Typische Tonleiter-fremde Akkorde

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Typische Tonleiter-fremde Akkorde

Erstellt: von mjchael » 12.03.2011, 09:22

Typische Tonleiter-fremde Akkorde

In vielen Threads wiederholte ich immer wieder, dass man sich mit den Akkorden beschäftigen soll, die üblicherweise in einer Tonart vorkommen.

Dazu wiederhole ich auch immer und immer wieder, dass ihr den Quintenzirkel lernen sollt, und verweise immer wieder auf den Wikibooks-Artikel wo euch gleich einige Lernhilfen mitgegeben werden.

Der Quintenzirkel aufgerollt
Gb Db Ab Eb Bb F C G D A E H F# C# G# D# A#

Darraus kann man sich alle üblichen Akkorde von jeder gängigen Tonart ableiten.

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||========||=============|===================|========||=======||
||        || Dur-Akkorde | Moll-Akkorde      | Verm.  || Vor-  ||
|| Tonart ||  4  1   5   |  2   6   3        |   7    ||Zeichen||
||========||=============|===================|========||=======||
|| Gb/Ebm ||  Cb Gb Db7  | Abm Ebm Bbm (Bb7) |  Fm7b5 ||  6b   ||
|| Db/Bbm ||  Gb Db Ab7  | Ebm Bbm  Fm  (F7) |  Cm7b5 ||  5b   ||
|| Ab/ Fm ||  Db Ab Eb7  | Bbm  Fm  Cm  (C7) |  Gm7b5 ||  4b   ||
|| Eb/ Cm ||  Ab Eb Bb7  |  Fm  Cm  Gm  (G7) |  Dm7b5 ||  3b   ||
|| Bb/ Gm ||  Eb Bb  F7  |  Cm  Gm  Dm  (D7) |  Am7b5 ||  2b   ||
|| F / Dm ||  Bb  F  C7  |  Gm  Dm  Am  (A7) |  Em7b5 ||  1b   ||
||========||=============|===================|========||=======||
|| C / Am ||   F  C  G7  |  Dm  Am  Em  (E7) |  Hm7b5 ||  0    ||
||========||=============|===================|========||=======||
|| G / Em ||   C  G  D7  |  Am  Em  Hm  (H7) | F#m7b5 ||  1#   ||
|| D / Hm ||   G  D  A7  |  Em  Hm F#m (F#7) | C#m7b5 ||  2#   ||
|| A /F#m ||   D  A  E7  |  Hm F#m C#m (C#7) | G#m7b5 ||  3#   ||
|| E /C#m ||   A  E  H7  | F#m C#m G#m (G#7) | D#m7b5 ||  4#   ||
|| H /G#m ||   E  H F#7  | C#m G#m D#m (D#7) | A#m7b5 ||  5#   ||
|| F#/D#m ||   H F# C#7  | G#m D#m A#m (A#7) | E#m7b5 ||  6#   ||
||========||=============|===================|========||=======||


Warum ist der Quintenzirkel eigentlich so wichtig? Darf man in der Musik nicht machen was man will?

Ja, man darf alles machen solange es einem selbst gefällt.
Allerdings ist es so, dass man sich bei den gängigen handelsüblichen Liederbüchern gut und gerne zu 80% bis 95% auf den Quintenzirkel verlassen. Er zeigt einen, welche Akkorde man üblicherweise und am häufigsten bei den Liedern antrifft.
Akkorde die typischerweise zu einem Lied gehören findet man im Quintenzirkel meist dicht nebeneinander angeordnet. Akordkombinationen, die weiter als die 7 Töne im Quintenzirekel auseinander stehen, oder mit einer anderen Aufteilung der Dur- und Moll-Akkorde wie du sie oben in der Tabelle siehst kommen zwar auch hier und da mal vor, aber sie bilden doch eher die Ausnahme. Daher lohnt es sich die Regel (den Quintenzirkel) auswendig zu lernen, weil er einem eben 90% der Lernarbeit erheblich erleichtert. Es macht allein beim Lernen viel weniger Arbeit, wenn man sich nur noch auf die 10% Ausnahmen konzentrieren muss, weil der Rest alles alte Bekannte sind.

Kurze Wiederholung
Viele Lieder haben selten mehr als drei Durakkorde. Und welche drei Durakkorde das sind, findet man am einfachsten mit dem Quintenzirkel heraus. Diese drei zusammengehörenden Dur-Akkorde stehen im Quintenzirkel alles Nachbarn nebeneinander.

Auch Lieder in Dur können Moll-Akkorde enthalten. Auch hier sind es selten mehr als drei Mollakkorde. Und es sind meist die nächsten drei Akkorde im Quintenzirkel.

Die drei Mollakkorde können auch für sich alleine in einem Lied in Moll stehen. Dann steht das ganze Lied in einer Molltonart. Eigentümlich für die Moll-Tonarten ist, dass der dritte Moll-Akkord im Quintenzirkel auch als Dur-Akkord in Erscheinung tritt. (Dominante einer Molltonart.)

Auch bei einer Molltonart können weitere Dur-Akkorde auftauchen. Es sind die drei Akkorde Links vom Quintenzirkel. Also können bei den Molltonarten die gleichen Akkorde vorkommen wie bei der Dur-Tonart und umgekehrt.
Sollte einen nicht wundern, denn man hat ja nur die selben Töne zur Verfügung.

Beispiel:
Töne im Quintenzirkel:
... F C G D A E ...

F C G = C-Dur. Es kann auch Dm Am Em mit dabei sein
Dm Am Em = A-Moll
Meist mit einer Dominante in Dur (siehe den eingeklammerten Akkord in der Tabelle)
Dm Am E7 = A-Moll. Es kann auch F C G mit dabei sein.

Damit hätte man schon die 80% der Akkorde zusammen, die man am ehesten bei einem Lied zu erwarten hat.

Der Akkord auf der 7. Akkordstufe ist ein verminderte Akkord (mb5 bzw. m7b5) und der gehört schon zu den Ausnahmen, denn er kommt recht selten zum Einsatz.
Wen du mal "I will surwive" von Gloria Gaynor, "love supreme" von Robbie Williams oder "Still got the Blues" von Gary Moore spielen willst, also Stücke, die leicht jazzig angehaucht sind, dann ist immer noch Zeit sich um den Hm7b5 zu kümmern. Und es kommt gar nicht mal so selten vor, dass man den Hm7b5 durch einen ähnlich klingenden Akkord wie den Dm oder den H7 austauscht.

Wenn er vorkommt, dann meist in dieser Akkordfolge (in der Tonart Am):

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  Hm7b5    E7       Am
|----------0--------0----|
|-3--------3--------1----|
|-2--------1--------2----|
|-3--------2--------2----|
|-2--------2--------0----|
|----------0-------------|


Suche dich mal durch die gängigen Liederbücher so durch. Wenn du dir jetzt nicht gerade ein Buch mit Jazz-Standards vornimmst, dann wirst du es schwer haben überhaupt Lieder mit einem Hm7b5 zu finden. Und nicht selten findest du diesen gar nicht an.

Auf dieser einfachen Faustformeln kann man bei über 80% aller Lieder in den gängigen Liederbüchern verlassen.
3x Dur
F C G
dannach 3x Moll
F C G Dm Am Em
und jeweils der rechte der drei Dur-Akkorde sowie der Rechte der drei Mollakkorde können (müssen aber nicht) als Dur-7-Akkorde vorkommen.
F C G(7) Dm Am Em (E7)

Innerhalb eines Liedes können diese Dur- und Moll-Akkorde einer Tonart nahezu in beliebiger Reihenfolge oder Häufigkeit aufeinander folgen. Und es müssen auch nicht alle 6 Akkorde vorkommen. Typisch sind 3 oder 4 von den 6 Möglichen.

Wie gesagt, eine Regel, auf die man sich zu 80% bis 90% verlassen kann.
Zuletzt geändert von mjchael am 16.04.2015, 20:57, insgesamt 3-mal geändert.

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Erstellt: von mjchael » 12.03.2011, 09:22

Typische Ausnahmen
Obwohl man sich meist auf die Akkorde einer bestimmten Tonart beschränkt, heißt das nicht, dass man auf gar keinen Fall andere Akkorde nehmen darf.

Es können auch auch andere Akkorde auftauchen, die man sich nicht so einfach aus dem Quintenzirkel ableiten kann. Sie tauchen halt nur seltener auf.

Wenn ein Akkord aus der Reihe springt und von der gerade gelernten Regel abweicht, dann gibt es auch für diesen Ausreißer meist wieder eine eine Regel. Und ob ihrs glaubt oder nicht, selbst bei den meiste Außreißern hilft euch der Quintenzirkel weiter.

Im folgenden möchte ich euch einige der häufigen "Ausnahmen" vorstellen.
Zuletzt geändert von mjchael am 05.12.2012, 11:43, insgesamt 1-mal geändert.

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Die Zwischendominante

Erstellt: von mjchael » 12.03.2011, 10:18

Die Zwischendominante
Du hast 3-Dur-Akkorde und könntest eigentlich ohne Probleme die Tonart bestimmen. Aber plötzlich taucht ein Dur-Akkord auf, der sich zwar gar nicht schlecht anhört, aber Töne enthält, die nicht mehr zu der ursprünglichen Tonart passen.

Sehr oft ist der "fremde" Durakkord der nächste Ton im Quintenzirkel (im Uhrzeigersinn)
Beispiel:
F-C-G7 ist eindeutig C-Dur.
Doch plötzlich taucht nicht ein Dm-Akkord auf (der nächste Akkord im Quintenzirkel) sondern ein D-Dur bzw. ein D7, obwohl man doch laut Quintenzirkel einen Dm erwartet.
Also nicht
F C G7 Dm
sondern
F C G7 D7


F C G7 ist immernoch C-Dur.

Aber der Teil des Liedes, bei dem D7 vorkommt bildet mit den Akkorden C und G zusammen die G-Dur-Tonleiter.
C G D7
Man hat für einen kurzen Moment die ursprüngliche Dur-Tonart verlassen, und dafür den Akkord G-Dur betont, und nicht mehr den Grundakkord der Ausgangstonart C-Dur.

G war vorher die Dominante; also der Akkord, der zum C hingedrängt hat.
Aber auf einmal drängt der D7 zum G.
D-Dur ist in diesem Zusammenhang eine Zwischendominante.
Ein typisches Kennzeichen der Zwischendominante ist, dass (in den allermeisten Fällen) der nächste Akkord nach der Zwischendominante im Quintabstand (abwärts) steht.
Man hat jetzt zwei Dominanten.
Ein D7, der zum G hindrängt, und dann wieder ein G7 der zur Ursprungstonart C hindrängt.

Sollte der Ausflug in eine andere Tonart etwas länger dauern, so spricht man von einer Modulation. Da der Ausflug nach G-Dur jedoch sehr kurz ist und oft nicht länger als einen Takt oder sogar einen halben Takt lang dauert spricht man hier von einer Ausweichung.

Ein Vergleich, den ich ab und zu mal im Unterricht verwende, kann helfen das Durcheinander zu verstehen.

Es ist wie ein Besuch von der nahen Verwandten.
Wenn der Opa mal kurz zu Besuch kommt, dann wird der Vater auf einmal zum Sohn (des Opas) und der Sohn wird zum Enkel. Aber sobald der Besuch wieder weg ist, ist wieder alles normal, und der Vater ist wieder der Vater, und der Sohn der Sohn, und man kommt wieder zum gewohnten Familienalltag zurückfinden.

Genauso ist es bei der Zwischendominante, die nur mal kurz auftaucht, und dann wieder verschwindet.

Also ist das ganze Stück in C, mit einem winzigen Ausflug nach G-Dur (durch den Besuch von D-Dur).

Beispiel:
Bolle reiste jüngst zu Pfingsten
(G) Bolle reiste jüngst zu (C) Pfingsten, nach (D) Pankow war sein (G) Ziel.
Da ver- (G) lor er seinen (C) Jüngsten janz (D) plötzlich im Je- (G) wühl.
Ne (D) volle halbe Stunde hat er nach ihm je- (A) spürt. (A7)
//: (D7) Aber (G) dennoch hat sich (C) Bolle janz (D) köstlich amü- (G) siert. ://


oder aus dem Refrain von Streets of London
So (F) how can you (Em) tell me you're (C) lonely (Am)
(D) And say for (D7) you that the sun don't (G) shine? (G7)

auch
(Dm) And say for (D7) you that the sun don't (G) shine? (G7)



Man kann eine ganze Kette aus Zwischendominanten bilden.
Als Beispiel nehme ich einfach mal einen Standard-Blues in C-Dur.

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C  C  C  C  | C C C C | C C C C | C  C  C  C  |
F  F  F  F  | F F F F | C C C C | C  C  C  C  |
G7 G7 G7 G7 | F F F F | C C C C | G7 G7 G7 G7 |


Ich könnte jetzt einfach im vierten Takt aus der Tonika C (Grundakkord) eine Zwischendominante machen, die zum F-Dur-Akkord leitet.

Code: Alles auswählen

C  C  C  C  | C C C C | C C C C | C7 C7 C7 C7 |
F  F  F  F  | F F F F | C C C C | C  C  C  C  |
G7 G7 G7 G7 | F F F F | C C C C | G7 G7 G7 G7 | C


Jetzt füge ich mal am Schluss einen Turnaround (Zurückleitung zum Grundakkord) ein.

Code: Alles auswählen

C  C  C  C  | C C C  C  | C C C C | C7 C7 C7 C7 |
F  F  F  F  | F F F F | C C C  C  | C  C  C  C  |
G7 G7 G7 G7 | F F F F | C C Am Am | Dm Dm G7 G7 | C

Am und Dm gehören zur C-Dur-Tonart. Also ist noch alles im grünen Bereich.

Ich könnte jetzt aber aus dem Dm eine Zwischendominante D7 machen die nach G7 weiterleitet.
Und ich könnte auch aus dem Am eine Zwischendominante A7 machen, die zum D7 weiterleitet

Code: Alles auswählen

C  C  C  C  | C C C  C  | C C C C | C7 C7 C7 C7 |
F  F  F  F  | F F F F | C C C  C  | C  C  C  C  |
G7 G7 G7 G7 | F F F F | C C A7 A7 | D7 D7 G7 G7 | C


So kann ich eine ganze Quintenkette erstellen.

C Em Am Dm G7 C
C Em Am D7 G7 C
C Em A7 D7 G7 C
C E7 A7 D7 G7 C

Nur G7 ist hier eine richtige Dominante. Alle anderen 7er-Akkorde sind Zwischendominanten.

E7-A7-D7-G7-C das kommt öfter mal im Ragtime als Schlusssequenz vor.

Wenn man nur die Kurze Wendung D7-G7-C hat, dann nennt man D7 auch Doppeltdominante.
Zuletzt geändert von mjchael am 12.03.2011, 10:24, insgesamt 1-mal geändert.

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Die Zwischensubdominante

Erstellt: von mjchael » 12.03.2011, 10:19

Die Zwischensubdominante
Bei der Zwischendominante habe wir uns immer von einem weiteren Dur-Akkord rechts vom Quintenzirkel bedient.
F C G7 + D7 (+ A7 + E7)

Genauso könnte man das Spiel ja mal in der andere Richtung treiben. Wir befinden uns in der Tonart C-Dur, wo C die Tonika, F die Subdominante und G die Dominante ist. Doch plötzlich taucht ein Bb-Dur auf, wo man ihn erst einmal nicht erwartet.
Bb ist die Subdominante der Tonart F-Dur. Wenn man also mal für eine kurze Zeit so tut, als sei F-Dur die Tonika (das tonale Zentrum) und dicht der ursprüngliche Akkord C, dann passt da auch ein Bb als Subdominante.
Bb + F C G
Wie schon bei der Zwischendominante erläutert, bleibt F nicht die Tonika, sondern gibt seine kurzfristige Führungsrolle gleich ein oder zwei Takte später wieder an das C zurück.

Den Beatles-Song "With a little Help from my friends" kann man schön mit den Akkorden der C-Dur-Tonleiter begleiten.
Das Cover von Joe Cocker ist, nebenbei bemerkt, fast noch beliebter gewesen, als das Original.

Für das Original sollte man das Capo in den 4. Bund tun, aber ich will der Einfachheit halber bei C-Dur bleiben.

Also die ganze Strophe über verwenden sie Akkorde der C-Dur-Tonleiter.
F C G Dm Am Em
(um genau zu sein brauchen man beim Lied Am und Em nicht, aber der Rest kommt nur von der C-Dur-Tonleiter.)

Doch plötzlich knallen die Beatles im Refrain ein Bb hinein.
Oh, I get (Bb) by with a little (F) help from my (C) friends


F ist die Subdominante von C-Dur.
Bb ist hier die (Zwischens-) Subdominante, die zu F--Dur gehört.

Oder ein schönes Beispiel aus dem Irish Folk
The Reason I Left Mullingar
Diesmal in G-Dur
F + C G D Em Am Em

CHORUS
I [EM] remember that [D] bright april [C] morn[G]ing,
When I [F] left home to [C] travel a-[G]far[D],
But to [EM] work till your [D] dead for a [C] room and a [G] bed,
Is not the [G] geason I [D] left Mullin[G]gar.


Hier ist es jetzt so, dass Vater und Sohn zusammen in einem Haus wohnen und der Enkel (des Opas) kommt mal kurz zu Besuch ;)
Zuletzt geändert von mjchael am 05.12.2012, 12:28, insgesamt 2-mal geändert.

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Durchgangsakkorde

Erstellt: von mjchael » 12.03.2011, 11:49

Durchgangsakkorde
Bin mit gerade nicht sicher, ob es für das folgende nicht einen besseren Begriff gibt. Wem ein besserer einfällt, der poste den mal hier hin.

Beim Rock'n'Roll knallt man manchmal einen Akkord hinein, der so gar nicht in die Tonart zu passen scheint, und den man kaum mit einer Zwischen-(sub-)dominante erklären kann.

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Bb | C  C  C   C-Bb | C C C C-Bb | C C C C-Bb | C  C  C  C-E  |
     F  F  F   F-E  | F F F F-Bb | C C C C-Bb | C  C  C  C-F# |
     G7 G7 G7 G7-F# | F F F F-Bb | C C C C-F# | G7 G7 G7 G7   |


Die Akkorde Bb, E und F# gehören erstmal nicht zur C-Dur-Tonleiter. Es bringt auch nicht wirklich etwas, hier nach einer besonderen Funktion der Akkorde zu suchen. Der Barré-Akkord setzt einfach einen Bund (oder auch zwei Bünde) vorher an, als ob er Schwung hohlen wollte, und rückt dann einfach zum Ziel-Akkord auf. Es ist nicht mehr als eine Ausschmückung, ohne große harmonische Funktion.
Man könnte auch auf diese Akkorde verzichten, ohne das dem Lied etwas Wesentliches fehlen würde.

Ein ganz ähnlichen Effekt kennt man von dem Stück Pink Panter.

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Dominante einer Molltonart

Erstellt: von mjchael » 12.03.2011, 12:10

Dominante einer Molltonart
Wir haben gelernt, dass im Quintenzirkel nach den drei Dur-Akkorden drei Moll-Akkorde kommen.

Molltonarten machen da eine Ausnahme.

Wenn du Dm Am Em hast, (Also die nächsten drei Akkorde von der C-Dur-Tonleiter im Quintenzirkel) dann spielst du ein Stück in A-Moll.

Die drei Akkorde alleine in Moll hören sich jedoch lasch an.
Es fehlt ein Leitton, der die Spannung zum Grundton A aufbauet.

Um solch einen Leitton "künstlich" zu erzeugen machst du aus dem Em ein E7.
Der Moll-Akkord motzt sich mal kurz auf und tut ein wenig so wie bei den großen Durtonarten.

Am Dm E7 Am hört sich einfach besser an als Am Dm Em Am.

Da E7 genau einen Quintabstand (abwärts) zu Am entspricht, verhält sich E7 hier nicht anders wie eine Zwischendominante. Jedoch taucht diese "Zwischendominante" regelmäßig bei Moll-Tonarten auf.

Mitunter kann diese Moll-Dominante auch bei Liedern in Dur auftauchen, wenn er zur Mollparallele weiterleitet.

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Dominant-Blues

Erstellt: von mjchael » 12.03.2011, 12:16

Dominant-Blues
Beim Blues verschmieren Dur und Moll. Dur und Moll werden scheinbar wahllos miteinander kombiniert.
Wenn man einmal genauer hinschaut, dann wird bei einem Dur-Akkord kurzfristig die Dur-Terz durch eine Moll-Terz ausgetauscht, aber kurz darauf wieder durch die Dur-Terz ersetzt. Die Mollterz ist hier nur ein Durchgangston, der dem Akkord ein wenig Farbe gibt.

Beim Blues und beim Rock'n'Roll werden aus allen Dur-Akkorden Dur7-Akkorde. Allerdings kann man hier nicht von Zwischendominanten sprechen. Dennoch haben die Dur7-Akkorde einen drängenden, vorwärts treibenden Charakter.

Wenn also eine Passage sich buesig oder rockig anhört, dann versuche den Hauptakkord herauszufinden und sucht die beiden Nebenakkorde, und kümmert sich nicht weiter um Dur und Moll oder um die 7er-Akkorde.

Beispiel:
Du hast die Akkorde E7, D7, A7
sortiert nach dem Quintenzirkel
D7 A7 E7
Der mittlere Akkord ist ein A, also wird es sich um einen Blues in A handeln.
Dass es sich um einen Blues handelt, dass sollte man heraushören können.

Das mit den vielen Dur7-Akkorden ist halt die Eigenart von Blues, und den vom Blues abgeleiteten Musikrichtungen (z.B. Rock'n'Roll, und viele Rockstücke).
Zuletzt geändert von mjchael am 05.12.2012, 12:34, insgesamt 1-mal geändert.

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Subdominante in Moll

Erstellt: von mjchael » 12.03.2011, 12:27

Subdominante in Moll
Manchmal findet man auch Stücke, wo ein Dur-Akkord (meist die Subdominante) plötzlich in sich zusammenbricht und zu einem Moll Akkord wird. Die ganze Melodie-Phrase klingt plötzlich ganz traurig. Das eigene Ohr erklärt einem hier am besten, was da geschieht.

(C) Wake me up (Cm) when sepdember (G)


Oder
Oh when the (E) saints go marchin´ in,
Oh when the saints go marchin´(H7)in,
Lord I (E) want to (E7) be in that (A) number (Am)
When the (E) saint go (H7) marchin´in. (E)

E7 ist eine einfache Zwischendominante, aber Am ist hier die Subdominante in Moll.

Wenn der Grundton eines Akkordes gleich bleibt (hier A), aber man die Funktion eines Akkordes ändert, und diesen auch mit anderen Tönen begleitet, als man es von der ursprünglichen Tonart erwartet, so spricht man von einem Modal-Interchange. Ein Austausch des Modus. Man begleitet die Subdominante so wie die Dominantenparallele (also nicht mehr lydisch, sondern phrygisch).
Eigendlich handelt es sich bei jeder Zwischendominante um einen Modal-Interchange. Man tauscht den ursprünglichen Modus des Akkordes durch den mixolydischen Modus aus. Allerdings ist es da einfacher von einer Zwischendominante zu sprechen.

Übrigens:
Wenn man von "Funktion" redet, meint man die Akkorde, und in welcher Beziehung die zueinander bzw. zum Grundakkord der Tonart stehen. Hier geht es um Akkordstufen.
Wenn man von "Modus" spricht, betrachtet man die einzelnen Töne, die mal als Melodie oder Improvisation über die entsprechenden Akkorde spielt. Hier geht es um Intervalle innerhalb der Melodie. Der einzelne Modus leitet sich wieder von der Funkton eines Akkordes ab, und umgekehrt. Aber zu dem Thema solltest du dich ein wenig mit Kirchentonarten befassen. Hier würde es den Rahmen dieses Tutorials doch ein wenig sprengen..
Zuletzt geändert von mjchael am 05.12.2012, 12:58, insgesamt 1-mal geändert.

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Tonartenwechsel

Erstellt: von mjchael » 12.03.2011, 12:32

Tonartenwechsel
Es kann natürlich auch sein, dass für einen Abschnitt, einen ganzen Vers / Strophe die komplette Tonleiter gewechselt wird.

Dann spricht man von einer Modulation. Oft kommt man etwas später wieder auf die ursprüngliche Tonart zurück.

Meist nutzt man den den Dominantseptakkord der Zieltonart, um von einer in die andere Tonart zu wechseln.

Für die einzelnen Teile gelten aber wieder die Regeln der entsprechenden Tonart.


Morning Has Broken (Cat Stevens) (von C-Dur nach D-Dur und zurück)
Liebe auf Zeit (Bernhard Brink) Strophe E-Moll, Refrain E-Dur (Original: Die Spanische Romanze)
Zuletzt geändert von mjchael am 10.12.2012, 19:25, insgesamt 2-mal geändert.

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Ständiger Tonartenwechsel

Erstellt: von mjchael » 12.03.2011, 12:44

Ständiger Tonartenwechsel

Eine ganz einfache Art, ständig die Tonart zu wechseln ist es, einfach die nächste Strophe einen Halb- oder Ganzton höher zu singen.

Beispiele:
Danke für diesen Guten Morgen
Eisgekühlter Bomerlunder
Im Wagen vor mir (Henry Valentino & Daffi Cramer)
Spicks & Specks (Bee Gees)
Ein Student aus Uppsala ( Kirsti)

Beim Jazz kommt es oft vor, das über das ganze Stück verteilt ständig die Tonart am wechseln ist.
Das schaut man sich aber besser im Jazz selber an. Man kann etwas bei den Wikibooks hineinschnuppern.
http://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_II-V-I_mit_Tonartenwechsel
Sehr oft liegen dabei mehrere Quintfall-Sequenz vor bzw. eine II-V-I vor. Solange die II-V-I-Verbindung vorliegt, kann man für ein paar Takte ein tonales Zentrum (quasi eine Tonart) festlegen. Aber schon im nächsten Takt kann man wieder wo ganz anders sein.

Bild

Bild

Aber dieses Gebiet ist so groß, so dass ich nicht tiefer darauf eingehe, da dies den Rahmen des Tutorials sprengen würde.
Zuletzt geändert von mjchael am 10.12.2012, 19:26, insgesamt 1-mal geändert.

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Tritonussubstitution

Erstellt: von mjchael » 12.03.2011, 13:04

Tritonussubstitution
Auf eine Besonderheit möchte ich euch beim Jazz mal aufmerksam machen.

Man kann beim Jazz die Dominante oder die Zwischendominante durch einen Akkord austauschen, der einen Tritonusabstand zur ursprünglichen Dominante hat.

Meist liegt eine II-V-I Verbindung vor, bei der man die V austauscht.

z.B.
Dm7 G7 C

jetzt suche ich vom G7 die verminderte Quinte. Dazu gehen wir zuerst im Quintenzirkel im Uhrzeigersinn einen Ton weiter.
Dann hätten wir eine reine Quinte D7. Die verminderte Quinte ist einen halben Ton tiefer, also Db7.
Tritonus ist ein anderes Wort für eine verminderte Quinte. So kommt es zum Namen Tritonus-Substitution.

Hört sich ziemlich kompliziert an oder?

Aber wenden wir es mal praktisch in einem Rhythm-Change an.
C Am Dm7 G7 | C
C Am Dm7 Db7 | C

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  C    Am     Dm7  G7     C
|-3----5----|-5----3----|-3----|
|-5----5----|-6----3----|-5----|
|-5----5----|-5----4----|-5----|
|-5----7----|-7----3----|-5----|
|-3----7----|-5----5----|-3----|
|------5----|------3----|------|

  C    Am     Dm7  Db7    Cj7
|-3----5----|-5----4----|-3----|
|-5----5----|-6----6----|-5----|
|-5----5----|-5----4----|-4----|
|-5----7----|-7----6----|-5----|
|-3----7----|-5----4----|-3----|
|------5----|-----------|------|


Spiele das mal einfach nach. Du rückst einfach mit dem Barré-Finger jeweils einen Bund zurück und spielst einen Dur7-Akkord, und rückst dann weiter zum nächsten Akkord. Das ist auch schon alles.

Man könnte fast meinen, man hätte hier nichts anderes als einen Durchgangs-Akkord. Aber beim Durchgangsakkord bleibt die Akkord-Funktion erhalten. Also ein Dm7 würde zu einem Dbm7, oder wenn man den C-Dur zur Grundlage nimmt, dürfte für ein Durchgangsakkord nur ein Db aber kein Db7 vorkommen, denn der Db7 ist eindeutig eine Dominante bzw. dessen Vertreter. C ist aber eine Tonika, wo man allerhöchstens ein j7 (siehe letzter Akkord) aber keine 7 anfügen darf. Es kommt also zwischen den drei Akkorden zu einem Funktionswechsel.

Aber wie ihr seht, ist das Ausrechnen des Akkordes ist hier viel schwerer, als einfach den Barré-Akkord zu verschieben.

So was ist noch weit von dem entfernt, was man sonst noch so allem beim Jazz macht, aber so eine Tritonus-Substitution könnte euch schon mal bei einem leicht verjazzten Stück vorkommen, oder mal beim Swing auftauchen.
Zuletzt geändert von mjchael am 12.03.2011, 14:05, insgesamt 1-mal geändert.

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Exoten

Erstellt: von mjchael » 12.03.2011, 13:18

Exoten
Wie man sieht, kann man sich auch bei vielen Ausnahmen irgendwie weiterhelfen. Und nicht selten tut auch hier der Quintenzirkel gute Dienste.

Es bleiben aber immer noch ein paar Ausnahmen, wo man mit seinem Latein am Ende ist. Es wird also immer Akkorde und Akkordfolgen vorkommen, die man in kein System zwängen kann, und mit keinem Fachwort belegen kann.

Da heißt es dann die Exoten von der Regel zu trennen, und den Exoten als eine richtige Ausnahme zu betrachten.

Möglicherwise kennt irgendeiner auch zu dem Exoten eine brauchbare Regel. Wir sind ja hier nur Hobbygitarristen. Aber ich habe euch hier nur die Sachen vorgestellt, die man öfter mal in Liederbüchern vorfindet, so dass es sich lohnt, die Ausnahmen mal näher kennen zu lernen.

Man bemüht sich bei den Exoten nur dann um eine Regel, wenn das Phänomen öfter auftaucht, oder wenn man den Exoten öfter mal einsetzen möchte.

Sollte mal ein ganz schräger Exot im Lied auftauchen, so gelingt es oftmals, diesen durch einen leichteren Akkord oder eine geläufigere Ausnahme auszutauschen.

Aber oftmal merkt man sich so einen Exoten nur für ein einziges Lied, und müht sich da nicht weiter um eine Regel.

Bei den Regelmäßigen Ausnahmen weiß man meist auch, mit was für eine Skala man die Ausnahme begleiten soll.

Bei einer Zwischendominante nimmt man die Mixolydische Skala
Bei der Dominante in Moll nimmt man Phrygisches Dur
Bei einer Zwischensubdominante nimmt man die Lydische Skala
Bei einer Tritonussubstitution nimmt man Mixolydisch

Weil man den einzelnen Akkorden eine bestimmte Akkordfunktion zuordnen kann.

Und wenn einmal gar nichts stimmt...
Beschränke dich dann für jeden Akkord auf die Pentatonik. (oder wenn es passt auf die Blues-Tonleiter)

Schaue dir immer nur 2 oder 3 Akkorde in Folge an, und schaue, zu welcher Tonart die passen könnten. Und wenn du 2 oder 3 Tonarten herausfindest... Na dann probiere halt alle drei aus.. Mit ein wenig Versuch und Irrtum findest du oftmals nach kurzer Zeit eine brauchbare Lösung.

Die ganze Tonleiter-Lehre dient ja nur dazu, das herauszufinden, was am häufigsten vorkommt, um sich wenigstens bei den normalen Sachen keinen Kopf mehr darüber zu machen.

Wenn aber eine Ausnahme kommt, die ich gar nicht zuordnen kann, dann heißt es probieren.

Manchmal hilft es, sich ein Midi zu besorgen, und mit einem Notationsprogramm nachzuschauen, was die da eigentlich gemacht haben.

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Erstellt: von mjchael » 12.03.2011, 13:25

Zusammenfassung
Kurz nochmal die Schlagworte:
  • Zwischen bzw. Doppel-Dominante (Quintenzirkel rechts beginnen und dann gegen den Uhrzeigersinn weiter)
  • Zwischen- bzw. Doppel-Subdominante (Quintenzirkel eines weiter links beginnen und dann einen im Uhrzeigersinn)
  • Kurze Rückung bzw. Durchgangsakkord: ein oder zwei Bünde vorher Anlauf nehmen ( = Verziehrung: d.h. Harmonielehre nicht besonders beachten)
  • Dominante einer Moll-Tonart: Am Dm E7 Am
  • Besonderheiten beim Blues... (Dur = Moll = Dur)
  • Besonderheit beim Rock: Alles sind Dur7-Akkorde
  • Dur wird Moll (Meist Subdominante: "trauriger" Zusammenbruch, Abschiedssequenz)
  • Tonartenwechsel (Strofenweise aufwärts, Kurzfristig = modal Interchange oder Ausweichung; ; ständig = Jazz; )
  • Tritonussubstitution: Barré Halbton abwärts und als Dur7
  • Exoten: Standard-Akkorde und Standard-Ausnahmen isolieren und vom Exoten trennen.



Wie man sieht hilft einem auch bei den Ausnahmen sehr oft der Quintenzirkel weiter. Und wenn man mal einen der oben genannten Schlagworte parat hat, werden aus den 80% Regeln plötzlich 95% Akkorde nach der Regel. Und wenn man ein einfaches Liederbuch hat, dann hat man fast 99% die alle nach einer der hier beschriebenen Regeln ablaufen.

(Den Jazz und die Exoten mal außen vor gelassen).

Wenn man nur 100 Lieder oder so spielt, lohnt es sich kaum, sich darüber Gedanken zu machen. Bei 300 Liedern stolpert man immer öfter über solche Sachen. und wenn man mal bei 2000 und mehr angekommen ist (was viel schneller geht als einige von euch jetzt noch glauben mögen) dann lohnt es sich doch mal die Sachen anzuschauen.

Viele Sachen sind hier für das Tutorial natürlich grob vereinfacht worden. Einzelne Sachen müssten noch einmal differenzierter betrachtet werden.

Wenn euch selbst noch was sinnvolles einfällt, postet es hier rein. Ebenfalls, wenn ihr bei mir einen Fehler entdeckt.

Gruß Mjchael

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Erstellt: von mjchael » 29.04.2011, 21:10

Eine interessante Ergänzung zu diesem Workshop ist
[Workshop] Eine Akkordfolge erweitern

Und weiterhin sollte man sich bei allen Ausnahmen auch mit den Standard-Akkordfolgen auskennen.
[Workshop] Akkordfolgen und Akkordprogressionen

Gruß Mjchael

ps.: Danke an Snicki für's Korrekturlesen :D

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