made in china vs. made in usa vs. made in spain usw.

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goggo77
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made in china vs. made in usa vs. made in spain usw.

Erstellt: von goggo77 » 21.09.2010, 16:55

Meine Kollegen sagn mir, dass die chinesischen oder koreanischen Klassik Gitarren schlechter klingen als die made in spain....
Soll man darauf achten, dass eine Gitarre made in "irgendwo" ist, oder findet ihr den produktionsort egal?
Besser spät....
als nie.
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Willaberkannnich
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Erstellt: von Willaberkannnich » 21.09.2010, 17:02

Da würde ich mal sagen das kommt ganz arg auf die Marke und das Preisniveau an. Es gibt Hersteller die nur in Asien fertien und die bauen auch teils Referenzgitarren....

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howdy71
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Erstellt: von howdy71 » 21.09.2010, 17:10

ganz ehrlich würde ich dieses Produktionsstandort denken erstmal bei Seite legen!

Nimm Dir die Gitarren spiel sie an und wenn Dir der Sound gefällt, ist es egal ob das Teil aus China, Korea, USA oder der Antarktis stammt.

Als die Japaner vor 30 - 40 Jahre angefangen haben ernsthaft Gitarren zu bauen, waren die erstmal unter alle Kanone, heute ist der Produktionsstandort Japan ein Qualitätsmerkmal, genauso wie in den letzten Jahren in Korea immer bessere Gitarren gebaut worden sind.

China holt gerade auf, die meisten Billiggitarren kommen wohl momentan aus chinesichen Werken, aber auch hier hat sich etwas geändert. Inzwischen tauchen auch schon Gitarren aus der 500 - 1000 Euro Klasse aus China auf dem Markt auf. Und auch die sind gut!

Kurz und knapp, nicht so viel auf alte Vorurteile hören und die Gitarren selber antesteten!

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Hustle
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Erstellt: von Hustle » 21.09.2010, 17:36

meine Epiphone Custom Prophecy Les Paul kommt auch aus China.Damals beim Kauf war ich mir deswegen unsicher. 100%ig PERFEKT ist sie nicht verarbeitet (aber welche Gitarre ist das schon) allerdings kann man auch nicht wirklich klagen :)
Man sollte wirklich nicht auf das Produktionsland schauen,außer man ist sich unsicher durch negative Auffälligkeiten.Obwohl es dann eh egal ist ob die Klampfe aus China,Deutschland oder USA kommt.
Gruß

Gast

Erstellt: von Gast » 21.09.2010, 18:53

Ich kann dir aus Erfahrung sagen, dass manche spanischen Gitarrenmarken schlechter sind als Japanische oder Koreanische.
Desweiteren kann ich dir die Marken:
- Amalio Burguet
- Manuel Rodriguez
- Takamine
- Höfner
empfehlen.

Ramirez ist nur in der Preisklasse 1500 - 10 000€ gut, Sanchez ist in Sachen Verarbeitung schechlt (Farbfehler, Maserung).
Burguet sind die Billiggitarren schlecht, aber ab 1100€ gut.
Höfner - eine deutsche Firma - ist auch nicht schlecht, dasselbe Spiel bei Takamine.

goggo77
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Erstellt: von goggo77 » 21.09.2010, 19:00

Danke, ihr habt mir sehr geholfe. Meine ist noch gut genug, aber man sollte die augen ja immer offenhalten (wird das zusammen geschrieben?). und grundsätzliches habe ich nun doch verstanden.
Besser spät....

als nie.

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Gast

Erstellt: von Gast » 24.09.2010, 21:25

Noch etwas mehr:
Der Preis ist eine Sache. Ab 2000 Euro sollte man sich überlegen, zum Gitarrenbauer zu gehen.
Beim Händler würde eine Gitarre 5000 Euro kosten, beim Gitarrenbauer das gleiche Stück die Hälfte. Und der Gitarrenbauer setzt gerade bei Konzert oder Akkustikgitarre nicht auf nur das Holz- sondern auch auf die richtigen Maße - nämlich passend zum Finger, Arm, Körper, Haltung.
Lohnt sich wirklich. Da kann besser auf die obere Preisklasse der "Namen" verzichten.
Eigene Erfahrung.
winni

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Funplayer99
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Erstellt: von Funplayer99 » 24.09.2010, 21:51

da geb ich winni absolut recht.... ab einem Preis von 2000€ käme mir nix von der Stange mehr ins Haus.Und wir haben hier in germany richtig gute Gitarrenbauer die ihr Handwerk verstehen.
Wenn der letzte Club geschlossen und der letzte Künstler abgetreten ist wirst du erkennen, dass man geile Atmosphäre nicht downloaden kann.

Die 99 in meinem Nick ist nicht mein Geburtsjahr!

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