Glatte Hornhaut bekommen

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CrazyBlue
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Glatte Hornhaut bekommen

Erstellt: von CrazyBlue » 19.02.2012, 19:32

Hey,

ich habe schon länger das Problem, dass meine Hornhaut sehr rissig ist und teilweise mit leichten Fugen aufgrund des Drückens auf die Gitarrensaiten besetzt sind. Ich habe schon versucht sie mit einer Nagelpfeile glatt zu schmirgeln. Aber so richtig glatt wird das nichts. Habt ihr eine Idee was man machen könnte? Ist eure Hornhaut glatt?

Gruß
CrazyBlue

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startom
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Erstellt: von startom » 19.02.2012, 19:35

Nagelfeile für die Haut, oh Gott!

Wie pflegt man Haut? Natürlich mit Hautcreme....deine Haut braucht doch Feuchtigkeit, wenn sie Risse aufweist.
Tom

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capo53
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Erstellt: von capo53 » 19.02.2012, 21:02

Also das mit dem Abfeilen habe ich auch schon mal irgendwo gelesen. Da gibt es tatsächlich so altgediente Gitarristen, die jeden Tag Stunden über Stunden spielen und so viel Hornhaut haben, dass die die einfach glatt feilen. Und nicht nur glatt, sondern auch noch eben!

Aber für normale Menschen wie du und ich ist der Tipp mit der Hautcreme schon richtig. Ein wenig Pflege schadet den Händen ja grundsätzlich nicht, im Winter bei Heizungsluft (trocken) erst recht nicht. Auch wenn du viel mit den Händen in Wasser bist (also z.b. zu Hause regelmässig den Abwasch machst :shock: ) trocknet das die Haut (und natürlich erst recht die Hornhaut) aus.

capo53

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 19.02.2012, 21:49

Bei viel Hornhaut ist Abfeilen eine relativ schonende Methode diese zu glätten und zu verkleinern, ohne die umliegende gesunde Haut zu schädigen. Macht man doch auch bei Hornhaut an den Füßen. Man nimmt gerade so viel weg, dass es wieder halbwegs glatt ist, aber nicht so viel, dass der Schutz durch die Hornhaut fehlt.

Hautcreme ist auch immer eine gute Wahl.

Ebenso sollte man den Druck auf die Saiten versuchen so weit wie irgend möglich zu reduzieren. Dazu muss man versuchen die optimale Handhaltung zu finden.
Ebenso sollte man einseitige Übungen vermeiden. Wenn man Skalen geübt hat, wären Akkorde danach dran. Mal Barré, mal die einfachen. Dann werden die Fingerkuppen nicht einseitig belastet.

Wenn die Haut wirklich stark angegriffen ist, würde ich auch nach handlicheren Saiten suchen. Evtl. fährt man mit ein paar weicheren besser.
Überhaupt würde ich vorher mal schauen, ob die Saiten nicht schon zu abgenutzt sind.

Mitunter kann sogar der Wechsel auf eine Klassische einiges bringen (wenn man noch eine zusätzliche hat.)

Und wenn es extrem ist, natürlich mit dem Gitarrespielen kürzer treten.

Ebenso würde ich überprüfen, ob die Saitenlage optimal ist. Wenn sie zu hoch ist, schneidet sie natürlich tiefer ein.

Wie du siehst kann man einiges versuchen.

Gruß Mjchael

Cidaq
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Erstellt: von Cidaq » 20.02.2012, 01:25

Es liegt aber auch an der jeweiligen Veranlagung. Ich habe auch sehr tiefe bleibende Rillen in den Fingern und meine Hornhaut ist dick, hart und rau. Allerdings spiele ich auch sehr viel und das auf Stahlsaiten, also Western. Ich muss aber auch sagen, dass es mich nicht weiter stört, denn so kann ich halt lange am Stück spielen, ohne dass es wehtut. Aber ich weiß, dass es auch Gitarristen gibt, die viel spielen, und wo man das an den Fingerkuppen kaum oder gar nicht sieht. Es ist halt bei jedem anders.
Ich muss auch sagen, wenn ich daran rumfeilen würde, hätte ich Angst dass ich da zu viel runterfeile, wodurch das Spielen, was mir halt sehr viel Spaß macht, zur Tortur wird, und das muss ich nicht haben, dann lieber so wie es ist. (Als Handmodel will ich mich eh nicht bewerben lach)
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J Guy
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Erstellt: von J Guy » 23.02.2012, 22:03

Wenn sich viel Hornhaut bildet ist es eigentlich normal, dass sie sich irgendwann ab einer bestimmten Dicke abzulösen beginnt und insbesondere bei Beanspruchung durch scharfe Gitarrensaiten rissig wird.
Bei mir ist trotz einer Hautpflege mit Creme manchmal auch ein Abfeilen nötig, weil sich Rillen bilden und die Haut sich manchmal löst und in den Saiten hängen bleibt.
Eine Nagelfeile ist hierfür jedoch völlig ungeeignet. Es gibt für das Problem spezielle Hornhautfeilen, die eigentlich für die Füße gemacht sind, aber auch an den Fingern funktionieren.
Sie haben sehr feine Schleifflächen, mit denen man die Haut sehr gut und ganz genau dosiert wegfeilen kann. Man muss nur aufpassen, dass man nicht zuviel wegfeilt, weil man ja noch etwas Hornhaut braucht.
Einmal die Woche glätte ich so die Fingerkuppen etwas ab und habe seitdem keine Probleme mehr.
Ich hab mal ein Bild von solch einer Feile angehängt.
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... on the other hand, a little knowledge and a vivid imagination can really make a person cuckoo.
-Wilson Wilson jr.-

Gast

Erstellt: von Gast » 23.02.2012, 23:29

Eine Nagelfeile ist hierfür jedoch völlig ungeeignet.


Das kann man so Pauschal nicht sagen.
Es sei denn Du meinst vielleicht diese Dinger aus den Nageletuis mit Diamantsplittern.
Aber die sind genau genommen sogar für die Nägel ungeeignet und bei Profis verpöhnt.
(Bin ich jetzt nicht, wurde mir aber erzählt)

Profi Nagelfeilen sehen so aus wie in dem Foto oder z.B diesem eBay-Angebot
Die sind besandet und haben eine Feine (180er) und eine grobe Seite (100er)

Die nehme ich z.B für alles. Auch um rissige Hornhaut oberflächlich etwas zu glätten.
Auch im Hobbykeller sind die Dinger prima für die Holzbearbeitung :D
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AlBundy
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Erstellt: von AlBundy » 24.02.2012, 14:21

Meine Hornhaut sieht z. B. nach oder während des Spielens ganz schlimm aus und scheint in Fetzen zu liegen. Aber ein paar Stunden später hat sich alles wieder zusammengezogen und macht nicht einmal mehr einen hässlichen Eindruck.... =)=)=

Aber was auch vielleicht von Vorteil ist, weniger zu drücken, dann hat man auch mit der Zeit weniger Hornhaut.... und man kann so vielleicht noch viel besser spielen, weil man weniger Kraft braucht... ()((((

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 24.02.2012, 16:55

Es gibt bei Kick glaube ich gerade eine Glas-Nagelfeile mit einem Polierschwamm (4 Stärken) für unter 2 Euro.

Mit so einer habe ich schon Hornhautschwiielen an den Füßen bei jemanden entfernt. (Hab halt auch Krankenpfleger gelernt). So eine benutze ich derzeit für meine Finger.

Auch leichte Hautrisse oder die Hornhautkanten oben an den Fingernägeln bekommt man damit gut geglättet.

Einfach mal versuchen.

Gruß Mjchael

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CrazyBlue
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Erstellt: von CrazyBlue » 27.02.2012, 20:26

Vielen Dank für die Tipps!

Ich hatte die letzten zwei Tage die Gitte etwas weniger in der hand als sonst und da hat sich die Hornhaut mehr oder weniger ein bisschen "regeneriert". Aber nachdem ich heute drei Stunde drauf gespielt habe, tun mir die Fingerkuppen weh wenn ich spiele. Aber ich denke es liegt daran, dass ich wirklich zu fest drauf drücke.

Gruß CrazyBlue

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capo53
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Erstellt: von capo53 » 27.02.2012, 20:35

Noch ein Tipp von einem, der es wissen muss (Eric Clapton aus seiner Autobiografie):

Um die Hornhaut an den Fingern schnell wachsen zu lassen und so Schmerzen zu vermeiden, 3-4 Mal täglich die Fingerspitzen in Waschbenzin tauchen. Das trocknet die Haut extrem aus und sorgt für einen schnelleren Aufbau der Hornhaut. :shock:

Ich kann mir gut vorstellen, dass die verrückten Hippies das in den 60er Jahren wirklich gemacht haben, aber ich hoffe, heute kommt keiner mehr auf die Idee, das auszuprobieren ...

capo53

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CrazyBlue
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Erstellt: von CrazyBlue » 27.02.2012, 21:00

capo53 hat geschrieben:Noch ein Tipp von einem, der es wissen muss (Eric Clapton aus seiner Autobiografie):

Um die Hornhaut an den Fingern schnell wachsen zu lassen und so Schmerzen zu vermeiden, 3-4 Mal täglich die Fingerspitzen in Waschbenzin tauchen. Das trocknet die Haut extrem aus und sorgt für einen schnelleren Aufbau der Hornhaut. :shock:

Ich kann mir gut vorstellen, dass die verrückten Hippies das in den 60er Jahren wirklich gemacht haben, aber ich hoffe, heute kommt keiner mehr auf die Idee, das auszuprobieren ...

capo53


Vielleicht hat es denen ja wirklich geholfen...oder Eric Clapton wollte ein wenig Ironie in seine Autobiographie packen :D

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 27.02.2012, 21:26

Den letzten Tipp kann ich nicht empfehlen, da der Hutkontakt mit Waschbenzien zu allergischen Reaktionen führen kann. Es kann dadurch zu schweren Ekzemen kommen. Nicht jeder muss mit einer Verdickung der Hornhaut reagieren (was aber auch nichts anderes ist als eine Abwehrreaktion.)

Wenn dieses einige mit Erfolg ausprobiert haben, dann haben sie Glück gehabt.
Da die Folgen einer Unverträglichkeit recht groß sein können, halte ich diesen Tipp aus medizinischer Sicht für unverantwortlich.

Gruß Mjchael

Dad Pa
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Erstellt: von Dad Pa » 27.02.2012, 21:32

Nun arbeite ich seit einem Dreivierteljahr mühevoll und unter "Blood Sweat and Tears" daran mir wieder eine vernünftige Hornhaut aufzubauen mit ner richtig schönen bleibenden Slide-Kerbe die sogar einem 0.16er Saitensatz widerstehen könnte und du stellst die Frage wie man die wieder glatt bekommt :shock: :lol:
Flex? Nö - zu gefährlich!

LG
Dad Pa
Glück kann man verdoppeln wenn man es mit jemand teilt.
(Albert Schweitzer)

Dad Pa
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Erstellt: von Dad Pa » 27.02.2012, 21:39

CrazyBlue hat geschrieben:
capo53 hat geschrieben:Noch ein Tipp von einem, der es wissen muss (Eric Clapton aus seiner Autobiografie):

Um die Hornhaut an den Fingern schnell wachsen zu lassen und so Schmerzen zu vermeiden, 3-4 Mal täglich die Fingerspitzen in Waschbenzin tauchen. Das trocknet die Haut extrem aus und sorgt für einen schnelleren Aufbau der Hornhaut. :shock:

Ich kann mir gut vorstellen, dass die verrückten Hippies das in den 60er Jahren wirklich gemacht haben, aber ich hoffe, heute kommt keiner mehr auf die Idee, das auszuprobieren ...

capo53


Vielleicht hat es denen ja wirklich geholfen...oder Eric Clapton wollte ein wenig Ironie in seine Autobiographie packen :D


Ich glaube eher zweiteres! So wie der spielt hat er genug geübt um sich um seine Fingerkuppen keine Sorge machen zu müssen.
Zu meiner Zeit ging mal das Gerücht um, sich die Fingerkuppen mit "Uhu" oder "Patex" einzuschmieren, das ganze trocknen zu lassen um quasi eine künstliche Hornhaut zu haben.
Ich hab's natürlich ausprobiert. So ein Schmarrn!
Üben, üben und noch mal üben und das Problem erledigt sich von alleine und kein Aas kräht mehr danach....

LG
Dad Pa
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Phosphorsäure
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Erstellt: von Phosphorsäure » 04.03.2013, 14:39

Ich hab auch das Problem, dass meine Fingerkuppen sehr.... eklig aussehen. Vorher ist mir das gar nicht so aufgefallen, aber vorhin im Tageslicht hat mich ne Freundin drauf angesprochen und meinte ich soll deswegen mal zum Arzt gehen. Hab ihr gesagt, dass das vom Gitarre spielen komme und ganz normal sei. Aber ehrlich gesagt, kann ich mir nicht vorstellen, dass es SO extrem schlimm aussehen sollte. Ich hab mal ein Bild gemacht (Vorsicht: starke Ekelgefahr).
http://imageshack.us/photo/my-images/84 ... 465nh.jpg/
Dazu muss ich sagen, dass ich vorher nochmal bisschen gespielt hatte und es jetzt, ne Stunde später nicht mehr ganz so extrem (aber immer noch schlimm genug) aussieht.

Ich weiß natürlich, dass das normal auch von allein weg geht wenn ich z.b. mal 1-2 wochen nicht spiele (was bei mir öfter mal vorkommt). Vllt siehts auch deswegen so schlimm aus, weil sich die Hornhaut immer wieder neu bilden muss...

Was für ne Salbe wäre denn da zu empfehlen? Gibts da irgendwas spezielles? oder ganz normale Hautcreme (Nivea etc).
Und sieht das bei euch auch so schlimm aus?

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Chavez
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Erstellt: von Chavez » 04.03.2013, 14:47

Ich hab mal ein Bild gemacht (Vorsicht: starke Ekelgefahr).
http://imageshack.us/photo/my-images/84 ... 465nh.jpg/


Hm, so sah es bei mir auch aus nachdem ich einige Zeit relativ intensiv gespielt hatte. Kam mir aber jetzt nicht außergewöhnlich vor.
Ich nehm ganz normale Hautcreme für Hände von Aldi.
Ich wünschte ich wäre schon wieder soweit. Fange leider wieder bei Null an nach längerer Spielpause.

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Erstellt: von snicki » 04.03.2013, 14:47

...ich pul den kram immer wieder ab, wenn`s zu dick wird. Alles Neue macht der Mai ;)

Gast

Erstellt: von Gast » 04.03.2013, 14:48

Uij,

das sieht bei mir aber nicht so aus :shock:.

Als handcreme benutze ich Bübchen Babycreme in der Tube.

LG

Hit

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Exordium
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Erstellt: von Exordium » 04.03.2013, 14:54

Ich habe auch relativ trockene Haut und muss häufig cremen (z.B. nach jedem Hände waschen / duschen) Ich nehm dazu die ph5 Eucerin Handcreme. Ist zwar nicht gerade günstig, aber mit das beste was es zur Pfotenpflege gibt. Wenn man mir auf die Fingerkuppen schaut, erkennt man jetzt nicht, dass es sich hier um Hornhaut handelt. Trotzdem ist sie an der Greifhand relativ dick und fest. Ich denke, der Prozeß ist, ähnlich wie das Schwitzen, von Mensch zu Mensch stark unterschiedlich ausgeprägt.

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Meself
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Erstellt: von Meself » 07.04.2013, 12:40

Ekelgefahr? Ich kenn meine Greifhand nich anders. ^^

Ne, mal ehrlich,wenn ich nen paar Tage viel spiele sieht das immer so aus. Die alte Hornhaut will runter, darunter liegt neue, etwas weichere. Halte ich für ganz normal.

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Rams3S
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Erstellt: von Rams3S » 07.04.2013, 12:54

Natürlich ist das normal.
Wenn du jeden Tag 5 Stunden spieltest und das über 30 oder 40 Jahre hinweg, dann sähen die Fingerkuppen wohl so aus, wie die Fersen (bei Leuten, die nicht zur Pedicure gehen). Ist doch ein ganz normaler Anpassungsprozess des Körpers, schließlich ist die Haut ein Schutzorgan.

@ Hit: Du musst nur genug und über eine längere Zeit hinweg spielen, dann sieht das bei dir genauso aus. :lol:

Ich persönlich kenn meine Greifhand auch kaum anders und finds auch nicht schlimm. Klar können die Hände optisch nicht mit denen von Fingermodells (wenns sowas gibt) mithalten, aber müssen sie ja auch nicht. Wer auf dem Bau arbeitet, hat in der Regel auch nicht die Hände von Bankangestellten (und das brauch er ja auch nicht).. Wenn was absteht, zupf ichs weg (wers ordentlich haben will, sollte eine Nagelschere nehmen), sonst bleibts dran. Ich habs auch lieber mit Hornhaut als ohne, denn dann tuts nicht weh beim spielen.

Cremen tu ich auch nicht / sehr selten, ich will meine Haut nicht abhängig machen von externer Feuchtigkeit. :P Die Vorstellung, mir jeden Tag mehrmals Zeug auf die Hände zu schmieren, nur damit es so ist, wie es wäre, wenn ich das nicht machen würde.. ne danke!

freaksoundz
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Erstellt: von freaksoundz » 07.04.2013, 13:17

Ich kann ebenfalls die Methode mit den "abschmiergeln"empfehlen.
Da ich neben den Gitarre spielen auch beruflich viel mit den Händen und Fingern arbeite(Kfz Bereich),wird die Hornhaut speziell auf den Fingerkuppen rissig,kleine Hautfetzen stehen weg und es sieht einfach graussig aus.
Ich benutze einen Bimstein dafür,den man eigentlich für die Füsse verwendet.
Bekommt man in jeden Drogeriemarkt.
Es gibt grobe und etwas feinere.Ca alle 2 Wochen nehme ich diesen mit in die Badewanne und behandle meine Hände damit.
Wichtig ist,nicht zu fest rubbeln,schleifen wie auch immer,sonst bluten die Fingerkuppen :lol:
Danach mit einer Handcreme eincremen.
Die Fingerkuppen sind schön glatt,und sehen einfach viel gepflegter aus.
Hoffe ich konnte helfen.
Mfg

Torfi
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Erstellt: von Torfi » 07.04.2013, 13:17

Ich hab grad nachgesehen, wie lange du schon spielst weil es für mich so aussah, als ob da noch nicht viel Hornhaut drunter ist sondern eher wie dünne Haut und darüber die, die sich ablöst.

Bei mir sind die Kuppen links deutlich dicker und dadurch etwas heller als rechts. Die Haut drüber "fetzt" manchmal genauso ab wie bei dir aber darunter sieht es dann nicht gar so rosig aus.

Vielleicht hattest du eine längere Spielpause und es danach etwas übertrieben?
"Eklig" find ich das jetzt aber nicht, ist ja nix ansteckendes oder sowas sondern hat ja einen Grund.

Trotzdem werd ich das mit dem Feilen und Cremen auch mal probieren. Versuch macht kluch...

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Wurstfinger65
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Erstellt: von Wurstfinger65 » 07.04.2013, 17:05


Und die Frau wird es auch erfreuen. ;)
)()(
Die Realität entspricht nicht meinem Naturell

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