EPIPHONE PRO-1 - wer kennt sie?

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Andreas Fischer
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EPIPHONE PRO-1 - wer kennt sie?

Erstellt: von Andreas Fischer » 07.12.2014, 15:51

EPIPHONE PRO-1
Hat von euch jemand diese Gitarre oder sie schon mal angespielt?
werbevideo:
https://www.youtube.com/watch?v=Ju36CZ08hfA
beim händler:
http://www.session.de/EPIPHONE-PRO-1-Acoustic-TLB.html

scheint ganz neu zu sein aber mit einem interessanten konzept
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Funplayer99
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Erstellt: von Funplayer99 » 07.12.2014, 16:22

was ist an dem Konzept interessant?
Eine mensur von 628mm gibt es auch schon bei anderen Westerngitten von Epi. Bundstäbe in Jumbo ist auch nicht wiklich besonders.
Und in gewisser Weise kann man jede Billiggitte so einstellen dass sie bespielbar wird.
Und diese stetige Bezeichnung "Pro" in den Features gaugelt meiner Mienung nach eine Hochwertigkeit vor die real einfach nicht gegeben ist.
Der Billigmarkt ist hart umkämpft und so versucht jeder Hersteller sein Produkt als das Beste der Welt mit irre "Neuerungen" zu pushen.
Was aber bleibt ist ein laminierter Korpus mit Anbauteilen die nicht wirklich was neues sind.
Wenn der letzte Club geschlossen und der letzte Künstler abgetreten ist wirst du erkennen, dass man geile Atmosphäre nicht downloaden kann.

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Erstellt: von Andreas Fischer » 07.12.2014, 16:38

das konzept lautet "leichte bespielbarkeit" und als konzept finde ich das schon interessant

ich kenn mich mit hochpreisigen gitarren nicht so aus, dafür aber ein wenig im unteren preissegment und z.B. jumbobünde habe ich da noch nicht gesehen, Ich kenne das nur von e-gitarren, auf akustischen ist das zumindest für mich neu und interessant

was das "böse laminat" angeht (ich persönlich glaube das auch laminat gut klingen kann) - es gibt auch eine version mit massiver decke

ob diese gitarren jetzt etwas besonderes sind oder ganz normale gitarren wie alle anderen in diesem preissegment eben auch, ... erfährt man erst durchs anspielen ....deshalb meine frage ob sie schon jemand kennt
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Erstellt: von Funplayer99 » 07.12.2014, 16:51

Ob man jetzt leichte Bespielbarkeit als Konzept bezeichnen kann sei dahin gestellt.und Jumbobundstäbe müssen nicht besser sein als Medium wie sie oft verbaut werden.
Ein Klangwunder wird diese Gitarre einfach auch nicht sein...sie wird für den Preis akzeptabel sein...aber kann einfach auch wieder nicht mit teureren mithalten.Die hätten statt der Jumbobundstäbe bessere Mechaniken verbauen sollen,das würde der Gitte von der Stimmstabilität besser stehen.Das Bundmaterial wird allerdings auch nicht hochwertig sein,denn guter Bunddraht kostet einfach was, auch wenn man das in großen Mengen bezieht.
Thomann hat sie noch nicht auf der Webseite,sonst wäre ich diese Woche mal schnell zur Zweigstelle gefahen und sie angetestet.
Für 99 Tacken wird man auch keine Wunder erleben können...und zudem wenn man ne Gitte online bestellt kann sie mal so oder so eingestellt werden...also wieder ein Lotteriespiel was die "leichte Bespielbarkeit" angeht.
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Erstellt: von Andreas Fischer » 07.12.2014, 17:00

Funplayer99 hat geschrieben:Ob man jetzt leichte Bespielbarkeit als Konzept bezeichnen kann sei dahin gestellt..


Kann mann, haben die einfach getan ;-)

Funplayer99 hat geschrieben:Ound Jumbobundstäbe müssen nicht besser sein als Medium wie sie oft verbaut werden.


das hat auch niemand gesagt

aber führen wir hier jetzt eine "anti-billig-gitarren-diskussion"?
da hab ich keine lust dazu, sorry

wenn du sie aber mal bei thomann pder wo auch immer angespilöet hast, dann freu ich mich über ein feedback
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Erstellt: von Andreas Fischer » 07.12.2014, 17:03

btw, habe gerade noch jemanden gefunden der sich "leichte bespielbarkeit" als konzept genommen hat (idee ist also nicht neu)

Zitat:" Zager Guitars were created by Master guitar builder Denny Zager to play easier ..."
https://www.youtube.com/user/ZagerEZPlayGuitars
http://www.zagerguitar.com/
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Erstellt: von Funplayer99 » 07.12.2014, 17:09

ich füre keine Billig/Teuer Diskussion...es wird einfach versucht eine günstige Gitte als Professionelles (Pro) Instrument zu verkaufen.Und das ist sie einfach nicht.
Die sogenannten Deluxe Mechaniken sind offene Mechaniken mit einem Deckel drauf.Da ist nix deluxe dran außer die Bezeichnung.Hochwertige offene Mechaniken verzichten auf solche ausgeschmückten Bezeichnungen,da sie es ja nicht nötig haben so bezeichnet zu werden weil sie einfach hochwertig sind.Und so kann man das bei den ganzen Pro Bezeichnungen in den Details machen.Streicht man diese Bezeichnung weg bleiben ganz normale Features übrig mit der Qualität wie sie in der Klasse üblicherweise verbaut werden....höherwertige Anbauteile wird man da nicht finden, denn dann wäre die Gitte in einer anderen Preisklasse.
Zuletzt geändert von Funplayer99 am 07.12.2014, 18:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Erstellt: von zulu666 » 07.12.2014, 18:00

Ja, das ist gerade für Gitarren Neulinge verwirrend das Standard besser ist als Ultra, Pro, Plus, Mega, Deluxe, Special, Studio.... ;)

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Erstellt: von Andreas Fischer » 07.12.2014, 18:12

wirklich sehr sachlich ... und so sachdienlich noch dazu ,...
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Erstellt: von Funplayer99 » 07.12.2014, 18:27

klar ist das sachdienlich wenn man sagt dass Anfänger nicht durchblicken wenn mit solchen Begriffen wie bei deinem genannten Modell um sich geworfen wird.
Ist denn diese Gitarre ein Pro(fessionelles) Instrument....klares NEIN.Also ist diese Bezeichnung nur zur Suggestion einer Wertigkeit gewählt worden die nicht gegeben ist.Und genau das verstehen Anfänger oft nicht und lassen sich durch solche Bezeichnungen in die Irre führen.Auch wenn das nicht Teil deiner Fragestellung war spricht nix dagegen wenn man die bezeichnung auch unter die Lupe nimmt.
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everyBlues
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Erstellt: von everyBlues » 08.12.2014, 01:54

wollt ihr wirklich über die Glaubwürdigkeit einer Werbung diskutieren? :D

Ich kenne die Gitarre nicht, die kann schon ganz gut sein, muss aber nicht besser sein als andere.
Ich bin hier ganz bei Funplayer und zulu. Na klar schreiben die was von "Guter Bespielbarkeit". Was sollen sie sonst schreiben, die wollen doch die Gitarren verkaufen.
Niemand schreibt "unsere Gitarren sind nicht gut bespielbar" oder sowas in der Art.

Wenn ein Hersteller oder Verkaufer ehrlich ist, dann denke ich, ist das höchste was man erwarten kann, ein Schweigen über die negativ auffallenden Dinge.
Manchmal ist es vllt. wichtiger zu sehen was nicht Geschrieben steht. Oder auch die Formulierung. ZB. es ist ja ein Unterschied ob jemand schreibt "Gibson les Paul" oder "Gibson les paul Typ".

Nein, die kann gut bespielbar sein (ist das nicht auch subjektiv?), muss aber nicht.

Pro, Delux usw. usw. usw. das alles sind doch nur Worte, Bezeichnungen. Werbung halt um was an den Kunden zu bringen.
Es soll zB. leute geben die denken "jazz plektren" braucht man um Jazz zu spielen.
Irgentwie müssen die das ja alles nennen ;) Na klar muss sowas Kritisch gesehen, und hinterfragt werden!

@Andreas
geh dir das Teil ansehen. Oder bestelle es einfach mal. Gefällt Dir die Gitarre, behälst du die, wenn nicht, einfach zurückschicken.

@Funplayer
Das die aber mit der Bezeichnung "Pro" nun profissionell meinen, oder suggerieren wollen, ist wieder Dein persönlicher Schluss. Ich wäre da jetzt nicht drauf gekommen. ;)

zulu666
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Erstellt: von zulu666 » 08.12.2014, 09:27

everyBlues hat geschrieben:@Funplayer
Das die aber mit der Bezeichnung "Pro" nun profissionell meinen, oder suggerieren wollen, ist wieder Dein persönlicher Schluss. Ich wäre da jetzt nicht drauf gekommen. ;)


PRO könnte auch für Prokrastination stehen ;)

everyBlues
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Erstellt: von everyBlues » 08.12.2014, 14:42

musste das jetzt erst mal Googlen :lol:
Ach egal.... egal was die damit meinen, zulu. Ausprobieren, antesten, und dann sehen ob die Gitte gefällt. Fertig.

Werbung funktioniert doch verdammt gut. Und - da sollten wir uns mal klar drüber sein- das funktioniert nicht nur im Billigsegment.
Wenn jemand F....oder G.. kauft, dann kauft er das in erster linie nur wegen der guten Werbung. Die ja da ganz unterschiedlich aussehen kann. Das kann auch ein Clapton sein, der was öffentlich zeigt.
Wir sind beeinflussbar, und das nicht wenig.

Klar, Funplayer sagte es schon, große bekannte Hersteller, haben das nicht mehr so nötig. Hatten sie aber früher auch mal. Heute kennt das Zeug jeder, und es gibt ganz viele andere die anstelle solcher Hersteller Werbung machen. Immerwieder zu lesen in den unterschiedlichsten Foren ;).
Unterschwellige Werbung funktioniert auch!
Es gibt aber auch negativ Äußerungen:
Da kauft so mach einer eine G... und derSattel ist nicht korrekt. Oder es wird eine teure tele gekauft von F.... und der user stellt fest das alles rauscht, klimpert, klirrt.....Egal, weil es ja gute Gitarren sein müssen. Das Label stimmt ja, und nicht zu vergessen, die waren teuer, die müssen also doch gut sein. Bei den Billigen müssen die doch irgentwo sparen, deswegen die doch gar nicht so gut sein können ;). Wir leben in einer Labelgeilen Gesellschaft, aber sowas von. Das betrifft nicht nur Instrumente. Sondern alles andere genauso........
Ich sage : Nicht mit mir!!

Einige glauben eine Epiphone sei eine Gibson. Nein, das ist sie nicht. Die Hört sich nicht so an. Aber nicht weil man es nicht hinbekommen würde, man will das gar nicht hinbekommen, dass die sich wie eine Gibson anhört. Oder darf es nicht.
Nichts an den teuren Gitarren ist dran, was man heutzutage nicht auch billig hinbekommen kann.
Ich sehe mehr aus Sicht der E-Gitarre. Ich spiele auch A- Gitarren wenn es sich anbietet, aber bevorzuge die Elektrische. So ein PU ist nun wirklich nichts besonderes, was nicht kopiert werden könnte.
Ein Instrumentenbauer, ich meine kein E- Gitarrenbauer, schmunzelt wahrscheinlich über Gitarren, so wie die Tele zB eine ist.
Wir kaufen nicht objektiv weil es gut ist, wir kaufen subjektiv weil man uns sagt das es gut ist.
Natürlich kauft jemand der richtig Geld zur verfügung hat, nicht in einem Billigstore ein. vllt. weis er noch nicht einmal etwas über die Ware dort.
Jemand der nicht so viel Geld zur verfügung hat, wird nicht in ein Nobelgeschäft gehen.
Aber mit Quallität hat das nicht immer was zu tun!

Was Gitarren angeht, ANTESTEN. Ist das Ding gut, dann ist das vollkommen egal was die kostet und was für ein label drauf ist. Das macht die Gitte dadurch nicht besser oder schlechter.

Und Verkäufer und Hersteller, kann man meist soweit vertrauen wie man Elefanten werfen kann :lol:. Das soll nicht heißen, das die alle nur Mist verkaufen, aber sie werden immer zusehen DAS sie was verkaufen. Und das, was sie verkaufen wird immer angemessen auf den Geldbeutel des kunden sein. So wird niemand einen Wohlhabenden eine billige Gitarre verkaufen wollen. Und einen Kunden mit nur wenig Geld wird man keine Gibson für 2000 euro anbieten, der kann die eh nicht kaufen!
Auch das muss mit Quallität nichts, aber überhauptnix zu tun haben ;)

So habe mich nun genug ausgemeckert ;) Das ist halt meine Sicht auf die Dinge, die muss niemand mit mir teilen.

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howdy71
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Erstellt: von howdy71 » 08.12.2014, 18:31

Leichte Bespielbarkeit ist wohl kaum ein Konzept! Eher ein Marketingversprechen!

Bob Landy
neu hier
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Erstellt: von Bob Landy » 17.12.2014, 05:41

Hallo Freunde der Gitarrenmusik!

Ich habe schon einige Epiphone Modelle angeschafft. Gehe damit immer zum Gitarrenbaumeister, der checkt die Gitarre durch, Bundbeschaffenheit, Halseinstellung.. meist müssen die Bünde etwas nachbearbeitet werden, das kann man noch verkraften, und ganz nebenbei: habe schon erlebt, dass im direkten Vergleich von Epi Dove und Gibson Dove die Epi Dove besser geklungen hat, das hat sogar der Verkäufer zugegeben;

Also, immer antesten und überprüfen lassen, man kann viel Geld sparen

Gruss,
Bob Landy
"Only a Gibson is Good Enough" =(=))=

everyBlues
Pro
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Erstellt: von everyBlues » 17.12.2014, 07:37

Bob Landy hat geschrieben:,erlebt, dass im direkten Vergleich von Epi Dove und Gibson Dove die Epi Dove besser geklungen hat, das hat sogar der Verkäufer zugegeben;

Also, immer antesten und überprüfen lassen, man kann viel Geld sparen


Hallo Bob Landy,
Das hat sogar der Verkäufer gesagt? Hattest Du auch das Geld für die Original Gibson dabei und wärst bereit gewesen soviel Geld auch auszugeben? ;)
Der Verkäufer, nennt sich nicht ohne Grund Verkäufer. Der will was verkaufen!! :D (ist ja auch sein Job).
Es kommt auch schon mal vor, dass der liebe Verkäufer erzählt, dass er genau das auch zu hause bei sich zu stehen hat, was er jetzt den Kunden verkaufen möchte.
Egal, was der Verkäufer an Ton gut findet, entscheident sollte immer sein, was man als Kunde selbst gut findet.
Was den Ton angeht, da wirds dann ganz subjektiv. Da hat ja ein jeder einen anderen Tongeschmack. Das hat auch wieder mit dem Preis nichts zu tun, weder bei Amps noch bei Gitarren. Was sich in meinen Ohren gut anhört, hört sich halt gut an. Unabhängig vom Preis und label.

Ja man kann viel Geld sparen und trotzdem gute Instrumente bekommen. Heutzutage geht das!
Wobei ich denke, bei Gibson, und auch bei Epiphone (die ja auch nicht immer billig sind), sollte es eigentlich so sein, dass man sich nach dem Kauf einen Weg zur Gitarrenwerkstatt sparen kann.
Ist aber leider nicht immer so!
Nun sagen einige, bzw ich lese manchmal im Netz: "naja für 300, oder 400 hundert Euro kann man halt nichts erwarten". Wo kommt son Quatsch her? Naklar kann man da was vernünftiges erwarten, oder sollte es zumindest erwarten können. Man bekommt schon für weit weniger Geld vernünftige Instrumente die den teureren in nichts nachstehen. Und bei denen man nicht gleich zur Gitarrenwerkstatt muss.
Und selbst wenn. Hat eine Gitte 150,- euro gekostet ( und keine 300, 400 hundert, weil man das label mitbezahlt) und man muss nach dem kauf doch noch mal zur Werksatt, na und.
Lässt man sich einen Kochensattel drauf machen für ca 60,- euro, und selbst wenn man die Bünde noch mal abrichten lassen muss( was nicht bei billigen zwangsläufig so sein muss!), hat man u.U letztendlich eine Gitte für ca. 250- 300 Euro. Somit vllt. sogar eine die den Gitarren die ums vielfache teurer sind in nichts nachstehen. Na klar, kann man Geld sparen und trotzdem gute Gitarren bekommen, wenn einen das label egal ist.

Schauen wir uns mal "Fame" Gitarren an. Die sind nun etwas teurer, aber sieht man einmal wo die herkommen und wie die gefertigt werden, ist auch da der Preis noch okay. Also es geht doch!
Gibson, Fender, Epiphone, und squier, sind nicht mehr an erster Stelle. Schon gar nicht von der Preisleistung. Möchte ich mehr Geld ausgeben (sagen wir 1000,-), ich persönlich würde zuerst bei anderen Herstellern schauen.

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Erstellt: von Frank-vt » 17.12.2014, 12:36

Irgendwie habe ich den Eindruck, daß in den letzten Beiträgen der Inhalt von Akustik- zu E-Gitarre gewechselt hat.... ;)
Denn wenn ich 1.000,- für eine Akustik-Gitarre ausgeben will, dann schaue ich nicht bei Gibson, nicht bei Epiphone und schon gleich gar nicht bei Fender :P :lol: Gibt es Squier überhaupt in dieser Preisklasse? Die bauen doch sonst nur irgendwelchen Billigkram.

Ansonsten sehe ich das auch so, daß die "leichte Bespielbarkeit" kein Konzept, sondern nur ein Werbegag ist. Zudem würde ich von einer 99,-Euro-Gitarre nicht viel erwarten, weder was die Bespielbarkeit, noch was den Klang betrifft.

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Erstellt: von everyBlues » 17.12.2014, 13:48

Frank-vt hat geschrieben:Irgendwie habe ich den Eindruck, daß in den letzten Beiträgen der Inhalt von Akustik- zu E-Gitarre gewechselt hat.... ;).


Juup, son bisschen ;). Sorry!

Ist das bei A-Gitarren so viel anders als bei E- Gitarren? Denn bei den E- Gitarren kann man ganz bestimmt auch im billigen Preissegment was vernünftiges bekommen. Noch besser ist es dann halt, wenn man einiges selber optimiert. Kostet uU dann noch mal ein bisschen was, kann sich aber lohnen. Und ist immer noch billiger als andere.

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Erstellt: von Frank-vt » 17.12.2014, 15:14

Klar kann man bei A auc h günstiges Sachen bekommen. Aber wennich das bei den E richtig gelesen habe, sollte man nauch hier wenigestens 200,- € in die Hand nehmen. Nur muß ein gewisser Grundklang da sein. Bei E kannst du mit anderen TA oder was auch immer, sowie nachgelagerten Effekten etc. sicher noch einiges ändern und verbessern.
Bei einer A kann mann die Saitenlage verbessern, andere Saiten drauf machen und dann hört es auch schon langsam auf. Aber wenn das Ding Sch... klingt, dann ändert man damit auch nichts gundlegendes :D.
Die von mir vorgebrachten Kritiken und Meinungen spiegeln ausschließlich meine eigenen, subjektiven Wahrnehmungen wieder. Wem diese nicht gefallen, darf sie gerne überlesen

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Erstellt: von varesotto » 22.12.2014, 18:42

Auch wenn das ursprüngliche Anliegen von Andreas etwas zu kurz kommt, möchte ich doch mal meinen Senf dazugeben ;)
Was mir bei der Diskussion zu kurz kommt, sind die Ansprüche, die ich an ein Instrument habe. Ich habe auch zwei Low-Budget-Gitarren. Eine Zeit lang waren die auch i.O. und zum Erfahrung sammeln beim Schrauben taugen sie auch heute noch. Allerdings muss ich zugeben, dass meine Ansprüche mittlerweile gestiegen sind, so dass meine nachste Gitarre am 4-stelligen Betrag kratzen wird. Es kommt doch immer drauf an, was ich mit dem Instrument vorhabe. Wenn man nur für sich alleine rumschrammelt und auch sonst keinen Vergleich oder Maßstab hat, kann man durchaus zufrieden sein mit einer Billigklampfe. Auch die Erwartungshaltung spielt eine Rolle. Ich muss mir halt nur im klaren sein, was ich für das Geld bekomme. Es ärgert mich weniger, wenn ich an einer unter-100-Euro-Gitte rumbasteln muss, damit sie spielbar ist, als wenn ich 1000 € ausgebe und es ist nicht alles 100% top in der Reihe.
Es ist halt, wie mit vielen Sachen im Leben: je größer das Können, desto höher die Ansprüche und die Erwartungen.

Bei öffentlichen Auftritten spielen natürlich die Ansprüche des geneigten Hörers auch eine wichtige Rolle :D :D

Zu der irreführenden Werbung ist alles gesagt,da stimme ich Fun gänzlich zu. Aber den Müll muss man sich im TV ja täglich anhören *kotz*
bluesige Grüße

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