Habt bzw. hattet ihr die selben Probleme beim Band gründen?

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LK_1995
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Habt bzw. hattet ihr die selben Probleme beim Band gründen?

von LK_1995 » 06.03.2014, 21:03

Hallo Leute,

ich habe das Gefühl, dass es ziemlich schwer ist zuverlässige Leute zu finden! Es geht schon los bei dem Thema Pünktlichkeit. Ist es wirklich so schwer für manche sich an gewisse Regeln zu halten? Wenn man sagt, dass man sich um 19.00 Uhr zur Probe trifft und es dann Bandmitglieder gibt die erst um 20.30 Uhr auftauchen. Wenn man Lieder zur nächsten Probe ausgemacht hat, sollte man die bis zur nächsten Probe drauf haben! Ich weiß nicht, für mich ist das eine Selbstverständlichkeit für einen Bandmusiker. Man ist ja iwie von einander abhängig und wenn einer sein Zeug nicht kann ist die ganze Probe fürn A*****! Wenn man Probe hat sollte man auch nicht mit dem Handy rumsitzen oder über alte Zeiten unterhalten! Mir kam das immer wie ein Freundestreffen vor.. Klar, sollte man es nicht zu ernst sehen, aber dennoch so ernst, so dass etwas anständiges dabei rauskommt. Ich habe mich jetzt von den Leuten verabschiedet. Aber ich finde es dennoch schwer iwie Leute zu finden, die das Ganze etwas ernster sehen.. :?
Die meisten haben die große Klappe was sie alles spielen können und wie gut sie seien, aber wenn es dann iwie um so "menschliche Sachen" wie Pünktlichkeit, Verlässlichkeit usw. geht, kann man die meisten vergessen!

Hattet/habt ihr das selbe Problem?

Gruß
LK_1995

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snicki
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von snicki » 06.03.2014, 22:52

Jo, ich hab jetzt n Handyverbot ausgesprochen ohne wenn und aber...das nervt mal so richtig, wenn der Sänger beim singen das Handy in den Flossen hat... :twisted:

felixsch
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von felixsch » 06.03.2014, 23:07

Kenn ich. Es ist wie bei einer Schulklasse ... wenn der "Lehrer" fehlt der mal ein Machtwort spricht, ist Rambazamba :P

Nein, im Ernst: setzt dich mal mit deinen Kollegen zusammen und rede mal ernst über das Thema. Ich weiß, es ist sehr schwer produktives Arbeiten mit guter Laune, guter Freundschaft, Bier und Co zuverbinden ;)
Sag den Leuten, wozu sie hier sind: um Spaß an Musik zusammen zu haben. Den kann man erst haben wenn man mehr oder weniger ordentlich Probt. Zusammensetzen könnt ihr euch in der nächsten Kneipe auch, dafür braucht ihr keinen Proberaum.
Richtet euch doch eine Art Zeitplan ein, etwa:

21:00 Uhr - 22:30: Proben
22:30 Uhr - "open End": Quatschen, Trinken, Mit Handy spielen ;)

Wenn deine Bandkollegen das ganze echt nicht begreifen (was ich nicht glaube, ab einem Gewissen alter sollte man soweit sein, das was man will auch einigermaßen umzusetzen ;) ) ... dann hilft echt nur zu sagen "Du bist ein guter Kumpel...aber Musik machen klappt nicht" ... wie gesagt ich denke nicht dass das bei dir so kommt!

Viel Spaß (nicht zuviel Spaß! ;) ) und Haut rein ;)

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LK_1995
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von LK_1995 » 06.03.2014, 23:11

Puuuh... Ich bin nicht alleine! :P

Aber ich bin ausgestiegen, weil es für mich keine ZUkunft hatte! Ich hab da iwie gemerkt dass mit denen nichts zu schaffen ist! Jetzt steh ich wieder alleine da :cry:

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LK_1995
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von LK_1995 » 06.03.2014, 23:16

Ja, ich hab dann einfach mal das Thema angesprochen! Der eine meinte, er bräuchte auch nicht rechtfertigen, weshalb er einige Male nicht konnte. Die andere sagte, sie hätte auch schon viel für die Band gemacht! Und es nicht schlimm sei, wenn man mal kurz "frische Luft" rein bringt! Da konnte ich nur mit dem Kopf schütteln..

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Samhain
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von Samhain » 07.03.2014, 06:42

war sicherlich die beste Entscheidung, wenn die "Chemie" nicht stimmt :?
greetz
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startom
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von startom » 07.03.2014, 07:33

Hoi
Das kennt wohl jeder mit Banderfahrung. Meiner Meinung hat das einiges mit Erfahrung und Alter zu tun. Gegenseitiger Respekt und Disziplin fällt einem 40jährigen wohl einfacher als einem 20jährigen.

Wir hatten in unserer Band das Glück, dass der harte Kern (Drummer und beide Gitarristen) schon zu Beginn die Erkenntnis mitbrachten, dass die Bandprobe fürs Musikmachen reserviert ist. Den Rest (Gesang und Bass) mussten wir mehrere Male neu besetzen, bis es endlich geklappt hat.

Die Ironie der Geschichte und der klare Gegenpol zu meinem Einleitungsabschnitt weiter oben: Die Sängerin war knapp 20 Jahre alt, als sie bei uns 'alten Säcken' einstieg. Letzte Woche hat sie ihren 27. Geburtstag gefeiert. Happy Birthday, Alexandra. Von dir könnte sich manch ein junges Huhn eine Scheibe abschneiden ;-)

Einfach dranbleiben und weitersuchen.... es gibt sie noch, die Leute, die ein Mindestmass an Manieren, Respekt und Disziplin mitbringen sowie die Fähigkeit, sich als Individuum zugunsten einer Gemeinschaft zurückzunehmen. Obwohl diese Tugenden heute von praktisch keinem "Vorbild" mehr vorgelebt werden.
Tom

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Gidar_Rookie
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von Gidar_Rookie » 07.03.2014, 07:43

Ich bin mittlerweile in der dritten Band.
Wir haben es wirklich geschafft in 4 Monaten zwei Bands an die Wand zu fahren.
Wir hatten ähnliche Probleme aber ganz schlimm das Handy Problem.
Man kommuniziert nur noch über Whats App (total Banane).
Wenn einer nicht sofort reagiert ist der andere sauer, usw.
Scheinbar kann man nicht mehr normal miteinander reden.

Im Moment ist es super, Altersstruktur stimmt, alle pünktlich und vorbereitet. Perfekt.
Einfach dran bleiben und die richtigen Leute finden (ohne Handy) und reden reden reden.

Auch eine Zeit (nach dem Proben) zum Jammen und Spaß haben einplanen.
NIcht einfach nur spielen, zusammenpacken und heimgehen.

Gruß Rookie

uc_uc
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von uc_uc » 07.03.2014, 08:54

Das Handyproblem haben wir nicht, in unserem Probekeller gibts keinen empfang :D

Aber das mit dem nötigen Ernst und der Vorbereitung kenne ich auch. In unserer Erstbesetzung gab es da Probleme mit dem anderen Gitarristen und unser Sängerin. Dann gab es noch Probleme mit der Terminfindung, irgendwer konnte immer nicht, meist auch begründet aber wir kamen nicht voran, da Alternativtermine fast schon kategorisch abgelehnt wurden. Als dann wieder ein Termin zu platzen drohte und unsere Sängerin daraufhin meinte sie macht jetzt mal einen Monat Bandpause haben wir reagiert und den zweien gesagt das wir ohne sie weitermachen. Jetzt mit neuem Sänger und Gitarristen klappt es prima, die Chemie und Einstellung klappt, die Proben werden genutzt das Zusammenspiel zu üben und nicht zum quatschen oder dem Nachholen von nicht statgefundener Vorbereitung. Organisatorisches klären wir im Anschluss oder unter der Woche per Mail und Dropbox. Klappt prima.

Manchmal muss man halt wirklich einen Schnitt machen wenn die Vorstellungen nicht passen und sich andere Leute suchen. Die Richtigen zu finden ist dabei aber in der Tat alles andere als einfach.

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LK_1995
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von LK_1995 » 07.03.2014, 10:43

Schlimm finde ich auch, dass diese Leute auch wirklich was drauf hatten aber ich finde es schade dass sie ihr Talent mit der falschen Einstellung kaputt machen! Aber soll nicht mein Problem sein! Fakt ist, ich will Musik machen und Spaß daran haben! Also die Suche geht weiter ....

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Beastmaster
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von Beastmaster » 07.03.2014, 10:57

Hallo,

vielleicht sollte man aber auch mal drüber nachdenken ob es jedem so passt, irgendeinen Song einzustudieren, also quasi ne Coverband zu sein.

Man was haben bloss die damaligen Bands gemacht, als es keinen gab den sie covern konnten.

Ich finde schon, dass es jedem selbst überlassen ist ob er covert und es ist auch sicherlich nicht mal eben leicht etwas vernünftig zu covern, trotzdem frag ich mich ehrlich warum die "Bands" heutzutage auf nix anderes mehr kommen. Oh doch n paar gibts ja...

Ahhhhh mir geht grad n Licht auf...

Könnte das etwa an folgendem liegen?
1. Musiker die keine Musiktheorie kennen wollen
2. Lehrer die vom selben Schlag sind
3. Lehrer die ihren Schülern einfach irgendwelche Songs vorlegen und den nächsten und den nächsten.
4. Schüler die dadurch die zusammenhänge der Musik nicht kennen
5. Einfallspinsel welche meinen wenn ihr Ohr keine schiefen Töne hört machen sie auch Musik. :lol: :lol: Ha jenau das sind doch die die mit'm Ohr spielen was?

So und nun dürfen die wieder kommen, die mal mit ner Gitarre Glück hatten und was gutes bei herauskam und nun meinen sie wurden mit derart Fähigkeit geboren, damit sie von Musik nichts zu verstehen brauchen.

Setz mal einfach deine neuen Kollegen nicht unter Druck oder geh eben zur Bundeswehr.
Musik machen ist quasi aus Geselligkeit entstanden und eben gerade aus den tugenden welche du verteufelt hast.

Ist dir schonmal aufgefallen, daß du im Bewerbungsgespräch nicht davon reden solltest Musiker zu sein. Die grauen Herren mit der Taschenuhr in der Hand mögen das garnicht.

Disziplin muss schon sein, aber nicht das was du beschreibst das wirkt Krank.
Du willst etwas unbedingt mit Gewalt erreichen, kein Wunder daß da andere nicht mitmachen.

Felixsch sein TiP war übrigens toll, nur wärst du warscheinlich einer von denen die sich in der zweiten Phase verpissen und sich dann wundern wieso kein Bandgefühl zustande kommt.

Beastmaster

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korgli
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von korgli » 07.03.2014, 11:13

Hi

Kenn ich auch.
Für mich gilt ein ganz einfaches Prinzip.
Die Chemie muss stimmen.
Das heisst - man will dasselbe.
Heisst auch, man hat dieselben Manieren und Lebensüberzeugung.
Ist das bei jemandem nicht vorhanden, so kann man sehr viel Zeit vergeuden.

Manchmal muss man hart sein.
Ist aber einfach, wenn die "Chemie" stimmt.
Um das zu finden kann es leider ein wenig dauern.
Man sollte sich aber nicht scheuen, Abstand zu nehmen, wo es nicht da ist.
Ob man selber geht, oder welche "entfernt"

Lernen tut man aber immer etwas dazu.

fredy

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von uc_uc » 07.03.2014, 11:34

Beastmaster, mir kommt es ein wenig vor, dass du das Thema ein wenig verfehlst.

Es ging doch nicht darum, dass es in der Band Probleme damit gab das jemand nicht covern will oder durch zuviel Ordnung jegliche Kreativität getötet wurde.
Wenn Leute erst 90 Minuten nach Vereinbarten Beginn kommen wie soll man dann zusammen Songs entwickeln? Wenn Musiker lieber aufs Smartphone starren statt den Mitspielern zuzuhören weiss ich ebenfalls nicht wie das dann hinhauen sollte.

Covern oder Eigenes ist für mich eine ganz andere Baustelle. Ganz davon abgesehen kann mann da auchs ehr kreativ sein. Wir z.B. bauen das ein oder andere Liedchen gehörig um und sind da kreativ. Das klappt aber auch nur bei Anwesenheit und wenn man sich gegenseitig zuhört und auf die Ideen der andere eingeht und nicht wenn man stattdessen aufs Handy schaut, oder?

Das geselliges Zusammensein auch im Proberaum dem Bndgefüge guttun kann und man auch neben der Musik was zusammen tun kann/sollte ist ja durchaus richtig, aber grade Hobbymusiker mit begrenztem Zeitbudget sollten doch einen gewissen Zeitrahmen dem proben reservieren.

Eigentlich auch offtopic, ich will es aber nicht unerwähnt lassen: Auch beim Covern und Nachspielen kann man jede Menge lernen. Auch über Harmonielehre und Musiktheorie. Vielen Leuten macht dies so auch deutlich mehr Spaß. Etwa wenn Sie ein Lied hernehmen, diese spielen lernen aber auch gleichzeitig daran beigebracht bekommen was einen Blues ausmacht. Wenn sie dann das Lied transponieren, den Rhythmusteil verändern, ein anderes Solo dazu spielen etc.

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von LK_1995 » 07.03.2014, 11:49

Beatmasters, es hat kein Mensch von Covern oder Lieder schreiben gesagt!
Zu dem kennst du mich persönlich gar nicht, daher finde ich es eine Frechheit, dass du dann gleich negativ über mich urteilst und mich hier öffentlich als einen anstrengenden Bandkollegen anpreist. Fakt ist, dass es mit diesen Leuten nie zu einer richtigen Probe gekommen ist, da alles andere wichtiger war.

Ich möchte einfach etwas erreichen, aber der Spaß sollte auch nicht zu kurz kommen! Aber meiner Meinung nach sollte jeder sein Zeug können und erst so kann man effektiv proben. Für Spaß ist am Ende noch genug Zeit, von mir aus auch während der Probe. Aber wenn das Handy wichtiger ist als der eigentliche Grund, wegen dem wir uns treffen, läuft fur nich etwas falsch!

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Counterfeit
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von Counterfeit » 07.03.2014, 12:07

was hat das denn damit zu tun Kollegen unter Druck zu setzen?!?! Ich hatte auch so eine Band, der Sänger (50) und ich (29) waren die ältestens. Der Rest (Bass, Drums, weiterer Gitarrist) zwischen 18 und 20. Die kamen teilweise regelmäßig zu spät und unvorbereitet zur Probe. Es hat mich teilweise einfach tierisch genervt, weil mir meine Freizeit (Musik war und wird für mich immer ein Hobby sein) zu wichtig ist, als das ich sinnlos im Proberaum rumhängen möchte. Da hätte ich ggf. effektiver für mich alleine was üben können. Das soll jetzt nicht heißen, dass eine Probe hart durchgetaktet sein muss. Dass man aber einigermaßen pünktlich anfängt und dann nicht die ganze Zeit nur rumblödelt, war zumindest meine Auffassung von einer Probe. Deswegen hat sich die Band leider auch nicht lange gehalten. Was ich eigentlich schade fande, weil die Leute nett waren und wir musikalisch auf einer Wellenlänge waren. Ich verstehe in diesem Zusammehang jetzt aber nicht das "gebashe" von Coverbands?!

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Funplayer99
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von Funplayer99 » 07.03.2014, 12:19

Ich arbeite in einem Jugendzentrum die einen eingerichteten Proberaum zur Verfügung stellen.Und da stellen wir auch immer wieder fest dass Bands aus den Gründen die LK 1995 angesprochen hat zerbrechen.Mitlerweile gibt es darunter Musiker die in keine der doch recht vielen Bands wegen ihrem undisziplinierten Verhalten mehr spielen dürfen (obwohl sie richtig gut sind)
Dass sich mal jemand verspätet ist das normalste der Welt,wenn das aber ständig passiert oder keine Rückmeldung kommt dass man später erst zu den anderen dazu kommt, ist Stress einfach vorprogramiert.Wenn mehrere Bandmitglieder so unterwegs sind dann ist das keine Band für jemanden der ernsthaft gemeinsam Musik machen will.
Leider sind Handys bei einigen Kids/Jugendlichen und auch Erwachsenen so im Kopf manifestiert dass sie süchtig nach dem Ding sind und es am liebsten nie aus der Hand legen wollen.
Einige Bands gehen sogar den Weg dass sie ihre Handys vor der Probe in eine Schublade legen und nur bei Probepausen oder direkt nach der Probe wieder rausnehmen.
Erwachsen werden bedeutet auch Grenzen ausloten,nur manche sind halt so auf sich fixiert dass sie vergessen dass es auch andere Menschen gibt.

Beastmaster, ich glaube du hast den SInn des Threads nicht so richtig verstanden ;)
Wenn der letzte Club geschlossen und der letzte Künstler abgetreten ist wirst du erkennen, dass man geile Atmosphäre nicht downloaden kann.

Die 99 in meinem Nick ist nicht mein Geburtsjahr!

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Phuehue
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von Phuehue » 07.03.2014, 13:04

@ Beastmaster:
Dein Rundumschlag mit der grossen Keule finde ich jetzt auch alles andere als angebracht. Trifft weder das Thema, noch macht es Sinn, die sehr sinnvolle Diskussion einfach mit so Pauschalverurteilungen zu dezimieren. Bin mir von dir eigentlich anderes gewohnt.

Zum Thema:
Das Problem ist tatsächlich immer mal weit verbereitet. Unabhängig von Stil, Alter oder was auch immer. Ich spiele aktuell in einer klassischen Bluesrock-Coverband und habe mein eigenes Projekt mit eigenen Songs am laufen. Bei beiden erwarte ich einfach, dass man am gleichen Strick zieht und für was arbeitet. D.h. man kommt pünktlich und vorbereitet zur Probe. Und: Vorbereiten werde ich mich nicht nur bei einer Coverband, indem ich den Song / die Licks raushöre und übe. Sondern bzw. vor allem beim Projekt, wo man eigene Sachen macht. Da brauche ich noch viel mehr Zeit, mich mit dem Thema einzuarbeiten, zu beschäftigen zu entwickeln. Immer mit dem hoffentlich gemeinsamen Ziel, irgendwann mal was Geiles auf die Beine zu stellen. Und geil ist für mich: Gigs mit gut einstudierten Songs die stabil gespielt werden mit Platz für Improvisation.

Wer sich nicht an Zeiten und Vereinbarungen halten kann, hat in einer Band nichts verloren und verhindert das Vorwärtskommen. Für solche Typen gibt es offene Bühnen und Jam-Sessions. Da kann man kommen wann man will und so spielen wie man will.

Das hat überhaupt rein gar nichts mit Militärdrill zu tun, Beastmaster. Sondern einfach damit, dass man nicht einen verdammten Kindergeburtstag oder ein JeKaMi-Durchführen will.

Wie kann man verhindern, in solchen Bands zu landen? Immer ehrlich zu sich selbst und zu den anderen sein, Probleme ansprechen und nicht unter den Teppich kehren. Bei einer eigenen Band den Massstab für Neueinsteiger nicht abändern zugunsten von schlechten Alternativen. Lieber ein, zwei Monate (oder wie lange es auch nötig ist) warten, bis der/die Richtige auftaucht, dafür doppelt und dreifach so schnell vorwärts kommen. Und: Falls es in einer Bestehenden Formation nicht klappt, auch mal alte Verbindungen kappen! Das gehört nun mal zum Bandgefüge dazu!

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Beastmaster
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von Beastmaster » 07.03.2014, 13:04

@Phuehue: war Absicht mit Grund...

@all

Hi,

nein ich las nur zwischen den Zeilen, wenns denn eventuell auch falsch war und ich kenne es zu gut, daß Undiszipliniertheit nicht förderlich ist.

Doch in der Art und Weise wie es LK_1995 hier vorträgt, schien es ihn ja mächtig zu quälen diese Situation.
Mit dem Covern, daß war nur mal ein Reframing (Darstellung der anderen Seite), was ja auch geklappt hat, da die Diskussion dadurch Schwung bekommen hat.

Ich mein, man sollte sich auch fragen wieso leute so wenig Motivation besitzen.
Ich tat dies und stellte, auch wenns etwas verwirrend oder frech klingt, etwas in den Raum, was die jenigen gestört haben könnte.

Was war jetzt die Reaktion? Eher sowas bockiges (entschuldige)

ja, ich hab dann einfach mal das Thema angesprochen! Der eine meinte, er bräuchte auch nicht rechtfertigen, weshalb er einige Male nicht konnte. Die andere sagte, sie hätte auch schon viel für die Band gemacht! Und es nicht schlimm sei, wenn man mal kurz "frische Luft" rein bringt! Da konnte ich nur mit dem Kopf schütteln..


Wenn manche Leute nach Gründen fragen, bekommen sie eben nicht die richtige Antwort, weil die andere Seite Angst vor der Reaktion hat. (nur eine Sichtweise, die nicht stimmen muss, aber deine Reaktion oben kommt dem nahe)

Dass es nur noch Coverbands zu geben scheint, ja das ist mein Problem.
Ich bin aber halt auch ein Musiker und ich habe lediglich einen Grund genannt für:
-keine Motivation
-zu spät kommen
-handy spielen (wobei dies ne ernste Sucht ist und sollte verboten werden wie bei Snicki)

Klar hab ich mich da etwas reingesteigert, aber mal ehrlich fragt doch mal alle so die Leute mit denen ihr sowas erlebt wieso es so ist wie es ist.
Dann kommt meistens:
- du bestimmst alles
- ich wollte was anderes
- wir machen immer was ... will
- du hast einfach die Uhrzeit bestimmt
- bei dir traut man sich ja nicht zu wiedersprechen
- meine Vorschläge werden nicht ernstgenommen
- mir gehts grad nicht so gut

Ja ich hätte oben sagen sollen, daß es sich um meine Interpretation handelt.
Wir haben ja deine Bandkollegen nicht zur Diskussion hier und können nicht ihre Sicht der Dinge hören. Da eine Geschichte so sehr einseitig ist, nahm ich mir heraus eine Art Reframing zu produzieren. ;)

Reframing?
Eine Arme alte Frau schuftete lange und hart um ihr Haus nach ihren Wünschen zu gestalten und war an der Schönheit des Hauses jeden Tag erfreut.
Eines Tage kamen zwei Kinder und machten einfach ihr schönes Haus kaputt und aßen ihre schöne Dekoration.
Da sie eine nette Frau war schimpfte sie nicht, sondern bat die Kinder herein.
Sie gab ihnen Essen und trinken, liess sie bei sich schlafen.
Als sie sie bat ihr etwas zu helfen, stellten sie sich als recht faul heraus.
Irgendwann müssen die Kinder ihren Schatz entdeckt haben und hatten sich wohl überlegt wie sie ihn bekommen könnten.
Sie überrumpelten die alte Frau und sperrten sie in ihren Ofen ein, als sie ihn gerade anzünden wollte.
Die Kinder stahlen ihren Schatz und verschanden.
Zu guter Letzt wurde sie noch als Hexe beschimft.
_______________________________________________________________________________________

Sag mal LK_1995 wie könnte die Geschichte deiner Bandkollegen lauten?

Beatmasters, es hat kein Mensch von Covern oder Lieder schreiben gesagt!

doch es sollten mehrere Lieder gelernt werden, welche noch dazu zur nächsten Probe drauf sein sollten. Klar was ich mein? ;)


LG
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Zuletzt geändert von Beastmaster am 07.03.2014, 13:26, insgesamt 2-mal geändert.

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von Funplayer99 » 07.03.2014, 13:24

Welche Art von Musik gemacht wird hat nun nix mit der Disziplin der einzelnen Bandmitgliedern zu tun.Selbst Cover oder Tribute Bands die ihre Sache gut machen wollen kommen ohne Disziplin nicht weit.
Eine Band hat nur bestand wenn ALLE an einem Strang ziehen und sich zumindest oft einig sind welcher Weg gegangen wird um das gemeinsame Ziel zu erreichen.
Ob jemand richtig Plan hat von Musiktheorie etc ist dabei auch nebensächlich,oder warum meinst du dass selbst professionelle Bands auseinanderbrechen?
Letztlich ist ne Band auch nix anderes wie eine Partnerschaft auf Zeit,solange man gut miteinander auskommt ist alles bestens.Eine band wird erst auf die Probe gestellt wenn es darum geht Probleme gemeinsam zu lösen.Bands die das schaffen bleiben länger zusammen als Bands deren Mitglieder nur gegeneinander arbeiten.
Wenn der letzte Club geschlossen und der letzte Künstler abgetreten ist wirst du erkennen, dass man geile Atmosphäre nicht downloaden kann.

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von Beastmaster » 07.03.2014, 13:33

Hi Funplayer,

ja genau. Drüber reden.
Aber meist wird eben woanders geschimpft und sich noch Rückendeckung verschafft.
Jede Band benötigt Disziplin ja, aber man darf Kommunikation nicht vergessen, denn daran gehen die meisten Bands kaputt.

Ich bin oft Mediator großer Bands gewesen und verstehe schon etwas davon, ob ich eben allparteilich, einseitig oder eben entzündent wirke.

Oben habe ich etwas gezündelt :twisted:

Hast du meinen Text überhaupt gelesen oder war er dir zu lang? Ich sagt ja nun schon oft genug dass Disziplin wichtig ist, dass Problem ist aber meistens, dass einer den "Sheriff" macht und den anderen immer im Nacken hängt und das ist nicht förderlich.
Weist du wieviele Bands wegen sowas kaputt gehen oder eben beinahe?


Beastmaster
Zuletzt geändert von Beastmaster am 07.03.2014, 13:43, insgesamt 1-mal geändert.

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von korgli » 07.03.2014, 13:40

Hi

Sorry Beast - aber das ist jetzt hypotetisch und völlig unnütz.
Wenn es nach 3 Seiten so gekommen wäre - ok - aber nicht im Frühstatdium.
So entsteht nur mal viel blabla um DEINE Thesen - und das ist nicht der Sinn des Threads.
Vielleicht bist du uns aber ja vorraus =)=)=

Zum Thema.
Ich mache seit ca. 45 Jahren Musik in Bands.
Ich weiss wovon ich rede.

Und ich rate zu ein wenig Geduld, aber klaren Aussagen.
Mit zu viel entgegenkommen erreicht man nicht wirklich etwas.
Es nützt weder einem selbst, noch den Andern.

Entweder man kann miteinander, oder man sollte sich weiter umsehen.
Störende Sachen sollte man klar ansprechen. Kompromisse sollte man aber schon auch eingehen.
Viel zu oft kommt sonst die lapidare Ausrede - ich dachte - och ich wusste doch nicht.
Klare Aussagen ersparen einem Vieles.

In jungen Jahren kann es natürlich immer mal vorkommen, dass Schule, oder Ausbildung wichtiger sind, als eben ne Band.
Will man beides unter einen Hut bringen, was geht, dann nur mit klaren Spielregeln.
Und mit guten Überlegungen was möglich ist, und was nicht.

Cover, Eigen, hochstehend, Banal, Session.... usw. Ist ALLES unerheblich.
Man muss es wollen, und es muss erreichbar sein. Zumindest mal ein erstes Ziel.
Und alle müssen einverstanden sein.
Ein guter Probeplan schafft auch Klarheit.
Und vergessliche Musiker können auch mal nachschauen, was man besprochen hat.
Hilfsmittel wie Dropbox usw. erleichtert vieles.
Dann haben sogar Handys wieder Sinn :-)

Dann kann man ernsthaft arbeiten.
Wobei es kaum mal Bands hat, die länger als 4,5J in der gleichen Besetzung sind.
Also auch immer mal Standortbestimmung machen, damit man frühzeitig handeln kann.
Ist halt schon ein bisschen wie eine Firma.
WENN man die Zeit sinnvoll und gut einsetzen will.
Entfällt aber bei Sessionbands - Also reine Spassbands - sollte aber als solche definiert sein.

Ich habe auch unterschiedliche Bandlaufzeiten hinter mir.
Mal 10J - mal 6 mal 3 mal 1 usw. - kürzeste ist 1 Monat :-)

Blöd ist, wenn man niemand in erreichbarer Nähe findet.
Dann sind einem die Hände gebunden.
Aber auch da gilt - Aktiv sein.
gibt immer Möglichkeiten.

fredy

edit ups: schon wieder mehr geschrieben worden :-)

JA - die Komunikation - die vergessen leider viele.
Zuletzt geändert von korgli am 07.03.2014, 13:44, insgesamt 1-mal geändert.

felixsch
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von felixsch » 07.03.2014, 13:41

Beastmaster hat geschrieben:
Felixsch sein TiP war übrigens toll, nur wärst du warscheinlich einer von denen die sich in der zweiten Phase verpissen und sich dann wundern wieso kein Bandgefühl zustande kommt.


Och Nö... auf ein Bierchen bleib ich immer gerne :P

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Beastmaster
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von Beastmaster » 07.03.2014, 13:45

Hi Felixsch,

hab ja nicht von dir geredt, ich nehme an du bleibst auch auf 2 oder 3... :D


LG
Beastmaster

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von LK_1995 » 07.03.2014, 13:49

Naja anfangs war es so dass eigentlich alles ziemlich gut lief. Denn wie soll ich sagen, es war eher so ein Ausprobieren, ob wir zusammen zurecht kommen und ob es überhaupt Sinn macht, auch vom Niveau der Einzelnen, zusammen etwas anzufangen. So wie man das halt macht die ersten Male. Und da kamen wir ehrlich gesagt ziemlich gut zurecht und waren auch iwie alle heiß darauf endlich etwas voranzutreiben.

Und da habe ich niemals den Part eingenommen, der etwas bestimmt oder vorgeschrieben hat. Wir haben uns nach der Probe unterhalten, in welche Richtung wir gehen wollen, was unsere Ziel-Gruppen von Seiten des Puplikums sein sollen, ob wir selber schreiben wollen oder ob wir covern möchten.

Wir einigten uns darauf eigene Lieder zu schreiben. Was für mich heißt, jeder setzt sich zu Hause hin und versucht gute Ansätze für Riffs, Melodien, Akkordfolgen usw. zu finden. Nur war ich iwie der einzige der jedesmal zur Probe etwas hatte (Von der Qualität her muss man jetzt darüber streiten ob es dem Einzelnen gefällt oder nicht). Aber ich finde es eine Respektlosigkeit wenn man seine Ideen vorspielt und Mitten im Vorspielen einer meint: Das hört sich genauso an wie das Lied. Das kommt zu sehr nach dem Lied. Das Lied gibt es schon. Ich finde das jetzt nicht so toll.

Ja und? Selbst wenn es so ist, dann hör ich mir doch das Ganze trotzdem an und sag am Ende meine Meinung dazu. Wo ich auch für Kritik offen bin! Alles kein Problem! Aber lautes Schreien vorallem von den Leuten, die gar nichts auf die Reihe gebracht haben finde ich nicht ok.

Dazu muss ich sagen, der Schlagzeuger war immer sehr zuverlässig! Mit ihm habe ich heute noch Kontakt und wir haben gesagt, wenn wieder etwas zu stande kommen sollte, sind wir "füreinander" da.

Bei Proben lief es so ab. Der andere Gitarrist hat iwelche Riffs auf seiner Gitarre gespielt, die Sängerin hat auf ihrem Handy rumgedrückt und der Drummer und ich saßen da und haben uns angeschaut und nur mit dem Kopf geschüttelt. Dafür brauche ich keine Band!!!
Ich möchte Musik machen, weil es meine Leidenschaft ist und ich möchte deshalb keine Zeit verschwenden mit Leuten, für die das Ganze nur ein bisschen Rumgealber ist.
Es klingt vllt jetzt so, dass ich da der Vernünftigste war und die ganze Schuld nur auf die anderen schiebe. Aber es war einfach so, dass es mich tierisch genervt hat, dass 0 zu stande gekommen ist.

Ich war immer der Fahrer ( die anderen haben noch keinen Führerschein) und hab alle angerufen, wie es ist mit Fahren, Uhrzeit und so. Da meinte der eine, heute kann ich nicht, weil ich Geschenke mit meinem Bruder kaufen muss. Der andere, heute gehts bei mir nicht, weil ich lernen muss.

Es ist doch wirklich so, dass jeder EINEN Tag in der Woche freihalten kann, um wirklich anständig zu proben. Es war ja nicht so, dass ich manche Sachen auch anders legen musste, damit ich zur Probe erscheinen kann. Hatte ich auch kein Problem damit. Aber wenn zur Probe nur die Hälfte da ist, kann man das sowieso vergessen. Wenn es einmal nicht klappt ist das nur menschlich! Aber wenn es häufiger vorkommt ist das ein NO GO! Vor allem wenn man sowieso nur die Zeit findet einmal die Woche zu proben.

Jeder wusste auf was er sich einlässt und hat sein Einverständnis gegeben. Daher finde ich es eine sehr schwache Leistung, dass so wenig Einsatz von den anderen da war.

Ich hab dann den Leuten gesagt, wenn das so weiter geht bin ich weg (und da war auch der Drummer der Meinung). Und als ich das gesagt habe, am selben Abend kam eine Nachricht über Whatsapp, dass der Gitarrist nicht mehr mitmacht, weil er zu viele Probleme zur Zeit hätte und er bald vor seinen Prüfungen stehe und er keine Zeit für etwas verschwenden kann, wobei sowieso nichts rauskommt. Und das kam dann von einem der sowieso mit am wenigsten gemacht hat. Und dann habe ich auch gesagt: Leute, neeee aber ohne mich!
Das ist für mich nichts, was Zukunft hat.

Ich bereue meine Entscheidung auf keinste Weise, weil ich genau weiß, dass wir bis heute nichts auf die Beine gestellt hätten. Aber ich finde es schade, dass ich nun wieder alleine dastehe.

Soweit war das die Kurzfassung.

LK_1995

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Phuehue
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von Phuehue » 07.03.2014, 14:04

@ LK_1995:
Kann deine Einschätzung sehr gut nachvollziehen und yep: Saufrustrierend! Dass Leute, die selbst am wenigsten einbringen, dann häufig noch die lautesten Kritiker und Stänkerer sind, ist auch nicht selten. Du brauchst dich also nicht zu rechtfertigen. Mein Geduldsfaden wäre da wesentlich kürzer.

Da du schreibst, dass der Rest der Band noch keinen Führerschein hatte, unterstell ich den Nasen jetzt auch einmal frech ein paar klassisch-pubertäre Allüren.

Der Punkt ist: wenn man Musik mit mehreren Leuten machen will, braucht es einen gemeinsamen Willen (der offensichtlich schon bei einigen fehlte), was auf die Beine zu stellen. Dann auch noch gewisse Kompromiss- und (ja Beatsmaster, da geb ich dir recht) Kommunikationsbereitschaft.

In meier Coverband sind wir aktuell zu viert, alle stehen beruflich in doch sehr anspruchsvollen Berufen und haben noch andere Hobbies. Aber: ein jeder findet die Zeit (bzw. VERSCHAFFT sich die Zeit), jeden Mittwochabend (mit Ausnahmen von Ferien natürlich etc.) einmal konzentriert von 20:00 - 22:00 Uhr zu proben. Plus anschliessendes Bier. Aber in den zwei Stunden wird intensiv und diszipliniert geprobt. Kein Handy-Gegucke (ok, haben auch kein Empfang :D), kein "bin mal schnell eine Rauchen" oder kein zu spät kommen ohne Grund oder Info.

Das hat was mit Fairness und Respekt den anderen gegenüber zu tun, aber ganz sicher nix von wegen den Sheriff markieren!

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Counterfeit
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von Counterfeit » 07.03.2014, 14:23

@LK_1995

habt ihr denn sowas wie einen "Band-Leader". Muss es nicht geben, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass es aufjeden Fall hilfreich sein kann, wenn sich einer als AUfgabe nimmt zu koordinieren. Was du so geschrieben hast, klingt für mich auch danach, dass keiner so richtig wusste was zu tun ist. Habt ihr denn mal Songs abgesprochen? Bzw. hat mal einer vorgeben, so und so..wir machen jetzt mal am Anfang Song X und Y? Sowas hilft ungemein. Dann weiß der Sänger was er singen muss. Der Gitarrist weiß was er spielen muss und der Schlagzeuger weiß was er trommeln muss ;)

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startom
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von startom » 07.03.2014, 14:26

Reframing ist natürlich ein tolles Instrument für Krisenbewältigung innerhalb einer Gemeinschaft. Der Rahmen muss aber jedem Beteiligten klar ersichtlich sein (der Moderator ist bekannt. Jeder weiss, dass es darum geht, die Krise zu besprechen, ...) , sonst verfehlt es den Sinn.
In einem Textforum, wo jeder Beteiligte auf derselben Stufe ist, ist es meiner Meinung nach jedoch kontraproduktiv.

Was sich jedes Bandmitglied hinterfragen muss:
- Kann ich meine persönlichen Bedürfnisse zugunsten einer Gemeinschaft zurücknehmen?
- Weiss ich, dass meine Abwesenheit dazu führt, dass der Rest der Gemeinschaft nicht ordentlich funktionieren kann?
- Bringe ich die Disziplin mit, meinen Teil zur Gemeinschaft beizutragen und arbeite ich daran, dass ich die Gemeinschaft nicht bremse?

Sorry, wenn's grad vielleicht etwas sektenmässig klingt.... Aber das ist halt mein Rat an jeden, der in einer Band spielen und auf Dauer daran Freude haben will.

Je kleiner die Gemeinschaft, desto wichtiger ist der Einfluss jedes Einzelnen. Da liegt es nicht drin, mal ein paarmal unentschuldigt zu fehlen, sich nicht vorzubereiten oder zwischendurch bisschen auf dem Handy zu zocken während der Proben.

Bandtauglichkeit hat weniger mit musikalischer denn mit menschlicher Reife zu tun.
Tom

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von Phuehue » 07.03.2014, 14:42

startom hat geschrieben:Bandtauglichkeit hat weniger mit musikalischer denn mit menschlicher Reife zu tun.


Word!!

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Beastmaster
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von Beastmaster » 07.03.2014, 15:45

Hi,

@LK_1995
Diese Darstellung kann ich bestens verstehen und sehe natürlich, dass mein absichtilich überzogener Beitrag, dir Unrecht getan hat.

Was ist jetzt mit dem Schlag(er)zeuger? Der war doch brauchbar?

Ich finde nun stellte sich das ganze viel ruhiger und mit weniger Hass auf die Geschichte da und das hilft eben auch weiter zur Bewältigung eines Problems.

Wenn es so ist wie du Sache geschildert hast, wovon ich ausgehe, kann ich dich sehr wohl verstehen und finde aber, da muss ein Strich drunter. Diese Geschichte darf dich nicht verfolgen.

Du findest mit Sicherheit neue gute verlässliche Leute, du musst dir eventuell (Annahme) ältere Leute suchen, oder eben welche die schon als Band funktionieren und quasi auf dich warten.

Wenn ich mir deine Letzten Post ansehe, der nämlich jetzt auch hieb und stichfest darstellt, was dir eben gefallen hat (Drummer) und was nicht...
Ich würde jetzt über eine Zusammenarbeit mit dem Drummer nachdenken und weitere Leute nach bestimmten Kriterien suchen.
Du fängst meiner Meinung nach nicht von vorn sondern mit einer Wertvollen Erfahrung mehr an. Du bist niemand der einfach meckert sondern auch geau sagen kann was dir missfällt was du möchtest und eben auch was du von dir und anderen verlangst.

Suche neue Leute, verabrede ein treffen (Kaffee, Kuchen, Bier)
1. Teste die pünktlichkeit (sie ist für dich sehr wichtig)
2. Finde heraus wie gut ihr Kommunizieren könnt, denn dann könnt ihr das beim Musizieren auch besser.
3. Wenn ihr wisst was ihr für Musik wollt, sollte niemand dabei sein der nur Mitmacht weil er gerade unbedingt Musik machen möchte, sondern er sollte den Still eben auch mögen.
4. Setze Verlässlichkeit, Pünktlichkeit und Kommunikationsfähigkeit vor das Musikalische können des jenigen, denn es ist erwiesen, das letzteres noch erlernbar ist, die anderen Punkte machen den Menschen aus und er müsste schauspielen um dem zu entsprechen.
5. Finde charmant heraus welche Ziele dein Gegenüber bisher verfolgt hat bzw auch erreicht hat. ;)
6. Du darfst in deiner Gruppe nur einen Dominanten haben, diese Streiten sich sonst laufend.
7. Es ist immer gut einen Abenteuerlustigen / Erfinderischen dabei zu haben, doch sind es eben aber auch diese die gern von ihren Arbeiten abschweifen und eben nicht üben oder ein Ziel nicht erreichen, was ber nicht sein muss.

Einen Domianten erkennst du daran, dass er oft kurz und Knapp spricht oder eben eine Geschichte detailliert in Kurzform wiedergibt. Ein übergenauer erzählt dir eine Geschichte Haarklein.
Die welche beim erzählen vom Hütchen zum Stöckchen kommen sind solche welche ihre Ziele allein meist nicht erreichen, wegen der vielen Ablenkung. Diese benötigen Führung, sind aber gute Neuerer / Erfinder.


Ich fänds gut etwas von dir zu hören, wie du damit vorankommst.


Ich hoffe jetzt versteht jeder etwas besser mein Handeln zuvor, ich konnte etwas herausfinden über mein gegenüber, bzw mich besser hineinversetzen.


LG
Beastmaster

felixsch
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von felixsch » 07.03.2014, 17:23

Beastmaster hat eigentlich schon alles geschrieben, wie man die Richtigen Leute findet ...

Manche werden auch komplett andere Menschen, wenn sie auf ein Ziel HINARBEITEN. (siehe unten.)
Mach Aushänge in deiner Schule, im Supermarkt, im Internet und sonst wo ... "vorstellen" werden sich hoffentlich auch nur die, die wirkliches Interesse an einer gut funktionierenden Band haben...

Vielleicht auch von mir nochmal ein paar Tipps wie es mit den neuen Leuten besser werden kann/wird ;)
Ich habe in meinem doch noch recht jungen Leben auch schon in einigen Projekten gespielt, einige auch "geleitet" - den Pop/Rock Kurs bei uns an der Schule zum Beispiel ... deine Lage ist noch ganz OK, wenn man sie mal damit vergleicht, mit 10 zwölf bis dreizehnjährigen in einem Raum voller Percussioninstrumente zu stehen :twisted:

Nein, wieder Spaß beiseite ... das Zauberwort für gutes Zusammenspiel heißt in den aller meisten Fällen Motivation. Das habt ihr ja schon versucht:

- setzen von Zielen (zusammenstellen einer Setlist, diese auch KÖNNEN, evtl. Gigs planen)

Meine Erfahrung ist, dass die Motivation - und somit auch der Ehrgeiz zu Proben - extrem Hoch ist wenn man auf ein solches Ziel hinarbeitet.

Menschen zu etwas MOTIVIEREN ist keine Leichte Aufgabe - nicht umsonst gibt es hierfür extra Trainer und Coaches ... Ich weiss nicht ob du es schon weisst: aber es gibt NEGATIVE MOTIVATION und POSITIVE MOTIVATION. Die Klassische Frage: "Ist das Glas halb voll oder halb leer?"

Beispiel für negative Motivation:
Sänger: "Leute ... wenn wir nicht vernünftig Proben schaffen wir es verdammt nochmal NIE dieses Jahr irgendwas auf die Beine zustellen. Geschweige denn einen Gig zu spielen!"

Bassist: "Na und?! Spieln wir halt keinen, auch nich' schlimm...."
---------------------
Beispiel für positive Motivation:
Sänger: "Wenn wir jetzt noch RICHTIG Proben, können wir danach noch schön eins Trinken gehen! UND: wir könnten mal in ein paar Läden fragen, ob wir da nicht mal Auftreten könnten! Das wär doch Geil?!"

Bassist: "YEEEEEAH BIIIIIIIIIIER! Gig, wie geil, Mädels und danach noch mehr BIEEEER! Aufgehts, Haun wir Rein!!"

;)
----------------------
Mit ein bisschen Menschenkenntnis und passender "Chemie" kann eine Band
a) musikalisch extrem gut werden
b) "menschlisch extrem gut werden"

Aus "guter Chemie" ergibt sich meist - wenn nicht sogar immer - Punkt b. Wenn dazu noch ein bisschen Motivation und Interesse am eigenen Instrument kommt, steht Punkt a auch nichts mehr im Wege!

Von dem her, Viel Erfolg, Ich wünsch' dir dass du die Richtigen Findest ;)

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LK_1995
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von LK_1995 » 07.03.2014, 17:33

@LK_1995
Diese Darstellung kann ich bestens verstehen und sehe natürlich, dass mein absichtilich überzogener Beitrag, dir Unrecht getan hat


Schon vergessen! :D

Also vielen Dank für die vielen Posts, die mir echt wieder Mut gemacht haben. Anscheinend bin ich nicht der Einzige, dem es so ergeht. Dennoch ist es nervig wenn man ständig das Gefühl hat man fängt wieder von 0 an.

Zum Drummer:

Er kennt Leute, die eine 2 Mann-Band haben. Die beiden haben ihn gefragt ob er evtl. fest dabei wäre, weil sie ihn als Schlagzeuger gebrauchen könnten und er dort nach meinem Wissen schon des öfteren ausgeholfen hat. Er hat mir versprochen, dass er dort mal nachfrägt ob ich da evtl. mit reinrutschen könnte. Ergebnis war wieder mal negativ: Sie haben schon zwei Gitarristen und brauchen daher keinen Weiteren. Versteh ich auch..
Aber ich möchte auf längere Zeit keinen Bass spielen, dazu habe ich zu viel Zeit in die Gitarre gesteckt. Das könnt ihr vllt. nachvollziehen.

Ich habe mir auch schon überlegt, dass ich hier im Forum mal einen Thread mache.
Entweder eine Suche von Musikern, die bereit wären etwas anzufangen. Oder im günstigsten Fall eine Band, die noch einen Gitarristen braucht. (Was aber meistens nicht der Fall ist, denn Gitarristen gibt es genug auf dieser Welt. :D)
Naja außerdem steht evtl. bald ein Stadt wechsel vor, wegen Studium (35 min mit Auto), aber das sollte mich nicht hintern! Wäre bereit, 1 - 2 mal die Woche hinzufahren, alles kein Problem! :D

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von LK_1995 » 07.03.2014, 17:37

Ja, ich habe mir das alles so vorgestellt, dass man als Band wirklich zusammenwächst. Dass man sagen kann: Yeaaah, wir sind die besten Kumpels! Wir erzählen uns alles. Jeder macht mal eine Gaudi mit. Wir unternehmen so auch mal was.

Naja wird scho weeeern :D

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Mick
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von Mick » 08.03.2014, 21:51

Mal zu dem "Handyproblem"

Wir hatten bisher 3 Proberäume.
Der erste aufm Land bei unserem früherem Gitarrist.
Der 2te in der Stadt mit dicken Mauern (ein kleines Fenster // Aufgabe wegen Bandpause).
Der 3te ein paar km vor der Stadt.

In allen 3 Proberäumen ist so gut wie kein Handyempfang == kein Problem :)
Bei uns wird das Handy nur rausgeholt um mal auf die Uhr zu schauen und demnach zu entscheiden, ob es Zeit für eine kurze Pause ist oder ob wir nur noch 10 Minuten bis zum Bus haben.

Allerdings haben wir - abgesehen von den "festen" Mitgliedern - immer wieder Besetzungsprobleme.

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von Hendock » 08.03.2014, 22:12

Mick hat geschrieben:Bei uns wird das Handy nur rausgeholt um mal auf die Uhr zu schauen und demnach zu entscheiden, ob es Zeit für eine kurze Pause ist oder ob wir nur noch 10 Minuten bis zum Bus haben.

Sind Armbanduhren in eurer Generation aus der Mode? :shock: ;)

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von Mick » 08.03.2014, 22:30

Hendock hat geschrieben:Sind Armbanduhren in eurer Generation aus der Mode? :shock: ;)


Haha :D
Jemand, der 5 Jahre älter als ich ist behauptete das sogar.
Ich hab eine, bei der Probe aber nie dabei gehabt, der, der auf das Handy zwecks Zeit guckt ist der Drummer, da er den Bus nehmen muss.
Notfalls würde ich ihn natürlich fahren. :)

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von musicdevil » 09.03.2014, 10:58

Ich denke das "menschliche Miteinander" steht oftmals bei ner Hobbyband im Vordergrund und weniger das "Können". Im Normalfall verbringt man viel Zeit miteinander, vor allem wenn es los geht mit der kleinen Tournee ;)
Bei mir wars so, dass sich da paar Kumpels zusammen taten um zu musizieren und den 4. haben wir mal durch nen Zufall kennengelernt (hatte die Pizza angeliefert).
Wichtig sind dann halt auch die gemeinsamen Ziele. Man muss schon auf einer Wellenlinie schwimmen. Nen "besten Kumpel" findet man aber auch nicht mal eben so, sondern muss dafür auch selbst ne Menge tun.
Ist bei so ner Band sicher ähnlich...kann schon dauern, bis es passt.

nico93
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Registriert: 28.08.2014

von nico93 » 28.08.2014, 22:09

Naja also die grundbesetzung (drums,bass und ich Gitarre) war super da wir schon gute Freunde wahren und so auch ständig zusammen rumgehangen haben.... also haben wir angefangen "musik" zu machen mit ne Akustik, zwei Eimern und ne kaputten Gitarre wo nur noch E,A und G drauf war.... so hat sich das entwickelt... wir haben mittlerweile natürlich richtige Instrumente ;D

Aber dann Kamm die Idee ne 2. Gitarre zu brauchen.... 4 verschiedene "Gitarristen" in 2 wo hen .... Ich meine ich konnte am Anfang auch nich viel aber ich und die anderen hatten den Ehrgeiz und vorallem den Spaß daran zusammen musik zu machen.

Also kurz gesagt es ist immer das beste wenn man mit seinen Freunden Musik macht auch wenn sie nicht spielen können als mit iw Leuten die nur sagen wollen "ich bin in einer band"
schneller,lauter,härter

Hellraiser85
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Re: Habt bzw. hattet ihr die selben Probleme beim Band gründen?

von Hellraiser85 » 22.09.2017, 11:16

Das wichtigste ist warscheinlich schonmal das alle bandmitglieder einen ähnlichen musikgeschmack haben, weil wenn jeder was anderes hört dann kann das aus eigener erfahrung nicht funktionieren, was aber noch wichtiger ist das alle bandmitglieder pünktlich und zuverlässig sind, dann sind auf jeden fall die wichtigsten grundbausteine, aber wer denkt das profi bands immer ganz lässig ihr album produzieren, der hat sicher noch nie ein making of von metallica oder sowas gesehen, da gibt es regelmäßig streitereien und stress, damit muss man leben

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jemflower
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Re:

von jemflower » 06.12.2017, 16:17

nico93 hat geschrieben:Also kurz gesagt es ist immer das beste wenn man mit seinen Freunden Musik macht auch wenn sie nicht spielen können "


Das sehe ich so ähnlich, da ich vor allem Spass am gemeinsamen Musik machen habe.
Einem zuverlässigen Nichtmusiker, kann man einiges beibringen, einem unzuverlässigen Virtuosen meistens nichts.

Der Nachteil ist halt, dass man damit nicht die musikalische Karriere machen kann, was ab einem gewissen Alter keine Rolle mehr spielt, wenn alle ihre Jobs haben.

LG
Laura

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