8 Monate, 40 Songs

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Canyon
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8 Monate, 40 Songs

Erstellt: von Canyon » 20.12.2013, 18:20

Ich spiele seit acht Monaten Gitarre (Westerngitarre).
In diesem Zeitraum habe ich mich mit ca. 40 Songs, teilweise intensiv/teilweise weniger intensiv beschäftigt.
Ich übe/spiele fast täglich und habe einmal wöchentlich Einzel-Unterricht. Die Fortschritte sind sehr gut.

Ich bin eigentlich ständig auf der Suche nach neuen Songs, probiere Neues aus etc.
Inzwischen überlege ich, mal eine "Pause" zu machen und die Songs noch stärker zu intensivieren die ich bisher habe, zumindest die nächsten 4 Monate.

Bei einigen Songs bin ich also noch teilweise langsam oder neige dazu mich zu verspielen.

Macht es rein vom "lernen" her Sinn, mal die Songsuche beiseite zu legen und wirklich mal ganz stur die bisherigen Songs rauf und runterzuspielen?

Was würdet ihr mir raten?

everyBlues
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Erstellt: von everyBlues » 20.12.2013, 18:38

40 songs ist doch ganz tüchtig .....mach erstmal eines zu ende bevor Du immer wieder was neues anfängst. lass dir doch die Zeit.
Das wäre mein Tip dazu .

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Meself
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Erstellt: von Meself » 21.12.2013, 23:40

Ich nehme seit recht genau einem Jahr Unterricht, und merke das die Songs die ich mir vorgenommen habe schlicht "zu viel" sind. Wobei ich längst keine 40 habe. ^^
Ich gehöre aber eben auch zu denen,die beispielsweise "Heart of gold" dann auch richtig spielen können wollen. Da darf mal ( ! ) nen Grifffehler drin sein, aber mehr soll es an sich nicht sein. Und nun bin ich an dem Punkt an dem ich meinem Gitarrenlehrer gesagt hab, über die ferienbedingte Pause übe ich erstmal das vorhandene weiter ein.

Wenn du das Gefühl hast vieles nur so halb zu können, würde ich persönlich sagen, perfektioniere es ruhig. Auch ich will das,was ich kann, richtig können.

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Andreas Fischer
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Erstellt: von Andreas Fischer » 22.12.2013, 00:21

was heisst 40 songs?
spielen und singen?
nur spielen?
melodiespiel oder nur geschrammel?
...???
das ist alles sehr relativ

ich spiele seit 2 jahren wieder und kann keine 40 songs (spielen und singen)
allerdings, ich kann viele akkorde und drei bis 4 reichen ja um hunderte von songs zu spielen (siehe zb bei youtube die 3 akkord videos) also könnte ich hunderte ...

wenn du mich fragst, lern eines nach dem anderen ordentlich, die menge machts nicht aus
ach ja, und hab spass dabei, also auch viel spielen, nicht nur pauken
Andreas Fischer
Versuche seit Ende 2012 nach 30 Jahren zum zweiten mal Gitarre spielen zu lernen
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creadiva1980
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Erstellt: von creadiva1980 » 22.12.2013, 12:08

:shock: 40 songs? Aber strumming, oder?
Ich spiele seit 13 Monaten und mein Ordner ist noch ziemlich leer.
30 Songs sind drin. Die hatte ich mir schon zu Beginn rausgesucht und "arbeite" sie nach Schwierigkeitsgrad ab. (Von gaaanz einfach bis F,Bsus4 und Bm.) Bin momentan bei Song 22! *freu*
Und es bleiben auch 30, bis ich von denen sagen kann, joa, die krieg ich gut hin. Es sei denn natürlich, ich höre DAS Lied, das ich unbedingt spielen möchte. :lol:
Es geht ja beim musizieren vorwiegend um Qualität, nicht Quantität, nech?
Wat nutzt dir ein "Repertoir" von 100 Songs, wenn dein Umfeld Ohrenschmerzen kriegt? ;)

Von fingerpicking will ich hier garnicht reden, da tendiere ich immernoch gen 0. :(

Lg
Liebe Grüße von Crea
★ ☆ ★ ☆ ★ ☆ ★ ☆ ★ ☆ ★ ☆ ★ ☆ ★ ☆ ★ ☆ ★ ☆
"kleines F-üben Tag 365"...ich geh dann mal weinen....

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Canyon
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Erstellt: von Canyon » 22.12.2013, 13:05

creadiva1980 hat geschrieben::shock: 40 songs? Aber strumming, oder?


Lg


Nein, ich persönlich finde beim Strumming führt erst der Gesang dazu, dass es sich "gut anhört". Ich kann aber nicht singen, daher spiele ich sehr gerne fingerpicking und vorzugsweise Songs die man "halbwegs" direkt erkennt. More than words, Halleluja, Dust in the wind, Fast car, Wherever you will go, Bubbly usw. (Siehe mp3 datei, ausschnitt in handyaufnahmequalität)

Andreas Fischer hat geschrieben:
wenn du mich fragst, lern eines nach dem anderen ordentlich, die menge machts nicht aus
ach ja, und hab spass dabei, also auch viel spielen, nicht nur pauken


Ja ich denke auch das es wohl besser ist das Bisherige zu intensivieren. Zumindest die nächsten 4 Monate, dass habe ich mir mal als Ziel gesetzt.
Dateianhänge
The calling wherever you will go mp3.mp3
(297.03 KiB) 83-mal heruntergeladen

Schneiderlein
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Erstellt: von Schneiderlein » 22.12.2013, 18:38

Hört sich gut an. Super!

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 23.12.2013, 16:32

25% Altes wieder rauskramen
25% Wiederholung von dem jüngst gelernten
25% Festigung von dem, was du gerade gelernt hast
25% Neues

Das ist eine Faustformel, nach der ich selbst lerne, und meinen Unterricht gestalte.
(Wobei es bei meinen Schülern auf die Akkorde - und Spieltechnik ankommt, und weniger auf die Lieder, so dass den Schülern gar nicht auffällt, dass sie mit den scheinbar neuen Liedern eigentlich sehr viel von dem alten nochmal wiederholen).

Natürlich sind die Prozentzahlen nicht in Stein gemeißelt, aber damit bin ich bis jetzt ganz gut gefahren.

Meine Schüler hatten schon nach 2 Monaten mehr als 40 Stücke zur Auswahl, wobei ich allerdings einschränkend sagen muss, dass alle recht einfach waren, und immer nach dem gleichen Strickmuster aufgebaut waren, so dass sie (wie oben schon gesagt) eigentlich mit 10 Liedern immer wieder die gleichen Techniken und Akkorde geübt haben.

Gruß Mjchael

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musicdevil
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Erstellt: von musicdevil » 23.12.2013, 19:16

Irgendwas nachspielen? War nie mein Ziel...
Du willst was Neues ausprobieren, dich womöglich sogar musikalisch ausdrücken? Warum dann keine eigenen Songs schreiben?

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Canyon
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Erstellt: von Canyon » 23.12.2013, 19:41

musicdevil hat geschrieben:Irgendwas nachspielen? War nie mein Ziel...
Du willst was Neues ausprobieren, dich womöglich sogar musikalisch ausdrücken? Warum dann keine eigenen Songs schreiben?


Vorerst nicht.
Es gibt sehr viele Songs dir mir sehr gut gefallen und dann ist es genau mein Ziel dieser auf der Gitarre spielen zu können.
Zudem gefällt es mir Songs zu spielen die viele "sofort" erkennen.

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