Kaufberatung Marshall oder Fender

Online-Ratgeber
von Vik1499
#365551
Hallo,
ich habe vor mir nen neuen amp zu holen aber kann mich nicht entscheiden.
Entweder der Marshall MG50CFX oder der Fender Mustang III v2
Ich hoffe ihr könnt mir was zu den beiden Amps sagen, bin aber auch für andere Amps in dieser Preisklasse offen :)

Vielen Dank im Vorraus
Viktor
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von Software-Pirat
#365552
Der Fender ist ein Modelling-Amp mit allen Drum und Dran, der Marshall einfach nur ein Transistor-Amp. Vereinfacht gesagt, der Fender hat mehr Sounds an Bord, für den vollen Funktionsumfang sollte man ihn aber mit einem PC verbinden. Geschmacksache.
Alternative: Der Vox VT40+ --> https://www.thomann.de/de/vox_vt40.htm
oder der Fender Champion 100 --> https://www.thomann.de/de/fender_champion_100.htm (oder die leistungsschwächeren Vertreter)
von everyBlues
#365560
Der Unterschied zwischen fender Mustang und fender Champion, liegt u.a. auch in der Schaltung.
Die Mustang serie sind Digitale Modeling Verstärker. Die Champion Serie, sind auch Modeling Amps, aber analog. Der Fender Champion ist also ein reiner Transistoramp. Lediglich die Effekte, die er an Board hat, sind Digital.
Beide Amps haben auch marshall simulationen an Board. Du hättest also "Marshall" und Fender.

Will man am PC mit software rumspielen, dann ist der Mustang vllt. gut. Will man jedoch nur Gitarre spielen, dann rate ich eher zum Champion. Wobei der 100 schon sehr groß ist. Ich denke der fender Champion 40, mit seinem 12" speaker reicht vllt. aus. In der Wohnung auf alle Fälle. Spielereien mit software und Abspeichern von Pressets, sind mit dem Champion nicht möglich ( aber wer braucht das schon :D ;))
EDIT.: Ab Mustang III kann man allerdings vieles direkt am Amp einstellen, was man bei den Kleineren I Und II am PC machen muss ( soweit ich mich erinnern kann)
Allerdings, die Champion serie ist nicht schlecht, aber er reagiert nicht immer sehr dynamisch auf den Anschlag, oder auf dem Gitarren volume Poti. Ansonsten nicht schlecht, antesten lohnt. Ab Champion 40 sind auch zwei Kanäle vorhanden. Ein Cleaner und ein Voice (amp simulationen). Das Ding hat 7 fender amp simulationen an Board ( den super sonic mitgezählt), und 3 oder 4 Britische Amps. Von Old School bis Modern.
Ob die Ampsimulationen gut sind, muss halt jeder für sich selber entscheiden.
2er Foot switch kann man ebenfalls anschließen für kanalwechsel und Effekte. Musst aber aufpassen, es sind nur fender 2er footswitch angesagt ( ca 28 euro). Andere sind nicht unbedingt kompatibel, funktionieren also nicht einwandfrei am Champion. Die Champions sind hinten Offen, die Mustangs, erst ab IIIer.

So viel zu den von dir und Software-Pirat genannten Fenders. Zu Marshall kann ich jetzt nichts sagen.
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von phunky
#365566
Also die Entscheidung zwischen den beiden ist leicht. Fender. Da fände ich interessant zu wissen, wie der Marshall überhaupt auf die Auswahlliste kommt ;)
Nicht dass wir uns falsch verstehen, ich hab nichts gegen Marshall, aber die MG-Serie ist einfach nix.

Ich würde mir mal die Blackstar ID-Serie anschauen. Oder wenn's nur für zuhause ist, die Yamaha THR10. Das sind meines Erachtens die besten Modellingamps in ihrer Liga. Mustang ist aber auch gut. Von VOX VT+ (und erst Recht den Plastiknachfolgern) würde ich allerdings die Finger lassen. Find ich nicht so doll. Aber wie immer, ausprobieren und die eigenen Ohren entscheiden lassen!
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von Chavez
#365568
phunky hat geschrieben:... aber die MG-Serie ist einfach nix.
Meiner Erfahrung nach stimmt das. Ich hab mir damals den MG 15 CD mal geholt. Viel zu schnell gekauft und vom Namen blenden lassen. Wenn Marshall nicht einige Schippen draufgelegt hat in der Zwischenzeit würd ich die Finger davon lassen.
Der 15er klingt sehr steril und wenn man in den Gainkanal schaltet ist der Regelweg vom Gainregler alles andere als differenziert.

Deine Auswahl läßt vermuten das du schon etwas mehr Dampf brauchst. Da ist phunky's Tip mit der Blackstar-Serie gut.
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von phunky
#365577
Weil er im Leerlauf rauscht?! Da machen meine Röhrenamps aber doch deutlich mehr Krach.

Aber gut, jeder hört mit seinen eigenen Ohren. Muss man halt ausprobieren. Das gilt ja eh immer.
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