Multieffektgerät und dessen Anschluss

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maikwars
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Multieffektgerät und dessen Anschluss

Erstellt: von maikwars » 20.11.2013, 19:54

Hallo Leute ;)

Ich benötige eure Fachmeinung bzw. Kaufberatung zum Thema Multieffektgerät.
Ich habe seit langen das Digitech RP250 und bin zufrieden damit. Da es aber langsam den Geist aufgibt, will ich mir ein neues zulegen. Ich habe mir durch die guten Erfahrungen mit Digitech das RP355 näher angeschaut. Mehr Features aber alte Bediengewohnheiten sind für mich hier die absoluten Pros. Seit einem halben Jahr besitze ich nun ein Engl Thunder 50 Topteil und eine Engl 2x12 Box. Ich habe nun schon viel gelesen wie man denn nun am besten so ein Effektgerät anschließt ob mit FX Loop oder einfach vor dem Amp, so wie ich es bis jetzt immer gemacht habe, weil ich gerne mehrere Distortion Varianten haben wollte und die Engl-Zerre zwar sehr schön ist aber ich mich wie gesagt nicht auf die "eine" Variante beschränken will. Wenn ich damit auf dem Absoluten Holzweg bin, bitte ich das zu entschuldigen und um gleichzeitige Aufklärung. Ich hatte vorher einen kleinen Transistor-Combo Verstärker ;)

Es wäre super wenn ihr mir den ein oder anderen Tipp gebt bzw. mit mir eure Erfahrungen über Multis teilt und eure Anschlussvarianten nennt :)
(Budget für das Effektgerät sollte die 200€ nicht übersteigen)

Dankeschön!

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Bellwood
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Erstellt: von Bellwood » 20.11.2013, 20:55

Hallo.

Grundsätzlich ist alles klanglich - und auch vom Anschluß her - erlaubt, was gefällt.

Eine Regel sagt aber, dass Zerr-Effekte vor die Vorstufe kommen, Hall,Chorus etc. in den Loop. Wenn kein Loop vorhanden, zwischen Zerre und Amp.

Da es dir wohl eher um die Zerre geht, sollte das Teil also vor den clean gestellten Amp.

Ich nutze ein Zoom G5 im Effektweg, aber auch nur für Echo, tremolo etc.

Vor dem Amp habe ich einzelne Effekte für die Zerre.

Du solltest mal testen, ob du den Sound von deinem guten Amp mit einem Effektgerät nicht verschlimmbesserst...
Viele Grüße Frank

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Roddy
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Erstellt: von Roddy » 20.11.2013, 22:23

Hast Du schon mal probiert, die Zerre von dem Engl mit einem Overdrive ein wenig unter die Arme zu greifen?

Zum Beispiel mit dem günstigen Bad Monkey oder dem etwas teureren Ibanez TS-9

Man soll sich wundern, was der eigene Amp da noch für Hintertürchen versteckt hat! :)

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Bellwood
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Erstellt: von Bellwood » 20.11.2013, 22:29

Die Anschaffung eines Bad Monkey lohnt sich auf jeden Fall. Das Teil dient als Booster oder für ne schöne Grunge-Zerre.
Viele Grüße Frank



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maikwars
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Erstellt: von maikwars » 21.11.2013, 10:43

Danke erstmal für die Antworten :) Also ich hab noch ein Satchurator...das is natürlich kein Overdrive....ansonsten werd ich mal die Tage meine Engl-Zerre testen und mein jetziges RP250 über den Loop anschließen und mit paar effekten rumdängeln :P .....Das Problem was ich dann nur hätte, wäre das ich dann noch ein Footswitch benötige um zwischen Clean und Zerre zu wechseln....das ist nämlich Bedingung, deswegen hatte ich bis jetzt immer ein Multi genutzt, weil sich damit alles ganz prima regeln lässt ohne 40 Fußtaster auf den Boden zu haben....am Ende sieht das noch professionell aus :P

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Bellwood
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Erstellt: von Bellwood » 21.11.2013, 19:37

Die Footswitch-Buchse sollte er doch haben. Aber meines Wissens nach gibt es zweierlei Schalter. Aber das bekommst du doch raus!
Viele Grüße Frank



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Sunburst
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Erstellt: von Sunburst » 21.11.2013, 22:29

Ich habe den Thunder als Combo. Der hat eine Footswitch Buchse für normale 2x Schalter. Umschaltbar sind Clean / Crunch und dann noch die Gainanhebung für den Crunchkanal. Abgesehen davon wird bei Multis, bei denen das möglich ist, gerne die sogenannte "4-Kabel-Methode" angewendet. Also von der Gitarre in die Verzerrersektion des Multi, vom Multi in den Amp, aus dem Effektweg wieder ins Multi für die Modulationseffekte und zurück in den Amp.

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Erstellt: von maikwars » 22.11.2013, 08:49

@ Sunburst....Und bei welchen Multis ist das möglich?! Also was für eine Voraussetzung muss da gegeben sein?

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Sunburst
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Erstellt: von Sunburst » 22.11.2013, 19:14

Die müssen selbst einen Effektweg haben, also einen Ausgang für die vorgeschalteten Effekte, einen Eingang für das Signal aus der Verstärkervorstufe und einen Ausgang hinter den Modulationseffekten. Welche Multis das sind, weiß ich leider nicht genau, ich kenne mich mit Multieffekten leider nicht so gut aus, ich hab' ein selbst zusammengestelltes Panikbrett. Ich weiß, dass die höherpreisigen Boss Effektgeräte solche Möglichkeiten bieten. Im Preisbereich bis 200 Euro aber glaube ich gibt es keins, jedenfalls fällt mir keines ein.

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