Fußtippen und Mitzählen beim Spielen

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JonBenni
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Fußtippen und Mitzählen beim Spielen

Erstellt: von JonBenni » 27.09.2017, 08:54

Hallo Ihr,

ich habe ein paar Frage bezüglich des Fußtippens und Mitzählens beim Spielen.

Mein Problem ist folgendes: Ich spiele mit Schlagmustern oder Pickingvarianten nach Gehör.
Zum Größtenteil funktioniert das Ganze auch. Allerdings komme ich, vor allem wenn ich mit meinem Lehrer spiele, ab und an aus dem Takt und es fällt mir dementsprechend schwer im Anschlusss auch wieder rein zu finden.

Deswegen fokussiere ich jetzt das Üben mit dem Metronom und dem Mitzählen etc. So weit, so gut.

Hierbei haben sich jetzt wiederum folgenden Baustellen ergeben:

1. Ich soll immer auf den Backbeat, also auf die Zählzeiten 2 und 4 mit dem Fuß tippen. Egal, welche Notenwerte ich spiele und auf welchen Zählzeiten Betonungen sind. Wie macht ihr das mit dem Fußtippen ?Ändert sich während eines Stückes auch die "Tippgeschwindigkeit" oder bleibt ihr immer gleich? Auf welche Zahlenwerte? etc.

2. Neben dem Mitzählen versuche ich mir auch den Takt mit den entspr. Notenwerten aufzuschreiben, um ein Schlagmuster, dass ich spiele und nur im Kopf habe, auch theoretisch nachvollziehen zu können. Jetzt passiert es, dass ich bei den einfachsten Liedern auf einmal Probleme habe diese mitzuspielen, wenn ich mitzähle und auf den richtigen Fußtippser achte. Zudem werde ich hierbei ungeheuer langsam und mit der "Ich spiele es nach Gehör"-Variante hat das nichts eigentlich nichts mehr zu tun. ::::)(
Verkompliziere ich da etwas zu sehr ?

3. Wenn ich z.B. Intros von Liedern mit dem Plektrum picke und ich mitzähle z.B. bei 16tel-Noten, dann bin ich in dem Moment sowas von schneckentechnisch unterwegs und das 1eue,..... macht einen völlig verrückt. Jetzt stell ich mir die Frage, ob die "Ich spiele es nach Gehör"-Variante so taktlos gewesen sein kann. Wenn ich Lieder mitlaufen lasse per Youtube, dann funktioniert das ja auch zum Größtenteil.


Ich hoffe, ich konnte meine Probleme darstellen und bedanke mich schonmal jetzt für alle Antworten. ()/

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Software-Pirat
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Re: Fußtippen

Erstellt: von Software-Pirat » 27.09.2017, 10:48

Hm, Spielen nach Gehör heißt ja nur, daß du auf irgendetwas hörst. Das kann ein Schlagzeug sein, ein Bass, eine Rhythmus-Gitarre oder halt ein Metronom. Wenn du dir dazu noch ein Schlagmuster aufschreibst, dann ist das sicher nicht schlecht, aber im Endeffekt mußt du schon das Schlagmuster auch hören. Aus meiner Sicht relevant ist es, daß du beim Spielen das Gefühl dafür bekommst, daß es so gut ist, oder halt eben nicht. Am besten kontrollierst du daß, indem du dich selber aufnimmst und danach abhörst. Oder du spielst so ein Schlagmuster deinem Lehrer vor.

Grundsätzlich gilt, lieber langsam und sauber, als schnell und fehlerhaft. Das klingt zwar etwas langweilig, und bedarf etwas Disziplin, bringt dich aber mehr weiter, als wenn du gleich schnell spielst. Das gilt dann auch, wenn du dazu den Beat laut zählst.

Nun, mit dem Fußtippen, hab ich auch meine Probleme. Eventuell geht es besser, wenn du im statt des Tippens mit dem Kopf nicken würdest?

Generell gilt: Rhythmisch sauber zu spielen, ist nicht so einfach! Also, nur Geduld, das wird schon.

Senta
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Re: Fußtippen

Erstellt: von Senta » 27.09.2017, 11:24

Hi!

> Zum Größtenteil funktioniert das Ganze auch.
> Allerdings komme ich, vor allem wenn ich mit meinem Lehrer spiele, ab und an aus dem Takt
> und es fällt mir dementsprechend schwer im Anschlusss auch wieder rein zu finden.

Wenn du alleine spielst, kommt es dir so vor, als ob der Takt stimmt. Du merkst allerdings selbst nicht, ob du wirklich gleichmäßig spielst, ob deine 16tel-Note wirklich ein Sechzehntel einer ganzen Note lang ist, etc. Das merkst du nur gemeinsam mit anderen. Und offenbar passt das noch nicht so ;-)
Find ich sehr gut, wenn dein Lehrer mit dir daran arbeitet.

> 1. Ich soll immer auf den Backbeat, also auf die Zählzeiten 2 und 4 mit dem Fuß tippen.

Das find ich jetzt ungewöhnlich. Egal, mit wem ich bis jetzt gespielt habe, wir haben immer alle mit dem Tippen auf der 1 begonnen. Wurde allerdings nie thematisiert, hat irgendwie jeder gleich gemacht. Tipp meines Lehrers, möglichst wenig Tippen. Also auch bei 32tel Noten lieber nur 4 mal pro Takt um Ruhe reinzubringen. Muss man bissl mehr üben aber fühlt sich besser an.

> 2. Neben dem Mitzählen versuche ich mir auch den Takt mit den entspr. Notenwerten aufzuschreiben,
> um ein Schlagmuster, dass ich spiele und nur im Kopf habe, auch theoretisch nachvollziehen zu können.

Ja, das ist der richtige Weg! Das Mitzählen machst du allerdings nur solange du es brauchst. Dann hast du es bald nicht nur im Kopf sondern im ganzen Körper und kannst dich wieder auf das Spiel und nicht mehr auf den Takt konzentrieren, das geht dann automatisch.

Wenn du zu einem Stück auf Youtube spielst, dann läuft das normalerweise immer in der selben Geschwindigkeit ab. Dann kannst du zwar einigermaßen dazu spielen, weil du weißt, wie da die Takte kommen aber eben NUR dazu in NUR dieser einen Geschwindigkeit. Wenn du es jetzt mal langsamer spielen musst, weil manche Griffe eben noch nicht so sitzen, dann geht das schief. Wichtig ist ja, ein Gefühl dafür zu entwickeln, wie die Notenlängen zueinander stehen. Kann ich einen Takt wirklich so spielen, wie er notiert ist? Dazu dasselbe Stück mit Metronom in verschiedenen Geschwindigkeiten üben.

Was ihr jetzt macht, ist erstmal ungewohnt aber hat man auch bald drauf und deine späteren Mitspieler werden es deinem Lehrer danken!

slowmover
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Re: Fußtippen

Erstellt: von slowmover » 27.09.2017, 15:55

Naja, ist es eher ungewöhnlich den Fuß zumindest am Anfang im Beat (also Rhythmus) einzusetzen. Das ist bei 2 und 4 gegeben. Dort ist die halt die Betonung bei der meisten englischsprachigen Musik. Man müßte also demgemäß deutsche Volkslieder auf 1 und 3 tippen.
Folge: Man gewöhnt sich nicht daran auf den Grundpuls der Musik zu achten, sondern auf den Beat/Rhythmus. Wird es dann komplizierter kommt man zwangsläufig ins Schwimmen.
Eigentlich ist es am einfachsten erstmal im Grundpuls zu tippen. Also stur auf 1 2 3 4. Und dann halt die Betonung beim Spiel z.B. auf 2 und 4 oder halt auf offs (die +) zu setzen.
Der Fuss ist das Metronome.

Macht John Lennon auch nicht anders. bei 2.00 siehst Du den Fuss. https://www.youtube.com/watch?v=T2hvkPyiAFE

Selbst wenn der Beat auf 2 und 4 ist wie bei Layla, ist es besser, wenn man nur 2 Tips macht, die auch 1 und 3 zu setzen. Macht Clapton auch nicht anders. Fuss zu sehen bei 26.18 . Das ist zu Anfang eher schwierig. Aber man lernt halt den Fuss als Metronome zu nutzen und jeden Rhythmus zu meiden. https://www.youtube.com/watch?v=vshO-2lH0Bs

Also Senta hat Recht. Ich finde Backbeat tippen nicht ungewöhnlich sondern zumindest beim Anfänger als schlichtweg komplett falsch.
So wird man nie rhythmusfest. Das höhergelagerte, der Rhythmus, klappt nur wenn der Grundpuls gefühlt wird.

JonBenni
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Re: Fußtippen

Erstellt: von JonBenni » 27.09.2017, 16:43

Wie es aussieht "tippt" jeder ein bisschen anders =)
Da werde ich mich an den Varianten ein wenig versuchen, vielleicht finde ich einen Favoriten.

Der Fuß tippt aber auch gleich, auch wenn auf eine z.B. 2u eine Betonung gespielt wird.
Es sollte also nicht passieren, dass man dann von seinem Muster (z.B. Tipp auf "2" und "4") abkommt und das Tippen dann verändert.
Sehe ich das richtig ?

Den Tipp die LIeder "verlangsamt" zu spielen, werde ich morgen gleich mal versuchen. ;)

Danke für's Antworten ! ()/

slowmover
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Re: Fußtippen

Erstellt: von slowmover » 27.09.2017, 17:12

Den Fuss darf der Rhythmus nicht interessieren. Der Tippt auch stur seinen Grundpuls wenn Du BossaNova spielst.
0der 3 3 2 resp. 2 3 3 Claves. Also auch kein Metrum (betonung) Das Tippen macht nicht jeder anders. Da kannst Du tausende Videos von guten Musikern ziehen. Zu 99 % orientieren die sich nicht nach Beats sondern am Grundpuls. Der Fuss wird natürlich langsamer, wenn die Musik zum Beispiel am Ende des Stückes langsamer wird.
Such Dir keinen Favoriten, es ist einfacher es falsch zu machen.
Also stur geradeaus tippen. Wenn Du taktfest bist, kannst du machen was Du willst.

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Re: Fußtippen

Erstellt: von mjchael » 27.09.2017, 23:12


JonBenni
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Re: Fußtippen

Erstellt: von JonBenni » 29.09.2017, 10:14

Nach einigen Versuchen stelle ich persönlich fest, dass es vor allem bei schnelleren Liedern teilweise angenehmer ist nur zweimal statt viermal zu tappen.

Geht es mir da als einizgem so?


Mit vielen Schlagmustern, speziell, wenn es in den 16tel-Bereich geht, ist ja die "DUDU UUD. . . . - Schreibweise" überall zu finden.
Wenn ich jetzt genau wissen will, welche Note auf welcher Zählzeit, bleibt mir doch nichts anderes übrig das Schlagmuster in Noten umzuschreiben, oder ?

Wie soll ich als Anfänger sonst wissen, wo der "Fuß hingehört" ?

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Re: Fußtippen

Erstellt: von slowmover » 29.09.2017, 13:29

Hallo,
eigentlich machen das alle so, wenn es schneller wird. Aber dann tappt der Fuss auf 1 und 3, auch wenn die Betonung der Musik auf 2 und 4 liegt.
Solange Du nicht entspannt, ohne zu spielen bei Musik aus dem Radio den Den Takt auszählen kannst, ist es absolut sinnfrei zu versuchen Backbeat zu tappen. Backbeat würdest Du bei entsprechender Musik klatschen, damit sich englischer Pop nicht wie deutsche Marschmusik anfühlt. Das gehört zum Rhythmus. Dein Fuss ist aber einfach nur Zeitgeber für Zählzeiten eines Taktes.

Ich gehe mal davon aus, dass Dein Lehrer ein Feierabend-Lehrer ist.. Da gibt es leider von phantastisch bis ahnungslos alles. Ansonsten befürchte ich Du bist in den falschen Händen. Warte mal ob Tom oder Mjschael was dazu sagen, da sie unterrichten. Die Basis muss stimmen. Und als Anfänger Backbeat zu tappen ist halt einfach falsch und führt zu rhythmischem Blindflug.
Und die Basis, wo man lernt bis 4 zu zählen, bekommt man bei einfachsten Traditionalsund Popsongs schneller als mit Stücken mit 1/16 Schlägen, Offs und ggf. geshuffeld.
An dem Beispiel das Mjchael gegeben hat, haben die Anfänger bereits kräftig zu arbeiten, nur weil Downstroke durch einen Luftschlag ersetzt wird. Selbst dieser Lagerfeuerschlag bedingt, dass einfache Schläge und Takte sitzen, und dazu gehört auch der Fuss als Dein inneres Metronome.

Also, Du brauchst nichts umzuschreiben. Bei Tabulaturen ist es hifreich exakt zu wissen, an welcher Stelle des Textes der nächste Takt beginnt. Und jedes Schlagmuster beginnt auf 1. Manchmal macht man auch in der Begleitung des Liedes einen Auftakt. Das kommt aber viel später.
Und bei Melodie und Noten hast Deinen Taktstrich als Anfang.

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Re: Fußtippen

Erstellt: von startom » 29.09.2017, 13:56

Hoi
Auf den Backbeat zu klatschen/stampfen, ist ja eine nette Alternative, aber ist ganz klar Anfänger unfreundlich. Bei einem 4/4 Takt wippst du nämlich automatisch entweder mit allen Viertelschlägen (1 2 3 4) oder den Onbeat Betonungen 1 und 3 mit.
Es macht jedoch durchaus Sinn, den Onbeat zu stampfen und offbeat zu spielen.

Ausgangslage ist immer 4/4 Takt, Tempo zwischen 100 und 120. Das Tempo 100-120 ist darum sinnvoll, weil das in etwa die normale Pulsfrequenz (Herzschlag) ist. Von Anfang an sollten die Rhythmus-Muster in etwa so aussehen:
  1. Alle Viertel stampfen.
  2. Alle Viertel stampfen und spielen (nur Abschläge)
  3. Alle Viertel stampfen und Achtel spielen (Auf- und Abschläge)
  4. Onbeat stampfen (1 und 3) und alle Viertel spielen
  5. Onbeat stampfen (1 und 3) und alle Achtel spielen

Erst dann würde ich mich an offbeat, Variationen der Anschläge (z.b. Lagerfeuerschlag) etc. machen. Wenn du eine Treppe hochsteigst, überspringst du ja auch nicht die ersten vier Stufen und holst dir vielleicht eine Zerrung dabei.
Tom

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Re: Fußtippen

Erstellt: von slowmover » 29.09.2017, 15:10

Fachlich war Deine Antwort makellos Tom. Um dein Herz mach ich mir Sorgen. Einen Puls von 120 hast du doch nur wenn Du beim Gitarrespielen Dauerlauf machst.? =(=))=

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Re: Fußtippen

Erstellt: von startom » 29.09.2017, 16:52

Das stimmt... aber sobald man ein bisschen nervöser ist während der Gitarrenstunde (schliesslich schaut der Lehrer zu), steigt der Puls ein bisschen.
Zurzeit habe ich einen Puls von ca. 80-90, das ist die Freitag Nachmittag Weekend Tiefenentspannung!
Tom

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Re: Fußtippen

Erstellt: von slowmover » 29.09.2017, 17:12

80 - 90 ist ein Uralt-Senioren Normpuls. Wobei altermässig gehöre ich auch zu den Senioren. Aber ich habe 45 Ruhepuls.
Ich denke Du verwechselst mit Blutdruck. :-))) =)=)= :-)))

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Re: Fußtippen

Erstellt: von startom » 30.09.2017, 10:56

Stimmt, wenn ich das mal nachmesse, sind das eher so ca. 50-60... aber mal zwei ergibt rund 100-120, dann passt das ja wieder mit der Taktfrequenz. Die Schüler haben auf jeden Fall am wenigsten Mühe mit Rhythmus, wenn ich das Metronom auf 100-120 bpm stelle.
Tom

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Re: Fußtippen

Erstellt: von mjchael » 30.09.2017, 17:42

Wenn es um das erarbeiten eines Taktes geht, dann tappe ich exakt halb so langsam, wie der kürzeste Notenwert. Also beim 1/8el-Feeling tappe ich 4 mal, und beim 1/16-feeling 8 mal. Es erfordert für mich so die wenigste Konzentration bzw. es läuft automatisch ab, und ich kann die Notenwerte gut umsetzen. Aber bei Schlagmustern brauche ich es eigentlich gar nicht, da der Puls ja durch die gleichmäßige Auf- und Abbewegung schon gegeben ist. Das Tappen ist für mich eher bei einzelnen Noten notwendig, um einen Puls zu haben, an dem ich mich orientieren kann. Andere Musiker nutzen das Klatschen, was aber bei der Gitarre nicht funktioniert, da man ja keine Hände frei hat. Wenn man selbst lernt denken einige einfach zu viel nach. Wenn dir ein Gitarrenlehrer gegenüber sitzt, und macht es dir richtig vor, und zählt die Takte richtig aus, und du zählst mit im mit, funktioniert es meist von ganz allein.

Ich habe mir selbst ein klein wenig Schlagzeug beigebracht. Base Drum spielt halbe Noten auf 1 und 3, der andere Fuß bedient das High Head auf 2 und 4, die rechte Hand schlägt einen 1/16-Beat auf dem High Head, und die Linke spielt 1/4 auf der Snare-Drum. So bekommt man die Zählzeiten in den Körper der übernimmt das Zählen für einen. Eigentlich ist es das gleichte, was man bei jeder Bewegung macht. Ob man geht, und mit den Armen im Gegenrhythmus schwingt, Ob man Fahrrad fährt, Kaffee umrührt oder einen Nagel in die Wand haut - die meisten Sachen macht man ganz automatisch in einem gleichbleibenden Rhythmus. Nur dass man genau dieses bei der Gitarre instrumentalisiert.

Manchmal sollte man nicht zu viel nachdenken, und es einfach machen. Dann wird es auch klappen.

Gruß Mjchael

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