Future Music School - Vergleichbares

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Olifran
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Future Music School - Vergleichbares

Erstellt: von Olifran » 16.08.2013, 23:39

Hi!

Hat jemand Erfahrungen mit der Future Music School in Aschaffenburg oder mit vergleichbaren Einrichtungen? Ich würde dort eventuell gerne das Professional Program machen, weiß aber nicht, ob es nicht zum Großteil herausgeworfenes Geld ist (Die Preise sind happig). Danach würde ich gerne Privatgitarrenlehrer für E- und A-Gitarre werden (Rock, Pop, Klassik, Flamenco) werden. Gibt es was Vergleichbares?

Gruß

felixsch
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Erstellt: von felixsch » 17.08.2013, 05:04

Moin,

gibt schon viele Private Sachen .... MGI (Münchner Gitarreninstitut, gibt's übrigens auch in Köln), Popakademie, etc. ... kostet halt alles.
Gegenstück wären staatliche Einrichtungen, Berufsfachschulen und Hochschulen. Letztere allerdings nur mit Fachbereichen Jazz und Klassik (In Dresden kannst du meines Wissens noch Weltmusik nehmen).
Berufsfachschulen mit Rock/Pop/Jazzgitarre im Angebot gäbe es z.B. in Dinkelsbühl, Nürnberg oder Hessen.
Zumindest von Nürnberg weiß ich, dass du nach dem absolvierten 3. Ausbildungsjahr an staatlichen Musikschulen unterrichten kannst, wird bei den andren nicht viel anders sein.

Ob du das alles als "Privatgitarrenlehrer" (also privater Gitarrenunterricht, NEBEN deinem "normalen" Job) brauchst, musst du selbst Entscheiden. Als Referenz wäre so eine Ausbildung natürlich gut, muss aber nicht sein.
Wenn du davon leben willst musst du wohl an mindestens einer staatlichen Musikschule unterrichten, dafür brauchst du meist die staatlichen Wische. Heißt mit Privatausbildungsdiplomen kommt man dort bei Bewerbungen nicht weit. [Infos stammen von zwei Bekannten von mir -> haben gerade ihr Schlagwerk bzw. BassStudium an der Hochschule abgeschlossen und sind auf Jobsuche. ]

Olifran
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Erstellt: von Olifran » 17.08.2013, 14:12

Wenn du davon leben willst musst du wohl an mindestens einer staatlichen Musikschule unterrichten, dafür brauchst du meist die staatlichen Wische.


Das stimmt so nicht. Das mag gelten, wenn man an einer staatlichen Musikschule unterrichten will, aber auch hier gibt es Ausnahmen.

Meine Frage ging eher in die Richtung: Hat das jemand schonmal gemacht oder kennt jemanden, der das gemacht hat und weiß, ob sich das lohnt. Ich will das nicht für irgendeinen Wisch machen, sondern um mich weiterzubilden.

felixsch
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Erstellt: von felixsch » 17.08.2013, 14:39

Dann sag doch mal konkret, was du vorhast.
Das hat sich so angehört, als ob du vorhast hauptberuflich zu Unterrichten. Und dafür ist eine gute Ausbildung wohl oder übel Pflicht.

Ein Bekannter hat seine Ausbildung am MGI gemacht. Das ist Schweineteuer und bringt dir - außer einem Diplom des MGI's - wirklich nur Erfahrung. Wenn du dich also nur Weiterbilden willst und keine Staatlichen Bescheinigungen brauchst (+ das nötige Kleingeld hast) ist so eine Ausbildung sicher toll.
Genau so wird es mit der Future Music School sein. Hast da tolle Dozenten, und kannst danach sagen, dass du da warst. Du bekommst wohl ein Diplom der Future Music School, das ist schön und gut.
Und dann? An Privaten Musikschulen bewerben, Privatunterricht geben.

Mein Bekannter hat die Ausbildung am MGI als Vorbereitung für die Aufnahme an der Berufsfachschule in Nürnberg genutzt.

Was du machen willst - und was du dann später damit anstellst - musst du wohl selbst entscheiden ;)

Olifran
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Erstellt: von Olifran » 17.08.2013, 16:54

Dann sag doch mal konkret, was du vorhast.


Ich spiele auch mit dem Gedanken, das Ganze hauptberuflich zu machen. Ich kenne einige Instrumentenlehrer, deren Ausbildung entweder nicht anerkannt ist oder die keine instutionale Ausbildung genossen haben, die aber trotzdem davon leben können. Insofern halte ich deine Vermutung (?), dass man zwingend dafür einen staatlich anerkannten Abschluss braucht, um davon zu leben, für falsch.

Entscheidend ist in meinen Augen, dass man gut ist, der Rest ist ein nice-to-have.

Was ich konkret machen möchte: Privaten Unterricht bei mir daheim in meiner Wohnung oder einem angemieteten Raum. Nicht an einer Privatschule, zumindest nicht idealerweise.

Mich interessierte hier nur, ob jemand Erfahrung damit hat, ob man dort wirklich bahnbrechend was lernt, oder ob es nur teurer normaler Instrumentenunterricht mit ein paar netten Features ist. Anders gesagt: Ist das eine knüppelharte Ausbildung, wo man dran wächst oder hängt man dort rum und freut sich, dass man an einer schönen Schule ist :D Weil, wie schon erwähnt, die ganze Sache recht teuer ist und ich unsicher bin, ob sich das lohnt.

Ich weiß halt schon selbst recht viel über Musiktheorie, weil ich auch sehr lange Geige und einige Zeit Klavier gelernt hab und mir sehr viel selbst angeeignet habe. Ich habe 15 Jahre autodidaktisch Gitarre gelernt, spiele jeden Tag mindestens 2 h, übe zwar nicht immer, aber irgendwas spiele ich doch immer vor mich hin.

felixsch
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Erstellt: von felixsch » 17.08.2013, 17:01

Olifran hat geschrieben:
Insofern halte ich deine Vermutung (?), dass man zwingend dafür einen staatlich anerkannten Abschluss braucht, um davon zu leben, für falsch.


Wie ich oben geschrieben habe: ich habe Bekannte die zur Zeit auf Jobsuche sind und sich an den Musikschulen bewerben. Diese berichten zumindest, dass da wirklich knallhart Bewerbungen aussortiert werden (so ist das ja mittlerweile in den meisten Jobs). Leute ohne Hochschulabschluss werden dort zum Teil gar nicht zum Vorstellungsgespräch geladen.
Wie das an anderen Musikschulen ist weiß ich nicht, ich kann nur wiedergeben was sie erzählt haben.

Ich denke schon dass du da was lernen wirst. Knallhart wird die Ausbildung nicht sein, ist ja nur einmal in der Woche :P
An staatlichen Akademien hast du meist eine 32 Stunden Woche.
(wieder was ich von Freunden und Bekannten gehört habe. Wie im ersten Beitrag geschrieben :P)

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Funplayer99
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Erstellt: von Funplayer99 » 17.08.2013, 19:02

Einfachster und meiner meinung nach sinnigster Weg um zu erfahren wie und was dort gelehrt wird, ist und bleibt einfach mal persönlich dort hin zu gehen und im persönlichen Gespräch abklären ob es mit deinen Vorstellungen/Zielen zusammenpasst.Denn nicht jeder Lehrer unterrichtet auf jeder Schule gleich.
Es mag zwar einige Lehrer geben die keinen Hochschulabschluß der Musik haben,dennoch legen viele Musikschulen darauf wert....denn mit Titeln lässt sich nunmal besser werben und erscheinen für die potentiellen Schülern oder deren Eltern im allgemeinen kompetenter.Ob das immer so ist, steht auf nem anderen Blatt.
Klar kann man Musik auch ohne Scheine weitergeben,aber manche Wege bleiben da doch oft versperrt.
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Olifran
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Erstellt: von Olifran » 18.08.2013, 01:39

Hi!

Also danke natürlich für eure Ratschläge, ist natürlich überall was dran, aber nochmal: Mein Weg soll eher der als Privatlehrer sein, ich kenne da drei Lehrer für Gitarre, die allesamt keinen universitären Abschluss auf ihrem Instrument haben und trotzdem erfolgreich unterrichten, von daher ist es möglich.

Ich habe mir auf jedenfall die Broschüre der Future Music School bestellt (übrigens sehr informativ aufbereitet, empfehlenswert), es klingt alles sehr verlockend, was da genannt wird. Ich dachte, dass man hier vielleicht jemanden trifft, der persönliche Erfahrungen mit solchen Einrichtungen gemacht hat.

Gruß

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Funplayer99
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Erstellt: von Funplayer99 » 18.08.2013, 13:25

Ich hab das Thema mal verschoben, hier passt es besser rein ;)
Gruß
Funplayer
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Julian
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Erstellt: von Julian » 01.10.2013, 10:35

Hallo,

auch wenn das Thema schon etwas älter ist wollte ich mich kurz dazu melden...

Ich selbst war an der Future Music School und würde es jederzeit wieder machen! Man muss sich allerdings vorher klar machen was man selbst will und was die FMS (und natürlich auch diverse andere Einrichtungen) bietet. Man bekommt kein staatlich anerkanntes Diplom, die Frage ist ob man das braucht (muss jeder selbst entscheiden). Es gibt sehr viel Zeit zum üben (ist ja nur einmal wöchentlich Unterricht), trotzdem hatte ich nie das Gefühl, dass ich nicht ausgelastet war, man hat halt viel mehr Freiheiten und muss aufpassen das "Studium" nicht halbherzig durchzuziehen (da gab's bei uns auch Kollegen, da ist das Geld natürlich rausgeschmissen). Mit was man am Ende sein Geld verdient hängt dann auch primär von einem selbst ab. Ich spiele jede Woche mehrere Gigs, mache hier und da Studiosessions und gebe Privatunterricht, all das habe ich aber auch schon vor der FMS gemacht, die FMS hat mich als Gitarrist aber sehr viel weiter gebracht als ich das in vergleichbarer Zeit alleine oder nur mit einem Privatlehrer geschafft hätte. Also, von meiner Seite aus auf jeden Fall sehr empfehlenswert!
Ach ja, man kann natürlich auch einfach mal zur FMS fahren und sich dort alles zeigen lassen (vorher anrufen!). Bei Fragen stehe ich natürlich auch per PN zur Verfügung.

Viele Grüße...

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