Saiten unsymmetrisch

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October_Leaf
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Saiten unsymmetrisch

von October_Leaf » 06.08.2017, 21:38

Hallo hallo.
War lange nicht hier.
Habe mir kürzlich eine gebrauchte Squier Tele geschossen ...
Mir gefällt sie ganz gut und auch ein Bekannter, der schon länger spielt, meinte die wäre von der Hardware her in Ordnung.

Beim Aufziehen neuer Saiten ist mir aufgefallen, dass die Saiten im 1. Bund doch recht unsymmetrich liegen.
Also von der tiefen E Saite zur Griffbrettkante sind es bestimmt 1 -1,5 mm mehr als von der hohen E Saite zur Kante.
Liegt das eurer Meinung nach in einem tolerierbaren Bereich ?
Bei meinen Westerngitarren sieht das z.B. symmetrischer aus.
Ich finde diese Tele schon recht schmal und hab auch manchmal etwas Probleme meine Finger unter zu bringen.

Schonmal danke.

Grüße.

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Re: Saiten unsymmetrisch

von Software-Pirat » 06.08.2017, 22:50

Das ist so schwer zu sagen. Wichtig ist eigentlich nur, daß die Gitarre sich gut bespielen läßt. Wenn das der Fall ist, dann ignorier es einfach.

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GuitarRalf
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Re: Saiten unsymmetrisch

von GuitarRalf » 07.08.2017, 09:11

October_Leaf hat geschrieben:...recht unsymmetrich ... bestimmt 1 -1,5 mm mehr ...
Liegt das eurer Meinung nach in einem tolerierbaren Bereich ?
....


Tach`chen auch,

könntest du dein Statement mit einem Bild verdeutlichen? Vielleicht ist es nur die Perspektive.

Sk°l
...Die Gitarre ist viel zu sturr, als dass die sänge... Ach, wäre ich doch ein fähiger Musiker...

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Re: Saiten unsymmetrisch

von Funplayer99 » 07.08.2017, 16:52

Schau mal ob die beiden Kerben der E-Saiten am Sattel den gleichen Abstand haben....jeweils Kerbenmitte bis Halskante gemessen.
Wenn der letzte Club geschlossen und der letzte Künstler abgetreten ist wirst du erkennen, dass man geile Atmosphäre nicht downloaden kann.

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Re: Saiten unsymmetrisch

von October_Leaf » 07.08.2017, 22:28

Danke für die Antworten.

Abstände:
von Achsmitte E-Kerbe zur Kante 4,5mm, fast 5.

von Achsmitte e-Kerbe zur Kante 3,5mm.

Ein Foto posten ?
Verlinkung zu öffentlichem Server ?
Also da fällt mir erstmal nix zu ein.
Falls es da was ganz einfaches gibt, so lasst es mich wissen.

Grüße.

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Re: Saiten unsymmetrisch

von Funplayer99 » 07.08.2017, 22:42

Entweder das Bild hier in der Bildergalerie oder bei einem Web-Hooster für Bilder hochladen und den Link über die "Img" Funktion hier einstellen.
Wenn der letzte Club geschlossen und der letzte Künstler abgetreten ist wirst du erkennen, dass man geile Atmosphäre nicht downloaden kann.

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Re: Saiten unsymmetrisch

von October_Leaf » 08.08.2017, 21:17

Sorry.

Ich finde hier nix zu einer Bildergalerie.
Weder in den FAQs, noch in den Einstellungen.
Und es ist mir zu aufwändig das Foto im Netz unter zu bringen. Registrierung, ...

Wie verwendet man eine Bildergalerie hier im Forum ?

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MarkusG
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Re: Saiten unsymmetrisch

von MarkusG » 08.08.2017, 21:32

Du kannst das Bild einfach als Anhang anheften, wenn Du den "vollständigen Editor" benutzt. Das geht mit der Option "Dateianhänge" unten.

Das sieht dann so aus (nur halt mit Deinem Bild):
Dateianhänge
Alligator002.jpg
Alligator002.jpg (120.41 KiB) 1274 mal betrachtet
Anmerkung: Dieser Text enthält keinen der Begriffe Bombe, Ossama, Geldwäsche oder Drogenhandel. Sollte ausnahmsweise das Wort Anschlag verwendet werden, so bezieht sich dies ausschliesslich auf die Erzeugung von Tönen mit musikalischen Instrumenten.

Gruss Markus

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Re: Saiten unsymmetrisch

von October_Leaf » 09.08.2017, 21:55

Guten Abend.

Endlich geschafft.
Foto war erst noch riesig. Also erst nochmal Photoshop ...

DSC_88.jpg
DSC_88.jpg (155.26 KiB) 1256 mal betrachtet


Grüße.

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Re: Saiten unsymmetrisch

von ZeroOne » 10.08.2017, 07:16

Ja... der Sattel ist halt ganz offensichtlich nicht der Beste, den man auftreiben konnte. Ist bei einer (günstigen) Squier Tele aber auch zu erwarten. Es gibt jetzt also zwei Möglichkeiten: ignorieren oder neuen Sattel drauf.

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Re: Saiten unsymmetrisch

von October_Leaf » 12.08.2017, 10:38

Hi.

Wobei das Sattelmaterial wahrscheinlich standard ist und er leider nicht mittig montiert wurde.
Naja, die Saiten sind jetzt erstmal frisch und ich schau mal, ob ich vielleicht beim nächsten Wechsel auch am Sattel was mache.
Anleitungen gibt es ja n paar im Netz.

Grüße.

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Re: Saiten unsymmetrisch

von ZeroOne » 12.08.2017, 13:35

Auf dem Foto sieht es nach unsymmetrischen Kerben aus, jedenfalls für mich. Das ist aber relativ egal was nun stimmt ^^. Wenn es nicht beim spielen stört würde ich es einfach ignorieren. Ich habe jahrelang auf einer wesentlich teureren Ibanez gespielt bei der der komplette Hals leicht schief montiert war. Die hohe E-Saite hatte durchgehend auf der kompletten Länge einen wesentlich geringeren Abstand zum Rand als die Tiefe. Das habe ich auch erst beim letzten Saitenwechsel endlich mal berichtigt ^^.

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Re: Saiten unsymmetrisch

von Agonizer » 12.08.2017, 13:55

Ist das jetzt ne optische Täuschung, oder habe ich einen Knick in der Pupille?
Für mich sieht das so aus, als ob der Sattel um 180° gedreht wäre. Also der Sattel auf dem Foto scheint in Richtung Griffbrett abgerundet zu sein und oben (in Richtung der Mechaniken) "hart" abgekantet..das sollte doch normalerweise andersrum sein, oder?
Ok, dann müßten die Saitenkerben auch unterschiedlicher sein (und die Dicke E-Saite würde auf der Kerbe für die dünne e-Saite aufliegen, was den Abstand erklären würde). Aber der Sattel auf dem Bild oben sieht für mich falschherum aus.
Schmerzen beim Gitarrespielen sind nur ein Problem von Vielen.
Auch falsches Greifen an den Stegen belastet stark das Hörvermögen.

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Re: Saiten unsymmetrisch

von October_Leaf » 13.08.2017, 18:26

Hallo.

Die Sache mit der harten und weichen Kante war mir noch gar nicht aufgefallen, aber ich kenne die Geschichte der Gitarre auch nicht, da Gebrauchtkauf.
Könnte ja sein, dass der Sattel in den letzten Jahren schonmal getauscht wurde.
Ein Fender Sattelrohling sieht im Netz rechts wie links aus, auch bei neuen Tele in den Shops.
Also jegliche Bearbeitung, Kerben und Rundungen könnten von privat sein, aber ...

@Agonizer : die e-Saite liegt doch nicht in einer dicken Kerbe. Hab nicht ganz verstanden, was du zuletzt gemeint hast.

Grüße.

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Re: Saiten unsymmetrisch

von October_Leaf » 18.10.2017, 22:22

Hallo.

Ich habe den Sattel vergangenes Wochenende ausgetauscht.
Der neue ist ein Sattel von GraphTech.
Hier die Fotos. Direktvergleich und nach Austausch.
DSC_17 Vergleich.jpg
DSC_17 Vergleich.jpg (226.08 KiB) 1164 mal betrachtet
DSC_32 nach.jpg
DSC_32 nach.jpg (241.81 KiB) 1164 mal betrachtet


Grüße.

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Re: Saiten unsymmetrisch

von mjchael » 19.10.2017, 11:44

()/ Sieht deutlich besser aus!
Da haben die Tipps der Vorredner ja etwas gebracht.
Gruß Mjchael

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Re: Saiten unsymmetrisch

von ZeroOne » 19.10.2017, 13:23

Die Frage ist nur: Gibt es auch einen spürbaren Unterschied oder ist das Ganze nur fürs Gewissen gewesen? ^^

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Re: Saiten unsymmetrisch

von mjchael » 19.10.2017, 15:10

In dem Fall wäre es mir sogar egal. ;)

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Re: Saiten unsymmetrisch

von everyBlues » 20.10.2017, 21:27

Der neue Sattel scheint an den Seiten etwas überzustehen, oder? Würde mich stören. Wobei es auf das Spielen keine Auswirkung hat.

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Re: Saiten unsymmetrisch

von Software-Pirat » 21.10.2017, 09:23

Würde mich auch stören, kann man aber abfeilen.

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Re: Saiten unsymmetrisch

von October_Leaf » 25.10.2017, 21:30

Hallo.

Leider kann ich mit dem neuen Sattel tatsächlich nicht besser spielen als vorher, aber irgendwann wollte ich das Teil einfach austauschen.

Da steht seitlich noch was über ja, aber an dem Abend hatte ich dann echt keine Lust mehr.
Ich musste schon einiges an Höhe von dem neuen Sattel wegnehmen -schleif-schleif.

Vielleicht demnächst mal.

Grüße.

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Re: Saiten unsymmetrisch

von October_Leaf » 18.02.2018, 11:27

Hallo zusammen.

Mit dem Einstellen der Bundreinheit klappt es leider nicht so gut bei der Gitarre.
Ich habe es mit der "Leerseite und im 12. Bund-Methode" versucht.
Wenn diese beiden richtig klingen, dann klappt es leider dazwischen noch lange nicht mit dem guten Klang.
Der 1. Bund ist ganz furchtbar und die ersten paar Bünde, so bis 4 sind auch nix.
Also offene Akkorde, was in den Tonarten C-Dur oder G-Dur bsp., klingen alle mies.
Die 3 hohen Saiten klingen allerdings besser auch in den ersten paar Bünden, aber im 1. sind tatsächlich alle schlecht.

Zusammenfassung:
Keine Bundreinheit, in den ersten paar Bünden nicht gut (1-4), dann wird es besser(5-12).
Und bei den tiefen Saiten sind die Ergebnisse schlechter als bei den hohen.

Hat da jemand eine Idee ?
Ist der neue Sattel vielleicht zu hoch oder was anderes ?

Danke vorab. Grüße.

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Re: Saiten unsymmetrisch

von Funplayer99 » 18.02.2018, 13:08

Die Nachrüstsättel sind oft zwar vorgekerbt, aber Nacharbeit an der Kerben müssen oft gemacht werden.
Bundreinheit würde ich sagen ist bei ner Squire Tele gegeben. Bundreinheit ist der Begriff der sagt dass die Bundstäbe zueinander den richtigen Abstand haben....welcher natürlich in Abhängigkeit zur Mensurlänge steht.Die Hälse in der Massenproduktion werden per CNC hergestellt damit kann man eigentlich ausschließen dass die Abstände falsch gefräst wurden.
Bei der Einstellung der Oktavreinheit ist auch zu beachten dass man immer die Stimmung bei der Leerseite prüft bevor man an den Schrauben der Saitenreiter dreht bzw.Die Töne zueinander überprüft.Immer zuerst die Leersaite stimmen und dann 12.Bund prüfen.Denn die Oktave ist genau am 12. Bund, was grob gesagt in etwa die Hälfte der Mensur beträgt.Die Saitenreiter sind nur nicht alle auf gleichem Abstand weil jede Saite beim runderdrücken anders ihre Tonhöhe verändert. Das wird durch die Einstellung kompensiert.Das A und O ist immer die Stimmung zu kontrollieren.
Wenn du das selbst nach unzähligen Versuchen nicht hinbekommst macht das auch ne Werkstatt für kleines Geld.Ist alles keine Hexerei, man muss nur wissen wie, wo und warum man an dieser oder jener Schraube drehen muss.
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Re: Saiten unsymmetrisch

von Software-Pirat » 18.02.2018, 14:05

Ich geb da Funplayer Recht, ss klingt eigentlich danach, als ob der Sattel nicht richtig gekerbt wurde, bzw. als ob die Kerben nicht tief genug sind.

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Re: Saiten unsymmetrisch

von October_Leaf » 18.02.2018, 16:33

Danke für die Antworten.

Habt ihr einen guten Link bzgl. Nachkerben ?
Wie geht man da am besten vor ? Werkzeug, rantasten, nicht zu viel etc.

Also das Einstellen über die Reiter geht eigentlich ganz ok (Abgleich Leersaite u. 12. Bund), aber ich war dann doch verwundert, dass es mittendrin oder gerade im 1. Bund nicht stimmt.

Bzgl. der Begriffe hatte ich evtl. n Fehler drin (Bund / Oktavreinheit).
Ich meine den Zustand, dass man in jedem Bund das bekommt, was man auch erwarten würde.
Und nicht schief nachdem man die Leersaite gestimmt hat.

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Re: Saiten unsymmetrisch

von Funplayer99 » 18.02.2018, 18:18

Eine normal bundierte Gitarre ist nie 100% intoniert in jedem Bund, es ist ein Kompromiss bei geraden Bundstäben.WIe ich oben schon gesagt hab reagiert jede Saite (Hersteller, Material,Konstruktion und Dicke) anders auf den Bundabstand,deshalb liegt man in manchen Bundlagen etwas daneben...was aber völlig normal ist.Bei einer sogenannten Mikrotonalen Gitarre ist für jede einzelenen Saite seperat der Bundabstand geschlitzt,das ist ein imenser Aufwand und rendiert sich nur in wenigen Fällen.
Was das Kerben von einem Gitarrensattel angeht, es kommt darauf an wie gut man das machen will.Für eine vernünftige Kerbung nimmt man Sattelfeilen in einer für die Saite passenden Stärke und bearbeitet damit den Sattel.Als Faustregel nehme ich ein Stahllineal und lege das vor dem Sattel auf das Griffbrett und kerbe den Sattel dann auf diese Tiefe.Feinheiten dann je nach Gitarre, Halskrümmung, Vorlieben des Spielers.
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Re: Saiten unsymmetrisch

von October_Leaf » 18.02.2018, 19:38

Aha.

Dein Stahllinieal hat eine Stärke von 0,5 oder 1mm oder wieviel?
Und es liegt vor dem Sattel auf dem Holz auf, nicht auf den Bundstäbchen oder ?
Und die Oberkante des Lineals ist dann gleich der Unterkante der Kerben ? Aller 6 Kerben ?

Also prinzipiell probiere ich sowas schon gerne selbst aus, weil der Weg zum Laden auch Aufwand ist und seine Handwerkerstunde auch Geld kostet, aber so einen Feilenset hat scheinbar auch seinen Preis.
Von 5 - 100 Euro oder so ähnlich, habe ich gerade ergoogelt.

Grüße.

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Re: Saiten unsymmetrisch

von Funplayer99 » 18.02.2018, 22:22

ich müsste das Stahllineal morgen mal messen.Es ist ein ganz normales 30cm Stahllineal aus dem Baumarkt,und ja das liegt vor dem Sattel auf dem Griffbrett als Tiefenanschlag.So ist garantiert dass alle Schlitze gleich tief werden.Ein guter Shop braucht keine Stunde für das Sattelkerben und einstellen.Ich denke da wirste wohl um die 30€ zahlen (ohne Gewähr). Ich selbst brauche seit langem keine Werkstatt mehr, da ich alles selbst mache...von daher sind mir die aktuellen Preise von Werkstätten nicht präsent.
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Re: Saiten unsymmetrisch

von October_Leaf » 09.03.2018, 18:04

Hallo zusammen.

Also, zwischenzeitlich hab ich mir Sattelfeilen gekauft und diese auch bereits am Objekt ausprobiert.
Hat mich leider auch nicht ganz zum Ergebnis gebracht.

Ich hab mich mit dem Feilen immer weiter rangetastet.
Also gefeilt, dann Leersaite und im 12. Bund gestimmt und dann geschaut, was im 1., 3., 5. Bund so los ist.
Das ging dann so weiter und wurde auch besser, nur sobald die jeweilige Saite schon fast auf dem 1. Bundstäbchen auflag, musste ich halt aufhören. Manche Saiten schnarren auch leider schon.
Das vorläufige Endergebnis ist nun, dass die Töne, gerade in den ersten Bünden weiterhin zu hoch sind.

Hat noch jemand ne Idee warum es nicht geklappt hat und was ich noch weiter versuchen könnte ?

Grüße.

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Re: Saiten unsymmetrisch

von Funplayer99 » 09.03.2018, 19:32

Warum das nicht klappt....Ferndiagnose ist an diesem Punkt jetzt schwer.Nächster Anlaufpunkt ist ne Werkstatt.
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Re: Saiten unsymmetrisch

von October_Leaf » 09.03.2018, 19:47

Das stimmt vielleicht.
Und vielleicht sollte ich das auch tun.

Ich hatte nur gedacht, wenn erst der Tipp heisst, dass der Sattel nachgekerbt werden muss und man tatsächlich scheinbar auf dem richtigen Weg damit ist, es aber leider von der Höhe nicht ausreicht, weil sonst die Saiten nunmal leider aufliegen, dass es dann vielleicht keine Vielzahl von Möglichkeiten mehr gibt, was an der E-Gitarre noch so verstellt sein könnte.

Kann mich natürlich irren.
Gitarren-Werkstatt-mäßig bin ich noch nicht lange unterwegs.
Würde es aber noch immer gerne selbst hinbekommen.

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Re: Saiten unsymmetrisch

von Funplayer99 » 09.03.2018, 22:27

Ein Setup ist die Kombination aus Halskrümmung, Saitenstärke, Saitenspannung, und Saitenhöhe am Sattel und Steg....verändert man eines davon hat das Einfluss auf die anderen.Es ist alles keine Hexerei, aber aus der Ferne kann man immer nur einen Tip ins Blaue abschießen und hoffen dass es hilft.Man hatt ja nicht die Gitarre vor sich liegen und kann alles unter die Lupe nehmen.
Nur wenn ich über das Netz nichtmehr helfen kann gebe ich den Tip für die Werkstatt.Ich habe schon viele Instrumente gebaut, repariert und eingestellt....aber irgendwann ist der Punkt wo ich sage wenn die bisherigen Tips nichts gebracht haben soll sich das jemand anschauen der versteht was er tun muss damit die Sache zu einem guten Ergebnis kommt.
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Re: Saiten unsymmetrisch

von AyKay » 10.03.2018, 10:39

Wenn ich auch noch meinen Senf dazu geben darf, ... vielleicht hilft's ja.

So eine Gitarre ist ja eigentlich auch nur eine Maschine, die sich an physikalische Gesetze hält.
Durch den 12. Bund wird die Saitenlänge quasi halbiert und schwingt doppelt so schnell. Deswegen bist du da eine Oktave höher.
Die Teilung (Mensur) des Griffbretts ist vorgegeben, also unveränderbar. Je nach Dicke der Saite stellst du nun die "Reiter" an der Brücke ein, um im 12. Bund eine Oktave höher zu klingen. Alleine dadurch hast du schon geringe Abweichungen der exakten Töne auf dem Griffbrett. Das ist aber vernachlässigbar und bei jeder (!) Gitarre gleich.
Wenn du nun sagst, dass die Saiten in den ersten Bünden zu hoch klingen, kann das ja nur bedeuten, dass die Bundstäbchen die Saite zu weit "verkürzen".
Kann es sein, dass das am Sattel-Feilen liegt?
Den Sattel musst du zu den Mechaniken hin "abfallend" feilen, damit derAuflagepunkt der Saiten direkt am Griffbrett ist.
Wenn die Saite z. B. in der Mitte des Sattels, oder auch vorne, Richtung Mechaniken aufliegt, ist dadurch der erste (und auch die folgenden) Bund zu lang und macht dir den Ton höher.
Wenn's das nicht ist, .... keine Ahnung!

viel Glück
Klaus
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Re: Saiten unsymmetrisch

von Funplayer99 » 10.03.2018, 20:22

Eben weil das alles hier von einem scheinbar Unerfahrenen gemacht wird ist zu überlegen dass man das mal zur Begutachtung in eine Gitarrenwerkststt gibt.Normal ist das ganze nicht was man hier so liest was die Intonation nach der Bastelei immernoch macht.
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Re: Saiten unsymmetrisch

von AyKay » 11.03.2018, 14:18

Natürlich gebe ich dir Recht, Funplayer. Die Werkstatt würde es rausfinden, aber meine Theorie ist doch erstmal nicht schlecht, oder?
Jetzt schreibt aber October-Leaf, dass er es immer noch gerne selbst herausfinden möchte, was da los ist.
Auch wenn er scheinbar unerfahren ist, dann lass ihn doch seine Erfahrung sammeln. Ich denke eine Fender Squier ist nicht eine soo hochwertige Gitarre, als dass man da nicht seinem "Basteltrieb" etwas freien Lauf lassen kann. Was soll schon groß kaputt gehen? Im Notfall nochmal einen neuen Sattel und das Ganze von vorne. Lesen, informieren, YouTube schauen, probieren.
Das kostet zwar viel Zeit, aber nicht deine und nicht meine. :D :D
... und du musst doch zugeben: Das Erfolgserlebnis, das man hat, wenn man es selbst herausgefunden hat ist doch einfach grandios! =(=))= ))-))
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Re: Saiten unsymmetrisch

von Funplayer99 » 11.03.2018, 16:42

Wenn ein Sattel wegen der Intonationsprobleme so tief gekerbt werden dass sie schon fast aufliegen und das Problem immernoch ist, dann ist was faul.Was es ist kann man hier nur raten....Saitenreiter an der falschen Position, Halskrümmung nicht optimal,Saitenreiter zu hoch, Vorbesitzer hat die Gitarre verbastelt.Der jetzige Sattel könnte auch schon zu tief oder falch gekerbt sein.
Was mir noch in den Sinn kommt, ist es denn sicher dass es eine Original Squire ist und kein Billigkorpus mit nem Squirehals sozusagen ein Bastelprojekt.Im 2. Fall könnte auch Korpus und Hals nicht zueinander passen...was auch zufolge hätte dass die Intination nicht passt.
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Re: Saiten unsymmetrisch

von AyKay » 11.03.2018, 20:28

Falscher Hals hab ich mir auch schon gedacht, .... dann würdest du aber nie die Oktave am 12ten Bund eingestellt bekommen. Wenn du die nämlich hast, passt auch deine Mensur.
Bei nicht optimaler Halskrümmung hättest du eher Probleme mit dem "Schnarren" in den ersten Bünden. Es könnten auch die Bünde nicht richtig abgerichtet sein.
Wenn es oberhalb dem 12ten Bund "schnarren" würde, wäre wohl die Brücke zu tief.
Wenn du die Saite im 12ten Bund auf's Griffbrett "presst" und sie somit etwas dehnst (was einem Bending gleich kommt) und dann die Oktave einstellst, würdest du den "Reiter" zu weit an die Brücke stellen, was zur Folge hätte, dass die Töne in den ersten Bünden eher zu tief wären.
Wenn alles stimmt - und du hast z. B. ausgefräste Bünde oder hohe Bundstäbchen - und du drückst die Saite zu fest auf die Bünde, hast du einen zu hohen Ton, oder du hast einen zu hohen Ton, weil die Saiten im Sattel falsch aufliegen (... hat ja jetzt erst mal mit der Tiefe der Auskerbung nichts zu tun, sondern nur mit dem Winkel).
Das sollen jetzt nur mal so ein paar "Ursache-Wirkungs-Gedanken" sein.
Das heißt aber auch, selbst wenn alles richtig eingestellt ist, kann der Fehler immer noch beim Spieler selbst liegen.
Das kann aber auch "nur" der Spieler selbst herausfinden (... oder die Werkstatt, natürlich).
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Re: Saiten unsymmetrisch

von Funplayer99 » 11.03.2018, 22:04

Natürlich hast du Recht mit dem Hals...war ein Denkfehler von mir.Aber irgendwie ist das alles komisch.
Du hast es ja alles deutich ausgeführt, so sieht man eben dass alles Einfluss auf alles andere hat.Was ich schonmal erlebt habe ist dass ein Sattel etwas breiter war als die
Für mich klingt es irgendwie komisch, weil er ja nur der Sattel gekerbt hat, und ansonsten die Gitarre mit dem alten Sattel nur den Schönheitsfehler hatte.Selbst wenn der neue Sattel etwas höher wäre müsste man nicht so stark an den Saitenreitern drehen dass alles verstellt wäre.Die Saitehöhe an den unteren Bundstäben wäre minimal höher aber am 12. Bund wäre der Unterschied wohl kaum noch messbar,damit wäre auch die Oktave auch noch nahezu gegeben.Wenn jetzt der Sattel runtergefeilt ist und immernoch zu hohe Töne vorhanden sind dann bedeutet es dass die Saitenreiter entweder zu nah Richtung Sattel gedreht sind, so wird die Saite im 1. Bund schon zu stark verkürzt.Was aber im Umkehrschluss bedeuten würde dass die Oktave auch falsch wäre.Wenn aber der TE schreibt die Oktave passt und in den ersten Bundlagen ist was faul ist etwas sehr komisch.Ursachen könnten noch sein:unterschiedlich gedrückt beim einstellen....Saiten sind noch nicht richtig gestreckt und sind nicht stimmstabil oder Sattelkerbenkanäle sind falsch ausgeführt.Wenn ich vorraussetzte dass die Saitenhöhe an den Reitern und die Halskrümmung nicht verändert wurden.
Wenn vorher alles gepasst hat ist durch die ganze Umbauaktion die Gitarre jetzt falsch eingestellt worden....Also alles überprüfen und ggf nochmal neuen Sattel kerben und sein Glück erneut versuchen.
Ich sag immernoch dass wohl die Gitte in sich komplett verstellt ist und das mal ne Werkstatt sich ansehen sollte...spielen will man ja auch noch.
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Re: Saiten unsymmetrisch

von AyKay » 12.03.2018, 21:01

Ich kann dir nicht ganz folgen, was "runtergefeilt" heißen soll im Zusammenhang mit dem Fehler. Es ist doch erst mal für das Symptom "Töne in den ersten Bünden zu hoch" egal, wie weit und wie tief der Sattel gekerbt ist, es kommt doch hier in erster Linie auf den Winkel der Kerbung an.
Hier mal ein Bild, wie es richtig sein soll:

Gitarrensattel.JPG
Gitarrensattel.JPG (13.07 KiB) 801 mal betrachtet


Soo, meine ich, ..... zu den Mechaniken hin abfallend, damit der Auflagepunkt der Saiten direkt am Griffbrett ist.
Stell dir mal den Sattel anders herum vor, Auflagepunkt wäre dann in Richtung Mechaniken.
Somit wäre der erste Bund um die Sattelbreite zu lang - aber ......... die Oktave im 12ten Bund könntest du immer noch einstellen, denke ich - und ..... die Töne in den ersten Bünden wären entsprechend zu hoch.
Das muss auch nicht bei jeder Saite so sein, ...... jenachdem wie eben der Winkel der einzelnen Kerben ist.
.
Weißt du was ich meine?
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Re: Saiten unsymmetrisch

von GuitarRalf » 13.03.2018, 09:59

Wenn die Sattelkerben in ihrer Form ähnlich der Bundstäbchen gefeilt werden, dann ist die Lastverteilung stimmig. Die Nutentiefe, Halskrümmung und die Höhe an der Korpusbefestigung sind für die Abstände der Saite zu den Bundstäbchen verantwortlich.
...Die Gitarre ist viel zu sturr, als dass die sänge... Ach, wäre ich doch ein fähiger Musiker...

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Re: Saiten unsymmetrisch

von Funplayer99 » 13.03.2018, 14:39

Aykay:Mit runtergefeilt meine ich dass die Kerben schon sehr tief sind.Wenn der Sattel bzw die Kerbkante der Saite zur Kopfplatte zeigt hast du eine Verlängerung der mensir um ca 3-4mm bei ner Strat.Das wäre an der Oktave immerhin noch 2mm.Die könnte man unter umständen kompensieren, da hast du Recht.Die Veränderung der Tonhöe im 1. Bund wäre dann auch zu hoch,weil die Saite zu stark am Bundstab verkürzt würde. 3-4mm ist sehr viel im 1. Bund und das würde man merken...deutlich merken.
Aber mich wundert es eben dass dem TE vor der Bastelaktion nichts aufgefallen ist weil der Sattel eben verkehrt montiert war.Ein Vesuch wäre noch den alten Sattel zu montieren und schauen ob sich die gleichen Fehler zeigen wie beim neuen.
Guitar Ralf Höhe an der Kopusbefestigung??? Die Steghöhe ist verantworlich für die Saitenhöhe in den hohen Bundlagen und Sattel für die Saitenhöhe in den unteren Bundlagen.Wenn ich die Sattelkerben tiefer feile dann ändert sich die Saitenhöhe umso stärker je näher ich dem Sattel komme, Am Steg runter merkt man in den oberen Lagen mehr als am Sattel.
Nochwas...Am Halsstab stellt man keine Saitenhöhe ein, sondern nur die Vorspannung des Halses die als Gegenwirkung zur Saitenspannung wirken soll.Der Halsverlauf weist meist eine ganz leichte Kurve auf.Saitenhöhe wird bei korrekt verlaufenden Hals immer am Steg oder am Sattel justiert.
Sattelkerben sollten dem Durchmesser und Form des Saitenquerschnittes entsprechen um optimal zu gleiten.Der Winkel und Richtung der Kerbung am Sattel ist Abhängig von der Position der Mechanik an der Kopfplatte und deren Bauhöhe der Wickelfläche. Es gibt Gitarren die haben Balkenbundstäbe und trotzdem runde Saiten, da feil man die Kerben auch nicht rechteckig ;-)
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Re: Saiten unsymmetrisch

von AyKay » 13.03.2018, 23:11

Funplayer, ich denke wir sind auf einer Wellenlänge ()/ . Ich denke aber auch, wir sollten auf einen Kommentar von October_Leaf warten, bevor wir uns hier in kleinst-Kleinigkeiten, Theoretisierungen und Mutmaßungen verirren.
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Re: Saiten unsymmetrisch

von Funplayer99 » 14.03.2018, 10:59

Ja, ich will eh wissen wie die Sache vor dem Sattelwechsel war.Das würde sehr helfen.
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Re: Saiten unsymmetrisch

von Funplayer99 » 22.03.2018, 16:49

Leider war OL seit dem 9.3. nichtmehr hier.... bin gespannt ob wir noch was vom TE lesen werden.
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Re: Saiten unsymmetrisch

von October_Leaf » 01.05.2018, 22:22

Guten Abend.
Und äh sorry Leute, hier ist echt einiges passiert an Beiträgen.
Wahnsinn.
Habe nicht eine Email-Benachrichtigung bekommen wg. neuen Beiträgen.
Ich hab das jetzt nicht alles gelesen, werde es aber (hoffentlich) nachholen.
Sehr technisch und auch anstrengend für einen 1. Mai-Abend.

Die Gitarre war kürzlich im Laden zum Einstellen, da ich selbst nicht weiter gekommen bin.
Sattel wieder hoch gesetzt. Reiter eingestellt. Halskrümmung.
Die haben leider nicht alles hinbekommen. Mindestens bei der Tiefen E besteht das Problem weiterhin.
Vielleicht noch bei anderen Saiten, aber ich kam noch nicht groß zum Testen.

Es stimmt, ich würde es gerne selbst hinbekommen, aber wenn es Erfahrene nicht schaffen, dann verliere ich auch die Lust und spare vielleicht eher auf eine neue E-Gitarre.

Grüße und danke für das Interesse !!!
Zuletzt geändert von October_Leaf am 01.05.2018, 22:40, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Saiten unsymmetrisch

von October_Leaf » 01.05.2018, 22:30

NACHTRAG @funplayer wg. Situation vor Sattelwechsel

ich kann leider nicht sagen, wie es vor dem Sattelwechsel war.
Habe die Saiten gestimmt und gespielt.
Ich habe weder getestet, was am 12. Bund los war, noch ob in den Bünden dazwischen was korrektes raus kam.
Hören kann ich es leider nicht besonders gut.

Grüße.

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Re: Saiten unsymmetrisch

von Funplayer99 » 02.05.2018, 21:16

Thx für die Rückmeldung.
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Re: Saiten unsymmetrisch

von October_Leaf » 23.06.2018, 23:59

Guten Abend.

Seit Anfang Mai hab ich mir den letzten Teil der vielen Beiträge noch einige Male durchgelesen und ich glaub ich hab größtenteils kapiert wie die Einstellung funktioniert, sofern die Gitarre in Ordnung ist.
Die Fehleranalysen im Falle von "verbauten" oder Gitarren mit Schaden, da hab ich nicht alles geschnallt, aber naja.

Aktuell hab ich die Squier mal Squier sein lassen und hab mir beim großen T eine neue Fender Tele geholt, so ne Mexiko Tele. Die hab ich jetzt n paar Tage.
Teilweise Erfolge beim Einstellen, teilweise wieder ähnliche Probleme.

Jetzt passt das ja vielleicht nicht mehr zum ursprünglichen Thema "Saiten unsymmetrisch".
Soll ich n neues Thema aufmachen ?
Könnt ihr mir bitte nochmal weiterhelfen ?

Grüße.

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Re: Saiten unsymmetrisch

von Software-Pirat » 25.06.2018, 09:14

Was ist denn bei der Fender das Problem?

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Re: Saiten unsymmetrisch

von October_Leaf » 25.06.2018, 22:56

Abend.

Naja, das Problem ist, dass man nicht in allen Bünden das raus bekommt, was man erwarten würde.

Die Gitarre kam und ich hab versucht, sie so einzustellen, wie es hier mehrfach beschrieben wurde.
Stimmen - 12. Bund checken - meist zu hoch im 12. Bund. Dann hab ich einige Reiter angezogen und es wurde auch besser, aber die E und A Saiten bleiben die Problemfälle, gerade in den ersten drei Bünden. Die sind zu hoch.
Und den Reiter der E Saite hab ich jetzt schon bis Anschlag angezogen.
Ich fand den Hals recht gerade, bei Ankunft der Gitarre, also hab ich hier etwas zurückgedreht und er hat nun einen leichte Wölbung, denke ich sehen zu können.

Ja, das ist eigentlich der aktuelle Stand.

Grüße.

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