Duncan Hills Coffee Jingle von Dethklok

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Basty91
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Duncan Hills Coffee Jingle von Dethklok

Erstellt: von Basty91 » 16.02.2016, 20:48

Servus Leut ich hab mal eine Frage bzgl. Solis.

Bei dem Lied Duncan Hills Coffee Jingle von Dethklok spielt er bei dem ersten Solo einen Arpeggio in Dmoll auf dem 13. Bund.
Anschliessen sagt er ein dorisches Pattern... aber er spielt die Töne G, A, A#, A, G, F E .
A#
|13h17p13-----------13-17---15-17-18---17---15----------|
|---------------15----15--------------------------------------18-17----|
|------------------14--------------------------------------|
|-----------------------------------------------|
|-----------------------------------------------|
|-----------------------------------------------|

Des sind die Töne von Cdur aber dieser eine Ton A# gehört nicht dazu er sagte ein dorisches Pattern aber dorisch braucht ja die grosse Sexte A# ist aber die kleine Sexte.

Genauso beim Schluss
|20----18----17---------------------------------|
|------------------20----18----17--------C#-------|
|------------------------------------19----18---19-|
|-----------------------------------------------|
|-----------------------------------------------|
|-----------------------------------------------|


Alle Töne passen zu C ausser dieser eine bei 18 das C#. Könnte ein phrygisches Pattern sein.

Kann mir des einer erklären warum das gut klingt obwohl die nicht in die Tonart passen und wie man diese Ausnahme nennt.
Melodisch Moll oder Harmonisch Moll ist es ja auch nicht...ich komm selbst net drauf.
Nebenbei ein paar Infos bzgl harm-, u. melodisch Moll könnte ich auch brauchen!

https://www.youtube.com/watch?v=JMo1VnoPLBU


Danke für alle Antworten ;)

felixsch
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Re: Ausnahmen

Erstellt: von felixsch » 17.02.2016, 00:24

Servus,

ich kenne den Song nicht. Aber deine erste Tab-Zeile schaut mir nach normalen D-Äolisch aus.
D-Äolisch (Moll): D E F G A Bb C

Was hast du für Töne drin in dem Lick? Die Töne des, wie du geschrieben hast, D-Moll Arpeggio (D (1), F (3), A (5)), danach folgen die Töne G, A, Bb, (nochmal A), dann ein F und ein E.
Alles Standardware aus deiner D-Moll-Scale. Herausgebracht hat dich wohl, dass du das Bb zum A# gemacht hast, was theoretisch nicht richtig ist ;)

Genau so im letzten Lick das du aufgeschrieben hast, der einzige Ton der in unsrer "natürlichen Molltonleiter Denkweise" stört ist das "C#". Wie kommt man raus aus dem Käse? Einfache Antwort: aus D-Äolisch wird D-Harmonisch Moll.
Bei Harmonisch Moll wird die Septime nämlich mittels # einen Halbton erhöht, also das C wird zum C#.
Warum? Damit auf der V. Stufe ein Dominantseptakkord entsteht (in unsrem Fall A7), für den das C# als große Terz (Dur-Terz) dient.

LG
Felix
Zuletzt geändert von felixsch am 17.02.2016, 00:29, insgesamt 1-mal geändert.

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AyKay
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Re: Ausnahmen

Erstellt: von AyKay » 17.02.2016, 00:28

Hi Basty,
ohne das Lied jetzt zu kennen - das erste Pattern steht für mich rein in D-Moll und dein A# ist deshalb ein Bb (oder "b" in deutsch). Außerdem sagt er in dem Video sowas wie: "That's a D-aeolian thing ...", was D-äolisch (= D- natürlich Moll) entspricht. Es sind also Töne der F-Dur-Tonleiter.
Das zweite Pattern ist ebenfalls in D-Moll. Es startet mit C (Septime) und läuft dann einfach zum D runter, also C, B, A, G, F, E, D - und dann kommt der "Exot" C#. Den nimmt er wohl als Leitton, um das Ganze anschließend wieder nach D aufzulösen.
Eine bessere Erklärung haben wahrscheinlich die Experten hier im Forum, doch ich denke, das trifft's so ungefähr.
Edit: oh, noch so ein Nachtschwärmer :D - felixsch war wohl schneller
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Re: Ausnahmen

Erstellt: von felixsch » 17.02.2016, 00:34

Immer diese Nachtschwärmer :D

AyKay hat natürlich auch Recht =(=))= Das "Exoten C#" kommt wie oben beschrieben aus Harmonisch Moll ;)

Basty91
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Re: Ausnahmen

Erstellt: von Basty91 » 17.02.2016, 17:19

Ah ok super verstehe..dann wechselt er die Modes zwischen äölisch und harmonisch Moll.

Darf man einfach so die modalen Tonarten wechseln??

von D äolisch auf phygisch..
wenn mein Lied z.b

F G D als Akkorde hat und F und G bleibt äolisch und der wechsel zum D wird phrygisch..
geht sowas und kann man mit mehreren Akkorden zwischen den Modi wechseln? von ionisch auf dorisch und lokrisch?

Ich kenne die pitchaxis die bezieht sich ja nur auf einen Akkord...kann man das auf mehrere übertragen?

felixsch
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Re: Ausnahmen

Erstellt: von felixsch » 17.02.2016, 22:18

"Dürfen" darfst du natürlich. Was dann wie klingt, ist dann eine andere Sache.
Siehe Leute wie Satriani, der ja Pitchaxis gern und oft betreibt.

Wie du deine Akkorde F G D siehst, und über sie solierst bleibt dir und deinem Geschmack überlassen.
Du kannst das F und das G z.b. als VI. und VII. Stufe von A-Äolisch sehen, das D dann als IV. von melodisch Moll.

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AyKay
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Re: Ausnahmen

Erstellt: von AyKay » 17.02.2016, 22:41

Jetzt kommst du aber mit allgemeiner Gedankentheorie, da musst du schon etwas genauer werden. Kannst du das Ganze vielleicht an einem (Song-) Beispiel festmachen?

- "F G D als Akkorde...." - welche Akkorde? Dur? Moll? ...normale Dreiklänge oder vielleicht Vierklänge?? - hoffentlich keine Powerchords ... - Ist das auch die Reihenfolge ...?

- "F und G bleibt äolisch und der wechsel zum D wird phrygisch.." - also alles Moll, oder...? - was ist äolisch? - das F... oder doch das G...? Wo kommt D-phrygisch her? Das wären die Töne der Bb-Dur-Tonleiter!

- "Ich kenne die pitchaxis..." - das ist aber ne komplett andere Baustelle. Versuche bitte nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Bevor du dich mit Pitch Axis beschäftigst, solltest du dich erst mal mit der "normalen" Diatonik vertraut machen - gut gemeinter Rat - , sonst verrennst du dich im Nirvana. ;)

Also ... habe bitte etwas Nachsicht mit mir, aber ich habe momentan wirklich nicht richtig auf dem Schirm, worauf du hinaus willst. :_::_: :_::_:

Edit: Jetzt war der felixsch schon wieder schneller :lol:
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Re: Ausnahmen

Erstellt: von felixsch » 18.02.2016, 00:37

Ich bin da selber Meinung wie AyKay. Das hört sich bei dir (Basty) noch alles ziemlich chaotisch an, nimms nicht persönlich :)

Mach dir am Anfang mal nicht zu große Gedanken über Themen, die im Moment noch etwas zu komplex sind. Sonst verwirrst du dich nur unnötig und das ist nicht gut.
Bau zuerst einmal dein Harmonisches Grundverständnis aus, so dass du auch wirklich sicher damit arbeiten kannst. Erst dann kann man sich weiter vorarbeiten =(=))=

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Re: Ausnahmen

Erstellt: von Basty91 » 18.02.2016, 12:37

Kein Thema..ich denke zu viel nach..

Also die Akkorde F und G in dur und das D in moll

worauf ich raus will, F und G in äolisch und der wechsel zum d dann phrygisch..ich weiss, dass das eine andre tonart ist.
ist sowas möglich bzw gibt es sowas.

bei der pitch axis wechselt man ja zwischen den Modi bleibt aber bei dem gleichen Grundton wenn ich mich nicht irre.

Ich spiel ja schon ne Zeit lang Gitarre und hab den Fehler gemacht, dass mich frühers die Theorie so gar net intressiert hat...des hab i erst seit nem Jahr nachgeholt.
Einen Feinschliff brauche ich noch...
die Theorie sitzt soweit bloss beim übertragen auf das Instrument happerts no a bissl...bzw mit dem Phrasing (oder wie sich des nennt) gibts auch noch Lücken.

felixsch
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Re: Ausnahmen

Erstellt: von felixsch » 18.02.2016, 13:00

@AyKay:
- "F und G bleibt äolisch und der wechsel zum D wird phrygisch.." - also alles Moll, oder...? - was ist äolisch? - das F... oder doch das G...? Wo kommt D-phrygisch her? Das wären die Töne der Bb-Dur-Tonleiter!

Sowohl F als auch das G sind in A-Äolisch drinnen, auf VI. und VII Stufe :)
Von D-Phrygisch hat er ja nichts geschrieben :) Das D kann man (wenn man es unbedingt Phrygisch sehen will) entweder als II. Stufe von C# Phrygisch oder eben als III von B-Phrygisch. Oder noch als VI. von F#-Phrygisch. Natürlich jetzt nur auf den D-Dur-Dreiklang bezogen.
Das (für mich) einfachste und logischste wäre, das D als IV. Stufe von A-Dorisch einzuordnen.

Bei Pitchaxis hast du in der Regel ein festes Ton-Zentrum (Key-Center). Heißt: wenn du in G-Moll bist geht es z.B. nach G-Dur, oder nach G-Lokrisch. Hör und schau dir einfach mal einige Satrianistücke an.

Allerdings sind auch Tonartwechsel innerhalb eines Stückes keine Seltenheit. Das ganze hat dann aber eher im Bebop- und Fusionbereich Relevanz.

edit: Achso, bzgl. des übertragen der Theorie aufs Griffbrett: taste dich da langsam ran, und übe das improvisieren bewusst. Such dir (oder erstell dir) kurze Jamtracks oder nehm Akkordfolgen auf, die du interessant findest und versuche, mal bewusst drüber zu spielen.
Versuche beim Wechsel von einem Modi auf den Andren ganz bewusst den jeweiligen Spannungston bzw. Spannungstöne anzuspielen (bei Mixolydisch die b7, bei Lydisch die #11, etc.). Du musst gar nicht immer alle Töne einer Scale "abklappern", probier bewusst Akkordtöne und Spannungstöne hervorzuheben. Am Anfang ist es schon kompliziert mit so wenig Tönen wie möglich (nötig) zu solieren, aber das hilft dir auch, interessantere Rhythmische Variationen zu spielen und dein Phrasing zu verbessern.

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Re: Ausnahmen

Erstellt: von Basty91 » 18.02.2016, 18:13

ahh danke des hilft weiter...
ich hab immer den Fehler gemacht, dass ich alle Töne der Scale wie du gsagt hast "abklappert" hab..also die Spannungstöne..

wenn man jetz C als einzelnen Ton nimmt hat jeder andre Ton dieser Scale eine andre "Stimmung"

C zu C klingt passend
D zu C klingt komisch
E zu C Klingt passend
F zu C klingt komisch
G zu C klingt passend
A zu C naja trotzdem komisch
B zu C der Leitton klingt erwartungsvoll

also klingt der Grundton, Terz und Quinte am besten aber die andren sollte man auch verwenden..nur fällt es mir schwer die passend zu setzen...ich sorge bei manchen für spannung um mit den "passenden" wieder aufzulösen. aber einfaches Phrasing eine Melodie zu erstellen (Bsp. Satriani) bekomm ich einfach net hin und des is scho ärgerlich---

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Re: Ausnahmen

Erstellt: von AyKay » 18.02.2016, 22:41

@ felixsch
Sowohl F als auch das G sind in A-Äolisch drinnen, auf VI. und VII Stufe :)
Von D-Phrygisch hat er ja nichts geschrieben :)

Er hat geschrieben: "...und der wechsel zum D wird phrygisch...", das habe ich vielleicht falsch verstanden.
Ich bin davon ausgegangen, er will zuerst F-äolisch, dann G-äolisch und anschließend D-phrygisch spielen, zumal vorher keine Rede von Dur oder Moll war.

@ Basty
Ich erzähl mal kurz, wie ich mit den Modes (in der Diatonik) umgehe:
Wenn ich eine Akkordfolge sehe oder höre, wie jetzt in diesem Fall, F-Dur, G-Dur, D-Moll ... und wieder zum F-Dur ..., dann sehe ich zuerst einmal zwei Dur-Akkorde nebeneinander, bei dem der Erste die Funktion der Tonika übernimmt, weil das Lied immer wieder dahin zurück kommt. Das bedeutet für mich, dass dieses Lied in F-lydisch steht. Warum? Weil in der Bildung der Akkorde (Terzschichtung) über den einzelnen Tönen einer Tonleiter nur beim 1., 4. und 5. Ton ein Dur-Akkord herauskommt und somit F-Dur die 4. und G-Dur die 5. Stufe der Haupttonart ist, weil eben nur die 4. und 5. Stufe direkt nebeneinander sind.
Wenn das F nun die 4. Stufe ist (D-Saite, 3. Bund), dann ist die 1. Stufe eine Quinte davon entfernt. Auf dem Griffbrett ist das dann genau eine Saite tiefer im gleichen Bund (A-Saite, 3. Bund). Das wäre dann das C. Mit diesem Tonmaterial der C-Dur-Tonleiter kann ich dann auf die ganze Akkordfolge improvisieren, zumal der D-Moll auch in das Schema passt. Wenn sich dann die Tonart ändert, geht's natürlich wieder von vorne los.
Deswegen ist es für mich auch relevant zu erfahren, welches Tongeschlecht (Dur, Moll) und welche Reihenfolge (Bestimmung der Tonika) die Akkorde haben.

Dies jetzt nur mal als grobes Schema. Natürlich gibt es etliche Ausnahmen aber hiermit kommt man schon 3 Schritte weiter, vor allem wenn man dieses "L" der Stufen 1, 4, 5 auf dem Griffbrett visualisieren kann. Für die dazugehörigen Moll-Akkorde (in diesem Fall Am, Em und Dm) gibt es dann auch noch ein "L", das spiegelverkehrt, 3 Bünde weiter links (bei Rechtshänder-Gitarren) auf dem Kopf steht.

Ich hoffe, das war einigermaßen verständlich. Es hat jetzt auch nichts mit wechselnden Modes zu tun, sondern ist eher "Grundschule", sollte man aber wissen.
Vielleicht weißt du das alles auch schon. Wenn ja, war's überflüssig (wollte es nur mal los werden ()(((( ), wenn nicht, hoffe ich, dass es ein hilfreicher Tip ist. ()(/(
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Re: Ausnahmen

Erstellt: von felixsch » 18.02.2016, 22:55

AyKay, ich bin bzw. gehe immer noch davon aus, dass Basti mit allen drei Akkorden Dur-Akkorde gemeint hat :) Für mich würde ein D-Moll geschrieben eher so aussehen: "Dm" oder eben "D-"

Das, was du in deinem letzen Beitrag geschrieben hast (also die jeweiligen Stufenakkorde der verschiedenen Modes), kann man auch sehr schön tabellarisch darstellen.
Also am besten eine Tabelle die so aufgebaut ist wie im Beispiel von mir unten, einfach mal auf ein Blatt Papier zeichnen und selber ausfüllen, das verstärkt die Übersicht ungemein :D
Das ganze dann evtl. auch mit Vierklängen ausnotieren (also bei Ionisch: maj7, m7, m7, maj7, Dominant7, m7, m7b5).
Ich denke in der Tabelle kommt das "System" ganz gut zur Geltung.

Die Reifenfolge der Skalen ist bewusst ein wenig durcheinander, zwecks dem Vergleich Ionisch/Lydisch/Mixolydisch, bzw. Tonika (I.Stufe), Subdominante (IV. Stufe) und Dominante (V. Stufe).
Korrekt ist die Reihenfolge: Ionisch, Dorisch, Phrygisch, Lydisch, Mixolydisch, Äolisch, Lokrisch. Aber das müsste ja altbekannt sein :)

edit: In der Tabelle soll natürlich nicht Loktisch sondern Lokrisch stehen, das war meinem Mac dann wohl zu abgefahren :P
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Re: Ausnahmen

Erstellt: von AyKay » 19.02.2016, 00:06

OK, dann von mir auch noch ne Tabelle:

https://www.dropbox.com/s/kn40kraqemmww ... e.pdf?dl=0

Zu verwirrend? ::::)( , oder geht's ? )(()
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Re: Ausnahmen

Erstellt: von felixsch » 19.02.2016, 00:36

Da hat sich wer Mühe gegeben, Respekt ;)
Hab auch erstmal ein paar Momente gebraucht um mich da reinzufinden ... da hat Basti jetzt was zu Büffeln ))-))

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Re: Ausnahmen

Erstellt: von Basty91 » 19.02.2016, 16:58

Stimmt.. ich war wohl etwas undeutlich mit der Bezeichnung.
@ Aykay des wusste ich bereits aber dieses "L" hab i no net bemerkt..wieder was gelernt^^
@felixsch die Tabellen sind mir auch bekannt hab des lange genug gelernt..

was mir noch aufgefallen ist..
bei ner übermässigen lydischen Quarte ist die #4 ja eine suspended Note...die #11 ist ja die gleiche nur mit none und septime.

mitn solospiel wenn ich jetz an sus#4 akkord spiele bsp. Dsus#4 und dazu die quarte spiele is nix ungewöhnliches..
wenn i aber jetz a Ddur spiele und dann die quarte zählt des dann als undezime (#11)??

was mich noch intressiert...wenn i jetz ein Ddur13 spielen will...
brauch ich dann die septime, none, undezime und zum schluss dann die tredezime(13) um den akkord D13 nennen zu dürfen?
oder genügt es einfach die septime und none und 13... wenn i jetz einfach nur mit septime und tredezime nehm..dann ist des ja a D7add13..


mein Hauptproblem ist immer noch das Phrasing...ich sollte mit wenig Tönen zu solieren beginnen und nach und nach steigern...nur manchmal fehlen mir die melodien ich klapper da die skala ab rauf und runter hat da vilt einer von euch zwei a paar tipps??

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Re: Ausnahmen

Erstellt: von AyKay » 19.02.2016, 23:44

Vielleicht versuchst du mal Folgendes für's Solieren:
Komponiere ein Solo
1. Suche dir Zieltöne: als Zieltöne funktionieren immer die Prime, die Terz und die Quinte des jeweiligen Akkordes, der gerade einsetzt. Also spiele bei jedem Akkordwechsel erst mal auf der "Eins" des Taktes einen Zielton.
2. Probiere Leittöne aus: als Leittöne kannst du zuerst einmal alle Töne direkt unter oder oberhalb der Zieltöne nehmen, die du dann anfangs auf der "Drei" oder "Drei und" des Taktes vor dem Zielton spielst.
3. Gehe auf den jeweiligen Mode ein: spiele die charakteristischen Töne des jeweiligen Modes (z. B. lydisch = 4#...) einmal als Leitton vor dem Tonika-Akkord und dann mal als Zielton auf dem Tonika-Akkord.
4. Ändere die Phrasierung: Spiele das Ganze mal auf anderen Zählzeiten
5. Fülle die Lücken: Jetzt kannst du probieren hier und da die Lücke zum nächsten Ziel- oder Leittonton mit einem oder ein paar anderen Tönen der Tonleiter "auszuschmücken".
6. Üben, probieren, üben, probieren ................. andere Ziel- und Leittöne.............
7. ))==

Schon wieder so spät, muss morgen arbeiten. Vielleicht erzählt noch jemand was über die Akkorde7, 9, 11, 13

Bis dann :-)))
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