Wie lange braucht man für F-Dur?

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Paine
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Wie lange braucht man für F-Dur?

Erstellt: von Paine » 15.11.2009, 17:13

Huhu, ich melde mich auch mal wieder =)
Ich spiele ja jetzt seit ca. ostern gitarre und habe einmal die Woche eine halbe Stunde (leider) Unterricht. Jetzt gehts für mich ans eingemachte: F-Dur. Ich quäl mich damit wirklich enorm rum, und bin zum teil echt am verzweifeln. Manchmal klingts recht erträglich, manchmal klingts garnicht O.o
Mein Gitarrenlehrer meint, dass es sich schon recht gut anhört (für meine verhältnisse^^), aber ich finds einfach nur furchtbar -.-
Meine Frage: Wie lange hats bei euch gedauert, bis ihr diesen Griff richtig konntet?
LG Paine =)
Jedem das Seine, und mir ALLES! :)

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AlBundy
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Erstellt: von AlBundy » 15.11.2009, 17:56

meinst Du den grossen F-Dur mit Barre, oder den kleinen mit Zeigefinger 1. Bund hohe E-Saite und h-Saite. Ich denke Du meinst eher den Grossen, ist aber egal weil beide sind nicht ohne.... Nach einem Jahr, zusätzlich noch mit Unterricht, solltest Du den normal schon können. Wenn Dein Lehrer sagt, hört sich schon gut an, wird er wohl wissen, dass sich viel verbessert hat. Nach einem halben Jahr wie Du selber schreibst, darfst Du den noch ein bisschen schlecht können :-)

Bei mir hats aber auch lange gedauert, bis nix mehr geschnarrt hat. Später kommen mit weiteren Barre-Griffen, ggf. die im A-Dur-Typ noch viel grössere Hürden auf Dich zu.

Wichtig ist, dass Du solange weitermachst, bis Du ihn fehlerfrei greifen kannst. Wenn Du mal irgendwo ein Lied vorspielst, Beispiel privat beim Geburtstag, da ist das nicht so wichtig, ob da noch eine Saite schnarrt. Sollte zwar nicht, aber viele Leute hören das nicht mal. Einfach weiter üben, üben, üben und irgendwann klappt es.

Ich gehe mal davon aus, dass Dein Lehrer Dir da auch auf die Finger schaut und das erforderliche korrigert. Irgendwann merkt man es ja auch selber, woran es liegen könnte.

Gast

Erstellt: von Gast » 15.11.2009, 18:05

Die Barre-Griffe sind die erste große Hürde für jeden angehenden Gitarristen.
Da muss man geduldig und hartnäckig üben, weil sich erst die Kraft in der linken Hand aufbauen muss und das dauert schon ein bisschen. Aber irgendwann hat man es geschafft und Barre-Griffe sind kein Thema mehr.

Mein Tip: Als ersten Barre-Griff vielleicht lieber mit G-Dur anfangen. Der geht etwas leichter.

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 16.11.2009, 13:50

Das kleine F:
1 bis 2 Unterrichtseinheiten (1-2 Wochen)
Dabei wird in Kauf genommen, dass er ab und zu mal nicht so richtig klingt. Aber sobald man dann mit dem Zupfen anfängt, kann man noch einmal besser auf die Finger achten.

Es kommt da sehr stark drauf an, wie häufig man Lieder mit dem F-Dur-Akkord innerhalb der Woche singt. Je öfter man innerhalb der Woche mal ein Lied mit F singt, desto schneller hat man den Griff drin.

Das Barré-F ca. 3 - 4 Wochen.
Dabei lerne ich zuerst die andalusische Kadenz (Am G F E) (1. Woche) die aber nur so ungefähr klappen muss. In der zweiten Woche kommen dann einige Lieder dran. (Year 2525, Dicke, California Dreaming) die aber auch noch nicht so perfekt sitzen müssen.
Bild

In der dritten Woche kommt dann bei mir Bm in der vierten F#m in der fünften G#m und C#m sowie G#-Dur. Danach kommt nochmal eine Wiederholungseinheit mit einigen neuen Liedern. Dann macht das F nur noch wenige Probleme.

Wichtig: Immer eine handvoll Lieder zur Verfügung haben, an denen man die neuen Akkorde übt. Und diese sollten mehrmals in der Woche, mehrmals am Tag geübt werden. (Mehrmals Lieder mit F verteilt zu singen bringt mehr, als ein Lied 2 Stunden am Stück üben)

Gruß Mjchael
Zuletzt geändert von mjchael am 22.04.2010, 20:43, insgesamt 1-mal geändert.

Gast

Erstellt: von Gast » 16.11.2009, 20:57

Ich hatte in der ersten Stunde auch Probleme damit, aber dann hab ich mich anschließend zuhause solange drangesetzt, bis es geklappt hat^^
würde mal sagen, setz dich nicht unter Druck und spiel es, sobald du Lust hast, wenn du es zwanghaft übst, verlierst du nachher noch den Spaß dran :), und dann klappt es früher oder später :)

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Willaberkannnich
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Erstellt: von Willaberkannnich » 16.11.2009, 21:23

mjchael hat geschrieben:In der dritten Woche kommt dann bei mir Bm in der vierten F#m in der fünften G#m und C#m sowie G#-Dur. Danach kommt nochmal eine Wiederholungseinheit mit einigen neuen Liedern. Dann macht das F nur noch wenige Probleme.

Wie machst du das, das du das ganze nach 3 Wochen vermittelst? Ich denke mir jetzt gerade ehrlich gesagt: Nie und nimmer - da würde ich spontan alle meine Taler dagegensetzen das das schaffbar ist.

Oder wir beide definieren "keine großen probleme zu haben" ganz anders.

Ist nicht böse gemeint, du bist der kompetente Lehrer - aber ich kann´s mir nicht vorstellen.

Xarth
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Erstellt: von Xarth » 16.11.2009, 22:05

Hallo! Auch ich habe ein Problem mit dem Barre F-Dur. Mein Problem ist jedoch nicht das schnarren sondern viel mehr der "schnelle" wechsel von zb Am nach F :/
(habe mir die den Barre über Powerchords angewöhnt falls es hilft. Hab bei den Powerchords halt ab und zu alle Saiten mit dem Zeigefinger runtergedrückt und das geht so ganz gut wie ich finde um die nötige Kraft zu kriegen =) )

Gibt's dafür irgendwelche tipps, die den wechsel erleichtern?

danke :)

Gast

Erstellt: von Gast » 16.11.2009, 22:53

Willaberkannnich hat geschrieben:
mjchael hat geschrieben:In der dritten Woche kommt dann bei mir Bm in der vierten F#m in der fünften G#m und C#m sowie G#-Dur. Danach kommt nochmal eine Wiederholungseinheit mit einigen neuen Liedern. Dann macht das F nur noch wenige Probleme.

Wie machst du das, das du das ganze nach 3 Wochen vermittelst? Ich denke mir jetzt gerade ehrlich gesagt: Nie und nimmer - da würde ich spontan alle meine Taler dagegensetzen das das schaffbar ist.

Oder wir beide definieren "keine großen probleme zu haben" ganz anders.

Ist nicht böse gemeint, du bist der kompetente Lehrer - aber ich kann´s mir nicht vorstellen.


ich muss willaberkannich zustimmen..ich selbst kann mich als fleissigen schüler betrachten und als ich die das erste mal zu gesicht bekam (also die barre´s)..musste ich auch fleissig üben..jetzt kann ich sagen dass ich ihn kann und flüssig wechseln kann und das nach 5 monaten(erster barre bis halbwegs flüssig)...is etwas tricky das ganze..gruss :)

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marie
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Erstellt: von marie » 16.11.2009, 23:21

also ich spiele seit 2 monaten gitarre und kann das F aber spiele hat noch komplet ohne Barre. und dafür das ich eigentlich jeden tag spiele bin ich mega langsam.

Jeder lernt eben auf seine art. manche sind schneller und die anderen langsamer
la la la la la =)

hisDudess
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Erstellt: von hisDudess » 16.11.2009, 23:35

F können ohne das es schnarrt und F flüssig in ein Lied einbauen können sind ja auch noch mal 2 paar Schuhe.

Ich kann F sauber spielen, mittlerweile jedes mal wenn ich es greife (kein mute und kein Schnarren). Aber flüssig ein bauen kann ich nur das kleine F, wie es z.B. bei House of the rising sun vor kommt.

Habe mich die letzten 2 Monate aber auch nicht auf Akkorde konzentriert sondern andere Sachen gemacht.

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 16.11.2009, 23:41

Es ist aber echt so wie ich es gesagt habe. Das schwerste an dem Griff ist es tatsächlich nur, diesen in die Finger zu bekommen. Und ich bringe es tatsächlich in der Reihenfolge bei.

Ihr dürft euch nur nicht vorstellen, dass alles in der ersten oder zweiten Woche perfekt und bühnenreif läuft. Der Fingersatz der Akkorde Am G F Bm F#m G#m G# C#m sind eigentlich fast gleich. Der Unterschied zwischen oben und unten sowie der Unterschied zwischen Dur und Moll sind gar nicht so gravierend. Also übt man sehr ähnliche Griffe.

Die andalusische Kadenz ist ein Hineinschnuppern in die Materie. Und das über 2 Wochen. Auch wenn es 3 Barrés sind ist es ja immer der selbe Fingersatz.

Erst mit dem Bm kommt bei mir der erste Barré-Akkord, denn ich richtig übe. Der wird mit dem Lied "Lemon-Tree" richtig eingedrillt.

Und die meisten finden das Lied cool, und daher macht denen auch das Lernen Spaß.

F#m in der 4. Woche ist der Fingersatz oben. Geübt wird der mit "99 Luftballons".

In der 5. G#m und C#m einzubauen ist kein großes Problem, denn der Fingersatz ist ja der selbe.

Man kann aber auch eine Woche einschieben, wo man Lieder mit F#m und Bm einbaut. Kommt etwas auf das Lerntempo an.

Wenn man aber Lieder wie "Wake me up, wen September end" als Aussicht hat, motiviert allein die Möglichkeit das Lied in allernächster Zeit spielen zu können.

Und dannach gibt es keine Unterrichtsstunde, und kein Übungstag, wo nicht wenigstens ein Lied mit Barré gespielt wird.

Klar, es gibt auch Leute, die sich bockig anstellen, und den neuen Griff nicht lernen wollen, weil es anfänglich so schwer ist. Aber das kann ich nicht als Maßstab werten.

Wer die Barré-Akkorde lernen will, und jeden Tag wenigstens einmal ein Lied mit Bm, F#m und/oder F-Dur durchspielt, wird innerhalb von einem Monat enorme Vortschritte in Sachen Barré machen.

Allerdings haben Schüler immer den Vorteil, dass ein Lehrer gegenübersitzt, und auf ungünstige Handstellungen achten kann. Und der immer zwischen Barré-Akkord lernen, und Lockerungsübungen ohne Barré, neue Lieder und wieder den Barré üben abwechseln kann.

Ein Autodidakt muss immer erst die richtige Handposition herausfinden. Dann muss er sich immer erst motivieren, weiterzulernen.

Ich habe mich lange geweigert Barré zu lernen. Erst als ich Rock'n'Roll spielen wollte, habe ich es innerhalb von einer oder zwei Woche gelernt. Ich habe einem Anfänger es einmal gezeigt, wie die Grundbegriffe gingen (die ich selbst gerade mal so begriffen hatte). Eine Woche später hat der mir gezeigt, wie man Rock'n'Roll spielt. (Sein Bruder spielte in einer Cover-Band). Dann hab ich mich dran gesetzt, und habe nachgezogen. Nach 2 Wochen konnte ich es dann.

Aber die Finger tun einem natürlich nach 5-10 Minuten weh. Aber das reicht für ein Lied. Und mehrmals am Tag einen Rock'n'Roll verteilt bringt eine Menge. Und ich hatte eine Auswahl von 1000 Stücken, die alle nach dem gleichen Strickmuster ablaufen.

Gruß Mjchael
Zuletzt geändert von mjchael am 22.04.2010, 20:44, insgesamt 1-mal geändert.

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Erstellt: von Willaberkannnich » 17.11.2009, 00:01

Dann bin ich Hammer schwerst Lernbehindert und zwar im Quadrat hoch zehn.

Klar, spielen konnte ich die auch irgendwie nach ein paar Wochen, aber das klang einfach grausig und langsam - plink, schnassel und plopp. Wirklich anwendbar können, d.h. komplett flüssig wechseln hat sich so nach 1 Jahr eingeschlichen - und auch heute noch ist´s nicht perfekt.

Gast

Erstellt: von Gast » 17.11.2009, 00:15

da muss ich mich dann aber anschliessen...wirklich..soschnellhats bei MIR nich geklappt...aber gibt ja genug die sind 5 mal so schnell...

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Erstellt: von mjchael » 17.11.2009, 01:05

Wenn wir das Forumstreffen in die Tat umsetzen, dann bucht mich dort mal für einen Crash-Kurs in Barré-Akkorde.

Gruß Mjchael

Gast

Erstellt: von Gast » 17.11.2009, 19:14

"flüssig in ein Lied einbauen", da sind wir beim Thema Akkordwechsel.
Akkorde muss man immer in zwei Schritten üben.

1) Man übt, den neuen Akkord so zu greifen, dass sofort alle Saiten klingen.

2) Man übt, den Akkord mit einem anderen Akkord zu wechseln, z. B. einen Takt F und einen Takt C, wobei man langsam anfängt und schrittweise das Tempo erhöht.

Wenn man soweit ist, die Akkorde in einem gewissen Tempo so zu wechseln, dass sie sofort sauber klingen, dann kann man sie auch flüssig in ein Lied einbauen.

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Erstellt: von mjchael » 17.11.2009, 20:02

Quatsch. Natürlich muss man zuerst mal lernen, wie man die Griff überhaupt greift,

aber gleich von Anfang an übt man den Griff als Griffwechsel.

Alles andere ist Unsinn.

Die Andalusische Kadenz ist eine Griff-Folge von 4 Akkorden, die sofort und unmittelbar als Griffwechsel geübt wird.

Und sobald dieser Griffwechsel auch nur irgendwie-geradeso funktioniert singt man dazu

Dicke
oder
Year 2525

Es gibt überhaupt keinen vernünftigen Grund das nicht gleich schon in der ersten Unterrichtseinheit für Barré-akkorde zu lernen.

Es muss weder schnell noch gut noch perfekt sein, sondern es ist nur ein Aufhänger für die Übung.


Der Akkord Bm wird gleich von Anfang an (nachdem man erklärt hat, dass der fast genau so gegriffen wird wie vorher die anderen) im Wechsel Em Bm geübt.

Und sobald das auch nur irgendwie halbwegs gangbar ist, singt man dazu:

I'm (Em) sitting here in the (Bm) morning sun
(Em) sitting in ... (Bm)
Em Bm
Em Bm
Am (!) Bm
Em Bm

Du kannst also gleich in der ersten Stunde mit dem Bm das Lied "Lemontree"üben. Es gibt keinen vernünftigen Grund warum man das Lied und den Griffwechsel nicht gleich üben sollte.

Man darf natürlich nicht erwarten, dass das Lied gleich am Anfang Bühnenreif ist, oder dass man sich nicht verspielt und was sonst noch dazu gehört, aber das Lied ist wie geschaffen dafür, den Bm-Akkord zu üben.

Richtig drillen kann man den später mit
Far Far away

(obwohl das ist so elendig hoch, dass ich es lieber einen Ton tiefer singen würde. Geht auch einfacher von den Griffen)
Zuletzt geändert von mjchael am 22.04.2010, 20:46, insgesamt 1-mal geändert.

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AlBundy
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Erstellt: von AlBundy » 18.11.2009, 06:39

Bm ist mein absoluter Lieblingsgriff! :lol:

Ich übe diesen von Zeit zu Zeit im Wechsel mit F#m, das kommt auch in einigen Liedern vor. Und man kann erstaunt sein, was man hin-und wieder nach ein paar Wechseln noch zu hören kriegt.

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sispo
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Erstellt: von sispo » 18.11.2009, 17:23

An F hab ich mich ganz langsam ran getastet. Das dass im prinzip die"andalusische Kadenz" war hab ich erst hier gelesen.

Angefangen hab ich im 5. Bund mit den Fingersätzen von E und Am. Als das sauber war, rauf un den 4. Bund, usw. Als ich im 2. Bund angekommen war, sprich Bm und F# kam dann Hotel California raus =)=)=

Und jetzt gibt es beim F keine Probleme mehr Muss aber dazu sagen das ich den 12er Satz zuerst gegen einen 10er getauscht hab, dann kamen 11er und jetzt sind wieder 12er drauf. Dauer der Aktion - 6 Monate, da ich nicht regelmäßig zum üben kam

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 18.11.2009, 22:52

Wäre mal eine Maßname, Lieder zu sammeln, mit denen man gut Barrés üben kann:


Meine Liste:

Am G F Esus4 E

* Year 2525 (Zager and Evans ): Am G F E4-E (!)
* Dicke (Marius Müller-Westernhagen): Am G F E4-E (!)
* Hit the Road Jack (Ray Charles): Am G F E (Achtung: Schnell! Jeder Akkord nur 2 Schläge)
* California Dreaming (The Mamas & The Papas) easy to play: Am-G F-G E4 E

Bm

* Die Alten Rittersleut (Karl Valentin) D Bm Em A-D | D - D-G-D | D - A D, Em G-D-Hm, Em D, Em G, D Hm Em
* Horse With No Name (America) Em Bm (easy to play) (!)
* LADY D`ARBANVILLE (Cat Stevens) Em D
* lemon tree (foolsgarden)(!) //: Em Bm (4x) Am Bm Em Bm :// - //: G D Em Bm C D G (D) ://
* Summer of 69 (Bryan Adams) D A (4x) Bm A D G (2x) Bm A D (ohne die Bridge)
* white flag (dido) Em - Hm - (2x) D - Am Hm | C G Am Em C G D Am ...
* Wild Horses - Rolling Stones G Am / Bm G Bm G Am C D G D C (2x) Am C D G F C (2x)

F#m
* 99 Luftballons (Nena) E F#m D A



Lieder, die fast nur mit Barré begleitet werden


Barré vom E(m) und Am-Typ
* Child in time (Deep Purple) G G A - | G G A - | F F G - | G G A
* Wild Thing//: E - E - - A A A H - H- - A A A :// (0 5 7 )
* Hotel California -Eagles Strophen:Bm F# A E G D Em F# Refrain :G D Em Bm7 G D Em F#

incl. Barré vom A-Dur-Typ
* let me entertain you //: D | C | G | C ://
* Blue Suede Shoes (Elvis Presley) Rock 'n' Roll-Schema
* Heartbreak Hotel (Elvis Presley) Rock 'n' Roll-Schema
* Proud Mary (Creedence Clearwater Revival)
* Whith or Without you (U2) D A Hm G
* He Joe (Jimy Hendrix) C | G | D | A | E-A -E :// ( 3 3 5 5 0)
* The Joker (Steve Miller Band) F B C (!)

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 22.04.2010, 20:53

mjchael hat geschrieben:Wenn wir das Forumstreffen in die Tat umsetzen, dann bucht mich dort mal für einen Crash-Kurs in Barré-Akkorde.

Das haben schon andere gemacht :D
https://www.gitarre-spielen-lernen.de/forum/album_showpage.php?full=true&pic_id=316&user_id=99

Gruß Mjchael



So, ich will nur mal sagen, das ihr diejenigen, die bei unserem ersten Forumstreffen dabei waren, mal nachfragen könnt, dass für die Grundlagen des Barré-Spielens auch ein kurzes Wochenende ausreicht.

Die Leute haben teilweise an einem Vormittag das gelernt, was meine Schüler normalerweise in 2 Monaten oder so lernen.

Es macht schon viel aus, wenn die Gitarren alle schon gestimmt sind, man sich schon eine Weile eingespielt hat, und man immer auf das gerade vorher gelernte aufbauen kann.

Bei einer Unterrichtsstunde kommt ja höchstens eine halbe Stunde lernen bei raus. Das ist an einen Forumswochenende ganz anders.

Also wenn ihr es nicht glaubt, fragt die Leute!

Gruß Mjchael

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Erstellt: von sabger » 23.04.2010, 09:34

dann lass uns doch ein barree - forum - wochenende nachschieben :-)
fc barcelona - mes que un club

avun

Erstellt: von avun » 23.04.2010, 09:51

Hab grad nochmal etwas rumgeschaut im Web ^^

Vielleicht kann ja der ein oder andere was mit diesem Info-Beitrag: Barré tut weh anfangen!

Ich fand ihn recht gut.

(Hoffe das er hier nicht schon verlinkt wurde)

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 23.04.2010, 12:40

sabger hat geschrieben:dann lass uns doch ein barree - forum - wochenende nachschieben :-)


Nächster Termin:

Forumstreffen in Wolfshausen bei Marburg
Kurzinfo:
Do 19.08.2010 - So 22.08.2010
81 Euro
Nähe Marburg (Hessen)
Näheres über den Link oben!

Gruß Mjchael

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Erstellt: von Harry83 » 23.04.2010, 15:00

Hy!

Seit 2008 spiele ich, mit Unterricht, E-Gitarre. Zwischendurch habe ich den Lehrer gewechselt.
Am Anfang habe ich mir die ersten Grundakkorde selber beigebracht. G-Dur, A-Moll etc. Im Unterricht lernte ich erst leichtere Intros und Riffs. Mit Barré Akkorden hatte ich wenig zu tun. Jetzt meinte mein Lehrer, ich solle mal versuchen, die letzten 5 Minuten von The Count Of Tuscany (Dream Theater) zu spielen. Er weiß, dass ich ein großer Fan von dieser Band bin. So ist es kein Problem. Nur bei dem einen Barré habe auch ich noch Probleme diesen sauber zu greifen. Manchmal schnarren die Saiten und manchmal nicht.
Diese Akkorde müssen immer wieder wiederholt werden. Mittlerweile geht es. Aber auch noch nicht perfekt. Es dauert halt ein bisschen, bis sich die Finger daran gewöhnt haben.
Keep Metal Alive!
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Re:

Erstellt: von Don Lucio » 18.08.2016, 17:33

Willaberkannnich hat geschrieben:
mjchael hat geschrieben:In der dritten Woche kommt dann bei mir Bm in der vierten F#m in der fünften G#m und C#m sowie G#-Dur. Danach kommt nochmal eine Wiederholungseinheit mit einigen neuen Liedern. Dann macht das F nur noch wenige Probleme.

Wie machst du das, das du das ganze nach 3 Wochen vermittelst? Ich denke mir jetzt gerade ehrlich gesagt: Nie und nimmer - da würde ich spontan alle meine Taler dagegensetzen das das schaffbar ist.

Ist mir aus der Seele gesprochen. Auch nach meiner Erfahrung sind 3 Wochen illusorisch. Eher schon drei Monate. Jedenfalls wenn man aus dem Alter heraus ist, wo sich die Finger noch in eine gewünschte Form pressen lassen, was imho mit spätestens 12 Jahren vorbei ist.
Music was my first love And it'll be my last (John Miles)

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mjchael
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Re: Wie lange braucht man für F-Dur?

Erstellt: von mjchael » 19.08.2016, 09:44

Hier beschrieben:
post108431.html#p108431
3 Wochen für F-Dur nebst Am und G als Barré sind gar nicht illusorisch.
Und danach nacheinander Bm, F#m C#m und G#m
Manche fangen schon nach bei der 3. Woche mit Bm an,
Bei dem halten wir uns aber meist etwas länger auf, da sich nämlich recht viele Lieder dadurch eröffnen.
Die Rest Akkorde sind dann gar nicht mal so das Problem, da man sie ja schon greifen kann, und nur die Position lernen muss.
Hier kommt es mehr darauf an, geeignete Lieder für die Lektionen zu finden, damit man ausreichend Übungsstoff hat,
um dann einfach durch spielen der Lieder die Griffe in die Finger zu kommen.
https://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_ ... A9-Akkorde

Für die ersten 3 Akkorde haben sich folgende Lieder bewährt:
Dicke (Marius Müller-Westernhagen) Am G F (E4 E) (!!!)
Year 2525 (Zager and Evans ) Am G F (E4 E) (!!!)
California Dreaming (The Mamas & The Papas) (Am G) (F G) E4 E

Für Bm hat sich bewährt:
Lemon Tree (Fools Garden) easy to play: (Em Bm) 3x (Em Bm-Bbm) Am Bm Em Bm - G D Em Bm C D G D ...
Für F#m
99 Luftballons (Nena) E F#m A H7 (!!!)

Wenn man die Lieder wirklich mal eine Woche lang jeden Tag 1-2 mal spielt, dann bekommt man die Griffe auch in die Finger.
Wenn man jedoch nur mal gelegentlich versucht einen Barré-Griff zu spielen, wenn er einen alle Monate mal zufällig bei einem Lied unterkommt, dann wundert es mich nicht, dass man die Barrés auch nach Jahren nicht hinbekommt.

Die Zeitangaben sind Durchschnittswerte. Natürlich gibt es Leute, die einen Tick länger brauchen. Es gibt aber auch einige, die die Akkorde innerhalb eines Wochenendes drauf hatten. (Einen Tag Am G F E, einen Tag der Bm, Der F#m wird nur mal eben mit 99 Luftballons angespielt.)
Neben meinen eigenen Schülern können dir das auch einige bestätigen, die mit bei einem Forumstreffen dabei waren. Da gibt es einige, welche die Grundlagen in so kurzer Zeit drauf hatten. Was natürlich nicht heißt, dass die Schüler diese Grundlagen nicht danach auch noch fleißig üben müssen, bis die Barré-Akkorde wirklich in Fleisch und Blut übergehen, und man die genau so selbstverständlich spielt wie ein einfaches D -und A-Dur.

Mein Wahlspruch zu dem Thema:
Das sollst du nicht können, das sollst du lernen!

Gruß Mjchael

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MukerBude
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Re: Wie lange braucht man für F-Dur?

Erstellt: von MukerBude » 19.08.2016, 20:44

Bm, F#m C#m und G#m eine ganz hervorragende GriffFolge, sollte in jedem warmup gespielt werden!
Kleine Randbemerkung wie lange es braucht etwas zu lernen.
Vor Jahren habe ich mir das Buch "Profipicking leicht gemacht - Angie in 6 Wochen" von Uli Bögershausen zugelegt und fast täglich daran gearbeitet. Ich habe zwei Jahre gebraucht und dafür muss ich micht nicht schämen. Nein, weil ich nebenbei soviel gelernt habe, dass ich nicht mehr missen möchte.
Also drann bleiben...
Peter aus der MukerBude

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mjchael
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Re: Wie lange braucht man für F-Dur?

Erstellt: von mjchael » 29.08.2016, 13:54

Bei mir war es das Buch. Folkpicking für Fingerstyle-Gitarre Band 1-3 von Siggi Schwab.
Am ersten Band habe ich 3 Monate oder so dran gearbeitet, beim zwiten Band nochmal so viel, und den dritten habe ich noch nicht fertig :o)

Ich hatte vor Urzeiten mal einem Rock'n'Roller-Fan die ersten Barré-Akkorde und den ersten Rock'n'Roll gezeigt, die ich selbst gerade so beherrschte. Nach 2 Wochen kam er wieder und hat mir gezeigt, wie man Rock'n'Roll richtig spielt. (Sein Bruder, der in einer Band spielte, hat ihm den Rest gezeigt.) Da wurde es für mich Zeit, mich intensiver mit Barrés zu beschäftigen. Das witzige an der Sache: Der Rock'n'Roller konnte vorher überhaupt keine Gitarre spielen.

Gut, ich würde üblicherweise keinem empfehlen, zu früh mit den Barré-Akkorden anzufangen, aber ich hab selbst gesehen, dass es geht.

Gruß Mjchael

JacobC
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Re: Wie lange braucht man für F-Dur?

Erstellt: von JacobC » 03.09.2016, 11:13

Moin, habe die Beiträge mal kurz überflogen. Forummitglieder, die sich evtl. ähnliche Fragen mit dem F-Dur Akkord stellen, würde ich raten den Akkord aufzubrechen und möglichst viele verschiedene Versionen des Akkords zu spielen. Ich höre das von meinen Schülern auch immer wieder. Beispiele findet ihr sicher im Netz, allerdings kann der Akkord auch selbst zusammengestellt werden - ihr müsst nur wissen, dass der F-Dur aus den Tönen F-A-C besteht wobei F und C die 1. und die 5. sind, also das was wir als Powerchord bezeichnen würden (F5). Das A ist die große Terz (major third) und somit der Ton, der den Akkord zu einem Dur Akkord macht. Vermindere ich das A um einen Halbton (1.Bund) so wird aus dem Akkord ein F-Moll (F - Ab/G# - C). Überlegt euch wo überall auf dem Griffbrett ihr diese Noten spielen könnt.

Der zweite Punkt wäre, dass ihr auf jeden Fall nicht mit dem großen F - Barré Akkord beginnt. Probiert den Akkord zwischendurch aus, aber verzweifelt nicht, wenn er nicht sofort funkioniert. Der Punkt wurde vorher auch schon erwähnt. Die Frage sollte nicht sein "wie lange brauche ich für den F-Dur Akkord", sondern eher "welche schritte muss ich gehen, damit ich die Chance erhöhe, dass ich in der Lage bin Akkord XY zu spielen". Was ihr braucht ist A. die richtige Technik, B. verschiedene Übungen, die euch helfen viele verschiede Akkorde zu greifen, C. etwas Musiktheorie, D. die für den Gitarristen richtige Saitenlage, E. viel Geduld :)

Beste Grüße,

Jacob

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mjchael
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Re: Wie lange braucht man für F-Dur?

Erstellt: von mjchael » 05.09.2016, 20:17

:D Das mit dem F ist immer wieder ein Thema. Dazu hatte ich schon 2009 was geschrieben, was ich da immer wieder gerne zitiere.
https://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_ ... -Dur-Griff

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