Von Stahl zu Nylonsaiten wechseln

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DerAnfänger
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Von Stahl zu Nylonsaiten wechseln

Erstellt: von DerAnfänger » 05.08.2010, 15:22

Hi,

auf meiner jetzigen Gitarre sind Stahlsaiten drauf.Ich merke aber jetzt schon dass es mir bei einfachen Akkorden wie D,E-Moll oder G sehr stark in den Fingern wehtut und es sich manchmal auf schräg anhört,also die Saiten keinen richtigen Ton geben weil ich sie nicht richtig runterdrücken kann.
Deswegen dachte ich mir,dass Nylonsaiten vielleicht besser wären.Würde das umspannen den Klang stark verändern und ist es einfacher damit Akkorde zu greifen?

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phunky
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Erstellt: von phunky » 05.08.2010, 15:26

Das vergiss gleich wieder. Dann müsste ne Konzertgitarre her. Allein schon die Saitenbefestigung geht nicht ohne weiteres. Und es gibt da noch jede Menge Probleme mehr.

Ich würde Dir empfehlen, Zähne zusammenbeißen. Nach 2-4 Wochen bildet sich auf den Fingerkuppen eine solide Hornhaut (bei regelmäßigem Spielen) und dann tut's nicht mehr weh.

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Erstellt: von headbad » 05.08.2010, 15:32

Komm schon die zeit hältst du aus. Da drann is noch keiner gestorben das es am anfang weh tut :) das kommt noch alles

DerAnfänger
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Erstellt: von DerAnfänger » 05.08.2010, 15:59

Ich meinte nicht nur wegen den Schmerzen^^
Ich hab auch gehört,dass Nylonsaiten für den Anfänger besser als Stahlsaiten sind weil man die Nylonsaiten bei den Akkorden besser runterdrücken kann und sie eben weicher sind als die Stahlsaiten.Aber kann man auf eine Westerngitarre überhaupt Nylonsaiten spannen?

headbad
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Erstellt: von headbad » 05.08.2010, 16:14

schon aber es is keine gute lösung :D

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Erstellt: von DerAnfänger » 05.08.2010, 16:19

Und wieso ist es keine gute Lösung?^^

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Sunburst
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Erstellt: von Sunburst » 05.08.2010, 16:36

Ich muss phunky Recht geben, es geht nicht ohne weiteres. Warum es keine gute Idee / Lösung ist, hängt eben damit zusammen. Nylonsaiten werden an einem Knüpfsteg befestigt. Sie haben keine Ball-Ends, die für die Befestigung von Saiten auf einer Westerngitarre nötig sind. Dieses Hindernis vorweg sind auch die Mechaniken anders: Klassikgitarre vs. Westerngitarre. Nachdem uns also schon zwei Hindernisse im Weg stehen zum dritten: Im Hals einer Westerngitarre ist ein Stahlstab eingearbeitet. Dieser kontert den nicht unbeträchtlichen Zug der Stahlsaiten (~70kg). Klassiksaiten haben kaum mehr als halb soviel Zugkraft (~35-40 kg). Es muss also der Stahlstab neu eingestellt werden, falls das überhaupt in einem derart großen Rahmen möglich ist. Außerdem ist das Griffbrett von Klassikgitarren flacher und breiter, als das von Westerngitarren.
So traurig es also ist: Nylonsaiten auf einer Western sind keine gute Idee. Du hättest dich besser vorher informiert, was du spielen möchtest. Ein Tipp, abgesehen vom Üben und Schmerz aushalten wäre folgendes: Lass dir im Musikgeschäft dünnere Saiten aufziehen (0.10er Satz) und den Hals entsprechend einstellen. Die dünneren Saiten lassen sich etwas leichter spielen.

DerAnfänger
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Erstellt: von DerAnfänger » 05.08.2010, 16:40

Okay,danke für die vielen Antworten.Dann werd ich zuerst mal mit denen weiter spielen und wenns nicht mehr geht gehe ich nach dünneren Fragen :)

Gast

Erstellt: von Gast » 05.08.2010, 16:57

Oder kauf dir am besten eine Konzertgitarre.

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phunky
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Erstellt: von phunky » 05.08.2010, 17:06

Ich weiß ja nicht ob eine Konzertgitarre für Anfänger wirklich besser ist. Ich kann mich noch dunkel erinnern, als ich anfing, fing ich mit einer geliehenen Konzertgitarre an. Klar, die Saiten sind weicher, soweit richtig. Aber ich fand es frustrierend, weil es einfach nicht so gut klang. Eine Konzertgitarre will eigentlich gezupft werden, da sie sonst einfach ein bisschen dumpf klingt. Ich habe mir dann sehr schnell eine Westerngitarre gekauft und damit machte es sofort mehr Spaß. Die Fingerchen müssen natürlich erstmal die nötige Kraft entwickeln und Hornhau bilden, aber das ist nur eine Sache von wenigen Wochen. Und wenn man so rumschraddelt klingen Stahlsaiten einfach schöner.

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kiddo
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Erstellt: von kiddo » 06.08.2010, 11:17

hab mal ne frage an euch! ich bin Anfänger und hab nur ne e-gitarre und will darauf anfangen zu lernen! was haltet ihr davon? gut oder sclecht? pros und contras?
do or die

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Erstellt: von Gast » 06.08.2010, 11:23

kiddo hat geschrieben:hab mal ne frage an euch! ich bin Anfänger und hab nur ne e-gitarre und will darauf anfangen zu lernen! was haltet ihr davon? gut oder sclecht? pros und contras?


mach doch bitte einen eigenen thread.
wenn es sich nicht um das gleiche thema handelt, dann ist das nicht so nett.

lg flo

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Erstellt: von kiddo » 06.08.2010, 11:50

sorry bin noch etwas unerfahren mit foren usw... werds mir merken!
do or die

Gast

Erstellt: von Gast » 06.08.2010, 12:02

kein problem^^

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Frank-vt
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Erstellt: von Frank-vt » 06.08.2010, 15:43

@Kiddo : Lernen kannst du auf allen Gitarren, da die Akkorde und Töne alle gleich sind. Die Frage ist ja, in welcher Richtung du spielen willst. Wenn du in Richtung Rock, Metal etc. spielen willst, wäre eine E schon richtig.
Die von mir vorgebrachten Kritiken und Meinungen spiegeln ausschließlich meine eigenen, subjektiven Wahrnehmungen wieder. Wem diese nicht gefallen, darf sie gerne überlesen

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kiddo
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Erstellt: von kiddo » 09.08.2010, 22:58

ok ich hab mich etwas falsch ausgedrückt.... ich habe Probleme auf meiner E-Gitarre zu üben, ich dachte es liegt an den Stahlseiten. Wollte schon ne Akustik kaufen wegen den Nylonsaiten...deshalb auch oben meine Frage...Hab ja keine Ahnung bin ja Anfänger! Aber meine Gitarre läßt sich wirklich schwer spielen, das weiß ich deshalb weil ich mir heute eine andere E- Gitarre ausgeliehen habe und es gemerkt habe. Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht! Aber wie erklärt sich das? Es sind doch trotzdem Stahlsaiten aber es geht wie Butter! ja und das Thema dieses Threads Stahl zu Nylonsaiten! Also is da gar kein so großer Unterschied vom Spielen her von der schwierigkeit her? oder hab ich ne Schrottgitarre?
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Erstellt: von headbad » 10.08.2010, 01:47

Du hast ne schrottgitarre wahrscheinlich :D Also e gitarren finde ich lassen sich wesentlich einfacher bespielen als akustik, auch wenn sie stahl saiten hat, doch diese lassen sich meiner meinung nach wesentlich einfacher runter drücken als bei einer konzert gitarre :) was hast du denn für ne gitarre? ich meine redwood kann vieles sein

http://www.musik-schmidt.de/advanced_se ... od&x=0&y=0

da gibts einigermaßen hochpreisige aber das meiste is eher niedrigpreisig. keine besonders bekannte marke, bzw. thomann kennt sie nicht mal^^

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kiddo
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Erstellt: von kiddo » 13.08.2010, 22:30

also so mega billig war sie nicht, hab sie gebraucht von nem freund gekauft! Aber ich hab das problem in den letzten tagen gelöst! Meine E-G war total verstimmt und zwar so falsch und so schlimm das die seiten extrem gespannt waren. auf jeden is se jetzt richtig gestimmt weil ich mir mal richtiges equipment ausm musikladen geholt hab und jetzt gehts auch um einiges leichter! Ich muß noch viel lernen!
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Erstellt: von headbad » 13.08.2010, 23:41

oh oh :D hast die E saite ein E höher gestimmt oder wie? :D kraaass

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Erstellt: von vierzehn » 27.09.2010, 13:42

Um mal wieder uzm eig. Thema zurückzukommen:

DerAnfänger hat geschrieben:Ich hab auch gehört,dass Nylonsaiten für den Anfänger besser als Stahlsaiten sind weil man die Nylonsaiten bei den Akkorden besser runterdrücken


Meiner Meinung nach nicht! Bei einer Westerngitarre, liegen die Saiten im Normalfall viel näher am Hals dran, als bei einer Konzertgitarre. Dementsprechend lassen sich die Saiten bei einer Westerngitarre leichter runterdrücken, weil man sie nicht so weit runterdrücken muss...

Und ich finde, die Tatsache, dass der Hals einer Westerngitarre wesentlich schmaler ist, als der einer Konzertgitarre ist auch von Vorteil, da man so schneler spielen kann, da die Hand bzw. die Finger nicht so weite Wege zurücklegen müssen, bzw. beim greifen nicht so weit auseinandergespreizt gehalten werden müssen...

Also, ich finde das Spielen auf einer Western viel leichter als auf einer Konzert, deshalb würde ich dir stark raten, bei einer solchen zu bleiben (vorerst)...
Und mal ganz ehrlich: Klingen tut eine Western auch besser :D

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Erstellt: von Jens80 » 27.09.2010, 14:16

Bei mir war es gerade anders rum. Ich hatte mit einer Klassik angefangen, welche allerdings eine gruselige Saitenlage hatte. Folglich musste ich recht stark drücken und hatte genau so üble Schmerzen die ersten Wochen, wie es vielleicht mit ner Western der Fall gewesen wäre.

Von daher würde ich sagen, wenn es Deiner Musikrichtung entspricht beiß Dich auf jeden Fall noch nen Monat mit der Western durch und Versuch auch ein gefühl dafür zu bekommen, wie stark Du überhaupt drücken musst. Ein Fehler den ich heute noch mache ist zu verkrampfen und einfach viel zu fest zu drücken......

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Erstellt: von Frank-vt » 27.09.2010, 17:12

Stimme Marvin da zu. Meine Tochter (12) hat die ersten Schritte auch auf einer Konzert gemacht. Aber auf Grund des schmaleren Griffbretts und der flacheren Saitenlage ist sie dann recht schnell auf Western umgestiegen und hat jetzt auch eine eigene bekommen. Die Finger brauchen halt nur etwas länger um sich an die Stahlsaiten zu gewöhnen.
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Erstellt: von vierzehn » 27.09.2010, 17:22

Ja, ich muss zum besseren Verständnis dazu sagen:

Ich habe auch die ersten 5 Monate auf einer Konzert gespielt. (Jedoch zwischendurch immer mal wieder versch. Western gespielt) und jetzt habe ich seit einer Woche meine Westerngitarre, mit der das spielen vieeeel mehr Spaß macht (und auch einfacher ist) ;)

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