Capo zum Einstellen

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Musikbox
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Capo zum Einstellen

Erstellt: von Musikbox » 14.02.2012, 14:35

Hallo zusammen!
Ich spiele eine Westerngitarre und verwende das Dunlop Trigger Capo. Handhabung ist gut, Saiten schnarren dabei nicht. Allerdings muss ich die Gitarre jedesmal nachstimmen, wenn ich das Capo aufsetze oder löse.
Es gibt ja auch einige Capos die mittels einer Schraube verstellt werden können. Wird dadurch das Nachstimmen vermindert und muss man das Capo für jeden Bund wieder neu eingestellt werden?
Vielen Dank schonmal!

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capo53
findet den Ausgang nicht
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Erstellt: von capo53 » 14.02.2012, 17:32

Das ist ungewöhnlich. Ich spiele häufig mit Capo und muss NIE nachstimmen! Mein Capo ist von Kyser (Hier ein Angebot von Thomann : https://www.thomann.de/de/kyser_short_cu ... dc7ee8b21e)

Was für eine Gitarre hast du? Sind die Bundstege besonders dick?

capo53

Paul Fabulous
Erklär-Bär
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Erstellt: von Paul Fabulous » 14.02.2012, 17:53

Hi,

ich habe so einen verstellbaren Capo der Marke Shubb.

Also, je nach Stimmanspruch wirst Du um das eine oder andere (leichte) Nachstimmen nicht drumrumkommen . . . leider!

Bei meiner Western ist z.B. meistens die tiefe E-Saite etwas zu hoch in höheren Bünden.

Das Einstellen mit der Schraube hat halt den Vorteil, das Du gerade soviel Druck auf die Saiten einstellen kannst, wie Du brauchst. Die Bedienung ist dafür etwas fummelig. Dein Dunlop-Capo geht wohl, wie ich lese, dabei eher etwas roh zu Werke. Und dadurch wird das Verstimmen natürlich stark begünstigt.

Manchmal KANN es helfen, den Capo nicht direkt hinter dem Bundstäbchen, sondern eher mittig zu positionieren, ev. auch leicht schräg nach links. Muss Du einmal ausprobieren.


Es hängt aber letztlich auch von der Gitarre und natürlich - gerne vergessen - vom Alter der Saiten ab.


Gruß
Paul

60´s
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Erstellt: von 60´s » 14.02.2012, 19:13

Paul Fabulous hat geschrieben:

Es hängt aber letztlich auch von der Gitarre und natürlich - gerne vergessen - vom Alter der Saiten ab.


Und was fast immer vergessen wird: Von der Höhe der Sattelkerben. Bei über den Daumen gepeilt 95% aller Seriengitarren (bei handgefertigten Gitarren nie) sind die Sattelkerben nicht tief genug gefeilt. Wer bei Barree-Griffen in den ersten Lagen schon Verstimmungen hat, wird sie mit dem Capo erst recht haben. Dieses Problem kann der Instrumentenbauer für wenig Geld beheben.

Bei hohen Bundkronen (Jumbobünde) hilft nur ein Capo mit feiner Einstellmöglichkeit.
Strat+Paula+Tele

Musikbox
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Erstellt: von Musikbox » 15.02.2012, 12:17

Hallo!
Danke für die schnellen Antworten!
Ich spiel eine Walden Concorda Grand Auditorium. Bundstäbe würd ich jetzt nicht als sonderlich hoch bewerten. Habe mein Capo aber tatsächlich immer knapp hinter den Bundstäbchen aufgesetzt, etwas mittiger bringt schon Besserung! Ansonsten probier ich jetzt einfach mal ein verstellbares Capo, kostet ja nicht die Welt!

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