Brauch Hilfe bei bestimmen der Tonart!

Skalen, Tonleiter, Pentatonik, uvm.
von PhvK
#176740
Ich habe ein Lied mit den Akkorden: C-F-am-D

Ich finde aus irgendeinem Grund die Tonart nicht herraus.
Könnt ihr mir helfen?

PhvK
von PhvK
#176746
Genamatur hat geschrieben:Das könnte eine C-Dur Tonleiter sein.
kannst du erklähren warum?
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von Donnerland
#176749
Genamatur hat geschrieben:Das könnte eine C-Dur Tonleiter sein.
mit D ??? Ne glaub ich ned.
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von Vauge
#176750
C-F-Am deutet auf C-Dur hin... eigentlich kommt Dm vor, aber stattdessen wird oft D oder D7 verwendet. Wenn das Lied mit C anfängt und womöglich auch aufhört ist es sicher C-Dur.
von Gast
#176767
Hey,
das wird wohl in C-Dur sein.
Der D-Dur Akkord ist einfach die Dominante von G Dur (Der Dominante in C) also ist D die Dominante der Dominante (nennt man Doppeldominante) das heisst D-Dur ist die Doppeldominante von C-Dur

..das wird häufiger verwendet..z.B. in "Ein Kompliment" von den Sportfreunden Stiller

im ersten Moment denk man was soll da ein D? Wir sind doch in C-Dur und da müsste ein Dm kommen? Eigentlich ja, aber die Dominante der Dominante lässt nun vermuten das in eine andere Tonar gewechselt wird..nun kommt aber wieder zb ein F und das löst die Spannung bzw die Erwartung.

Kann man auch mal in anderen Tonarten ausprobieren zb in G-Dur...
Dominante wäre da D-Dur und dessen Dominante A Dur..kommt nicht in der Tonart G-Dur vor aber passt zu den anderen Akkorden..

Eine Dominante (In C-Dur ist es der Akkord G-Dur, In G-Dur ist es A-Dur usw) kann verwendet werden um in eine andere Tonart zu wechseln..das nennt man Modulation..

Wie gesagt das D-Dur nach dem G leitet in die Tonart G..aber man spielt dann wieder Akkorde aus C-Dur und das löst die erwartung des Tonartenwechsels auf.nette spielerei die man sich merken sollte^^
von Gast
#176947
D hat seine "Berechtigung" in einem Lied in C Dur als sog. Doppeldominante, das ist richtig. Üblicherweise sollte danach aber auch G kommen, damit die erwähnte Spannung gelöst wird.

Hier scheint mir das noch etwas anders zu liegen.

Die ersten drei Akkorde C-F-Am passen zusammen, sie sind alle in der Tonart C Dur.

Die drei Akkorde (vom Ende in die Wiederholung) Am-D-C passen auch zusammen, da sie gemeinsam in der Tonart G Dur stehen (kann man jetzt auch Am dorisch nennen, was eij bisschen mehr Sinn hat, da das G gar nicht auftaucht^^).

Es wird also parallel in den zwei Tonarten gespielt.
Ein Bruch taucht nicht auf, da hintereinander stehende Akkorde sich immer in dieselbe Tonart teilen können. Die Akkorde D und F, die sich reiben würden, werden eben nicht hintereinander gespielt.

---

Und ein weiterer Effekt, der die Sache schlüssig macht:

Der Wechsel von C zu F ist eine Quart aufwärts.
Der folgende Wechsel von Am zu D ist ebenfalls eine Quart aufwärts...

Das hat eine Art Logik, die man (möglicherweise^^) hört. - Wie stark das auffällt, liegt allerdings auch an den Voicings, die du benutzt. Angenommen du spielst nur barre-Akkorde: C und F im 8.Bund, dann Am und D im 5. Bund - da wäre die Parallele sehr deutlich zu hören.
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