Als Anfänger schon recorden?

13 Beiträge   •   Seite 1 von 1
Fin
weint bei Forumsausfall
Beiträge: 28
Registriert: 24.04.2015
Wohnort: Würselen

Als Anfänger schon recorden?

Erstellt: von Fin » 17.05.2015, 01:22

Die Frage steht ja schon im Titel.
Ich spiele seit Anfang des Jahres Gitarre und habe sonst keine nennenswerten musikalischen Vorkenntnisse. Aus Zeitmangel (Kleines Kind zu Hause und Schichtdienst) habe ich leider keinen richtigen Gitarrenunterricht. Ich nutze das Angebot von Justinguitar, was auch - meiner bescheidenen Meinung nach - ganz gut funktioniert.
Aufnehmen will ich das Spiel mit meiner Westerngitarre, um mir selber ein bisschen objektiver anhören zu können, wie gut (oder auch schlecht :cool:) das überhaupt klingt. Aufnahmen mit einem Handy klingen von der Qualität immer schrecklich ::::)(


Ich habe für diesen Zweck an folgendes Equipment gedacht:
https://www.thomann.de/de/behringer_xenyx_q802_usb.htm
https://www.thomann.de/de/behringer_c_4.htm

Jetzt würde mich eure Meinung zu dem Thema interessieren.
Danke schon mal im voraus )()(

slowmover
Schreibmaschine
Beiträge: 607
Registriert: 27.02.2014
Wohnort: Raum Buxtehude

Erstellt: von slowmover » 17.05.2015, 08:28

Hmmm,
Für reine Akustik Aufnahmen zwischendurch sind die tragbren Rekorder von Zoom und Tascam
eher praktischer. Und die Aufnahme und Tonqualität ist gut.
Ich war sehr zufrieden mit einem Tascam DR 07.
Heute benutze ich aber ein Sonic Port Vx wegen des Gitarren Interfaces und des dirkten Zugriffs auf die Recording Software meines Rechners. Das heisst mehr möglichkeiten den klang zu bearbeiten und diverse Spuren sinnvoll zu einer Aufnahme zu verarbeiten, Jam Track odet Perkussion einzubinden etc.
Es gibt also verschiedene Wege deinen Wunsch zu verfolgen

Benutzeravatar
Harry83
Mod-Team
Beiträge: 6776
Registriert: 09.05.2008
Wohnort: Helmstedt
Gitarrist seit: 2007

Erstellt: von Harry83 » 17.05.2015, 08:32

Guten Morgen, und willkommen im Forum!

Nachdem ich, die ersten Schritte, auf der Gitarre machte, wollte ich auch unbedingt wissen, wie es sich anhört. Beim Üben direkt, habe ich mich eher auf das Spiel, als auf den Klang konzentriert. Also nahm ich es, mit meinem Handy auf. Klanglich ging das gar nicht. Mehr Rauschen als alles andere. Dann versuchte ich es, mit einem alten Diktiergerät. Doch auch das klang eher bescheiden. Nachdem ich etliche Berichte gelesen hatte, fiel meine Wahl, auf das GT-R1 von Tascam. Damals für um die 300 €. Nicht ganz billig, aber gut.

Nachdem ich raus hatte, wie ich damit aufnehmen kann, hat es sogar richtig Spaß gemacht. Leider ist diese Version nicht mehr erhältlich.

Das, was du dir da ausgesucht hast, kenne ich jetzt nicht. Wirf aber mal einen Blick auf das Zoom H2N: Klick. Der Vorgänger davon, hatte mich auch überzeugt.

Diesen ganzen Interfacekram, würde ich mir erst kaufen, wenn man sich etwas mit Recording, auseinandergesetzt hat. Denn da muss alles passen, damit man auch gute Qualität erzielt.

Greetz Harry
Keep Metal Alive!
Bitte beachten: Forenregeln

Benutzeravatar
MarkusG
DailyWriter
Beiträge: 526
Registriert: 29.11.2012
Wohnort: westl. von München

Erstellt: von MarkusG » 17.05.2015, 11:30

Hi Fin,

Harrys Tip finde ich gut;
ich hatte mir damals, aus denselben Beweggründen, die auch Dich umtreiben eben jenes Zoom H2n gekauft, und dies nicht bereut. Mit einem Tastendruck bist Du aufnahmebereit. Die Aufnahmen kann man (in mäßiger Qualität, durch den mickrigen eingebauten Lautsprecher, oder ganz annehmbar mittels eingestecktem Kopfhörer) direkt am Zoom-Rekorder anhören, oder mittels der SD-Karte auf den PC zur weiteren Bearbeitung geben. Die Aufnahmequalität selbst ist recht gut für so ein Ding.
Zudem gibt's ein paar nützliche Dinge, die im Zoom schon eingebaut sind, wie Tiefpassfilter zur Trittschalldämmung, Aufnahmestart bei überschreiten einer bestimmten Geräuschlautstärke, Stimmgerät etc.
Nützlich mag dabei noch das Zubehörset sein (das da), das ich im Set mitgekauft hatte. Man braucht das aber nicht unbedingt.

Aso. Nachtrag zur Überschriftenfrage: Unbedingt auch als Anfänger schon recorden; so hat man eine viel bessere Kontrolle über das was man da spielt, als wenn man sich selbst beim Spielen direkt "beobachtet". Sowas wie Rhythmusschwankungen erkennst Du in der Aufnahme gnadenlos.
Anmerkung: Dieser Text enthält keinen der Begriffe Bombe, Ossama, Geldwäsche oder Drogenhandel. Sollte ausnahmsweise das Wort Anschlag verwendet werden, so bezieht sich dies ausschliesslich auf die Erzeugung von Tönen mit musikalischen Instrumenten.

Gruss Markus

Fin
weint bei Forumsausfall
Beiträge: 28
Registriert: 24.04.2015
Wohnort: Würselen

Erstellt: von Fin » 17.05.2015, 15:28

Danke schon mal für die ausführlichen Antworten. Ihr habt mir schon gut weitergeholfen.

Welche der beiden Optionen (Mischpult + Stereomikrofone oder das Zoom H2N) macht denn mehr Sinn, preislich tuen beide sich ja nicht viel.

Ich denke kurzfristig wäre wohl das H2N Sinnvoller, weil es deutlich einfacher zu bedienen ist und man sich mal "auf die schnelle" aufnehmen kann. Beim Mischpult mit Mikrofonen würde ich wohl eine bessere Aufnahmequalität erwarten. Oder wirklich die Preisgünstigere Variante mit einem mobilen Recorder wie zum Beispiel von Tascam.
Habe aber, wir ihr schon richtig erkannt habt, noch gar keine Erfahrung in diese Richtung.

Bin mir immer noch unschlüssig :?

Gruß,
Fin

Benutzeravatar
Harry83
Mod-Team
Beiträge: 6776
Registriert: 09.05.2008
Wohnort: Helmstedt
Gitarrist seit: 2007

Erstellt: von Harry83 » 17.05.2015, 15:50

Ich sage mal so: Es reicht, wenn man sich erstmal das Zoom anguckt. Das ist wirklich viel simpler aufgebaut, und man muss nicht erst dicke Anleitungen lesen. Will man irgendwann in Studioqualität aufnehmen, kann man sich immer noch ein Interface zulegen. Außerdem ist beim H2N auch noch eine kleine Software dabei, die beim Behringer fehlt.
Keep Metal Alive!
Bitte beachten: Forenregeln

Benutzeravatar
Frank-vt
Powerposter
Beiträge: 1033
Registriert: 26.02.2010
Wohnort: 04155 Leipzig
Gitarrist seit: ca. 1974

Erstellt: von Frank-vt » 17.05.2015, 18:51

Denke auch, daß man mit dem Zoom ganz gut fährt, ist einfach praktischer (habe das auch ;), aber auch andere Technik wie Mischpult, Interface, Software etc., aber da muß man erstmal einen Lehrgang besuchen :P)
Als ich mal hier wegen verschiedenem Equipment gefragt hatte, ist auch der Name Behringer gefallen. Mir wurde jedoch überwiegend abgeraten, da nicht nur der Preis billig sein soll.... Bei einem Paar Kleoinmembrane sollte man mind. 2-300,- € (Rode z.Bsp.) in die Hand nehmen, wenn man etwas Vernünftiges haben will. Da braucht man auch nicht unbedingt ein Mischpult, sondern ein Interface miit mind. 2 (besser wäre 4) Eingängen. Bei Steinberg z.Bsp. ist meist Cubase als Software mit dabei.

PS: Danke an Markus für den Link, werde mir das Zubenör gleich mal bestellen :D

Fin
weint bei Forumsausfall
Beiträge: 28
Registriert: 24.04.2015
Wohnort: Würselen

Erstellt: von Fin » 17.05.2015, 19:13

Vielen Dank!
Dann werde ich mir das mal bestellen. Freue mich schon total drauf!

)()( )()(

Benutzeravatar
GuitarRalf
DailyWriter
Beiträge: 500
Registriert: 09.07.2014

Erstellt: von GuitarRalf » 18.05.2015, 08:45

Ahoi

als Anfänger das eigene Gefidel aufnehmen empfand ich immer als etwas, das mich vom Üben abhielt. Zusätzliches Gerät erfordert eine Neuorientierung. Ist an sich halbwild. Die Aufnahme mit dem Handy war für mich schrecklich, weil mein Spiel wenig hingab, so daß ich von den Yamaha-Recordern (ca.99,-) ablies. Da der Computer zu Schulungszwecken eh genutzt wird, steht noch das USB-Mikrofon und das Cam-Phone bereit. Wenn es mir gelingt, am Mixer beide als Aufnahmegerät zu nutzen, könnte ich einen räumlicheren Klang abbilden. Ansonsten tendiere ich zur Zeit zu einer Line6 Lösung - also den direkten Weg in den PC- Allerdings sind meine Versuche noch zu wackelig. Das spielen zu einem Backingtrack klappt noch garnicht - ist ein übermäßiges Rumeiern.

Gruss
GuitarRalf

Benutzeravatar
Frank-vt
Powerposter
Beiträge: 1033
Registriert: 26.02.2010
Wohnort: 04155 Leipzig
Gitarrist seit: ca. 1974

Erstellt: von Frank-vt » 18.05.2015, 09:30

Eine Akustikgitarre (vermute ich mal, kennTenayo nicht) direkt per Interface im PC aufzunehmen, kannst du vergessen. Das klingt richtig Sch..... Habe ich auch probiert, geht gar nicht. Wenn aufnehmnen, dann mit Mikro. Ist aber aufwendig, deswegen ist die schnelle Aufnahme mit dem Zoom aus meiner Sicht die bessere Variante.
Die von mir vorgebrachten Kritiken und Meinungen spiegeln ausschließlich meine eigenen, subjektiven Wahrnehmungen wieder. Wem diese nicht gefallen, darf sie gerne überlesen

Benutzeravatar
MarkusG
DailyWriter
Beiträge: 526
Registriert: 29.11.2012
Wohnort: westl. von München

Erstellt: von MarkusG » 18.05.2015, 09:40

Also ich nehme mich selbst jetzt nicht so oft auf, dass mich dies vom Üben abhalten würde. Und klar ist das bei neu gelernten Stücken erstmal ein rumgeeiere. Meine erste Aufnahme mache ich daher auch erst, wenn ich selbst glaube, dass es nun so langsam läuft. Und da zeigen sich dann schon direkt, auch für meine Ohren, Punkte, an denen man arbeiten sollte. Wenn ich dann Wochen später dasselbe Stück wieder aufnehme, dann bin ich meist selbst baff, wie sehr sich das verbessert hat... und das motiviert dann auch. Die kleinen Verbesserung, die man bei stetigem Üben so umsetzen kann, die falen einem doch sonst gar nicht auf.
Zusätzlich zeigen sich dann meist noch neue Baustellen. Deshalb bleibe ich dabei: Aufnehmen lohnt sich auch für Anfänger. Und mit dem Zoom geht das nunmal auch sehr spontan, mit einem Knopfdruck, und ganz ohne Gekabel.
E-Gitarre mag da was anderes sein, da hat man ja eh schon nen Kabel.
Anmerkung: Dieser Text enthält keinen der Begriffe Bombe, Ossama, Geldwäsche oder Drogenhandel. Sollte ausnahmsweise das Wort Anschlag verwendet werden, so bezieht sich dies ausschliesslich auf die Erzeugung von Tönen mit musikalischen Instrumenten.



Gruss Markus

Fin
weint bei Forumsausfall
Beiträge: 28
Registriert: 24.04.2015
Wohnort: Würselen

Erstellt: von Fin » 18.05.2015, 16:30

Das ist natürlich auch eine geile Idee, ein paar Aufnahmen zu archivieren um sie dann einige Wochen später zu vergleichen!

Super Tipp, danke

Benutzeravatar
GuitarRalf
DailyWriter
Beiträge: 500
Registriert: 09.07.2014

Erstellt: von GuitarRalf » 18.05.2015, 21:00

Das hier gefiel mir ganz gut,
http://de.yamaha.com/de/products/music- ... mode=model
weil es im Gegensatz zum Handymicrofonloch eine größere Mikrofonoberfläche hat, die Beschreibungen machten richtig Appetit. Vorallem wenn man mal ausserhalb der Reichweite des eigenen PC´s aufnehemen will. Ich hab eine E-Gitarre - so eine Art Strat-Imitat - ich neige zur Line6 Lösung, weil mich u.a. dieser riesige Volumeregler fasziniert. Tenayo hat aber auch noch andere Produkte : http://www.amazon.de/Tenayo-TT10C-TT10- ... B003LZLZMS

13 Beiträge   •   Seite 1 von 1
  • Ähnliche Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste