Line 6 Pod Studio ux1 an pc und gleichzeitig amp

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Raji
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Line 6 Pod Studio ux1 an pc und gleichzeitig amp

Erstellt: von Raji » 24.03.2015, 14:20

Hi Leute
ich hab ein kleines Problemchen mit meinem Line 6 Pod Studio UX1.
Gitarre an Interface das an PC ist klar.

Da ich aber sachen Recorden will die mitten im Stueck verzerrt werden wuerde ich das ganze gerne so haben:

Komplettes Clean signal aufm pc zum aufnehmen unm es dann spaeter zu bearbeiten.
Gleichzeitig das Gitarren Signal vom Interface aufn Amp bringen zum Spielen, da ich hier nen Fussschalter habe um zwischen Clean/Zerre hin und her zu schalten.

Amp is ein Marshall MG30CFX.

Was mir auch recht waere:
Gitarre an Amp der gibt den Sound weiter ans Interface das gibt es zum Recorden weiter aufn PC.
Ja koennte ich auch mit einem Micro aber da muesste ich das ganze zeugs noch kaufen.
Interface habe ich billig bekommen .-).

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musicdevil
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Erstellt: von musicdevil » 24.03.2015, 14:47

Genauso funktioniert es aber.
Gitarre an Amp, diesen per Mikrofon (zb. Shure SM57) abgenommen, Mikrofon geht ins Audiointerface und AI an Computer, wo dann im Sequenzer recordet wird.
Umschalten zwischen Clean und Zerre, machst dann normal am Amp.

Ansonsten:
Gitarre an Audiointerface, DI Signal recorden, Ampsimulation benutzen und diese per Automation im Sequenzer während dem Recording umschalten lassen. Da kann man genau einstellen "von Takt 1-8 Clean, 9-16 Zerre usw."
Hinterher hast nur das pure DI Signal aufgenommen, aber kannst noch nach belieben den virtuellen Ampsound verändern usw.
Noch einfacher ist es da, wenn man halt zb. erst den Clean-Part und dann den mit Zerre nacheinander aufnimmt. Einfach auf zwei Spuren und auf die eine packst dann halt ne Ampsim mit Clean Einstellung und auf die Andere dann ne Ampsim mit Zerre.
Muss es "live" sein, gehts aber mit "Automation".

Zweiteres bringt vermutlich bessere Ergebnisse, da der Marshall MG30CFX ja doch nur so nen Billigteil ist.

Raji
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Erstellt: von Raji » 24.03.2015, 17:31

Und eine moeglichkeit das ich mein gitarrensignal aufteile.
einmal von interface auf pc zum recorden und einmal zum amp zum hoeren was man spielt gibt es nicht ?

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musicdevil
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Erstellt: von musicdevil » 24.03.2015, 17:48

Raji hat geschrieben:Und eine moeglichkeit das ich mein gitarrensignal aufteile.
einmal von interface auf pc zum recorden und einmal zum amp zum hoeren was man spielt gibt es nicht ?

Mit dem Audiointerface nimmst du nur das DI-Signal im Rechner auf und das kannst du natürlich auch wieder vom Ausgang des Interface in deinen Amp schicken, um quasi mitzuhören.
Dann hast du aber wie gesagt logischerweise nur das DI-Signal im Rechner, welches du im Anschluss immer noch durch ne Ampsimulation schicken musst. Dann kannst dir im Prinzip auch gleich deinen Amp sparen, denn du kannst ja das DI-Signal mitsamt der Ampsimulation bereits während der Aufnahme abhören.

Daher gehts ja darum was du eigentlich willst...
Entweder deinen Amp per Mikrofon abnehmen, oder auf Amp verzichten und stattdessen eine Ampsimulation verwenden.

Raji
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Erstellt: von Raji » 24.03.2015, 18:51

ja das is soweit alles logisch
dachte aber das ich vom interface nochn kabel zum amp (gitarren eingang) stecken kann wo ich dann beim spielen den gewohnten sound habe.

Klingt bisl doof powerchords clean zu hoeren.
Das am pc is alles soweit klar

ZeroOne
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Erstellt: von ZeroOne » 24.03.2015, 19:27

naja, du kannst doch auch in der recordingspur schon ne ampsimulation mitlaufen lassen, die dir in echtzeit dein signal im gewünschten sound wieder gibt.

bestehst du allerdings auf deinen ampsound, wirst du an einer reamp box in der konstellation nicht vorbei kommen. dein gitarreverstärker wird mit dem nach der aufnahme vorliegenden line signal nämlich nicht mehr wie gewohnt arbeiten.

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musicdevil
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Erstellt: von musicdevil » 24.03.2015, 19:30

Raji hat geschrieben:ja das is soweit alles logisch
dachte aber das ich vom interface nochn kabel zum amp (gitarren eingang) stecken kann wo ich dann beim spielen den gewohnten sound habe.

Klingt bisl doof powerchords clean zu hoeren.
Das am pc is alles soweit klar


Bin mir eben noch nicht sicher, ob du das Prinzip von virtuellen Amps verstanden hast.
Man erstellt sich im Sequenzer ne Audiospur, lädt darauf eine Ampsimulation, stellt schon mal grob seinen Lieblingssound an der Ampsim ein und hört dann bei der Aufnahme das volle Brett von dieser Ampsimulation. Aufgenommen wird dann trotzdem nur das DI-Signal und man kann die Einstellungen der Ampsim hinterher noch beliebig verändern. Du hörst also bei der Aufnahme nicht deinen echten Amp, sondern halt die virtuelle Ampsimulation, die sogar vermutlich besser klingt als dein echter Amp.
Deinen Amp würdest du nur dann per Mikrofon recorden, wenn du diesen Sound auch ganz sicher willst.

Spielst du Rock und Metal, wäre zb. die Ampsim "TSE X50" richtig gut:
http://www.tseaudio.com/home
Oder "Positive Grid Bias"
https://www.positivegrid.com/bias-desktop/
Oder Amplitube und was es da nicht noch so alles gibt.

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