richtig aufnehmen, mixen, mastern...

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musicdevil
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richtig aufnehmen, mixen, mastern...

Erstellt: von musicdevil » 13.03.2010, 17:49

gibts hier echte spezialisten zum thema abmischen und mastern?

szenario: typische bandsituation..
aufgenommen werden drums, bass, akustik gitarre(western), e-gitarren, streicher, bissel synthiezeuchs und vocals

bis auf gitarren und vocals ist alles *künstlich*, also softwareinstrumente.

ich machs so, dass ich das meiste in mono aufnehme. gitarrenparts oftmals doppelt und dann nach links/rechts lege.
drums bleiben sogut wie mittig, rhythmuselemente weit nach aussen, bass mittig, vocals auch mittig, chöre weit raus, gitarren leicht rechts/links und synthies nach geschmack

früher hab ich immer ziemlich viel an frequenzen weggeschnitten (ausser bass und bassdrum)...das ging schon bei etwa 120 hz los, oftmals sogar ab 200 hz. das war glaub ich schonmal falsch.
welche eq einstellungen vertragen da hauptsächlich die gitarren?
will nicht, dass die sich mit dem bass in die quere kommen...trotz panning...bei mir klingt entweder zu matschig oder zu dünn

und hauptsächlich zur tiefenstaffelung, bekomm ich einfach nicht vernünftig hin trotz guter hallgeräte. hab gelernt *weniger ist oftmals mehr* nur wie rücke ich sinnvoll die instrumente in den raum?
die instrumente die weiter hinten stehen sollen, einfach in den höhen beschneiden?
unter kopfhörern klingts immer schon recht gut, aber in diversen anlagen nehm ich die tiefenstaffelung kaum wahr. neige dann oft zu zuviel hall.

also ganz allgemein, habt ihr da tips?
diverse dvd`s und bücher hab ich da schon, zb. *Steinberg.Internal.Mixing* ect.
alles sorgfälltig mehrmals angesehen, trotzdem haberts leicht an der umsetzung.

ist jemand von euch dabei, der sowas regelmässig selber macht?
könnte mir auch vorstellen, dass jemand mal lust hat einen meiner tracks kostenlos zu mischen oder so...vielleicht ist es einfacher, wenn man erstmal nen vernünftigen EIGENEN referenztrack hat...

tips von profis?

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Simse
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Erstellt: von Simse » 13.03.2010, 19:42

Hi devil,
ich häng einfach mal ein paar PDF's mit dran die ich so mit der Zeit angesammelt habe, vielleicht hilft dir das schonmal weiter für die Einstellung der EQ's.
Sehr detailliert find ich z.B. die PDF "Tontechnik".
Dateianhänge
EQrichtwerte.pdf
(48.42 KiB) 378-mal heruntergeladen
uebersicht_frequenzbereiche_in_der_musikproduktion.pdf
(24.54 KiB) 339-mal heruntergeladen
Tontechnik.pdf
(645.95 KiB) 379-mal heruntergeladen

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musicdevil
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Erstellt: von musicdevil » 13.03.2010, 20:04

ja danke simse, sehr geil :)
bin auch schon einen schritt weiter was die gitarren anbelangt. die e-gitarren klingen nun im mix voll fett und die akustischen klingen auch schon bei weitem besser als vorher. durch gutes panning, doppeln und nur leichte eq eingriffe.
naja ich geb mein bestes, resultat wird man dann ja hier beim contest hören ;) dann kann man das nochmal genauer auseinander nehmen

franktheman
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Erstellt: von franktheman » 14.03.2010, 00:03

es klingt so als ob du wüsstest was du tust.. ich kann dir deshalb nur empfehlen von den Kopfhörern wegzukommen und stattdessen vermehrt entsprechend gute Lautsprecher zu benutzen.. (man benutzt deutlich weniger Hall mit Lautsprechern, vorrausgesetzt der Raum ist akustisch nicht total "tod")
du kannst bei izotope.com auch ein mastering-pdf für "ozone" runterladen.. steht auch viel drinne..
oder du schaust dir mal bei uaudio.com diverse produktvideos zu den mastering/precision-plugins an.. da kann man sich noch ein wenig was abgucken..
das mit dem panorama.. gib jedem instrument seinen eigenen Platz im Mix.. vergib ein Panorama Setting nicht doppelt..
Eine gute Sammlung an Plugins ist natürlich auch Pflicht..
Du kannst mir sonst auch gerne mal was schicken, ich kann dann mal rüberschau'n..
eventuell kann ich mich auch mal mit ein wenig "mastern" versuchen..

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metal-skull65
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Erstellt: von metal-skull65 » 15.03.2010, 14:52

Zu der "Plazierung" der Instrumente ...

Es gibt Hallgeräte wo man nicht nur den Hallanteil,sondern auch die Position ändern kann...probieren hilft.(z.b passende Hall Plug ins besorgen,wobei Qualität auch seinen Preis hat)
Ich benutze auch gerne viel Hall ...aber manchmal reichen die sogenannte "Early Reflections" im Hallbereich völlig aus.
Auch ein Hauch Echo anstatt Hall hilft zur Verdichtung des Soundbildes...
Mehrere Spuren helfen SEHR ^^ (Gitarre wird "Fett" ^^)
Immer notieren wo und wie man das Panorama eingestellt hat.


Gruß und viel Arbeit...ähm Spaß ;)

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musicdevil
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Erstellt: von musicdevil » 18.03.2010, 22:10

ja, danke euch erstmal...
und franktheman, das angebot klingt super...ich versuch erstmal mein bestes und setz alles was ich weiss um und wenn du dann wirklich mal rüberschauen könntest, wäre das spitze. werd bestimmt drauf zurück kommen :)

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korgli
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Erstellt: von korgli » 19.03.2010, 11:35

hi
Natürlich äusserst intessantes Thema.
Also ich würde auch gerne mal einen Mix bei dir versuchen.
Das mit Kopfhörer-kontra - Monitor ist im Prinzip schon richtig gesagt worden.
Ich halte aber fest daran, dass es möglich ist, im Kopfhörer, mindestens den Vormix zu machen.
Mastering - ok den eher weniger. Den Endschliff mache ich aber auch immer mit Boxen.
Resp. bei verschiedenen Anhören. Und ich vergleiche immer auch bei "schlechten" Boxen.

An ein superteures Studio wird man nicht rankommen, das wäre Illusion.
Aber die Unterschiede sind nicht immer von "allen" hörbar.

Das Ohr ist aber immer noch das entscheidende am Mix wie am Mastern.
Beim Mixen sind auch die Frequenzen wichtig. Aber ein eingreifen ist nicht immer das Beste.
Besser ist, -wenn man schon bei der Aufnahme darauf achtet. Nachher kann man nur kaschieren.
Da du viel Softwareinstrumente verwendest, kommt es auf die Güte dieser Sachen schon auch an.
Ist ein Song überladen oder schlecht arrangiert, kann man auch nicht sehr viel machen, als Instrumente wegdrehen.

Panorama. Damit kann man dem einen oder andern Instrument Raum geben oder nehmen.
Zu extrem ist aber nicht dienlich, ausser man benutzt es als Effekt.
Doppelt vergeben ist nicht immer gut, kann aber zur Verfetterung gemacht werden.
Verbreitern des Panoramas kann man mit Doppling erzielen. Also gleiches 2x einspielen, muss aber schon sehr gleich sein. Einfach kopieren ist nicht der Hit. Kann aber gemacht werden und dann beim 2. die Frequenzen "anders" einstellen. Halt so zur "Not"

Hall. - Effekte - da meine ich, dass es besser ist die Sparsam einzusetzen ODER aber als Stilmittel zu betonen. Mittels Hallanteil kann man auch den Raum bestimmen. Man sollte aber nicht verschiedene Hallarten benutzen, sondern nur den Anteil zuteilen.
Allenfalls beim Mastern einen Raumhall noch dazunehmen.

Gesang: wenn die Aufnahme nix taugt wird es extrem schwer, da was zu machen. Stimmen Töne nicht, so bringt es alles durcheinander. Zischlaute sollte man vermeiden - entweder bei der Aufname oder mittels Deesser vermindern. Ein Kompressor kann je nach Musikrichtung gut für Stimme sein. Zu sehr sollte man aber den nicht einsetzen.
Background sollten sich nahtlos zum Hauptgesang gesellen.
Wobei man schon mal extreme zulassen kann. Ist aber auch Geschmacksache.
Passen die Stimmen zusammen, so ist es einfach. Extreme muss man dann auch einzeln behandeln.

Drums. ist komplett ein eigenes Thema. Panorama würde ich aber auch da zuteilen.
Wobei man sich immer auch mal einen Konzertsaal vorstellen sollte.
Da kommen die Toms auch nicht von total rechts bis total links.
Bei Drums können Kompressoren-Limiter sehr nützlich bis sehr vernichtend wirken.
Einstellen von Ko-Li- ist nicht einfach. Zeit benötigt man da Haufenweise.

Lautstärken der einzelnen Komponenten. Ist ja eigentlich das wichtigste.
Wenn DAS Verhältnis nicht stimmt, dann ist der mix nix.
Es kann bei mir z.b. auch mal vorkommen, dass ich eine Gitarre wegdrehe und zugunsten der andern fast nicht zum zulasse. Stelle diese dann aber eher so ein - Bässe weg Höhen rein - leise.
Mutet man die dann, ist klar hörbar das sie weg ist. Sie wird aber im Mix fast nicht wargenommen.
Kann auch bei andern komponenten helfen.
Überhaupt ist es so ne Sache. Wenn eine Band da ist, will JEDER gehört werden.
Das ist aber nicht bei jedem Song dienlich. Und man muss manchmal Musiker enttäuschen, dass sie eben nicht gebraucht werden bei DEM Song. Weniger ist halt auch da manchmal besser.

Zuguterletzt - gönn den Ohren eine Pause.
Ein vermeindlich guter Mix nach Stunden, kann, mit frischem Gehör, grausam tönen.
Musiker sollten sich fernhalten von Technikern, die mixen.
Erst im Endsatadium dürfen die mal ihren Senf beisteuern.
Ein verantwortlicher Entscheidungsträger des Endporuktes ist auch immer gut.

fredy

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musicdevil
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Erstellt: von musicdevil » 19.03.2010, 12:07

danke korgli für deine ausführliche meinung.
vieles davon hab ich schonmal gehört oder gelesen. einiges klappt gut, anderes macht noch probleme ;)
softwaremässig arbeite ich mit cubase und ner feinen auswahl an vst und vsti`s ;)
mein problem ist wirklich noch der richtige umgang mit eq, kompressor, limiter ect.
bei einem song kommt jetzt zb. im refrain ein schlagzeug, bass, 2x e-gitarre, 2x westerngitarre, strings, loops, vocals, chöre und paar fx vor.
bass und drums hab ich gut im griff, mit e-gitarren gehts auch noch (jeweils rechts/links)...aber akustische gitarren gleichzeitig mit e-gitarren frequenzmässig zu verteilen, da wirds schon schwieriger.
wenn dann noch strings und chöre zukommen, matscht es schon wieder.
hab jetzt akustische gitarren komplett bei 150 hz gecuttet, keine ahnung was man da so macht. sind ziemlich starke eq-eingriffe die ich da vornehmen muss...teilweise 6db hoch oder runter, ob das so richtig ist?
nochdazu spielt die akustische gitarre nen rhythmus der auch schon wieder die snare ziemlich untergehen lässt....obwohl die snare fast mittig ist und die gitarren weiter aussen.
naja wird schon werden ;)
Zuletzt geändert von musicdevil am 20.03.2010, 12:07, insgesamt 1-mal geändert.

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korgli
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Erstellt: von korgli » 19.03.2010, 12:34

hi
Ich kann das leider erst später anhören, da hier kein Sound bei Arbeit.
Und am Abend Konzert. Bitte also um Geduld.
Wobei es hier kompetente Leute hat, die werden dir sicher auch raten können.

Mit fällt auf, dass du sehr viele Isntrumente unterbringen willst.
Da würde ich erst mal sparen.
Mehr kann ich noch nicht sagen, weil jedes Arrangement anders ist.

fredy

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korgli
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Erstellt: von korgli » 20.03.2010, 22:40

Hi
Angehört - echt guter Song. Wie lange spielst du ? 2J - echt gut.
Aus meiner Sicht ist das Arrangement überladen. Also zuviel Instrumente buhlen um den Sonnenplatz.
Die akk. Git tönt arg beschnitten in den Frequenzen. Gesang auch, jedoch passt er zum Song. ev. Mikrofon schuld ? :-)
Dann denke ich, noch ein wenig unsauberes Spielen auszumachen. Also Rythmik.
Ist aber Minim und bei den vielen Instrumenten, eh fast nicht zu schaffen.

Dein Eindruck ist aber richtig. Ein Patentrezept habe ich aber auch nicht grad.
Nimm Sachen weg - denke ich mal. Gewinnt eher so.
Es muss nicht bei jedem Song sein, dass alle Instrumente den 1. Platz einnehmen.
Ich kenn das schon. Man will natürlich mit allem Vollgas geben.
Aber manchmal sind Zutaten auch wichtig. Und auch Desserts.
Nicht nur der Hauptgang. =)=)=

fredy

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Willaberkannnich
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Erstellt: von Willaberkannnich » 30.12.2010, 18:00

Mich würde mal interessieren was ihr so für mittel benutzt um eure Gitarrenaufnahmen (darum geht´s mir jetzt erstmal nur) aufzubohren, feintuning, Spielereien, etc. Halt alles womit man die doch meist Steril wirkenden direkt Aufnahmen am PC aufbohren kann. Ich hab explizit das Problem mit der Sterilität. Wenn ich jetzt mein Guitar Rig an die Anlage klemm und laut spiel hört es sich schön an, aber über USB aufgenommen geht viel verloren - die ganze Räumlichkeit fehlt einfach total.
Gibt es da jetzt irgendwelche Software die ihr kennt bzw. empfehlen könnt oder wie nehmt ihr überhaupt auf?
Eine alternative wäre ja eine Mikrofonierung um ein Räumliches Abbild zu bekommen, aber das is ja noch komplexer.

Mein Problem fängt ja schon beim übereinanderlegen zweier Spuren an, wenn ich da die lautstärke nicht runterdrehe schaukeln sich da Übersteuerungen bis zum abwinken ein. Folge: Meine Aufnahmen sind viel zu leise.

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korgli
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Erstellt: von korgli » 30.12.2010, 18:41

hi
Ich nehm meist mit einfachen Mitteln auf.
Von Line6 eine Variax und den POD XTL. Damit kann ich fast alles machen.
Dann Stereo von den Ausgängen - nicht über USB - in eine Soundkarte - naja Mixer - Multimix von Alesis. und dann bin ich schon drin.

Ab und zu reichere ich einen Sound leicht mit Chorus-Effekt an.
Wichtig - natürlich Stereo-Hall. Dazu nehm ich VST Effekte.
Oder auch Effekt von Cubase - mein Sequenzer.
Da sind schon tolle Effekte drin.
Man sollte Effekte aber sparsam einsetzen.

Mikrofonierung kann gut sein, aber das müsstest du mit Guitar Rig OHNE hinbekommen.
Wichtig ist schon Stereo aufzunehmen. Denn dadurch entsteht ein Raum.
Also ne Stereospur.

Es gibt viele Free VST ein bisschen suchen muss man halt für die richtigen

Gute Plugs sind von WAVES
http://www.studiosounds.ch/index.php?op ... 1&Itemid=1

Lautstärke - nicht zu laut aufnehmen, damit es keine Verzerrspitzen ergibt.
Dann normalisieren und mixen.
Auch da nicht allzu laut mixen.
Compressoren verwende ich wenig, weil ich Dynamik mag.
Ich verwende Samplitude 6.0 für Finalisierung und MP3 Herstellung.

MP3 "normalisieren" kann man dann noch mit MP3Gain.
http://www.chip.de/downloads/MP3Gain_13004894.html (Freeware)
Dann hat man eigentlich gute Resultate.

fredy

Bodydrop
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Erstellt: von Bodydrop » 30.12.2010, 18:51

Hey musicdevel,

ich bin auch relativ akitv beim Thema Recording und kann dir nur noch ein weiteres Forum empfehlen.

In diesem Forum sind auch weitere Workshops aufgeführt. Und was dir sehr weiterhelfen wird.

Link zur Hompage :

http://homerecording-forum.de


Link zum Workshop:

http://homerecording-forum.de/modules/n ... storyid=12

Ich hoffe dir können die Videos genauso gut weiterhelfen wie mir.

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Willaberkannnich
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Erstellt: von Willaberkannnich » 30.12.2010, 19:30

Danke Korgli, das hat schon eine ganze Ecke geholfen. Ich habe einer sterilen Stereo Spur jetzt Nachträglich nochmal mit Audacity 0,07 sek Delay draufgedrückt und das hat räumlich nochmal eine ganze Ecke gebracht. Aber da könnte dennoch noch mehr tiefe und Dynamik rein, aber jetzt hab ich ja Ansatzpunkte und kann ein bisschen Probieren. Ich muß mal sehen das ich für´s Recording da eine gesunde Reverb/Delay mischung hinbekomme um da Raumtiefe rein zu bekommen.

Aber das Mehrspurproblem vonwegen Übersteuerung müßte man ja recht gut mit einem Kompressor in den Griff bekommen? Bei diesen glatgeleckten studioaufnahmen ist die lautstärke ja auch immer komplett bei 100%, durchgängig. Da muß ich auch nochmal mit Experimentieren.
Zuletzt geändert von Willaberkannnich am 02.01.2011, 13:29, insgesamt 1-mal geändert.

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korgli
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Erstellt: von korgli » 30.12.2010, 20:52

hi

Ich hab jetzt halt keine Vergleichsaufnahme. Aber es hört sich nun nach Raum an.
Kann man bei Git-Rig die Mikrofonsimulation nicht einstellen ?
Ein Raum hat ja Reflektionen. Also einfach auch mal beschäftigen mit - Was ist Raum -
Reflektionen sind ja Hall, Echos, Frequenzen.

fredy

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Willaberkannnich
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Erstellt: von Willaberkannnich » 30.12.2010, 20:59

Ja, die kann man bis zum geht nicht mehr Justieren und Positionieren, fast frei wie in echt. Aber das ist schon sehr komplex. Da muß ich jetzt mal ranklotzen und schauen was ich da noch verbessern kann.
Aber danke soweit erstmal - da waren schon gute Anregungen dabei die ich jetzt umsetzen kann.

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korgli
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Erstellt: von korgli » 30.12.2010, 21:22

Fein

Je weiter du weggehst mit dem Mikro desto mehr Raumanteile sind da.
klick mal hier:
http://www.sonicsystem.de/reverb-einste ... meter.html

Und denk dran - Der Weg ist das Ziel - beim Musik machen.

fredy

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Willaberkannnich
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Erstellt: von Willaberkannnich » 01.01.2011, 18:50

Oh man, ist echt zum Verzweiffeln. Ich glaub mir ist nur mit einer richtigen Mikrofonierung zu helfen. Es fängt ja schon damit an, das sich das ganze über jede Quelle wieder anders anhört. Kopfhörer = verzerrt, Laptop = die letzte Grütze, Musikanlage = Gut. Tja, ich will jetzt quasi das einfangen was meine Musikanlage über die Boxen ausgibt, die Aufnahme soll das wiederspiegeln was ich höre wenn ich mir meine Aufnahme über die Anlage anhöre - da kann ich doch quasi nur Mikrofonieren um jemals ein mir zusagendes Ergebniss zu haben!? Im moment beißt sich die Katze selber in den Schwanz.

Bei Konzerten oder im Studio ist das ja denke ich auch so... die nehmen ja auch quasi alles mit Mikro´s ab, d.H. die ganze Dynamik der Örtlichkeit fließt dort ja mit in die Aufnahme ein. Im Umkehrschluß beudeutet das ja auch für mich, das ich jetzt quasi die Rohdatei hier am PC hab, aber die Räumlichkeit fehlt in der Aufnahme, weil die ja erst durch den Raum, die Anlage und den Einfluss der Boxen/Anlage etc. entsteht.
Und das Simulieren dieser Räumlichkeit mithilfe der Software will wie gesagt so garnicht natürlich klingen, was ich auch mache - auch die ganzen Presets klingen nicht natürlich Räumlich.

Ich vergleiche das ganze gerade einfach alles mit Youtube Videos, und da hat wirklich jeder der ein Mikrofon vor seinen Amp stellt eine 10x besser klingende Aufnahme als ich hier mit meinem Guitar Rig.
Weiß grad echt nicht weiter...

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Simse
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Erstellt: von Simse » 01.01.2011, 19:40

Die Räumlichkeit zu mikrofonieren ist aber ein verdammt schweres Unterfangen. Denn, stellst du das Mikro direkt vor die Boxen kriegen die vom Raum nix mit.
Stellst du sie weiter entfernt auf klingt es auch ganz anders. Wie korgli schon sagte.
Ausserdem reicht 1 Mikro da bei weitem nicht. Um einen ganzen Raum zu Mikrofonieren braucht man 3,4,5 Mikros. Je nachdem WO du im Raum stehst hört sich das was aus den Boxen kommt auch anders an.

Ein mikrofonierter Amp klingt zwar schon besser als eine Simulation, aber das räumliche wird meist in der Produktion erst durch die Software gemacht.

Wenns über Kopfhörer "verzerrt" klingt hast du keine guten Kopfhörer. Oder die Aufnahme ist Mist. Oder der Soundchip des Laptops.
Laptop-Speaker sind Mist, ist auch klar.
Hifi-Boxen klingen von Haus auf schon viel besser als die vom Laptop.

Das der Raum in dem du hörst einen Einfluss auf die Frequenzen hat ist gegeben. aber das räumliche wird NICHT erst durch die Boxen gemacht. Das ist schon vorher auf der Aufnahme so gemacht worden das es räumlich klingt.

Ein Plugin was ich im Sequenzer benutze um einen "natürlichen" Raum-Höreindruck zu gewinnen ist "Isone Pro". Das ist speziell fürs Anhören mit Kopfhörern entwickelt worden und soll simulieren wie sich die Aufnahme nachher über die Boxen anhören KÖNNTE. Ist manchmal sehr hilfreich um schon "in die Zukunft zu hören". Allerdings musst du das Plugin auch korrekt einstellen damit dein Ergebnis passt.

Ausserdem dünkt mir du hast immer noch mehr Probleme mit der eigentlichen Aufnahme.
Aber das Mehrspurproblem vonwegen Übersteuerung müßte man ja recht gut mit einem Kompressor in den Griff bekommen? Bei diesen glatgeleckten studioaufnahmen ist die lautstärke ja auch immer komplett bei 100%, durchgängig. Da muß ich auch nochmal mit Experimentieren.

Naja, ein Kompressor ist nicht das Allheilmittel um eine Aufnahme durchgehend gleich laut zu bekommen. Und wer will das? Man möchte doch auch Dynamik haben, oder?

Um Übersteuern bei der Aufnahme zu verhindern ist es enorm wichtig den richtigen Eingangspegel zu wählen.
-6 dB ist ein Richtwert der meistens hinhaut. Das findest du durch Einpegeln heraus. Die lauteste Pegelspitze darf nicht über -6 dB kommen. Dann hat man noch genügend Spielraum um andere Effekte wie Hall, Delay, EQ, Kompressor etc. noch draufzutun. Denn jeder zusätzliche Effekt verstärkt (!) das Signal.
Falls du mit dem Einpegeln noch nicht zurecht kommst kannst du auch erst mal leiser Aufnehmen und dann auf -6dB normalisieren. Das bringt zwar auch Rauschen und Nebengeräusche weiter hervor, aber dann hast du schon mal einen Anhaltspunkt wo du hin musst.
Und: Umsomehr Spuren im Programm gleichzeitig abgespielt werden, desto lauter ist die Summe. Umso mehr Spuren spielen, desto mehr müssen alle Spuren leiser gedreht werden. Auch kann eine einzelne übersteuerte Spur das Summenergebnis zunichte machen.
Übersteuerte Aufnahmen kannst du gleich wieder löschen, das bringt nix daran weiter rumzuwerkeln. Die sind nicht verwendbar.
Übersteuert ist alles was bei der Aufnahme auch schon ohne Effekte in den roten Bereich kommt, zu Clipping führt oder die 0dB überschreitet.

EQ: Frequenzen nur ganz seicht anheben, aber lieber die ungewollten runterdrehen als die gewollten hochzudrehen. Das spart dir Headroom zur weiteren Bearbeitung und du entgehst einer frühzeitigen Übersteuerung.

Kompressor: Verdichtet das Signal, durch anheben der leisen Stellen und absenken der lauten. Auch hier schafft man es bei zuviel Einsatz das Signal zu übersteuern. Ein Signal kann beim kompressieren auch schon verzerren wenn es noch nicht im eigentlichen Sinne "übersteuert".

In Studios sind die Aufnahmeräume meist so gut wie "hallfrei". Absorber und reflexionshemmende Elemente verhindern eine räumliche Wirkung. Der "Raum" wird viel mehr über die verschiedenen Pan-Einstellungen der Instrumente und deren Hallanteile erreicht.
Das man sowas nicht in ein paar Tagen lernt ist auch klar. Das braucht seine Zeit.
Das du dich damit beschäftigst ist schonmal sehr gut, jetzt musst du dir nur noch anlernen, WIE du die Effekte einsetzt, WAS sie bewirken, was man mit ihnen machen und NICHT machen kann, was der Nebeneffekt bei mehreren gleichzeitig eingesetzten Effekten ist, in welcher Reihenfolge sie eingesetzt werden, usw.
Auch bei Konzerten, ich meine jetzt Klassik, wird vieles nachbearbeitet. Denn ein Mikro allein macht noch keinen Raum.

Das richtige Panning und das Einsetzen von Hall bringt erst das räumliche in eine Aufnahme. Auch das Verschieben 2er Spuren gegeneinander kann Tiefe und Breite bringen.
Wenn ich 2 Gitarren aufnehme und beide kommen aus der Mitte klingt es gar nicht nach "Raum". Stell ich die eine links und die andere rechts ein und lege auf beide einen ganz leichten Hall, klingt das schon räumlicher.
Auch kann man seine Instrumente beim richtigen Einsatz des Halls weiter vorne oder weiter hinten erscheinen lassen. Wird z.B. mit Backingvocals so gemacht. Die klingen immer weit hinten und mit mehr Hall als der Hauptgesang. Der kommt immer ganz weit vorne.

Meine Aufnahmen über Guitarig reichen eigentlich vollkommen aus um in einem Song mit 2 E-Gits, Bass, Synths und Gesang eine räumliche Wirkung zu erzielen. Und selbst über meine 50€ Hifi-Kopfhörer klingt das gut.

Was für ein Interface benutzt du nochmal? Oder steckst du die Kopfhörer in den Laptop? Das bringt auch nicht viel. Der Soundchip der Laptops ist nicht der beste. Egal ob man über die Laptopspeaker hört oder Kopfhörer einsteckt. Das Problem ist kann auch der Soundchip sein. Externe Interfaces bieten einen besseren Hörgenuss.

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musicdevil
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Erstellt: von musicdevil » 01.01.2011, 20:25

absolut klasse beitrag simse! wollt ich nur mal erwähnen

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Simse
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Erstellt: von Simse » 01.01.2011, 20:31

Danke devil, ich hoffe nur es hilft und verwirrt nicht noch mehr ;) Ich weiß noch wie ich ganz zu anfang vor diesem "unbezwingbaren" Berg an Infos und technischen Möglichkeiten stand. :D

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Willaberkannnich
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Erstellt: von Willaberkannnich » 01.01.2011, 21:58

Ja, danke ihr helft mir schon ganz gut weiter - verwirren tut´s mich nicht ;) Ist ja auch nicht so das ich mich mit den ganzen Effekten nicht so wirklich auskenne, aber wenn man ein Ziel/Vorstellung hat ist es erstmal schwierig das gezielt umzusetzen. Mit dem ganzen Kram rumspielen kann jeder...

Der Tip von Simse mit dem gegeneinander verschieben von zwei Stereospuren allein bringt ja schon viel, ich glaube das ist der Punkt der mir bisher am meisten in den Aufnahmen gefehlt hat! Allein das ist schon eine deutliche verbesserung, damit kommt gleich ein bisschen mehr leben in die Aufnahme.

Das mit dem leisen Einspielen hab ich sonst auch schon gemacht (nicht mit dem richtwert -6 dB, aber halt so pi x daumen), aber die Schwierigkeit ist ja das im Ergebniss eine durchgängig gleiche Lautstärke entstehen soll, denn es spielen ja nicht immer gleich viele Instrumente wodurch sich ja ständig die lautstärke ändert. Da heißt es wohl zukünftig Nachregeln...

Wegen Kopfhörer muß ich sagen das es so mittelklasse Dinger sind/waren, aber die haben schon Jahre auf dem Buckel und wurden schon ein paar mal Nachgelötet etc. Da sollte ich wohl auch mal nach was neuem ausschau halten. Die AKG 601 hat mir schonmal jemand empfohlen, vielleicht wäre das mal eine investition wert....

Abhören tue ich nur über´s Guitar Rig Kontrol, wobei der laptop KH-out auch nicht schlecht ist (im vergleich zu den Boxen die da drin sind). Das Laptop ist ein Low Budget Lenovo G550 mit Intel T4500 DC. Reicht aber locker aus für´s Guitar Rig, das ist ja auch nicht so besonders Hungrig...
Zuletzt geändert von Willaberkannnich am 02.01.2011, 13:27, insgesamt 1-mal geändert.

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Simse
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Erstellt: von Simse » 01.01.2011, 23:06

Wenn mehrere Spuren eingesetzt werden ist es FAST unerreichbar durchgehend die gleiche Lautstärke zu haben ohne viel Qualitätsverlust machen zu müssen
Stell dir ein Song vor wo am Anfang nur der Bass spielt, aber im Hauptteil dann noch E-Gitarren, Drums, Synths etc.
- Natürlich kannst du den Bass am Anfang extrem laut einstellen (in der Hoffnung das es nicht dröhnt und zerrt und übersteuert), und dann bei jeder einsetzende Spur leiser werden lassen um auf den gleichen Pegel zu kommen. -- zu kompliziert? Jo, genau :)
- Oder du komprimierst und limitierst wie ein wilder. -- völlig falsch? Jo, genau :)
- Oder du lernst etwas mit Automationen einzustellen, sodass für jede weitere Spur die einsetzt alle automatisch leiser werden um auf den gleichen Pegel zu kommen. -- schon eleganter, aber immer noch nicht optimal?

Nur weil man ein Summenpegel bis aufs äußerste ausreizen KANN, heisst noch nicht das man es MUSS ;) Ich könnte dir in nullkommanix einen eingespielten Song hochschrauben auf 100% Lautstärke DURCHGEHEND. Das Ergebnis klingt dann aber schrottig hoch 3. ;) Verzerrt, unausgewogen, eklig.
DYNAMIK braucht jeder Song. Sonst lebt er nicht. Wie und wodurch er das erreicht ist unterschiedlich. Manchmal nur durch andere Melodieführung, manchmal durch andere oder zusätzliche Instrumente, aber auch durch laut-leise Stellen.
Damit mein ich nicht Flüsterleise, sondern von Normallautstärke bis LAUT. Der Lautleise-Effekt ist etwas abhandengekommen in der Musikbranche, aber immer noch das beste um einen plötzlichen BUMS im Song zu ereugen. Wie soll mans krachen lassen wenn eh schon alles kracht und rumst und aufs äußerste breit und fett gemacht wurde? Da hat man NULL Spielraum um Leben in die Sache zu bringen.
Was erzeugt einen besseren Spannungseffekt? Ein Ton der langsam lauter wird und anschwillt oder ein gleichbleibend lauter Ton?
Was ist aus dem guten Crescendo geworden? Kennt das noch jemand? :D

Bitte nicht denken: Will der mich missionieren oder was?
So ist es nicht gemeint, denn natürlich kommt es darauf an WIE man einen Song "glattbügelt". :) Und das WIE klingt in meinen Ohren nicht immer sehr überzeugend. Geschmackssache. Möchte da auch keine Diskussion vom Zaun brechen, das Thema hier geht ja um was anderes.

Hmm, dann ist es wohl wirklich mal an der Zeit nach neuen KH's zu suchen. :D
Der K601 ist wirklich klasse, hab ihn selbst schonmal angehört. Spitzenteil in meinen Augen, äh, Ohren :)

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korgli
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Erstellt: von korgli » 01.01.2011, 23:33

Hi

Tut mir leid, aber auch mit den besten Kopfhöhrern wird das Resultat aus dem LAPTOP NICHT überzeugend klingen.

Einfach: Weil die Wandler niemals die Dynamik und Qualität rüberbringen werden.
Eine gute Soundkarte bringt da einiges mehr.

Klar - nachher gute Kopfhöhrer und - oder Abhörmonitore usw.....

Die ganze Kette sollte eben stimmen.
Sonst nützt das Ganze nix.

fredy

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Willaberkannnich
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Erstellt: von Willaberkannnich » 02.01.2011, 00:50

Ich nutze ja quasi das Guitar Rig Kontrol als "Soundkarte", alles läuft darüber. Und das sollte doch wirklich sehr Ordentlich sein!?
Das Mic-out vom Laptop bzw. die Boxen nutze ich zum abhören beim recording garnicht.

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Simse
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Erstellt: von Simse » 02.01.2011, 01:09

Jo das 'Kontrol' ist ne gute Soundkarte. Dann noch gute Kopfhörer und du bist fürs erste versorgt ;)

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korgli
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Erstellt: von korgli » 02.01.2011, 10:27

Hi
Ah wusste ich nicht.
Ist die Stereo ? Dachte die nimmt nur entgegen - aber nicht retour.

Naja man lernt ja noch immer -
Dann probier auf jeden Fall man nen guten KH.

fredy

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Willaberkannnich
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Erstellt: von Willaberkannnich » 02.01.2011, 19:13

Ja, das kann hin und her - links wie recht :-))) Dann werd ich mal sobald wieder ein bisschen Kohle auf Lager ist nach einem neuen Kopfhörer ausschau halten, vorwiegend dem K601. 30 - 40€ Kopfhörer zu kaufen hat da einfach keinen Zweck.

Meine Aufnahmen klingen jetzt schon viel besser (finde ich zumindest). Räumlichkeit erzeuge ich jetzt Größtenteils direkt über die Mikrofonierung im Guitar Rig.

Hab vorhin mal meine letzte kleine Songidee aus dem Songwriting Forum so neu eingespielt.
http://www.gitarre-spielen-lernen.de/fo ... tml#197002

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pitt976
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Erstellt: von pitt976 » 13.07.2012, 23:56

Da schliesse ich mich an ! Super informativer Beitrag auf wenig Zeilen !
Klingst du schon oder übst du noch ? ^^

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pitt976
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Erstellt: von pitt976 » 14.07.2012, 00:05

So ich will mich auf mal zu Wort melden !

Ich bin seit ein paar Wochen auch dabei zu recorden.

Akustik Gitarre und Vocals.

Meist spiele ich 2 sperate spuren der Gitarren ein und setzte sie ins Panorama. Die drums auch in die Mitte wie schon so oft beschrieben.

Ok mit ein wenig Arbeit kommt da schon was hörbares bei raus, was mir allerdings noch so richtig fehlt sind andere Instrumente im Panorama. Keyboard, Synths oder Streicher..

Ich benutzte Cubse 4 LE und frage mich nun ob es VST´s gibt die dieser Aufgabe gewachsen sind?


Ich freue mich auf eure Antworten !

Lg euer Eric !
Klingst du schon oder übst du noch ? ^^

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Simse
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Erstellt: von Simse » 14.07.2012, 06:42

Natürlich, wieso denn nicht? ;)
Suchst du etwas das auch SOLO recht natürlich klingt? Dann kauf dir z.B. den Galaxy Steinway als Piano. Die beste Sim die ich bisher gehört habe.
Danach kommen die Sachen von EastWest und Konsorten.
Im Kontext mit anderen Instrumenten spielt das Piano aber meist eine untergeordnetere Rolle, daher ist es nicht schlimm wenn es sich NICHT SOOOO natürlich anhört. Es sollte sich eben nur in den Mix integrieren.
Dafür reichen auch günstige VSTs aus wie z.B. von 4Front das TruePianos.
Oder Pianissimo, klanglich auch nicht sooo übel.
Letztere beiden sind auch ressourcenfreundlicher. True-Pianos ist etwas flexibler, Pianissimo hat manchmal etwas schwächen bei den hohen Tönen (nicht so gutes Sampling, verzerrt manchmal).

Bei Streichern ist es ähnlich. Solls möglich natürlich sein (z.B. für Filmmusik wo man sogar auf- und Abstriche unterscheiden kann, und generell sehr viele unterschiedliche Facetten des Instrumentes umsetzbar sind) oder nur als Untermalung dienen.
Ich bin an den Symphonic Strings hängengeblieben. Ist ein gutes Mittelding.
Anfangs hatte ich das Edirol Orchestra, inzwischen ist das nicht mehr ganz zeitgemäß aber für vieles dennoch sehr brauchbar.

In Verbindung mit dem Cubase Arpache (weiß nicht ob dieser Midi-Insert auch bei LE dabei ist), kannst du auf die Schnelle schöne Arpeggien und Akzente basteln.

Synths...nicht so mein "Fachgebiet". Eigentlich benutze ich meist die hauseigenen von Cubase. Also Halion, Prologue, Monologue, Spector, Embracer, etc.

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ole127
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Erstellt: von ole127 » 14.07.2012, 13:00

Synths natürlich Omnisphere. Aber nur wenn man Geld hat. ;)
Signaturen sind mindestens so sinnlos wie die Ampeln in GTA.

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musicdevil
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Wohnort: zu Hause...

Erstellt: von musicdevil » 14.07.2012, 18:57

Gibt da so vieles....

Bass:
Spectrasonics Trilian
http://www.spectrasonics.net/products/trilian.php

Drums:
Addictive Drums
http://www.xlnaudio.com/productline/1

Beste Kirchenorgeln:
Hauptwerk Virtual Pipe Organ
http://www.hauptwerk.com/

Brauchbare Streicher:
Miroslav Philharmonik
http://www.ikmultimedia.com/products/philharmonik/

Wenns um Synthiesound geht, dann:
Arturia.Arp2600
Arturia.CS80
Arturia.Jupiter8
Arturia.Moog.Modular
Arturia.Prophet.V
Arturia.Minimoog
Native.Instruments.FM8
Native.Instruments.Massive
GForce The Oddity
ReFX.Nexus
Steinberg.Hypersonic
GForce.M-Tron.Pro
KORG.Legacy.Collection
LennarDigital.Sylenth1
Native.Instruments.Kontakt.5 (plus jede Menge guter Libraries)
Novation V-Station
SuperWave
Spectrasonics Omnisphere
Spectrasonics Atmosphäre
und und und....

gibt aber auch jede Menge gute Freeware wie:
SampleTank FREE
http://www.ikmultimedia.com/products/sa ... l-versions
Independence Free
http://www.yellowtools.us/cp21/cms/index.php?id=892

oder hier schauen:
http://myvst.com/

oder hier:
http://www.delamar.de/musikproduktion/f ... nstrumente

Unmengen an guter Sachen...

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