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A-Typ Barre Frage bezüglich hoher E-Saite

Verfasst: 11.02.2013
von freaksoundz
Ich quäle mich schon etwas länger mit den Barre-Akkorden rum.
Speziell beim greifen des A-Typ.
Bekanntlich gibt es ja 2 Methoden,die erste bei der die Saiten einzeln also quasi wie ein A-dur gegriffen werden,oder die Doppel-Barre Form,wo der Ringfinger die 3 Saiten als Baree drückt.

Ich übe sowohl die eine als auch andere Methode,wobei mir zweitere eindeutig lieber ist.
Meine Frage ist:
Was ist mit der hohen E-Saite?Soll diese mitklingen oder darf sie abgedämpft werden?
Denn mit der Doppelbarre Methode ist es für mich unmöglich,sie mitklingen zu lassen.
Nun habe ich in div.Videos gesehen,dass die Saite sehrwohl abgedämpft wird,aber wenn ich mir die Akkordgrafiken,oder Diagramme ansehe soll sie mitklingen.....hmmmmm.....
Kann mich mal wer aufklären?

Verfasst: 11.02.2013
von Paul Fabulous
Oft wird die hohe E-Saite abgedämpft, richtig erkannt.

Ich würde mich auch nicht damit aufhalten.

Meistens reichen die 4 Töne, die man dann spielt, klanglich auch durchaus aus.

Wenn du aber den Ton auf der hohen E-Saite doch mal brauchst, dann spielst du eben die klassische A-Form mit drei Fingern. ;)

Verfasst: 11.02.2013
von freaksoundz
Ok super,vielen Dank!

Verfasst: 11.02.2013
von Exordium
Die 4 Finger A-Dur Variante bekomme ich als Baree auch nicht gegriffen. Die einfachere ist aber absolut problemlos, wenn man die e-Saite nicht mitspielt bzw. dämpft. Wenn man diese jetzt aber unbedingt braucht (z.B. weil man ein Picking Muster hat) muss man sich was einfallen lassen. Ich habs bisher zum Glück noch nicht gebraucht. :)

Verfasst: 12.02.2013
von felixsch
Exordium hat geschrieben: Wenn man diese jetzt aber unbedingt braucht (z.B. weil man ein Picking Muster hat) muss man sich was einfallen lassen. Ich habs bisher zum Glück noch nicht gebraucht. :)
So sehe ich das auch. Du kannst z.B. den Akkord anders greifen (z.B. in der E-Form oder ganz easy als offener Akkord - wenn möglich).
Sollte das alles nicht gehen, einfach kurz das Pattern ändern und mal die e-Saite auslassen ;)

Verfasst: 12.02.2013
von ray6233
Ich benutze auch fast immer die Variante mit dem Ringfinger weil ab dem D wirds richtig schwer den sauber zu greifen. Hört sich meiner Meinung nach auch besser an, der Ton auf der hohen E sticht immer so raus.

Ich habs schon oft beobachtet, dass Leute, die schon lange spielen zwar quasi mit allen vier Fingern greifen, dass dann aber so schlampig machen dass der Basston vom Zeigefinger gar nicht klingen kann (u.a. auch mein früherer Lehrer hab ihn aber nie drauf angesprochen). Dann lieber mit Ringfinger und dafür sauber

Verfasst: 12.02.2013
von startom
Der Ringfinger ist mir da zu wuchtig, der erschlägt die hohe E-Saite.

Ich spiele bei diesen A-Typ Barrée Akkorden das kleine Barrée mit dem kleinen Finger. So schaffe ich es, dass auch in den hohen Lagen die hohe E-Saite immer noch sauber klingt.

Verfasst: 12.02.2013
von Phuehue
Ich spiele die A-Form mit dem Ringfinger-Barre. Und wie bereits schon erwähnt: Die E-Saite (Bass) sollte da nicht unbedingt mitklingen. Ist zwar rein harmonisch geshen nicht falsch, weil der Ton ja im Akkord vorkommt, aber es gibt einen anderen Klangcharakter, wenn nicht der Grundton im Bass ist. Das kann je nachdem natürlich gewünscht sein, meist jedoch nicht.

Für mich ist die Barre-Version mit Ringfinger bequemer zu spielen, da ich bei der E-Gitarre kaum Platz habe für alle drei. Mit ein bisschen Übung klingt auch die hohe E-Saite trotzdem mit.

Verfasst: 12.02.2013
von freaksoundz
Vielen Dank für eure Antworten,das hilft mir sehr....
Wenn ihr wüstet wie oft mich während des spielens der Gedanke,diesen Griff falsch zu greifen bzw.Töne zu verschlucken während dessen ausbremst....Jetzt weis ich bescheid,hehehe

Verfasst: 12.02.2013
von Exordium
Und je nach Gelegenheit reicht sogar hier und da die ganz billige Powerchord Version. Bei Single Note Rock- und Bluesriff Läufen klingt diese 2-Ton- z. B. in die Bridges eingebaut deutlich besser als die Voll-Chord Variante. Wie gesagt, immer situationsbedingt mal so und mal so und einfach bisschen experimentieren und das Ohr mitentscheiden lassen. Nicht immer starr nach Kochrezept würzen!