D-Dur Akkord lernen

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paxi
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D-Dur Akkord lernen

Erstellt: von paxi » 15.01.2015, 08:02

Guten Morgen zusammen,

da ich erst seit fünf Tagen spiele, habe ich eine Frage, die wahrscheinlich den meisten hier ein wenig komisch vorkommt, ich hoffe, dassmir trotzdem jemand helfen kann :)!

Ich habe mit dem Lagerfeuerdiplom angefangen und bin jetzt beim A/D Wechsel, der soweit ganz gut klappt, ist halt Übungssache;). Als Übungslied ist zum Beispiel "Er hält dieganze Welt in seiner Hand" angegeben im 4/4 Takt. Der ist in zwei Abschläge immer aufgeteilt, die oberen zwei Seiten und die unteren drei Seiten und um die geht es mir. (Hier der Text : http://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_Liedbeispiel_1b)

In so gut wie allen Fällen klingen die unteren drei Seiten relativ stumpf, klar der Ton /die Töne kommen, allerdings schwingen die Seite nicht so wirklich, zumindestens sieht man das nicht. Wenn ich alle fünf Seiten anschlage hört sich das nach einem schönen D Dur an, wenn ich allerdings zwischendurch stopppe hört sich das komisch an.

Jetzt meine Frage: Ist das normal oder hört sich das noch so komisch an, weil ich noch relativ langsam übe und wird das besser wenn es schneller gespielt wird? Ich hab halt gerade erst angefangen,daher die frage :D

Danke schonmal an die Leute die mir antworten:)

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snicki
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Erstellt: von snicki » 15.01.2015, 08:51

Ist normal, dass sich die Akkorde am Anfang etwas schrammelig anhören. Das hat erstens mit der Schlaghand zu tun, die noch nicht so tut wie es soll und zweitens mit der Greifhand, die noch nicht sauber greift. Spielst du mit Plek ?

Und kleiner Tipp am Rande, die unteren Saiten sind die Basssaiten, also die Dicken, die oberen Saiten sind die Dünnen. An der Gitarre ist es zwar wenn man von vorne drauf guckt anders herum, aber du musst die Saiten so betrachten, als ob du die Gitarre auf dem Schoss hast und mit der vorderen Seite zu dir drehst, dass das Schallloch noch oben schaut. Jetzt sind die Basssaiten unten und die dünnen Saiten oben. Nichts Schlimmes, aber sollte man sich so angewöhnen, da es sonst zu Mißverständnissen kommen kann.

Gruß Snicki

paxi
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Erstellt: von paxi » 15.01.2015, 09:08

Hallo erstmal,

danke für deine Antwort :)! Ich werde wohl nochmal genauer mit der Schlaghand ein paar Übungen machen. Ich spiele ohne Plektrum, habe ziemlich häufig gelesen, dass man am Anfang am besten erstmal mit den Fingern spielen soll.
Zum schrammelig, ich bin mir jetzt nicht sicher, ob ich das richtig verstehe, was meinst du mit schrammelig? :)

Und danke für den Tipp mit den Seiten, werde ich mir vornehmen, wieder was neues gelernt :)!

Gruß
paxi

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 15.01.2015, 13:50

Bei der Lektion mit dem Griffwechsel steht:
Und ärgere dich nicht, wenn es sich nicht gleich gut anhört. Das kommt mit der Zeit.


;) Das steht nicht umsonst da.

Natürlich musst du ständig an deiner Fingerstelllung und deiner Schlagtechnik arbeiten. Aber du musst dich nicht verrückt machen. Manchmal ist es gut, 5 gerade sein zu lassen. Höre einfach über einige Unsauberkeiten hinweg. Die werden auf die Dauer nicht bleiben.

Gruß. Mjchael

paxi
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Erstellt: von paxi » 15.01.2015, 14:36

Schon klar ;)!

Was meinst du mit 5 gerade lassen? :D

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Hendock
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Erstellt: von Hendock » 15.01.2015, 14:59

paxi hat geschrieben:Was meinst du mit 5 gerade lassen? :D


Zitat aus Wikipedia:

Wenn man etwas nicht so genau nimmt, lässt man „fünfe grade sein“, was bedeutet, dass man eine ungerade Zahl mal für eine gerade nimmt.


Ich finde es für gerade mal 5 Tage Gitarrespielen schon ganz schön ambitioniert, das Lied so zu spielen wie in wikibooks angegeben. Beim Schlagen abwechselnd die Bass- und die Diskantsaiten zu spielen bedarf doch einiger Übung. Sieh doch erstmal zu, dass du die Akkorde sauber greifst und schlägst.

paxi
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Erstellt: von paxi » 15.01.2015, 19:25

Danke für deine Antwort und das Zitat :)!

Habe mir deinen Tipp mal zu herzen genommen und weiterhin den Wechsel geübt, später dann einfach das Lied gespielt, allerdings nur nen Down über alle 6 bzw. 5 seiten :)

Das Thema kann meinetwegen geschlossen werden :)

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 16.01.2015, 08:34

Der Wechselschlag ist Stoff für die erste Stunde.
Mag sich nur im ersten Moment schwierige anhören, hilft aber ein Gefühl für den 4/4-Takt zu bekommen
Singen kann man gleich mit dem ersten Akkord. Sobald der Akkordwechsel auch nur ansatzweise funktioniert kann man dazu singen. Ich wähle dazu natürlich einfache bekannte Lieder.Lieder, die Vorschulkinder gleich nach der ersten Strophe mitsingen können.

Dann.singe ich mit den Schülern gleich noch 3-5 Lieder an (meist nur die erste Strophe) wovon sich die Schüler ihre Übungslieder aussuchen dürfen. Welch davon, ist mir egal.

Mit dem Singen übst du dir Akkordwechsel und Schlagmuster automatisch mit.
Uns ich lene auch keine sauberen Akkorde zu greifen, sondern ich bringe saubere Griffwechsel bei.
Saubere Akkorde ergeben sich dann fast von selbst.


Gruß Mjchael

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 16.01.2015, 09:18

Ps. Natürlich haben es Schüler mit Lehrer einfacher.
Wer keinen Lehrer hat, der mitsingt, der kann sich mit einer CD oder einer Midi behelfen.
Es gibt auch Programme, die Lieder langsamer abspielen, und sogar die Tonhöhe anpassen können. Bei Midis ist VanBasco. Der beste Midi-Player, den ich dazu kenne.
Bei MP3 müsste ich nochmal suchen.

Gruß Mjchael

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Famileh
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Erstellt: von Famileh » 16.01.2015, 11:52

Hallo,

Für MP3-Files gäbe es z.B.

BestPractice

Hier lassen sich u.a. Tonhöhe und Abspielgeschwindigkeit
einstellen.
Desweiteren kann man bestimmte Abschnitte eines Songs
definieren (Anfang und Ende) und als Schleife abspielen und
das natürlich mit den o.g. Optionen.


Gruß Bernd

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Erstellt: von WantToBeFamous » 15.03.2015, 00:29

bei d-dur werden auch nur die unteren 4 saiten angeschlagen
Alles fing im Frühjahr 2014 an

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 19.03.2015, 16:45

Lese dazu mal in der allerersten Lektion die Fußnote!

http://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_d ... ite_note-2

Gruß Mjchael

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