Signature Westerngitarren vs. Dreadnought Gitarren

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Bangor
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Signature Westerngitarren vs. Dreadnought Gitarren

Erstellt: von Bangor » 11.06.2015, 11:23

Hallo in die Runde,

ich habe zwei Fragen an Euch:

1.: Herrscht zwischen einer normalen Dreadnought und einer Signature Westerngitarre grundsätzlich ein Qualitätsunterschied?

2.: sollte man sich das mit eingebaute Stimmgerät sparen und die zusätzlichen Kosten in einer höherpreisige Gitarre investieren, oder schätzt Ihr das eingebaute Stimmgerät als Positiv ein?

Viele Grüße,

Holger
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Hendock
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Erstellt: von Hendock » 11.06.2015, 12:02

1. Nein. Grundsätzlich erstmal nicht. Der Begriff 'Dreadnought' bezieht sich auf die Korpusform, der Begriff 'Signature' darauf, dass irgendein bekannter Gitarrist seinen Namen dafür hergibt, eine nach ihm benannte Gitarre zu bauen. Einen Qualitätsunterschied kann man daraus nicht ableiten.

2. Meinst du wirklich nur ein Stimmgerät oder ein eingebautes Tonabnehmersystem mit integriertem Stimmgerät?
Antwort: Kommt darauf an. Bei einer sehr günstigen Westerngitarre (< 300 €) würde ich auf den Tonabnehmer verzichten. Der kostet den Hersteller nämlich auch Geld, was er woanders an der Gitarre wieder einsparen muss. Außerdem werden dann oft minderwertige Tonabnehmer verbaut an denen man sowieso nicht sehr viel Spaß hat. Bei teureren Gitarren ist das etwas ganz anderes.

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Frank-vt
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Erstellt: von Frank-vt » 11.06.2015, 13:46

1. wurde schon beantwortet. Und eine Signature muß nicht besser sein als eine "normale".

2. Würde nicht nur im unteren Preissegment auf einen Tonabnehmer (in den ist das Stimmgerät immer integriert) verzichten, da die verbauten meist bestenfalls durchschnittlich sind. Würde lieber das Geld in die Qualität der Gitarre investieren. Bei Bedarf (falls man mit der Gitarre auf die Bühne gehen will) dann lieber einen hochwertigeres TA-System nachrüsten.
Zum Aufnehmen ist ohnehin ein Mikro (Groß-/Kleinmembran) besser, da die Abnahme über den TA in der Regel ziemlich Sch.. klingt :D
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Erstellt: von Hendock » 11.06.2015, 13:59

Frank-vt hat geschrieben:Würde nicht nur im unteren Preissegment auf einen Tonabnehmer (in den ist das Stimmgerät immer integriert) verzichten, ...

Mein GL meinte es mal so: Bei günstigen Gitarren auf TA verzichten aus den genannten Gründen.
Bei hochwertigen Gitarren auf TA verzichten, da ein TA hauptsächlich im Probenraum und auf der Bühne gebraucht würde und dafür sei eine teure Gitarre zu schade und ihre Vorzüge würden dort eh nicht zur Geltung kommen. Wenn man eine hochwertige Gitarre im Studio benutzen würde, würde man sie eh mit Mikrofon abnehmen.

Bei einer mittelpreisigen Gitarre sei ein ordentliches TA-System ok.

Was jetzt günstig, mittelpreisig und teuer ist, muss jeder für sich selber herausfinden. ;)

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Erstellt: von Frank-vt » 11.06.2015, 20:02

Mittelpreisig ist für mich so 500 - 1.500,- €, die TA.Systeme sind nach meinen Kenntnissen kaum als höherwertig zu bezeichnen. Selbst das Fishman bei meiner D-16GTE (die liegt über dem vorgenannten Rahmen) würde ich als gerade noch brauchbar bezeichnen, aber gut ist definitiv etwas anderes. Das in meiner 12-Saiter ist... öhm... naja... :? Hatte vor einiger Zeit mal jemand mit einer solchen 6-Saiter (DX) spielen gesehen/gehört und ihn dann gefragt, weil es um Welten anders klang. Der hat das TA-System rausgeschmissen und eins für um 300,- € (weiß leider nicht mehr welches, irgendwas mit Mischung Piezo/Mikro sowas) nachgerüstet. Denke mal das ist die Preisklasse, wo man was Gutes bekommt.
Deswegen für mich immer ohne TA kaufen und wenn, dann ordentlich nachrüsten..

Byside... wäre vllt. hilfreich, wenn der TE schreiben würde, um welche Gitarren es überhaupt geht :D
Zuletzt geändert von Frank-vt am 12.06.2015, 15:09, insgesamt 2-mal geändert.

Bangor
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Erstellt: von Bangor » 12.06.2015, 13:30

Moin,

vielen Dank für die Antworten.
Ich spiele schon seit Jahren mit dem Gedanken, mir einmal eine Westerngitarre zu kaufen und endlich mal spielen zu lernen (oder es wenigstens zu versuchen). Leider kam ich aber aus Zeit- oder Motivationsgründen (oder beides) nie dazu.
Nun fiel mir auf, dass z.B. auf der Shop-Seite von Thomann Dreadnought- oder auch Signature-Gitarren angeklickt werden können und fragte mich, ob das einen qualitativen unterschied macht.
Ich würde nämlich auf Spielereien, die ich eigentlich nicht brauche lieber verzichten und mein Geld (von dem ich eh nicht viel habe) in Qualität investieren.
Ich dachte an eine schwarze Ibanez-Westerngitarre bis 300.-€, weil ich hier schon eine E-Gitarre von Ibanez stehen habe.

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Erstellt: von Frank-vt » 12.06.2015, 15:07

Ibanez ist bei E-Giarren sicher keine schlechte Wahl, bei Akustik würde ich eher drauf verzichten, da sie klanglich eher dürftig sind und meist einen eher klobigen Hals haben (Vorschlaghammermäßig :P - hatte selber mal eine :D). Ähnliches gilt für Fender oder Takamine.
Bei Akustik würde ich eher Cort, Sigma, Baton Rouge und Yamaha empfehlen, die alle ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und einen akzeptablen Klang liefern.
Würde zudem auf eine massive Decke achten, die
Zudem würde ich keine im Inet bestellen, sondern in einen Laden und mir die aussuchen, die mir klanglich am besten gefällt und gut in der Hand liegt.
Und byside... schwarz ist sicher sehr schick, aber willst du putzen oder spielen? :P :D Und ja, ich hatte nauch mal eine :lol:
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Erstellt: von Funplayer99 » 12.06.2015, 23:36

Frank,wieviele Ibanez Akustik hast du schon in der Hand gehabt um diese Argumentation gegen Ibanez in so vielen Posts anzubringen?
Ich hab fast täglich eine alte Ibanez V 500 in der Hand und die ist klanglich mehr als erwachsen.Im Gegensatz dazu klingt eine Martin Pressspangitte wie ein Nudelholz.
Auch was den Halas bei den Ibanez Akustik angeht sind sie eben nicht alle gleich wenn man mit klar kommt und der Sound passt ist doch die Welt in Ordnung.
Für mich ist Martin mitlerweile nix anderes wie Gibson....irgendwelche Gitten auf den Markt werfen und als was für Wunder anpreisen,dabei gab es genau die gleichen Inovationen schon vor langer Zeit bei aderen...wie eben den Hals aus Schichtholz...da war Framus z.b. schon in den 70ern mit auf dem Markt.Und diese HPL Geschichte....da sag ich mal nix zu.;) Martin sollte bei ihrer Tratition bleiben und nicht versuchen auf Biegen und Brechen in den günstigen Sektor vor zu stoßen.....aber das ist nunmal der Markt der stark umkämpft ist und viel Potential hat.
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Erstellt: von Frank-vt » 12.06.2015, 23:58

Wenn du eine alte Ibanez hast, dann mag sie ja gut sein. Und ich vermute mal, das die neu nicht nur 2-300,.- € gekostet hat? Alte Takamine sollen auch anders sein, als das was in letzter Zeit gebaut wird. Irgendwie haben für mich diese Marken den Zug der Zeit verpaßt. Wenn ich in Läden gehe, nehme ich immer eine Reihe Gitarren in die Hand. Ibas sind es mindestens um die 15 im Laufe der Zeit gewesen, allerdings alle unter 1.000,- €. Meine erste halbwegs vernünftige Western war eine Iba und ich fand sie okay bis ich eines besseren belehrt wurde :P :D Besonder der klobige Hals ist mir im Nachhinein aufgestoßen und dann eben auch bei den angespielten.
Sie tut übrigens meinem Schwiegersohn auf der Bühne für seltene Akustiksachen immer noch gute Dienst :P
Klanglich spielen in dem Preissegment die von mir oben genannten Marken inzwischen in einer anderen Liga als Iba, Taka und Fender sowieso.
Die HPL von Martin sehe ich auch etwas zwiespältig. Als ich meine erste Martin gekauft habe, wollte ich eigentlich nicht mehr als um die 600,- ausgeben, aber die HPL haben mich nicht 100%-ig überzeugt, so daß ich dann noch einiges für eine vollmassive drauf gelegt habe. Jeder hat nunmal einen anderen Geschmack und ich stehe halt auf den Martin-Sound, empfehle sie deshalb aber noch lange nicht jedem. Oder hast du etwas davon hier gelesen? Es steht aber wohl außer Frage das Martin immer noch eine Reihe guter (wenn auch teure) Gitarren baut :P ;)
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Erstellt: von Funplayer99 » 13.06.2015, 00:19

diese alte Ibanes hat damals 550DM gekostet.Ich hab auch Gitten in der Hand die jenseits von gut und Böse sind....wie etwa SCGC, Cuntz, Deerbridge und Stoll.Aber egal,das tut indem Fall nix zur Sache...Hals Klobig kann ich so nicht stehen lassen...Ibanez hat einige Profile was den Hals aneht und für mich gilt immernoch der Grundsatz....Erlaubt ist was gefällt.Klanglich mögen verschieene Firmen verschiedene Wege gehen...aber ist deshalb einer der eben eine Gitte von dieser Marke spielt so verbogen im Gehörgang,sicherlich nicht.
Ich hab z.B. eine Ibanez AEL 40 aus einer der ersten Serien mit masiver Decke und sie klang nach 3 Jahren kontinuierlicher Einspiezeit wesentlich runder und druckvoller als beim Kauf.Das ist eines der Dinge die man beim Kauf mit einbezihen muß dass sich eben eine solche Gitte noch verändert,anders wie bei Hölzern wie Mahagoni und Zede.das hängt einfach auch vom Harzanteil ab.
Aber eine Marke einfach als dabeen zu bezeichenen ist falsch nur weil sie ihr Ding machen....Und wegen verschlafen...Martin war nie Modern sondern extrem Tartitionsbezogen aber im Zuge der Rezesion mußten sie sich was einfallen lassen und sind auf den "Billigmarkt" als Ziel gestoßen.Nur was sie da machen ist schlichtweg daneben...die Teile klingen für mich fürchterlich und Bautechnisch mehr als daneben.Hohlgebohrte Kopfplatten die zerplatzen wie ne Glühbirne wenn sie auf diese Stelle nen Schlag bekommen.
Ich sag niemals dass ne Marke schlecht ist...sie passt nur einfach nicht zu mir.
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Erstellt: von Frank-vt » 13.06.2015, 02:28

Klar, wenn jemand gerne einen Vorschlaghammer in der Hand hat, kann er das ja gerne machen :D
Und wie, nach "nur" 3 Jahren Einspielzeit klingt eine Gitarre endlich voll und rund? :P :lol: Sorry, da habe ich etwas andere Vorstellungen und viel weniger Geduld. Und einem Anfänger bringt das gar nichts!
In meinen Ohrem klingen halt die billigeren Iba grottig und können mit anderen Marken klanglich nicht (mehr) konkurrieren. Die 550,- DM der alten Iba dürften heute einem ähnlichen Preisniveau in Euro entsprechen. Also gar nicht die angepeilte Preisklasse.
Und ich habe hier keine Martin-Diskussion angefangen, sondern du! Weiß nicht was das soll! Die waren hier gar nicht das Thema!! Die HPL klingen für michim übrigen immer noch besser als viele gleichteure Gitarren (Iba sowieso :P) und die angeführten Qualitätsprobleme kann ich so nicht nachvollziehen. Wir haben 4 Martins im Haus, wo es bislang bei keiner Beanstandungen gab. Die HPL werden im übrigen von vielen als robuste Bühnengiatrren empfohlen (nach Möglichkeit mit anderm TA ;)), was ja kaum der Fall wäre, wenn es zu solchen (angeblichen) Problemen käme, von denen ich zum ersten Mal höre.
Nunja, Martin ist auch nicht für jeden :P :lol:
Die Firmenpolitik der einzelnen Marken ist mir ehrlicherweise schnurzpiepegal - mir gefallen auch nicht alle Martin -, sondern ich spiele Gitarren an und entscheide dann, ob ich sie gut finde oder nicht. Und Iba bekommt von mir bei Akustik derzeit den Daumen nach unten.
Z.Bsp. spiele ich gerne mal auf einer Yamaha, aber würde mir keine kaufen, weil sie mir zu wenig "bassig" sind. Aber empfehlen kann man sie trotzdem, weil sie (für mich) relativ gut zu spielen, recht neutral und für vieles geeignet sind.
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Erstellt: von Funplayer99 » 13.06.2015, 03:03

Sorry, aber wenn du wenig Gedult hast dann solltest du nie ne Gitte mit Fichtendeche spielen, weil die eben Einspielzeit braucht.
Das bestädigt dir jeder Gitarrebauer...die Harze im Holz verhindern am Anfang das freie schwingen was man aber durchs einspielen positiv beeinflusen kann.Wenn du ncht die Gedult hast mag das ja für dich gegen alle Fichtengitten oder eben Einspielhölzer (ich nenne es einfach mal so) sprechen.Nur zeugt das eben nichtunbedingt von Ahnung wenn man irgendwas verteufeln will.Ibanez macht nunmal von ANfang an Instrumente die gut bezahlbar sind und hauen auch die ein oder andere bezahlbare Sonderserie raus.Ich hab z.B. eine der wenigen AEL 50 Nylons die es in Deutschland gibt nd die klingt nicht nur für meine Ohren klasse sondern auch für Leute wie Eric Sardinas und Gwyn Ashton und das sind Leute die nicht nur 2-10 Gitten haben sondern ein vielfaches davon, mit all denenn hab ic schon Backstage Musik gemacht....nicht nur mit meinen CBG´s.
Wenn du dich mal mit Gitarrenleuten speziell die eben auch Instrumente bauen unterhalten würdest,dann würdest du feststellen dass man hier in Deutschland oft ein gutes handgebautes Instrument bekommmt für unter den Preis eines Headstockes mit einem M. drauf hat.
Stoll baut z.B. für unter 1k € gute handcrafed Instruments.....
Und genau deshalb kommt mir keine Martin ins haus.
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Erstellt: von Frank-vt » 13.06.2015, 03:29

Ich spiele nur Fichte - Zeder oder Mahagoni oder was auch immer - kommt mir nicht ins Haus, völlig Markenunabhängig :D Das sich Fichte einschwingt, ist mir auch nicht neu, aber der Klang zu Beginn sollte schon ordentlich sein, denn dann kann es ja nur besser werden :D Nur wenn der Ausgangsklang grottig ist, dann bin ich nicht bereit auf ein mögliche Besserungen zu hoffen, der sollte schon von Haus aus ansprechend sein.
Klar sind die Ibas bezahlbar, nur gibt es für das Geld aus meiner Sicht besseres.
Nylons interessieren mich übrigens gar nicht :D Und wenn Iba da gutes baut, dann mag das ja sein- wenn es schon bei Steel nix ist :P Achja, die gab es sicher auch nicht für 200,- € ?:P
Mir ist es letztendlich herzlich egal, ob dir Martin ins Haus kommt. Das muß jeder selbst entscheiden. Ich habe auch schon beim Gitarrenbauer angespielt, aber gegen eine D-35MP (selten in Läden vorhanden) ist noch keine angekommen, auch keine teurere Gibson oder eine 5k€-Bouchard. Aber das ist halt mein Geschmack.
Unabhängig davon kann ich immer noch den Klang von Gitarren unterscheiden und wenn Iba im unteren Preissegment nur noch Dürftiges anbietet, dann ist das doch nicht mein Fehler. Es gibt weiß-Gott genug ansprechendere Alternativen, da sind andere Marken inzwischen weiter und cleverer.
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Erstellt: von Funplayer99 » 13.06.2015, 03:46

Und dann kommen wir ja zum Punkt...Gefällt ist das was den eigenen Ohren gut tut.Ob das immer das ist was jeder mag ist ne andere Sache.Ich kann nur sagen dass Iba auch angespielt werden sollte weil die oft zu unrecht unterschätzt werden.
Und die bauen nicht nur gute E-Gitte!
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Erstellt: von Bangor » 13.06.2015, 18:44

Hallo,

Eure Diskussion verfolge ich mit Interesse.

Das Argument, eine Gitarre im Laden zu kaufen, ist gut und meiner Meinung nach immer dem Internet vorzuziehen. Allerdings ist der nächste Laden über 50 Km entfernt und ich bin mir sicher, dass sich für mich dort einfach jede Gitarre gut anhört, wenn der Verkäufer mir sagt, dass sie sich gut anhört. Ich spiele nämlich nicht einen einzigen Accord und müsste mich da auf den Verkäufer verlassen. Nun möchte ich jedoch nicht unbedingt mit dem letzten Ladenhüter wieder nach Hause fahren. ;-)

Daher werde ich mich nochmal durch das Sortiment von Thomann klicken. Ich weiß ja nicht, ob Ihr Zeit und Lust für Spielchen hättet. Aber mich würde nach dieser Diskussion brennend interessieren, welches Modell Ihr jeweils wählen würdet. Dabei will ich mich auch nicht mehr nur auf Ibanez festlegen. Aber schwarz könnte sie schon gerne sein (aber auch das könnte in den Hintergrund treten, wenn die Qualität es erfordert).

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Erstellt: von Frank-vt » 13.06.2015, 21:01

Schwarz ist generell nicht so häufig vertreten.Thomann hat z.Bsp. Cort und Sigma nicht im Programm.
Mal welche, die ich in Erwägung ziehen würde :

http://www.musicworldbrilon.de/corteart ... satin.html Nicht schwarz, aber habe bislang nur positives über sie gehört.
http://www.musicworldbrilon.de/corteart ... satin.html auch nicht schwarz ;)
http://www.musicworldbrilon.de/sigmagui ... black.html die aber
https://www.thomann.de/de/baton_rouge_dark_hole.htm die auch
Meine Tochter hat die Baton R11, aber die habe ich nicht gefunden. Ist aber nicht schwarz, lag mal um 200,- € und ich finde, das sie eine gute Anfängergitarre ist. Spiele sie selbst immer nochmal beim Lagerfeuer o.ä.
https://www.thomann.de/de/yamaha_fx370c_bk.htm auch die, allerdings mit TA
https://www.thomann.de/de/yamaha_fg_700s_nt_gloss.htm nicht schwarz, halte die aber für besser
Frag doch mal in dem Laden gezielt nach diesen Gitarren, vllt. haben sie die eine oder andere, dann könntest du sie dir anhören und entscheiden, welche dir am besten gefällt.

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Erstellt: von scta » 16.06.2015, 21:43

Funplayer99 hat geschrieben:Für mich ist Martin mitlerweile nix anderes wie Gibson....irgendwelche Gitten auf den Markt werfen und als was für Wunder anpreisen,dabei gab es genau die gleichen Inovationen schon vor langer Zeit bei aderen...wie eben den Hals aus Schichtholz...da war Framus z.b. schon in den 70ern mit auf dem Markt.Und diese HPL Geschichte....da sag ich mal nix zu.;) Martin sollte bei ihrer Tratition bleiben und nicht versuchen auf Biegen und Brechen in den günstigen Sektor vor zu stoßen.....aber das ist nunmal der Markt der stark umkämpft ist und viel Potential hat.


Hallo Funplayer99 :)

hier möchte ich in die Diskussion einsteigen und etwas über die "günstigen" Martin schreiben. Meine Martin DCPA5 Black ist nämlich aus HPL, Stratabond und Richlite.

Ich bin eigentlich E-Gitarrist. Durch ein Acoustic Konzert wurde ich auf Western-Gitarren aufmerksam und wollte unbedingt so ein Teil besitzen und natürlich auch spielen. ;) Ohne mich vorher groß informiert zu haben, ging ich in ein größeres Gitarrengeschäft und spielte alles Mögliche an. Wichtig war einzig der Sound und die Haptik. Nach Möglichkeit vielleicht noch ein Cutway und schwarz sollte sie sein. Eine Preislimite hatte ich mir bewusst keine gesetzt. Ich hätte auch 3000 Euro bezahlt, wäre es die Richtige gewesen.

Ich hatte einige Gitarren in der Hand, unterschiedlicher Hersteller und Preisklassen, gute und weniger gute. Genau die DCPA5 war meine Gitarre. Sie hatte diesen vollen, runden und bassigen Sound den ich suchte. Hier passte wirklich alles, was mich schlussendlich zum Kauf bewegte.

In Sachen Gitarren bin ich eigentlich Purist und sehr konservativ. Hätte ich vorher gewusst, dass bei meiner Martin derart unspektakuläre Materialien verbaut sind, ich hätte sie vermutlich nicht mal probegespielt.

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