Barree Akkorde

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Starrider
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Barree Akkorde

Erstellt: von Starrider » 23.08.2012, 13:00

Hallo ihr Lieben :)

Ich habe mal eine Frage im Bezug auf Barree Akkorde. Wie ist es am sinnvollsten zu üben? Übt ihr es den Griff immer wieder zu greifen bis er sauber klingt oder übt ihr den Akkord in wechsel?
Macht es einen Unterschied oder ein Vorteil wenn man es auf einer Western- oder Klassischegitarre übt?
Ich habe da jetzt total unterschiedliche Meinungen gehört, auf einer Seite wurde gesagt Western ist besser weil man dort gleich besser lernt mit dem Druck da die Stahlseiten härter sind, auf der anderen Seite wurde gesagt man sollte zum üben erstmal lieber Nylon Seiten nehmen da es angenehmer ist für den Anfang.
Ist es aber nicht eigentlich egal welche Gitarre man nimmt? Ich kann dem komischerweise folgen, weil ich finde dass es doch egal sein müsste welche Gitarre man nimmt oder nicht? Die Technik müsste ja eigentlich die gleiche sein. Und mit dem "Druck" auf die Seiten ausüben ist doch bei den anderen Akkorden das gleiche. Vielleicht denke ich ja auch gerade nur falsch :?

Würde mich über eure Meinung und Tipps freuen.

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hnz
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Erstellt: von hnz » 23.08.2012, 13:03

Ich denke, dazu gab es schon mehr als genug Themen. Einfach mal "Barree" in die Suchfunktion tippen und du hast deine Antworten, Meinungen und Tipps ;)

hnz

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Harry83
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Erstellt: von Harry83 » 23.08.2012, 13:12

Halte dir bitte vor Augen, dass man diese Akkorde nicht von heute auf morgen lernt. Das dauert. Ich habe mir immer mit dem F Dur einen abgebrochen. Es dauerte, bis ich den, sauber greifen konnte. Gelernt habe ich, in dem ich, House Of The Rising Sun, immer wieder gespielt habe. Irgendwann ging es dann, ohne das die Saiten schnarrten. Hat aber gedauert!

Hab also, was das angeht, etwas Geduld.
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mbern
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Re: Barree Akkorde

Erstellt: von mbern » 23.08.2012, 14:09

Starrider hat geschrieben:Übt ihr es den Griff immer wieder zu greifen bis er sauber klingt oder übt ihr den Akkord in wechsel?
Macht es einen Unterschied oder ein Vorteil wenn man es auf einer Western- oder Klassischegitarre übt?


Ich finde, du solltest den Akkord alleine, nicht im Wechsel, so greifen können, dass es nicht schnarrt. Wenn du das kannst, dann kannst du den Wechsel üben.
Die E-Dur basierten Griffe, also F F# usw, haben wir früher zuerst als kleinen Barre geübt.
Auf einer Westerngitarre mit nicht allzu breitem Griffbrett, kannst du die dicke E Saite auch mit dem Daumen drücken, also den kleinen Barre und dann den Daumen der Greifhand auf die E Saite legen - beim F-Dur in den ersten Bund. Das F-Dur kann man auch gut mit Kapo üben, dann lassen die Saiten sich leichter drücken. Ich meine das nicht so, dass der Kapo den Zeigefinger ersetzt, sondern der Akkord nur um einen halben oder ganzen Ton nach oben verschoben wird.

Konzert oder Western? Wenn du den kleinen Barre mit Daumen üben willst, ist die Konzertgitarre weniger gut geeignet. Sonst ist es meiner Meinung nach egal; wer ein F-Dur auf der Konzert gut spielen kann, der kann das auch auf der Western.

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RollapS
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Erstellt: von RollapS » 23.08.2012, 14:33

Hallo,

ich würde den Barré nicht in F üben, so nahe am Sattel, sondern z.B. zwei Bünde höher als G-Dur. Nach meiner Erfahrung lassen sich die Saiten hier leichter drücken.
Von nix kommt nix !

Binhbob
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Erstellt: von Binhbob » 23.08.2012, 20:30

kannst ja mal nach Barre suchen und wirst ungefähr tausen Themen dazu finden :D

Barre ist keine Kunst!
Am besten einfach den Akkord alleine Üben sodas er nicht schnarrt!
Den Zeigefinger hin und her schieben und den Druck eventuell anders fokussieren.
Am sinnvollsten ist es auch nicht mit F anzufangen sondern irgendwo weiter vom Sattel entfernt.
A-dur oder Dmoll wäre da ein anfang.
Später wenn du Emoll shapes spielt musst du eventuell nochmals den Finger neu ordnen war jedenfalls bei mir so das ich bei F#m den Zeigefinger bisschen mehr aus dem Griffbrett rausragte als bei F#.

Wenn du den wechsel von Akkorden übst sucht die langsame Lieder aus die eventuell nur wenige Barres haben damit du nicht so schnell ermüdest.
Lemon Tree ist nen guter Anfang. Em Bm Em Bm Am Em Bm Em für die Strophe

Ob Western oder klassische Gitarre besser ist schwer zu sagen.
Ich würde einfach auf der Gitarre spielen die dir am meisten zusagt. Spricht wenn du Bock hast ne Western zu spielen dann hol dir ne Western oder bleib dabei.
Western haben mehr Spannung auf den Saiten aber auch eine bessere Saitenlage und schmaleres Griffbrett und du musst hier entscheiden was dir lieber ist.

Viel erfolgt und wenn am anfang mal bisschen schnarrt oder du saiten mutest spiel einfach weiter irgendwie ergibt sich alles mit der Zeit!

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Suomi
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Erstellt: von Suomi » 23.08.2012, 22:03

Ich habe immer die Bedenken, dass ich den Barré zwar auf der Western kann, aber eben dann nicht auf der Konzertgitarre.

Bin mir nicht sicher was das für eine Größe ist, könnte 3/4 oder sowas sein, jedenfalls ist meine Western kleiner als normal. Auf der geht es mit Barré mittlerweile, zwar nur langsam bis alle Finger ihren Platz haben, aber es klingt sauber.

Auf der Konzi krieg ich das nicht hin. Wenn dann mit viel, viel Kraft. Das kann es ja auch nicht sein.

Oder ändert sich das, wenn man die Barrés einmal einwandfrei spielen kann?!?

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Erstellt: von mbern » 24.08.2012, 08:40

Wie heißt denn deine Westerngitarre?
Vielleicht hast du gar keine 3/4, sondern eine O, OO oder OOO.

Es könnte sein, dass deine Konzertgitarre schwer bespielbar ist, weil die Saiten zu hoch liegen. Vergleiche sie doch mal mit den Angaben auf folgender Webseite:
http://www.lakewood.de/de/tip3.php

Wenn alles ok ist, dann wirst du auch auf der Konzertgitarre irgendwann Barre greifen können, keine Angst. Wieviel "viel, viel Kraft" ist, ist leider nicht so genau definiert. Es könnte natürlich sein, dass du ein schwaches Händchen hast und die Hand ein wenig trainieren musst. Mir kommt es nicht so vor, als wenn man besonders viel Kraft bräuchte. Experimentiere mit der Lage des Zeigefingers, etwas höher oder tiefer macht einen Unterschied und probiere auch mal, den Zeigefinger ein wenig zu drehen, so dass das Griffbrett weiter außen oder weiter innen den Finger berührt.

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korgli
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Erstellt: von korgli » 24.08.2012, 11:14

Hi

üben üben üben
spielen - spielen - machen - nix zuviel nachdenken.
In 1,2 Jahren ist das kein Thema mehr - je nach Übung.

Das nur kurz und klar meine Meinung dazu.

fredy

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Erstellt: von mbern » 24.08.2012, 11:19

Wenn man schon die Möglichkeit hat, dann sollte man nicht nur üben, sondern auch über das was man macht nachdenken.

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korgli
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Erstellt: von korgli » 24.08.2012, 11:24

Hi

Nachdenken schadet nie.
Das hab ich nicht ausgeschlossen. =)=)= =)=)=
Aber zuviel Denken nützt nicht viel mehr. ;)

fredy

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Erstellt: von mbern » 24.08.2012, 11:26

Jo, zuviel ist nicht gut, da wird selbst Wasser zu Gift.

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korgli
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Erstellt: von korgli » 24.08.2012, 11:33

Hi

Jep

und bei zuwenig kann man zuviel falsch machen. ))==
Also alles im Masse.
Aber bei Barree muss man halt einfach viel üben.
Sonst werden die Finger nie genung Kraft haben.

Klar, die Gitarre muss auch ein wenig gut sein.
Aber glaub mir - ich kann auf allen Gitten Barree.
Ich übe eben viel. =)=)= =)=)=

fredy

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Erstellt: von Starrider » 24.08.2012, 11:46

Danke für die Antworten, ich werde mich einfach mit Geduld ran halten und den Barree erstmal so über und wenn er klappt den Song richtig fertig machen und in der Zwischenzeit nebenbei noch was anderes üben. :D

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Erstellt: von Exordium » 24.08.2012, 21:49

Harry83 hat geschrieben:Halte dir bitte vor Augen, dass man diese Akkorde nicht von heute auf morgen lernt. Das dauert. Ich habe mir immer mit dem F Dur einen abgebrochen. Es dauerte, bis ich den, sauber greifen konnte. Gelernt habe ich, in dem ich, House Of The Rising Sun, immer wieder gespielt habe.


Das kommt mir alles sehr bekannt vor... Dieses Lied ist auch sehr schön geeignet um verschiedene Anschläge und Zufpmuster zu lernen/üben.

Den Übergang zum F habe ich am Anfang mit Dm im Wechsel geübt. Da hat man den Mittelfinger als Anker, was sehr hilfreich ist. Später folgten dann Wechsel mit den offenen C und G Akkorden. Wenn dies dann funktioniert, greifst ihn dann auch problemlos "aus der Luft".

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Harry83
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Erstellt: von Harry83 » 25.08.2012, 08:45

Üben, Üben, Üben! ()/
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Holger Esseling
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Erstellt: von Holger Esseling » 25.08.2012, 14:43

Ja, die richtige und etwas unbefriedigende Antwort auf diese Fragen ist wirklich immer die gleiche und hier schon von einigen benannt:

- Üben, üben, üben
- ab und zu persönliche Unterstützung holen
- Nicht erwarten, dass es von heute auf morgen klappt

In diesem Video zeige ich etwas zum Barrée-Akkord. Vielleicht hilft das auch ein bisschen weiter: http://www.youtube.com/watch?v=H8BlYeYrlTo

Also, bleib dran, hol Dir Unterstützung und viel Erfolg beim Lernen

Holger

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Suomi
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Erstellt: von Suomi » 25.08.2012, 22:51

Dank euch für die Antworten :)

Jaja, das Üben, ich weiß. Kommt nur derzeit etwas kurz, dafür aber jeden Tag wenige Minuten, besser als gar nicht^^.

Auf dem Schild in der Gitarre steht Jacky Jackson. Die hab ich "damals" für knapp 40-50 Euro bei ebay gekauft. Nichts besonderes also. Die schnarrt auch gern mal ohne mein zu tun ;)

Die Saiten bei den Konzis werd ich dann mal nachmessen. Ich muss aber dazu sagen, beide haben Stahl drauf *duck*. Zumindest bei der einen finde ich es auffällig, wie groß der Abstand ist.
Deswegen mein Bestreben, bald eine neue und vorallem gescheite Gitarre zu kaufen.

Persönliche Unterstützung ist in Form von Unterricht zur Zeit leider nicht machbar. Allerdings wollte ich nachfragen, ob man an der Musikschule hin und wieder eine einzelne Stunde buchen kann (bieten sie jedenfalls für eine Probestunde an). Für meine Zwecke wäre ne Stunde alle paar Wochen vollkommen ausreichend.

Lernvideo ist ein guter Tip, danke :)

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Erstellt: von mbern » 26.08.2012, 07:10

Suomi hat geschrieben:
Die Saiten bei den Konzis werd ich dann mal nachmessen. Ich muss aber dazu sagen, beide haben Stahl drauf *duck*. Zumindest bei der einen finde ich es auffällig, wie groß der Abstand ist.
Deswegen mein Bestreben, bald eine neue und vorallem gescheite Gitarre zu kaufen.



Ach so...
Aber auch neue und gescheite Konzert Gitarren gehen kaputt, wenn du sie mit Stahlsaiten quälst.

Giftzwerg
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Erstellt: von Giftzwerg » 26.08.2012, 10:16

Starrider hat geschrieben:Danke für die Antworten, ich werde mich einfach mit Geduld ran halten und den Barree erstmal so über und wenn er klappt den Song richtig fertig machen und in der Zwischenzeit nebenbei noch was anderes üben. :D


Ich hab sie grßtenteils durch Powerchords gemeistert. Die Powerchords sind ne praktische Übung ;) (finde ich)

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Starrider
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Erstellt: von Starrider » 26.08.2012, 11:33

Hey Giftzwerg,

:D das mach ich mal.
Grabe ich meine E-Gitarre wieder aus und übe Powerchords, mal testen =)=)=

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stereonaut
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Erstellt: von stereonaut » 26.08.2012, 12:25

Wenn ich auch mal meinen Senf dazu geben darf: Ich kann Barré besser, seitdem ich Amy MacDonalds - This is the life bis zum abwinken geübt habe.

Dazu mal drei Videos, alle von GitarreLernenUSG:
1. http://www.youtube.com/watch?v=DRP0MzZOKVM&feature=plcp
2. http://www.youtube.com/watch?v=cKsRuQT9Cd8&feature=plcp
3. http://www.youtube.com/watch?v=f2oYKTHZ2UM&feature=plcp

Und dann, wie alle sagen, immer üben, üben, üben.
Gruß Andre

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Elias75
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Erstellt: von Elias75 » 26.08.2012, 19:05

Ich hatte das Problem mit Barrés auch. Hat mich in meiner Jugend dazu gebracht mit der Gitarre schluss zu machen. Vor kurzem haben ich wieder angefangen und habe einfach mir Lieder ausgesucht von 1-2 Barrés drin waren (die Grundakkorde kann ich), dann habe ich dieses Lied zwischendurch immer und immer wieder gespielt. Jetzt geht es fast wie im Schlaf ;) Also üben üben üben ;)

Bleib am Ball, es lohnt sich. ====))
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Erstellt: von Suomi » 26.08.2012, 21:39

mbern hat geschrieben:Ach so...
Aber auch neue und gescheite Konzert Gitarren gehen kaputt, wenn du sie mit Stahlsaiten quälst.


Ich habe ja nicht vor eine Konzertgitarre zu kaufen. Habe ich bislang noch nie. Eine bekam ich geschenkt, die hatte jahrelang bei wem im Keller gestanden und derjenige konnte ohnehin nichts damit anfangen. Ich finde eben, dass Stahlsaiten um einiges schöner klingen. Darum möchte ich ja eine Westerngitarre haben.

Sollte ich jemals das Bedürfnis haben, mir eine gescheite Konzertgitarre zu kaufen, dann werde ich auf diese sicherlich keine Stahlsaiten ziehen. Ich weiß, dass man das nicht soll^^

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