Westerngitarre mit Tonabnehmer < 300€

Hilfe und Tipps zum Gitarrenkauf
von Tu11as
#292601
1. Besitzt du bereits eine Gitarre?
[ ] Nein
[x ] Ja, und zwar (Marke, Typ): Classic Cantabile, Typ: Flohmarkt


1.1 Besitzt du bereits einen Gitarrenverstärker?
[x] Nein
[ ] Ja, und zwar (Marke, Typ):


2. Was für eine Gitarre suchst du?
[ ] E-Gitarre (elektrisch)
[ ] Konzertgitarre (akustisch)
[ ] Westerngitarre (akustisch)
[x] Semi-Akustik (beides)


2.1 Falls "E-Gitarre" - welche Gitarrenform bevorzugst du?
[ ] ST-Modelle
[ ] T-Modelle
[ ] LP-Modelle
[ ] SG-Modelle
[ ] Heavy Gitarren
[ ] Jazz-Modelle
[ ] egal
[ ] keine Ahnung


2.2 Falls "Westerngitarre" - welche Gitarrenform bevorzugst du?
[ ] Dreadnought
[ ] Jumbo
[ ] Roundback
[x] egal
[ ] keine Ahnung


3. Wo spielst du Gitarre?
[x] zu Hause
[ ] im Proberaum
[ ] Live auf der Bühne


4. Wieviel Geld hast du eingeplant auszugeben?
[x] Euro insgesamt, davon 300
[x] Euro für Gitarre 300
[ ] Euro für Gitarrenverstärker
[ ] keine Ahnung, wie das verteilt werden soll(te)


5. Was für Musik beabsichtigst du zu spielen (1= eher mehr, 2 = eher selten)?
[x] 1 [ ] 2 -> Rock ( [ ] Classic Rock, [1] Modern Rock)
[ ] 1 [ ] 2 -> Metal ( [ ] Speedmetal, [ ] Hardcore)
[x ] 1 [ ] 2 -> Pop
[ ] 1 [x] 2 -> Baladen
[ ] 1 [ ] 2 -> Blues
[ ] 1 [ ] 2 -> Soul
[ ] 1 [ ] 2 -> Funk
[ ] 1 [ ] 2 -> Alternative ( [ ] Indi, [ ] Emocore, [ ] Grunge)
[ ] 1 [ ] 2 -> Schlager
[ ] 1 [ ] 2 -> Folk
[ ] 1 [ ] 2 -> Rock ’n’ Roll
[ ] 1 [ ] 2 -> Hip Hop
[ ] 1 [ ] 2 -> Jazz


6. Hast du schon mal in einem Gitarrengeschäft ein paar Gitarren in die Hand genommen?
[x] Nein
[ ] Ja, und zwar (Marke, Typ, falls bekannt):
[ ] Mir hat am besten gefallen (Marke, Typ, falls bekannt):


7. Würdest du dich selbst bezeichnen als
[ ] blutiger Anfänger
[x] Anfänger mit etwas Erfahrung
[ ] Amateur mit etwas Erfahrung
[ ] fortgeschrittener Amateur
[ ] ambitionierter, erfahrener Gitarrist
[ ] Fortgeschrittener Gitarrist


8. Wie lange spielst du schon Gitarre?
[ ] einige Tage/Wochen
[x] einige Monate
[ ] länger und zwar:


Hallo,

ich schreib nochmal ein bisschen was allgemeines:

Ich spiele seit ca. 6-7 Monaten Gitarre und will nun endlich ne ordentliche haben. BIsher spiele ich auf einer 15€ -Flohmarkt-Gitarre und das macht langsam nicht mehr so viel Spaß. Ich suche eine Westerngitarre mit Tonabnehmer. Das ganze sollte im Preisbereich bis 300€ bleiben.

Folgende Gitarren habe ich in die engere Auswahl genommen:


Fender CD-140SCE BK: https://www.thomann.de/de/fender_cd140sce_bk.htm 279EUR

Ibanez V205SECE-VS: https://www.thomann.de/de/ibanez_v205sece_vs.htm 259EUR

Außerdem hatte ich noch eine von Takamine https://www.thomann.de/de/takamine_eg321c_bk.htm und eine Yamaha https://www.thomann.de/de/yamaha_fx370c_bk.htm

Jetzt ist die Frage, welche nehme ich am Besten?

Außerdem: Worauf soll ich achten beim Testen im Geschäft? Da wollte ich nächste Woche hin und die Gitarren mal anspielen. Allerdings weiß ich nicht so genau, worauf ich achten soll :(
Vielleicht habt ihr aber auch noch ganz andere Gitarren im Repertoire, die ich bisher gar nicht auf der Liste hatte.

Vielen Dank schonmal :)
von Jeid
#292715
Hi, ich finde es bei Westerngitarren etwas schwer einen Tip zu geben, weil es sehr auf Bespielbarkeit und Geschmack ankommt.

Sagen wir mal, du hast die alle angetestet, und alle liegen dir gut, würde ich die Takamine empfehlen.
Das sind Grundsätzlich sehr gute Instrumente. Aber vor allem sind die Materialien sehr gut gewählt.
Der Nato-Hals der Fender Gitarren ist jetzt auch nicht verkehrt. Nato hat die gleichen Eigenschaften wie Mahagoni.
Aber, laminiertes Mahagoni ist nun mal nicht massives Mahagoni.
Fichten-Decke ist schon ein muss, finde ich. Fichte reift, und der klang wird immer besser.
Ich spreche da aus Erfahrung ^^
Am sonsten gilt auch hier, probieren geht über ....
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von Simse
#292736
Naja, in dem Preisbereich gibts eh keine massiven Zargen oder Böden. Da müsste man schon tiefer in die Tasche geifen.
Massiv ist nur das wo es auch explizit dransteht. Alles andere ist laminiert auch wenn DAS dann nicht dabeisteht.
Die gute Verarbeitung von Fender kann ich bestätigen, ich hab eine CD-60 die wirklich astrein ist.
Die Fender und die Ibanez haben eine massive Decke, die Takamine und die Yamaha anscheinend nicht.
Das Fishman System der Fender wäre für mich noch ein Anreiz die mal genauer anzutesten.

Wofür brauchst du den Tonabnehmer?
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von musicdevil
#292739
Jeid hat geschrieben:Fichten-Decke ist schon ein muss, finde ich.
Vielleicht hast du dich falsch ausgedrückt, aber so will ich das nicht stehen lassen. Ich zb. habe mich ganz bewusst für eine massive Zederndecke entschieden und nicht für Fichte.

Paar Infos zum Thema:
http://www.gitarrengalerie.de/holzarten.php

Grundsätzlich muss ne Gitarre einfach passen.
Von der Größe, dem Handling, der Optik, der Haptik, dem Klang usw.
Da sind wir Menschen alle völlig verschieden um allgemeingültige Aussagen treffen zu können.
Ein Gitarrenkauf ist schon irgendwie eine ziemlich persönliche Angelegenheit.
Und "massiv" bedeutet auch nicht gleich "gut". Gibt auch gutklingende laminierte Gitarren.
Hatte schon 2000 Euro Gitarren in der Hand die ich als deutlich schlechter empfand als ne 200 Euro Gitarre.
von Jeid
#292745
Wie schon gesagt, der Geschmack entscheidet.
Ich habe vor ca. nem Monat für meinen Neffen eine Gitarre ausgesucht.
Bzw. habe ich ihn beraten und wir haben Stunden Lang die ganze Akustikabteilung im Musikstore durchgetetest.
Am Ende haben wir dann die Fender CD-60-CE SB Upgrade Sunburst mit nach Hause genommen.
Er wollte halt auch ne Bestimmte Optik.
Aber sie hörte sich echt gut an. Ne Woche später habe ich meine Washburn geschnappt und bin zum ihm gefahren um mit ihm zu üben.
Im Direkten Vergleich fand ich die Fender dann leider nicht mehr so toll. Aber is auch egal, weil er die Gitarre liebt.
Okay meine Washburn ist in einer anderen Preisklasse, aber die hat zum Beispiel eine Massive Fichtendecke. Ich habe mir die Gitarre vor 17 Jahren neu gekauft. Daher weis ich auch, wie sich Fichte verhält. Allerdings muss ich zugeben, das ich mich gewundert hatte, das die so viel besser klingt. Bei der Suche nach dem Grund bin ich überhaupt erst auf dieses Forum gestoßen ;)

Aber ich habe ja auch geschrieben, das ich finde, das Fichte ein muss ist, und nicht das es ein Muss ist.
Die Fender ist gut, aber ich fand die Takamine besser.
von schrammelfan100
#292834
Hallo,

wollte nur mal so am Rande auf eine Höfner Jumbo hinweisen.
Sie besitzt eine massive Fichtendecke (weil das hier mit im Gespräch war).
Sie hat einen sehr ausgewogenen und vollen Klang und zudem ist das Griffbrett leicht gewölbt. Gerade Barreegriffe lassen sich damit entspannter greifen.

Ich selbst besitze zwar eine Yamaha aber kann ab und zu bei meiner Freundin beim Üben auf der Höfner klampfen :D und diese deshalb auch uneingeschränkt empfehlen.

Hier ein Link https://www.thomann.de/de/hoefner_ha_jc07_b_stock_3.htm
von Tu11as
#292950
Soo zurück vom Probespielen.. habe eine Menge Gitarren getestet und jetzt hat mich der Verkäufer, der mich meiner Meinung nach sehr gut beraten hat, auf diese hier aufmerksam gemacht:

https://www.thomann.de/de/epiphone_ej200ce_nt.htm

Eine richtig schöne Gitarre. Vom Klang fand ich sie auch sehr gut. Ansonsten hat mich die Takamine am Meisten überzeugt.

Ich wusste ja nicht wirklich worauf ich achten sollte, aber man merkt tatsächlich auch als Anfänger, ob einem eine Gitarre liegt oder nicht. Auch die unterschiedlichen Klänge merkt man gut. Hat mich echt überrascht :D

Aber nochmal eine Frage:
Gibt es irgendwelche Erfahrungsberichte von eurer Seite zu der Epiphone? Ich tendiere stark zu dieser Gitarre, da es direkt "gepasst" hat.
von michum
#292954
nimm sie. Das ist dein Erfahrungsbericht :cool:
von Gast
#292959
Die Epi sieht toll aus und ist in der Regel auch von der Verarbeitung ok.

Allerdings würde ich zu bedenken geben das -zumindest ich-
eine Jumbo-Gitte für das tägliche üben zu unhandlich finde.

Da ich eine gewisse Auswahl an Gitarren habe, nehme ich meine Jumbo meistens ... nie :(

Meistens spiele ich im sitzen und wähle da liebe eine Dreadnought,
oder noch lieber meine Grand-Auditorium. Das ist von der Größe her wie eine Mini-Jumbo.
Der Unterbug ist genauso wie bei der Dreadnought, nur sie ist etwas mehr tailliert
insofern liegt sie besser auf dem Bein und man muss den Arm nicht so hochreißen.

Aber wenn Du verschiedene getestet hast und mit der Epi gut klar kommst ......

Mich wundert nur sehr, das sie angeblich eine massive Fichtendecke hat.
Ich vermute die Gitarre ist falsch deklariert. Frag da nochmal nach !

Das machen die bei der 200er nämlich schon seit jahren nicht mehr.
Massive Decken macht EPI seit irgendwo Anfang 2000 nur noch in die 300er Serie.

D.H. Wenn Du Glück hast bekommst du eine gebrauchte mit massiver Decke
eine Neue eigentlich nicht. Es sei denn es ist wirklich eine alte Standuhr.

Für 300 Taler würde ich aber keine laminierte Gitarre kaufen.
Lass dich da nicht von der Schönheit blenden.

Habe gerade nochmal in anderen Shops gegoogelt. Da wird die 200er nur
als "laminierte Decke" deklariert. Finger weg !
von Tu11as
#292972
Hallo,

ich bin mir auch noch nicht sicher ob das die richtige für mich ist. Also beim ersten Spielen fand ich sie sehr sehr gut.

Aber ich werde nächste Woche nochmal hinfahren und sie ausführlicher testen. Dann werde ich sehen, ob die Jumbo das richtige ist oder ich doch lieber die Takamine nehme.
Benutzeravatar
von Odysseus Cotton
#292983
Tu11as, letztendlich musst Du natürlich entscheiden, welche Gitarre es werden soll.
Was die Epiphone betrifft, so kann ich nur positiv darüber berichten. Ich besaß einmal eine ähnliche Gitarre, die Epiphone Elvis Presley EJ-200E, welche wohl bedauerlicherweise nicht mehr zu kaufen ist. Dabei handelte es sich ebenfalls um eine Jumbo-Gitarre (Ahorn-Boden und -Zargen, laminierte Fichten-Decke) mit NanoFlex-Pickup und eSonic-Preamp.
Bei Deiner favorisierten Epiphone liegt in der Beschreibung wahrscheinlich ein Fehler vor - eine massive Fichten-Decke halte ich ebenso für ausgeschlossen.
Also ich bereue es sehr, meinen "Schatz" abgegeben zu haben - was sicherlich auch mit dem gelungenen, wenn natürlich nicht originalgetreuen Nachbau der "Gibson J-200" von Elvis zusammenhängt.

Gerne kann ich Dir meine Eindrücke bezüglich der Epiphone schildern (ich denke, dass sich die Gitarren vom Klang und der Spielweise ähneln - genauso, was die eingebaute Technik anbelangt; siehe oben):
Der Klang der "EJ-200E" war meines Erachtens nach wirklich top für den Preis (ich hatte damals 399€ ausgegeben - ohne "Elvis" wäre diese bestimmt günstiger gewesen ;) ) - schöne Höhen, ausgeglichene Mitten und sauberer Bass (obwohl ich mir dort etwas mehr Druck/ Energie für den großen Korpus gewünscht hätte - mag an der laminierten Decke gelegen haben).
Dennoch sollte die "Sperrholz-Fichten-Decke kein Grund für einen Nichtkauf sein - wie geschrieben, der Klang hatte mich wirklich überzeugt.
Klar, kein Vergleich zu einer "Martin D-15" oder "Martin D-28" (welche ich auch mal mein Eigen nennen durfte) - aber ob sich der Aufpreis lohnt, wenn die Epiphone schon gut klingt?
Ist sowieso subjektiv...
Die von Dir verlinkte Gitarre scheint ebenso mit einem "eSonic-System" ausgestattet zu sein.
Zum Tonabnehmer und Preamp kann ich mich ebenfalls positiv äußern. Über den eingebauten Vorverstärker kannst Du Einstellungen vornehmen, dazu ist dieser noch mit einem Stimmgerät ausgestattet - ideal. Bei meinem handelte es sich noch um das Vorgänger-Modell. Deine Gitarre würde sich sogar eines "eSonic2" erfreuen - wobei hier wirklich die Frage ist, wie groß der Unterschied ausfällt (ist schließlich bloß ein Vorverstärker). Der NanoFlex-Tonabnehmer ist sowieso super - so mein Empfinden. Das Gespielte hatte dieser einwandfrei und in klasse Qualität übermittelt.
Am meisten hatte mich aber das herausragende Spielgefühl begeistert :D . Ich behaupte sogar, dass dieses besser war als bei meinen alten Martin-Gitarren. Auf der einen Seite verzeiht die Epiphone auch eher Ungenauigkeiten beim Spielen (was bei den Martins direkt bestraft wird :twisted: ), auf der anderen Seite stelle ich keinen Unterschied zu dem größeren Bruder fest , einer Gibson :) . Beim Klang natürlich schon, aber dazu habe ich mich bereits geäußert.
Und mit der Größe des Korpus' hatte ich nie Probleme. Für kleinere Menschen mag eine Jumbo-Gitarre durchaus Schwierigkeiten beim Spielen bereiten - deshalb immer selber testen. Wenn Du Dich damit wohl fühlst, ist doch alles in Ordnung ;) .

Fazit: Müsste ich für Dich entscheiden, es würde mit Sicherheit die Epiphone gekauft ;) .
von Tu11as
#293104
Hallo,

ich habe heute nochmal ausführlich getestet und habe mich für die Epiphone entschieden!

Eine geniale Gitarre ))-))
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