Wie verhalten sich in SüdSpanien gelagerte TonHölzer im Schland

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MukerBude
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Wie verhalten sich in SüdSpanien gelagerte TonHölzer im Schland

Erstellt: von MukerBude » 31.03.2016, 23:57

Gibt es Bedenken einer in den Monaten April - Mai - Juni im Süden Spaniens handcrafted KonzertGitarre bezüglich der klimatischen Unterschiede zu MittelEuropa?

Wird eine solche Gitarre im MittelEuropäischen Sommer - in dem deutlich mehr Feuchtigkeit herrscht als im Süden Spaniens - im Klang und in den LeimFugen weich?

Eure Meinungen sind gefragt...
Peter aus der MukerBude

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Software-Pirat
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Re: Wie verhalten sich in SüdSpanien gelagerte TonHölzer im Schland

Erstellt: von Software-Pirat » 01.04.2016, 10:42

Ich denke schon, daß das Holz einer Gitarre (sofern es nicht lackiert ist) Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen kann und sich dadurch die Dichte des Holzes auch leicht verändernd. Wahrscheinlich führt das auch zu Veränderung im Sound, die aber wohl so gering sind, daß man wohl schon ein sehr gutes Gehör braucht, um die wahrzunehmen. Der Gitarre sollte das aber nichts schaden.

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Kevenborstel
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Re: Wie verhalten sich in SüdSpanien gelagerte TonHölzer im Schland

Erstellt: von Kevenborstel » 01.04.2016, 23:22

Hätte und habe da überhaupt keine Bedenken. 1. werden ja wohl getrocknete, abgelagerte Hölzer verarbeitet und das Gitarrenholz ist ja auch nicht unbehandelt. Da dürfte man ja auch keine aus z.B. einem Indonesischen Werk kaufen.
Hatten aber mal ein Möbelstück aus Thailand importiert, dass sich nach einigen Monaten verzogen hat, liegt aber daran, dass frische Hölzer verarbeitet wurden - besseres Material gegen mehr Teuros - Problem gelöst.
Gilt zwar auch für Gitarren, aber bei deinem Erwerb aus Spanien hätte ich überhaupt keine Bedenken.
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MukerBude
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Re: Wie verhalten sich in SüdSpanien gelagerte TonHölzer im Schland

Erstellt: von MukerBude » 02.04.2016, 01:40

Ich neige dazu hyper vorsichtig zu sein und übersehe manchmal etwas elementares.
Der Hals meiner MeisterGitarre gibt nach über 40 Jahren high tension Saiten nach. Die SaitenLage am 12. Bund ist nach erheblichen hardware Korrekturen noch auf 4mm zu halten. Aber nicht wenn ich weiter high tension aufspanne. Um meine Konzertante nicht zu ruinieren, schaue ich mich nach einer brauchbaren vollmasiven KonzertGitarre um. Die sehr wahrscheinlich aus SüdSpanien kommen wird.
Peter aus der MukerBude

slowmover
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Re: Wie verhalten sich in SüdSpanien gelagerte TonHölzer im Schland

Erstellt: von slowmover » 02.04.2016, 17:06

Spanische Gitarren fühlen sich auch bei 50% Luftfeuchte am wohlsten. Geht es deutlich unter 45 %, klingt die Gitarre zwar knackiger und agressiver, aber das austrocknende Holz zieht sich zusammen, Die Bünde stehen über, Trockenrisse drohen, der kleinste Schlag läst das Holz brechen. Die Relatve Luftfeuchtigkeit ist ein Wert, der von der Temperatur abhängt. Bei Aussenluft mit -10 Grad Temperatur und 90 % Luftfeuchtigkeit, hat diese Luft weniger als 40 %
wenn sie auf Zimmertemperatur erwärmt wird.

Ist die Luftfeuchtigkeit deutlich über 50 % klingt die Gitarre zunehmend matt und pappig. Eine China Klampfe wird wohl kaum so eine dünne Decke haben wie eine hochwertige Spanierin. Insofern weiss ich nicht, welche da nun weniger empfindlich ist.

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