Mit 20 zu alt für den E-Gitarren Einstieg?

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Guitar-Hero92
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Mit 20 zu alt für den E-Gitarren Einstieg?

Erstellt: von Guitar-Hero92 » 10.07.2012, 03:35

Hallo liebe Mitglieder dieses Forums,
ich bin neu hier und ein absoluter E-Gitarren Anfänger, ich hoffe ich bin bei Euch richtig.
Steinigt mich bitte nicht für meine, evtl. für Euch erfahrenen Gitarristen, absolut bescheuerten Fragen aber ich kenn mich mit Gitarre echt nicht aus =D.

Wenn der Thread hier irgendwie nicht reinpasst, unangebracht ist, schon zig mal die selbe Frage gestellt wurde usw usw , bitte löscht oder verschiebt den Thread.

Also ich fange erstmal an.

Ich bin 20 Jahre alt und habe mich in meiner Kindheit nie sonderlich für Musik oder Instrumente interessiert.
Zwar war ich im Kindergarten mal kurz in der Musikschule, habe aber schnell aufgehört weil es mich damals einfach nicht interessierte.
Und dann vor ein paar Jahren im Musik Unterricht sollten wir Lose Yourself von Eminem spielen, ich glaube ich habe eine 4- dafür bekommen =D.

Seit einiger Zeit höre ich besonders gerne Rock und Metal, eben Musik bei denen die E-Gitarre eine große Rolle spielt.
Irgendwann kam mir dann der Gedanke, dass ich selbst E-Gitarre lernen möchte und habe jede Menge Fragen dazu.

Wie gesagt bitte steinigt mich nicht, wenn Euch die Fragen blöd vorkommen, ich lasse mich aber auch gerne von Euch korrigieren, belehren etc.
Freue mich über jede erdenkliche Info über’s E-Gitarre lernen.
Ich habe meine Fragen einfach, der Übersichtlichkeit wegen, Stichpunktartig aufgeführt

-Bin ich mit 20 schon zu alt um überhaupt noch E-Gitarre spielen zu lernen ?

-Muss ich in eine Musikschule gehen oder kann ich auch mit Gelegentlichem Unterricht von z.b. einem Musikstudent einen guten Lernerfolg erzielen ?

- Ist es schwer Noten lesen zu lernen, bzw wie schwierig ist E-Gitarre spielen überhaupt?

-Brauche ich um E-Gitarre zu spielen ein Talent oder kann man es auch dann lernen wenn man sich dafür interessiert und Motivation mitbringt?

- Würdet ihr mir empfehlen für den Anfang ein Gitarrenset zu kaufen oder alles einzeln zu kaufen?
Mein Budget liegt bei höchstens 300 Euro.

- Ich habe gelesen, dass man auch als Anfänger, besser nicht zu solchen 100 Euro Sets greifen sollte, weil die Qualität wohl unter aller Kanone sein soll z.b. solche Sets hier und wenn man dann etwas besser spielen kann, man bemerkt wie schlecht die Dinger sich eigentlich anhören und man dann direkt in eine neue Gitarre investieren kann, dann kann man auch direkt eine teurere nehmen

http://www.amazon.de/gp/product/B0010YU ... d_i=301128

- Was haltet ihr von Ibanez Gitarren? Ich habe gelesen dass Mick Thomson von Slipknot immer Gitarren von Ibanez hatte, also denke ich mal dass die gut sein werden.

Die MTM 100 sieht richtig geil aus ))== ,
liegt aber leider weit über meinem budget -.-

Aber ich würde sie als Anfänger sicher eh ruck zuck kaputt kriegen.

Mich würde es aber trotzdem interessieren ob die MTM 100 eine gute Gitarre ist, ist vielleicht jemand hier der die hat oder mir trotzdem was darüber sagen kann?

Aber es gibt ja auch günstigere Ibanez Gitarren, was haltet Ihr von diesem Set hier?

https://www.thomann.de/de/ibanez_grx70dxjubkn.htm

Ich lasse mir aber auch gerne Empfehlungen von Euch aussprechen, welche mir bei der Suche nach der 1. Gitarre helfen, ich habe wie schon gesagt 0 Ahnung davon.

So nun noch mehr Fragen, bitte verzeiht mir =D


- Was ist ein Verzerrer?
So viel ich weiß ist das ein Zubehörteil zu einem Gitarrenset, was zwischen E-Gitarre und Verstärker geklemmt wird, und die Einzelnen Töne halt verzerrt, damit sich die Töne verwaschener anhören und man nicht jeden einzelnen Ton heraushört, wie z.b. bei Left Behind (siehe weiter unten).
Stimmt das so?


Jetzt mal 4 meiner liebsten Songs, die sich vor allem von der Gitarre her richtig geil anhören, Könntet Ihr diese in Sachen Schwierigkeit nachzuspielen auf einer Skala von 1-10 beantworten?

Ich schreibe euch meine Selbsteinschätzung unter die Namen der Songs:

Times of Grace – Live in Love
Schwierigkeit: 9/10 ( bezieht sich auf den Riff bei 0:53)
http://www.youtube.com/watch?v=N__3185BYtU

Slipknot – Left Behind
Schwierigkeit: 7/10
http://www.youtube.com/watch?v=66vpFyonYM8

Slipknot – Gehenna
Schwierigkeit: 3/10
http://www.youtube.com/watch?v=M2mf42OrrVQ

Times of Grace – Hope Remains
Schwierigkeit: 3/10
http://www.youtube.com/watch?v=hsycF-D7hYc

Liege ich mit dieser Einschätzung einigermaßen richtig, ist jemand hier der Live in Love spielen könnte?
Ich stelle mir dieses Lied sehr schwierig vor, Left Behind aber auch.
Gehenna und Hope Remains sind ja viel langsamer gespielt.

- Wie lange brauch man etwa bis man alle 4 dieser Songs perfekt spielen kann? Wenn Live in Love auf Profi Ebene ist dann nur bis „Left Behind“ .

- Für’s erste meine letzte Frage:
Was sind Tunings wie z.b. Dropped D usw? Ich glaube für Slipknot muss man seine Gitarre so stimmen?


So, ich danke allen die sich all diese Fragen hier durchgelesen haben und bedanke mich im Vorraus bei Euch für Eure Antworten.


Freundliche Grüße

Euer Guitar-Hero

Moderatoraktion: Frage eines Anfängers ist eine absolut nichtssagende Überschrüft. Wurde geändert.

sowatt
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Erstellt: von sowatt » 10.07.2012, 05:43

Na das ist aber mal ne Latte an Fragen. ;)

Das meiste wirst Du hier schon im Forum finden. Aber gern werde ich meinen Senf mal dazugeben.

Zum Alter: Ich habe mit 50 angefangen E-Gitarre zu lernen, habe allerdings schon 2 Jahre
Akustisch gespielt. Vom Gefühl her sage ich das E-Gitarre etwas leichter zu lernen ist, für mich
jedenfalls. Mit der nötigen Motivation und der Bereitschaft täglich zu üben, und wenn es nur
20 Minuten sind, wird da schon einiges gehen.

Einen Gitarrenlehrer am Anfang zu haben, macht das ganze nicht schlechter.
Notenlesen musst Du nicht um Gitarre zu spielen. Sehr vieles ist in TAB`s notiert, und die sind
sehr leicht zu lesen. Allerdings kannst Du dich drauf vorbereiten das Du die Töne auf dem
Griffbrett lernen solltest. Mir hat das sehr geholfen, auch wenn es sehr langweilig war.
Aber da wird dann der Lehrer schon wissen was zu tun ist.

Zur Ausrüstung ist, bei der Musik die Du spielen willst, sowas geeignet:
Amps:
https://www.thomann.de/de/peavey_vypyr_15.htm
https://www.thomann.de/de/fender_mustang_i.htm

Gitarren:
https://www.thomann.de/de/esp_ltd_m50.htm
https://www.thomann.de/de/ibanez_gsa60bk.htm
https://www.thomann.de/de/yamaha_rgx121z_bl.htm
https://www.thomann.de/de/yamaha_pacifica_112_blk.htm

Ich halte diese ganzen Set`s immer nur für was halbes und nichts ganzes. Entweder taugt
der Amp nix oder die Gitarre ist schrott. Das sind meine Erfahrungen damit, jemand
anderes kann da vielleicht besseres berichten.
Wenn Du jemanden kennst der Dir beim Gebrauchtkauf von Gitarre und Amp hilft,
kannst Du da auch einige Schnäppchen machen.


Zu den Songs müssen Dir andere was sagen da ich sowas nur gern höre aber nicht spiele. :-)))

Einen Verzerrer brauchst Du am Anfang nicht, diese ganzen Effekte sind alle in den Verstärker
integriert. Wenn Du einen Modelling Amp kaufst.

Ein Dropped D tuning bedeutet nur das die tiefe E-Saite auf D runtergestimmt wird. Damit
wird der Bass noch "bassiger". ;)

Besser und ausführlich wird das hier erklärt:
http://de.wikipedia.org/wiki/Dropped-D-Stimmung


Dann mal viel Spaß beim Start deiner Guitarrero Karriere.

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startom
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Erstellt: von startom » 10.07.2012, 07:15

Guitar-Hero92 hat geschrieben:Hallo liebe Mitglieder dieses Forums,

Hoi

Guitar-Hero92 hat geschrieben:-Bin ich mit 20 schon zu alt um überhaupt noch E-Gitarre spielen zu lernen ?

Kommt drauf an....Willst du der beste Gitarrist werden, der je auf Erden gewandelt ist, dann wohl ja. Ansonsten nein. Ich selber habe mit 29 Jahren angefangen.

Guitar-Hero92 hat geschrieben:-Muss ich in eine Musikschule gehen oder kann ich auch mit Gelegentlichem Unterricht von z.b. einem Musikstudent einen guten Lernerfolg erzielen ?

- Ist es schwer Noten lesen zu lernen, bzw wie schwierig ist E-Gitarre spielen überhaupt?

-Brauche ich um E-Gitarre zu spielen ein Talent oder kann man es auch dann lernen wenn man sich dafür interessiert und Motivation mitbringt?

Die Antwort auf alle diese Fragen: Bist du motiviert genug und gewillt, jeden Tag Disziplin in dein neues Hobby reinzustecken, dann ist das alles kein Problem. Fürs erste würde ich ein paar Unterrichtsstunden empfehlen... ob in einer Musikschule oder einem privaten Gitarrenlehrer, spielt keine Rolle.

Tipps und Tricks werden dir von einem ordentlichen Lehrer gezeigt, beim lernen und umsetzen kommt es alleine auf dich an.


Guitar-Hero92 hat geschrieben:- Würdet ihr mir empfehlen für den Anfang ein Gitarrenset zu kaufen oder alles einzeln zu kaufen?


Ich bin kein Fan von Gitarrensets... willst du mittelfristig Spass und Motivation haben, lass die Finger von den 100 Euro Sets. Da tun die Sounds der Verstärker in den Ohren weh.

Guitar-Hero92 hat geschrieben:Mein Budget liegt bei höchstens 300 Euro.


Ibanez GRG und Yamaha Pacifica sind sehr gute Einsteigergitarren.

Bei den Low-Budget Amps kenne ich mich weniger gut aus, aber da wirst du mit Sicherheit noch einige Tipps hier erhalten.

Guitar-Hero92 hat geschrieben:- Was ist ein Verzerrer?
So viel ich weiß ist das ein Zubehörteil zu einem Gitarrenset, was zwischen E-Gitarre und Verstärker geklemmt wird, und die Einzelnen Töne halt verzerrt, damit sich die Töne verwaschener anhören und man nicht jeden einzelnen Ton heraushört, wie z.b. bei Left Behind (siehe weiter unten).

Rischtisch. Musst du nicht kaufen, haben praktisch alle Verstärker integriert.

Guitar-Hero92 hat geschrieben:Times of Grace – Live in Love
Schwierigkeit: 9/10 ( bezieht sich auf den Riff bei 0:53)
....
Liege ich mit dieser Einschätzung einigermaßen richtig, ist jemand hier der Live in Love spielen könnte?

9 von 10 ist zu hoch. Wenn du mal ein bis zwei Jahre spielst, wirst du merken, dass dein vor dir genanntes Riff ab 0:53 gar nicht so schwer zum nachspielen ist. Das spielen dutzende Hobbygitarristen hier im Forum.
Andererseits ist das ja auch völlig egal. Ich könnte dir auch sagen, dass dieses Riff 1/10 oder 11/10 ist. Deswegen musst du trotzdem von Grund auf das Gitarre spielen erlernen.

Guitar-Hero92 hat geschrieben:Was sind Tunings wie z.b. Dropped D usw? Ich glaube für Slipknot muss man seine Gitarre so stimmen?

Den besten Gefallen tust du dir, wenn du dich jetzt noch nicht um Gitarrenstimmungen kümmerst und aufhörst, dich am Sound von anderen Bands zu orientieren. Da ist Frustpotenzial garantiert... nicht aufgrund der Spieltechnik, sondern aufgrund des glattgebügelten und perfektionierten Studiosounds der CD's.

Kauf dir die Yamaha Pacifica 112, einen passablen Verstärker und fang einfach mal an. Die wirklich wichtigen Fragen tauchen erst auf, wenn du mittendrin statt nur dabei bist.
Tom

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musicdevil
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Erstellt: von musicdevil » 10.07.2012, 08:03

-Bin ich mit 20 schon zu alt um überhaupt noch E-Gitarre spielen zu lernen?

Ich frage mich, wie man als so junger Mensch auf so ne Frage kommen kann?
Selbst wenn du mal nur 60 Jahre alt werden solltest, hast noch 40 Jahre vor dir, also noch 2 mal solange wie du bisher überhaupt lebst.
Meinst nicht, dass dies noch mehr als genug Zeit wäre um spielen zu lernen?

-Muss ich in eine Musikschule gehen oder kann ich auch mit Gelegentlichem Unterricht von z.b. einem Musikstudent einen guten Lernerfolg erzielen?

Ist es nicht völlig egal wer einem etwas beibringt, solange man dabei lernt?
Können auch Bücher, Videos usw. sein.

- Ist es schwer Noten lesen zu lernen, bzw wie schwierig ist E-Gitarre spielen überhaupt?

Ist alles ziemlich einfach wenn man es kann ;)
Wusstest du, dass selbst solche erfolgreichen Bands in der Musikgeschichte wie zb. ABBA keine Noten lesen und schreiben konnten und trotzdem komplexe Musik komponiert und gespielt haben?

-Brauche ich um E-Gitarre zu spielen ein Talent oder kann man es auch dann lernen wenn man sich dafür interessiert und Motivation mitbringt?

Willst du Gitarre spielen lernen, oder nicht?

- Würdet ihr mir empfehlen für den Anfang ein Gitarrenset zu kaufen oder alles einzeln zu kaufen?
Mein Budget liegt bei höchstens 300 Euro.

Einzeln kaufen...es sei denn, es wäre tatsächlich nen gutes Bundle.

Insgesamt denke ich auch, dass man erstmal kleine Brötchen backen sollte. Man hat auch nicht sofort nen guten Roman lesen gelernt, sondern mit den einfachsten Buchstaben und Sätzen begonnen.
Und in Mathematik kommen zuerst die Grundrechenarten bevor es an Algebra geht.

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Harry83
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Erstellt: von Harry83 » 10.07.2012, 09:12

Moin!

Zu deinen Fragen:

1. Nein! Du bist nicht zu alt! Sowas gibt es nicht. Du könntest auch noch mit 50 anfangen. Der Wille zählt!
2. Unterricht ist immer besser, da du es so gleich richtig lernst. Sonst schleichen sich gerne mal Fehler ein, die man später nur schwer korrigieren kann.
3. E-Gitarre an sich, ist auch nicht schwieriger als alle anderen Instrumente, solange keine Vorkenntnisse vorhanden sind. Ich weiß! Irgendwer hat dir erzählt, man muss, bevor man E-Gitarre lernt, klassische Gitarre lernen. Stimmts? Aber spiele das, was du willst!
4. Talent wäre zwar gut, aber wer hat das schon? Du musst Durchhaltevermögen haben, und es wollen. Dann kannst du es auch lernen!
5. Ich rate immer dazu, alles einzeln zu kaufen. Am besten in ein oder mehrere Fachgeschäfte gehen, und sich beraten lassen.
6. Finger weg von diesen 100€ Supermarktklampfen! Made In China! Das sind keine Instrumente, sondern schlicht und einfach Spielzeug. Schlechte Qualität!
7. Ibanez sind gut. Ich selber bin jetzt kein Fan von Ibanez, habe aber selber noch eine.
Die Mick Thomson wirst du auch noch nicht brauchen. Die ist in Drop B, also sehr tief gestimmt. Wenn du lernst, brauchst du das Standart E Tuning.
Die, die du ausgesucht hast, gehört zur Einsteigerklasse von Ibanez. Einfach antesten!
8. Mit einem Verzerrer bzw. Distortion, Crunch etc. bekommst du den Rock- und Metalsound erst hin. Ohne geht das gar nicht. Aber fast alle Verstärker haben diese Funktion schon eingebaut.

Die Songs, die du ausgewählt hast, sind verschieden schwer zu lernen. Das hat aber was damit zu tun, was dir am besten liegt.
Ich höre fast nur das volle Brett! AILD, KSE, Dimmu Borgir etc. Spielen tue ich allerdings in einer Top40 Coverband. Wir haben uns auf Metallica spezialisiert. Aber auch AC/DC oder Black Sabbath gehören zu unserem Repertoire. Zu Hause spiele ich fast nur ruhige Mucke.
Je nachdem, was du lernst, ist es möglich, schon nach kurzer Zeit, die Songs spielen zu können. Zumindest die Intros.

Tunings sind die Stimmungen. Das heißt: Rammstein spielen in Drop C, Slipknot Drop B... Die Saiten einer Gitarre werden dazu einfach runtergestimmt. Das wirst du aber erst später brauchen.

Wenn noch fragen sind, einfach posten! Dafür ist das Forum da.

Greetz Harry
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Guitar-Hero92
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Erstellt: von Guitar-Hero92 » 10.07.2012, 17:48

Hallo,
Ich danke Euch schonmal für Eure ausführlichen und guten Antworten, jetzt habe ich schonmal eine Grobe Übersicht.

@ sowatt: Danke dass du mir schonmal ein paar gute Einsteiger AMPs und Gitarren verlinkt hast.
Ich denke es dauert noch eine Weile bis ich wirklich ein gewisses Know How von E-Gitarren habe.
Bei Thomann wird man ja regelrecht vor Gitarren erschlagen so viele gibt es da =D

Ihr habt mich auch in meiner Vermutung bestätigt, dass diese 100 Euro komplettsets nichts taugen.
Die haben zwar oftmals auch viele gute Bewertungen aber ich denke mal diese sind von Leuten wie mir, die von der Materie überhaupt keine Ahnung haben.
Wenn man dann aber schon eine Weile spielt und merkt wie schlecht sie sich eigentlich anhört, kann man dann eine neue kaufen und hat eigentlich dann Geld zum Fenster rausgeworfen, dann lieber die 100 Euro investieren in eine teurere Gitarre,an der man auch länger Spaß hat als nur ein paar Monate.

Bei Thomann kann man sich ja auch Sets zusammen stellen, die auch gar nicht mal so teuer dann sind.

Mit den ganzen AMPs muss ich mich noch weiter informieren, bevor ich weiß was einen guten AMP ausmacht, aber die, die sowatt verlinkt hat sehen ja schonmal ganz gut aus.

Ich wollte aber noch Fragen, ob eine Heavy Gitarre auch schon für einen Anfänger was taugt.

Die BC Rich Warlock Gitarren gefallen mehr optisch und preislich sehr gut. Allerdings gibt es mehrere modelle, die gleich aussehen zu einem preis von etwa 250 Euro.
Kann mir jemand sagen worin sich die Gitarren unterscheiden, bzw was die verschiedenen Preise rechtfertigt?
Bei Thomann hören sich diese BC Rich's auch sehr gut an, sind glaube ich auch extra Gitarren für Rock und Metal Musik.

@startom: Ja so hatte ich das auch vor, dass ich erstmal mit sehr einfachen Sachen anfange wie z.b. Lose Yourself und ähnliches, um ein vernünftiges Fundament zu haben.
Ohne ein solches, ist es gewiss auch kaum möglich so Sachen wie Left Behind und ähnliches zu spielen.
Ich hatte die Frage halt gestellt, weil es mich interessierte, wie schwer diese Stücke so sind, weil es sich für mich halt schwer anhörte =D

Hier ist übrigens einer der Live in Love perfekt kann, anscheinend kann man das sogar ohne Profi Equipment spielen, in dem Video hört es sich ja fast an wie auf CD, aber es wird nicht in einem Tonstudio gespielt sondern in irgendeinem normalem Zimmer

http://www.youtube.com/watch?v=wOXA9a_YWFY

So ich bedanke mich fürs erste bei Euch und freue mich auf weitere Antworten =)

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Harry83
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Erstellt: von Harry83 » 10.07.2012, 18:21

Zu den Leuten, die immer wieder diese Sets anpreisen: Die haben oftmals selber die Empfehlung bekommen, solche Billigsets zu kaufen. Da diese, noch keine hochwertigere Gitte in der Hand hatten, sind sie der Meinung, dass diese Super sind. Ich war am Anfang, von meiner 99€ Squir begeistert! Bis ich mir eine LTD für 250 € kaufte.

Zu B.C. Rich: Ich persönlich, finde die Form zu extrem. Das ist aber jedem selber überlassen!
Die Unterschiede sind: Herkunft, Lackierung, Halsbefestigung (geleimt oder geschraubt), Tonabnehmerbestückung und Hardware (Mechaniken, Bridge etc.)

Wenn du so eine Gitarre haben möchtest, dann würde ich die hier mal antesten: Klick
Das ist das Signature Modell vom Slayer Gitarristen Kerry King (nicht verwechseln mit Curry King :lol: ).
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Wurstfinger65
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Erstellt: von Wurstfinger65 » 10.07.2012, 22:27

Hm, also 20 Jahre finde ich jetzt irgendwie schon bedenklich alt, jedenfalls für ne Gitarre. Ich würde es lieber mit nem Akkordeon probieren. Ne Gitarre ist doch eher was für den jugendlichen Typ. Denk halt ein bisschen an dein biblisches Alter.

;)
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mjchael
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Re: Mit 20 zu alt für den E-Gitarren Einstieg?

Erstellt: von mjchael » 10.07.2012, 22:44

Guitar-Hero92 hat geschrieben:Hallo liebe Mitglieder dieses Forums,
ich bin neu hier und ein absoluter E-Gitarren Anfänger, ich hoffe ich bin bei Euch richtig.
Steinigt mich bitte nicht für meine, evtl. für Euch erfahrenen Gitarristen, absolut bescheuerten Fragen aber ich kenn mich mit Gitarre echt nicht aus =D.

Wenn der Thread hier irgendwie nicht reinpasst, unangebracht ist, schon zig mal die selbe Frage gestellt wurde usw usw , bitte löscht oder verschiebt den Thread.


Lass in Zukunft das ganze Gesülze. Viel zu viel Schmarren, bevor du mal zur Sache kommst. Entweder helfen wir dir, oder nicht. Man muss uns nicht erst weichreden. Mich zumindest nervt es eher. ;)

Guitar-Hero92 hat geschrieben:Also ich fange erstmal an.

Ich bin 20 Jahre alt und habe mich in meiner Kindheit nie sonderlich für Musik oder Instrumente interessiert.
Zwar war ich im Kindergarten mal kurz in der Musikschule, habe aber schnell aufgehört weil es mich damals einfach nicht interessierte.
Und dann vor ein paar Jahren im Musik Unterricht sollten wir Lose Yourself von Eminem spielen, ich glaube ich habe eine 4- dafür bekommen =D.


Mir hat man auch gesagt, ich sei unmusikalisch. Darauf würde ich nicht viel geben. Mit Fleiß und Übung kann man der Natur ein ein Schnippchen schlagen.

Guitar-Hero92 hat geschrieben:... Wie gesagt bitte steinigt mich nicht, wenn Euch die Fragen blöd vorkommen, ich lasse mich aber auch gerne von Euch korrigieren, belehren etc.

Oh, bitte lass das Gesülze! Musstest du deiner Mutter auch erst lange was vorjammern, bis sie es dir dann endlich gegeben hat? ;)

Guitar-Hero92 hat geschrieben:Freue mich über jede erdenkliche Info über’s E-Gitarre lernen.


1.) Schaue dir in jedem Board (Unterforum) einmal die getoppten (obersten) Artikel an. Dort findest du schon extrem viele verweise auf viele wichtige Themen.
2.) Gitarrenbuch auf den Wikibooks eignet sich ziemlich gut für einen Einstieg
3.) Besorge dir ein Lehrbuch über E-Gitarre, und, wenn es Zeit und Geld erlaubt, einen Gitarrenlehrer. "Garantiert E-Gitarre Lernen" von Bernd Brümmers ist eines der Bücher, die man empfehlen kann.

Guitar-Hero92 hat geschrieben:Ich habe meine Fragen einfach, der Übersichtlichkeit wegen, Stichpunktartig aufgeführt

-Bin ich mit 20 schon zu alt um überhaupt noch E-Gitarre spielen zu lernen ?

Ich habe einige Hausfrauen als Schülerin, die waren zwischen 30 und 50. Es gibt sogar Leute jenseits der 50, die lernen noch im Selbststudium Gitarre.

Guitar-Hero92 hat geschrieben:-Muss ich in eine Musikschule gehen oder kann ich auch mit Gelegentlichem Unterricht von z.b. einem Musikstudent einen guten Lernerfolg erzielen ?

Hier im Forum wimmelt es von Autodidakten, Leuten, die von Privatpersonen, Musikstudenten, in der VHS, Musikschulen oder Jugendgruppen Gitarre lernen. Alle schaffen es irgendwie. Die meisten mit Lehrer sind natürlich schneller. Aber auch die ohne Lehrer packen es.

Guitar-Hero92 hat geschrieben:- Ist es schwer Noten lesen zu lernen, bzw wie schwierig ist E-Gitarre spielen überhaupt?

Das ist einer der Fragen, die schon 1000000 mal hier im Forum gestellt wurde. Wenn du hier ein wenig stöbern würdest, dann würdest du über zig Fragen, die du hast stolpern.

Noten lesen ist gar nicht mal so schwer. Wenn du Gitarre mit Noten lernen willst, bist du mit einem Lehrer besser beraten. Du brauchst aber für den Einstieg keine Noten zu lernen. Es geht auch ohne.
Ich würde dir raten, dir erst mal die Grundlagen (Tabulatur lesen, Akkorde, Skalen, Rhythmen, Zupfen, etc.) ohne Noten zu lernen, und irgendwann später noch die Lücke zu füllen.

Der Einstieg bei Gitarre, sowie bei E-Gitarre ist leicht. Und man kann mit wenig Wissen schon eine Menge reißen. Aber das Instrument ist nach oben offen. Rechne damit, dass du schon nach kurzer Zeit die ersten Lernerfolge hast, und die ersten Stücke spielen kannst, aber dass du jahrelang weiter lernen wirst. Und der Rest liegt bei dir.

Das schöne an der Gitarre ist aber, dass man auch mit bescheidenen Fähigkeiten seinen Spaß haben kann.
Guitar-Hero92 hat geschrieben:-Brauche ich um E-Gitarre zu spielen ein Talent oder kann man es auch dann lernen wenn man sich dafür interessiert und Motivation mitbringt?

Interesse und Motivation, sowie eine kleine Portion Durchhaltevermögen sind weitaus wichtiger als Talent. Eine schnelle Auffassungsgabe sagt noch nichts darüber aus, wie gut einer hinterher spielen kann. Viele Langsamlerner, die aber am Ball geblieben sind, haben hinterher die ungeduldigen Schnelllerner überholt.
Guitar-Hero92 hat geschrieben:- Würdet ihr mir empfehlen für den Anfang ein Gitarrenset zu kaufen oder alles einzeln zu kaufen?
Mein Budget liegt bei höchstens 300 Euro.
.....

Schreibe mal einen Post in die Kaufberatung. Da ich nicht so der E-Gitarrenspieler bin, verweise ich dich hier an meine Kollegen, die sich mit der E-Gitarre besser auskennen.

Guitar-Hero92 hat geschrieben:Jetzt mal 4 meiner liebsten Songs, die sich vor allem von der Gitarre her richtig geil anhören, Könntet Ihr diese in Sachen Schwierigkeit nachzuspielen auf einer Skala von 1-10 beantworten?

Ich schreibe euch meine Selbsteinschätzung unter die Namen der Songs:

Times of Grace – Live in Love
Schwierigkeit: 9/10 ( bezieht sich auf den Riff bei 0:53)
http://www.youtube.com/watch?v=N__3185BYtU

Es ist ziemlich schnell, aber es enthält viele Wiederholungen. Ich behaupte mal, dass das Solo nicht so besonders schwer ist, wenn du dich ein wenig in Tonleiter-Skalen reingearbeitet hast. Das Hauptproblem ist die Geschwindigkeit, die du erst mit viel Übung bekommst. Und das solltest du schon mit Jahren rechnen.

Guitar-Hero92 hat geschrieben:Slipknot – Left Behind
Schwierigkeit: 7/10
http://www.youtube.com/watch?v=66vpFyonYM8

Was ich heraushören kann (ist nicht ganz meine Musik), so hält sich der Schwigkeitsgrad sehr in Grenzen, da es wieder sehr viele Wiederholungen sind, und die Sachen die ich raushören kann sind auch nicht enorm anspruchsvoll. Nichts, dass man mit einiger Übung nicht hinbekommen könnte.

Guitar-Hero92 hat geschrieben:Slipknot – Gehenna
Schwierigkeit: 3/10
http://www.youtube.com/watch?v=M2mf42OrrVQ

Yep, ist ziemlich einfach. Würde also eher mit diesen Stücken anfangen, als mit den oberen. Aber auch diese Stücke nicht gleich zu Anfang. Da würde ich eher noch einfachere suchen, wo man isolierter Sachen üben kann.

Guitar-Hero92 hat geschrieben:
Times of Grace – Hope Remains
Schwierigkeit: 3/10
http://www.youtube.com/watch?v=hsycF-D7hYc

Das ist nur am Anfang einfach. Sobald der Gesang einsetzt ist es Rhythmisch schon ganz schön verzwickt, so dass du da einiges dran sitzen wirst
Guitar-Hero92 hat geschrieben:Liege ich mit dieser Einschätzung einigermaßen richtig, ist jemand hier der Live in Love spielen könnte?
Ich stelle mir dieses Lied sehr schwierig vor, Left Behind aber auch.
Gehenna und Hope Remains sind ja viel langsamer gespielt.

Yep würde ich sagen.
Guitar-Hero92 hat geschrieben:- Wie lange brauch man etwa bis man alle 4 dieser Songs perfekt spielen kann? Wenn Live in Love auf Profi Ebene ist dann nur bis „Left Behind“ .

Es kommt extrem darauf an, wie gut du schon bist. An einem Song übt man schon zwei bis drei Monate, bis man es einigermaßen drauf hat. Jedoch muss man dafür schon ein paar Jahre Erfahrung haben.

Du solltest nicht anfangen, dich mit Berufsmusikern messen zu wollen, es sei denn, du willst Berufsmusiker werden. Fange mal an, kleinere Brötchen zu backen. Es gibt tausende von Stücken, die einfacher zu spielen sind, und mit denen man auch seinen Spaß haben kann.
Setzte deine Hürden für den Anfang nicht zu hoch, so dass sie unerreichbar scheinen.

Schau dir mal bei Youtube Leute wie
http://www.youtube.com/user/martyzsongs
http://www.youtube.com/user/yourguitarsage
http://www.youtube.com/user/JustinSandercoe
http://www.youtube.com/user/rockongoodpeople
http://www.youtube.com/user/siggi5153
http://www.youtube.com/user/ThreeChordGuitar
http://www.youtube.com/user/GitarreLernenUSG

Vor Kostenpflichtigen Onlineangeboten, sowie bei allen Sachen, wo du deine E-Mail offenbaren musst (Newsletter) würde ich dir generell abraten. Fast alle Angebote (selbst die, die man als seriös ansehen kann) sind hoffnungslos überteuert, und nicht selten sind es reine Abzocke-Maschen.

Guitar-Hero92 hat geschrieben:- Für’s erste meine letzte Frage:
Was sind Tunings wie z.b. Dropped D usw? Ich glaube für Slipknot muss man seine Gitarre so stimmen?

Etwas, womit du dich als Anfänger erst mal nicht mit rumschlägst, bis du wenigstens die Grundlagen drauf hast.
Picke dir bitte nicht gleich die extrem schweren Stücke raus, sondern backe zuerst mal kleine Brötchen.

Kein Bäckerlehrling bäckt in der ersten Woche eine 7-türmige Hochzeitstorte.
Schraube deine Erwartungen runter, und fange klein an, sonst wird das nichts.

Wenn du die Grundlagen hast: bei Dropped D wird die obere tiefe E-Saite einen Ton tiefer gestimmt. Das macht man gerne in der Tonart G oder Em oder D oder A, um halt noch den tieferen Basston zu haben. Aber auch Powerchords lassen sich so leichter spielen.

Aber wie schon gesagt: Übe am anfang erst mal die Grundlagen, sonst ist es uns einfach nicht möglich, uns mit dir zu unterhalten, weil wir dir nichts erklären können, weil dir einfach die Grundlagen fehlen.

Und zu guter Letzt: Stelle am besten deine Fragen einzeln im Forum. Das ist einfacher zu beantworten. Sonst sitzt man einfach Stunden nur für dich an einer Antwort.

Gruß Mjchael

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fepo
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Registriert: 07.07.2012
Wohnort: hoher Norden

Erstellt: von fepo » 11.07.2012, 15:34

Hi, willkommen.

Nö, bist nicht zu alt :D
Ich bin 54 und spiele seit 4 Jahren =(=))=

AC Dc und aufwärts. Geschwindigkeit wird mit zunehmenden Alter ein Problem.
Aber Du wirst kein Kein Problem haben ))-))

Die Yamaha und die Ibanez GRG sind top Empfehlungen.

Du solltest erstmal lernen bevor Du gleich die großen Musikteile spielen
willst. BASICS sind wichtig.....Akkorde.

Später Tabulatoren und eventuell Quintenzirkel :D

Pentatoniken sind auch super zu lernen. Hier würde ich die A-Moll
als erstes bevorzugen ;) Suchst Dir im Netz ein Backingtrack in A-Moll
und jammst auf der A-Moll Pentatonik rum. Egal welchen Ton Du von der
Pentatonik nimmst, der passt dann ohne Ohrenschmerzen.
kuck mal meinen Youtubechannel an. Da hab ich sowas gemacht.

LG
Man lebt nicht nur vom Fleisch allein, es muss auch Bier und Metal sein.

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Stefan26
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Erstellt: von Stefan26 » 17.07.2012, 17:13

Also hier gibts denk ich schon mit Abstand die längsten Beiträge deswegen halt ich mich mal kurz und schilder dir wies bei mir war, ich find da nämlich einige paralelen!
Wie alle schon gesagt haben bist du natürlich nicht zu alt!
Ich hab mit 26 im April angefangen zu spielen weil ich in ner Bar mit nem Kumpel gewettet hab mir endlich eine e-gitarre zu kaufen, welche ich dann auch noch mitten in der Nacht bei Thomann bestellt habe :D
War ein Anfänger Set von Harley Benton für 99 Euro.
Ganz klar der Vortail an dem Set ist natürlich der Preis und wenn mans wirklich erstmal ausprobieren will ob einem des Instrument und das Üben überhaupt liegt kann ichs nur empfehlen, viele denk ich schmeissen nach kurzez Zeit hin weils einfach zu anstrengend, sie keinen Fortschritt sehn usw.
Ich hab mir selber mittlerweile schon ne bessere Ausstattung gegönnt hab also nur ca 2 Monate auf der Benton und dem Billigverstärker gespielt weils sich einfach nicht schön anhört!
Am Anfang hab ich komplett allein geübt mit Lets Rock (Lehrbuck von Peter Autschbach) kann ich nur empfehlen für den Einstieg. Gitarrenunterricht hab ich mittlerweile auch 1 mal die Woche bei nem Bekannten weil ich denk man braucht schon jemanden der Ahnung davon hatt und dir auf die inger schaut. Die Erfahrung hab ich zumindest gemacht!
Mein Tipp. Losziehn Gitarre kaufen und keine Zeit mehr verlieren. Mich reut es heute sehr das ich so spät angefangen hab, wenn ich mit 20 so wie du zu dem Entschluss gekommen wär würd ich heut ganz schön rocken denk ich :D
jetzt seh ich gard der Beitrag is doch nich soo kurz :D aber egal!
Ich bin nur dafür verantwortlich was ich sage, nicht dafür was du verstehst!

Guitar-Hero92
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Erstellt: von Guitar-Hero92 » 18.07.2012, 23:17

Hallo Leute, ich danke Euch für Eure zahlreichen Antworten =).
Entschuldigt, dass ich erst jetzt antworte, ich war in den letzten Tagen ziemlich beschäftigt und kam einfach nicht dazu hier rein zu schreiben.
Ich war am Montag mal in einem Musikhaus hier in der Gegend und habe mal ein paar E-Gitarren ausprobiert.
Waren 2 Ibanez für ca. 200 Euro und 2 Jackson für etwa 650 Euro.
Alle Gitarren hörten sich nicht schlecht an, okay die Jacksons natürlich was besser aber die waren ja auch viel teurer.
Mit den Ibanez konnte man schon zufrieden sein .

Aber wie oben erwähnt, wollte ich ja lieber eine BC-Rich Warlock haben.
Auch diese Gitarre gab es dort, allerdings als Bass aber es ging ja mehr um die form.
Habe diese mal ausprobiert und ich fand auch diese von der Form her gut.
Manche sagen ja eine Heavy Gitarre, wäre für anfänger nicht so gut geeignet.
Sie war zwar etwas schwerer und größer als eine Strat aber gestört hat es mich eigentlich nicht.
Wofür also eine Strat kaufen, wenn ich ja auf die lange Sicht eine BC-Rich haben möchte?

Ich wollte allerdings fragen, braucht man einen AMP bei dem man einen externen Verzerrer anschließen kann oder ist das nicht so wichtig?
z.b. oben der Peavey Vypyr 15 soll ganz gut sein, hat aber keinen Anschluss dafür.
Kennt jemand einen guten AMP der so einen Anschluss hat oder ist es wirklich nicht so wichtig?

@ Stefan26: Deine Aussage unterstreicht sich ja mit meiner, dass man wenn man wirklich länger vor hat zu spielen besser etwas anderes kauft als ein 99€ set.
Das Buch habe ich bei Amazon auch schon gesehen, wäre echt eine überlegung wert, und wenn du es mir auch empfehlen kannst, dann ist es bestimmt auch gut.

Bezüglich unterricht hatte ich mir folgendes überlegt:
Ein Kumpel von mir spielt seit 11 Jahren E-Gitarre, bestimmt kann er mir schonmal helfen, was zeigen oder erklären oder ich spiele mit ihm zusammen.

Habe mich mal nach Musikschule informiert, das ist ziemlich teuer und man muss auch in den Ferien usw bezahlen.
Ich finde die Idee für 10 Euro 1 mal pro Woche bei einem Musikstudent und dann noch selbst lernen mit so Büchern wie z.b. Lets Rock besser und günstiger.

Danke euch und freue mich auf Antworten =)

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karioll
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Erstellt: von karioll » 19.07.2012, 00:12

Habe mich mal nach Musikschule informiert, das ist ziemlich teuer und man muss auch in den Ferien usw bezahlen.
Ich finde die Idee für 10 Euro 1 mal pro Woche bei einem Musikstudent und dann noch selbst lernen mit so Büchern wie z.b. Lets Rock besser und günstiger.


wer 10 € bezahlt, bekommt auch Unterricht für 10 €. Günstiger ist das meiner Meinung nach nicht, weil man länger braucht, als bei einem professionellen und sehr guten Lehrer für 20 oder 30 €.
Solltest du mit deiner Variante nicht schnell genug vorankommen, denk doch mal drüber nach. Denn gute Musiker sind selten gute Lehrer. Das ist meine persönliche Erfahrung.

Eine Alternative sind Volkshochschulkurse, die kurz und preisgünstig sind.

Noch ein paar Anmerkungen:

- Bei einem privaten Lehrer muss man in manchen Gegenden die Ferien nicht mitbezahlen und ist oft von den Zeiten her flexibler
- bei Musikschulen ist es so, dass man einen Jahresbeitrag bezahlt. Die Musikschule muss auch in den Ferien Miete, Strom, Versicherung u.s.w. bezahlen. Die rechnen einfach, was kosten 40 oder 42 Stunden im Jahr und teilen das dann durch 12 Monate gleichmäßig. Sie könnten es auch durch 10 Monate teilen oder gleich den Jahresbeitrag in einer Rate bezahlen lassen, dann wäre der Betrag eben höher. Insgesamt kommt es aufs Gleiche hinaus: du bezahlst in jedem Fall 40 bis 42 Stunden im Jahr, hast aber an einer Schule eine Garantie, dass die Lehrer echte Lehrer sind, die Unterrichtsmethodiken je nach Kenntnisstand und Charakter und Lebensumständen der Schüler beherrschen. Wenn die Chemie nicht stimmen sollte, hast du immer zuerst eine Probestunde und meist ein Probevierteljahr, wo du ohne Frist den Vertrag beenden kannst bzw. den Lehrer wechseln kannst. Es ist verwaltungstechnisch kaum machbar, für jeden Monat die unterschiedliche Anzahl von Stunden immer neu auszurechnen und bezahlen zu lassen, weil es mal 0 Stunden und mal 5 Stunden im Monat sind. also: 12 x die gleiche Rate, egal wie viel Stunden gerade anfallen.

Für den Preis bekommst du einfach eine besser Qualität. Kommst schneller voran als mit jemandem , der noch nie unterrichtet hat.

Außerdem kann es sein,dass du im Laufe der Jahre verschiedene Lehrer brauchst, das macht sich auch günstiger an Schulen oder wenn du dir professionelle Lehrer suchst, die die gewünschten Stilrichtungen lehren können.

Wenn das Hoffen auf einen gelegentlichen freundlichen Rat vom Gitarre spielenden Kumpel und Selbststudium in Büchern das Beste wäre, würden es alle machen. Das kann eine sehr gute Ergänzung sein. Wenn du guten und schnellen Erfolg haben willst dann wirst du enttäuscht werden und dir so manchen Fehler einüben oder an der Songauswahl keine Freude haben.
Durch Übung kannst Du der Natur ein Schnippchen schlagen (Mahatma Ghandi)

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Stefan26
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Erstellt: von Stefan26 » 20.07.2012, 07:04

Also das Buch kann ich wirklich empfehlen für den Anfang, bringt dich schon auf die richtige Spur denk ich! Muss aber dazu sagen das nur des Buch für mich dann nach 2 Monaten oder so nix mehr war und ich dann den Kollegen dazu gezogen hab und der einmal die Woche mit mir spielt. Das macht wirklich einen RIESEN unterschied aus. Hätt ich so nicht gedacht!
Verstärker würd ich dir den empfehlen https://www.thomann.de/de/roland_cube20xl.htm
hab ich mir auch geholt und ich find des Teil absolut geil!
Von der Preisleistung her kann man auch sicher nicht meckern.
Nochmal zum Thema Billigset für 99 Euro. Wenn du sicher bist das du es durchziehst und länger spielen willst is sowas sicher nix für dich also lieber gleich was ordentliches kaufen. Der Verstärker plus Gitarre ham bei mir 400 gekostet und des is fürn Anfang was ordentliches denk ich.
Ich bin nur dafür verantwortlich was ich sage, nicht dafür was du verstehst!

Guitar-Hero92
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Erstellt: von Guitar-Hero92 » 26.01.2013, 12:35

Hallo Leute, entschuldigt dass ich hier so lange nicht reingeschrieben habe.

Ich habe mir im Dezember endlich eine Gitarre gekauft, allerdings erstmal eine Akkustik Konzertgitarre weil mir eine E-Gitarre für den Anfang dann doch zu teuer war.

https://www.thomann.de/de/Harley_Benton_CG200-BK.htm

Habe mir diese hier gekauft, da ich nicht so viel Geld zur Verfügung hatte, aber unbedingt anfangen wollte mit dem Gitarre spielen.

Für 40€ hat sie auch einen echt guten Klang und gute Verarbeitung, habe sie auch einem Kumpel gezeigt der auch schon seit 10 Jahren spielt, da er das sicher besser beurteilen kann als ich, aber er sagte auch für 40€ wäre sie echt gut.

Nun zum eigentlichen Problem:
Das Gitarre spielen macht mir eigentlich viel Spaß, soweit ich es denn hinkriege.

In meinen ersten Postings konnte man ja lesen dass ich irgendwann mal gerne so Musik wie Slipknot usw spielen möchte, aber ich denke jetzt wo ich Gitarre spiele,kann ich mich von diesem Gedanken erstmal über Jahre verabschieden =D.

Mein Problem ist aber, dass ich es nicht schaffe die Bünde zu wechseln, höchstens wenn man nur 1 Finger bewegen muss aber z.b. die ganze Hand auf dem Griffbrett zu verschieben ohne dass sich plötzlich alles schlecht anhört wäre für mich ein Ding der Unmöglichkeit.

Meistens habe ich auch den Eindruck meine Finger wären zu kurz und zu steif obwohl ich eig sehr lange und bewegliche Finger habe.

Ein gutes und einfaches Lied zum üben ist zum Beispiel Wake me up when september ends

http://tabs.ultimate-guitar.com/g/green ... r4_tab.htm

Das Intro bekomme ich hin, der wechsel vom 5. in den 4. Bund is schon verdammt schwierig und der wechsel in den 2. Bund ist dann absolut nicht mehr machbar.

Oder auch Broken von Seether, ich hielt das Lied erst für Leicht spielbar, doch die Tabs belehrten mich etwas besseren =(

http://tabs.ultimate-guitar.com/s/seeth ... r4_tab.htm

Deswegen die Frage an die Leute hier die spielen können? Wir macht ihr das und das auch teilweise noch so rasend schnell dass ihr iwelche Metal oder Rock lieder spielen könnt und dann auch noch ohne aufs Griffbrett schauen zu müssen?

Ist mir echt ein Rätsel =D

Achja was sind Akkorde?

Ich habe zu weihnachten noch ein Lehrbuch geschenkt bekommen in dem Akkorde hoch angepriesen werden.

Akkorde sind aber doch nur irgendwelche Griffe die mit den Tabs von z.b. Wake me up when september ends oder Broken rein gar nix zu tun haben, es bringt doch nichts die Gitarre nach Akkorden zu spielen, wenn dann am ende kein Lied dabei raus kommt?

Wenn mir jemand hier helfen könnte würde mich das sehr freuen

Danke Euch im Vorraus

ZeroOne
Guitar Maniac
Beiträge: 1523
Registriert: 05.08.2011

Erstellt: von ZeroOne » 26.01.2013, 12:47

is halt alles übungssache. bei dem zweiten part von wake me up... musst du die greifhand nichtmal bewegen: mittelfinger 3er bund h saite, und der bleibt da liegen. die töne auf der d saite dann mit den andern fingern greifen: kleiner finger 5er bund, ringfinger 4er bund, zeigefinger 2ter bund, ganz easy eigentlich ;) es ist halt alles übungssache

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