Richtlinien für Lernfortschritt

11 Beiträge   •   Seite 1 von 1
Benutzeravatar
tommistagg
Erklär-Bär
Beiträge: 388
Registriert: 20.07.2008

Richtlinien für Lernfortschritt

Erstellt: von tommistagg » 23.12.2010, 15:04

Gibt es Richtlinien wie z.B.
mit n paar Monaten Gitte Smells like teen spirit...?

und das bis auf 5 Jahre oder mehr bezogen

gilt für jeden eig. anders würde mich aber interessieren

Benutzeravatar
chrisguitar
born 2 post
Beiträge: 165
Registriert: 29.06.2010
Wohnort: Münster

Erstellt: von chrisguitar » 23.12.2010, 15:08

Wenn du nach 3 Monaten, 23 Tagen, 12 Minuten und 47 Sekunden "Come As You Are" noch nicht perfekt draufhast, kannst du die Gitarre an den Nagel hängen.

Benutzeravatar
csoburn
DailyWriter
Beiträge: 510
Registriert: 18.01.2010
Wohnort: Hessen

Erstellt: von csoburn » 23.12.2010, 15:11

hmm das ist sehr subjektiv, würde ich meinen. Das hatten wir zuletzt schon in anderen Threads.

1Jahr spielen bei Person 1 a 1 Stunde am Tag = 365 Stunden Übung
1Jahr spielen bei Person 2 a 3 Stunden am Tag 1095 Stunden Übung

wer wird da wohl evtl weiter sein?

Daher ist es auch schwer zu sagen wo man steht oder stehen sollte nach x Jahren. Dann kommt noch dazu das ja der eine ehr das Übt und der andere was anderes (Technik, Theorie, Lieder, Licks, Tonleitern usw.)

Ich glaube das kann man leider nicht so pauschal sagen alles.

Mein Gitarrenlehrer sagt immer 2 Jahre bei Leuten denen es eher liegt und bis zu 5 Jahren bei Leuten die Gelegenheitsspieler sind (sowas um die 2-5 Stunden Übung in der Woche). Ist wohl sein Erfahrungswert, ich selbst kanns aktuell nicht abschätzen, denke aber beim mir persönlich wirds irgendwo zwischen 2 und 3 Jahren liegen bis ich so spielen kann wie ich mir das vorstelle.

catmini
Powerposter
Beiträge: 1040
Registriert: 20.08.2010
Wohnort: HHagstrom ;-)

Erstellt: von catmini » 23.12.2010, 15:19

csoburn hat geschrieben:1Jahr spielen bei Person 1 a 1 Stunde am Tag = 365 Stunden Übung
1Jahr spielen bei Person 2 a 3 Stunden am Tag 1095 Stunden Übung

wer wird da wohl evtl weiter sein?


na wenn das lernpensum bei beiden das gleiche ist und der eine 3 stunden benötigt wofür der andere nur ein braucht… :twisted:


das hat in erster linie etwas mit der grundbegabung zu tun, je begabter desto schneller die erfolge. wenn dann ein hohes lernpensum dazu kommt sind die schritte umso größer.

generell kann man sagen, das man nach ein paar monaten das eine oder andere lagerfeuer-lied spielen kann, wenn nicht bist du ein fauler sack! :twisted:

Gast

Erstellt: von Gast » 23.12.2010, 15:38

tja, ich finde auch ein fauler Sack hat das gute Recht, Gitarre zu spielen! Wenn es ihm doch halt Spaß macht :)
solang mich niemand zwingt, mir das anzuhören...

auch nach 17 Jahren braucht meinetwegen niemand "Come as you are" spielen zu können. Wen interessiert's.

Musik sollte man freiwillig machen, Ziele sollte man sich selbständig setzen und gern darauf hinarbeiten - nicht weil man im Vergleich so oder so abschneidet.

Es gibt keine Richtlinien, wenn jemand damit ankommt würde ich sagen, ich akzeptiere keine Richtlinien. Halte das für Unsinn.

catmini
Powerposter
Beiträge: 1040
Registriert: 20.08.2010
Wohnort: HHagstrom ;-)

Erstellt: von catmini » 23.12.2010, 16:06

mihu hat geschrieben:tja, ich finde auch ein fauler Sack hat das gute Recht, Gitarre zu spielen! Wenn es ihm doch halt Spaß macht :)
solang mich niemand zwingt, mir das anzuhören...


du, ich bin selbst ein fauler sack! ich kann ein wenig improvisieren, da ich im laufe der jahre einigermaßen weiss wo welche töne liegen (nicht namentlich) ich kenn auch einige akkorde, nicht alle mit namen, da ich mir die meisten jazz akkorde selbst rausgehört habe.
ich kann kein einziges lied auswendig spielen.

und trotzdem bin ich mit dem was ich kann zufrieden 8natürlich würde ich auch gern wie lee ritenour spielen, aber das wäre mir zu viel streß - ich bin eben ein fauler sack :-) ) und trotzdem macht es mir riesen spaß zu spielen.

Benutzeravatar
Willaberkannnich
Guitar Maniac
Beiträge: 1656
Registriert: 21.05.2008
Wohnort: 10.08 / 54.20

Erstellt: von Willaberkannnich » 23.12.2010, 16:18

Na, bin ich ein Gitarrensklave oder spiele ich weil es mir spaß macht?

Richtlinien für Gitarristen - das war jetzt nicht ernst gemeint oder?

Benutzeravatar
phunky
lebende Forenlegende
Beiträge: 5456
Registriert: 03.08.2010
Wohnort: Wasserkante
Gitarrist seit: Anfang der 90er

Erstellt: von phunky » 23.12.2010, 16:26

Fauler Sack? Wer hat mich gerufen? ;-)

Ich denke mihu hat es treffend beschrieben. Richtlinien sind Quatsch. Und auch wenn man ehrgeizig ist, kann ich nur empfehlen die Fortschritte nicht zu oft zu überprüfen, dann bemerkt man sie manchmal gar nicht mehr...

Löwe
schreibt schneller als du liest
Beiträge: 138
Registriert: 19.12.2010

Erstellt: von Löwe » 23.12.2010, 22:41

catmini hat geschrieben:na wenn das lernpensum bei beiden das gleiche ist und der eine 3 stunden benötigt wofür der andere nur ein braucht… :twisted:
das hat in erster linie etwas mit der grundbegabung zu tun,


Es hat auch etwas mit Vorerfahrung zu tun.

Und damit, ob man selbständiges Lernen schon mal organisiert hat. Denn dann kann man besser seine einzelnen Übungsschritte aufbauen.

Parallel dazu: Wenn man dann erste Lagerfeuerlieder spielen kann und das der erste selbsorganisierte große Lernerfokg war, hat man nicht nur Lieder gelernt, sondern eine Basis gelegt für andere eigenständige Lernvorhaben.

Je mehr man sein man selbstständig lernt (und das muß manja auch mit einem Lehrer), desto besser gehen dann auch andere selbstgestelle Aufgaben- auf völlig anderen Gebieten!

Viele Grüße,
Löwe
Beruflich vielbeschäftigt und dauermüde. Sorry für Rechtschreibfehler.

Benutzeravatar
bertast
findet den Ausgang nicht
Beiträge: 455
Registriert: 27.09.2010
Wohnort: Hagen NRW

Erstellt: von bertast » 24.12.2010, 15:20

chrisguitar hat geschrieben:Wenn du nach 3 Monaten, 23 Tagen, 12 Minuten und 47 Sekunden "Come As You Are" noch nicht perfekt draufhast, kannst du die Gitarre an den Nagel hängen.



:lol:

Benutzeravatar
AlBundy
Guitar Maniac
Beiträge: 1701
Registriert: 11.07.2008

Erstellt: von AlBundy » 24.12.2010, 17:10

Einfache Akkordbegleitung sollte/kann nach ein paar Monaten schon möglich sein, natürlich auch in einfachen Tonarten, dass einer ein Lied in Bb - Dur noch nicht begleiten kann, wo die Griffe etwas schwieriger sind, als in D- Dur, das ist verständlich.... Um ehrlich zu sein, tue mich auch nach drei Jahren mit der Tonart noch schwer....

Alles weitere und z. b. Spezialwissen lernt man irgendwann später....Zuerst die Grundlagen, dann alles weitere. Aus meiner Sicht ist auch die Rhythmik wichtiger als irgendwelche komplizierteren Griffe auswendig zu lernen, die man sich später mit übergreifendem Wissen herleiten kann.... Die Rhythmischen Grundlagen z. b. Kann man nicht so einfach erlernen, dies braucht unter Umständen Monate oder Jahre wohingegen man andere Dinge wie Pentatoniken sehr schnell auswendig lernen kann, wenn man weiß wo die verschiedenen Töne liegen, dazu braucht man die Töne noch nicht einmal benennen zu können, wenn man ein gutes Gehör hat.

Ach, da könnte man noch viel schreiben....

11 Beiträge   •   Seite 1 von 1
  • Ähnliche Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste