G - Ringfinger knickt ab

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blackpoldi
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G - Ringfinger knickt ab

Erstellt: von blackpoldi » 24.05.2011, 21:24

Hey :)

Also...ich hab am Freitag angefangen das Lagerfeuerdiplom durchzuarbeiten.
D-A funktioniert schon ganz gut, lege zwar noch immer ne kleine Pause (ca. 1sek) beim Wechsel ein, jedoch halte ich das für ganz in Ordnung und dachte mir ich mache schon mal ein klein wenig weiter und lerne D-G. Ich neige dazu mir erst anzueignen einen neuen Akkord vernünftig zu greifen und dann das Wechseln zu üben (damit ich den auch halbwegs vernünftig greifen kann). Hab dann versucht G ganz brav zu greifen (MRK, wie's da steht) und was passiert? Mein kleiner Finger lässt sich wunderhübsch abrollen, jedoch knickt mein Ringfinger dann weg und berührt ganz knapp das A -.- Klingt bescheiden und ist natürlich auch nicht richtig, schon allein wegen der Haltung. Aber wie soll ich bitte meinen Finger dazu zwingen nicht wegzuknicken? :/

Wäre sehr dankbar für Tipps, wie ich mir das austreiben könnte.

Lg
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ildimo
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Erstellt: von ildimo » 25.05.2011, 13:39

Hi blackpoldi,

irgendwie durchblicke ich nicht so richtig seit wann Du eigentlich Gitarre spielst. Hast Du erst vor 5 Tagen angefangen oder schon früher?

Egal. Also an dieser G-Dur Variante, die Du da beschreibst (MRK) beiße ich mir schon seit Wochen die Zähne aus. Ist hier im Forum auch bereits mehrfach diskutiert worden. Fakt ist, dass ich das "kleine Biest" noch immer nicht richtig unter Kontrolle habe. Und sobald "der Kleine" an seinem Platz ist, semmelt mir der Ringfinger von der E-Saite. Es wird laaaaaaaaaaaaaaaaaaangsam besser. Aber es braucht sehr viel Zeit und Übung.

Ich bin übrigens nicht die einzige, die mit diesem Problem. Einige können diese Variante ohne Schwierigkeiten sofort andere brauchen viel Zeit.

L.G.
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phunky
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Erstellt: von phunky » 25.05.2011, 14:30

Ich würde den G-Dur immer erst mit ZMK lernen. Das ist viel viel leichter. Das andere kann man sich immer noch aneignen, wenn man mal Zeit hat.

Und, auch wenn ich mich wiederhole, ich finde es nicht mal sonderlich wichtig, den G-Dur ohne Zeigefinger greifen zu können. Mag sein, dass der ein oder andere Akkordwechsel so schneller geht (bei mir nur und ausschließlich der auf G7, für alles andere ist das zumindest bei mir total nutzlos), aber das trifft ja irgendwie auf jeden Griff zu.

Trotzdem kommt niemand auf die Idee, den D-Dur gleich zu Anfang ohne Zeigefinger zu lernen. Oder E. Oder A. Oder C. Oder oder. Dabei wäre es bei jedem dieser Griffe genau so sinnvoll wie bei G. Es würde Akkordwechsel vereinfachen und gleich auf künftige Barre-Griffe vorbereiten. Aber es ist für den Anfang viel zu schwer. Und genau so sehe ich das bei G auch.

Wichtig ist einzig und allein, dass die Saiten gegriffen werden und dass die Akkordwechsel klappen. Ob man das nun so oder so gegriffen hat ist vollkommen belanglos.

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Erstellt: von ildimo » 25.05.2011, 15:16

ich habe jetzt gerade einen Song dazwischen der von G auf G4 (erweiterte Variante 3-2-0-0-1-3) wechselt da ist es ohne die MRK Version auch ein Problem. :cry:

Aber kommt Zeit.......

L.G.
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Erstellt: von phunky » 25.05.2011, 15:21

Naja, der ist so oder so fies ;). Aber stimmt, da hilft es auch.

blackpoldi
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Erstellt: von blackpoldi » 25.05.2011, 16:03

Hey :)
Danke für die Antworten... Scheinbar muss ich einfach stumpf weiterüben, bis das nicht mehr passiert :D

@ ildimo: Ja, ich "spiele" erst seit 5 Tagen, also noch alles andere als lange :))

Naja...ich werd dann mal weiterüben...

Lg
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Erstellt: von J Guy » 25.05.2011, 22:31

Nicht aufgeben. Ich hatte das gleiche Problem auch. Die Hand gewöhnt sich bei regelmäßigem Training recht schnell an diese ungewohnte Stellung. Ich habe 2 Wochen gebraucht, bis ich ihn flüssig greifen konnte und nun geht es ganz selbstverständlich.
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Erstellt: von blackpoldi » 25.05.2011, 22:39

Aufgeben würde ich eh nicht, schon allein, weil ich meine Eltern (v.a. meine Mutter) relativ lange bearbeiten musste, bis sie endlich grünes Licht gab :D
Ich hoffe einfach mal, dass es nicht all zu lange dauert :)
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Erstellt: von ildimo » 25.05.2011, 23:19

Sorry, aber ich kann es mir einfach nicht verkneifen, aber wenn Du Dein Üben nach 5 Tagen schon als stumpf empfindest....

Gitarre spielen geht nicht "wie von selbst". Vor den Preis hat der liebe Gott oder wer auch immer leider (oder auch nicht) den Fleiß gesetzt. Manches geht schnell und einfach - andere Dinge erfordern Fleiß und Beharrlichkeit. Um so größer ist dann auch das Erfolgserlebnis, wenn endlich etwas klappt.

Aufgrund persönlicher Probs arbeite ich an diesem speziellen G-Dur schon seit längerer Zeit! Heute - ja genau heute - hat er endlich ganz gut geklappt, =(=))= und ich bin durch das ganze Haus getanzt.

Ich habe übrigens in dem halben Jahr, das ich jetzt spiele noch nie eine Übung als stumpf oder stupide empfunden, mir macht alles Laune, was mit der Klampfe zu tun hat :D . Wenn Du versuchst Deine Übungen als Trittbrett für Deinen Fortschritt zu betrachten, gelingt Dir das vielleicht auch.

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Erstellt: von Joebot » 25.05.2011, 23:21

Der "volle" G wird ZMRK gegriffen, daher ist est äußerst ratsam, den "kleinen" G mit ZMK zu lernen!

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Erstellt: von ildimo » 25.05.2011, 23:30

Über die beiden Versionen ZMK und MRK haben wir in den letzten Wochen schon oft diskutiert. Ich habe zuerst die Version ZMK gelernt, die mir relativ leicht viel. Mit der Version MRK hatte ich lange Probleme.

I.M.O. sind beide Versionen sinnvoll, je nachdem welcher Griffwechsel folgt. Deshalb ist es langfristig sinnvoll beides zu erlernen.
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Erstellt: von phunky » 26.05.2011, 07:32

Joebot hat geschrieben:Der "volle" G wird ZMRK gegriffen, daher ist est äußerst ratsam, den "kleinen" G mit ZMK zu lernen!


Ja, Nee. Mit "voll" oder "nicht voll" hat das nix zu tun. Ob Du nun auf der B-Saite greifst oder nicht, hat nichts mit "voll" zu tun und auch nicht mit richtig oder falsch. Die Akkordtöne sind identisch, nur dass bei der einen Griffweise das B zweimal vorkommt (A-Saite und B-Saite) und bei der anderen eben das D (D-Saite und B-Saite). Aber ein G-Dur bleibt es allemal.

Und wenn ich den greife, greife ich den trotzdem mit ZMK. Der kleine Finger greift dann die B- und die hohe E-Saite.

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Erstellt: von sispo » 26.05.2011, 10:33

Poldi, sehs mal so.

Du spielst erst ein paar Tage. Da fehlt dir zum einen (wahrscheinlich) die nötige Kraft in den Fingern. Zum anderen werden beim Gitarrespielen die Sehnen der Greifhand ganz anders belastet, als bei normalen, alltäglichen Greiffunktionen. Beim spielen sind die irgendwann (zwangsläufig) überdehnt, sonst wären bestimmte Griffe / Akkorde gar nicht möglich. Dieser ganze Prozess dauert eben und du musst Geduld haben.

Ich schaff's z.B. aktuell - Zeigefinger erster Bund - kleiner Finger locker fünfter Bund. Ist nicht die Welt, ich weiß. Aber wenn du das mal probierst, die Finger soweit als möglich zu spreizen, weisst du, was ich meine ;)

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Erstellt: von JeSter » 26.05.2011, 11:23

Zum thema dehnen, was ich wirklich schwierig finde ist:

e---------
b------7--
g---------
d---------
a---8----
E----------

Also kleinen Finger im 8. Bund auf die A saite und Ringfinger im 7. Bund auf die b seite und dann erst das A anspielen, kleiner Finger bleibt liegen und das b spielen. ächz,... kommt in einer Übung von bögershausen vor zum Thema Spinne.

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Erstellt: von blackpoldi » 26.05.2011, 19:22

ildimo hat geschrieben:Sorry, aber ich kann es mir einfach nicht verkneifen, aber wenn Du Dein Üben nach 5 Tagen schon als stumpf empfindest....


Naja, das stimmt so nicht. Habe mich vielleicht ein bisschen blöd ausgedrückt, wollte damit eigentlich nur sagen, dass einem dann wohl nichts übrig bleibt, wenn man es können möchte. Ehrlich gesagt, habe ich unheimlich viel Spaß am Üben und finde es jetzt schon grausam, wenn ich daran denke, dass es in einem halben Jahr schwieriger wird reichlich Zeit zu finden, weil ich dann anfangen muss für's Abitur zu lernen ;D Werd ich mir meine Zeit halt anders einteilen müssen...

Du spielst erst ein paar Tage. Da fehlt dir zum einen (wahrscheinlich) die nötige Kraft in den Fingern. Zum anderen werden beim Gitarrespielen die Sehnen der Greifhand ganz anders belastet, als bei normalen, alltäglichen Greiffunktionen. Beim spielen sind die irgendwann (zwangsläufig) überdehnt, sonst wären bestimmte Griffe / Akkorde gar nicht möglich. Dieser ganze Prozess dauert eben und du musst Geduld haben.


Das stimmt wohl, habe ja auch nur nach einer Art Geheimtipp gefragt ;D
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