Wechsel von Fender Mustang auf.... ?

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Pit73
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Wechsel von Fender Mustang auf.... ?

Erstellt: von Pit73 » 20.12.2015, 18:45

Hallo zusammen,

ich überlege mir, aufgrund eines kleinen Geldregens :lol: einen neuen Amp zu kaufen. Ok, zuerst dachte ich auch daran eine neue Klampfe zu holen, aber egal bzw. das sprengt den Rahmen :cry: Da ich derzeit mit einem Mustang 1 V.2 zuhause (und nur zuhause) spiele und ich soviele Sounds wirklich nicht brauche, hab ich mich mal im Netz umgeschaut: Da gibt es ein paar Kandidaten, die echt interessant sind. Mein Budget ist so bei 300-400 Euro.

OK, ich weiß, geh in den Laden und spiel sie an. Aber ich wollte mal die Meinung/Erfahrungen von euch hören.

Ich verlinke einfach mal die Kandidaten:
https://www.thomann.de/de/orange_micro_terror.htm
https://www.thomann.de/de/orange_crush_35_rt.htm
(oder den 20er ?)
https://www.thomann.de/de/blackstar_ht_1r_combo.htm
https://www.thomann.de/de/blackstar_ht_5cr_combo.htm

Mir ist wichtig, dass ich auch leise spielen kann und das Teil gut klingt.
Kopfhöreranschluß und Line in wären super. Wobei der Kopfhörer wichtiger ist. Oder gibts da Möglichkeiten um das mit externen Geräten nachzurüsten ? Da habe ich echt keinen Plan.

Ich spiele wirklich nur zuhause für mich z.B Metallica, Classic Rock ,Hardrock.

Was denkt ihr ? Danke euch.

1. Besitzt du bereits einen Gitarrenverstärker?
Ja, und zwar Fender Mustang 1 V.2

2. Wieviel Geld hast du eingeplant auszugeben?
300-400 Euro


3. Hast du schon mal in einem Gitarrengeschäft ein paar Gitarrenverstärker getestet?
[ ] Nein

4. Würdest du dich selbst bezeichnen als
Amateur mit etwas Erfahrung

5. Wie lange spielst du schon Gitarre?
länger und zwar: 1 Jahr

6. Was für Musik beabsichtigst du zu spielen (1= eher mehr, 2 = eher selten)?
Rock ,Classic Rock, Metal (nur Metallica)

7. Wo willst du den Gitarrenverstärker benutzen?
[ ] zu Hause

8. Wieviel Watt hast du dir vorgestellt?
[ ] keine Ahnung

9. Welcher Sound ist dir besonders wichtig?
???

10. Welchen Verstärker-Typ bevorzugst du?
egal
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Dietmar
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Re: Wechsel von Fender Mustang auf.... ?

Erstellt: von Dietmar » 20.12.2015, 20:34

Was erwartest du denn von einem neuen Verstärker?
Was soll der neue können, was der Mustang nicht kann?
Welche E-Gitarre spielst du denn?

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Pit73
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Re: Wechsel von Fender Mustang auf.... ?

Erstellt: von Pit73 » 20.12.2015, 20:57

Meine Gitarre: Ibanez GRG 170

Ich will mich soundmäßig verändern, bin da so irgendwie hin und her gerissen. An sich ist der Amp gut, aber dann finde ich den Sound nicht so toll. Vielleicht liegt es daran, dass man an dem Ding so unendlich viel einstellen kann. Ich habe 2 Presets die ich spiele bzw. die mir naja gefallen. Oder bin ich mit dem Amp Wechsel auf dem falschen Weg und sollte eine andere Klampfe holen ?
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Orudila
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Re: Wechsel von Fender Mustang auf.... ?

Erstellt: von Orudila » 20.12.2015, 22:48

Ich habe es schon öfters gelesen/gesagt bekommen und möchte das auch hier kurz anmerken ... 'der Sound kommt aus den Fingern' :D

Erstmal musst du mit dir selber einig werden welches Gerät du ersetzen möchtest. Bei beiden Geräten ist ja Luft nach oben, wenn ich das richtig recherchiert habe (Gitarre reichlich 200 und Amp um die 120)? Ich denke da ist bei beiden Geräten noch einiges rauszuholen. Wobei eine Gitarre auch in der niedrigen Preissektion gut klingen kann, wenn das Können vorhanden ist (durfte ich letztens bei meinem Lehrer feststellen :D)

Leider kenne ich mich mit Amps auch noch nicht so super aus aber ich sehe, dass du dir gern wieder einen Modelling Amp holen willst. Ich persönlich habe mit einem Fender Mustang II V.2 angefangen. Habe dort aber bis jetzt noch nicht so richtig was rausholen können. Bin dann auf den Laney IRT-Studio umgestiegen. Ich weiß nicht wie man diesen Amp Typ nennt, jedenfalls kein Modelling. Hab auch lange gebraucht bis ich nen richtigen Sound rausgeholt habe, aber es hat sich gelohnt. Was ich damit sagen will ... Willst du wieder auf die Modelling Schiene gehen oder bist du auch für andere Amps offen?

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Software-Pirat
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Re: Wechsel von Fender Mustang auf.... ?

Erstellt: von Software-Pirat » 20.12.2015, 23:04

Den Blackstar in der 5-Watt-Version hatte ich mal angespielt, und er hatte mir durchaus gefallen. Allerdings spielte ich ihn nur normal an, und nicht über Kopfhörer. Ob er per Kopfhörer auch gut, kann ich nicht sagen. Die anderen Verstärkern kenne ich nicht.
Ob der Blackstar allerdings eine Verbesserung gegenüber den Mustang ist, kann ich nicht beurteilen, insbesondere wenn man ihn über Kopfhörer spielt. Über den normalen Lautsprecher würde ich es schon vermuten. Davon abgesehen, hast du eigentlich schon probiert, dir dein eigenes Preset zu erstellen?

Dietmar
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Re: Wechsel von Fender Mustang auf.... ?

Erstellt: von Dietmar » 21.12.2015, 10:02

Ich spiele auch den Mustang 1 V.2.
Mit meiner Stratocaster harmoniert er sehr gut, da bin ich ganz zufrieden.
Mit meiner Hagstrom Ultra Swede funktioniert er aber nicht so gut.
Ich glaube das liegt daran, dass die Humbucker der Swede einen höheren Ausgangspegel haben.
Für die Swede habe ich mir jetzt bei eBay Kleinanzeigen für 90 Euro einen neuwertigen Boss ME-25 gekauft.
Abgesehen vom besseren Sound lässt sich so ein Teil auch viel bequemer per Fußschalter bedienen.
Nachteil: Man kann das Ding nur per Kopfhörer spielen oder braucht zusätzlich eine Aktivbox/Monitorbox.
Im Prinzip kannst du aber auch über deine heimische Stereoanlage spielen.
Der Mustang wäre dafür kaum geeignet, denn der verfärbt den Klang immer irgendwie.
An deiner Stelle und mit deinem Budget würde ich mir ein Boss ME-80 oder GT-100 holen, eventuell gebraucht.
Oder bei eBay Kleinanzeigen eines der Vorgängermodelle ME-70 oder GT-10.
Es ist ganz normal, dass man sich in der Fülle der Möglichkeiten verlieren kann.
Am Ende entscheidet man sich dann aber für eine handvoll Sounds, die einem persönlich am besten gefallen.

RumbleRay
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Re: Wechsel von Fender Mustang auf.... ?

Erstellt: von RumbleRay » 21.12.2015, 11:08

Dietmar hat geschrieben:Nachteil: Man kann das Ding nur per Kopfhörer spielen oder braucht zusätzlich eine Aktivbox/Monitorbox.
Im Prinzip kannst du aber auch über deine heimische Stereoanlage spielen.
Der Mustang wäre dafür kaum geeignet, denn der verfärbt den Klang immer irgendwie.
An deiner Stelle und mit deinem Budget würde ich mir ein Boss ME-80 oder GT-100 holen, eventuell gebraucht.


Und warum soll man das me25 nicht ganz normal vor den Mustang hängen können? Weil es den Klang verfärbt? Jeder Part der signalkette nimmt doch Teil an der Formung eines soundbildes. Da gibt's kein geht nicht, das ist alles nur Geschmackssache. Nur weil sich das Signal aus dem me25 dann am Mustang in irgendnem fender-Twin Setting anders anhört als über Kopfhörer muss es doch nicht direkt scheisse klingen...

Ich würde es nämlich genauso machen. Nen schönen, ausgewogenen cleansound im Mustang basteln und mit nem multifx davor, mach ich zu Hause auch so, in dem Fall me-25 an nem peavey vypyr. Ok am Ende sind das natürlich noch mehr Möglichkeiten, die noch mehr verwirren können. Aber n Hexenwerk ist das nicht. Ich hab über die Kombi alles was ich zu Hause so brauche abgedeckt. Insofern würde ich auch zum multifx raten. gerade weil ich die clean Sounds ganz gut fand beim Mustang, ihn aber für meinen Geschmack für keinen metaltauglichen amp halte. Da sollte son halbwegs gutes multifx Wunder bewirken. Auch n einfaches zerrpedal würde schon reichen, falls du nur zwei Sounds brauchst.
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Dietmar
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Re: Wechsel von Fender Mustang auf.... ?

Erstellt: von Dietmar » 21.12.2015, 13:21

Möglich ist es schon, aber ich bezweifle dass die Clean-Sounds des Mustangs wirklich klangneutral sind.
Vielleicht könnte man stattdessen den AUX-IN benutzen?

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Bellwood
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Re: Wechsel von Fender Mustang auf.... ?

Erstellt: von Bellwood » 28.12.2015, 19:41

Es gibt auch ein spezielles "empty"-Preset in der Community von Fender für diesen Zweck. Da werden sämtliche Klangregler vom Mustang übergangen. Aber unter'm Strich bleibt's ein Mustang.

Ich bin von Mustang (1. Generation) über Hughes&Kettner 30dfx (auch klasse!) beim HT-5R gelandet. Der ist echt klasse, kommt gut mit Zerrpedalen klar und: er ist laut! Ich habe hier ein Volume-Pedal im Effektweg, um den abends auf Zimmerniveau zu bremsen.
Viele Grüße Frank

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Re: Wechsel von Fender Mustang auf.... ?

Erstellt: von Pit73 » 26.01.2016, 18:59

So jetzt meld ich mich nochmal. Da mir meine Fuse Software tierisch auf den Nerv geht (funktioniert nicht mehr ), möchte ich mich anderweitig orientieren, leider ist meine Budgetgrenze nach unten gegangen. 200 Euro.

Irgendwie liebäugle ich mit dem Micro Terror von Orange, zusammen mit der PPC 108er Box, könnte gehen. Ist zu dem Micro Dark viel Soundunterschied ? habe die 2 nur bei den Sessionvideos gesehen/gehört.
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Re: Wechsel von Fender Mustang auf.... ?

Erstellt: von Hendock » 27.01.2016, 10:42

Mein Tipp: Verkauf deinen Mustang, schnapp dir deine Gitarre und die Kohle und marschier damit in ein Musikgeschäft in deiner Nähe mit möglichst großer Auswahl und spiel alles an, was innerhalb deines Budgets liegt. Es geht um DEINE Soundvorstellungen und da ist es hier im Rahmen des Forums schwierig bis unmöglich, dir da vernünftige Ratschläge zu geben.

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Re: Wechsel von Fender Mustang auf.... ?

Erstellt: von everyBlues » 27.01.2016, 22:39

Da möchte ich Hendock zustimmen. Das musst ganz allein Du entscheiden. Was soll man denn raten? was ist gut, was ist schlecht?
Ein schlechter Amp, ist ein Amp, der defekt ist.
Es gibt bestimmt einige Amps die sich auch leise sehr "gut" anhören. Was dieses "Gut" sein soll, musst aber allein Du entscheiden.

Ich lese bei dir son bißchen raus, dass du mit der ganzen Spielerei die der Mustang hat nicht zurecht kommst, oder überfordert bist. Ist nicht böse gemeint. Mir gehts da genauso. Das Ding ist mit zu Digital, zu sehr vom PC abhängig, und hat viel zu viele Spielerein die ich einfach nicht benötige. Kann viel, aber nichts wirklich richtig ;) .
Das ist aber meine ganz persönliche Meinung. Andere mögen die Mustangserie sehr.
Für Anfänger finde ich diese Mustangs überhaupt nicht geeignet, weil diese Dinger einfach viel zu sehr vom Üben ablenken.
Vor dem Mustang, der ja schon ein Modeling Amp ist, noch was vorschalten halte ich auch für überflüssig, unnötig.


Du musst dir halt im Klaren sein, was du haben möchtest, wo die Reise hingehen soll. Am besten ist wirklich, wenn du in einem Geschäft gehst und dir dort vor Ort mal alles anhörst. Das Ganze anhören auf Youtube oder diversen anderen Videos, ist zwar nicht schlecht, ist aber auch nicht wiklich aussagekräftig. Bei dir dann Daheim kann sichs schon wieder ganz anders anhören.

Weil du etwas von "108 Box" schreibst. Ist ja eine 8" Box, dein jetziger Mustang hat auch einen 8" speaker. Vielleicht hörst du Dir auch mal 10" oder 12" Speaker an. Ein anderer Speaker am Amp kann auch eine Menge ausmachen. Kann ja sein, das es auch ein wenig die 8" speaker sind die dir vom Sound nicht zusagen. Nur sone Überlegung.

oder Bestellen und in Ruhe Zuhause probieren.Ggf. dann wieder retour schicken.

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Pit73
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Re: Wechsel von Fender Mustang auf.... ?

Erstellt: von Pit73 » 28.01.2016, 11:16

hallo,

everyBlues du triffst den Nagel auf den Kopf. Ich spiele mehr an dem Mustang als mit der Klampfe ;-) Hab ein Angebot eines evtl. Käufers für den Mustang (80€ inkl. Versand). Mh ich glaube jetzt wird es ernst.

Generell hab ich ja nichts gegen Modelling Amps, aber der Mustang ist für mich zufiel des Guten. Hatte damals den Cube 20 GX auch noch angeschaut, aber der war mir zu teuer und konnte zu wenig -- man war ich bekloppt.

Derzeit denke ich an den Orange Micro Terror (Ok, mit einer 10er oder 12er Box, vlt. von einer Hausmarke), den Orange Crush 20. Röhre auch die 1 Watt Teile sind wohl zu laut für daheim (Stichwort Zerre) ?!
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Dietmar
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Re: Wechsel von Fender Mustang auf.... ?

Erstellt: von Dietmar » 28.01.2016, 12:13

Schau doch mal hier rein, vielleicht ist was für dich dabei:
https://www.amazona.de/special-marktuebersicht-roehrencombos-bis-500-euro/

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Re: Wechsel von Fender Mustang auf.... ?

Erstellt: von everyBlues » 28.01.2016, 16:45

Pit73 hat geschrieben:,
Derzeit denke ich an den Orange Micro Terror (Ok, mit einer 10er oder 12er Box, vlt. von einer Hausmarke), den Orange Crush 20. Röhre auch die 1 Watt Teile sind wohl zu laut für daheim (Stichwort Zerre) ?!


Der Orange Micro Terror ist ein Hybrid, wenn ich mich nicht irre. Der hat, soweit mir bekannt, in der Vorstufe die Röhre und am Ende dann Transistor. Die "modernen" Amps haben ja einen MasterVolume, mit dem man dann die Lautstärke anpassen kann. So nimmt man aus der Vorstufe die Zerre und regelt dann in der Endstufe die lautstärke. Inwieweit das bei 20, 30 Watt funktioniert hängt meiner Meinung nach vom Amp ab. Und auch von der Funktionalität des MasterVolume potis.
EDIT:
Oder im Falle des Orange, ein Volume und ein Gain Poti.
Du bringst in dem Fall also die Vorstufe mit Hilfe des Gainreglers in die Zerre ( Röhrenzerre), und am Volume regelst du die lautstärke zurück.

Es kann aber so sein, dass der Ton bei einem Röhrenamp, sich laut anders anhört als leise. Z.b. kann der Ton "beschlagen" klingen, wenn der Amp Leise ist, ist er jedoch laut, so kann er lebendiger klingen. Kann!
Das selbe kann aber auch mit einem Speaker passieren, das er leise nicht so gut gefällt, als wenn er richtig angefahren wird.
Mit der Zerreigenschaft hat das nicht unbedingt was zu tun. Eine Zerre bekommt man auch mit etwas mehr Watt und einem vernüftigen Master Regler.

Ja, auch eine 5 oder 1 watt Röhre kann verdammt laut sein. Gerade dann, wenn man Zerren möchte und keinen MasterVolume zur verfügung hat. Man kann unterscheiden in Vorstufenzerre und Endstufenzerre. Eine Endstufensättigung (Zerre) wirst du bei Zimmerlaustärke nicht so einfach hinbekommen. Aber, die "modernen" Amps nehmen die Zerre eh aus der Vorstufe und haben dann einen Master. Es kommt also auch ein wenig darauf an, was, für eine Zerre du möchtest.

Soll aber auch Transen geben die sich gut anhören ;) :). Nur mal so, nebenbei.

Die alten RöhrenAmps hatten damals keinen Master und mussten sehr laut gespielt werden um in die Zerre zu kommen, das war dann eine Endstufensättigung. Die alten Transen hörten sich, damals, kalt an. Die Zerre meist nicht so harmonisch, oftmals mit einem Rasierapparat verglichen. Die Zeiten haben sich geändert.

Am besten ist alles Mögliche antesten und selber hören.
Du willst nur nen Amp und ich quatsche dir ein Klavier an die Backe :D. Sorry, hoffe ich mache es nicht verwirrender für dich, als es vielleicht ohnehin schon ist.

EDIT: Ich habe mal nen bißchen gelesen. Der Orange Micro Terror, soll wohl sehr laut sein. Das hängt aber nicht unbedingt von dem Watt ab. Sondern von der Empfindlichkeit des VolumePotis. Bei einigen gehts halt nur Still und dann gleich laut, wenn man nicht sehr sehr gefühlvoll dran geht. Bei Anderen ist dann das Volume besser einstellbar, besser dosierbar. Ich hatte auch schon Amps die 20 watt und mehr hatten und trotzdem ganz leise konnten.
Musst halt mal selber Probieren, wie Du damit klar kommst ;) .

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Pit73
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Re: Wechsel von Fender Mustang auf.... ?

Erstellt: von Pit73 » 28.01.2016, 23:04

WOW DANKE !!

Ich denke, da werde ich wohl mal bestellen müssen, um daheim in aller Ruhe zu testen:

Micro Terror mit der PPC 108er Box evtl noch der Harley Benton 112er
Orange Crush 20 (RT)
Roland Cube 20 GX oder der 40 GX
Fender Champion 40
Bugara V5
evtl. den Blackstar HT1 Combo, der aber über Budget ist
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Re: Wechsel von Fender Mustang auf.... ?

Erstellt: von Dietmar » 29.01.2016, 23:03

Ich denke es bringt nichts, einen Transistor-Modeling-Amp gegen einen anderen (und dann noch in einer ähnlichen Preisklasse) zu ersetzen. Insofern fände ich z.B. die Roland Cubes keinen wirklichen Fortschritt gegenüber dem Mustang. Man muss den Mustang ja auch gar nicht mit dem PC und der Fuse-Software verwenden. Ich finde er hat schon echt gute 24 Presets ab Werk. Davon hat man dann schnell 4-5 Favoriten, auf die man immer wieder zurückgreift. Das ist doch alle Male besser, als wenn man von vornherein nur 6 zur Auswahl hat. Deshalb wäre hier ein Wechsel auf Röhre sinnvoller um wirklich einen Schritt nach vorne zu machen. Das Budget ist allerdings recht knapp dafür.

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Re: Wechsel von Fender Mustang auf.... ?

Erstellt: von everyBlues » 30.01.2016, 10:50

Naja,
ich möchte auch noch einmal meinen senf dazu geben :)

Ein Transistor- Modeling, ist, zumindest nach meiner Definition, ein rein analoger Amp( Transistor). Das wäre zB. der Fender Champion 20/ 40/ 100 ( soweit mir bekannt), mal abgesehen davon, dass seine Effekte digital sind. Der Mustang ist ein digitaler Modeling Amp, die digitalen Signale werden aber zum Schluß mit Transistor verstärkt, hörbar gemacht.

Die Roland Cubs, die ja auch immer wieder hoch gelobt werden, sind, soweit ich weiß digital. Aber, es fällt die ganze PC/ Software Spielerei die ja eigentlich nur ablenkt und bei einigen Unruhe reinbringt, weg.
Mir gefallen auch die Werkseinstellungen des Mustangs nicht, weshalb ich persönlich Alles am PC verändert hatte. So wie mir, geht es sehr vielen. Hinzu kommt, dass man viele Änderungen beim Mustang, die am PC vorgenommen wurden, nicht einfach so ohne PC wieder rückgängig machen kann.
Also es bestehen da schon Unterschiede. Zumal es ja auch hörbare Unterschiede gibt.

Über den Orange Micro Terror hatten wir ja schon gesprochen. Das ist ein Hybrid, vorne Röhre, hinten Transistor.
Die Anderen sind dann Voll-röhren, soweit ich das jetzt sehen konnte.
EDIT. ; der Bugara V5 hat wohl in der Endstufe eine Röhre, ob er Vorn auch eine hat, weiß ich jetzt nicht.
Für mich macht es keinen wirklichen Sinn, bei einem Hybriden die Röhre hinten zu bauen. Was aber keines falls heißen soll, das es falsch ist, oder nicht gefallen kann.

Zur Röhre. Es gibt preiswerte Röhren die gefallen können. Das muss nicht teuer sein. Ich verstehe gar nicht warum sich der Röhrenmythos so hartnäckig hält. Es ist längst nicht gesagt, dass ein Wechsel auf Röhre ein Schritt nach Vorn ist. Es ist auch nicht gesagt dass eine Röhre "besser" ist als alles andere, nur weil's ne Röhre ist.
Es gibt auch Röhren, die sich in meinen Ohren, nicht so gut anhören. Und bei denen man die wohlgepriesene Dynamik nicht finden wird u.s.w
Gut ist, was einem gefällt und passt. Vollkommen unabhängig vom Label, vom Preis und Technik. Gitarre rein, hören, und wenns Klick macht, dann macht es Klick. Keiner der aufgezählten Amps muss schlecht sein, wenn sie technisch in Ordnung sind, und, wenn sie Demjenigen der Kauft, wirklich gefallen.

Ich möchte mal einen alten, vor kurzer Zeit verstorbenen, Bluser als Bs. nehmen. BB King! Was man bei Ihn gehört hat, war ein Transistor Amp ;). Keine Röhre. Gut, ja, er war alles andere als ein Metal Spieler :D.

1-2 Amp Töne die richtig gut gefallen und laune machen, sind für mich alle mal besser als 24 oder mehr die gerade mal so lala sind. ;)

Nee. einen habe ich noch :D. Wirkliche Fortschritte macht man doch nicht weil man sich einen neuen Amp kauft, sondern wenn man Gitarre spielen übt. Und das kann man mit jedem der aufgezählten Amps. Wenn der Amp aber richtig gut gefällt, dann macht das Üben halt mehr Spass.

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Re: Wechsel von Fender Mustang auf.... ?

Erstellt: von everyBlues » 30.01.2016, 12:20

Pit73 hat geschrieben:WOW DANKE !!

Ich denke, da werde ich wohl mal bestellen müssen, um daheim in aller Ruhe zu testen:

Micro Terror mit der PPC 108er Box evtl noch der Harley Benton 112er
Orange Crush 20 (RT)
Roland Cube 20 GX oder der 40 GX
Fender Champion 40
Bugara V5
evtl. den Blackstar HT1 Combo, der aber über Budget ist


Aso.. hierzu möchte ich auch noch mal was erwähnen.
Ich denke, bei deiner Auswahl, solltest du wirklich einmal in einem Großen Fachgeschäft schauen. Die sollten eigentlich alles da haben. Dann kannst du auch direkt vergleichen.
Denn Alles auf einmal bestellen ist teuer. Und nach und nach macht auch keinen wirklichen Sinn.

Ich bestelle zwar auch ganz gerne, weiß dann aber auch was ich möchte. Liegt mir das dann nicht, schicke ich es auch schon mal zurück. Das ist aber schon etwas anders als wenn man eine solche "große" Auswahl trifft.
Also, wenns dir möglich ist, gehe in ein vernünftigen Fachhandel, der groß genug ist um alles vor Ort zu haben.

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Re: Wechsel von Fender Mustang auf.... ?

Erstellt: von ZeroOne » 30.01.2016, 13:19

everyBlues hat geschrieben:Es ist längst nicht gesagt, dass ein Wechsel auf Röhre ein Schritt nach Vorn ist. Es ist auch nicht gesagt dass eine Röhre "besser" ist als alles andere, nur weil's ne Röhre ist.


Das ist auch immer ein Punkt, der mir persönlich mehr oder minder sauer aufstößt. Am Ende des Tages sind Röhrenamps ne ziemlich veraltete Technik. Sie sind höllen schwer und im vergleich zu Transistoramps recht empfindlich was Erschütterungen, Temperaturwechsel etc angeht... Und meistens recht teuer. Das sind alles Gründe, die meiner Meinung nach gegen Röhrenamps sprechen.

Dafür spricht aber halt, dass teilweise Sounds kreiert wurden, die schon einen gewissen Legendenstatus haben. Nehmen wir den altehrwürdigen Vox AC30, den Fender Twin Reverb, Marshall Plexi, Peavey 5150 oder den Mesa Dual Recto, um auch mal tatsächlich nen breites Spektrum an Stilen abzudecken. Der Krux an der Sache ist allerdings, dass diese Monster, die sich zu Klassikern etabliert haben, wirklich nichts mit diesen 5 Watt tröten zu tun haben. Der Mythos "Röhre" kommt halt von den großen, zurecht beliebten Dingern und nicht von den kleinen Tischhupen.

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Re: Wechsel von Fender Mustang auf.... ?

Erstellt: von everyBlues » 30.01.2016, 15:27

ZeroOne hat geschrieben:
everyBlues hat geschrieben:Dafür spricht aber halt, dass teilweise Sounds kreiert wurden, die schon einen gewissen Legendenstatus haben. Nehmen wir den altehrwürdigen Vox AC30, den Fender Twin Reverb, Marshall Plexi, Peavey 5150 oder den Mesa Dual Recto, um auch mal tatsächlich nen breites Spektrum an Stilen abzudecken. Der Krux an der Sache ist allerdings, dass diese Monster, die sich zu Klassikern etabliert haben, wirklich nichts mit diesen 5 Watt tröten zu tun haben. Der Mythos "Röhre" kommt halt von den großen, zurecht beliebten Dingern und nicht von den kleinen Tischhupen.


Naja, auch ne kleine "Tischhupe" :lol:, kann sich ja gut anhören. Kommt halt auch immer auf den Geschmack des jeweiligen Gitarristen oder Zuhörer an. Obwohl man da nicht mit den von dir genannten vergleichen sollte.
Einige Musiker haben aber auch kleine Amps, zb. in studios verwendet. Ich denke da zB. an den legendären Pignose, klein, aufklappbar, transe. Auch mit sowas wurden Sounds kreiert. EDIT. Schaut was da heutzutage für Preise aufgerufen werden: Unfassbar!
http://www.amazon.de/Pignose-7-100-Lege ... nose+7-100
Oder denken wir mal an Keith Richard, der einfach einen alten Kassettenrecorder genommen hat, den er im Studio übersteuerte. ;)
Wer hat's gemerkt, gehört ?

Mir persönlich gefallen aber auch längst nicht alle alten Sound Kreationen, auch die von legendären Amps nicht. Aber Du hast sicherlich recht, viele Amps haben Kultstatus. Sind aber im Grunde genommen auch nur Amps. Teilweise aus einer Zeit wo es keine Alternativen gab, oder nicht so viel an Auswahl. Die Digitale Technik war längst nicht, und die meisten Transen tönten furchtbar und waren vom Spielgefühl anders.
Wer aber genausolch einen alten, legendären Amp haben möchte, wird wohl einiges an Geld hinlegen müssen.
Oder sich halt einen Modeling Amp zulegen und damit versuchen möglichst nahe ans Original ranzukommen.

Meine Betrachtungsweise ist jedoch eine ganz andere. Mir geht es lediglich darum, ob der Ton gefällt. Mir ist es egal, wie, wer, wann, wo seinen Ton kreierte. Ich bin längst davon weg, sowas mit einander zu vergleichen. Früher habe ich das auch gemacht und wollte unbedingt möglichst nahe ans Orginal dran reichen. Aber wozu?
Eine Röhre muss nicht schlecht sein, wenn auch veraltet, aber es gibt halt heutzutage gute bis sehr gute andere Möglichkeiten. Die nicht schlechter sind, b.z.w gleiche oder zumindest sehr ähnliche Eigenschaften aufweisen ( auf das Hören und spielen bezogen)

Dietmar
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Re: Wechsel von Fender Mustang auf.... ?

Erstellt: von Dietmar » 30.01.2016, 17:18

Mir gefallen auch die Werkseinstellungen des Mustangs nicht, weshalb ich persönlich Alles am PC verändert hatte. So wie mir, geht es sehr vielen. Hinzu kommt, dass man viele Änderungen beim Mustang, die am PC vorgenommen wurden, nicht einfach so ohne PC wieder rückgängig machen kann.

Doch, man kann den Mustang ganz einfach auf die Werkeinstellungen zurücksetzen.
Außerdem, seid doch froh dass man beim Mustang flexibel ist, wenn einem die Werkseinstellungen nicht gefallen.
Ich verstehe noch nicht ganz, dass es besser sein soll, sich einen Amp mit weniger Möglichkeiten anzuschaffen.
Was hat man denn dann für Optionen, wenn einem die wenigen vorhanden Presets nicht gefallen?
Ich stimme aber zu, am besten in den Laden gehen und so lange ausprobieren bis es passt.

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Re: Wechsel von Fender Mustang auf.... ?

Erstellt: von everyBlues » 30.01.2016, 17:32

Dietmar hat geschrieben:Doch, man kann den Mustang ganz einfach auf die Werkeinstellungen zurücksetzen..


Ja das weiß ich. Aber man setzt dann alles zurück, da liegt das Problem. Wenn Du zb. einen Effekt, oder Cabinett, simulation am PC zuschaltest, wie nimmst du das dann wieder aus deinem Presset raus, ohne PC oder Laptop und Software? Wie schaltest du den Mittenregler Ohne PC?
Usw...

Dietmar hat geschrieben:Ich verstehe noch nicht ganz, dass es besser sein soll, sich einen Amp mit weniger Möglichkeiten anzuschaffen.


Nein es ist nicht besser, es ist anders!
Pit73 kommt ja nun nicht so zurecht mit seinem Mustang. Da kann es dann schon, für Ihn, besser sein.

Von deinem Standpunkt aus, verstehe ich aber deinen Rat zu einer Röhre nicht. Damit hat er doch auch nicht soooo viele Möglichkeiten. Was ist, daran, also besser?

Dietmar
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Re: Wechsel von Fender Mustang auf.... ?

Erstellt: von Dietmar » 30.01.2016, 17:48

Na ja, man kann ja mit der Fuse Software jederzeit ein Backup aller Presets machen. Wenn man dann etwas verändert kann man jederzeit auf den alten Stand zurück gehen. Klar, das geht nur mit PC/Laptop. Belassen wir es doch einfach dabei, dass Pit73 seinen persönlichen Favoriten im Laden finden soll.

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Re: Wechsel von Fender Mustang auf.... ?

Erstellt: von everyBlues » 30.01.2016, 17:57

Ja, das ist wohl das beste.

@ Pit
erzähle uns dann mal wie es war und für was du dich entschieden hast.
Ansonsten, viel Spass, solltest du in einen Laden stöbern gehen. Wirst schon das, für dich, richtige finden.

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Pit73
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Re: Wechsel von Fender Mustang auf.... ?

Erstellt: von Pit73 » 01.02.2016, 12:21

Hallo,

morgen liefert das große T mir den Micro Terror zusammen mit der Orange Box (PPC108) und der HB 112. Ich steh irgendwie auf den Orange Sound.

Hab gestern noch den Fender Champion 20 bzw den 40 Soundmäßig gehört. Gefällt mir auch gut. Hier wäre interessant, Vielleicht teste ich die beiden auch noch , der 40er kostet ja nicht viel mehr, aber für zu hause im 2 Familienhaus ??? mhh
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Re: Wechsel von Fender Mustang auf.... ?

Erstellt: von everyBlues » 01.02.2016, 16:04

Pit73 hat geschrieben:Hab gestern noch den Fender Champion 20 bzw den 40 Soundmäßig gehört. Gefällt mir auch gut. Hier wäre interessant, Vielleicht teste ich die beiden auch noch , der 40er kostet ja nicht viel mehr, aber für zu hause im 2 Familienhaus ??? mhh


Der 40 hat einen 12" Speaker. Der 20 hat einen 8". Nur der 20er hat halt nur einen Kanal, den Voice, der Cleankanal, den der 40 hat, fehlt beim Kleinen. Beide sind hinten offen (wenns interessiert).

Zu deiner Frage. Ja, man kann! den 40 auch in einem Mehr- Familienhaus spielen ohne die Nachbarn zu stören. Der 40 den ich, angetestet habe, fängt ab 2 an zu tönen. Ist die Gitarre am Volume runtergeregelt dann auch noch bei 3-4, leise. Bei aufgerissener Gitarre kann es allerdings bei 3-4 schon zu laut sein. Also der kann laut! (zumindest in der Wohnung. Im Band-kontext habe ich da nichts probiert).

Aber nun Teste erstmal den Orange, vielleicht willst du dann auch gar nichts anderes mehr. Der Orange ist bestimmt auch ein interessanter Amp. Und es kann gut sein, dass der Orange leiser kann, als der Champion. Musst halt testen.

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Re: Wechsel von Fender Mustang auf.... ?

Erstellt: von Pit73 » 02.02.2016, 21:37

So heute kam der Micro Terror samt der PPC 108 und der Harley Benton 112 (nicht die Vintage).

Das Auspacken war ein Erlebnis.

Die Orange Box ist echt klein, aber dann kam er - der Micro Terror. Der ist Janosch kleiner. Aber sieht richtig gut aus.

Die Verarbeitung der beiden Produkte ist echt super und genauso sehen sie auch aus.

Dann kam die HB Box, ein Ungetüm im Vergleich zur Orange.

So alles angestöpselt und ......., Boah ist der laut und ich habe zuerst die Orange dran. Clean klingt der echt super. Da geht auch die Lautstärke noch, dann aber Gain hoch, Volume an der Klampfe hoch und bäm, das knallt. Aber geil . Der klingt einfach nur super. =(=))=

So jetzt die HB dran, hier Kürze ich ab. Klingt gut, aber die kleine Box ist genauso (mein Empfinden). Außerdem sieht die Orange mit dem Terror oben drauf nur geil aus . Und das sagt sogar meine Frau!!!!! :D

Leider hab ich keinen großen Kopfhörer Adapter, so konnte ich das nicht testen. :?

Ich schicke die HB zurück und bin am überlegen ob, ich mir den Crush 20 RT noch zum testen holen soll evtl noch den Marshall MG 30 CFX.

Aber der kleine ist einfach nur der Hammer ))-))
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Re: Wechsel von Fender Mustang auf.... ?

Erstellt: von everyBlues » 06.02.2016, 09:40

Pit73 hat geschrieben:Ich schicke die HB zurück und bin am überlegen ob, ich mir den Crush 20 RT noch zum testen holen soll evtl noch den Marshall MG 30 CFX.
Aber der kleine ist einfach nur der Hammer ))-))


Cool, sind dann die Amps die wir als B-Ware billiger abgreifen können ;). Nee, im ernst, hast du echt kein Geschäft in deiner Nähe?

Aber Glückwunsch zum Amp und viel Spass mit dem Teil.

Marshall ist nicht soo mein Ding, daher habe ich den MG 30 nie angetestet. Was aber den MG 30 angeht, habe bisher nichts Gutes drüber gelesen. Selber testen ist natürlich besser.

Du kannst ja weiterhin berichten, ich lese es gerne.

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Re: Wechsel von Fender Mustang auf.... ?

Erstellt: von Pit73 » 06.02.2016, 12:19

Hab heute mal die 2 bestellt.

Der Micro Terror ist echt geil, aber Hammer laut. Meine Frau meinte nur: warum willst du noch mehr testen der klingt doch gut und vor allem sieht der richtig gut aus !

Na mal schauen, halt euch auf dem Laufenden. Der Crush interessiert mich fast sogar mehr als der Marshall.
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Re: Wechsel von Fender Mustang auf.... ?

Erstellt: von everyBlues » 06.02.2016, 13:14

Pit73 hat geschrieben:Der Micro Terror ist echt geil, aber Hammer laut. Meine Frau meinte nur: warum willst du noch mehr testen der klingt doch gut und vor allem sieht der richtig gut aus ! .


Manchmal, aber nur manchmal :lol:, haben unsere Frauen recht. Deine vielleicht auch?


Pit73 hat geschrieben:Na mal schauen, halt euch auf dem Laufenden. Der Crush interessiert mich fast sogar mehr als der Marshall.


Glaubst Du dass da solch ein großer Unterschied, von der Lautstärke her, zwischen micro Terror und Crush besteht?

Es gibt die Möglichkeit, wenn man einen FX-Loop hat, also ein Effektweg, dort eine Volumenbox einzuschleifen. Solch eine Box kostet nicht die Welt, und ist vom Prinzip her nichts anderes als ein zusätzlicher Volumenregler. Ich habe das bei meiner Vollröhre so gemacht (obwohl nicht nötig) und es funktioniert recht gut. Auch wenn ich alle Regler auf Rechtsanschlag habe, also voll auf, kann ich an der Volumenbox zu Schlafzimmerlautstärke drosseln. Solch eine box kann aber den Ton etwas verändern. Schau mal bei Ebay rein, ob du dort etwas findest, wenn es für dich in frage kommt.

Eine andere Möglichkeit ist wohl, die ich aber nicht selber probiert habe, ein VolumenPedal zu benutzen. Darüber, kann dir aber der Eine oder Andere, hier an Board, mehr erzählen als ich.

Edit: Noch eine Möglichkeit ist, zwischen Amp und Box ein Powersoak zu schalten, die Dinger sind aber recht teuer und du musst unbedingt auf die Ohm-Angabe deines Amps achten.
( Also mach das nicht mit einer Volumenbox, die gehören nicht an dieser stelle!)

Vielleicht kannst Du ja mit der einen oder anderen Möglichkeit deinen Orange Micro Terror behalten und trotzdem leise spielen.

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Re: Wechsel von Fender Mustang auf.... ?

Erstellt: von Pit73 » 10.02.2016, 11:02

So also gestern kamen die 2 anderen Amps (MG 30 CFX und der Crash 20RT). Erster Eindruck von beiden ist, dass sie sehr gut aussehen und verarbeitet sin.

MG 30 CFX:

Groß und schwer ist das Ding. Wenn ich ihn einschalte, rauscht er ganz schön. Gefällt mir gar nicht. Der Input für die Gitarre ist leichtgängig , man meint, der Stecker rutscht gleich wieder raus, aber er hält.

Kanäle

Clean und Crunsh klingt der MG echt toll. Mit den beiden Overdrive Kanälen da weiß ich noch nicht so recht. Der OD1 ist noch OK, aber der OD 2 rauscht bei Master auf 2, das nervt.

Orange Crush 20RT:

kleiner und leichter als der MG, aber auch nur ein 8" Speaker. Hier ist der Input mit etwas widerstand und auf der rechten Seite angebracht. Nicht so toll, dass der Powerschalter hinten ist.

Clean: bis zum ersten Strich des Cleanreglers tut sich nix, dann aber . Er klingt gut.

Dirty: hab den Eindruck, dass der Micro Terror besser klingt.

Fazit nach der ersten Testrunde: TOTALE VERWIRRUNG
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Re: Wechsel von Fender Mustang auf.... ?

Erstellt: von Pit73 » 10.02.2016, 12:31

Ist das Rauschen normal beim MG ? Liegt das an den 30 Watt, den 10" Speaker ?
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Re: Wechsel von Fender Mustang auf.... ?

Erstellt: von ZeroOne » 10.02.2016, 12:38

Pit73 hat geschrieben:Ist das Rauschen normal beim MG ? Liegt das an den 30 Watt, den 10" Speaker ?


Liegt am Verstärker, schalt mal sowas wie nen peavey 6505 ein, das Ding ist im Leerlauf laut wie nen Fön. Abhilfe schafft hier ein noisegate vor allem im loop

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Re: Wechsel von Fender Mustang auf.... ?

Erstellt: von Pit73 » 10.02.2016, 13:13

ah ok, danke.

So, jetzt bin ich fertig mit testen:

auch wenn mich jetzt viele für verrückt erklären und ich auch den Orange Sound mag, es wird der Marshall (nicht wegen dem Namen).
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Re: Wechsel von Fender Mustang auf.... ?

Erstellt: von ZeroOne » 10.02.2016, 13:35

Dann sei mir noch folgende Frage gestattet? Warum überhaupt? ^^

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Re: Wechsel von Fender Mustang auf.... ?

Erstellt: von Pit73 » 10.02.2016, 13:57

Was ?
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Re: Wechsel von Fender Mustang auf.... ?

Erstellt: von ZeroOne » 10.02.2016, 14:06

Was nun die Motive für den Marshall sind. Ich könnte bis jetzt nur heraus lesen, dass sich einige Sachen eher stören. Ich bin lediglich neugierig, was dich doch jetzt so überzeugt hat

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Re: Wechsel von Fender Mustang auf.... ?

Erstellt: von everyBlues » 10.02.2016, 15:48

Also mich wundert deine Entscheidung auch, Pit. Ich hätte jetzt, nach dem was du geschrieben hast, eher auf den Micro Terror getippt.
Der Marshall schneidet doch bei dir eher schlecht ab. Mich interessiert es auch, warum der Marshall?

EDIT: Bist du mit dem Orange micro terror nicht etwas flexibler in der Speakerwahl?

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Re: Wechsel von Fender Mustang auf.... ?

Erstellt: von Dietmar » 10.02.2016, 19:02

Fazit nach der ersten Testrunde: TOTALE VERWIRRUNG

Ja, offensichtlich.
Bei uns auch. ::::)(

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Re: Wechsel von Fender Mustang auf.... ?

Erstellt: von Pit73 » 10.02.2016, 20:13

So, jetzt meld ich mich nochmal.

warum es letztendlich der MG 30 CFX wurde:

habe einige Songs mit verschiedenen Einstellungen gespielt und mir gefiel der Klang von der Kiste. Das Rauschen habe ich durch diverse Einstellungen etwas in den Griff bekommen. Der Micro Terror stand bei mir jetzt gut eine Woche und wurde ausgiebig getestet, aber irgendwie war die Anfangseuphorie nachgelassen (soundmäßig).
Der Crash ist klanglich wie der Micro Terror, nur besser bzw. einfacher ein zu stellen. Aber auch hier, je länger ich spielte, desto mehr verflog die Orange Euphorie.

Dies war/ist beim MG nicht so, vor allem gefällt mir der cleane Kanal.
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Re: Wechsel von Fender Mustang auf.... ?

Erstellt: von everyBlues » 11.02.2016, 12:55

Na dann viel Spass mit deinem neuen Amp. Manchmal ist es halt so, dass die erste Anfangseuphorie nachlässt.
Vermute auch mal, der Marshall wird nicht dein letzter Amp sein ;)

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Re: Wechsel von Fender Mustang auf.... ?

Erstellt: von Pit73 » 11.02.2016, 17:36

Ohweh du machst mir Mut. Hoffe, dass der mir eine Weile reicht, oder meinst nicht ?

In diversen Foren wird er ja nicht gerade gelobt, aber komischerweise immer von denen, die ihn gar nicht haben bzw. die alte Serie hatten
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Re: Wechsel von Fender Mustang auf.... ?

Erstellt: von ZeroOne » 11.02.2016, 18:00

Die neue Serie kenne ich persönlich (leider) noch gar nicht. Die alten Serien zählen aber wirklich zu dem allerschlechtesten, was ich jemals hören musste ;). Muss ja nicht auf deine Neuanschaffung zutreffen. Ob das nun der letzte Amp ist kommt natürlich auf die eigenen Ansprüche an, für Daheim mag es reichen, im Proberaum (wenn ne Band kommt) säuft das Ding halt ab. Mir persönlich reicht Zuhause schon ein popeliger MicroCube, im Proberaum oder aufgenommen wär das ganze aber nicht mein Fall.

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Re: Wechsel von Fender Mustang auf.... ?

Erstellt: von everyBlues » 11.02.2016, 21:54

Pit73 hat geschrieben:Ohweh du machst mir Mut. Hoffe, dass der mir eine Weile reicht, oder meinst nicht ?


Weiß ich nicht. Vermute halt nur, dass nicht. Über Ton-geschmack lässt sich ja nicht streiten, da hat jeder einen anderen und es gibt dort kein "Gut" oder "Schlecht". Was für mich aber schon ein Ausschlusskriterium wäre, ist das Rauschen. Gerade im Zimmer, bei geringer lautstärke, ist es für mich ein no go.
Und es kann natürlich gut sein, dass du dir auch diese Kiste irgentwann überhörst.
In einem solchen Fall, ist dann ein Modeller vielleicht doch interessanter. Weil man eben halt die "Amps" wechseln kann. Muss ja kein Mustang sein, gibt ja noch andere.
Ich bin ja eh kein Marshall Fan, aber, davon abgesehen, Marshall scheint in dieser Preisklasse nicht gerade Vorn mitzuspielen.

Aber, du musst das wissen, dir muss er gefallen, das ist wichtig.

Lass dich nicht irre machen ;) :D. Nachher weißt gar nicht mehr was du nehmen/ bzw behalten möchtest.

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Re: Wechsel von Fender Mustang auf.... ?

Erstellt: von Dietmar » 11.02.2016, 22:28

Wirklich sehr amüsant, wie ihr den Marshall schlecht geredet habt.
Nicht, dass ich ihn beurteilen könnte.
Aber es liegt doch wohl auf der Hand, wie die Geschichte nun weiter geht.

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Re: Wechsel von Fender Mustang auf.... ?

Erstellt: von ZeroOne » 11.02.2016, 23:48

DIESEN Marshall hat niemand schlecht geredet, den kennt ja auch keiner ;)

Ich hab ja wenigstens noch so ne goldene Kiste mit dem weißen Schriftzug Daheim stehen, nen Valvestaste, der mir zwar immernoch gut gefällt, den ich aber dennoch quasi niemals einschalte... Ich hab ja den MicroCube ;)

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Re: Wechsel von Fender Mustang auf.... ?

Erstellt: von Pit73 » 13.03.2016, 15:42

So jetzt habe ich mich lange nicht mehr gemeldet. Sorry.

Den MG 30 hab ich wieder zurückgeschickt, da mir die Nebengeräusche echt auf den Nerv gingen. Ja ich bin bekloppt und was ich noch schlimmer finde: total verwirrt und amplos.

Hinzu kommt, das ich gerade in die Blues-Welt eintauche, gefällt mir sehr gut.

Ich weiß langsam echt nicht mehr weiter. Habe einiges angespielt und bin verwirrter, vielleicht habe ich auch in die falsche Richtung getestet ?

Modeling möchte ich nicht mehr. Röhre zu laut für zuhause ? Kopfhöreranschluss wäre super, oder kann man das mit externem Gerät nachrüsten?

Danke für euer Verständnis
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Re: Wechsel von Fender Mustang auf.... ?

Erstellt: von Orudila » 13.03.2016, 16:39

Nur mal so ne Frage am Rand ... Hast du am Mustang schonmal über die Fender Fuse Software custom Presets geladen und angespielt? Hab mich da letztens mit beschäftigt und interessante Resultate rausgeholt.

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Re: Wechsel von Fender Mustang auf.... ?

Erstellt: von Pit73 » 13.03.2016, 17:15

Ja hatte ich, war aber mit dem Amp nie wirklich zufrieden.
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