Taylor oder Breedlove

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Firewalker
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Taylor oder Breedlove

Erstellt: von Firewalker » 14.06.2011, 21:34

1. Besitzt du bereits eine Gitarre?
[ ] Nein
[x] Ja, und zwar (Marke, Typ): Fender Stratocaster, Epiphone Les Paul, Yamaha FG720 SL


1.1 Besitzt du bereits einen Gitarrenverstärker?
[ ] Nein
[x] Ja, und zwar (Marke, Typ): Rath Retro 20, Roland MC


2. Was für eine Gitarre suchst du?
[ ] E-Gitarre (elektrisch)
[ ] Konzertgitarre (akustisch)
[x] Westerngitarre (akustisch)
[ ] Semi-Akustik (beides)


2.1 Falls "E-Gitarre" - welche Gitarrenform bevorzugst du?
[ ] ST-Modelle
[ ] T-Modelle
[ ] LP-Modelle
[ ] SG-Modelle
[ ] Heavy Gitarren
[ ] Jazz-Modelle
[ ] egal
[ ] keine Ahnung


2.2 Falls "Westerngitarre" - welche Gitarrenform bevorzugst du?
[ ] Dreadnought
[ ] Jumbo
[ ] Roundback
[ ] egal
[x] keine Ahnung


3. Wo spielst du Gitarre?
[x] zu Hause
[x] im Proberaum
[ ] Live auf der Bühne


4. Wieviel Geld hast du eingeplant auszugeben?
[700-800] Euro insgesamt, davon
[ ] Euro für Gitarre
[ ] Euro für Gitarrenverstärker
[ ] keine Ahnung, wie das verteilt werden soll(te)


5. Was für Musik beabsichtigst du zu spielen (1= eher mehr, 2 = eher selten)?
[x] 1 [ ] 2 -> Rock ( [x] Classic Rock, [x] Modern Rock)
[ ] 1 [x] 2 -> Metal ( [ ] Speedmetal, [x] Hardcore)
[x] 1 [ ] 2 -> Pop
[x] 1 [ ] 2 -> Baladen
[ ] 1 [ ] 2 -> Blues
[ ] 1 [ ] 2 -> Soul
[ ] 1 [ ] 2 -> Funk
[x] 1 [ ] 2 -> Alternative ( [ ] Indi, [x] Emocore, [x] Grunge)
[ ] 1 [ ] 2 -> Schlager
[x] 1 [ ] 2 -> Folk
[ ] 1 [ ] 2 -> Rock ’n’ Roll
[ ] 1 [ ] 2 -> Hip Hop
[ ] 1 [ ] 2 -> Jazz
[x] 1 [ ] 2 -> Country


6. Hast du schon mal in einem Gitarrengeschäft ein paar Gitarren in die Hand genommen?
[ ] Nein
[x] Ja, und zwar (Marke, Typ, falls bekannt): Yamaha, Takamine
[x] Mir hat am besten gefallen (Marke, Typ, falls bekannt):
Am besten gefällt mir der "typische Taylor Grand Auditorium" Sound. Leider bin ich Lefty und es gab im Geschäft keine Lefty Gitarre zum anspielen.


7. Würdest du dich selbst bezeichnen als
[ ] blutiger Anfänger
[ ] Anfänger mit etwas Erfahrung
[ ] Amateur mit etwas Erfahrung
[x] fortgeschrittener Amateur
[ ] ambitionierter, erfahrener Gitarrist
[ ] Fortgeschrittener Gitarrist


8. Wie lange spielst du schon Gitarre?
[ ] einige Tage/Wochen
[ ] einige Monate
[x] länger und zwar: 2 Jahre

Hallo, ich bin begeisterter Späteinsteiger (Hab mit 32 angefangen) und spiele seitdem täglich, auch, wenn meine Zeit durch die Arbeit leider meist gering ausfällt. Hauptsächlich habe ich meine Yamaha FG720 SL in der Hand und bin mit dem Sound auch ganz zufrieden. Dennoch gefällt mir der Taylor Sound irgendwie noch ein wenig besser. Hab auch viel auf Youtube angeschaut bzw. mir vorspielen lassen und muss sagen Martin ist zum Beispiel nicht so mein Ding. Nun habe ich aber gehört das Breedlove für das gleiche Geld wesentlich "mehr" Gitarre ist. Leider finde ich aber auf Youtube nur zwei Videos und find Taylor im direkten vergleich vom Ton noch angenehmer (das mag aber auch an den Videos liegen). Direkt anhören kann ich mir die Breedlove leider im Geschäft nicht da es nur wenige führen. In LH ist es schon gleich fast eh ausgeschlossen. Ich habe jetzt aber zwei interessante Angebote:

- Breedlove Atlas Retro Revival D/SM Lefthand für 730,- Euro (massiver Korpus und Decke)
- TAYLOR 114E LH NEW VERSION für 670,- Euro ("nur" massive Deck)

Habt ihr Erfahrungen? Welche lässt sich besser spielen und welche bietet "mehr" fürs Geld? Wie gut sind die in Mexico gebauten Taylor und wie gut die Breedlove aus Korea?

Ich hab gesehen das hier im Forum einer die Breedlove hat. Kannst Du vielleicht nochmal nochmal ein Video hochladen auf Youtube wo Du die Gitarre per Mikrofon abnimmst? Wäre echt eine große Hilfe.

Vielen Dank
Jan

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JeSter
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Erstellt: von JeSter » 16.06.2011, 11:56

Also ich kann Dir nur raten, NIEMALS Soundbeispiele aus dem netz/youtube etc. als Kriterium zu nehmen.
Alle sagten immer das soundbeispiele scheisse sind... naja dachte ich, gelaber, aber erstens kommt es auf die Aufnahmequalität an, dann noch in welcher qualität es hochgeladen ist und schlussendlich welches gute(!) Soundsystem du an deinem PC hast. Mit so kleinen Tischboxen...naja.

Ich habe damals auch an Ermanglung an Geschäften die Larrivee führen, mich auf Soundbeispiele festgefahren. Gerade die von Musik Oevermann. Da gab es soundbeipsiele einer OM-03R.
Gefiel mir nicht soo, dann nach Nürnberg gefahren (ca 500km^^) und mir ne Lakewood M32 Custom gekauft, da aber auch ne OM-03R angespielt... Ich war vom Sound begeistert. Wirklich nen anderer sound als lakewood, aber nicht schlechter, war irgendwie raumfüllender, schwer zu beschreiben. (beide Gitarren haben die gleiche Form und gleichen Tonhölzer)
Hinzu kommt noch das jedes Instrument auch aus der gleichen Serie vom gleichen hersteller versch. klingen.

In der Preiskategorie von 700~~ euronen würde ich nie nen Instrument kaufen, bevor ich es nicht gehört habe und dann am besten auch im Vergleich zu anderen Instrumenten.
Das du linkshänder bist, schränkt natürlich deinen Radius etwas ein, allerdings würde ich auch andere kriterien nochmal hinterfragen. Bspw. Die halsbreite am Sattel. Dazu meist auch die frage nach der Korpusform. Du schriebst du masgt GA von taylor am liebsten. Hat aber imo auch 44,5mm am Sattel.
Hinzu kommt auch die Art der technik.
Willst du eher Fingerpicken alá Sungha Jung, Adam rafferty, Don Ross, AndyMckee oder eher nur einfache Liebegleitung und strummen.
Fürs erstere kommt eine Grand Concert Gitarre (auch OOO, OM = Orchestra Model genannt) eher in Frage. Zumindest spielen fast alle Fingerpicker auf solchen. Diese sind meist durch die andere Korpusform als ne Dreadnought weniger Basslastig aber dafür sehr schnell in der Ansprache, und die mitten und Höhen sind präsenter. Die Saitenlage ist meist auch sehr tief. So hat man im 12. Bund oft 1,5mm-2,0mm)
Und die Griffbrettbreite am Sattel ist fast immer 44,5mm und aufwärts. Meine Lakewood hat bspw. 46mm. Dabei habe ich schlanke dünne, lange Finger, aber 43mm auf ner Dreadnaught war mir auf dauer zu wenig.

Solltest Du eher schön in die Saiten hauen und einen vollen basslastigen Sound haben, und viel Strummen, würd eher eine Dreadnaught Sinn machen. Dort findest du auch vermehrt 43mm, einfacher um barres zu greifen oder flatpicking da der abstand natürlich geringer ist.

Im Endefekt kannst Du auf allen Gitarren alles spielen, ich wollte Dir bloss aufzeigen das es eine menge Parameter gibt auf die man achten kann wenn man will(!) und sich somit später nicht in den Arsch beisst vielleicht doch das falsche gekauft zu haben. Bei 200-300 Euro noch verschmerzbar, in höheren Preissegmenten wirds ärgerlich. Zumal der wiederverkaufswert je nach Modell ziemlich tief liegt.

Viel Spass bei der Gitarrenauswahl, macht doch noch am meisten Spass, sein GAS zu befriedigen ;-)

Grüße Hendrik

Gast

Erstellt: von Gast » 16.06.2011, 14:48

Sag ich nur Breedlove.
Taylor ist zwar auch sehr sehr gut, aber Breedlove ist in dieser Preisklasse 1 Punkt besser.

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phunky
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Erstellt: von phunky » 16.06.2011, 15:24

Ich würde mir manchmal wünschen, dass irgendeine Forenfunktion stereotype Gitarrenkunde automatisch ausblendet...

Ich könnte auf Anhieb eine Handvoll Dreadnoughts aufzählen, die eher mittig als basslastig daherkommen und Jumbos die klingen wie Dreadnoughts genauso. Und wenn man dann noch berücksichtigt, dass die Klangkörper unter Umständen aus sehr unterschiedlichen Materialien bestehen (Schon mal ne Grand Auditorium mit Mahagonidecke gehört?), dann passt das sowieso alles nicht mehr.

Eine Dreadnought ist seiner Zeit nicht zum Strummen gebaut worden, sondern einfach weil sie lauter war und man damals noch nicht verstärken konnte. Fertig aus.

Aber was heute die einzelnen Hersteller in der Form verkaufen hat teilweise nur noch wenig mit dem zu tun, was Martin einst als Dreadnought rausbrachte.

Dass der kleinere Korpus durchaus Vorteile für das Handling der Gitarre haben kann, genauso wie die Sattelbreite, wird da meines Erachtens mehr zur zunehmenden Verbreitung und Popularität der kleineren Korpusformen beitragen, als der Klang einer bestimmten Bauform.

Ich zum Beispiel spiele lieber mit einem 43 mm Sattel, auch Fingerpicking. Das mag für die elitäre Gruppe der Fingerstyler zwar ungewöhnlich sein, hat aber einfache Gründe:

1. habe ich kleine Hände und
2. spiele ich sehr viel E-Gitarre (auch da kann ich mit den Fingern zupfen) die ein noch schmaleres Griffbrett hat. Da fällt die Umgewöhnung leichter.

Ich rate Dir, probiere die unterschiedlichen Gitarren selbst aus und entscheide Dich für die, die für Dich am besten klingt und die Dir am besten in der Hand liegt. Dass eine Gitarre für Andy McKee besser geeignet ist, nützt Dir mal ungefähr, Du hast es bereits erraten, gar nichts.

Naja, und das alles mal vorweg, obwohl es nicht mal Thema war...

Mir persönlich gefallen die Breedlove-Sachen auch besser. Aber das muss bei Dir natürlich nicht so sein. Am Ausprobieren führt kein Weg vorbei, auch wenn dieser ein bisschen weiter ist...

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JeSter
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Erstellt: von JeSter » 16.06.2011, 15:49

Deswegen habe ich überall so Präfixe wie "eher" und "meist" verwendet, weil klar, nicht alle Gitarren kategorisch irgendwo reinpassen ;) Vielleicht ist dir das beim Überfliegen meines Postes nicht aufgefallen,...
Es gibt versch. Gitarrenformen die sich im Laufe der Zeit etabliert haben. Das bestimmte Formen eine best. Spielrichtung "besser" unterstützen, sag ich einfach mal so, der allgemeine tenor der Fingerpicker ist aber, das sie sich eher(!) auf breiteren Griffbrettern wohl fühlen. Das es vereinzelt welche gibt die auch göttlich auf 43mm spielen und glücklich sind, keine Frage. Breitere Griffbretter findet man aber meist nur bei best. Modellen. Ich weiss nicht warum das schelcht sein soll sowas zu schreiben. Ist ja nur nen Fakt.
Ich bestreite auch nicht das man auf allen alles spielen kann, was ich aber auch schon im ersten Post geschrieben habe,..
meine Intention bestand nur darin, den geneigten Käufer vorher über alle Eventualitäten hinzuweisen. Um später Ärger vorzubeugen. Ergo, ich wollte nur helfen.
So aussagen wie "Breedlove finde ich besser" bringen einfach mal null...

Hätte ich mich bspw. vorher besser informiert, bzw. gewusst was ich spielen will, wär es sicher damals keine Western mit Cutaway+Pu und 43mm Griffbrett geworden.

Mfg Hendrik

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phunky
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Erstellt: von phunky » 16.06.2011, 20:40

Ich habe Deinen Post schon gelesen, nicht nur überflogen. Eigentlich habe ich auch nur wenig Lust auf die Diskussion, denn die ist so sinnlos wie müßig. Das Entscheidende beim Klang einer Gitarre wird aber eben doch immer bleiben, dass Dir dieser gefällt und nicht, mit welcher Spieltechnik Du die Saite zupfst. Das war schon so, bevor dieser sinnfreie Begriff "Fingerstyle" überhaupt erfunden wurde und wird auch noch so sein wenn man ihn lange wieder vergessen haben wird. Mahlzeit.

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Funplayer99
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Erstellt: von Funplayer99 » 16.06.2011, 22:40

den Sound den eine Gitarre letztenendes bringt ist die SUmme aller Komponenten. Bauform, Hölzer, Saiten material und Stärke, Art der beleistung, Halskonstruktion, Wie gut sie gebaut wurde und jetzt noch der entscheidende Punkt....der Mensch der sie in der Hand hält und sie spielt.Denn der ist auch ein großes Stück des Sounds. Durch seine Spielweise nimmt er maßgeblich einfluß auf jeden einzelnen Ton. Damit meine ich nicht die Spielart wie Fingerstyle,Strumming oder sonst noch was sondern alleine den individuellen Druck den er beim greifen, beim Anschlagen der Saiten und seine gesammte Fingerarbeit liegt in jedem einzelnen Ton.

Und da jeder mensch eine andere Vorstellung hat von dem ultimativen Klang, setzt er auch andere Maßstäbe.
Ergebnis ist deshalb.... selbst antesten, eigene Augen, Ohren und Hände entscheiden lassen.Denn nur die kennt man persönlich und kann sie einschätzen....Menschen die man nicht wirklich kennt und nicht weiß wie ausgeprägt ihr Klangempfinden dem eigenen Entspricht helfen doch eigentlich nicht weiter.man kauft dann etwas wo andere sagen es sei gut, aber was ist wenn man dann feststellt dass es doch nix für einen ist?
Wenn der letzte Club geschlossen und der letzte Künstler abgetreten ist wirst du erkennen, dass man geile Atmosphäre nicht downloaden kann.

Die 99 in meinem Nick ist nicht mein Geburtsjahr!

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JeSter
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Erstellt: von JeSter » 17.06.2011, 08:15

Da sind wir uns ja einer Meinung Phunky, der Klang der Gitarre ist das Kaufargument schlechthin, deswegen bin ich auch so vehement gegen Internet Soundfiles oder jutube links, eben weil Sie niemals den orchestralen oder vollen sound der Gitarre in Live ablichten. gefällt einem der Sound einer speziellen gitarre ausm inet und bestellt sie die sich blauäugig, kann es schnell frustrationen geben. Zum Glück hat man bei Thomann 2 Wochen Rückgabegarantie^^

Aber leider könnt ich mir persönlich niemals die Klangtraumgitarre kaufen wenn sie eine zu kleine Halsreite hat. Könnte ich natürlich schon, aber ich könnte niemals angemessen drauf spielen (oder so wie ich es auf einer mit breiten griffbrett könnte).

Gestern erst wieder gemerkt. Nonsuch gespielt, altenglischer tanz, auf der fender western Gitte habe ich sooft Saiten abgedämpft und nicht richtig getroffen, bei der lakewood keine probleme sauber zu spielen.

Du würdest Dir doch auch nicht die Klangtraumgitarre mit nem 48mm Griffbrett zulegen oder?! Und das ist was ich dem Käufer zeigen wollte, das er, wenn er eher fingerpicking betrieben möchte, lieber mal Gitten mit breiteren Hals anspielen soll, das diese zufällig auch meist OM gitarren sind, ist ja kein Zufall :-)

(btw. ich benutze den Begriff Fingerstyle fast nie und wenn immer fingerpicking, stört mich zwar nicht der neue begriff (warum auch) aber anscheinend belächeln es viele andere ;-)

mfg Hendrik

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Erstellt: von phunky » 17.06.2011, 08:48

Naja, ein bisschen ist es auch Gewöhnungssache. Wenn ich eine Konzertgitarre in die Hand nehme, was ausgesprochen selten vorkommt da ich keine habe, dann treffe ich erstmal so gut wie keine Saite. Mit links nicht und mit rechts auch nicht. Aber das gibt sich und irgendwann klappt es dann.

Und es ist ja kein Zufall, dass Konzertgitarren ein noch breiteres Griffbrett haben. Da fühlen sich große Hände wohler. Trotzdem spielen die Fingerakrobaten meistens auf Stahl.... ;)

Was das Angebot breiterer Griffbretter angeht, das ändert sich aber schon ein bisschen. Es werden mittlerweile immer mehr Dreadnoughts mit breiteren Griffbrettern angeboten (von Martin, Tanglewood, Lakewood, Takamine, Art & Lutherie/Seagull und anderen). Ich denke es ist allgemein auch eine Modeerscheinung.

Dass die kleineren Bauformen seit jeher mit breiteren Griffbrettern angeboten werden, hat nach meiner Einschätzung aber eher damit zu tun, dass die evolutionär näher an der Konzertgitarre sind.

PS: Zum Begriff Fingerstyle, ich finde den albern. Einfach weil das gar nichts über die Musik aussagt, die da gespielt wird. Und es hört sich so nach HipHop-Skatersprech an, das passt für mich nicht zum akustischen Gitarrenspiel. Aber das geht mir mit vielen Genre-Bezeichnungen so, dass hat der Fingerstyle nicht exklusiv.

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Frank-vt
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Erstellt: von Frank-vt » 18.06.2011, 01:09

Kann den Vorschreibern auch nur zustimmen. In einen Laden mit möglichst großem Angebot gehen, anspielen und dann entscheiden. Wobei das natürlich für Linkshänder schon etwas schwieriger sein dürfte.
Nach irgendwelchen Youtube-Klangbeispielen zu gehen - das haut nicht hin. Ist einfach von zu vielen Faktoren abhängig.
Hatte auch mal mit einer Taylor geliebäugelt, weil sie in einem Video toll klang (Musik-Schmidt war das mit einer 214 - glaub ich). Als ich sie in der Hand hatte und angespielt habe, war ich tief enttäuscht :-(
Die von mir vorgebrachten Kritiken und Meinungen spiegeln ausschließlich meine eigenen, subjektiven Wahrnehmungen wieder. Wem diese nicht gefallen, darf sie gerne überlesen

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Harry83
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Erstellt: von Harry83 » 18.06.2011, 14:15

Hy!

Ich selber würde zur Breedlove tendieren. Aber auch nur, weil ich sie selber schon gespielt habe. Auf blauen Dunst, würde ich sie mir nicht kaufen. Angenommen, dir gefällt sie nicht. Was dann? Zurückschicken? Kann man machen. Muss man aber nicht, wenn man weiß was man möchte!
Ich schließe mich da den anderen Usern an. Geh in ein Laden, und teste die verschiedenen Gitarren selber an. Vielleicht findest du ja noch ein ganz anderes Modell, was dir zusagt. Da du Linkshänder bist, werden die meisten Geschäfte, diese nicht auf Lager haben. Aber dann wird sie dir besorgt, und du kannst sie antesten. So gehst du kein Risiko ein.
Keep Metal Alive!
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FloLoveGD
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Erstellt: von FloLoveGD » 19.06.2011, 23:12

spiel doch ma beide gitarren an....dann wirst dich scho eintscheiden
(hab mia ne breedlove gekauft....und bin SEHR zufrieden!)
hallo

Firewalker
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Erstellt: von Firewalker » 21.06.2011, 18:52

Hallo,

Erstmal danke für die vielen Tipps! Ich war jetzt im Laden und hab (so gut es eben geht) die Rechtshänder Modelle angespielt. Obwohl ich die Breedlove schöner und von der Verarbeitung ausgesprochen gut fand habe ich mich dennoch für die Taylor entschieden. Tatsächlich ist der Sound so wie in den Videos zu erkennen war "hell und klar" und das sagt mir irgendwie einfach noch mehr zu. Ich weiß nicht einmal genau was es ist, aber irgendwie hat sich die Taylor für mich richtig angefühlt. Es ist jetzt übrigens eine 214 gebraut (noch das USA Modell) geworden. Leider musste ich sie bestellen, aber ich kann sie notfalls zurückgeben.

Danke Jan

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