Beat finden

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Tante_Hilmar
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Beat finden

Erstellt: von Tante_Hilmar » 05.05.2015, 22:51

So, jetzt stehe ich mal wieder vor dem üblichen Problem. Hab mir da schon oft nen Kopf gemacht, komm da aber ums verrecken nicht weiter.

Und zwar folgendens:
Ich spiel manchmal so vor mich hin, da hab ich dann nen Riff das richtig gut ist. Das Problem ist, wenn ich so vor mich hinspiele ist die tickende Zeitbombe (Metronom) meistens aus.
Das mal aufgenommen auf ne Spur in Cubase LE und die GM Drums, ja, wie progrmamieren? Wie finde ich die BPM raus? Mit Tempospur errechnen funktioniert es nicht. Hat da jemand mal einen anschubser, wie ich das lösen könnte? Ich steh da echt aufm schlauch........

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GuitarRalf
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Erstellt: von GuitarRalf » 06.05.2015, 06:35

Moin Moin

... das setzt vorraus, dass dein Riff über die Spieldauer konnstant einer Taktart eingeordnet ist. Mal eine Viertelenote hier, mal eine Viertelnote dort ist weniger das Problem. Die Zählweise ist dann 1 2 3 4 ( stark schwach stark schwach). Spielst du im 3/4 zählt es sich z.B. schack bum bum - Und das müsstest Du dann sehr wohl errechnen können. Du besitz die Kenntnis über die Länge deines Riffs, und der Rest ist dann nachzählen. Eine andere Möglichkeit ist das Metronom zu nutzen. Wenn du es während der Aufnahme vergessen hast, oder nicht benutzen wolltest, könntest du, wenn du ein gescheites hast, und nachdem was ich von Cubase gelesen und gehört hab ( 300 € und so ) müsste es gescheit sein, die Tapfunktion benutzen. Du tappst dann einen Beat , von dem Du meinst, dass der zu deinem Riff passt, und das Metronom errechnet Dir die Bpm.
Bei diesem hier: http://a.bestmetronome.com/
ist es ein Klopfpad, welches über Spacebar oder Enter bedient wird.

Gruss
GuitarRalf

slowmover
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Erstellt: von slowmover » 06.05.2015, 06:57

Nun ja, eigentlich hat der Musiker ja dennoch so inneres Metronom beim spielen laufen. Dann wird er zumindest so soielen, dass er selber erkennt, welchen Takt er gemeint hat. Das bedeutet aber selbst dann nicht, dass er es so exakt gespielt hat, dass er als erste Spur die Soli aufnimmt und
danach den Rhythmus.
Beim Autobau fängt man auch nicht mit dem Lack an und baut dann die Karosse darunter.
Wenn Du Riffs und Soli alleine hinspielend entwickeln willst, spricht da nichts gegen. Aber einspielen solltest Du alles in der richtigen Reihenfolge, wenn Du es nicht erschweren willst.
Harmonisch bekommst Du übrigens die gleichen Probleme. Wenn Du verhindern willst, dass sich das ganze nicht wie Cooljazz im Vollrausch anhört, brauchst Du da auch eine Akkordprogression und eine harmonische Logik, auf der Dein Solospiel basiert.
ich würde an Deiner Stelle auf Jam Tracks spielen, wenn ich unbedingt mit den Soli anfangen möchte.

Ich komme übigens noch nicht einmal mit der von mir empfohnlenen Reihenfolge klar. Ich lege mir erst einen wenig sorgfältig gespielten Hilfstrack an, der später gelöscht wird. Dann fällt es mir leichter Drum und Rhythmus von unten her aufzubauen. Natürlich wird der Hilfstrack mit Metronome eingespielt.

ZeroOne
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Erstellt: von ZeroOne » 06.05.2015, 10:34

Das mit dem Metronom ist halt das essentielle.

Also, Riff spielen und anschließend das Tempo herausfinden. Die tap Funktion auf die grob aufgenommene Spur anzuwenden ist hier eigentlich das beste Mittel. Ich weiß schon beim erfinden von nem Riff wie schnell das sein muss, das erfordert aber ein gewisses Maß an Erfahrung behaupte ich mal arroganter Weise ;).

Wenn man das Tempo hat kann auf das Tempo entweder direkt nen dribbelt basteln und darüber dann seine Gitarren einspielen oder man spielt halt auf Click

Fakt ist aber, das so gut wie niemand so in-Time spielt, dass man auf nen ohne Metronom eingespielten Track drums programmieren kann.

Tante_Hilmar
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Erstellt: von Tante_Hilmar » 06.05.2015, 11:36

Meine Arbeitsweise ist an für sich simpel und folgend, da es wirklich so ist, das sich das etwas verschiebt- Riff einspielen, Tempo rausfinden und drums grob prgrammieren, danach wieder das riff einspielen, MIT den Drums als "Metronom", danach kann man die Drums noch etwas "ausschmücken". Also auch mal eben neben der Spur, man hat ja dann den Takt ja eh schon, und kann ggf. das Metronom mit laufen lassen.
Ich dachte nur, es geht vielleicht etwas einfacher.

slowmover
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Erstellt: von slowmover » 06.05.2015, 13:31

Dann passt es ja wieder. genau das, mit dem 2ten Mal einspielen, ging aus Deinem ersten Post nicht hervor.

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musicdevil
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Erstellt: von musicdevil » 08.05.2015, 16:42

Tante_Hilmar hat geschrieben:Meine Arbeitsweise ist an für sich simpel und folgend, da es wirklich so ist, das sich das etwas verschiebt- Riff einspielen, Tempo rausfinden und drums grob prgrammieren, danach wieder das riff einspielen, MIT den Drums als "Metronom", danach kann man die Drums noch etwas "ausschmücken". Also auch mal eben neben der Spur, man hat ja dann den Takt ja eh schon, und kann ggf. das Metronom mit laufen lassen.
Ich dachte nur, es geht vielleicht etwas einfacher.


Wenn dein erster Songteil dann zb. 128,25 BPM hat, kannst du das im Sequenzer so einstellen und die Drums exakt dazu spielen/programmieren.
Hat der zweite Songsteil dann zb. 133,46 BPM, müsstest du die Tempospur von Cubase bemühen, dann passt sich der Song wieder an der Stelle an.
Hinterher wird der Song völlig eiern...mal schneller mal langsamer, logisch.

Einfacher ist es wirklich, wenn du zb. dein Riff spielst, dazu nen Metronom laufen lässt (das kann man ja beliebig der Geschwindigkeit deines Riffs anpassen) und dann die genaue BPM Zahl weißt. Damit kannst dann im Sequenzer loslegen...Metronom anstellen, das Riff einspielen, Drums dazu erstellen usw. Natürlich auch andersrum, erst Drums machen, dann mit Gitarre dazu spielen, sind die Drums im Takt, ersetzen die ja das Metronom.

Tante_Hilmar
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Erstellt: von Tante_Hilmar » 14.05.2015, 19:09

Die letztendliche lösung wird wohl sein, die Drums selbst einzuspielen.
Beim "rumdaddeln" entsteht halt mal was, ganz ohne Metronom, das ich für das kreative entstehen eh für kontraproduktiv halte. Aber so ist jeder jeck halt anders. Danke für das feedback!

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musicdevil
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Erstellt: von musicdevil » 14.05.2015, 19:45

Tante_Hilmar hat geschrieben:Die letztendliche lösung wird wohl sein, die Drums selbst einzuspielen.
Beim "rumdaddeln" entsteht halt mal was, ganz ohne Metronom, das ich für das kreative entstehen eh für kontraproduktiv halte. Aber so ist jeder jeck halt anders. Danke für das feedback!


In der Musikwelt ist es halt so üblich und auch begründet.
Im Orchester ist es der Dirigent, auf der Bühne der Drummer, der die Band, bzw. das Orchester führt. Bei zwei Gitarristen auf der Bühne, ist es eine Art "inneres Metronom", oder eventuell auch der Klick im Ohr.
Beim reinen "rumdaddeln", nutze ich eigentlich auch so gut wie nie nen Metronom, erst bei der Aufnahme richte ich mich dann nach diesem, oder nach der Drum/Percussionsspur.

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