Zusammenhang von Tonleitern und Akkorden

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Fannyture
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Zusammenhang von Tonleitern und Akkorden

Erstellt: von Fannyture » 14.08.2015, 15:19

Hallo :)
Ich habe in diesem Jahr begonnen Gitarre zu spielen und frage mich seit geraumer Zeit ob es einen Zusammenhang zu den Akkorden und den Tonleitern gibt.
Also beispielsweise der Akkord A-Dur und der Tonleiter A. Wenn man jetzt zum Beispiel ein Zettel voller Noten hingeklatscht kriegt, bei dem jetzt ein A vorhanden ist, soll man diese Note dann mit dem A-Dur Akkord spielen?
Natürlich beziehe ich das auch auf die anderen Akkorde und Tonleiter.

Wahrscheinlich ist die Frage total doof, deshalb sorry... ^^ aber ich habe wirklich keinen Plan.

LG Fannyture

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submarines
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Re: Zusammenhang von Tonleitern und Akkorden

Erstellt: von submarines » 14.08.2015, 16:33

Es gibt keine blöden Fragen, nur blöde Antworten ;)
Ich weiß nicht, inwieweit du dich darin schon gebildet hast, aber es gibt von jedem Akkord verschiedene "Modelle". Beim A-Dur wären das z.B. der A7 oder Asus4. Im Prinzip ist das so ähnlich wie Dur und Moll.
Hast du jetzt deine A-Durtonleiter und zum Bleistift den Ton D (eben aus der Leiter), dann bekommst du, wenn du den Ton in deinen Akkord einbaust, beim offenen A-Dur greifst du dafür die h-Saite im dritten statt im zweiten Bund, den Akkord Asus4. Der Ton D ist der vierte Ton der A-Durleiter, deshalb die 4 im Akkordnamen. Das " sus" steht für "suspended", was hier soviel bedeutet wie "vorgestellt", d.h die Quarte (vierter Ton) wird vor die Terz (dritter Ton der Leiter, macht einen Akkord zu Dur oder Moll) gestellt bzw ersetzt diese. Aber wahrscheinlich wusstest du das eh schon.
Der Punkt ist, dass du die Töne einer Tonleiter immer in den jeweiligen Akkord einbauen kannst, um so eine Variation von diesem Akkord zu bauen. Die Töne aus der Leiter klingen halt gut zum Akkord. Es ist ja ein Riesenunterschied ob du ein D oder ein Dis in deinen A-Dur einbaust.
Hoffentlich hilft dir das halbwegs weiter. Wenn nicht war das hier eine blöde Antwort und jemand anderes hier antwortet besser.
Gruß Submarines
Nein, meine Gitarre ist nicht verstimmt und klingt auch nicht schief! Ich spiele Free Jazz!!!

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GuitarRalf
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Re: Zusammenhang von Tonleitern und Akkorden

Erstellt: von GuitarRalf » 14.08.2015, 19:47

High

Fannyture hat geschrieben:Ich habe in diesem Jahr begonnen Gitarre zu spielen

Gute Wahl !

Fannyture hat geschrieben:Zusammenhang zu den Akkorden und den Tonleitern

Ja, den gibt es.

Fannyture hat geschrieben:Zettel voller Noten hingeklatscht kriegt, bei dem jetzt ein A vorhanden ist, soll man diese Note dann mit dem A-Dur Akkord spielen?


ehm, also Du bekommst die Note A ( z.B. das gestrichene A , welches mit der ersten Hilfslinie über dem 5 Liniennotensystem dargestellt wird. Desweiteren ist mal angenommen die Notation ist vorzeichenlos, dann erzeugst du diesen geforderten Ton mit einem Hinunterdrücken der hohen E-Saite im 5. Bund und einem einfachen Abwärtsschlag. Pang. Von einem einzigen A einen Akkord abzuleiten ist ein Wagnis. So sagt das A noch nichts über das Tongeschlecht , also Moll oder Dur. Dur Akkorde bestehen aus mehren Noten. Der einfachste Dur-Akkord wird aus der Prime der großen Terz und der Quinte gebildet (1-3-5). Während der einfachste Moll Akkord aus der Prime , der kleinen Terz und der Quinte besteht (1-3b-5). Diese vertikale Anordnung der Noten wird im Prime/Terz/Quinte Fall als vollkommene Harmonie bezeichnet.

Fannyture hat geschrieben:Natürlich beziehe ich das auch auf die anderen Akkorde und Tonleiter.

ok, gut zu wissen, aber ich empfehle hier etwas gebremster an die Sache zu gehen.

submarines hat geschrieben:Der Punkt ist, dass du die Töne einer Tonleiter immer in den jeweiligen Akkord einbauen kannst, um so eine Variation von diesem Akkord zu bauen.

:)

submarines hat geschrieben: Die Töne aus der Leiter klingen halt gut zum Akkord

Das scheint mir in Richtung Improvisation.

Gruß
GuitarRalf
...Die Gitarre ist viel zu sturr, als dass die sänge... Ach, wäre ich doch ein fähiger Musiker...

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