E-Gitarre bis 3500 Euro

50 Beiträge   •   Seite 1 von 1
Toblo
interessiert
Beiträge: 11
Registriert: 02.08.2015

E-Gitarre bis 3500 Euro

Erstellt: von Toblo » 02.08.2015, 06:46

Hi Leute,

ich hab demnächst vor mir eine E-Gitarre in in der Kategorie 2500 bis 3500 Euro zuzulegen, kenne mich nur noch nicht all zu gut mit den Herstellern und deren Qualität aus. Sicher kann man in dieser Preiskategorie von allen Gitarren Qualität erwarten, aber es gibt denke ich auch hier Hersteller die etwas herausstechen.

Ich würde schon so Richtung Gibson oder Schecter gehen wollen, wobei ich bei Schecter nicht weiß ob man die überhaupt in der Kategorie findet. Welche Gitarre mir auch stark ins Auge gefallen ist, wäre die Vigier Excalibur Custom HSH, falls da jemand Erfahrungen mit hat.

Bin natürlich auch für andere Hersteller offen.

RumbleRay
schreibt schneller als du liest
Beiträge: 98
Registriert: 25.05.2010
Wohnort: Kölle am Rhing

Re: E-Gitarre bis 3500 Euro

Erstellt: von RumbleRay » 02.08.2015, 09:29

Moin, füll doch erstmal den Fragebogen aus. Warum soll es direkt sone teure Klampfe sein?
Dein Text liest sich in etwa so, wie wenn du im Fiatpuntoforum ne Beratung na so Richtung Hummer oder Ferrari suchst, aber bitte schnell ich hab nächste Woche schon Fahrprüfung und bin gestern 18 geworden...???
Super wenn dein Budget den Kauf einer hochwertigen Gitarre zulässt, aber wenn Du sie nicht als Wertanlage nutzen willst und wirklich blutiger Anfänger bist, würde ich etwas tiefer ansetzen und erst teuer kaufen, wenn du selber genau einschätzen kannst was du willst. Grüße

ZeroOne
Guitar Maniac
Beiträge: 1521
Registriert: 05.08.2011

Re: E-Gitarre bis 3500 Euro

Erstellt: von ZeroOne » 02.08.2015, 11:46

das macht wirklich absolut keinen sinn in der preisklasse nach beratung zu suchen. entweder du weißt was du willst, gibst soviel geld aus, oder du lässt es halt bleiben. mit 3500 schleifen würd ich persönlich auch eher zum custom shop gehen anstatt ne klampfe von der stange zu kaufen

Benutzeravatar
Sunburst
Pro
Beiträge: 2093
Registriert: 16.10.2009
Wohnort: München
Gitarrist seit: 2007

Re: E-Gitarre bis 3500 Euro

Erstellt: von Sunburst » 02.08.2015, 12:32

... oder direkt zu einem Gitarrenbauer, der mir ein komplettes Unikat baut. Für 3500 Taler ist da schon einiges machbar.

Toblo
interessiert
Beiträge: 11
Registriert: 02.08.2015

Re: E-Gitarre bis 3500 Euro

Erstellt: von Toblo » 02.08.2015, 15:58

Hey, danke schonmal für die Antworten!

Erstmal der Fragebogen nachgereicht:

1. Besitzt du bereits eine Gitarre?
[ ] Nein
[x] Ja, und zwar (Marke, Typ): Yamaha Pacifica 112

1.1 Besitzt du bereits einen Gitarrenverstärker?
[ ] Nein
[ X ] Ja, und zwar (Marke, Typ): Laney IRT-Studio

2. Wieviel Geld hast du eingeplant auszugeben?
[3500] Euro insgesamt, davon
[3500] Euro für Gitarre
[ ] Euro für Gitarrenverstärker
[ ] keine Ahnung, wie das verteilt werden soll(te)

3. Hast du schon mal in einem Gitarrengeschäft ein paar Gitarren in die Hand genommen?
[x] Nein
[ ] Ja, und zwar (Marke, Typ, falls bekannt):
[ ] Mir hat am besten gefallen (Marke, Typ, falls bekannt):

4. Würdest du dich selbst bezeichnen als
[ ] blutiger Anfänger
[x] Amateur mit etwas Erfahrung
[ ] ambitionierter, erfahrener Gitarrist
[ ] Fortgeschrittener Gitarrist

5. Wie lange spielst du schon Gitarre?
[ ] einige Tage/Wochen
[ ] einige Monate
[x] länger und zwar: 2,5 Jahre

6. Was für Musik beabsichtigst du zu spielen (1= eher mehr, 2 = eher selten)?
[x] 1 [ ] 2 -> Rock ( [ ] Classic Rock, [ ] Modern Rock)
[x] 1 [ ] 2 -> Metal ( [ ] Speedmetal, [ ] Hardcore)
[ ] 1 [ ] 2 -> Pop
[ ] 1 [ ] 2 -> Baladen
[ ] 1 [ ] 2 -> Blues
[ ] 1 [ ] 2 -> Soul
[ ] 1 [ ] 2 -> Funk
[ ] 1 [ ] 2 -> Alternative ( [ ] Indi, [ ] Emocore, [ ] Grunge)
[ ] 1 [ ] 2 -> Schlager
[ ] 1 [ ] 2 -> Folk
[ ] 1 [ ] 2 -> Rock ’n’ Roll
[ ] 1 [ ] 2 -> Hip Hop
[ ] 1 [ ] 2 -> Jazz

7. Wo spielst du Gitarre?
[x] zu Hause
[ ] im Proberaum
[ ] Live auf der Bühne

8. Welche Gitarren-Form bevorzugst du?
[x] ST-Modelle
[x] T-Modelle
[x] LP-Modelle
[x] SG-Modelle
[ ] Heavy Gitarren
[ ] Jazz-Modelle
[ ] egal
[ ] keine Ahnung


Wie gesagt spiele ich jetzt seit 2,5 Jahren mit meiner Yamaha Pacifica und bin mit ihr bis jetzt auch vollends zufrieden gewesen. Nur möchte man sich ja ab und an was gönnen und da ich das Gitarre spielen liebe, investier ich hier ein bisschen. Leider bringt einem das spielen auf der Gitarre noch lange keinen Einblick in die Bauteile und welcher Hersteller bei welchen Teilen punktet. An die Custom Variante habe ich noch gar nicht gedacht, hört sich aber sehr interessant an. Gerade Custom Bauer genießen ja idR einen Ruf, gibt es in Deutschland namhafte? Aber gerade für Custom sollte man genau wissen wohin man will denke ich? Und Zeit hat's ja auch noch, hatte so Richtung Weihnachten gedacht. Bleibt also noch Zeit um sich schlau zu machen.

Benutzeravatar
Software-Pirat
Pro
Beiträge: 2592
Registriert: 21.05.2009
Wohnort: Stuttgart

Re: E-Gitarre bis 3500 Euro

Erstellt: von Software-Pirat » 02.08.2015, 16:57

Toblo hat geschrieben:An die Custom Variante habe ich noch gar nicht gedacht, hört sich aber sehr interessant an. Gerade Custom Bauer genießen ja idR einen Ruf, gibt es in Deutschland namhafte? Aber gerade für Custom sollte man genau wissen wohin man will denke ich? Und Zeit hat's ja auch noch, hatte so Richtung Weihnachten gedacht. Bleibt also noch Zeit um sich schlau zu machen.


Nun, es gibt einige namhafte Gitarrenbauer in Deutschland, das ist nicht so das Problem. Aber auch bei einer Customshop-Gitarre solltest du schon wissen, was du genau haben willst, wie du auch selber schon angemerkt hast. Am besten ist, du besuchst ein paar Gitarrengeschäfte, probierst verschiedene Modelle aus und schaust erstmals, wie sie dir zu sagen. Du kannst auch mal bei den verschiedenen Musikhäuser auf der Homepage durchschauen, was es da so gibt und was dir zusagt. Klar ist, in Sachen Qualität bekommst du ab 1000€ aufwärts schon gute Ware, die dir aber nicht zwangsweise gefallen muß. Rock und Metal ist halt schon ein weites Feld. Da geht theoretisch von Ibanez über Schecter bis hin zu Gibson so viel.

zulu666
born 2 post
Beiträge: 220
Registriert: 10.11.2012

Re: E-Gitarre bis 3500 Euro

Erstellt: von zulu666 » 02.08.2015, 21:16

oder man holt sich für die Summe eine Telecaster, Stratocaster und eine Les Paul oder SG J

ZeroOne
Guitar Maniac
Beiträge: 1521
Registriert: 05.08.2011

Re: E-Gitarre bis 3500 Euro

Erstellt: von ZeroOne » 02.08.2015, 22:27

zulu666 hat geschrieben:oder man holt sich für die Summe eine Telecaster, Stratocaster und eine Les Paul oder SG J



schöne idee gefällt mir richtig gut ;)

aber mal im ernst, das ist wirklich sehr hoch gegriffen alles, und wenn man keine ahnung hat was man will kauft man sich im zweifel ziemlich opulente wanddeko. der qualitätssprung zwischen 1000 und 3500 ist quast kaum noch vorhande, wärend zwischen 200 und 1000 absolute welten liegen. dennoch, mal ein paar anspieltipps von gitarren, die wenigstens MIR sehr gut gefallen... deshalb nur moderne strats, und auch bewusst unterhalb des angestrebten budgets.

https://www.thomann.de/de/esp_e_ii_horiz ... _stblk.htm

https://www.thomann.de/de/esp_horizon_fr_2_bkaq.htm

https://www.thomann.de/de/ibanez_s5570_tks.htm

https://www.thomann.de/de/jackson_solois ... ighter.htm (scheint bei thomann nicht mehr die normales USA soloists und dinkys zu geben)

http://www.mayones.com/en/katalog/regius/regius_6

speziell ibanez und mayones empfinde ich von der verarbeitung her über jeden zweifel erhaben... ansonsten, es sind halt alles "nur" gitarren. die spielen nicht von alleine, die klingen nicht automatisch besser als das was du hast... die kochen halt auch alle nur mit wasser ;)

Benutzeravatar
Stinger
findet den Ausgang nicht
Beiträge: 471
Registriert: 11.08.2012
Wohnort: Zülpich

Re: E-Gitarre bis 3500 Euro

Erstellt: von Stinger » 02.08.2015, 22:45

... oder eine Squier Bullet Strat by Fender. In den USA mit Jerry Lee Lewis disingen und persönlich von Jerry Lee Lewis Unterschrieben http://www.willhaben.at/iad/kaufen-und-verkaufen/freizeit-hobby-kulinarik/squier-bullet-strat-by-fender-126751393/ :lol:

Mal im Ernst, wenn du wirklich vorhast dir eine "teure" Gitarre zu kaufen, willst du vorher Testberichte lesen und Materiallisten studieren?
Man wählt doch Gitarren nicht nach Gewicht, Wert der Bauteile oder so.

Nimm deine Pacifica, gehe zu Händlern / Gitarrenbauern mit vielfältigen Angeboten und dann vergleiche, wie dir andere Gitarren im Verhältnis zu deiner gefallen. Wenn du dann eine in der Hand hast, die du nicht mehr los lassen willst, dann schau nach ob du sie dir leisten kannst / willst, wenn nicht gehe zurück auf Anfang.

BTW was macht eine Gitarre teuer? Für mich auf jeden Fall nicht der Preis, sondern wie sehr sie mir gefällt.
Und nur dann ist sie mir lieb und teuer.

Wäre jetzt mein Vorgehen.
Mostly Harmless

RumbleRay
schreibt schneller als du liest
Beiträge: 98
Registriert: 25.05.2010
Wohnort: Kölle am Rhing

Re: E-Gitarre bis 3500 Euro

Erstellt: von RumbleRay » 02.08.2015, 23:02

Wie gesagt spiele ich jetzt seit 2,5 Jahren mit meiner Yamaha Pacifica und bin mit ihr bis jetzt auch vollends zufrieden gewesen. Nur möchte man sich ja ab und an was gönnen und da ich das Gitarre spielen liebe, investier ich hier ein bisschen.

ok, das kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich würd mir, glaub ich, totzdem lieber zwei Gitarren für die Kohle kaufen;)
Lay down your soul to the gods rock n roll

Benutzeravatar
Sunburst
Pro
Beiträge: 2093
Registriert: 16.10.2009
Wohnort: München
Gitarrist seit: 2007

Re: E-Gitarre bis 3500 Euro

Erstellt: von Sunburst » 02.08.2015, 23:19

ZeroOne hat geschrieben:http://www.mayones.com/en/katalog/regius/regius_6

speziell ibanez und mayones empfinde ich von der verarbeitung her über jeden zweifel erhaben... ansonsten, es sind halt alles "nur" gitarren. die spielen nicht von alleine, die klingen nicht automatisch besser als das was du hast... die kochen halt auch alle nur mit wasser ;)


Toll, danke! Jetzt sitz ich hier, bin total abgebrannt und sabber den Bildschirm an. Die Mayones sieht verflucht gut aus!

Benutzeravatar
Exordium
kennt den Admin
Beiträge: 800
Registriert: 15.02.2012

Re: E-Gitarre bis 3500 Euro

Erstellt: von Exordium » 03.08.2015, 13:15

PRS hat momentan einige 30th Anniversary US Modelle "im Angebot". Für 3500,00 gibt es bestimmt das ein oder andere Einstiegsmodell...
Are you sure you want to continue?

Benutzeravatar
phunky
lebende Forenlegende
Beiträge: 5471
Registriert: 03.08.2010
Wohnort: Wasserkante
Gitarrist seit: Anfang der 90er

Re: E-Gitarre bis 3500 Euro

Erstellt: von phunky » 03.08.2015, 14:22

Also 3,5K sind natürlich ne Hausnummer...

Aber wenn ich so wenig wüsste, was ich wollte, dann wäre ich da vielleicht etwas vorsichtiger. Ebenfalls kann doch die Empfehlung zum Gitarrenbauer zu gehen, kaum ernst gemeint sein, bei 2,5 Jahren Spielpraxis. Der muss auch wissen was er bauen soll. Und das muss man ihm dann sagen.

Mein Tipp daher: Sammle erstmal praktische Erfahrungen, in dem Du die verschiedenen Modelle anspielst. Gibt ja ein paar große Läden mit viel Auswahl. Und dann kann man immer noch weiter reden.

everyBlues
Pro
Beiträge: 2427
Registriert: 03.09.2012

Re: E-Gitarre bis 3500 Euro

Erstellt: von everyBlues » 03.08.2015, 17:53

ZeroOne hat geschrieben:,
... ansonsten, es sind halt alles "nur" gitarren. die spielen nicht von alleine, die klingen nicht automatisch besser als das was du hast... die kochen halt auch alle nur mit wasser ;)


So sieht es nämlich aus. Da bin ich ganz bei ZeroOne.
Du stehst ja noch sehr weit am Anfang. Und meist glaubt ein Anfänger, mit einer teureren "besseren" Gitarre, auch automatisch besser zu spielen. Sich besser anzuhören. Dem ist nicht so! Ich erwähne es nur. Auch wenn Du vielleicht nicht so denkst.

Ansonsten sind ja gute Vorschläge gekommen. Auch phunky, schließe ich mich an, kann ihn nur zustimmen. Und vergiss das, mit dem Gitarrenbauer. Zummindest erstmal. Später kann man immernoch sehen.............

Eins noch.....und das ist echt nicht böse gemeint........ Tu dir selbst den Gefallen und kaufe nichts über irgenteiner Finanzierung. Nehme für sowas keinen Kredit auf.
Das hatten wir hier auch schon. Jemanden der sich eine Gitte über Finanzierung kaufen wollte. Dem kann man doch nur abraten. Ich weiß, du hast davon ja nichts erwähnt. Ich sage es nur vorsichtshalber. Denn nicht jeder hat mal so 3500 locker ............ ;)

Toblo
interessiert
Beiträge: 11
Registriert: 02.08.2015

Re: E-Gitarre bis 3500 Euro

Erstellt: von Toblo » 03.08.2015, 18:32

Danke für die ganzen Kommis. Cool ein paar Meinungen zu haben! Und ich muss ja nich unbedingt das volle Budget ausgeben, is ja nur der Rahmen :D Wenn ihr aber sagt zwischen 1000 und 3500 gibts qualitativ kaum noch Unterschiede, wo kommt dann der Preis her? Bezahlt man auch hier (wie bei so ziemlich Allem) dann nur den Namen mit oder gibt es durchaus auch hochwertige und dann noch höherwertige Bauteile/Materialien?




Die sieht schonmal richtig geil aus und von den Demo Videos her bin ich schonmal voll begeistert :D Muss ich mal schauen ob's bei mir in der Nähe einen Laden gibt der die führt, dass ich die mal in der Hand habe.

everyBlues hat geschrieben:
ZeroOne hat geschrieben:,
... ansonsten, es sind halt alles "nur" gitarren. die spielen nicht von alleine, die klingen nicht automatisch besser als das was du hast... die kochen halt auch alle nur mit wasser ;)


So sieht es nämlich aus. Da bin ich ganz bei ZeroOne.
Du stehst ja noch sehr weit am Anfang. Und meist glaubt ein Anfänger, mit einer teureren "besseren" Gitarre, auch automatisch besser zu spielen. Sich besser anzuhören. Dem ist nicht so! Ich erwähne es nur. Auch wenn Du vielleicht nicht so denkst.


Ich denke tatsächlich nicht so. Klar ist mir bewusst, dass die Qualität des Gespielten hauptsächlich aus der Bedienung der Gitarre stammt. Mich schockiert nur ein bisschen zu hören, dass man mit 2,5 Jahren noch als Anfänger zählt :D

everyBlues hat geschrieben:Ansonsten sind ja gute Vorschläge gekommen. Auch phunky, schließe ich mich an, kann ihn nur zustimmen. Und vergiss das, mit dem Gitarrenbauer. Zummindest erstmal. Später kann man immernoch sehen.............


Dachte ich mir schon, also doch lieber erstmal ein Modell 'von der Stange'.

everyBlues hat geschrieben:Nehme für sowas keinen Kredit auf.


Ich bin totaler Gegner von Krediten und würde ich auch nie machen. Bei mir gibt's Anschaffungen nur, wenn die Kohle da is! :)

everyBlues
Pro
Beiträge: 2427
Registriert: 03.09.2012

Re: E-Gitarre bis 3500 Euro

Erstellt: von everyBlues » 03.08.2015, 18:47

Toblo hat geschrieben: Wenn ihr aber sagt zwischen 1000 und 3500 gibts qualitativ kaum noch Unterschiede, wo kommt dann der Preis her?

Mal anders gefragt:
Wenn es Menschen gibt die solche Preise bezahlen können, und auch dazu bereit sind, warum sollte man dann nicht für soviel Geld verkaufen?

everyBlues
Pro
Beiträge: 2427
Registriert: 03.09.2012

Re: E-Gitarre bis 3500 Euro

Erstellt: von everyBlues » 03.08.2015, 19:01

Toblo hat geschrieben:,
Mich schockiert nur ein bisschen zu hören, dass man mit 2,5 Jahren noch als Anfänger zählt :D


Naja, als fortgeschrittener Anfänger ;).
2,5 jahre ist echt nicht viel.

sei denn, du bist der absolute Überflieger. ;)

Toblo
interessiert
Beiträge: 11
Registriert: 02.08.2015

Re: E-Gitarre bis 3500 Euro

Erstellt: von Toblo » 03.08.2015, 19:52

everyBlues hat geschrieben:sei denn, du bist der absolute Überflieger. ;)


Soweit isses dann auch noch nich :D

Mal ne andere Frage. Die Geräte kosten ja etwas Geld. Wie lange hat man da was von? (gute Pflege vorausgesetzt) Lebenslanger Begleiter?

ZeroOne
Guitar Maniac
Beiträge: 1521
Registriert: 05.08.2011

Re: E-Gitarre bis 3500 Euro

Erstellt: von ZeroOne » 03.08.2015, 20:45

im wesentliches von folgenden dingen:

- herstellungsland! USA>Japan>Korea etc. wobei man jetzt wirklich darüber streiten kann ob ein amerikaner tatsächlich in der lage ist bessere gitarren zu bauen, nur weil diese mehr kosten.

- herstellungsart. wie viel wird mit maschinen gemacht? wie viel per hand? handarbeit dauert länger und zeit ist geld. aber kann die hand wirklich mehr als die maschine, wieder so eine frage

-das verwendete holz und dessen ablagerungszeit. super seltenes mahagonie, das vllt nichtmal mehr geschlagen werden darf oder doch die in dem kontext "popelige" linde... exklsuive hölzer treiben zwar den preis, aber nicht unbedingt den sound...

-die marke... ja es ist ein elendiges thema, aber bei herstellern wie gibson bezahlt man halt das prestige. bei anderen eher die exklusivität.

-optischer schnick schnack. aufwändige bindings, edles dem sound nicht zuträgliches material oder auch z.b. sowas wie AAA riegelahorn-decken, alles teuer aber nicht soundentscheidend (bei der ahorndecke kann man streiten, ne "normale" tuts jedenfalls auch)

-über hardware muss man sich in der preisklasse nicht mehr unterhalten.

man muss sich halt klar darüber sein ob man im endeffekt viel geld für dinge ausgeben möchte, die mehr mit voodoo als mit der echten qualität eines instruments zu tun haben. ist man bereit, und kann es sich leisten, dann warum nicht. aber ich bleibe dabei. so viel geld in die hand zu nehmen ohne genaustens zu wissen was man will ist eher blödsinn. bzw. man sollte in seinem anspielverhalten auch keine instrumente unter tausend euro ausklammern, wäre nicht das erste mal, dass da das dabei ist was man sucht.

nochmal zum thema herstellungsland bzw. preis/kosten im allgemeinen: ich selbst spiele ne ibanez prestige RG. die hat mal neu um die 1000 euro gekostet, also zwar nicht billig aber nunmal auch mit abstand nicht das teuerste was man sich zulegen kann. und ich persönlich hab schon eine ganze menge gitarren angespielt und habe auch schon darüber nachgedacht mir ne klampfe mit meinen wunschspecs bauen zu lassen etc. aber wirklich ungelogen, ich hatte in meinem leben noch keine bessere gitarre (oder gitarre die mir besser passt) in der hand. seitdem hab ich nicht ein einziges mal ernsthaft mit dem gedanken gespielt mir ne neue gitarre zu kaufen. deshalb anspielen und nicht zwingend auf den preis schielen, denn es heißt nunmal wirklich nicht, dass du für 3000 was besseres kriegst als für 1000.

lebenslanger begleiter ist relativ. kaputt machen kann man nicht besonders viel, allerdings leiden die bünde halt mit der zeit unterm spielen. die kann man erst noch neu abrichten, und irgendwann muss man den hobel halt neu bundieren darunter leidet aber im endeffekt das griffbrett, wobei man das halt auch tauschen kann. alles andere an hardware ist ja mehr oder weniger unproblematisch. es ist halt unkomplizierter so ein instrument am leben zu halten als z.b. ein auto.

Benutzeravatar
Pedro E.
born 2 post
Beiträge: 213
Registriert: 07.10.2012

Re: E-Gitarre bis 3500 Euro

Erstellt: von Pedro E. » 04.08.2015, 03:22

Toblo hat geschrieben:Wenn ihr aber sagt zwischen 1000 und 3500 gibts qualitativ kaum noch Unterschiede, wo kommt dann der Preis her? Bezahlt man auch hier (wie bei so ziemlich Allem) dann nur den Namen mit oder gibt es durchaus auch hochwertige und dann noch höherwertige Bauteile/Materialien?
HiHi... eine Frage deren Diskussion ziemlich länglich werden könnte und meist in Kriegserklärungen endet. Warum zahlt man für eine Rolex oder IWC das 100fache einer Swatch, die mit ihrem Quarzwerk sogar noch um Zehnerpotenzen genauer geht als diese vorsintflutlichen mechanischen Uhren? Im Endefekt endet diese Debatte so gut wie immer in zwei unversöhnlichen Lagern: Ihr seid "Neidhammel", die andern behaupten das mit dem "Sound aus den Fingern" .... und so wird das bis in alle Ewigkeit dahingehen.
Jedenfalls in diesem Preisbereich, der aber noch längst nicht das Ende der Fahnenstange markiert, steht dir Vieles an Auswahl zur Verfügung. Blind, ohne anfassen würde ich aber nix kaufen. So oder so nicht.

Benutzeravatar
Phuehue
kennt den Admin
Beiträge: 802
Registriert: 12.02.2013
Wohnort: Bern (Schweiz)

Re: E-Gitarre bis 3500 Euro

Erstellt: von Phuehue » 05.08.2015, 11:12

Ich geb hier jetzt auch mal meinen Senf dazu. Ich selbst besitze rund 10 Gitarren, drei davon auch sehr hochpreisig (für meine Verhältnisse). Mit 20 hatte ich mir eine Gibson Lucille für damals CHF 5'000 (entspricht heute ca EUR 4'500) gekauft. Vor fünf Jahren eine Martin D-28 (Western) für knapp EUR 2'000 und vor rund drei Jahren hab ich mir meinen Traum von einer Fender Strat Custom-Shop erfüllt (EUR 3'500). Zudem hab ich ein paar mittelpreisige Akustik und Western-Gitarren (bewegen sich zwischen 500 - 1500) und zwei "billige" (100 - 200).

Ein paar Grundaussagen von mir dazu.
Das bei Gitarren zwischen 1000 und 3500 keine Qualitätsunterschiede mehr zu hören / sehen sein sollen ist - pardon - schlichtweg Schwachsinn! Wer sowas behauptet hat m.E. noch nie ein Instrument in diesen Preisbereichen geschweige denn in den Bereichen von 10k etc. in Händen gehalten und regelmässig gespielt. (no offense, ist einfach meine Meinung basierend auf meiner 26 jährigen Gitarrenerfahrung und geschätzten 100 verschiedenen Gitarren in dieser Zeit, welche ich in Händen halten durfte).

Meine erste E-Gitarre war eine Fender Strat aus Mexico für auch rund CHF 1'000. Eine gute, anständige Gitarre, mit der ich x-Mal auf Bühnen stand. Reicht dicke, um nie mehr eine andere Gitarre kaufen zu müssen. Aber wer behauptet, dieses Instrument sei qualitativ und klanglich nicht mehr weit von meiner Custom-Shop weg, ist blind / taub oder einfach nur ignorant. Als ich meine Custom-Shop Strat ausgewählt hab, durfte ich zudem auch die SVR-Custom-Strat anspielen, ein perfektes Copy/Paste Modell von Stevie Ray Vaughans abgefuckter Original-Strat für EUR 10'000. Und das war klanglich einfach nochmals eine andere Welt zu meiner Custom-Shop. Ich hatte da Stevie in Händen und in meinen Fingern.

Ich selbst bin also Fan von hochwertigen Instrumenten, weil ich definitiv Unterschiede in Verarbeitung, aber vor allem im Sound / Handling höre und spüre. Egal ob Akustik- oder E-Gitarre. Und jeder, der sich ein solches Instrument zulegen möchte, kann ich grundsätzlich verstehen und auch unterstützen.

ABER: Eine Vorstellung davon, was man will, muss man haben. Bei diesem Budget ist es unabdingbar, sich durch diverse hochwertige Gitarrenshops durchzutesten. Denn Unterschiede sind enorm. Ich hab seither nämlich keine Strat mehr gefunden, die mir vom Hals-Shaping, Bundhöhe etc. so perfekt gefällt, wie die meine. Um genau diese Unterschiede geht es. Und das macht es auch aus, ob man sich auf der Gitarre dann so zu Hause fühlt. Ein Custom-Modell ist ein individuell angefertigtes Instrument, ohne Kompromisse wie ein Serienmodell. Deshalb sind die Dinger teuer. Und deswegen ist es ein Muss, sich mit den Instrumenten live und in Farbe auseinanderzusetzen.

Du solltest eine Klangvorstellung haben: Welche Sounds gefallen dir? Welche Gitarristen produzieren diesen Sound? Welche Gitarren / Pickups spielen diese? Und dann testest du in der Reihe rum. Grenze die Suche schon im Vorfeld etwas ein.
Ich fand es sehr gut, in Gitarren-Shops zu fahren, wo ich wusste, dass sie eine grössere Auswahl von Custom-Shop Modellen hatten.

Wovor ich dir abraten würde => ein eigenes Modell in Auftrag zu geben. So wie du schreibst hast du noch zu wenig Vorstellung von einem Zielsound / Form, Shaping, Bund etc., um so konkrete Angaben deiner Vorstellung machen zu können. Deswegen würde ich dir eher raten, in Shops mit diversen, hochwertigen Gitarren rumzuprobieren.

Soviel von meiner Seite…

ZeroOne
Guitar Maniac
Beiträge: 1521
Registriert: 05.08.2011

Re: E-Gitarre bis 3500 Euro

Erstellt: von ZeroOne » 05.08.2015, 12:27

Ohne da jetzt die Riesen Diskussion lostreten zu wollen, ich kann den ersten Teil so nicht ganz stehen lassen, denn es kommt dabei auch ziemlich darauf an was man vergleicht. Natürlich habe ich keine Erfahrung mit 10k Gitarren, aber darum geht es ja auch eher sekundär.

Dass deine 4,5k Gibson ohne Zweifel hervorragend ist und jede epiphone semi Akustik in Grund und Boden stampft sollte wohl klar sein. Auch sind die Gibson cs Gitarren im allgemeinen viel besser als deren mit unter nicht grad günstige Stangenware.

Aber nehmen wir mal als Beispiel die älteren USA Jackson Soloist bzw. dinky Modelle im Verhältnis zu der Anfang bis Mitte 90er mij Jackson pro Serie. Die USA Modelle sind nicht besser als die alte pro Serie, das kann mir keiner erzählen.

Das wirklich nur am Rande, du wirst schon wissen wieso du die Gitarren gekauft hast, die du dein Eigentum nennst.

Benutzeravatar
Pedro E.
born 2 post
Beiträge: 213
Registriert: 07.10.2012

Re: E-Gitarre bis 3500 Euro

Erstellt: von Pedro E. » 05.08.2015, 12:41

"Schwachsinn!" "blind / taub" "ignorant" welch gepflegter Wortschatz. ()/

War aber auch nicht anders zu erwarten bei dem Thema.
Fehlt nur noch die Neidhammeldebatte und "ihr könnt gar nicht spielen ihr Stümper"-Gebrüll und wir wären vollständig.

Hough!

Toblo
interessiert
Beiträge: 11
Registriert: 02.08.2015

Re: E-Gitarre bis 3500 Euro

Erstellt: von Toblo » 05.08.2015, 13:31

Wusste gar nicht, dass es so viele Sachen gibt auf die man achten sollte. Eventuell sollte ich dann doch erstmal in der günstigeren Region zwischen 1000-2000 bleiben und mich dort umgucken bis ich mehr Erfahrung habe.

Die ESP E-II Horizon III sieht schon richtig hammer aus, aber habe in meiner Nähe noch keinen Shop gefunden der die da hätte. Liegt aber eventuell daran, dass sie (lt. Thomann) erst seit letztem Monat im Verkauf ist.

Hab ja bald Urlaub, den werd ich mal effektiv nutzen und Gitarrenhändler abklappern :)

Benutzeravatar
Phuehue
kennt den Admin
Beiträge: 802
Registriert: 12.02.2013
Wohnort: Bern (Schweiz)

Re: E-Gitarre bis 3500 Euro

Erstellt: von Phuehue » 05.08.2015, 13:43

@ Pedro: Die Fähigkeiten am Instrument haben null und gar nix mit der Wahl des Instruments zu tun. Jeder soll soviel für sein Instrument ausgeben, wie er will. Egal, ob Anfänger oder Profi. Dies würde bzw werde ich selbst nie dafür argumentieren. Ich selbst hatte mit 20 sicher auch nicht die Fähigkeiten, die eine Lucille gerechtfertigt hätten, insbesondere da ich ja schon ein ganz anständiges Instrument besass. Von meiner Seite wirst du diesbezüglich also auch nie "Argumente" bzw. nicht mal Meinungen hören :)

Doch ja, ich stehe hinter dem Wort "ignorant" in diesem spezifischen Kontext.
Ich bestreite nicht, dass ein mittelpreisiges Instrument hervorragend klingen kann und ich bestreite auch nicht, dass nach subjektiver Empfindung ein solches Instrument für einen selbst viel schöner klingt, als ein teures Custom Produkt.
Doch zu behaubten, dass zwischen 1000er und 4000er Gitarren eigentlich kaum mehr ein Unterschied in Klang und Qualität bestehe und dies häufig noch auf "man bezahlt halt nur den Namen" reduziert, das ist m.E. definitiv ignorant, da es einfach nicht auf Fakten basiert, sondern im besten Fall aufgrund einer subjektiven Einschätzung.

Der Threadersteller fragt nach Kaufempfehlungen zu einer hochpreisigen Gitarre. Dabei drauf hinzuweisen, dass dies (schnöde zusammengefasst) eh nur herausgeworfenes Geld ist, halte ich für falsch und nervig. Wenn jemand selbst nicht soviel ausgeben will, nun gut. Aber andere Leute davon überzeugen zu wollen, dass es keine Unterschiede gäbe und es eigentlich keine Qualitätssteigerung über 1'000-Euro Gitten gäbe, das ist schlichtweg falsch. Und kitzelt sogar aus mir ab und an etwas Emotion hervor.

Back to topic:
Gitarren in dem Preisbereich bzw. Custom-Shop-Modelle sind individuell gefertigte Einzelinstrumente, die nicht mit Serienprodukten verglichen werden dürfen (ohne Wertung). Heisst: man muss sich im klaren sein, dass jedes Instrument anders klingt, anders gearbeitet ist und folgedessen nicht unbedingt jedes zu einem passt. Deswegen ist es wichtig, sich nicht für ein Modell, sondern - eben - für das jeweilige Instrument zu entscheiden, dass man in Händen hält. Auch jede Martin D-28 ist ein klein wenig unterschiedlich, wenn auch nicht so extrem, wie es bei Custom-Shop Instrumenten ist (unabhängig vom Hersteller).

Drum mein persönlicher 5-Punkte-Plan, 3'500 EUR gut in eine Gitarre zu investieren:
- EUR 200 davon gleich mal für Fahrtkosten zu Gitarrenshops abzuziehen
- sich konkrete Vorstellungen machen, welchen Klang man möchte (Das beginnt beim simplen Entscheid nach Single-Coil / Humbucker bis zur 1-zu-1-Kopie eines Künstler-Modells)
- Händler raussuchen, welche eine grössere Auswahl (mindestens >10 unterschiedliche Modelle des gewünschten Herstellers) der Gitarren-Modelle hat, in die man sich vorstellen kann. Idealerweise hat dieser noch weitere Hersteller im Sortiment
- Nebst Klang auch sehr auf Spielbarkeit achten => in erster Linie sprech ich da von der Halsdicke / Shaping. Für mich eines der kritischsten Punkte, ob mir das Instrument gut in der Hand liegt
- Ausschliesslich GENAU das Instrument kaufen, das man angespielt und ausgewählt hat. Kein Modell der gleichen Serie, falls es dies überhaupt gibt.
- Einzelanfertigung nach eigenen Spezifikationen erachte ich nur als sinnvoll, wenn man bereits über ausserordentlich viel Erfahrung verfügt. Ich selbst sähe mich kaum in der Lage, Anforderungen an mein "Trauminstrument" zu stellen. Ich finde es einfacher nach Gefühl zu sagen "ja, passt" oder "nein, geht gar nicht".

Toblo
interessiert
Beiträge: 11
Registriert: 02.08.2015

Re: E-Gitarre bis 3500 Euro

Erstellt: von Toblo » 05.08.2015, 19:26

OK sind ja echt einige Sachen zu beachten. Danke für die ganzen Tipps! Ist dann nur noch die Frage wie weit ich als erfahrener Anfänger beurteilen kann, ob sie gut in der Hand liegt oder wie auch immer sich das anfühlen muss. Oder macht's einfach klick? :D

Vielleicht kommt ja jmd, der den Thread liest, aus Umgebung Dresden und kennt paar gute Läden. Bin offen für Vorschläge.

Benutzeravatar
Pedro E.
born 2 post
Beiträge: 213
Registriert: 07.10.2012

Re: E-Gitarre bis 3500 Euro

Erstellt: von Pedro E. » 06.08.2015, 03:49

Phuehue hat geschrieben:Doch zu behaubten, dass zwischen 1000er und 4000er Gitarren eigentlich kaum mehr ein Unterschied in Klang und Qualität bestehe und dies häufig noch auf "man bezahlt halt nur den Namen" reduziert, das ist m.E. definitiv ignorant, da es einfach nicht auf Fakten basiert, sondern im besten Fall aufgrund einer subjektiven Einschätzung.
Nun, die "objektive" Einschätzung fällt dann wie aus bzw. die belastbaren Fakten sind dann welche?

Benutzeravatar
Chavez
Guitar Maniac
Beiträge: 1843
Registriert: 26.02.2013
Wohnort: NRW

Re: E-Gitarre bis 3500 Euro

Erstellt: von Chavez » 06.08.2015, 08:44

Toblo hat geschrieben:OK sind ja echt einige Sachen zu beachten. Danke für die ganzen Tipps! Ist dann nur noch die Frage wie weit ich als erfahrener Anfänger beurteilen kann, ob sie gut in der Hand liegt oder wie auch immer sich das anfühlen muss. Oder macht's einfach klick? :D



Es macht "Klick".

Soweit ich das hier verfolgt habe kann aber niemand beurteilen wie "erfahren" du wirklich bist. 2,5 Jahre sind eine schwammige Aussage. Ich spiele seit rund 6 Jahren, würde aber nie auf die Idee kommen mich in irgendeiner Weise als Erfahren zu bezeichnen, da ich durchschnittlich rund 30 Minuten täglich spiele, mal mehr und auch mal weniger, und auch immer wieder längere Pausen zwischen meinen, ich nenns mal Schübe, liegen.
Unabhängig vom Budget würde ich dazu raten einfach in einige Läden zu marschieren, viel Zeit mitzunehmen und dann in Ruhe Gitarren in die Hand zu nehmen und erst mal trocken zu spielen. Dabei merkt man oft schon ob ein Modell vom Handling her in Frage kommt oder nicht. Mit denen die in die engere Auswahl kommen gehts dann an den Amp.
Hier kommts dann auch wieder darauf an. Wenn du im Laden an einem Röhrenamp von 3000 Euronen testest und daheim eine Quietschkiste hast dann könnte es sein das du eine Enttäuschung erlebst.

Was das genannte Budget angeht. Da gratulier ich dir zu. Damit stehen dir sehr viele Möglichkeiten offen. Und wenns dann, weils vom Gefühl her einfach paßt, eine für 1100 Ocken ist, why not?

Benutzeravatar
phunky
lebende Forenlegende
Beiträge: 5471
Registriert: 03.08.2010
Wohnort: Wasserkante
Gitarrist seit: Anfang der 90er

Re: E-Gitarre bis 3500 Euro

Erstellt: von phunky » 06.08.2015, 09:30

Chavez hat geschrieben:
Soweit ich das hier verfolgt habe kann aber niemand beurteilen wie "erfahren" du wirklich bist. 2,5 Jahre sind eine schwammige Aussage.


Wobei ich mit "Erfahrung" einfach den Umgang mit verschiedenen Gitarren meinte, nicht das gitarristische Können an sich. Letzteres finde ich nicht so entscheidend, entscheidend ist eher wie viel man ausgeben kann/möchte, weniger wie gut man spielt. Wenn's danach ginge... müssten doch wohl einige (mich eingeschlossen) mal ihren Gitarrenbestand kritisch überprüfen ;)

Ersteres finde ich aber um so wichtiger. Denn es gibt in meinen Augen da schon Dinge, die ihren Preis eher wert sind als andere. Was aber wieder davon abhängt, wo man individuell Wert drauf legt. Und um das einschätzen zu können braucht es einfach ein paar Vergleichsmöglichkeiten.

Benutzeravatar
Pedro E.
born 2 post
Beiträge: 213
Registriert: 07.10.2012

Re: E-Gitarre bis 3500 Euro

Erstellt: von Pedro E. » 06.08.2015, 10:29

phunky hat geschrieben:(...)weniger wie gut man spielt. Wenn's danach ginge... müssten doch wohl einige (mich eingeschlossen) mal ihren Gitarrenbestand kritisch überprüfen ;)
Gottlob gibts ja keine Gitarrenkaufpolizei, obwohl .... wenn ich mir so manchen Beitrag hier durchlese ... ::::::

Benutzeravatar
Chavez
Guitar Maniac
Beiträge: 1843
Registriert: 26.02.2013
Wohnort: NRW

Re: E-Gitarre bis 3500 Euro

Erstellt: von Chavez » 06.08.2015, 11:23

phunky hat geschrieben:
Chavez hat geschrieben:
Soweit ich das hier verfolgt habe kann aber niemand beurteilen wie "erfahren" du wirklich bist. 2,5 Jahre sind eine schwammige Aussage.


Wobei ich mit "Erfahrung" einfach den Umgang mit verschiedenen Gitarren meinte, nicht das gitarristische Können an sich. Letzteres finde ich nicht so entscheidend, entscheidend ist eher wie viel man ausgeben kann/möchte, weniger wie gut man spielt. Wenn's danach ginge... müssten doch wohl einige (mich eingeschlossen) mal ihren Gitarrenbestand kritisch überprüfen ;)



Da geb ich dir recht. Wobei ich einfach mal davon ausgehe das sich mit den Jahren dahingehend Erfahrung ansammelt. Kann da natürlich nur von mir selbst ausgehen, aber ich liebe es zu Musikmessen zu fahren oder auch mal just for fun zum Musicstore zu stiefeln um dort das ein oder andere einfach mal anzufassen/spielen.
Beim einen mag da in 2,5 Jahren einiges zusammenkommen, beim anderen weniger. Daher bleib ich dabei, wir wissen nicht wie "Erfahren" er ist. ;)

everyBlues
Pro
Beiträge: 2427
Registriert: 03.09.2012

Re: E-Gitarre bis 3500 Euro

Erstellt: von everyBlues » 07.08.2015, 18:32

Chavez hat geschrieben: Daher bleib ich dabei, wir wissen nicht wie "Erfahren" er ist. ;)


naja, sein Eröffnungspost lässt da aber schon die Vermutung zu, das er eben noch nicht so erfahren ist.
Ist ja nicht böse gemeint.

Toblo
interessiert
Beiträge: 11
Registriert: 02.08.2015

Re: E-Gitarre bis 3500 Euro

Erstellt: von Toblo » 08.08.2015, 15:36

Naja wie gesagt hatte ich bis jetzt auch nur hauptsächlich meine Pacifica in den Händen. Zwischendurch mal kurz von nem Bekannten eine Andere, aber kA mehr was das für eine war. Hat sich aber eh nicht so angefühlt, wenn ich's mir im Nachhinein so überlege. Von daher bin ich in dem Gebiet doch recht unerfahren :)

everyBlues
Pro
Beiträge: 2427
Registriert: 03.09.2012

Re: E-Gitarre bis 3500 Euro

Erstellt: von everyBlues » 08.08.2015, 16:06

[quote="Stinger,]
Nimm deine Pacifica, gehe zu Händlern / Gitarrenbauern mit vielfältigen Angeboten und dann vergleiche, wie dir andere Gitarren im Verhältnis zu deiner gefallen. Wenn du dann eine in der Hand hast, die du nicht mehr los lassen willst, dann schau nach ob du sie dir leisten kannst / willst, wenn nicht gehe zurück auf Anfang.
[/quote]

Toblo, ich finde den Vorschlag von Stinger, den ich zitiert habe, gar nicht so schlecht. Und vielleicht stellst du ja sogar fest, das deine jetzige vollkommen ausreichend ist. Du sagtest ja selber, dass du mit deiner Pacifica bisher immer zufrieden warst. Und das Du dir nur mal etwas "gönnen" möchtest.
Ich finde dafür das man sich nur mal was gönnen möchte, aber eigentlich auch gar nicht so recht weis was man sich denn gönnen möchte, sind 2500-3500 schon hammer Geld. Auch wenn man es hat ;)

Ich gehe normalerweise davon aus, das eher erfahrene Musiker soviel Geld investieren. Und das diese dann, aber auch genaue Vorstellungen von dem haben, was sie möchten.
Also gehe los und teste, probiere, fasse an usw usw....

Aber wie gesagt, wenn du mit deiner Jetzigen vollends zufrieden bist, dann ist das doch auch gut. Möchte dir nichts ausreden. Aber mal zum überlegen anregen ;)

Edit: aso..... wenn es um die Abwechslung zu deinem jetzigen Schätzen gehen soll ( du weist ja, andere Länder andere Sitten, andere Frauen andere Gitten, äh......... oder so :D ), dann überlege mal wie viele sehr gute Gitarren, unterschiedlichster Hersteller oder Modelle du für das Geld bekommen kannst.

Toblo
interessiert
Beiträge: 11
Registriert: 02.08.2015

Re: E-Gitarre bis 3500 Euro

Erstellt: von Toblo » 08.08.2015, 16:50

Ich hab ja auch das Budget höher gelegt um ne Auswahl zu haben. Und hatte auf nen Geheimtipp gehofft, aber den gibt es ja schlichtweg nicht was ich jetzt hier so rausgelesen habe :D Dauert ja nicht mehr lange bis zum Urlaub und dann werd ich mal paar Fahrten zu diversen Händlern machen. Wie gesagt liebäugel ich ja schon mit einem Modell, aber das muss mir ja nicht unbedingt liegen. Notfalls kann man ja bestimmte Modelle immer noch online bestellen und bei Nicht-Gefallen das 30 Tage Rückgaberecht in Betracht ziehen. Soweit richtig? Bin aber gespannt wie der Unterschied zwischen verschiedenen Herstellern/Modellen ausfällt, wenn man genau drauf achtet. Kam mir erst bei dem Gedanken doof vor mehrere Modelle beim Händler anzuspielen, aber scheint ja total normal zu sein. Freu mich jedenfalls schon drauf! :)

Benutzeravatar
Chavez
Guitar Maniac
Beiträge: 1843
Registriert: 26.02.2013
Wohnort: NRW

Re: E-Gitarre bis 3500 Euro

Erstellt: von Chavez » 08.08.2015, 17:56

Toblo hat geschrieben: Kam mir erst bei dem Gedanken doof vor mehrere Modelle beim Händler anzuspielen, aber scheint ja total normal zu sein. Freu mich jedenfalls schon drauf! :)


So wie ich das kenne passiert das eigentlich nur dann nicht wenn man genau weiß was man haben will. Und selbst dann ..... :D
Wirst sehen, das macht einen Heidenspaß. Bei mir ist nach so einer Sitzung nur immer zu wenig Geld da um alles was mir gefällt mitzunehmen. =)=)=

Benutzeravatar
gibmirson
Erklär-Bär
Beiträge: 387
Registriert: 17.02.2013
Wohnort: Sendenhorst

Re: E-Gitarre bis 3500 Euro

Erstellt: von gibmirson » 09.12.2015, 13:31

Hi Toblo,

jetzt ist ja bald Weihnachten! Wie ist das denn nach dieser intensiven Diskussion jetzt ausgegangen?
Lerne früh, dann hast Du länger was davon!

Dietmar
born 2 post
Beiträge: 149
Registriert: 09.12.2014

Re: E-Gitarre bis 3500 Euro

Erstellt: von Dietmar » 09.12.2015, 21:50

3.500 Euro für eine Gitarre und die Qual der Wahl. Solche Probleme hätte ich auch gerne. Spontan würde ich so etwas in Betracht ziehen:
http://www.musicman.de/gitarren/steve-lukather-bfr.html

Benutzeravatar
Software-Pirat
Pro
Beiträge: 2592
Registriert: 21.05.2009
Wohnort: Stuttgart

Re: E-Gitarre bis 3500 Euro

Erstellt: von Software-Pirat » 09.12.2015, 23:14

Und ich würde wahrscheinlich diese wählen: http://www.musicman.de/gitarren/steve-morse-y2d.html
Oder fünf andere plus Verstärker, oder... oder...

Orudila
öfter hier
Beiträge: 74
Registriert: 31.05.2015

Re: E-Gitarre bis 3500 Euro

Erstellt: von Orudila » 10.12.2015, 04:02

Was hat es eigtl mit diesen Signature Modellen auf sich? Sind das Customs die sich der jeweilige Künstler mal zusammengestellt hat?

Benutzeravatar
GuitarRalf
DailyWriter
Beiträge: 500
Registriert: 09.07.2014

Re: E-Gitarre bis 3500 Euro

Erstellt: von GuitarRalf » 10.12.2015, 11:20

Mahlzeit

Orudila hat geschrieben:... Signature Modellen ...


das ist schon einen eigenen Thread wert. Es gibt viele Gründe dafür, genausoviele wohl auch dagegen. In den Produktbeschreibungen steht dann meist : .. das ist nicht nur ein weiterer Artikel der einen weiteren Namen trägt, sondern das Ergebnis einer langjährigen Zusammenarbeit ... Mit der Namenvergabe verbunden sind dann auch vertraglich festgehaltene Royalities, Anteile an den Verkaufserlösen. Kann sein, muss aber nicht. Eine baugleiche Gitarre hat damit noch ein zusätzliches Los und somit eine Berechtigung für eine Preissteigerung.

:)
...Die Gitarre ist viel zu sturr, als dass die sänge... Ach, wäre ich doch ein fähiger Musiker...

Dietmar
born 2 post
Beiträge: 149
Registriert: 09.12.2014

Re: E-Gitarre bis 3500 Euro

Erstellt: von Dietmar » 11.12.2015, 11:53

Also ganz ehrlich, für den Heimgebrauch als Hobbygitarrist braucht man keine 3.500 Euro ausgeben. Und ich kann gut verstehen, dass bei einigen hier der Puls steigt bei dem Thema. Ich hatte letztens eine ESP E-II (die aktuelle Eclipse) in der Hand, die kostet 1.700 Euro. Für mich war das ein perfektes Instrument, da gab es qualitativ überhaupt nichts zu bemängeln. Ich hätte auch kein Problem 3.500 Euro locker zu machen. Aber das ist eine Preisregion für Enthusiasten, die genau wissen was sie wollen. Wenn es nur darum geht eine Gitarre zu kaufen ohne Abstriche bei der Qualität, dann reichen meiner Meinung nach ca. 1.500 Euro. Dafür gibt es dann eine American Standard Stratocaster, eine Original Gibson Les Paul, oder auch was Modernes wie die ESP E-II oder eine Schecter Hellraiser. Nach sowas würde ich schauen und auf jeden Fall probespielen.

Benutzeravatar
Hendock
Schreibmaschine
Beiträge: 629
Registriert: 23.04.2013
Wohnort: Münsterland

Re: E-Gitarre bis 3500 Euro

Erstellt: von Hendock » 11.12.2015, 15:12

Dietmar hat geschrieben:Ich hätte auch kein Problem 3.500 Euro locker zu machen.

Schön für dich! ;)

Was den Rest angeht: Das muss doch jeder für sich selber entscheiden.

Ich würde aber bestimmt nicht den Fehler machen und hier im Forum nachfragen, wofür ich denn eine solche Summe ausgeben sollte.

Dietmar
born 2 post
Beiträge: 149
Registriert: 09.12.2014

Re: E-Gitarre bis 3500 Euro

Erstellt: von Dietmar » 11.12.2015, 16:21

Warum sollte das ein Fehler sein?
Dazu ist das Unterforum "Kaufberatung für Gitarre" doch da, oder?

Benutzeravatar
Chavez
Guitar Maniac
Beiträge: 1843
Registriert: 26.02.2013
Wohnort: NRW

Re: E-Gitarre bis 3500 Euro

Erstellt: von Chavez » 11.12.2015, 16:33

Eigentlich ist das kein Fehler.
Ich vermute was Hendock meint ist der Umstand das nicht alle dafür Verständnis haben wenn man sich ein so teures Instrument zulegen möchte.

Toblo
interessiert
Beiträge: 11
Registriert: 02.08.2015

Re: E-Gitarre bis 3500 Euro

Erstellt: von Toblo » 13.12.2015, 15:37

Hi, ich habe mich jetzt für die ESP E-II Horizon III FM RDB entschieden (dürfte die sein die Dietmar meint ... oder auch nicht :D)

Hab sie mir bestellt, reichlich ausprobiert und von einem Bekannten der schon länger Gitarre spielt mal vorspielen lassen. Muss sagen ich bin total begeistert von diesem Instrument. Sie sieht perfekt aus, klingt super und ich komm auf ihr super zurecht.

Das gute Stück lag bei knapp 1700 und das reicht ja auch. Im Titel steht ja eh 'bis'. Von dem Rest hol ich mir evtl noch einen ordentlichen Amp oder ich spare es mir einfach auf. kA

Freu mich jedenfalls auf Weihnachten, wenn ich sie dann offiziell besitze :P

Benutzeravatar
Chavez
Guitar Maniac
Beiträge: 1843
Registriert: 26.02.2013
Wohnort: NRW

Re: E-Gitarre bis 3500 Euro

Erstellt: von Chavez » 13.12.2015, 15:41

Dann gratulier ich schon mal zum Kauf und viel Spaß mit dem Teil. :)

Dietmar
born 2 post
Beiträge: 149
Registriert: 09.12.2014

Re: E-Gitarre bis 3500 Euro

Erstellt: von Dietmar » 13.12.2015, 17:28

Ich hatte ein anderes Modell gespielt, nämlich dieses hier:
https://www.thomann.de/de/esp_e_ii_eclipse_fm_csb.htm

Egal, ich bin sicher du hast eine sehr gute Wahl getroffen.

Toblo
interessiert
Beiträge: 11
Registriert: 02.08.2015

Re: E-Gitarre bis 3500 Euro

Erstellt: von Toblo » 13.12.2015, 19:53

Danke, ich auch :)

Hier noch ein Foto, falls es jemanden interessiert :)

http://i66.tinypic.com/1zqzmsi.jpg

Ich fand sie erst total klein, aber hab dann meine Andere danebengelegt und war beruhigt. Was ein großer Koffer optisch bewirken kann :D

Benutzeravatar
Hendock
Schreibmaschine
Beiträge: 629
Registriert: 23.04.2013
Wohnort: Münsterland

Re: E-Gitarre bis 3500 Euro

Erstellt: von Hendock » 14.12.2015, 08:31

Chavez hat geschrieben:Eigentlich ist das kein Fehler.
Ich vermute was Hendock meint ist der Umstand das nicht alle dafür Verständnis haben wenn man sich ein so teures Instrument zulegen möchte.

Genauso ist es!

An den TE: Gratuliere zum kauf und viel Spaß mit der Gitarre. ()(/(

50 Beiträge   •   Seite 1 von 1
  • Ähnliche Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste