Seite 1 von 1

Was bedeutet das "#" hinter einem Akkord ?

Verfasst: 29.10.2009
von Dirk72
Ich hab wieder mal ne Frage.

Was bedeutet das "#" hinter einem Akkord ? Ist das ein Moll-Zeichen ? z.B.: F#

Aber was würde dann zusätzlich das kleine "m" bedeuten z.B.: F#m

Verstehe das noch nicht richtig. Lerne gerade die Barree-Akkorde auswendig, aber weiß nicht wie ich sie mir merken soll, da ich durch die Zeichen irritiert werde.

Danke schon mal im voraus !

Verfasst: 29.10.2009
von Willaberkannnich
Das "#" bedeutet eine erhöhung um einen halbton das gegenteil dazu ist das b. F# (Fis) ist also das gleiche wie Gb (Ges).

Siehe dir die (heptatonische) Tonleiter an.
C-C#-D-D#-E-F-F#-G-G#-A-A#-H-C

F# ist also ein F-Dur Akkord, der um einen Bund (also einen halbton) hochgeschoben wird.

Verfasst: 29.10.2009
von Hurricane
Moin.
Bei dem "#" Zeichen handelt es sich um das Vorzeichen einer Note, genau wie ein "b".

Das "#" Zeichen bedeutet "einen halben Ton höher". Das macht beispielsweise aus einem G ein G# (Gis).

Dagegen bedeutet ein "b" "einen halben Ton tiefer", macht als beispielsweise aus einem G ein Gb (Ges)


Das kleine "m" hingegen bedeutet "Moll".
Dein F#m wäre dann also ein Fis-Moll Ton.


Gruß

PS: Tjoa, da war wohl jemand schneller :D

Verfasst: 29.10.2009
von armos
Das # steht über einen Halbton erhöht, das b für einen Halbton erniedrigt. Also F# = Fis und Ab = As

Viele Grüße,
Armin

edit: oops, gleich drei Antworten auf einmal ... :-)

Verfasst: 29.10.2009
von Dirk72
Wow, gleich 3 Antworten in 2 Minuten. Dankeschön !

Also nochmal für mich zusammengefasst:

# ist nen halben Ton höher und wird immer Fis ausgesprochen und b hingegeben ist nen halben Ton tiefer und wird Ges (noch nie gehört) ausgesprochen.

Ist das so korrekt ? Wenn ja, dann hab ich es begriffen und kann mit dem einprägen beginnen.

Verfasst: 29.10.2009
von Hurricane
Also das "#" wird nicht generell als Fis ausgesprochen, nur eben bei einem F Ton.
Bei einem G würde es Gis heißen, bei einem C = Cis , und so weiter.

Das gleiche ist es mit dem "b"

Also Cb = Ces, Gb = Ges, etc.

Verfasst: 29.10.2009
von Dirk72
Hm..., ok. Aber wie wird ein A# ausgesprochen ? Und heißt es beim b prinzipiell b="es" ?

Sorry das ich frage, aber will es gleich richtig lernen und keine Fehler im Hirn speichern. lach....

Verfasst: 29.10.2009
von Sunburst
Okay, fangen wir doch mal ganz grundlegend an. Unsere "westliche" Musik besteht aus 12 Tönen, die
C, Cis,D, Dis, E, F, Fis, G, Gis, A, Ais und H heißen
Die Töne mit den is Endungen werden im Notensystem mit dem Versatzzeichen # (Kreuz) gekennzeichnet. Zwischen jedem der zwölf Töne liegt ein Halbtonschritt. Ein Versatzzeichen verändert also eine Note um einen Halbton. Das Kreuz "verschiebt" den Ton einen Halbtonschritt nach oben. Analog dazu gibt es noch das b, das einen Ton in die entgegengetzte Richtung verschiebt. Die Töne wären also

C, Des, D, Es, E, F, Ges, G, As, A, B und H

Hier fallen beim As und beim B die Besonderheiten bei der Abweichung von der Regel auf.

Und jetzt wird es interessant. Die Musik besteht immer noch aus den gleichen Tönen, diese heißen nur jetzt anders.

Das Des liegt zwischen C und D, genau wie das Cis - es ist also der Selbe Ton, der nur je nach Versatzzeichen anders heißt. Dieses Phänomen heißt "enharmonische Verwechslung".

Verfasst: 29.10.2009
von metal-skull65
Und ganz WICHTIG noch :

Nur in Deutschland (warum auch immer) heißt ein H = H
In andere Länder ist unser H = B
Das heißt das Du dies beachten musst bei TAB´S oder Songbooks aus andere Länder !
Da hatt schon mancheiner hier aufgeschrieen ^^

Aber mehr wirsches Zeugs gibbet nicht ...


Oder doch ? :twisted:

Verfasst: 29.10.2009
von Sunburst
Ohja, das hätte ich doch fast vergessen. und das verminderte H (also B in anderen Ländern) heißt dann manchmal bes, wobei der Ami dann b flat sagt.

Verfasst: 29.10.2009
von Dirk72
Okay, fangen wir doch mal ganz grundlegend an. Unsere "westliche" Musik besteht aus 12 Tönen, die
C, Cis,D, Dis, E, F, Fis, G, Gis, A, Ais und H heißen
Die Töne mit den is Endungen werden im Notensystem mit dem Versatzzeichen # (Kreuz) gekennzeichnet. Zwischen jedem der zwölf Töne liegt ein Halbtonschritt. Ein Versatzzeichen verändert also eine Note um einen Halbton. Das Kreuz "verschiebt" den Ton einen Halbtonschritt nach oben. Analog dazu gibt es noch das b, das einen Ton in die entgegengetzte Richtung verschiebt. Die Töne wären also

C, Des, D, Es, E, F, Ges, G, As, A, B und H

Hier fallen beim As und beim B die Besonderheiten bei der Abweichung von der Regel auf.

Und jetzt wird es interessant. Die Musik besteht immer noch aus den gleichen Tönen, diese heißen nur jetzt anders.

Das Des liegt zwischen C und D, genau wie das Cis - es ist also der Selbe Ton, der nur je nach Versatzzeichen anders heißt. Dieses Phänomen heißt "enharmonische Verwechslung".
Sooooo, diesen Eintrag habe ich kopiert und in meine Sammlung verfrachtet. Schön erklärt und nun sind alle Zweifel ausgeräumt.

Ich bedanke mich bei allen Antworten und wünsche Euch einen schönen Abend !

Coole Sache dieses Forum, das muss ich immer wieder sagen !

Bis bald ! )()(

Verfasst: 29.10.2009
von Sunburst
No worries, dafür sind wir hier.

Ändere bitte bei dem kopiertem Beitrag noch unbeding im vorletzten Satz das Dis in ein Cis um.

Verfasst: 29.10.2009
von Dirk72
Habs geändert. Auch im Zitat meines letzten Eintrages.

So nun Ruhe bitte, muss is und es lernen. lach... :D

Vielen Dank nochmals !

Verfasst: 30.10.2009
von puttel
Das mit dem deutschen H und dem englischen B ist ja auch verwirrend.
Da ist doch echt mal eine Noten-Rechtschreibreform angesagt!

Vorzeichen

Verfasst: 17.04.2010
von MaxM
Ich hab nur eine kurze Frage.
Ich denk ich beantworte mir meine Frage eh schon selber richtig, aber ich möcht auf Nummer sicher gehen und lieber nochmal bei euch nachfragen.

Bild
Wenn mein Vorzeichen sagt, dass ich um fis und cis versetzen muss, gilt das für alle f's und c's egal in welcher Oktave oder Lage es gespielt wird.

Lieg ich da richtig?

Gruß

Verfasst: 17.04.2010
von Thyradin
Ja, das stimmt... für alle Lagen/Oktave/etc.... AUßER vor der entsprechenden Note befindet sich dieses Symbol Bild . Dieses Zeichen gilt dann ein ganzen Takt lang.

Thyradin

Verfasst: 17.04.2010
von AlBundy
Wenn ich jetzt nicht ganz geschlafen habe, bedeutet dieses Vorzeichen, dass das Musikstück in D-Dur geschrieben ist.

Also die Töne D, E, F#, G, A, H, C# und wieder D beeinhaltet.

Verfasst: 17.04.2010
von kuba
Hi!

also ganz ehrlich ... ich würds gleich auf englisch lernen ... erstens hast du dann nie in deinem leben probleme ich zu verständigen mit musikern weils alle kennen, auch wenn sie nicht deutsche sind und 2tens hat man nicht das bescheuerte problemmit dem H in deutschland ... was total sinnfrei ist und soweit ichs gehört hab nur durch einen schreibfehler entstanden ist...

# = sharp und b = flat

also ist n F#m zb ein F sharp minor
oder eben ein Gb = G flat

zudem hat man so auch keinerlei probleme beim tab/chords lesen die englisch sind ;-)

Verfasst: 17.04.2010
von lauter
moll heißt also auf englisch minor? Ich dachte, das bedeutet, dass an einen Grundakkord noch z.B. eine kleine 7 hinzugefögt wird, so wie bei major eine große.... (Bsp: Fmaj7)
Oder habe ich da was komplett falsch verstanden?

warum heißt das ist bei uns das b ein b und international ein h?

Verfasst: 15.07.2021
von Birgit.koeln
ich habe mal gelesen, dass es ein "Übertragungsfehler" ist ... , Mittelalter, Mönche, Kerzenlicht ... denn korrekt wäre ja das h
wie eben das Alphabet...... a b c d e f g h i j k l m
also:
c d e f g (a) h (c)

da ist das h ja auch kein b!

Also - die Mönche sind Schuld!

Re: Was bedeutet das "#" hinter einem Akkord ?

Verfasst: 16.07.2021
von mjchael
Da hast du eine Leiche aus dem Keller gegraben.
Der Thread ist aus dem Jahr 2009, was im Internetzeitalter eine Ewigkeit ist.

Was es zum Notennamen H zu sagen gibt, fundest du hier:

https://de.wikibooks.org/wiki/Musiklehr ... tennamen_H

Gruß Mjchael