Schnelles Umgreifen von Akkorden?

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Volare
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Schnelles Umgreifen von Akkorden?

Erstellt: von Volare » 12.12.2010, 23:42

Muss jetzt für Nothing Else Matters den Chorus lernen... ja, der muss halt auch gelernt werden. Aber mein Problem sind die Akkorde. Ich bin einfach unglaublich schlecht dabei Akkorde schlecht darin Akkorde zu spielen... Die größten Probleme habe ich da wo man D Dsus4 D Dadd2 D C spielt, der Übergang von D Dadd2 und der von D C fällt mir besonders schwer... gibt es keine tricks für das Spielen von Akkorden? Ihr werdet jetzt wahrscheinlich sagen in langsamen Tempo üben bis mans sicher kann, und dann schneller werden, aber nun ja... muss ja noch andere Möglichkeiten geben ;)

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Willaberkannnich
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Erstellt: von Willaberkannnich » 12.12.2010, 23:56

Um´s üben kommt man halt nicht drum herum. Anderes kann ich da nicht sagen leider...

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Volare
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Erstellt: von Volare » 12.12.2010, 23:59

Gibt es keine Tipps fürs Umgreifen beispielsweise? Mein größtes Problem ist nämlich dass ich viel zu lange brauche um die Finger neu aufzusetzen. Und wenn ich sie alle gleichzeitig aufsetze dann ist es oft Glückssache ob ich die richtige Saite treffe. Ihr könnt euch nicht vorstellen wie grausam sich ein C-Dur Akkord anhört wenn man im dritten Bund statt der A-, die D-Saite trifft xD

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googlemeister
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Erstellt: von googlemeister » 13.12.2010, 00:24

Ich glaube jeder hier hat schonmal die Saiten bei nem C-Dur verfehlt =)
Da hilft wirklich nur üben, üben und nochmals üben. Mach den Wechsel jeden Tag 5-10 Minuten und dann läufts irgendwann. Kleinen Tipp gibts dennoch: Greife den gewünschten Akkord. Hebe deine Finger minimal über die Saiten und greife den Akkord erneut. Nach und nach erhöhst du den Abstand. So übst du den Griff in der Luft schon zu formen und die Saiten besser zu treffen.

Gibt da auch noch so eine kleine allgemeine Regel: Übe keine Griffe sondern Griffwechsel. Also Griffwechsel würde ich immer vorziehen. Wenn du jedoch Probleme hast spricht nichts dagegen Griffe gezielt zu verfeinern.
Die Antwort: Üben, üben, üben!
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Volare
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Erstellt: von Volare » 13.12.2010, 00:25

googlemeister hat geschrieben:Ich glaube jeder hier hat schonmal die Saiten bei nem C-Dur verfehlt =)
Da hilft wirklich nur üben, üben und nochmals üben. Mach den Wechsel jeden Tag 5-10 Minuten und dann läufts irgendwann. Kleinen Tipp gibts dennoch: Greife den gewünschten Akkord. Hebe deine Finger minimal über die Saiten und greife den Akkord erneut. Nach und nach erhöhst du den Abstand. So übst du den Griff in der Luft schon zu formen und die Saiten besser zu treffen.

Gibt da auch noch so eine kleine allgemeine Regel: Übe keine Griffe sondern Griffwechsel. Also Griffwechsel würde ich immer vorziehen. Wenn du jedoch Probleme hast spricht nichts dagegen Griffe gezielt zu verfeinern.

so etwas hab ich gesucht, danke ;)
ich finde halt minutenlanges stures Üben von Akkordschemen total langweilig und stupide... gibt nichts langweiligeres meiner Meinung nach ^^

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musicdevil
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Erstellt: von musicdevil » 13.12.2010, 00:46

akkorde zu beherrschen gehört zu den grundlagen eines gitarristen.
selbst sologitarristen können sicher auch auf ihren westerngitarren unplugged schrammeln ;)
stell ich mir lustig vor wenn da nen gitarrist die wildesten solis klimpert, hammergeile riffs raushaut, aber dann nichtmal nen song in c-dur greifen und spielen kann ;)
akkorde sind definitiv grundlagen...

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Erstellt: von Volare » 13.12.2010, 00:49

Ja, das hab ich ja mittlerweile auch mitgekriegt... xD Aber ich hasse sie halt einfach wie die Pest. Barres wo man alle 4 Finger braucht sind da noch die schlimmsten... Aber auch normales Umgreifen ist die Hölle für mich, mich graust es sogar schon wenn jemand "Knocking on heaven's door" sagt ^^

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musicdevil
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Erstellt: von musicdevil » 13.12.2010, 01:03

so darfst aber nicht denken...
ich habe barrè auch mal gehasst weil das sooo schwer war, immer wieder geschnarrt hat, weh tat, ich die nie getroffen habe usw.
hey, jetzt kann ich sie (durch üben) und man kann damit soooo viele schöne songs spielen und andere sachen anstellen....auch mal ganz ohne kapodaster ;)
oder anfangs hab ich nur mit fingern gespielt, kam einfach nicht mit nem plektrum klar...nun kann ich beides und der sound belohnt mich dafür.
meist hasst man nur dinge, die man nicht beherrscht, die einem sooo schwer vorkommen.
gibt schon komplizierte zupfmuster usw., aber wenn man das alles irgendwann mal kann, ist man sowas von happy.
das üben lohnt sich wenn man einmal dem virus gitarre verfallen ist ;)
"Knocking on heaven's door" ist wirklich zu schaffen und klingt ja immer wieder geil.

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Erstellt: von Volare » 13.12.2010, 06:47

Ich weiß, das ist bei vielen Anfängern das erste Stück das sie üben... aber ich hasse Akkorde einfach. Aber ist wohl etwas wo jeder Mensch durch muss.... :(

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Erstellt: von googlemeister » 13.12.2010, 08:33

Hab die auch gehasst, bis ich die konnte ;-) Wenn du die kannst, wird es dir ähnlich gehen auch wenn du scheinbar eine richtige Abscheu davor hast =D Es schmerzt, es tut weh und fühlt sich unangenehm an aber ich würde dir empfehlen die Griffe lieben zu lernen. Du verpasst ein ganzes Stück wenn du die ignorierst.
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Erstellt: von korgli » 13.12.2010, 10:05

Volare hat geschrieben:Ich weiß, das ist bei vielen Anfängern das erste Stück das sie üben... aber ich hasse Akkorde einfach. Aber ist wohl etwas wo jeder Mensch durch muss.... :(


Naja - jeder Mensch muss da nicht durch.
NUR die die auch wirklich WOLLEN.
DIE müssen oder sollen dann einfach üben üben üben...

Die andern dürfen nix tun.
=)=)=

Griffe sind ja "nur" Hilfsmittel.
Du kannst die Fingr auch aufsetzen wie du willst.
Aber es klingt halt am Besten, wenn man die Akkorde geziehlt spielt.
Ein offener C Akkord klingt auch anders als ein Baree in F-Typ,
Ein Baree A-Typ als C gegriffen wieder anders.
Wenn du das nicht checkst (oder checken willst) , spiel besser Drums - oder Triangel.
Ist aber jetzt nicht böse gemeint, soll dich aber wachrütteln.


fredy

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Erstellt: von Volare » 13.12.2010, 18:31

Das ist jetzt wohl nicht dein Ernst?! Weil ich Akkorde nicht mag soll ich lieber Triangel spielen? Ja klar, lol. Lang nicht mehr so gelacht...

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Erstellt: von Hustle » 13.12.2010, 19:28

ja aber er hat doch Recht.
Du weinst hier rum wie schrecklich doof die Akkorde sind und erwartest einen Wundertrank, der dein Problem auf Anhieb löst.
Das Gebräu heißt in dem Fall Üben. eine andere Antwort gibt es darauf nicht ;)

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korgli
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Erstellt: von korgli » 13.12.2010, 19:39

Hi
Naja Vitamin C ist sicher nicht schlecht.
Vitamin A erhöht auch die Übungsbereitschaft.
=)=)=

Das kommt wie von selber mit der Zeit.
NACHDEM du geübt hast.

fredy

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musicdevil
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Erstellt: von musicdevil » 13.12.2010, 20:17

letztendlich MUSS man auch nicht unbedingt akkorde lernen wenn man nicht mag...man kann ja auch nur riffs, solis, pentatoniken, tonleiter hoch und runter spielen ;)
und wer selbst dazu keine lust hat, könnte auch einfach so wahllos irgendwelche saiten drücken und anspielen...alles auf gut glück bis es irgendwie nach irgendwas klingt.
soll ja auch noch ganz aussergewöhnliche techniken geben, indem man nur auf die saiten trommelt oder quitschende klänge erzeugt usw.
das gitarrespielen ist sowas von vielseitig...
hauptsache es macht spaß

Gast

Erstellt: von Gast » 13.12.2010, 20:25

musicdevil hat geschrieben:und wer selbst dazu keine lust hat, könnte auch einfach so wahllos irgendwelche saiten drücken und anspielen...alles auf gut glück bis es irgendwie nach irgendwas klingt.


hey das mach ich oft aus langeweile :D :lol:

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Slapper
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Erstellt: von Slapper » 02.01.2011, 01:57

Du musst wohl oder Übel, wenn du Gitarre spielen lernen willst, Akkorde lernen, denn diese sind die Grundvorraussetzung für jeden Gitarristen.

Außerdem kommt es mal verdammt gut an, wenn du schonmal irgendwelchen Gesang per Gitarre begleiten kannst )()( .

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