Das "richtige" Equipment ..... ?

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Vollröhre
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Das "richtige" Equipment ..... ?

Erstellt: von Vollröhre » 31.05.2018, 09:40

Hallo,

ich starte mal mit meinem ersten "richtigen" Beitrag
in diesem Forum mit einem Verstärkerthema. Ich habe
schon ein bischen in den Verstärker-Threads gelesen
und ähnliches wurde sicher schon mehrfach diskutiert.
Jetzt halt mal aus meiner Sicht. Der Sicht eines
fortgeschrittenen Anfängers. Ich hoffe, das ist ok.

Ich hatte bereits in meinem Vorstellungsbeitrag erwähnt,
dass ich mit meinem Verstärker, einem Fender Mustang III V2,
nicht wirklich zufrieden bin. Ich habe den in der anfängerhaften
Annahme gekauft, eine Weile Ruhe zu haben, weil er als Modeller
andere Amps und Effekte simulieren kann. So richtig glücklich
wurde ich bisher damit nicht.

Beispiel: "Man on the silver mountain" (Rainbow, On Stage). Das Riff klingt
bei Herrn Blackmore so, als würde er mehrere Töne gleichzeitig spielen.
Tut er? Bei mir klingt immer nur ein Ton.
Mir wurde gesagt, dass man dazu einen Chorus-Effekt braucht. Man hat
mir dann ein Chorus-Pedal an einem Röhren-Amp gegeben, aber das war
es nicht. Am Mustang habe ich dann mit Overdrive-Effekt experimentiert,
damit allein komme ich aber auch nicht hin. Vielleicht Chorus und
Overdrive nacheinander schalten? Mal sehen.

Aber darum soll es hier nicht gehen. Nehmen wir an, ich plane den
Mustang zu ersetzen, dann habe ich im Moment mehrere Szenarien
im Sinn:

1. Digitales Multieffektgerät an Nahfeldmonitoren bzw. Aktivmonitor.

Ein Kemper scheidet wohl aus, da dessen Schwerpunkt auf Profiling liegt und
ich nicht erwarte, dass ich künftig echte Amps und Effekte profilen will.
Also käme sowas wie ein Line6 Helix in Betracht. Da ich es irgendwie komisch
fände, ein solches Gerät an einem klassischen Amp, womöglich Vollröhre, zu
betreiben, kämen für zuhause aktive Nahfeldmonitore und für gelegentliche
Jamsessions ein aktiver Monitor in Frage.
Verbessert man sich damit im Hinblick auf den Mustang? Reicht auch was von Zoom
oder muss es zwingend was in der 1k-Euro-Klasse sein? Welche Boxen nimmt
man dafür? Gib es best-buy Empfehlungen oder ist es völlig egal, welche
Boxen man beschafft? Braucht es im Nahfeld Stereo? Hat man damit Ruhe für
die Zukunft oder denkt man in zwei Jahren wieder drüber nach, dass das nix
ist?

2. Vollröhrenkombo in gross und klein und Effektpedale

Das wäre der gegensätzliche Ansatz: Eine kleine 1 - 5 Watt Röhrencombo
für zuhause und eine 30 - 50 Watt Combo fürs zusammenspielen mit anderen.
Dazu einige gängige Effekte. Hat man damit Ruhe für die Zukunft oder denkt
man in zwei Jahren wieder drüber nach, dass das nix ist? Was nimmt man so an
Verstärker? Ist es zwingend nötig, die in einem Musikgeschäft anzuspielen?

3. Völlig egal, sich darüber Gedanken zu machen, man wird sowieso am Ende
alles mal durchprobiert haben ...

4. Beim Mustang bleiben, weil ich dessen Fähigkeiten noch nicht verstehe und nicht
ausgereizt habe .....

Wie ist das bei euch so abgelaufen, wie war euer Weg zum "richtigen" Equipment?

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Software-Pirat
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Re: Das "richtige" Equipment ..... ?

Erstellt: von Software-Pirat » 31.05.2018, 10:27

Versuch erstmals beim Mustang zu bleiben und in richtig zu verstehen. Ich vermute aber beinahe, daß der Mustang sowieso erstmals eine gewisse Grundlautstärke braucht und richtig in Wallung zu kommen. Aber einen vernünftigen Rocksound solltest du mit dem Verstärker sicher hinbekommen.

Für "Man over Silver Mountain" brauchst du keinen Chorus-Effekt. Was du brauchst ist ein Marshall-artigen Verstärker und wohl ein Overdrive- bzw. Treble-Booster davor. Am Verstärker würde ich etwas die Bässe zurück nehmen, und eher die Höhen und Mitten reindrehen. Am Overdrive-Pedal solltest du den Gain-Regler zurück nehmen und dafür den Volume-Regler aufdrehen, oder anders gesagt, du solltest das Overdrive als Booster verwenden. Mit dem Level kannst du nach belieben spielen. Oder halt gleich einen Treble-Booster verwenden. Blackmore hatte damals einen Dallas Rangemaster (?) Treble Booster verwendet, der wohl das Geheimnis seines Sounds war.

Ansonsten, der Riff ist nicht gerade einfach zu spielen. Blackmore spielt hier Powerchords. Wenn bei dir nur ein Ton erklingt, dann klingt es in meinen Ohren auch so, als ob du nur ein Ton spielst.

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startom
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Re: Das "richtige" Equipment ..... ?

Erstellt: von startom » 31.05.2018, 13:00

Hoi
Ich habe als Anfänger so ähnlich wie du mit Modelling angefangen (Marshall DFX, danach lange VOX Valvetronix) und schwöre seit ca. 12/13 Jahren auf Vollröhre. Zu Hause spiele ich eine 50W Combo, im Proberaum 100W. Das wäre dann wohl deine Option 2.
Möglich ist natürlich auch, beide Welten zu kombinieren. Zu Hause (aus Platzgründen) Option 1, im Proberaum Option 2. Es ist einfach ein Unterschied, ob dir beim Musikmachen mit anderen die Boxen ordentlich die Hosenbeine flattern lassen oder ob dein Sound aus der PA kommt.
Tom

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Re: Das "richtige" Equipment ..... ?

Erstellt: von GuitarRalf » 02.06.2018, 08:00

Vollröhre hat geschrieben:...wie war euer Weg zum "richtigen" Equipment?


Moin,

bin eigentlich noch auf dem Weg dorthin. Wie du schon geschrieben hast, die -Klasse ist ein wichtiges Kriterium. Zur Zeit beschäftige ich mich mit dem Amp-Bau. Bin aber noch in den Anfängen ( Ampverstärkung, Triodenwiderstand und -kapazität,...) Preisunterschiede würde ich eben schon gerne verstehen, und warum sollte ich mir kiloschwere Staubfänger einhandeln oder meine Wohnung zur Freiluftbühne machen.

Dann das Übliche noch, was ist Monitoring, erfüllt eine Combi die gleichen Anforderungen wie ein Head plus Cabinet. Brauche ich überhaupt ein Cabinet? Weshalb sind die kleine i-Pad-Boxen inzwischen umsoviel lauter und dabei noch cleaner als mein altes Radio, wann passt z.B. eine Setzer-Signature Gitte zu einem möglichen Amp? ....

Mein Weg zum richtigen Equipment ist deshalb auch eher kostensteigerndes Upgraden. Es gibt wohl zur Zeit nichts, was bei mir momentan ge-down-sized werden kann, noch nicht einmal meine Ansprüche.

=)=)=
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Re: Das "richtige" Equipment ..... ?

Erstellt: von Vollröhre » 10.06.2018, 06:55

Servus,

danke erstmal für die Antworten. Schätze ich muss meine Erfahrungen
selbst machen. Nach reiflicher ;) Überlegung werde ich mir zunächst
einen kleinen Röhrenvertärker anschaffen. Einfach mal, um einen
Vergleich zum Mustang zu haben. Klein, weil er wirklich nur zum üben
zuhause gedacht ist. Ich muss das auch in Ruhe zuhause ausprobieren,
wüsste nicht, wie ich in einem Musikgeschäft (Session wäre für mich erreichbar)
durch kurzes anspielen einen Verstärker aussuchen könnte. Zuhause klingt
der dann doch wieder anders. Also werde ich wohl online ordern.

Was nimmt man da? Auf meinem virtuellen Merkzettel stehen zur Zeit:

Marshall DSL5CR oder DSL1CR oder DSL1HR
Bugera V5 Infinium
Blackstar HT-5R
Vox AC4TV

zu den Combos: Lohnt der Griff zum Marshall? Scheint ja auch funktional am meisten
zu bieten, ist aber auch am teuersten. Was ist bzgl. der verbauten Lautsprecher zu
beachten? Zuerst dachte ich, je grösser je besser, aber aufgrund der geringen Amp-Leistung
ist das wohl falsch. Also kein 12-Zöller, sondern eher 10 oder gar nur 8? Denke ein 10-Zöller
ist ein guter Kompromiss. Spräche wieder für Marshall.

Zum Topteil von Marshall: Da soll man 16 Ohm Lautsprecher anschliessen. Was nimmt man
denn da für den Hausgebrauch? Ich nehm mal die Frage aus dem letzten Beitrag auf: "Brauch
ich überhaupt ein Cabinet?". Wenn nicht, was dann? Das Topteil find ich eigentlich ganz nett,
nur hab ich noch überhaupt keine Idee, welche Lautsprecher da ran sollen.

Fragen, über Fragen ....... ::::::

Grüsse Torsten

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Re: Das "richtige" Equipment ..... ?

Erstellt: von GuitarRalf » 10.06.2018, 07:25

Vollröhre hat geschrieben:... Da soll man 16 Ohm Lautsprecher anschliessen. Was nimmt man
denn da für den Hausgebrauch?...


meine Überlegung geht diesbezüglich in Richtung wieviele Lautsprecher ich anschliessen will. In der Fertiglösung, zB. 1*8, 2*10 oder 4*12, ist dem Kunden die Entscheidung ja schon abgenommen. Wie ist die optimale Klangausbreitung im Raum? Alles von einer Quelle oder mehrere im Raum verteilt? Die 16Ohm am Amp müssen mit der Impedanz des Lautsprechers harmonieren. Gibt der Amp zuviel, zerschiesst du dir den Lautsprecher. Nimmt der Lautsprecher zuviel vom Amp, zerreist es den Amp. Die Boxen in Reihe oder Parallel? Ohmsche-Gesetz, ...

Zu deinem Fragen über Fragen... :lol: witzig, der Laie, wenn er denn fragt, ist der 'Depp', ohne Kompetenz - quasi nach dem Motto , oh furchtbar, warum weiss ich den so wenig? Die Psyche, mal von den ganz hartgesottenen abgesehen, schaltet eher in einen Schäm-Modus. Der Wissberiege schaltet alles andere aus und sucht den Tunnel. Wird wissensbetrunken. Der Verbrecher lotet damit die Möglichkeit aus, ein einseitig vorteilhaftes Geschäft zu machen. Der Lehrer ermittelt mit Fragen den Kenntnisstand, muss aber dadurch ein Zweifeln an seiner Autorität nicht befürchten. Der Moderator leitet mit Fragen souverän die Gesprächsrunde,...

Sk°l
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Re: Das "richtige" Equipment ..... ?

Erstellt: von Vollröhre » 10.06.2018, 07:56

Hallo Ralf,

die elektrischen Zusammenhänge sind mir schon klar. Nun reden wir hier von einer
Verstärkerleistung von 1 Watt. Die Anforderung ist "Gitarre wieder geben im Wohnraum".
Mein Erwartung wäre hier erstmal eine Lösung mit einem Lautsprecher.

Ich hätte meine Frage anders formulieren sollen: Welche Box, die ich direkt an den
Amp anschliessen kann, könnt ihr empfehlen?
Die, die ich bisher gefunden habe, waren meist 8-ohmig. Da so ein Lautprecher sowieso
keinen absolut festen Impedanzwert über sein Betriebsspektrum hat, könnte es sein,
dass doch üblicherweise 8-Ohmer an dem Amp problemlos betrieben werden können.
Oder erwartet der Hersteller bei diesem Gerät, dass man zwei 8-Ohmer in Serie betreibt?
Wenn das zu kompliziert wird, dann lass ich das Topteil ausser Acht und bleib bei den Combos.

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Re: Das "richtige" Equipment ..... ?

Erstellt: von Vollröhre » 10.06.2018, 09:20

Nachtrag: Ok, es gibt 16 Ohm Cabinets von diversen Anbietern, das sind aber 12 Zöller.
Problem bei geringer Amp-Leistung?

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Re: Das "richtige" Equipment ..... ?

Erstellt: von Software-Pirat » 10.06.2018, 09:40

Nein, technisch ist es kein Problem. Es kann aber sein, daß der Lautsprecher nicht richtig in Schwung kommt, wenn die Leistung nicht stimmt. Das ist bei einem 12er eher der Fall, als bei einem 10er oder 8er. Bei einer 1x12-Box ist das aber wohl noch kein Problem.

Ansonsten stimmt es auch nicht daß du den Lautsprecher zerschießt, wenn die Impedanz nicht paßt. Du zerschießt den Lautsprecher dann, wenn du zuviel Power, also Lautstärke darauf gibts. Mit der Impedanz hat das direkt nichts zu tun. Die wirkt sich vor allem auf die Endstufe aus. Bei einer Fehlanpassung in die eine Richtung kann die Endstufe nicht mehr ihre volle Leistung abgeben, bei einer Fehlanpassung in die andere Richtung zieht sie zuviel Strom und kann kaputt gehen. Ich weiß aber gerade nicht, welche Richtung was bewirkt, außer daß es bei einem Transistor-Verstärker genau umgekehrt ist.

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Re: Das "richtige" Equipment ..... ?

Erstellt: von Funplayer99 » 10.06.2018, 10:42

Bei einem Röhrenendstufe ist es so dass man nicht mehr Widerstand (Ohm) an den Amp hängen darf als angegeben.Da sonst mehr Strom im Ausgangsübertrager (Trafo der Endstufe an dem der/Die Lautsprecher angeschlossen werden)fließt, und dss kann zum Hitzetod dieses Übertragers führen weil zuviel Leistang an ihm hängen bleibt.Deshalb darf man einen Röhrenamp auch nie ohne Lautsprecher betreiben, denn da ist der "angeschlossene" Widerstand unendlich und die ganze Leistung fällt am Ausgansübertrage ab...das ist der sichere Trafotod. Es gibt auch Amps die Ausgangsübertrager mit mehrere Spulenausgänge haben damit 4, 8 und 16 Ohm angeschlossen werden können.
Wenn der letzte Club geschlossen und der letzte Künstler abgetreten ist wirst du erkennen, dass man geile Atmosphäre nicht downloaden kann.

Die 99 in meinem Nick ist nicht mein Geburtsjahr!

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Re: Das "richtige" Equipment ..... ?

Erstellt: von Vollröhre » 11.06.2018, 08:42

So, bin mit meinen Erkenntnissen etwas weiter.

Fasse zusammen:

(1) die Impedanz des Cabinets sollte zum Röhrenverstärker passen. Also also anders als bei Hifi-Anlagen, kann man einen Lautsprecher mit höherer Impedanz nicht bedenkenlos an einem Verstärker mit niedriger Impedanz betreiben.

(2) Die Leistungsangabe des Cabinets sollte über der angegebenen Verstärkerleistung liegen. Egal wie hoch drüber.

(3) Mit 1x12-Cabinets kommt eine kleine 1-Watt-Röhre noch problemlos klar.

(4) Ein Cabinet kauft man sich dann, wenn man verstärkerseitig flexibel sein will. D. h. das Cabinet sollte so gekauft werden, dass es mit möglichst vielen Verstärkern harmoniert. Also z. B, einen 1-Watt zuhause und einen 20-Watt für Jam-Session.

D. h. für mich, ich sollte ein 1x12 Cabinet mit 8 Ohm kaufen und auf den Marshall verzichten, stattdessen ein Blackstar Topteil kaufen, weil der mit unterschiedlichen Impedanzen klar kommt?

Ich habe auf Youtube gesehen, dass man meinen Mustang III auch so modifizieren kann, dass er als Cabinet nutzbar ist. Wäre auch eine
Überlegung. Dann hätte ich nur eine Kiste rumstehen. Aber will ich das wirklich? Ich glaube nicht.

Und nun zum Abschluss: Warum überhaupt Cabinet? Kann man so eine kleine Röhre nicht an einer oder zwei kleinen Monitorboxen betreiben? Zwei kleine Nahfeldmonitore auf Stativen? Macht man das aus Prinzip nicht oder klingt dass einfach nicht?

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Re: Das "richtige" Equipment ..... ?

Erstellt: von Software-Pirat » 11.06.2018, 09:57

Nein, du kannst nicht einen Röhrenverstärker an Monitorboxen betreiben! Erstens klingt es nicht gut, und zweitens wird wohl kaum die Impedanz passen. Im schlimmsten Fall brennt dir die Röhrenendstufe durch.
(kurze Anmerkung: Röhrenverstärker mit entsprechenden Lastwiderständen und Ausgängen lassen wir mal außen vor)

Schau einfach, daß die Impedanz der Box zur Impedanz des Verstärkers paßt. Es gibt sicherlich auch für den Marshall passenden Boxen. Den Mustang so umzubauen, daß du ihn als Box betreiben kannst, geht sicherlich. Ich würde davon aber abraten, alleine schon deswegen, weil der Lautsprecher für einen Modelling-Amp konstruiert ist, und nicht für einen Röhrenamp, und deswegen relativ linear und neutral klingen sollte.

Sag mal, warum schaust du dich nicht einfach nach einem kleinen Combo um?

Im übrigen bin ich immer noch der Meinung, daß du einfach mal lernen solltest, richtig mit deinem Mustang umzugehen.

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Re: Das "richtige" Equipment ..... ?

Erstellt: von Vollröhre » 11.06.2018, 13:50

Software-Pirat hat geschrieben:Schau einfach, daß die Impedanz der Box zur Impedanz des Verstärkers paßt. Es gibt sicherlich auch für den Marshall passenden Boxen.


Klar gibt es für den Marshall passende Boxen. Aber wenn schon externe Box, dann
sollte die doch maximal flexibel sein. Oder ist das eine "komische" Anforderung?

Sag mal, warum schaust du dich nicht einfach nach einem kleinen Combo um?


Ja, die hab ich schon auf dem Schirm. Zu allen Topteilen gibt es ja auch äquivalente
Combos. Aber dann hätte ich beim nächsten Amp wieder das gleiche Problem ;)

Im übrigen bin ich immer noch der Meinung, daß du einfach mal lernen solltest, richtig mit deinem Mustang umzugehen.


Mach ich. Das andere Thema reizt aber auch ..... ;)

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Re: Das "richtige" Equipment ..... ?

Erstellt: von Vollröhre » 11.06.2018, 21:06

zum Thema Mustang verstehen: Ich habe seit heute zwei Effektpedale. Ein Boss DS1 und ein Boss RC-3 Loop Station.
Beide machen mir am Mustang sehr viel Freude. Ich habe schon den ganzen Abend Spass damit. Den Looper
habe ich mir beschafft, weil ich mich mal selbst spielen hören wollte, eine Rythmussektion dabei ist und weil ich schon
Ideen hab, den tatsächlich als Looper zu verwenden. Ich denke das übt das Timing.

Doch nun zum DS1 am Mustang: Ist das geil! Der Sound ist auf einmal so, wie ich mir das wünsche. Da kommt
keine Effektemulation des Mustang mit. Es "fühlt" und hört sich auf einmal "richtig" an. Ich weiss nicht,
wie ich das erklären soll. Soweit also schon mal gut.

Die beiden Pedale habe ich einmal direkt zwischen Mustang und Gitarre geschaltet und auch mal in den FX-Loop
des Mustang eingeschleift. Ersteres funktioniert prima, zweiteres verursacht einen unschönen Rauschteppich,
auch wenn die Pedale aus sind. Am Mustang waren lediglich Amp-Simulationen aktiv, kein emulierter FX.
Dann also künftig ohne FX-Loop.

Alles in allem eine Verbesserung. Allerdings wird der Wunsch nach einem "amtlichen" Amp dadurch
nicht kleiner. ;)

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GuitarRalf
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Re: Das "richtige" Equipment ..... ?

Erstellt: von GuitarRalf » 12.06.2018, 08:36

Hi Torsten,

das mit dem FX_Loop liest sich seltsam . Stört mich nicht, aber wir haben doch noch andere Prioritäten. Da schreibst du viel über eine 1W Röhre und dann amtlich. Sind denn in Deutschland die Bestimmungen so eng gefasst, das schon für 1W das Amt den Segen geben muss? :?

Was ich schwer vereinbar finde, ist das es in der Kette Gitarre, Amp, Lautsprecher grundsätzlich um unterschiedliche Pick-Ups, Gain, Höhen-, Mitten- und Tiefenvariationen und den verbauten Lautsprecher geht. Spulen am Anfang für den Tonabnehmer, Spulen für den Transformator und Spulen für den Lautsprecher. Zuerst werden die Spulen von den Saiten angeregt, einen Strom zu produzieren. Der Amptransformator nimmt sich aus dem 230V Netz soviel wie nötig, um seine Röhren zu betreiben und den gewünschten Gain zu erzielen. Die Spulen im Lautsprecher verursachen eine Bewegung der Membran. Da sind also die verbauten Materialien für den Unterschied verantwortlich und weniger der Strom, denn bei allen möglichen Konstellation wird alles immer aus der gleichen Steckdose gespeist. Dann wäre es doch eine Überlegung wert, sich an einer Größe festzumachen und sich ganz den Materialien zuzuwenden. Typische E-Techniker Art. Siehst du eine Gemeinsamkeit, dann schau ob es auch ohne diesem Aspekt geht. :P

Liesst man sich technische Anweisung zum Bau elektronischer Arikel, dann findet man oft Begriffe wie Näherungswert, vernachlässigbar, auf der sicheren Seite, genug ausreichend,etc.. Am Ende sind die Berechnungen dafür ausgelegt nicht einen bestimmten Wert zu liefern, sondern eine mögliche Kombination. Widerstands- und Kapazitätsberechnungen z.B. geben häufig einen Unterschied von berechnetem und verbautem Wert. Nicht weil es Spass macht Ungenauigkeiten zu verbauen, sondern weil die Rahmenbedingungen dieses einfach nicht gestatten. Widerstände gibt es eben nicht in jeder gewünschten Größe, sondern nur mit allgemein akzepierteren Werten. Kenntlich wird das mit Farbringen gemacht. Meine Überlegung ist deshalb, wenn 'innerhalb' der Kette viel mit Toleranzen gearbeitet wird, dann muss es 'ausserhalb' auch welche geben.

Also, Strom mal beiseite, was weisst du über die verschiedenen Materialeigenschaften? ::::::
...Die Gitarre ist viel zu sturr, als dass die sänge... Ach, wäre ich doch ein fähiger Musiker...

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Re: Das "richtige" Equipment ..... ?

Erstellt: von Vollröhre » 12.06.2018, 13:16

Hallo Ralf,

irgendwie beschleicht mich das Gefühl, ich amüsiere Dich.

Also, Strom mal beiseite, was weisst du über die verschiedenen Materialeigenschaften?


Soll ich jetzt auf die Pferde "handwired", "Klang des Holzes", "Klang der Lackierung" usw. aufspringen?
Danke, mach ich nicht.

Ich finde es eben nicht so ganz trivial, in der mir relativ unbekannten Materie was Vernünftiges
zu beschaffen und eigentlich will ich doch nur Gitarre spielen - was mit dem Mustang natürlich
zweifelsfrei auch geht,

Falls ich Dich missverstanden haben sollte und Du Dich nicht über mich lustig machst: mea culpa,
ich habe es halt so verstanden.

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Re: Das "richtige" Equipment ..... ?

Erstellt: von Software-Pirat » 12.06.2018, 14:10

FX-Loop ist eine besondere Geschichte. Es kann sein, daß dein Pedal zuviel Pegel ausgibt, so, daß der FX-Loop nicht mehr zu Recht kommt. Verzerrerpedale sollten sowieso vor dem Verstärker geschaltet werden und sind wohl auch nicht darauf ausgelegt in den FX-Loop betrieben zu werden. Wahrscheinlich liegt hier das Hauptproblem.

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GuitarRalf
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Re: Das "richtige" Equipment ..... ?

Erstellt: von GuitarRalf » 12.06.2018, 22:11

Vollröhre hat geschrieben:... eigentlich will ich doch nur Gitarre spielen ...


Ups, der Fokus sollte eigentlich auf Equipment gerichtet seien. Werkstoffkunde liegt nun schon 20 Jahre zurück.

Quelle:
shop.fender.com

Hardware
Cabinet Material 7-Ply 3/4" Medium-Density Fibreboard
Amplifier Covering Black Textured Vinyl
...
Handle Molded Plastic Strap with Black Powder Coated Caps


Quelle:
jogis-roehrenbude
... MDF als Material ....
... Aluminiumplatte ...
...Kupferdraht...

Quelle:
wiki/Widerstand
...keramischer Träger...Quarzsand...Metalloxid...Metallfolie...Kohle...Cadmiumsulfid...

Quelle
wiki/Kondensator
.. Keramik..., Kunststoff-Folien..., Aluminium...

Quelle
wiki/Elektronenroehre
...Glas, Stahl ... Keramik... Bakelit...Chromeisen ... Nickel .. Muskovit ...Wolfram... Alundum...Urandioxid ... Mg-Ti-Spinell-Keramik....Eisen-Wasserstoff..Thorium... Bariumoxid...Graphit...Molybdän...

Quelle
wiki/Spule
..Kupferlack..versilbert...Ferrit... Lackpapier...

Quelle
wiki/Schalter
Silber...Gold ...Buntmetallen...Federstählen...Kunststoffe...
...Die Gitarre ist viel zu sturr, als dass die sänge... Ach, wäre ich doch ein fähiger Musiker...

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Re: Das "richtige" Equipment ..... ?

Erstellt: von slowmover » 12.06.2018, 23:41

Ich finde den Hinweis 1 Watt schon mal richtig interessant. Ja 1 Watt sind perfekt für einen Röhren-Verstärker. Da man dann auch die Endstufe übersteuern kann und in eine warme Verzerrung bringen kann.
Das klingt schon richtig attraktiv. Gepaart mit einem Lautsprecher mit geringerem Wirkungsgrad zugunsten einen nach unten optimierten Frequenzbereich bekommt man da mit kleiner Bauform richtig gut klingenden Sachen.
Für Auftritte oder Bandproben reicht sowas natürlich nicht.
Spielst Du eigentlich schon regelmässig mit anderen? Wenn das erst geplant ist, aber noch weit weg von Realisierung, dann reicht Dein Mustang sowieso. Solange Du nicht regelmässig auf der Bühne stehst, ist sicherlich nicht die Technik sondern der Mensch schwächstes Glied in der Kette.
Wenn Du mit der Band ein Schwerpunkt-Repertoire festgelegt hast, ist die Festlegung auf die Electronic und die Boxen leichter.

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Re: Das "richtige" Equipment ..... ?

Erstellt: von Vollröhre » 13.06.2018, 08:20

slowmover hat geschrieben:Ich finde den Hinweis 1 Watt schon mal richtig interessant. Ja 1 Watt sind perfekt für einen Röhren-Verstärker. Da man dann auch die Endstufe übersteuern kann und in eine warme Verzerrung bringen kann.
Das klingt schon richtig attraktiv. Gepaart mit einem Lautsprecher mit geringerem Wirkungsgrad zugunsten einen nach unten optimierten Frequenzbereich bekommt man da mit kleiner Bauform richtig gut klingenden Sachen.


Genau darum geht es mir.

Für Auftritte oder Bandproben reicht sowas natürlich nicht.


Ist mit dem gesuchten Equipment auch nicht geplant. Auftritte sehe ich für mich sowieso nicht
und gelegentliche Jam-Sessions würden ja notfalls mit dem Mustang gehen bzw. wenn sich
das als nötig erweist, könnte ich dann dafür was passendes beschaffen.

Spielst Du eigentlich schon regelmässig mit anderen? Wenn das erst geplant ist, aber noch weit weg von Realisierung, dann reicht Dein Mustang sowieso. Solange Du nicht regelmässig auf der Bühne stehst, ist sicherlich nicht die Technik sondern der Mensch schwächstes Glied in der Kette.


Regelmässig kann man das noch nicht nennen, aber vielleicht entwickelt sich da grade was. Mal sehen.
Klar würde der Mustang reichen, aber darum geht es mir nicht.

Wenn Du mit der Band ein Schwerpunkt-Repertoire festgelegt hast, ist die Festlegung auf die Electronic und die Boxen leichter.


Sehe ich auch so. Vor allen Dingen hätte ich dann auch Ansprechpartner um das abzustimmen.

Hier geht es mir erstmal um die Solokarriere im eigenen Wohnzimmer. :D

Im Moment schwirrt folgendes in meinem Kopf rum:
- Palmer 1x12 Cabinet Unloaded
- Celestion Vintage 30 12" , 16 Ohm
- Marshal DSL1HR

Das wäre dann auch kostenmässig in etwa in dem Rahmen, mit dem ich mich anfreunden könnte und die Sache
wäre ausbaufähig.

@GuitarRalf: Du lieferst Antworten auf Fragen, die nicht gestellt wurden. Werde Dich vorläufig ignorieren.

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Re: Das "richtige" Equipment ..... ?

Erstellt: von slowmover » 14.06.2018, 16:37

Wenn Du mit einem kleinen Röhrenverstärker zu Hause arbeites ist der „richtige“ Speaker sehr wichtig. Und es ist eher ein 8 oder 10 Zöller. Wenn
ein Hersteller den mit Sorgfalt auswählt geht der sogar im Bass tiefer als ein typischer 12 Zöller. Einfach weil man unter Verzicht auf Wirkungsgrad auch bei einem kleinen Chassis mit der Resonanzfrequenz nach unten optimieren kann. Also Du solltest Dir Deine Idee mal gegen eine gute Mini-Combo wie Marshall DSL5CR antreten lassen. Wohnzimmer mit Rücksicht auf Nachbarn muss knusprigen Sound und Druck halt fast lautlos können. Die meisten Boxen klingen bei unter 85 db grottig.
Entweder Du bist komplett verzückt von sowas, oder es ist Dir zu introvertiert, zu freakig.

Bei dem Rest. Schau das Du eine Band findest.

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Re: Das "richtige" Equipment ..... ?

Erstellt: von Vollröhre » 14.06.2018, 21:40

Ich verstehe, was Du mir sagen willst. Meinst Du wirklich den DSL5CR? Oder doch eher den DSL1CR?
Es gibt viele Hinweise im Netz der 5er sei für zuhause zu laut.
Was hälst Du von dem Vox AC4TV? Der ist absolut puristisch und kann zweimal runter geregelt werden.
Vermutlich eine Geschmacksfrage, man müsste sie irgendwo anspielen.

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Re: Das "richtige" Equipment ..... ?

Erstellt: von slowmover » 15.06.2018, 07:10

Ob der 5er zu laut ist weiss ich ehrlich nicht. Aber Probehören ist unerlässlich. Die kleinen müssen halt zu einem passen. auch der Vox gehört da unbedingt in die Auswahl. Mit so einem kleinen Verstärker steht das schnelle spielen im Vordergrund und nicht umfangreiche Soundgestaltung.
Die nerven halt nicht so schnell und lenken die Aufmerksamkeit stärker auf das eigene Spiel. Aber man muss halt empfänglich dafür sein.

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Re: Das "richtige" Equipment ..... ?

Erstellt: von Vollröhre » 15.06.2018, 09:20

slowmover hat geschrieben:Aber Probehören ist unerlässlich.


Tsja und wie macht man das?

Bei Session in Walldorf (ca. 40 Minuten Fahrt) sind laut Website nicht alle Amps vorrätig, dasselbe in
Frankfurt (ca. 1 Stunde Fahrt). Bei MusicStore in Köln (ca. 2,5 Stunden Fahrt) wäre es wohl möglich.
Zu Thomann hätte ich knapp 3 Stunden zu fahren.

Hmmm, 5 Stunden ins Auto um einen Verstärker für 300,-- Euro zu kaufen?

Dann wohl eher einen schicken lassen und bei Unzufriedenheit zurück damit?
Normalerweise nicht so mein Ding. Und wie weiss ich dann, wenn ich mit
dem ersten Versuch zufrieden bin, ob es nicht vielleicht doch was passenderes
gäbe?

Sowas https://www.tonepedia.com hilft da auch nicht wirklich weiter. Würde es euch
helfen, wenn die gewünschten Amps dabei wären?

Oder auf YT vorspielen lassen. Der hier https://www.youtube.com/watch?v=1z9CGBoIPKY
spielt 7 kleine Amps an. Ehrlich gesagt; Ich würde jeden nehmen ;)

Vollröhre
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Re: Das "richtige" Equipment ..... ?

Erstellt: von Vollröhre » 03.07.2018, 08:31

So, falls sich noch jemand für den Fortgang interessiert:

Seit gestern habe ich einen Tubemeister 18 Topteil und eine Peavey 112-6 Gitarrenbox
mit Celestion Greenback. Ich habe erstmal die Rückwand der Box entfernt und betreibe
sie offen.

Gestern noch etwa 2 Stunden damit gespielt. Es ist genauso, wie ich es mir gewünscht habe.
Es ist bisher nicht der Wunsch nach einem kleineren Lautsprecher aufgekommen. Falls
doch, werde ich den dann einfach mit einem Distanzring in die Peavey-Box bauen.

Mehr kann ich noch nicht sagen, naja vielleicht soviel: Einen Fehlkauf kann ich schon jetzt
ausschliessen. Ich vermute, dass der Mustang künftig nur noch angeworfen wird, wenn
ich mal Gäste habe und einen zweiten Verstärker brauche.

Freue mich nun, die Möglichkeiten des Amps auszuprobieren.

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