Dünne saiten

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Hellraiser85
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Dünne saiten

Erstellt: von Hellraiser85 » 17.09.2017, 22:21

Mir ist aufgefallen das bei mir die dicken saiten sehr kraftvoll klingen, die ich nenn sie ma solo saiten haben auch einen sehr schönen klang, aber alles was unter der 12 bei g h und e saite gespielt wird...klingt irgendwie ein wenig billig, ich weiss nicht genau wie ich es ausdrücken soll, da meine les paul sehr hochwertig(saiten sind neu und auch recht teuer gewesen) ist und das auch bei anderen e gitarren der fall war, tippe ich auf den amp...

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startom
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Re: Dünne saiten

Erstellt: von startom » 18.09.2017, 05:27

War das nun eine Frage oder ein Mitteilungsbedürfnis?
Tom

ZeroOne
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Re: Dünne saiten

Erstellt: von ZeroOne » 18.09.2017, 08:36

startom hat geschrieben:War das nun eine Frage oder ein Mitteilungsbedürfnis?


Die anderen Threads zeigen mir jedenfalls, dass man sich hier nicht so ganz schlüssig ist woran die Soundprobleme so hängen...

everyBlues
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Re: Dünne saiten

Erstellt: von everyBlues » 18.09.2017, 09:46

Hellraiser85 hat geschrieben:Mir ist aufgefallen das bei mir die dicken saiten sehr kraftvoll klingen, die ich nenn sie ma solo saiten haben auch einen sehr schönen klang, aber alles was unter der 12 bei g h und e saite gespielt wird...klingt irgendwie ein wenig billig, ich weiss nicht genau wie ich es ausdrücken soll, da meine les paul sehr hochwertig(saiten sind neu und auch recht teuer gewesen) ist und das auch bei anderen e gitarren der fall war, tippe ich auf den amp...


Nee, dicke Saiten hören sich schon anders an. Nicht schlechter, nicht besser, nur anders!
Bei Akustischen Gitarren macht sich das aber mehr bemerkbar.
Bei E- Gitarren kommt eben auch noch der Amp mit seinen Einstellungen hinzu. Der Anschlag und mit was, angeschlagen wird, spielt sicherlich auch eine rolle.
Edit: Ist natürlich schon auch ein Unterschied, ob man über einen 8" speaker spielt oder über 2x 12" oder so..., wa ;)

Dicke Saiten klingen, im Gegensatz zu dünnen Saiten, wenn beide mit dem gleichen Material angeschlagen werden, auch etwas dicker im Ton. Dünne Saiten sind weicher, höhenreicher, und lassen sich bei einigen Sachen "besser" spielen.
Auch Gibson hat schon Les pauls mit 9-46 ausgestattet, ab Werk. In der Regel sind wohl 10- 46 drauf.
12 saiten gehen natürlich schon. Die wären mir für eine Paula aber zu heftig.

Ist sicherlich auch alles Ansichtssache und Geschmack.
Ich mach das so: E- Gitarren nicht unter 10er, A- Gitarren nicht unter 11er ;)

Wenn man einen 12er satz mit einen Thin- Plektrum anschlägt, ist das sicherlich auch noch einmal anders als wenn man den gleichen Satz mit einen 2mm Plek anschlägt ;). so als Beispiel.

Aso... ich möchte mal noch anmerken.: Knopfler, Clapton, Page usw. .......haben früher alle mal 8er und 9er Sätze gespielt. Und sind weltbekannt geworden ;)

Hellraiser85
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Re: Dünne saiten

Erstellt: von Hellraiser85 » 18.09.2017, 11:58

Nein das war eine frage, habe bisher auch keine effektmöglichkeit gefunden, dieses katzengejaule loszuwerden
Hoffe das mit nem neuen amp das problem gelößt ist
Vor allem die g saite, die ja für ihre kinderkrankheiten bekannt ist klingt wie eine 5€ hupe beim spielen ; D

ZeroOne
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Re: Dünne saiten

Erstellt: von ZeroOne » 18.09.2017, 12:03

Hellraiser85 hat geschrieben:Vor allem die g saite, die ja für ihre kinderkrankheiten bekannt ist klingt wie eine 5€ hupe beim spielen ; D


Das ist einer der Hauptgründe, warum ich fast nur Saitensätze mit umwickelter G-Saite spiele. Das ist wirklich eine unangenehme Saite.

Hellraiser85
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Re: Dünne saiten

Erstellt: von Hellraiser85 » 18.09.2017, 12:05

Welche saiten benutzt du denn?
In der regel klingen dickere saiten ja meist ein wenig besser

ZeroOne
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Re: Dünne saiten

Erstellt: von ZeroOne » 18.09.2017, 12:45

https://www.thomann.de/de/daddario_exl158.htm

https://www.thomann.de/de/daddario_exl157.htm

https://www.thomann.de/de/ghs_dyl_boomers.htm

Ich benutze halt 3 verschiedene Tunings: Standard E, Standard B, Standard G#. Mensuren bewegen sich zwischen 25,5" und 27". Ich habe noch weitere, meist ungespielte Gitarren, die noch "normale" Sätze drauf haben. Frag mich nicht mehr was das für Marken waren, aber ohne umwickelte G-Saite ist das alles eigentlich nichts mehr für mich.

Hellraiser85
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Re: Dünne saiten

Erstellt: von Hellraiser85 » 18.09.2017, 13:00

Sind die auch für metal/hardrock geeignet?

ZeroOne
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Re: Dünne saiten

Erstellt: von ZeroOne » 18.09.2017, 13:04

Hellraiser85 hat geschrieben:Sind die auch für metal/hardrock geeignet?


Ich sag mal so... Ich selbst spiele nix oder kaum was Anderes.

Ich weiß auch nicht viele andere Musikrichtungen für die teils heftiges Downtunings angesagt wären... Außer vielleicht irgendwelche komplett cleanen 8-String Instrumentals...

Schneiderlein
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Re: Dünne saiten

Erstellt: von Schneiderlein » 18.09.2017, 15:34

Es gibt auch Metaller, 8er-Saiten aufgespannt haben. Oder einen gemischten Satz (mit stärkeren dicken Saiten).

@Hellraiser85, ich spiele seit über 30 Jahren Gitarre und kenne solche Phasen wie du sie gerade hast, gerade wenn man unerfahren ist.

Mich nervt mittlerweile dieser GAS-Kram und Voodoo-Kram nur noch an. Meiner Meinung ist da im Internet soviel Mist zu lesen und wird soviel Quatsch verbreitet. Da schreiben auch nicht wenige Leute, die mit der Musikindustrie irgendwie verbandelt und daher interessegeleitet sind!!

Das ist hier im Forum meiner Erfahrung nach überhaupt nicht der Fall und die Ratschläge von @Mjchael, @startom, @ZeroOne darfst du vertrauensvoll ernst nehmen.

Mein dringender Rat: Mache dich frei von diesen Gear-Fragen! Der Sound kommt aus deinen Fingern und DU bist der Maßstab deines Spiels. Es gibt keine Zaubermittel für einen guten Sound.

Und du bist nicht nur der Maßstab deines Spiels, sondern auch der Maßstab deines Equipments. Wir können dir hier viel erzählen, aber ob du mit dickeren oder dünneren Saiten besser zurechtkommst, musst du selbst herausfinden. Dass dicke Saiten einen fetten Sound bewirken, ist jedenfalls Illusion.

Auch ein besserer Verstärker wirkt keine Wunder. Am Ende verstärkt jeder Verstärker – egal ob Röhre oder Transistor oder Fender oder Randall usw. – nur den Sound, wie er aus deinen Fingern kommt. Natürlich gibt es da qualitative Unterschiede, aber grundsätzlich machen alle Verstärker dasselbe.

Hellraiser85
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Re: Dünne saiten

Erstellt: von Hellraiser85 » 18.09.2017, 15:58

Unerfahren wäre jetzt etwas übertrieben, ich spiel schon 6 jahre gitarre, ich weiss auch das man durch seine spielweise einiges an sound rausholen kann, aber indem fall habe ich schon mehrfach versucht durch einen anderen spielstil dieses problem zu verbessern, denke ma emin amp spielt da schon eine große rolle, der ist sehr alt und war auch nicht grade wirklich teuer, es wird zeit für einen neuen
Trotzdem danke für die tipps, ich werde es nochmal versuchen durch einen anderen spielstil das problem zu lösen, aber es ist ja nicht so als hätte ich das nicht schon getan ^^

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Re: Dünne saiten

Erstellt: von Hellraiser85 » 18.09.2017, 18:11

Habe mit dem effektgerät bischen was verbessern können am sound,
spielerisch wüsste ich nicht was ich da noch großartig ausprobieren könnte, bin immernoch am kämpfen ob ich ein engl oder blackstar holen sollte...die engl haben alle sowenig watt, das wäre für einen bandraum zuwenig

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Re: Dünne saiten

Erstellt: von ZeroOne » 18.09.2017, 19:28

Hellraiser85 hat geschrieben:die engl haben alle sowenig watt, das wäre für einen bandraum zuwenig


Geht es in diesem Fall immernoch um den Fireball? Wenn du glaubst, dass der nicht bandtauglich ist, dann läuft irgend etwas falsch ;).

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Re: Dünne saiten

Erstellt: von Hellraiser85 » 18.09.2017, 20:47

Ne der is zu teuer, ich probier erstma die amps ind er preisklasse von 600€ aus

ZeroOne
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Re: Dünne saiten

Erstellt: von ZeroOne » 18.09.2017, 22:51

Auch wenn das jetzt im Endeffekt reichliches Crossposting über mehrere Threads ist: Schonmal über Bugera nachgedacht? 6260, 6262 und 333 sind ziemlich Monster und sollten noch ins Budget passen.

Schneiderlein hat geschrieben:
Mein dringender Rat: Mache dich frei von diesen Gear-Fragen! Der Sound kommt aus deinen Fingern und DU bist der Maßstab deines Spiels. Es gibt keine Zaubermittel für einen guten Sound.


Erst einmal danke für die Blumen ;). Dazu muss ich dennoch etwas sagen: Viel vom Sound kommt definitiv aus den Fingern, im angestrebten Rock und Metal, speziell wenn man alleine Daheim spielt kann das Equipment doch zum limitierenden Faktor werden. Es gibt einfach, vor Allem, Verstärker mit denen macht das einfach keinen Spaß. Wenn das eigene Equipment immer abstinkt will man nun einmal auch mal was Neues. Mit nem Fender Mustang und ner Squier SSS Strat, als Extrembeispiel, würde mir Slayer spielen halt auch nicht besonders viel Freude bereiten. Es klingt einfach bescheiden, es geht zwar, dennoch geht es halt auch deutlich deutlich besser.

Zu den Saiten: Dickere Saiten klingen dicker. Sicher, der Effekt hält sich irgendwie in Grenzen, aber ob meine E-Saite eine 42er oder eine 52er ist kann man hören. Bei richtig dünnen Saitensätzen, wie die von dir genannten 08er kommt halt noch hinzu, dass man kaum noch fest anschlagen kann, weil mann z. B. bei Palmmute Riffs jedes mal die tiefe E-Saite Out of Tune haut. Gibt genug Bands, die von einem harten Anschlag leben. Aber natürlich, wenn es dem eigenen Geschmack entspricht und man sein Spiel darauf eingestellt hat darf man natürlich auch mit 08er Saiten Metal spielen.

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Re: Dünne saiten

Erstellt: von Schneiderlein » 18.09.2017, 23:55

@ZeroOne, du bist der Metal-Spezi . Insofern ist @Hellraiser83 als Metal-Fan bei dir schon an der richtigen Adresse. ;)


Ich persönlich kehre mich gerade von diesem ganzen Technik-induzierten Kram ab. Ich werde da die Tage ausführlicher drüber berichten.

everyBlues
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Re: Dünne saiten

Erstellt: von everyBlues » 19.09.2017, 10:54

Schneiderlein hat geschrieben:. Dass dicke Saiten einen fetten Sound bewirken, ist jedenfalls Illusion.

Auch ein besserer Verstärker wirkt keine Wunder. Am Ende verstärkt jeder Verstärker – egal ob Röhre oder Transistor oder Fender oder Randall usw. – nur den Sound, wie er aus deinen Fingern kommt.


Naja.
Es ist schooon ein Unterschied ob man über eine 8" hupe spielt oder über 2x12".
Auch ist es ein Unterschied ob man 8, 9, ........12er saiten spielt. Da gibt es meiner Meinung nach kein "besser" oder "schlechter", aber ein "anders" gibt es sehr wohl.
Ja na klar kommt der Sound aus den Fingern. Aber, das Material welches die Finger bearbeiten, sollte auch zu den jeweiligen Fingern passen. Und natürlich zum Soundgeschmack ;) Sonst wird das nichts.

Ich bin da aber auch eher einfach gestrickt.

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Re: Dünne saiten

Erstellt: von Hellraiser85 » 19.09.2017, 11:08

Spielerisch kann man sich immer verbessern, aber es gibt auch simple tabs wo es keinen großen spielraum gibt für die finger...
Z.b rammstein oder Linkin park, gehören nicht in die metal ecke, aber spiele ich auch gerne, da ist der sound sehr dünn, da kann man spielerisch nicht viel rausholen, da muss dann ein neuer amp her
Dasselbe gilt auch für die metal/hardrock songs, da brauch man von grund her einen fetten sound der nicht erspielbar ist, der rest kommt dann aus den fingern und von den effekten, aber ein kirk hammet oder ein steve vai würde mit meinem amp auch keine wunder vollbringen, sie würden sicher mehr rausholen als ich, aber der dünne sound bleibt trotzdem

Schneiderlein
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Re: Dünne saiten

Erstellt: von Schneiderlein » 19.09.2017, 11:43

@everyblues:

Es ist schooon ein Unterschied ob man über eine 8" hupe spielt oder über 2x12".
Ja, klar.

Aber, das Material welches die Finger bearbeiten, sollte auch zu den jeweiligen Fingern passen.
Genau, der Gitarrist ist der Maßstab, sag ich ja.

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