Die richtige Wahl der Saiten? Welche soll es sein?

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Seek
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Die richtige Wahl der Saiten? Welche soll es sein?

Erstellt: von Seek » 20.04.2009, 20:10

Hallo,

die Wahl der Seiten wird wohl eine "never ending Story" sein....
jeder wird da wohl so seine Vorlieben haben.

1.) Hatte ich eine Akustikgitarre Yamaha irgendwas in der Hand, die ließ sich fast wie eine E-Gitarre spielen....Der Besitzer meinte soetwas wie... das sind besondere Saiten von Martin, die zwar recht leise sind, aber dafür sehr leicht zu spielen sind.

mhh gibt es sowas, wenn ja wie heißen die.

2.) Welche Saiten bevorzugt ihr .. und warum..
sind es einfache, teure, Nano beschichtete, Bronze usw....

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Willaberkannnich
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Erstellt: von Willaberkannnich » 20.04.2009, 21:07

Bei Saiten trennen sich die Geschmäcker. Jedem das seine. Wenn du extrem einfach zu bespielende Westernsaiten suchst dann schau mal nach 10´er Saiten.
Ich spiel auf meiner Western Elixir 12´er.

freiheitstoast

Erstellt: von freiheitstoast » 20.04.2009, 21:12

keine ahnung. ausprobieren. wenn du - wie erwähnt - wert auf leichteres spielen legst (auf kosten des klangs) nimm halt dünnere saiten (eben 0.10er).

Gast

Erstellt: von Gast » 20.04.2009, 21:54

Und für noch leichteres Spielen E-Gitarrensaiten.
Aber das wird dann leise.
Als Anfänger ist nicht die Lautstärke, sondern die Bespielbarkeit wichtig, das sind meistens die leichten Saiten.
Wenn die Gitarre gut ist, eine niedrige Saitenlage hat, dann kann ein Anfänger auch schon mal kräftigere Saiten nehmen.
Winni

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Seek
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Erstellt: von Seek » 20.04.2009, 22:32

Verstehe ich das richtig?

Mein Bekannter wird da keine "besonderen" weichen "Anfängerseiten" aufgezogen haben, sondern einfach nur dünnere?

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 20.04.2009, 23:26

Mjchael in einem anderen Forum hat geschrieben:Eine aktuelle Liste von Konzert-Gitarren-Saiten, (Zusammenstellung aus den Erfahrungen eines anderen Gitarrenbords, die mit folgenden Saiten gut zurecht gekommen sind)


* Hannabach (allgemein gute Beurteilung)
ca: 12 Euro

* D'Addario (Pro Arté)
ca. 8 bis 12 Euro je nach Ausführung

* Martini
ca: 8 Euro

* SAVAREZ
ca. 10 Euro

* Adamas Century (ehemals Omega Classics )
besonders gut für Ovation
ca 7 Euro

* Höfner
für Höfner Gitarren ganz ok

* Augustine
nur mit abstrichen (sollen schnell kaputt gehen)
also evtl. nur, wenn andere nicht greifbar sind ?
ca. 8 Euro

Die Preise können je nach Musikgeschäft für das gleiche Produkt bis zu drei Euro nach oben variieren, daher sind das nur grobe Richtwerte...

http://www.saitenkatalog.de/catalog/

http://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_Saiten_aufziehen


Gruß Mjchael

ps.: Preise für Saiten gelten für ein Six-Pack ;)

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Mediachaos
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Erstellt: von Mediachaos » 21.04.2009, 08:14

Liebe Leute -

Ihr gebt Antworten auf eine Frage, die noch nicht mal gestellt wurde.
Toll, wenn hier so viele Hellseher dabei sind ;-)

Es geht um eine Gitarre 'irgendwas von Yamaha'. Der Eine gibt sofort einen Elixir-Tipp ab, danach kommen Vorschläge für Nylonsaiten..... Merkt Ihr was?

Wie wär's, wenn wir zunächst mal klären, was für eine Gitarre das überhaupt ist - und dann dem Fragesteller antworten? Sonst hat niemand was von diesem Thread und der Fragesteller tappt nach wie vor im Dunkeln!

gerald
...young @ heart.

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Willaberkannnich
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Erstellt: von Willaberkannnich » 21.04.2009, 16:51

Mediachaos hat geschrieben:Liebe Leute -

Ihr gebt Antworten auf eine Frage, die noch nicht mal gestellt wurde.
Toll, wenn hier so viele Hellseher dabei sind ;-)

Es geht um eine Gitarre 'irgendwas von Yamaha'. Der Eine gibt sofort einen Elixir-Tipp ab, danach kommen Vorschläge für Nylonsaiten..... Merkt Ihr was?

Wie wär's, wenn wir zunächst mal klären, was für eine Gitarre das überhaupt ist - und dann dem Fragesteller antworten? Sonst hat niemand was von diesem Thread und der Fragesteller tappt nach wie vor im Dunkeln!

gerald

Naja, er schreibt ja was von Nanobeschichtet und Bronze, von daher ging ich von einer Westerngitarre aus....

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Mediachaos
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Erstellt: von Mediachaos » 21.04.2009, 20:04

...ja, hatte ich auch vermutet, aber nachdem hier auch noch Vorschläge für Nylons kamen... :?

Und es hängt eben doch auch von vielen Faktoren ab, welche Saiten man empfehlen kann. Dazu sollte die Art der Gitarre bekannt sein - bei Western z. B., auch ob Dreadnought, Jumbo etc....). Und die Vorlieben des Besitzers wären auch interessant - lieber tendenziell wärmerer Klang, lieber etwas brillanter etc....

Dann kommt man einer brauchbaren Antwort schon viel näher.

Viele Grüße
gerald
...young @ heart.

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Re: Die richtige Wahl der Saiten? Welche soll es sein?

Erstellt: von mjchael » 21.04.2009, 22:33

Seek hat geschrieben:...die Wahl der Seiten...
...jeder wird da wohl so seine Vorlieben haben....

... Hatte ich eine Akustikgitarre Yamaha irgendwas in der Hand, die ließ sich fast wie eine E-Gitarre spielen...
...das sind besondere Saiten von Martin...
...die zwar recht leise sind, aber dafür sehr leicht zu spielen sind.

2.) Welche Saiten bevorzugt ihr .. und warum..
sind es einfache, teure, Nano beschichtete, Bronze usw....


Es mag sein, dass meine Zusammenstellung nicht auf alle Fragen passt, doch ich denke mal einen guten Teil davon.
Gruß Mjchael

jag
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Re: Die richtige Wahl der Saiten? Welche soll es sein?

Erstellt: von jag » 21.04.2009, 23:39

Seek hat geschrieben:1.) Hatte ich eine Akustikgitarre Yamaha irgendwas in der Hand, die ließ sich fast wie eine E-Gitarre spielen....Der Besitzer meinte soetwas wie... das sind besondere Saiten von Martin, die zwar recht leise sind, aber dafür sehr leicht zu spielen sind.


Hiho,

wenn Du sie von der Spielweise mit ner E-Gitarre vergleichst, wird es ja wohl eine Gitarre mit Stahlsaiten gewesen sein.

Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass es sich um eher dünne Saiten (.010 auf .047) gehandelt haben wird. Dünne Saiten müssen vergleichsweise nicht so "straff gespannt" werden, um einen bestimmten Ton zu erreichen. Dadurch fassen sie sich "weicher" an, schwingen stärker aus (schnarren bei niedriger Saitenlage also auch eher) und sind leiser.

Davon abgesehen, gibt es tatsächlich auch Saiten, die bei gleicher Stärke "weicher" sind als andere gleich starke Saiten. Man erreicht das üblicherweise durch einen dünneren Saitenkern (meist rund statt sechseckig) bei dickerer Umwicklung. Ob es solche speziellen Saiten allerdings von Martin gibt, entzieht sich meiner Kenntnis.

Seek hat geschrieben:2.) Welche Saiten bevorzugt ihr .. und warum..
sind es einfache, teure, Nano beschichtete, Bronze usw....


Mit stahlbesaiteten Akustik-Gitarren hab ich es im Moment nicht so. Die .009er Sätze auf E-Gitarren hab ich mir nach langen Jahren aber glücklicherweise abgewöhnt. Ich benutze Dunlop Big Stubby 3.0 mm Plektren und mag es, wenn mir die Saite einen gewissen Widerstand entgegenbringt. Bei E-Gitarren mit ner 65er Mensur (Strat-Typ) nehme ich .010er Elixir-Saiten, die fühlen sich etwa wie .011er anderer Marken an. Bei ner Gitarre mit ner Les Paul - Mensur kommen auch schon mal .011er Elixir zum Einsatz.

Gruß, jag

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Mediachaos
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Erstellt: von Mediachaos » 22.04.2009, 08:24

Hi Saiten mit geringerer Spannung gibt es z. B. von Newtone (Newtone Heritage, z. B. hier: http://saitenkatalog.de/shop1/product_i ... s_id=17820).

Ich würde eigentlich nicht empfehlen. mit einem Satz 010-050 anzufangen. Das nimmt sehr viel Klang weg.

Ein 011-052er wäre sicher akzeptabel.

Weiterer Möglichkeit: Nimm einen ganz normalen 012-053 Satz, stimme Deine Gitarre einen Ton tiefer und setzt' den Kapo auf den zweiten Bund.
Die Markierungen auf dem Hals stimmen, die Töne stimmen, im Grunde gibt es keine Umstellungsschwierigkeiten, nur die Saiten greifen sich leichter.

Gruß
gerald
...young @ heart.

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Seek
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Erstellt: von Seek » 22.04.2009, 20:28

Oh Sorry, :shock:

leider habe ich es versäumt anzugeben, dass es sich um eine Westerngitarre(denke Dreadnought?) handelt.
Ich möchte mich für die Verwirrung entschuldigen!

Aber eure gesamten Antworten haben mich schon ein Stück weiter gebracht. ()/
Höchst wahrscheinlich hat er sich wirklich dünnere Saiten aufziehen lassen.

Im Moment habe ich mich für die D'Addario EXP11 0,012 - 0,053 entschieden.
Diese habe ich vom Werk aus auf meiner Dean Westerngitarre aufgezogen, die ich allerdings erst seid ein paar wenigen Tagen habe.

Diese lassen sich auch, auf der Dean, recht leicht spielen.
()/

Wobei ich wieder bei dieser -->
http://www.gitarre-spielen-lernen.de/fo ... c5874.html
Frage angekommen bin....

Ein Teufelskreis....



Und.... mjchael..... Wie kannst du mir nur diesen Link schicken..... OMG
ich hatte gestern 20 Artikel in meinem Warenkorb :P

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 23.04.2009, 09:41

@Seek :lol:

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ArCane
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Erstellt: von ArCane » 23.04.2009, 10:38

Hey, ich hätte da auch mal kurz eine Frage zu.

Auf meiner Western sind D'Addario EJ16 in 012-053

Die einzelnen Saiten sollten 012-016-024-032-042-053 sein.

Jetzt wollte ich 011 er Saiten ausprobieren.


Nur schaue ich im Saitenkatalog und sehe, da gibts Unmengen an Variationen bei 011 er Saiten.

011 .014 .022 .030 .036 .046

011 .014 .023 .029 .039 .049

011 .015 .022 .030 .038 .047

011 .015 .023 .032 .042 .052

So, da ist mir natürlich wieder fraglich, was ich da nehmen soll.
Ich wollte ja schon einen Unterschied zu meinen aktuellen merken.
Und wen ich mir da den letzten Satz z.B. anschaue, da ist ja wirklich kaum Unterschied. Nur auf der e, b und G Saite.

Welche Größen sollte ich da nehmen, um einen Unterschied zu merken, der sich in Form einfacher Bespielbarkeit, gerade zum Üben von Barré Griffen, darstellt.

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Mediachaos
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Erstellt: von Mediachaos » 23.04.2009, 11:39

Hi!

Ausschließlich auf das Thema geribngere Spannung / leichte BEspielbarkeit bezoogen, ist es einfachh:

Je kleiner der Wert, desto dünner die Saite, mithin also auch i. d. R. die Spannung.

Von den angegebenen wäre also dieser 011 .014 .022 .030 .036 .046 der insgesamt wohl am leichtesten spielbare Satz.

Andersrum: Je mehr, desto Klang. Also geht vor allem bei akustischen Gitarren mit geringer werdender Saitenstärke eine hörbare Reduzierung des Klangvolumens einher.

D. h.: Klein anfangen, ordentlich üben und dann bald auf 11er umsteigen, wenn es nicht mehr so weh tut!

Oder hier nochmal ein Tip: Martin Silk & Steel. Sollten Dir vom Griffgefühl her entgegen kommen, spielen sich sehr leicht + weich.

Gruß
gerald
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Erstellt: von ArCane » 23.04.2009, 16:10

Es tut mir überhaupt nicht weh. Bloß bekomm ich es auf den Saiten nur sehr sehr schwer hin. Da sagte mir mein Supervisor :) (wenn man ihn so nennen mag), ich solls mal mit 011 er Saiten versuchen.

Edit:

Hab mir jetzt mal welche bestellt für die A:
GHS SAB 370 Silk and Bronze in 011 - 049

für die E:

Ernie Ball 2223 Super Slinky Nickel
009-042

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takamine
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Erstellt: von takamine » 24.04.2009, 21:17

...danke für den Tip "Weiterer Möglichkeit: Nimm einen ganz normalen 012-053 Satz, stimme Deine Gitarre einen Ton tiefer und setzt' den Kapo auf den zweiten Bund.
Die Markierungen auf dem Hals stimmen, die Töne stimmen, im Grunde gibt es keine Umstellungsschwierigkeiten, nur die Saiten greifen sich leichter."

Klappt prima. Saiten habe ich viele ausprobiert...
Martin, Dadario und dann Elixir (alles 12er) und ich bleibe bei Elixir.
Der recht hohe Preis rechtfertigt sich durch die lange Haltbarkeit. Die sind was für "Vielspieler".

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ArCane
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Erstellt: von ArCane » 25.04.2009, 15:08

Bei Thomann steht, dass man wenn möglich immer nur eine Saite wechseln soll, um die Spannung zu erhalten.

Ich habe auch schon öfters gesehen, dass viele alle Saiten abmachen?
Ist das egal oder wie seht ihr das?

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Genamatur
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Erstellt: von Genamatur » 25.04.2009, 15:51

Ich wechsel bei meiner Western auch immer alle Saiten auf einmal...
Denke mal wenn man alle Saiten wechselt, könnte man mit den neuen Saiten durcheinander kommen, wenn die nicht deutlich gekennzeichnet sind (Verwechslungen der einzelnen Saiten)

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Seek
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Erstellt: von Seek » 25.04.2009, 22:55

Also,

ich habe die D'Addario EXP11 0,012 - 0,053 jetzt ausprobiert.....


Die sind der Hammer.. butterweich.. super Klang.. und meine Klampfe scheppert nicht merh....


))==

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