodus z.B. ist komplett nebensächlich. Da ich nicht gern einem anderen etwas schulde, zahle ich sogar lieber im Voraus, wenn ich die Wahl habe.
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Erstellt: von jaensn » 05.06.2011, 15:08

Hi,

ich bezahle 70,- € pro Monat für 35 mins Einzelunterricht pro Woche (werden meist 60 mins draus) und in den Ferien ist kein Unterricht. Komme so also auf 840 € im Jahr und trotz eines Stundenlohnes von ca. 35,- € (in 40 Wochen, wegen der Ferien), fühle ich mich bei meinem Lehrer so gut aufgehoben, dass ich das akzeptiere. Faktisch ist der Lohn ja eher geringer, weil die 35 mins meist länger dauern. Bin allerdings auch berufstätig. Für Teenager wäre das schon sehr viel Geld, wenn man es aus eigener Tasche zahlen müsste.
Da kann man sich überlegen, am Anfang erstmal Gruppenunterricht zu nehmen, der meist preiswerter ist.
Zuletzt geändert von jaensn am 05.06.2011, 15:11, insgesamt 1-mal geändert.

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Erstellt: von ildimo » 05.06.2011, 15:09

karioll schrieb:
Es stimmt der Kunde ist König. Könige haben besonders gute Erziehung und haben das Große und Ganze im Blick.


Ehrlich gesagt, finde ich diese Anspielung auf Erziehung und den großen Weitblick nicht nur völlig unpassend, sondern auch recht überheblich.

Wir unterhalten uns hier über eine Geschäftsbeziehung und nicht über Almosen oder ähnliches.

Ich wäre wirklich interessiert zu wissen, wie Du reagierst, wenn Du von Deinem "Spaßkonto", das Du von Deinen Schülerhonoraren pflegst, Kohle rausrücken sollst, bevor Du dafür etwas erhalten hast.
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Erstellt: von FretboardAddict » 05.06.2011, 15:15

Hallo jayvee,

Ich zahle allgemein sehr gerne für Dienstleistungen,wenn sie mir einen Vorteil bringen und das
Verhältnis Preis/Leistung fair ist. Den Wert kann nur ich selbst bestimmen.
Ob man sich etwas leisten kann oder nicht,steht nochmal auf einem anderen Blatt.

Wenn sich jemand 1 Stunde pro Woche hinsetzt und ich sehe das er ernsthaft versucht mir etwas beizubringen, und mir behilflich bei meinen Zielen ist. Dann wäre mir das persönlich einen Stundenlohn von 20-30€ wert. Es kann auch vorkommen das dies in Form von Trinkgeld passiert. Allerdings,bestimme nur ich wann dies ein Ende hat und lass mich nicht auf ein Jahresvertrag ein.

Verträge auf Zeit finde ich dennoch verständlich,so das manche ihre Zeit und Einnahmen besser einplanen können. Aber um Zeitplanung und Einnahmen anzupassen sollte meiner Meinung nach niemand 1 Jahr benötigen ... Das nenne ich dann eher Bequemlichkeit.
Technically, I am not a guitar player, all I play is truth and emotion. I don't give a fuck if you boo, as long as you boo in key. Jimi Hendrix

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Erstellt: von karioll » 05.06.2011, 15:39

Ich wäre wirklich interessiert zu wissen, wie Du reagierst, wenn Du von Deinem "Spaßkonto", das Du von Deinen Schülerhonoraren pflegst, Kohle rausrücken sollst, bevor Du dafür etwas erhalten hast
.

Ich bin Schüler, kein Lehrer.

Des Weiteren arbeite ich in meinem Job so, dass ich erst in Vorleistung gehe, in der Hoffnung , meine Arbeit auch bezahlt zu bekommen. Daher triffst du mit deinem König bei mir eine wunde Stelle. Denn gerade Leute, die plötzlich die Leistung nicht oder unkomplett bezahlen wollen, berufen sich auf ihr Königsrecht und arbeiten mitunter mit sehr unsauberen Methoden. Der Ruf nach dem Recht als König höre ich komischerweise nur bei denen die dieses Recht anderen eher nicht zubilligen. Es ist eine persönliche Erfahrung und das passiert alle paar Monate, egal wie gut ich gearbeitet habe. Bei berechtigen Reklamationen muss keiner auf seine Königswürde pochen, da bin ich von mir aus schon bemüht, den Kunden wieder zufrieden zu machen. Das sind ja auch immer nur Kleinigkeiten, die leicht gemacht sind.

Wie ich bereits schrieb, bezahle ich im voraus, bevor ich den Unterricht bekomme. Und plane genau das ein. Dafür gehe ich einige Stunden extra arbeiten. Somit habe ich den Kopf frei für den Unterricht und gönne meinem Lehrer von Herzen seinen Lohn.
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Erstellt: von ildimo » 05.06.2011, 16:25

@karioll

Bitte tu mir zum Abschluss dieser Diskussion den Gefallen und lies nochmal genau nach wer hier diese "Königs-Debatte" angefangen hat.
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karioll
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Erstellt: von karioll » 05.06.2011, 16:29

Danke für den Hinweis, ildimo.
Mir ist es in Wirklichkeit egal, wie du mit deinem Lehrer umgehst oder er mit dir.


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Mir fiel auf, dass fast alle Schüler schrieben, dass die Lehrer nicht auf die Minute gucken. Hier war die Rede von 15 Minuten bis fast zu 30 Minuten regelmäßig oder gelegentlich kostenfrei oben drauf gepackt werden. Kann ich von meinem Lehrer übrigens auch so bestätigen.
Das gibt es vermutlich nur bei Privat-Unterricht, oder? In einer Musikschule ist dafür wahrscheinlich weniger Zeit? Oder?
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Vauge
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Erstellt: von Vauge » 05.06.2011, 16:57

Ich nehme das Geld auch entweder für einen Monat, oder für den 5er-Block im Vorraus. Anfangs habe ich das nicht gemacht. Aber das wurde mir zu unverbindlich, denn es haben oft Schüler kurzfristig abgesagt. Ausserdem kann ich auch als Privatmensch besser planen. Denn mit dem Unterricht verdiene ich schon zu einem Teil auch das Geld von dem ich leben muss. Man hat etwas mehr Überblick und Verbindlichkeit wenn man das Geld für einen überschaubaren Zeitraum im Vorraus nimmt.

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bowmen
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Erstellt: von bowmen » 05.06.2011, 17:48

karioll hat geschrieben:Danke für den Hinweis, ildimo.
Mir ist es in Wirklichkeit egal, wie du mit deinem Lehrer umgehst oder er mit dir.


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Zurück zum Thema:
Mir fiel auf, dass fast alle Schüler schrieben, dass die Lehrer nicht auf die Minute gucken. Hier war die Rede von 15 Minuten bis fast zu 30 Minuten regelmäßig oder gelegentlich kostenfrei oben drauf gepackt werden. Kann ich von meinem Lehrer übrigens auch so bestätigen.
Das gibt es vermutlich nur bei Privat-Unterricht, oder? In einer Musikschule ist dafür wahrscheinlich weniger Zeit? Oder?


Naja kommt drauf an, ich bin in einer Musikschule und bei mir ist es so, daß ich der erste am Mittag bin.
Komme ich mal etwas früher aus der Arbeit (Mittagspause) dann fangen wir auch schonmal früher an, kommt der Schüler nach mir mal später oder gar nicht kann es auch vorkommen das wir etwas länger machen.
Ist aber nicht unbedingt die Regel, kommt aber ab und zu schon vor.
Mich freuts und den Lehrer stört es scheinbar nicht.

Wahrscheinlich kommt es auch ein bißchen drauf an wie gut der "Draht" zum Lehrer ist und ob der auch sieht ob man bereit ist was zu lernen.

Jannii
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Erstellt: von Jannii » 06.06.2011, 11:16

Vor 2 Jahren, als ich meine Gitarre kaufte und nicht weiter kam, hatte ich auch mal eine Probestunde bei einem Studenten. Das hat mich 10 € gekostet 30 min., aber halt nur Probe. Das Schöne an ihm war, er hatte gleich mal mit den Cranberries und Zombie angefangen, fand ich voll cool. Er wollte auch wissen was ich so höre, um es interessanter zu gestalten.

Leider wohne ich auf nen Dorf und er in ner Stadt, so war der Weg dahin teuer. Ich bin leider Gottes arbeitssuchend, da ist das für mich schon teuer. :(
LG Jannii

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Erstellt: von karioll » 06.06.2011, 23:12

hi, janni, ich wünsche dir wieder bessere Zeiten, damit einen guten Lehrer nehmen kannst.
Ich habe ja von einigen schon gehört, dass sie oder die Eltern was zusätzliches arbeiten, damit sie einen Lehrer haben können. Das ist manchmal echt schwer. 10 € sind ne Menge Kohle, wenn man sie nicht hat!
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Erstellt: von JeSter » 08.06.2011, 12:48

Ich nehme privaten Gitarrenunterricht bei einem studierten Musiklehrer und studiertem Klassikgitarristen. Er hatte seine ersten Schüler 1990.
Das hat natürlich seinen Preis, ich zahle 25euro die Stunde und bezahl ihn dann immer am Ende der Stunde und auch nur wenn wirklich Unterricht ist. So gibt es keinen Ausfall in den ferien, muss aber manchmal im Monat 125euro berappen.

Kommt unterm Strich wohl das gleiche dann bei rum.
Für die Qualität die ich bekomm , bin ich wirklich zufrienden.

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Erstellt: von Counterfeit » 08.06.2011, 13:45

so teuer sind die 25 Euro pro Stunde ja noch nichtmal. Wenn es denn wirklich eine 60 Minuten Stunde ist ;) Ich zahle pro Monat 58 Euro für 30min/Woche..das sind im Monat 1 - 1,5 Stunden und das auch in den Ferien, wenn kein Unterricht ist. D.h. du kommst für 1 - 1,5 Stunden auf 50 bzw. 62,50 Euro pro Monat. Also im ganz normalen Rahmen...

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Erstellt: von Gidar_Rookie » 08.06.2011, 13:54

Ich schließe mich mal an.
Monatlich bezahle ich 50 Euro für wöchentlich eine halbe Stunde Einzelunterricht (Ferien zahle ich durch).
Ich finde das aber völlig OK. Fühle mich beim Lehrer Wolgang gut aufgehoben.
Für mich ist eine Lehrer nicht zu ersetzen da ich als Programmierer (kenne nur 1 oder O) laufend irgenwelche Fragen zur Theorie habe.
Für mich muss er sich eher weniger vorbereiten (fragt mich wo wir letztes mal waren und dann gehts wenn es keine Fragen gibt weiter).
Ich bin froh das es in unserer Ecke einen erfahrenen (nervenstarken) und denke günstigen Lehrer gibt.

Gruß Gidar Rookie

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Erstellt: von JeSter » 08.06.2011, 23:29

Sorry vergaß noch zu Erwähnen das es 25euro á 45min sind. Aber son Bezahlmodell ist mir allemal lieber als das monatliche festen Betrag und an feiertagen und Ferien kein Unterricht. Da geht aufs Jahr gerechnet ja schon relativ viel Übungszeit verloren.

Vor allem wenn man Montags Unterricht hat, da fällt ja einiges weg, Ostern Pfingsten...

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Counterfeit
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Erstellt: von Counterfeit » 09.06.2011, 09:20

hehe, hab fast sowas angenommen. Hier gab's auch mal ne Umfrage wo nach dem Preis pro Stunde gefragt wurde und da haben viele auch Preis pro Unterrichtseinheit angegeben. Das ist dann natürlich verwirrend. Naja, dann bist du vielleicht etwas über dem Durchschnitt (neeein, keine Quelle dafür ;) ), aber immer noch im Rahmen.

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