Anzahl Windungen auf der Mechanik

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KlampfenZupfer
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Anzahl Windungen auf der Mechanik

Erstellt: von KlampfenZupfer » 29.01.2015, 19:10

Demnächst steht ja mein erster eigener Saitenwechsel an.
Aber seht euch das mal an!
Könnt ihr glauben daß ich meine Ultra Swede in diesem Zustand beim Fachhändler erworben habe?
Sieht aus als hätte ein Laie die Saiten aufgezogen.

Bild
G-Saite mit fast 6 Windungen

Bild
H-Saite mit 6 Windungen

Bild
e-Saite mit fast 11 Windungen :_::_:
An zwei Stellen ist erkennbar daß sich die Windungen überlappen; und der Beginn der ersten Windung liegt auch nicht straff an der Mechanik an.

Die Bass-Saiten haben dagegen jeweils nur 2 Windungen. So sollte es auch sein.
Ich beabsichtige jedenfalls nach dieser Methode neue Saiten aufzuziehen.
Komischerweise halten diese Saiten ihre Stimmung.
Nachstimmen muß ich hin und wieder nur die E- und A-Saite.

Ich kann nicht glauben daß die Gitarre so aus der Produktion kam. Serien-Nr. ist G1401..., also von Januar 2014.
Als ich sie im August 2014 kaufte war sie also bereits acht Monate alt. Ob das nun noch die Erstbespannung ist weiß ich nicht.
Kann mir nicht vorstellen daß sie beim Händler schon mal neu besaitet wurde. Dann sähe das bestimmt anders aus.
Obwohl, vor der Übergabe wurde sie noch einmal vernünftig eingestellt. Auf die ungewöhnlichen Windungszahlen wurde jedoch nicht eingegangen. Hab´ aber auch nicht darauf hingewiesen da ich noch ein totales Greenhorn war (bin).
Ich denke ich muß meinem Dealer noch mal auf den Zahn fühlen!
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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 29.01.2015, 19:13

3 Windungen sind so ein Richtwert. Viele kappen die Saiten immer entweder am Kopfende (D und G-Saite) oder genau die Länge zur nächsten Windung. Müsste dann 3 Windungen ausmachen.

Gruß Mjchael

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Software-Pirat
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Erstellt: von Software-Pirat » 29.01.2015, 19:50

Also wenn die Saiten sauber untereinander gewickelt und schön straff sind, dann spricht nichts gegen mehrere Umwicklungen. Mehr als drei empfinde ich aber als unnötige Arbeit.

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Andreas Fischer
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Erstellt: von Andreas Fischer » 29.01.2015, 20:10

ich achte auch immer darauf nicht mehr als 3-4 windungen zu haben, weil ich es in vielen anleitungen so sah

ich habe aber auch letztens ein gitarrenbauervideo gesehen (werbevideo) wo in schritten gezeigt wurde wie die gitarre gebaut wird und zum schluss dann eben auch saiten drauf kamen (wen n ich mich recht erinnerre) und da sah ich dann dass die jede menge windungen drauf machten - da fragt man sich, wenn das schon der gitarrenbauer so macht ....?

seit ein paar tagen spiele ich auch ukulele u8nd hab schon 2 davon ... auf beiden sind endlos viele windungen drauf
es wird auch immer gesagt das ukulelen so wenig stimmstabil sind, vor allem bei neuen saiten , na kein wunder wenn die alle so viele windungen drauf machen .... (muss ich mal andere ukulelenspieler fragen)

... ich bin jetzt auch verwirrt, mach aber weiterhin 3-4 windungen drauf
warum? weil ichs kann, weil es bisher reicht, weil ich dran glaube ... es sei denn mir erklärrt jemand den sinn von deutlich mehr wiundungen und überzeugt mich

btw, bei einer konzertgitarre ist es mir mal passie4rt dass ich die saite passend für 3 windungehn schnitt und dann rutschte das nylonding immer wieder raus beim stimmen, da musste ich danmn einen knoten machen ;-) der hält heute noch und ist "stimmstabil" :-)
Andreas Fischer
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Funplayer99
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Erstellt: von Funplayer99 » 29.01.2015, 21:20

an kann grob sagen je mehr Wicklungen auf der Mechanik sind desto länger braucht es bis die Saite Stimmstabil ist.
Bei Ukulele und Klassischen Gitarren kommt es schon öfters vor dass mehr als 3 Wicklungen auf der Mechnik sind da die Nylonsaiten ansich schon eine größere Streckung haben als Stahlsaiten.
Ich mache bei der Tiefen E-Saite eher 1,5-2 Wicklungen und bei den anderen sind am Ende auch nie mehr als 3 drauf.
Wenn der letzte Club geschlossen und der letzte Künstler abgetreten ist wirst du erkennen, dass man geile Atmosphäre nicht downloaden kann.

Die 99 in meinem Nick ist nicht mein Geburtsjahr!

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Erstellt: von zulu666 » 29.01.2015, 23:30

Funplayer99 hat geschrieben:Ich mache bei der Tiefen E-Saite eher 1,5-2 Wicklungen und bei den anderen sind am Ende auch nie mehr als 3 drauf.


Da schließe ich mich an eine drüber und den rest unter dem Einfädelloch.

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Andreas Fischer
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Erstellt: von Andreas Fischer » 29.01.2015, 23:38

Funplayer99 hat geschrieben: ...da die Nylonsaiten ansich schon eine größere Streckung haben als Stahlsaiten...


versteh ich nicht, kannst du das erklären?
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musicdevil
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Erstellt: von musicdevil » 30.01.2015, 06:54

Wie auf den oberen Bildern siehts bei mir auch mindestens aus.
Gerade mal aus Neugier tatsächlich nachgesehen und die dicken Saiten haben bei mir so 5 oder 6 Umdrehungen und die Dünnen volle Pulle vielleicht 10-20.
Ich zähle da nix beim Wechseln...finde ich ja ziemlich pingelig.
Gut, die E-Saite (fett) würde ich auch nicht unbedingt 20 mal drumrum wickeln.

Mach dir nur kein Kopp, Saitenwechsel is Pillepalle, genauso einfach wie Socken anziehen ;)
Shitejal ob da paar mehr Windungen druff kommen, nur bei zu wenig wird sich die Saite eventuell nicht spannen lassen.

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Erstellt: von everyBlues » 30.01.2015, 07:33

Ich schließe mich mal musicdivel an.

Bei mir, um so dünner die Saiten, um so mehr Windungen. 3 Windungen, sind bei mir vllt. auf der tiefen E, auf der Hohen sind dann schon wesendlich mehr drauf. Ich zähle dabei aber auch nicht mit, wieviele ich nun drehe. Wozu auch.

Wenn die Saiten vernünftig draufgemacht sind, ohne Schlaufen, gut anliegen, und mit etwas Spannung draufgezogen sind, dann verstimmt sich da auch nichts, egal wieviele Windungen ;)

Ganz im Gegenteil, zu wenig Windungen, gerade bei den Diskantsaiten, muss nicht gut sein. Es kann passieren, hat man zu wenig Windungen bei den Diskantsaiten, das diese nachgeben, nicht richtig halten.

Drei Windungen bei den hohen Saiten finde ich nen bisschen wenig.

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Erstellt: von BrandyJr » 30.01.2015, 14:41

Ich hab auch grad mal bei meiner E-Gitarre gezählt.
Die dicke E-Saite hat etwas mehr als eine und die dünne so um die 3 Windungen.

Für viel mehr sehe ich keinen Grund. Ob sich das auf die Stimmstabilität auswirkt, kann ich nicht sagen, aber 20 Wicklungen halte ich für extrem übertrieben.
Wenn ich überlege was ich da jedes Mal kurbeln müsste... Oder habt ihr so ein Pneumatik-Formel1-Reifenwechsel-Schraubdingens? :D

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musicdevil
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Erstellt: von musicdevil » 30.01.2015, 15:50

Was ich immer beknackt finde ist, wenn hinterher die überstehenden Saiten nicht abgeschnitten werden und dann in vielleicht 10 cm Länge rum hängen.
Was soll das? Faulheit, Coolness, Aberglaube? Ist ja nicht zuletzt nen Verletzungsrisiko. Die Enden gehören sauber und kurz abgekniffen und umgebogen.

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Ratatosk
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Erstellt: von Ratatosk » 30.01.2015, 16:02

Da spricht mir musicdevil aus der Seele - das ist etwas was ich auch nie aber wirklich nie raffen werde. Warum knipst man die Dinger nicht einfach ab? Und man sieht das ja nicht nur bei den coolen Kids die hammermässig abcoren :lol: , sondern auch bei gestandenen Musikern zum Teil. Habe ich auch schon bei Mandolinen gesehen. Mich nervt das immer nur. Und bis Dato hat mir auch nie jemand einen vernünftigen Grund sagen können.

Ansonsten mache ich es so wie von Mjchael beschrieben. Ich kürze die Saite zu festen Abständen, wickel auf und dann knipps und weg mit dem Rest. Alte Saiten bewahre ich oftmals auf. Manche Leute stehen auf dickere Metallsaiten zum Basteln. Oder ich beziehe meinen Dulcimer (Merlin) damit.

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KlampfenZupfer
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Erstellt: von KlampfenZupfer » 30.01.2015, 17:13

@ musicdevil


musicdevil hat geschrieben:... die dicken Saiten haben bei mir so 5 oder 6 Umdrehungen ...

:_::_: Echt jetzt?
Das wären dann bei ´ner E6-Saite eines z.B. 10-46er Satzes 6 mal 0,046 Zoll bzw. 1,17 mm mal eben so satte 7,02 mm!!!
Wie ich bereits schrieb sind es bei meiner E6 auch zwei Windungen. Wenn ich da jetzt noch vier weitere draufpacken sollte würde es mehr als knapp werden.
Und: Eine Windung oberhalb vom Einfädelloch und den Rest unterhalb davon wird auch nicht mehr passen. Dann sind es eher zwei Windungen oberhalb und vier unterhalb.


musicdevil hat geschrieben:Ich zähle da nix beim Wechseln ...

Nee, würd´ ich auch nicht machen wollen. Ich hab´ nur deshalb mal nachgezählt, weil die fast elf Windungen meiner e1-Saite einfach nur scheiße aussehen. Bild Total unprofessionell.


musicdevil hat geschrieben:Die Enden gehören sauber und kurz abgekniffen ...

Bild Jenau! Wir sind doch hier nicht in der Teestube!
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Erstellt: von everyBlues » 30.01.2015, 17:53

Ratatosk hat geschrieben: Und bis Dato hat mir auch nie jemand einen vernünftigen Grund sagen können.


Da gibt es auch keinen! Aber dafür dann ein Verletzungsrisiko ( Musicdivel sagte es ja schon). Und nicht nur für sich selber, sondern auch für andere! Um so länger, um so mehr. Sowas kann ganz schnell mal ins Auge gehen.
Hört sich für einige scheinbar blöde an, ist aber nun mal so......

Sauber abgeknipst, gehören die Saiten.


@KlampfenZupfer
Naja, wieviel Erfahrung jemand, oder wie oft jemand, sowas schon gemacht hat, sieht man nicht an der Menge der Wicklungen, sondern eher daran WIE das gemacht ist.

( 20 finde ich dann aber auch zuviel)

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 30.01.2015, 23:12

Ein Grund für viele Windungen ist, dass man keinen Klipser oder Kneifzange dabei hat.
Dass Nylonsaiten mitunter am locker umsponnenen Ende reißen können, und man so noch ein bisschen Spiel hat.
Dass die Mechanik möglicherweise nicht genügend Gripp haben, und die Saiten wohlmöglich abrutschen könnten.

Mittlerweile sind die Saiten aber so günstig ,dass man es ruhig mal ausprobieren kann. Es geht halt schneller, und sieht meist besser aus.

Gitarrenbauer haben meist eine Kurbel. Viele auch eine elektrische, so dass ein Zeitgewinn nicht mehr ins Gewicht fällt.

Wenn Saiten allerdings sauber aufgezogen sind, machr die Anzahl der Windungen nicht mehr viel aus. Die Stimmstabilität hängt eher mit dem Dehnungsverhalten der Saiten zusammen. Vorher öfter mal dehnen. Bei kurzen Saiten machen minimale Längenveränderungen viel mehr aus, als bei einer riesigen Gitarre. Daher kommt es einem bei kleineren Saiten so vor, dass die weniger Stimmstabil sind. Wenn die aber mal die erste Zeit hinter sich haben, muss man sie genauso oft bzw. selten stimmen, wie bei der Gitarre.
Ich weiss, wovon ich spreche, denn ich habe einen Streich-Psalter mit etwa 24 Saiten, die alle gestimmt werden wollen. :lol:

Gruß Mjchael

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musicdevil
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Erstellt: von musicdevil » 31.01.2015, 11:05

KlampfenZupfer, ich sag ja, ich nehms da nicht so genau.
Ob ich die dicke E Saite nun 3 mal oder doch 5 mal rum wickle, hat bei mir keine Auswirkungen auf Stimmstabilität usw., sondern ist eher abhängig von der Saitenstärke (011er oder 013er usw.).
Minimum sind wohl bei mir 3 Windungen (E-Saite), aber wenns mit 2 W. auch hält, ist alles okay.
Von der E zur e Saite werden es in der Regel mehr Wicklungen und die dünne e-Saite hat dann bei mir schon schätzungsweise 10-20 W.

So nen Saitenwechsel ist mit stinknormaler Kurbel ohne zu hetzen in ca. 10 Minuten pro Gitarre erledigt. Da achte ich nicht drauf, wie schön es aussieht o.ä., sondern ich will einfach nur fertig werden :D Zumal ich dann meist gleich auch bei mehreren Gitarren (und Ukulele, Banjo..) die Saiten wechsel.
Natürlich sollen die Saiten dann nicht als dickes Knäuel überlappen, oder ne Schlaufe eingewickelt werden usw., also schon halbwegs sauber sitzen.
Wenn es sich aber doch mal "aus Versehen" übereinander aufwickelt, dann lass ich es einfach so...shitejal.
Nach vielleicht 60 Saitenwechsel pro Jahr, macht man sich da glaub ich weniger nen Kopf...ist dann wie Schuhe zubinden o.ä. ;)

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KlampfenZupfer
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Erstellt: von KlampfenZupfer » 31.01.2015, 15:44

@ mjchael

mjchael hat geschrieben:Wenn Saiten allerdings sauber aufgezogen sind, macht die Anzahl der Windungen nicht mehr viel aus. Die Stimmstabilität hängt eher mit dem Dehnungsverhalten der Saiten zusammen.

In wie weit dehnen sich die doch eher straff sitzenden Windungen beim Dehnen eigentlich mit?


@ musicdevil
Du bist ja ´ne echt coole Socke! ()/

musicdevil hat geschrieben:Saitenwechsel ist wie Schuhe zubinden.


))-)) =(=))=
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Sunburst
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Erstellt: von Sunburst » 31.01.2015, 16:43

Ich hab gerade aus Interesse mal bei meiner Strat nachgeschaut, wie ich es da beim letzten Mal gemacht habe. Ziemlich genau zwei bis drei Wicklungen. Reiner Zufall. Naja nicht ganz, ich lasse immer etwa 3 Finger breit Saite hinter derMechanik, den Rest knipse ich ab, dann wickele ich auf. Das gibt bei den dünnen Saiten dann immer ein paar mehr Wicklungen, manchmal schneie ich die dann noch etwas knapper ab, aber so ungefähr haut das dann auf 3 Wicklungen hin. ;)
Aber so richtig nen Kopf mache ich mir da auch nicht. Nur dass es sauber ist und nicht ein Riesenknäuel gibt. :D

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Andreas Fischer
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Erstellt: von Andreas Fischer » 31.01.2015, 17:02

KlampfenZupfer hat geschrieben:In wie weit dehnen sich die doch eher straff sitzenden Windungen beim Dehnen eigentlich mit?


recht viel wenn mann denjenigen glaubt die in ihren anleitungen extra darauf hinweisen das es nicht mehr als 3 wicklungen sein sollen

nichts wenn mkan denjenigen glaubt die hier alle sagen das es egal ist wie viele windungen drauf sind

mir erscheint ersteres plausibel
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Erstellt: von Sunburst » 31.01.2015, 17:34

Ich hatte auch schon 6 oder 8 Wicklungen auf den hohen Saiten. Das hat nicht viel ausgemacht. Um vieles wird meiner Meinung nach einfach auch viel Voodoo getrieben. Klar es schaut schön ordentlich aus, wenn man 3 Wicklungen drauf hat und außerdem spart es Arbeit beim Kurbeln. Aber so lange die Saiten ordentlich sauber liegen, tut sich da nicht viel. So viel Schlupf ist nicht in den Wicklungen. Was deutlich die Stimmstabilität steigert sind ein ordentlich gefeilter Sattel und gutes Eindehnen beim Saitenaufziehen. Und bei Klassikgitarren ist der erste Tag eh der Horror.

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Erstellt: von Andreas Fischer » 31.01.2015, 22:01

also ist auch der oft genante vorteil von ... wie heissen die ... diesen mechaniken wo man die saite nur reinsteckt und festklemmt bei diversen e gitarren... kein vorteil was verstimmen in den ersten tagen angeht?

Sunburst hat geschrieben:Und bei Klassikgitarren ist der erste Tag eh der Horror.

Und bei ukulelen erst (wie ich gerade feststellen musste)
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Erstellt: von everyBlues » 01.02.2015, 15:49

KlampfenZupfer hat geschrieben:In wie weit dehnen sich die doch eher straff sitzenden Windungen beim Dehnen eigentlich mit?


Wenn sich die Saiten nach dem Wechsel noch sehr oft leicht verstimmen, liegt es eher daran das die Saiten nicht mit etwas Spannung draufgezogen wurden.
Oder nach dem draufmachen und dem ersten stimmen nicht noch ein, zweimal gedehnt wurden. (Das Material dehnt sich doch auch)

Mit den Wicklungen an den Mechaniken, hat das weniger zu tun, wenn diese vernünftig gemacht sind. Wenn es dort aber nicht richtig festsitzt, also zb. Schlaufen sind, dann kann es auch dort nachgeben, und man muss neu stimmen.
Das kann eben auch passieren wenn man zu wenig Windungen hat.

Das Material der Saiten wird sich an den Windungen nicht mehr sonderlich dehnen. Um so mehr Windungen, um so weniger wird sich dort was dehnen. ;) ( was auch logisch ist, denkt man mal darüber nach)

Aber wie musicdivel schon sagte, macht man sich darüber irgentwann keine großen Gedanken mehr. Und es geht wie selbstvetständlich von der hand. Dauert auch nicht lange, geht ganz schnell.

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Erstellt: von KlampfenZupfer » 07.02.2015, 15:01

everyBlues hat geschrieben:Um so mehr Windungen, um so weniger wird sich dort was dehnen.


Bild Sorry, aber unlogischer geht´s nimmer!

Ein Beispiel:
Wer selbst elektronische Schaltungen erstellt verlegt bzw. verlötet auf der Platine meist Leiterbahnen aus Silberdraht, einem sehr weichen Material.
Damit diese Leiterbahnen auch optisch ansprechen wird der Silberdraht - der ja als Meterware von der Rolle kommt - mittels zweier Zangen begradigt, gestreckt, oder auf die Gitarre bezogen gedehnt.
Nun kann sich jedes Kind leicht vorstellen daß sich ein langes Stück Draht beim Strecken wesentlich weiter dehnen läßt als ein kurzes, ganz einfach deshalb weil mehr Material zur Verfügung steht.
Dieses Prinzip läßt sich 1:1 auf die Windungen an der Mechanik übertragen und wiederlegt deine oben gequotete These gewaltig!
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Erstellt: von everyBlues » 07.02.2015, 15:24

KlampfenZupfer hat geschrieben:Bild Sorry, aber unlogischer geht´s nimmer!


Aso...? Dann überlege mal ob vllt. die Anzahl der Windungen, die Energie des Saiten-Zuges auf das Material nehmen. Nicht auf die gerade Saite. Sondern auf das Material was auf der Mechanik aufgedreht ist. ;)

Bei nur drei Windungen wird mehr Kraft ausgeübt auf das Material, als zb. bei 10. An jeweils der ersten -zweiten Windung mag es gleich sein. Aber an jeder weiteren Windung, wird der Karfteinfluss jeweils nachlassen...
Logisch, wenn man einmal darüber nachdenkt.

Außerdem kannst Du das aufgewickelte Material nicht als "Langgestreckt" betrachten. Sondern eher als Kurz.

Edit.: Nicht die Menge/Länge des Materials spielt hier eine Rolle, sondern die Anzahl der Windungen.

Aso... das soll nicht heißen, das man möglichst viele Wicklungen machen soll. Sondern, das es keine große Rolle spielt wie viele man macht. Wenn:
1. nicht zu wenige gemacht werden (z. dünne/ höhe e- Saite)
2. Die Wicklungen vernünftig gemacht sind.

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Erstellt: von Pedro E. » 07.02.2015, 20:51

gelöscht, wird eh' nicht verstanden

Nur so als Anmerkung: Solche Löschaktionen finde ich immer ärgerlich. Das reißt u.U. die nachfolgenden Postings komplett aus dem Kontext und ist unnötig. Falls es nicht verstanden wird, hilft nicht Löschen, sondern besser erklären.

Grüße Sunburst
Zuletzt geändert von Pedro E. am 07.02.2015, 21:51, insgesamt 3-mal geändert.

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Erstellt: von everyBlues » 07.02.2015, 21:04

Pedro E. hat geschrieben:Erstens:
Nicht wirklich merkbar,--
,

Juup, eine Dehnung des Materials an der Mechanik ist eben auch nicht wirklich merkbar.

Pedro E. hat geschrieben:Zweitens:
Die paar Zentimeter +/- 10% max. (mehr geht eh' nicht drauf) mehr oder weniger Saitenlänge sind für die Stimmstabilität komplett Latte. ,
--


Juup.
Inwieweit erzählst Du was anderes als ich?
Oder sind wir beiden uns doch einig?
Vllt verstehe ich dich aber auch nicht.

Edit.:
Ich wollte lediglich auf die Frage eingehen. Und sagen das sich dort nicht mehr viel dehnt.
Ehrlich, ich möchte daraus keine Wissenschaft machen.
Für mich ist es, denkt man einmal darüber nach, und verstezt sich da mal rein, logisch.
Dafür muss man nicht studiert haben.

Wichtig:
So viel das die jeweilige Saite überhaupt erst mal richtig hält.
Und zusehen das es halt vernünftig draufgewickelt ist. Fertig! ;)
Wenn jemand 20 Wicklungen macht, wird die Stimmung nur dadurch nicht instabiler, weil mehr Material drauf ist.

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Erstellt: von Andreas Fischer » 08.02.2015, 20:39

Ich glaube das von mir weiter oben erwähnte "gitarrenbauervideo" das ich da letztens gesehen hab war ein "ukulelenbauervideo"

Brüko, eine Marke mit gutem Ruf
Da werden ab Werk jede Menge Windungen auf die Mechaniken gebracht.
Zu sehen hier http://youtu.be/JYeRnt1nPzU ab 2:36
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DasHannes
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Erstellt: von DasHannes » 11.04.2015, 15:54

musicdevil hat geschrieben:Was ich immer beknackt finde ist, wenn hinterher die überstehenden Saiten nicht abgeschnitten werden und dann in vielleicht 10 cm Länge rum hängen.


Ist z.b. eine neue Stegeinlage zu scharfkantig oder die Wicklung der Nylonbassaiten produktionsvarianzbedingt unsauber, kann schonmal eine Seite am Steg reißen (hatte beides schon), da ich am Kopfende noch 10 cm rumbaumeln hatte, konnte ich die saite trotzdem noch verwenden Und zumindest 2-3 cm Überschuss eignen sich, um eine Saite nach ein paar Wochen um ein klein wenig zu verschieben, sodass abgenutzte Stellen nicht mehr über den bundstäbchen liegen und somit ein reißen der Saite hinausgezögert wird. eine Alternative dazu ist das verdrehen der Saite, das ist eine brauchbare Notlösung (abgenutzte Stelle nach oben drehen), aber nicht so effektiv wie das verschieben.

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Erstellt: von Sunburst » 12.04.2015, 13:03

Mei, Saiten sind Verschleißmaterial. Wenn eine reisst, waren sie halt zu alt. Da jetzt verdrehen und verdrillen oder Abnutzungsspuren verschieben, das ist mir zu aufwändig. Die gleiche Arbeit habe ich beim Wechsel auch und frische Saiten klingen eh besser.

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Erstellt: von everyBlues » 12.04.2015, 17:22

Sehe ich genauso, Sunburst.

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musicdevil
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Erstellt: von musicdevil » 13.04.2015, 15:22

Wenn man monatlich 10 Gitarren neu besaitet, kommt schon ne kleine Summe im Jahr zusammen. Bei mir wären es eigentlich nur 3 Gitarren, wo ich relativ regelmäßig die Saiten wechsle. Gut die Ukulele und das Banjo wären da auch noch, aber das sind eigentlich noch Beträge die ich verschmerzen kann ;)
Insofern experimentiere ich da auch nicht mit gerissenen Saiten, oder drehe diese extra usw., sondern ziehe Neue auf und gut ist.

Keine Ahnung was ich schon gesamt ins Hobby "musizieren" gesteckt hab, aber da kommen tausende Euro zusammen. Nicht nur fürs Equipment (Hardware) sondern da kostet halt auch mal ne neue Sound Library, oder Vst-Instrument usw. paar hundert Euro, ohne das man das jemals wieder sieht. Was solls, viele andere Hobbys kosten auch Kohle.

Wer will kann seine Saiten drehen oder sonst was, für mich ist das einfach nur Verbrauchsmaterial. Ne Packung Ersatzsaiten hab ich eigentlich immer da.

Wenn man total sparen muss, sind ja vielleicht 10 Euro auch schon ne Menge Geld für paar Saiten, dann wärs etwas verständlicher, aber nicht wegen der "Geiz ist geil" Mentalität.
Oftmals haben dann aber genau die Leute das neuste iPhone und ähnlichen Kram, was ich wiederum nicht brauch.

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