Manchmal muss es schräg sein...

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Rocks4Life
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Manchmal muss es schräg sein...

Erstellt: von Rocks4Life » 29.03.2020, 18:43

Hallo zusammen,

Die Coronazeit bietet so viel Platz für Kreativität, und das was hier folgt hat als Übung für meinen Freund begonnen aber sich in meinem Kopf rapide verselbstständigt. Er findet die Intervalle am Ende klingen unarmonisch, ich finde genau da liegt der Witz.
Guckts euch an wer mag, ich wollte es euch nicht vorenthalten weil mir ja öfter mal zu Mut zur Atonalität geraten wurde. Ist ohne Begleitung, ganz ohne Schnickschnack.
Here it is...

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Liebe Grüße

Svenja
"it´s better to burn out than to fade away."

Kurt Cobain (R.I.P)

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Re: Manchmal muss es schräg sein...

Erstellt: von Rocks4Life » 30.03.2020, 12:14

Aber eine Frage quält mich jetzt doch...
Das Stück endet offensichtlich ja auf nem anderen Ton als es anfing... muss ich da zwingend zurück zum Anfangston oder nicht... ich finde das eigentlich recht stimmig dass es endet wie es endet.
Was meint ihr? Gibt es da böse Dissonanzen die weg müssten oder fällt das alles unter kreative Freiheit?
Und... was zur Hölle ist das für eine Tonart/Modus der da um sich greift?
;-)

Liebe Grüße

Svenja
"it´s better to burn out than to fade away."



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startom
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Re: Manchmal muss es schräg sein...

Erstellt: von startom » 30.03.2020, 21:04

Jetzt wird es interessant, plötzlich baust du modal interchange ein.

Ich hab nur mal die ersten acht Takte analysiert. Das Stück dreht sich um die Tonart C-Moll, mit ausgeborgten Harmonien, welche mit den tonartfremden Akkorden F-Dur und D-Dur begleitet werden können.
Oder anders gesagt: Begleite die ersten acht Takte deiner Melodie mal mit folgender Akkordfolge:
Cm - F - Bb - Gm
Cm - D - Gm - Gm
Tom

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