Rockgitarre mit Andreas Scheinhütte

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Brösel
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Rockgitarre mit Andreas Scheinhütte

Erstellt: von Brösel » 09.03.2015, 22:01

Hallo zusammen,
ich lerne seit 4 Wochen mit Andreas Scheinhütte "Schule der Rockgitarre 1". Ich arbeite Seite für Seite durch und bin jetzt am Ende von Kapitel 2. Bis jetzt läufts ganz gut nur der C Akord furtzt noch nicht so.
Wer arbeitet noch mit diesem Buch? Wie kommt ihr voran? Ich übe ca. 1 h pro Tag. Wie lange habt ihr gebraucht um es durch zu arbeiten? Ich weiß, man soll sich nicht mit anderen vergleichen, interessiert mich aber doch :D
Carola

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 11.03.2015, 18:56

Hier vorgestellt:
[Buchtipp] (Noten) Abent. Git. +Käppels Gitarrenschule u.a.

Wer E-Gitarre lernen will, der sollte sich unbedingt
"Schule der Rockgitarre" + CD von Andreas Scheinhütte
(Heros Verlag) ansehen. Ich hab damals 26 Euro bezahlt.

Ich halte es zwar für etwas schwerer was das Notenlesen angeht, als die oberen beiden Bücher, aber dafür sind die Übungsstücke deutlich interessanter und aktueller (was auch der Grund dafür ist, dass es etwas schwerer ist). Ebenfalls die Übungsstückchen, die Andreas Steinhütte selbst komponiert hat, machen viel Spaß. Wenn man mit einem Lehrer lernt, ist das Buch für mich die erste Wahl! Vor allem wenn man E-Gitarre incl. Notenlesen lernen will.

Edit: Interessanter Beitrag zum Buch:
http://www.gitarre-spielen-lernen.de/fo ... tml#278314


Ich habe zwar nicht direkt mit dem Buch gelernt, sondern diese irgendwann mit in mein Repertoire aufgenommen, aber ich finde die Bücher wirklich gut aufgebaut.
Ein ehemaliger Arbeitskollege, der damit angefangen hat zu lernen war begeistert davon.
Ich selbst krame es immer mal wieder raus, um mal was daraus zu üben.
(Allerdings konnte ich schon Gitarre spielen; auch nach Noten, und sogar einigermaßen brauchbar E-Gitarre, so dass es mir nicht wirklich etwas umwerfend neues beigebracht hat, aber mich hat das Buch auf alle Fälle in "nach Noten Spielen in höheren Lagen" durchaus weitergebracht. Und ein paar Stückchen daraus finde ich einfach gelungen. Wie "In the Hall of the Mountain King" von Eduard Grieg)

Wie oben im Zitat schon von mir erwähnt: Wer E-Gitarre spielen will, UND gleichzeitig auch nach Noten spielen lernen will, für den ist das Buch super.
Der zweite Band lohnt sich ebenfalls.
Ich weiß nicht wie es jetzt ist, aber zu meiner Zeit war im ersten Band gar keine Tabs mit dabei.
Im zweiten Band gab es auch noch Tabs zur Kontrolle.
Ob die es inzwischen auch schon für den ersten gibt weiß ich nicht.

Da das Buch schon einige Jährchen auf dem Buckel hat, und immer noch verlegt wird, ist eigentlich ein gutes Zeichen!

Gruß Mjchael

Brösel
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Erstellt: von Brösel » 16.03.2015, 21:23

Danke für das Feedback. Im ersten Band sind keine Tabs drin. Finde ich auch gut so,da ich es richtig lernen will. Das Buch ist gut und verständlich aufgebaut.
Es hätt mich halt interessiert wie flott andere mit diesem Buch voran kommen ;)

Carola

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Re: Rockgitarre mit Andreas Scheinhütte

Erstellt: von c.eiglmeier » 05.09.2015, 09:55

Hey Carola,
ich hab auch alle Bücher vom Scheinhütte.
Ich finde auch, dass er seine Bücher ziemlich gut aufbaut und übersichtlch gestaltet.
Tab's sind im Zusatzheft schon auch mal dabei. Ich finde, man sollte sich mit beiden Notationen auseinandersetzen.

Aber zu deiner Frage:
Ich denke, für solche Fingerspreitzer wie der C Dur, kann es schon mal ein halbes Jahr dauern bis man den vollkommen beherrscht.
Sprich, bis man auch von anderen Akkorden auf den C Dur umgreifen kann.
Auch ich finde immer wieder Kleinigkeiten, die sich noch verbessern lassen. Auch Bezug auf Haltung und Kraftaufwand, sollte man sich immer wieder überprüfen. Auch wenn man schon lange spielt.

Also als kleinen Tipp, wenn's nicht so ganz klappt, Übe mal vor einem Spiegel.
Dann fallen dir auch solche Dinge wie Hatungsfehler oder Verkrampfungen gleich auf.
Ich hoffen das hat die etwas geholfen!

LG Eigi

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Harry83
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Re: Rockgitarre mit Andreas Scheinhütte

Erstellt: von Harry83 » 09.09.2015, 10:15

Moin!

C Dur, gehört mit zu den schwierigeren Akkorden. Gerade Anfänger haben damit Probleme.
Als ich anfing zu spielen, und Knocking On Heavens Door lernte, habe ich immer geschummelt,
indem ich das C einfach weggelassen habe. Doch irgendwann brauchte ich ihn dann doch. Also legte
ich meine Finger, nach und nach, immer wieder auf das Griffbrett, bis ich die Bewegung verinnerlicht
habe. Nach und nach wurde ich schneller. Heute denke ich nicht mehr bewusst darüber nach.

Das Buch hatte ich auch mal, und fand es recht gut erklärt. Lernt man nur mithilfe von Büchern, ist es wichtig
eine Struktur zu haben. Lerne etwas solange, bis es sitzt. Erst dann das nächste Kapitel usw.

Die Art und Weise, wie schnell jemand lernt, hängt vom Menschen selber ab. Manche gucken nur kurz ins Buch,
und können es fehlerfrei nachspielen. Andere müssen manche Sachen eben mehrmals wiederholen, bis es sitzt.
Ganz normal. Wie in der Schule. In der ersten Klasse, konnte man ja auch noch keine ganzen Geschichten schreiben.

Nur Geduld! Das wird schon noch ;)
Greetz Harry
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mjchael
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Re: Rockgitarre mit Andreas Scheinhütte

Erstellt: von mjchael » 09.09.2015, 12:01

Lese doch ruhig das Lagerfeuerdiplom gegen.
Gerade den Artikel über das Greifen
da steht z.B.:
Praktisch bedeutet dies, dass dein Daumen in der ersten Zeit immer hinter dem zweiten Bund ist (siehe auch weiter unten bei: "Wohin mit den Fingern"). Dadurch ist es bei den Griffen, die über drei Bünde gehen, leichter, den ersten Finger in den ersten Bund zu bekommen, den zweiten Finger in den zweiten Bund und den dritten Finger in den dritten (vgl. C-Dur-Akkord in der 3. Unterrichtseinheit). Liegt der Daumen zu weit in Richtung Kopf, kommt man mit dem Ringfinger und dem kleinen Finger nicht mehr in den 3. Bund. Wenn der Daumen aber zu weit in Richtung Schallloch liegt, rutscht der Zeigefinger vom ersten Bund gerne in den zweiten.

Bild

Und auch zum Wechseln des C-Dur-Akkords gibt es eine ganze Lektion.

Ich finde, der G-Dur-Akkord ist für Anfänger der schwerste Akkord.
Bild Bild Bild

Den bringe ich schon in der 2. Unterrichtseinheit bei. Eine Woche später müht man sich zwar immer noch mit dem G-Dur ab, aber der "neue" C-Dur-Akkord macht dann keine nennenswerten Probleme mehr.
Und wenn man die Akkordfolge G Em C D eine Woche später meistert, fragt man sich, wo eigentlich die Schwierigkeit beim G-Dur-Akkord war.
Bild

Vieles was Andreas Scheinhütte in seinem Buch nur anreißt, wird im Lagerfeuerdiplom ausführlicher erklärt.
Na ja, ich habe da ja auch keine Probleme mit den Druckkosten. ;)

Gruß Mjchael

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