Welches Mikro?

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varesotto
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Welches Mikro?

Erstellt: von varesotto » 07.01.2014, 11:30

Hallo zusammen,

wenn ich Lieder auf Rechner aufnehme, geht das zur Zeit nur mit Gitarren, die ein PU haben. Nun möchte ich aber auch mit meinen rein akustischen Klampfen Aufnahmen machen und werde mir hierzu ein Mikro besorgen.
Daher brauche ich eure Erfahrungen zu Mikros. Für Gesang habe ich bereits eines, das klingt aber für die Gitte eher bescheiden. Welches Mikro gibt den original Akustikton der Gitarre bestmöglich wider? Muss ich noch andere Sachen beachten?
bluesige Grüße

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Samhain
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Erstellt: von Samhain » 07.01.2014, 12:54

Kauf Dir ein Neumann. Geht so ab 2000 € los und du hast ein perfektes Mikro :P

neeee. Spass beiseite:

- Budget?
- wo soll es angeschlossen werden?
- Bühnentauglich ja/nein?

Ein "paar" Anhaltspunkte wäre schon nett ;)
greetz
Franky

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varesotto
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Erstellt: von varesotto » 07.01.2014, 14:54

Nur Homerekording, Software=Cubase, Amp=Line6 Spider, Budget....naja daran solls nicht scheitern...100€ ?? plusminus... ()((((
bluesige Grüße

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Stinger
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Erstellt: von Stinger » 07.01.2014, 15:38

Hai,

ich nutze das Shure Beta 57 A. Geht für E und A Gitarren. Bin sehr zufrieden und ist mit 130 Euronen noch bezahlbar.
Mostly Harmless

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varesotto
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Erstellt: von varesotto » 07.01.2014, 16:41

Hab mir das Shure Beta mal angeschaut, scheint für meinen Geschmack das richtige Mikro zu sein. Ich denke mal die Neumänner scheiden aus ;)
bluesige Grüße

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musicdevil
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Erstellt: von musicdevil » 07.01.2014, 22:35

Nen Shure Beta 57 A für eine A-Gitarrenabnahme? Puhhh, aber wirklich nur im Notfall. Für Gitarrenamps prima, eventuell noch für Gesang oder auch teilweise für die Drums, aber für ne A-Gitarre dieses dynamische Mikrofon? Also ich hab ja den Klassiker Shure Sm57 und würde das nun wirklich nicht dafür nehmen.
Ich meine, wenn man wirklich nichts anderes hätte, okay, aber man hat ja sooo große Auswahl bei den Kondensatormikrofonen (Kleinmembran oder Großmembran).
Also selbst nen billiges "THE T.BONE SC450 Studio Großmembranmikrofon", finde ich geeigneter https://www.thomann.de/de/the_tbone_sc_450_popkiller.htm

Allgemein bissel was zu lesen:
https://www.thomann.de/de/onlineexpert_63.html

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varesotto
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Erstellt: von varesotto » 08.01.2014, 07:31

Danke für den Link und den Tip. Sehr hilfreich.
Wie sieht es denn mit diesem hier aus?
https://www.thomann.de/de/rode_m3.htm
bluesige Grüße

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startom
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Erstellt: von startom » 08.01.2014, 07:47

Hoi varesotto
Meiner Meinung nach kannst du auch mit günstigen Mikrofonen ganz ordentliche Ergebnisse erzielen.

Wichtig bei der Akustikgitarrenabnahme sind vor allem zwei Dinge.
1) Positionierung des Mikrofons. Die eierlegende wollmilchsau-Position gibts nicht. Allgemein gilt: Je näher beim Schalloch, desto mehr Bassanteile, aber verschwommene Einzeltöne. Je weiter den Hals hinauf, desto höhenreicher, aber dünnerer Sound.
Ich persönlich rate dazu, das Mikro beim Uebergang Hals-Korpus zu positionieren (ca. 14. Bund), etwa 15 bis 20 cm weg vom Griffbrett.

2) Vor der Aufnahme neue, möglichst hochwertige Saiten aufziehen. Wird oft vernachlässigt, ist aber gerade bei Akustikgitarren Aufnahmen das Salz in der Suppe.

Ich persönlich verwende das Rode NT1A für Aufnahmen, auch wenn es als Vocal-Mikrofon gilt.
Tom

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Stinger
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Erstellt: von Stinger » 08.01.2014, 08:05

startom hat geschrieben: Je näher beim Schalloch, desto mehr Bassanteile, aber verschwommene Einzeltöne. Je weiter den Hals hinauf, desto höhenreicher, aber dünnerer Sound.


Dann ist das der Grund warum manchmal mit 2 Mikrofonen gearbeitet wird?

Wieder was gelernt... :D

Wo liegen denn die Unterschiede zwischen externer und interner Abnahme bei A-Gitarren?
Interne kann man doch auch nachrüsten, oder taugt das nix?
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phunky
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Erstellt: von phunky » 08.01.2014, 08:37

Stinger hat geschrieben:
Dann ist das der Grund warum manchmal mit 2 Mikrofonen gearbeitet wird?


Genau.

Wieder was gelernt... :D

Wo liegen denn die Unterschiede zwischen externer und interner Abnahme bei A-Gitarren?
Interne kann man doch auch nachrüsten, oder taugt das nix?


Eine natürlich klingende Abnahme ist eigentlich (je nach Anspruch natürlich) nur mit Mikros möglich. Interne Tonabnehmersysteme sind eher was für die Bühne (gibt natürlich auch da gewaltige Unterschiede).

Es gibt aber auch interne Systeme die an zwei Positionen abnehmen, da gibt es dan zum Beispiel einen Abnehmer unter der Stegeinlage und einen kleinen Tonabnehmer am Halsfuß deren Signale gemischt werden.

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Stinger
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Erstellt: von Stinger » 08.01.2014, 09:06

Hallo Phunky,

angesichts des anrückenden jährlichen Gedenktages meiner grobstofflichen Erscheinung auf diesem Planeten, spiele ich mit dem Gedanken mir eine Western gönnen zu lassen. Ich hab schon mal ein paar probiert. Einige hatten Abnehmer, manche davon 2 die man mischen konnte. Auf der Haben-Wollen-Liste ganz oben ist eine, die kein System installiert hat.

Kann ich dort alle gängigen Systeme nachrüsten und ist das dann so gut wie bei einer Gitarre mit System? Beim probieren hatte ich bis jetzt noch keine über einen Verstärker gespielt.
Mostly Harmless

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phunky
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Erstellt: von phunky » 08.01.2014, 09:14

Ich bin da auch kein Experte ;)

Aber es gibt da verschiedene Möglichkeiten. Wenn Du einen Gitarrenbauer beauftragst, der Dir ein passendes Loch in die Zarge schneidet, geht natürlich alles. Will man das aber nicht (und ich würde das nicht wollen), muss man natürlich auf Systeme zurückgreifen, die man anderweitig bedienen kann.

Da gibt es aber schon ziemlich gutes Zeug, in allen möglichen Preisklassen.

Das Nachrüsten hat natürlich den Charme, dass man es

a) bleiben lassen kann, wenn man nur Zuhause aufnehmen will. Dann investiert man das Geld lieber in ein gutes Mikro. Oder
b) etwas verbauen kann, das qualitativ besser ist, als vom Klampfenhersteller sonst ausgesucht worden wäre.

Ich habe neulich mal das fishman ellipse bei jemandem gehört und war sehr angetan (hat aber halt seinen Preis). Sowas findet man in Gitarren die vom Werk mit TA ausgestattet werden eher selten.

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Erstellt: von Stinger » 08.01.2014, 09:54

Okay, danke für die schnelle Antwort.

Bei meinen Entscheidungen stehen Bespielbarkeit und Klang (naturbelassen) ganz weit vorn.

Dann wird es wohl die ohne werden... wenn die Sponsoren mitspielen :P
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Erstellt: von varesotto » 08.01.2014, 10:35

Das eingebaute Tonabnehmersystem an meiner "preisgünstigen" Western ist eh schon nicht der Brüller aber beim Recording klingt das noch besch..eidener als am Amp.
Ich habe gestern mal ein paar Spuren aufgenommen um mal mit dem Cubase warm zu werden, das macht schon richtig was her, wenn jetzt noch die Klampfe gut klingt, geht die Sonne auf =(=))=
bluesige Grüße

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