A-Dur Akkord "klirrt" immer und klingt nicht gut

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Luke2203
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A-Dur Akkord "klirrt" immer und klingt nicht gut

Erstellt: von Luke2203 » 22.02.2014, 16:31

Hallo,

Ich habe vor 10 Tagen angefangen Gitarre zu lernen. Da haben wir auch eine neue Gitarre gekauft ( Eine Western Gitarre mit Stahlsaiten).

Der A-Dur Akkord bereitet mir schon seit Anfang an große Schwierigkeiten. Erst hatte ich bei der 1,2,3 Methode(Zeigefinger auf D, Mittelfinger auf G, Ringfinger auf B) Schwierigkeiten alle 3 Finger auf einen Bund zu bekommen. Aber das bekomme ich irgendwie auch hin. Aber der Zeigefinger ist sehr weit vom Bundstäbchen weg. Das macht es mir sehr schwer die Saite richtig runterzudrücken und zu 95% klirrt die D-Saite dann.
Was kann man nur dagegen machen??

Ich habe schon die 2,1,3 Methode(Mittelfinger auf D, Zeigefinger auf G, Ringfinger auf B) Aber der Zeigefinger ist trotzdem zu weit hinten. Da klirrt dann immer die G-Saite.

Auch wenn ich die Stellung von der linken Hand(bzw. von den Fingern) verändere, z.b. die Finger in einem anderen Winkel auf die Saiten legen und die Hand oder den Daumen weiter nach oben oder unten schieben bringt auch nichts.

Ich weiß das es schon relativ viele Fragen zum Thema A-Dur gibt aber mir hilft irgendwie nichts. Hattet ihr das Problem am Anfang auch? Was hat euch da geholfen?

//Lukas
Ich habe im Fabruar 2014 mit Gitarre spielen angefangen. Meine Gitarre ist eine Ibanez PF15C-NT.

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Arenque
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Erstellt: von Arenque » 22.02.2014, 16:52

Hi,

ich habe mal die Variante gesehen, D und G mit dem Zeigefinger zusammen herunter zu drücken. Wie einen kleinen Barree. Und dann natürlich noch b (also die deutsche H-Saite) dazu.

Generell kann ich Dir aber Mut machen: ich spiele seit Anfang Januar, also auch noch nicht lange und es gibt Akkorde, die wollen anfangs einfach nicht klingen.
Mein A klang anfangs auch häufig sehr schnarrig und mittlerweile klappt es eigentlich ganz gut.
Das kommt dann mit der Zeit und der Übung!

Viele Grüße,
Arenque

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Phuehue
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Erstellt: von Phuehue » 22.02.2014, 17:45

Keine Angst: auch wenn der Akkord in zwei, drei Wochen oder auch Monaten noch nicht gleich immer zu 100% klingen sollte! Das gehört nun mal zu den Problemen, denen sich jeder Beginner zu stellen hat. Das wird schon :D

zulu666
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Erstellt: von zulu666 » 22.02.2014, 18:12

Richtig, nur geduld und weiter über. Es wird schon ich dachte auch das ich in nie sauber greifen könnte aufgrund meiner großen Finger, aber klappt trotzdem ;)

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Hendock
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Erstellt: von Hendock » 22.02.2014, 19:32

Ging mir anfangs ganz genau so. Probier doch mal 2, 3, 4 - also Mittel-, Ring- und kleiner Finger. So klappte es bei mir ganz gut.

Und gang wichtig: ÜBEN, ÜBEN, ÜBEN!!

In ein paar Wochen/Monaten lachst du über diese Probleme. :lol:

Aber dann kommen neue... =)=)=

Luke2203
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Erstellt: von Luke2203 » 22.02.2014, 20:36

Hallo,

danke erst mal für die vielen Guten und auch sehr schnellen Antworten. :)

@Arenque Ich habe mal die Methode die du beschrieben hast Ausprobiert aber das hat bei mir überhaupt nicht geklappt. :/ Aber danke fürs Mut machen. ;)

@Hendock Ja, 2, 3, 4 habe ich schon mal probiert. Ging auch relativ gut. Aber da bleibe ich immer beim Akkord wechseln hängen, weil ich bis jetzt noch nie den kleinen Finger für einen Akkord benutzt habe.

An alle anderen, DANKE für das Mut machen und ich werde weiter Üben. :)

//Lukas
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Hendock
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Erstellt: von Hendock » 22.02.2014, 21:12

Luke2203 hat geschrieben:.., weil ich bis jetzt noch nie den kleinen Finger für einen Akkord benutzt habe.

Dann fang am besten schon mal damit an. Den brauchst du nämlich sehr bald viel öfter. Z.B. ist es günstiger, G-Dur mit MRK zu greifen und spätestens bei den Barré-Akkorden brauchst du dann eh alle 4 Finger.

Keine Angst. Z.Zt. übst du und übst und übst und es will eiinfach nicht klappen. Aber dann irgendwann klappt's plötzlich und du weißt gar nicht so genau, warum. Ist aber so. :)

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Beastmaster
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Erstellt: von Beastmaster » 23.02.2014, 11:47

Hi Luke,

das ist nicht weiter schlimm, anfangs greift man eben noch nicht sauber genug.

Den A-Dur kannst du ruhig in beiden Varianten üben, aber vorrausschauen benötigst du für Barres die Nr2.

Nr1: x02220 Finger == ZMR
NR2: x02220 Finger == MRK

Wie sollte man einen Neuen Griff lernen?

1. Greifen :lol:
2. mit dem Daumen Saite anschlagen (nach unten durchstreichen). Wenn hier nun einen Saite klirrt, den Griff überprüfen und verbessern. Mit der Zeit wird dann deine Kraft besser um diese optimale Greifweise durchzuhalten.


Ich wünsche dir weiterhin viel Spaß
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Zuletzt geändert von Beastmaster am 25.02.2014, 10:47, insgesamt 1-mal geändert.

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Meself
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Erstellt: von Meself » 25.02.2014, 09:50

Ich würde dir auch empfehlen wollen, den G-Dur vom Start weg mit MRK zu lernen. Ich hab ihn nie anders gelernt, und bisher habe ich nur Vorteile daudurch.
Die andere Version ist nicht falsch oder per se schlechter. Sie hat auch ihre Berechtigung,und es wird Situationen geben in denen Sie vielleicht auch sinnvoller wäre.
Ich denke aber, in der Summe hat man es mit MRK später einfacher.

Was das A-Dur angeht....lass dir Zeit. Später kommen noch Dinge wie Barrees und all sowas. Ich habe mir stets sehr früh angeschaut wie sowas gehen soll, mal angetestet...lief noch nicht. Aber immer mal wieder geguckt, experimentiert. Fingerstellungen, Abläufe, Winkel der Hand...bis meine Flossen irgendwie mal drauf kamen,hey...SO könnts wohl gehen.

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Erstellt: von Beastmaster » 25.02.2014, 11:00

Hi Meself,

ich fragte mich gerade wie du auf G-Dur kommst, da Luke ja nach A-Dur fragte.

Nachdem ich dem ganzen auf den Grund ging sah ich dass Hendock dem Luke schon genau den selben TiP gab, sich wohl aber verschrieben hat und A-Dur meinte.

Zumal G-Dur mit MRK keinen sinn macht ausser du verknotest dir die Finger :lol:

Ich denke man sollte auch immer beschreiben um welchen Akkord es sich handelt:

G-Dur: 320003 ==> RMK (@Meself: wie willst du den ohne Knoten mit MRK greifen? :lol: )
G-Dur: 320033 ==> ZMRK (der hat vier Finger)
G-Dur: 355433 ==> ZRKM

So nun wüsste ich gern wo ich den Wald vor Bäumen nicht sehe und MRK besser wär.

Und A-Dur ist eben sinnvoler mit MRK...

Beste Grüsse
Beastmaster

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Erstellt: von Hendock » 25.02.2014, 11:26

Beastmaster hat geschrieben:Nachdem ich dem ganzen auf den Grund ging sah ich dass Hendock dem Luke schon genau den selben TiP gab, sich wohl aber verschrieben hat und A-Dur meinte.

Nein, habe ich nicht. Ich meinte G-Dur.

Zumal G-Dur mit MRK keinen sinn macht ausser du verknotest dir die Finger :lol:

Ich denke man sollte auch immer beschreiben um welchen Akkord es sich handelt:

G-Dur: 320003 ==> RMK (@Meself: wie willst du den ohne Knoten mit MRK greifen? :lol: )

DA habe ich mich verschrieben bzw. ich habe mir keine Gedanken über die Reihenfolge der Finger auf dem Griffbrett, sondern nur über die Reihenfolge der Finger an meine Hand gemacht. ;)

Du hast natürlich recht damit, dass man die Akkorde immer näher beschreiben sollte.

Samxxxxx
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Erstellt: von Samxxxxx » 25.02.2014, 11:38

Hi!

Ja ja der A .... :D

ich weiss gar nicht mehr wie oft ich den Akkordwechsel gemacht habe und immer wieder war der A der schlimmste!
Aber nach etwa nen halben war er dann e ganz OK !
Aber nach dem Kauf meiner Sigma war der A überhaupt kein Problem mehr und wahrscheinlich gerade deshalb liebe ich meine Sigma so =(=))=

Sogar der Barre geht jetzt schon ganz gut und die Lieder die ich spiele sind nun schon erkennbar! :P

Also in diesem Sinne , nicht verzweifeln, der A kommt schon noch und du wirst dich über jeden Anschlag der dann eben so Automatisch perfekt sitzt, freuen und auch wundern, warum das nicht gleich so gegangen ist )()( )()(

Have fun
lg
Mario

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Erstellt: von korgli » 25.02.2014, 12:32

Meself hat geschrieben:Ich würde dir auch empfehlen wollen, den G-Dur vom Start weg mit MRK zu lernen. Ich hab ihn nie anders gelernt, und bisher habe ich nur Vorteile daudurch.
Die andere Version ist nicht falsch oder per se schlechter. Sie hat auch ihre Berechtigung,und es wird Situationen geben in denen Sie vielleicht auch sinnvoller wäre.
Ich denke aber, in der Summe hat man es mit MRK später einfacher.
.


Blödsinn =)=)=
Immer derselbe Blödsinn wird verzapft.
=)=)=

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Erstellt: von Siddy » 25.02.2014, 15:30

Jetzt muss ich aber schon mal fragen welchen Vorteil es hat den A Akkord x02220 Finger == MRK
zu greifen. Ich nehme mal an MRK heißt Mittel, Ring, kleiner Finger oder?
Ich sehe da eher mehr Nachteile in der Greifweise als Vorteile aber ich lasse mich gerne belehren.
Rock´n Roll ist wenn mans trotzdem macht...

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Erstellt: von Arenque » 25.02.2014, 16:46

Siddy hat geschrieben:Jetzt muss ich aber schon mal fragen welchen Vorteil es hat den A Akkord x02220 Finger == MRK
zu greifen. Ich nehme mal an MRK heißt Mittel, Ring, kleiner Finger oder?


Bei MRK ist das "Platzproblem" nicht so ausgeprägt, da man den kleinen Finger einfacher noch irgendwie unter die anderen gequetscht bekommt.

Ich spiele aber auch die Variante ZMR und merke, dass es mit zunehmender Übung auch immer besser klappt.
Passt schon ;)

Viele Grüße,
Arenque

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Erstellt: von Beastmaster » 25.02.2014, 19:18

Hi,

@siddy: man braucht für Barre nicht nochmal üben.
Was natürlich am Anfang interessant ist.
Ansonsten wenns um flexibilität geht ist
X02220 ==> Z (barre) ratsamer.
ZMR ist nur als Fingertraining ratsam, ansonsten erzeugt er kaum kürzere Wege.

LG
Beastmaster

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Famileh
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Erstellt: von Famileh » 26.02.2014, 18:54

Hallo,

ich streu' mal noch 'ne Variante ein:
Ich spiele seit ewigen Zeiten häufig den A-Dur-Akkord mit nur 2 Fingern:
D-Saite - Zeigefinger
G- und h-Saite - gemeinsam mit Mittelfinger.

Sicher eher ungewöhnlich, aber es klappt super (zumindest bei mir!).
Aber: Es ist natürlich NICHT die offizielle Lehr- und Lernweise.


Gruß Bernd

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Erstellt: von slowmover » 27.02.2014, 10:48

Arenque hat geschrieben:Hi,

ich habe mal die Variante gesehen, D und G mit dem Zeigefinger zusammen herunter zu drücken. Wie einen kleinen Barree. Und dann natürlich noch b (also die deutsche H-Saite) dazu.


Viele Grüße,
Arenque


Das ist eigentlich bei Flamenco Spielern der Standard Griff. Ist aber auch super bei Fingerpicking, da Ringfinger und kleiner noch für andere Aufgaben frei sind.

Man sollte eigentlich solche Akkorde auf verschieden Arten greifen können da der beste Griff eigentlich der ist, der im Zusammenhang am besten funktioniert.
Ich habe auch mit dem Standard Griff angefangen zu lernen, und setze ihn deswegen auch heute noch am meisten ein. Aber eigentlich ist mir der oben beschriebene Flamenco Griff der Schönste.
Man bekommt keine Platzprobleme, der lässt sich komplett nah am Bundstab setzen und die beiden freien Finger sind viel bereitwilliger für Melodiespiel und Akkorderweiterungen zu haben..
Aber es kommt halt auf den Zusammenhang an. Einen Patentgriff gibt es nicht.

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Erstellt: von korgli » 27.02.2014, 12:20

JEP Genau.
Und genau darum meinte ich, dass viel zuviel Blödsinn darüber geschrieben wird.
Es kommt auf den Zusammenhang an.
Ich greife A vielfach mit 1 oder 2 Finger.

fredy

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Erstellt: von Beastmaster » 27.02.2014, 13:07

====)) Deshalb ja auch flexibilität.

Es gibt nicht die eine gute Art zu greifen, sondern die flexibelste im Zusammenhang.

Allerdings wird man mit zunehmender Erfahrung merken, was man eher benutzt und was nicht.
Ratschläge wo sich andere die Finger brechen, sollte man nicht stehen lassen und auch bezweifeln dürfen, daß der Ratgeber das selbst tut von dem er redet.

Die Varianten mit den Barre's sind im Jazz häufig nötig, bzw dort werden sie Notwendig.
Bei dieser Greifweise, bemerkt man, dass Fingergelenke nicht nur einseitig biegbar sind, aber gerade deshalb für Anfänger weniger empfehlenswert.

LG
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Erstellt: von Agonizer » 01.03.2014, 13:58

Seit einiger Zeit übe ich alle offenen Standard-Akkorde (welche mit max. 3 Fingern gegriffen werden) mit zwei Fingersätzen, und es ist ein prima Fingertraining:

Also zwei Fingersätze meint 1) Z-M-R und 2) M-R-K

Gerade beim offenen C-Dur oder D-Moll ist das schon extrem, diesen Akkord mit M-R-K zu greifen aber es geht irgendwann . Später kann man dann die offenen Akkorde in höheren Lagen mit dem Zeigefinger als Barre üben...

Und an den TE: Es kann am Anfang hilfreich sein die Gitarre (=alle Saiten) einen Halbton runterstimmen und Kapo in den ersten Bund, dann muß man auch nicht so viel drücken (ist ja am Sattel meistens schwieriger).
Schmerzen beim Gitarrespielen sind nur ein Problem von Vielen.
Auch falsches Greifen an den Stegen belastet stark das Hörvermögen.

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