Micro an PC

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Kupido
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Micro an PC

Erstellt: von Kupido » 01.12.2014, 20:14

Hallo,
habe da mal eine Frage kann ich dieses Micro:

https://www.thomann.de/de/the_tbone_mikrophonset_1.htm

an meinem PC (Soundkarte) anschließen?

Und wie ist das mit der länge des Kabels, gibt´s da Probleme?

Danke
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snicki
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Erstellt: von snicki » 01.12.2014, 22:33

Nein, nicht ohne weiteres. Laut Bewertung hat das mitgelieferte Kabel ein 6,3mm Klinkenstecker, der passt nicht in eine normale Laptopklinkenbuchse, wenn dein Rechner sowas noch hat.
Da brauchst du noch n Adapter von 6,3 auf 3,5mm Klinke.

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Kupido
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Erstellt: von Kupido » 03.12.2014, 21:25

Danke für den Hinweis, also brauche ich nur noch
so ein Kabel?

https://www.thomann.de/de/cae_20035_kamerakabel.htm
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Erstellt: von everyBlues » 04.12.2014, 23:28

sowas reicht vllt. auch aus:

http://www.ebay.de/itm/like/17128624672 ... ue&viphx=1

Oder:

http://www.amazon.de/Audiokabel-Klinken ... B001JK8Y76

Gibt es auch ohne Kabel. Du brauchst halt nur ein Adapter ;). Ein Kabel hast Du ja schon bei. Brauchst nicht extra ein Neues zu kaufen.

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Erstellt: von Kupido » 05.12.2014, 21:42

Ja, aber das Kabel welches dabei ist hat eine
länge von 5 Metern gibt´s da nicht Probleme.
Oder wie sieht es da mit der Latenzzeit aus.
Ich möchte nämlich mein Gesang und mein Gitarrenspiel
in Echtzeit auf versiedenen Spuren am PC aufnehmen.

Danke
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snicki
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Erstellt: von snicki » 05.12.2014, 22:27

bei 2/3 der Lichtgeschwindigkeit kommt es auf 5m glaub ich nicht an ;) ....der Widerstand nimmt mit der Länge zu und die Kapazität spielt ne Rolle, aber das betrifft eher den Sound.

Um die Latenz niedrig zu halten empfiehlt sich Asiotreiber zu verwenden. Zudem gibt es schon gute und günstige USB Interfaces.

Gruß Snicki

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Erstellt: von Kupido » 07.12.2014, 14:15

Danke für die wertvollen Tipps!
Na ja eigentlich geht es mir darum das ich gerne an meinem PC
auf versiedenen Spuren (mit Cool Edit) meinen Gesang und Gitarre aufnehmen möchte.
Momentan mache ich das mit einem super schlechten PC-Mikro.
Da ich nicht viel Geld ausgeben möchte habe ich mal was rausgesucht:

https://www.thomann.de/de/behringer_xm8500_bundle.htm
oder
https://www.thomann.de/de/the_tbone_mikrophonset_1.htm

das Mikro ist also nur für den Hausgebrauch ich könnte natürlich auch
ein USB Mikro nehmen, aber ich möchte vielleicht später wenn
ich mal einen Verstärker für meine Akkustikgitarre habe dieses Mikro auch daran nutzen (auch nur für mich Privat oder in kleinem Kreis).
Also mein Budge ist so ca. 30-40 Euro
ist von denn Mikros eins ok, oder gibt´s da was Besseres.
Oder ist in der Preislage alles Müll?
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Erstellt: von everyBlues » 07.12.2014, 14:35

Du, soweit ich sehen kann, ist das kabel bei dem Behringer ein anderes. Das ist bei den keine Klinke. Das heißt, da wird der vorgeschlagene Adapter nicht passen.

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Erstellt: von Kupido » 26.12.2014, 10:15

Frohe Weihnachten alle zusammen!

Habe mir nun zu Weihnachten das Mikro Behringer XM8500 geholt, leider bin ich mit dem Aufnahmeklang sehr unzufrieden. Der Ton klingt sehr dumpf.
Da ich ja Gesang und Gitarre am PC aufnehmen möchte habe ich ja noch die Möglichkeit diverse Einstellungen vorzunehmen, aber leider ist das Ergebnis immer noch nicht zufriedenstellend
Nun habe ich mir die Frage gestellt ob das normal ist bei den günstigeren Mikrofonen (komischerweise ist aber die Aufnahme an meinem billigen 20€ Mp3-Player sogar besser). Muss ich echt viel Geld ausgeben um eine realistische Aufnahme zu bekommen. Nun überlege ich ob ich das Mikro zurückschicke oder behalte.
Ich hatte gehofft ich könnte per Plug and Play loslegen.
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Erstellt: von ZeroOne » 26.12.2014, 11:41

ein interface (wie es halt auch üblich wäre) verwendest du nicht, oder?

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Erstellt: von Kupido » 26.12.2014, 12:47

Nein ein Interface habe ich nicht, ist das von nöten? Lässt sich die Aufnahme damit wesentlich verbessern? Und wenn ja, welches sollte ich kaufen (gibt es da etwas günstiges)

Danke Kupido
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Erstellt: von Kupido » 26.12.2014, 13:46

Ok, habe mich mal etwas belesen.......OK habe verstanden das so ein Interface wichtig ist.
Wäre also so etwas ausreichend?

https://www.thomann.de/de/behringer_xenyx_802.htm
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Mick
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Erstellt: von Mick » 26.12.2014, 18:50

Das ist ein Mischpult.
Mit dem passendem Kabel oder Adapter (6,3 auf 3,5) würde das wohl gehen.
Ist aber nicht das, was man so als Interface versteht (ich zumindest nicht).

Ein Interface hat eine eigene Soundkarte, die (meist) besser sind als die, die bereits im Computer verbaut sind.
Die verbindest du dann auch per USB-Kabel mit dem Computer, nicht mit Klinke.

Hier findest du Interfaces.

Da dir wohl Behringer gefällt:
Hier wäre das Mischpult, das du ausgesucht hast als "Interface-Version", also mit USB-Buchse.
Eine kleinere Version, die dir, wenn du nur ein Mikrofon verwendest, ausreichen wird.


Ich kann zu den genannten keine Empfehlung vergeben, da ich diese nie ausprobiert habe.

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musicdevil
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Erstellt: von musicdevil » 26.12.2014, 19:28

Kupido, du willst uns wohl verscheissern? Ein "Behringer XM8500" für nicht mal 17 Euro? Was erwartest du da? Da wird auch ein halbwegs gescheites Audiointerface nichts nutzen...

Man muss nicht "echt viel Geld" ausgeben, aber mit so gut wie NIX bekommt man auch so gut wie NIX.
Wenn du dir zb. das hier holst, wird es mit Gesangs und A-Gitarrenaufnahmen sicher eher klappen:
https://www.thomann.de/de/the_tbone_sc_450_popkiller.htm

Dazu unbedingt noch ein Audiointerface, wie zb.:
https://www.thomann.de/de/tascam_us144mk2.htm

Das Audiointerface braucht auf jeden Fall Phantomspeisung, damit man ein solches Großmembran Mikrofon dran betreiben kann.

Insgesamt also so grob 100 Euro fürs Mikrofon und ca. 100 Euro fürs Audiointerface sollte man da schon in etwa einplanen.
Preise sind relativ, denn nen gutes Mikrofon kann auch mal 2000 Euro kosten, da sind 100 Euro schon eher wenig Geld.
Die "LP Standard" hast doch auch nicht für 20 Euro gekauft...da musst wohl noch bissel sparen, denn mit Budget von <50 Euro kommst da nicht weit.
Dein Mikrofon genügt vielleicht um zb. per Skype zu chatten, mehr aber auch nicht.

Ein Mischpult ist vielleicht auch nicht nötig, wozu brauchst du das?
Entweder du nimmst Gitarre plus Gesang gleichzeitig auf eine Spur auf, oder auf zwei getrennten Spuren (2 Mikrofone), oder Gitarre und Gesang nacheinander. Dazu brauchst kein externes Mischpult. Oder willst du ne Band gleichzeitig aufnehmen? Zumal die Billigteile eh nur einen Stereoausgang haben und du daher schon vorher mischen müsstest, was man aber in der Regel nicht so macht.

Achso, persönlich halte ich nicht viel von Behringer, wollt ich auch noch erwähnen^^

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Frank-vt
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Erstellt: von Frank-vt » 26.12.2014, 20:10

Kann da devil nur zustimmen. Klar sind nach oben kaum Grenzen gesetzt, aber ein paar Euro muß man schon in die Hand nehmen, wenn man ein halbwegs vernünftiges Ergebnis haben möchte.
Passend zu dem o.g. Mikro wäre dann natürlich eine Schrottoschinogitarre für 39,- € (eigentlich 49,- aber Superschnäppchenangebot :P :lol:), dann stimmt wenigstens das Gesamtbild :P :lol:
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Erstellt: von Kupido » 26.12.2014, 22:31

Hallo,

danke für eure Tips.
Zu Musicdevil .....natürlich will ich hier niemanden "verscheissern" das man für 20€ kein spitzen Mikro bekommt ist mir schon klar. Ich habe ja auch geschrieben das dieses Mikro nur für den Hausgebrauch ist,und in meiner ersten frage wollte ich wissen ob ich so ein Mikro an den Pc anschliesen kann ......wäre ja nett gewesen wenn jemand geschrieben hätte das die Qualität ohne ein Interface echt schlecht ist. Und so wie meine recherche ergeben hat ist das Beringer XM8500 ja nicht so schlecht (in der Preisklasse) es wird ja gerne mit dem Shure 57 oder 58 verglichen (und nicht nur von diesem Herren im Video;-)

http://www.youtube.com/watch?v=gNPXCf8vSpM
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Erstellt: von Frank-vt » 26.12.2014, 22:51

Diese "Preisklasse" (welche? die bis 20,- €??? - Karaokeklasse???) ? gibt es nicht - das ist einfach nur Billigschrott. In anderen Zusammenhängen ist bei Nachfragen ebenfalls Behringer aufgetaucht und da ist mir auch abgeraten worden, weil da einfach nur billigste Teile verarbeitet werden.
Man bekommt auch für um die Hundert Euro kein Spitzenmikro (da gibt es welche jenseit der 10K€-Marke :D), aber eins, was zumind. grundlegende Anforderungen erfüllt.
Habe mit dem T.Bone angefangen, das ist mit Sicherheit nicht Spitze (inzwischen ist es ein wesentlich teureres AT geworden, da merkt man schon den Unterschied).
Weiß ja nicht, wer die Vergleiche mit den Shure angestellt hat, aber wahrscheinlich waren das Taube :P :D Das SM58 habe ich als Gesangsmikro, das ist auch für meine bescheidenen Zwecke ausreichend, aber für Aufnahmen ist es eher weniger geeignet. Da nimmt man für den Gesang eher so ein Großmembran wie das T.Bone.
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musicdevil
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Erstellt: von musicdevil » 26.12.2014, 22:59

Kupido hat geschrieben:Hallo,

danke für eure Tips.
Zu Musicdevil .....natürlich will ich hier niemanden "verscheissern" das man für 20€ kein spitzen Mikro bekommt ist mir schon klar. Ich habe ja auch geschrieben das dieses Mikro nur für den Hausgebrauch ist,und in meiner ersten frage wollte ich wissen ob ich so ein Mikro an den Pc anschliesen kann ......wäre ja nett gewesen wenn jemand geschrieben hätte das die Qualität ohne ein Interface echt schlecht ist. Und so wie meine recherche ergeben hat ist das Beringer XM8500 ja nicht so schlecht (in der Preisklasse) es wird ja gerne mit dem Shure 57 oder 58 verglichen (und nicht nur von diesem Herren im Video;-)

http://www.youtube.com/watch?v=gNPXCf8vSpM


Dieses "Behringer XM8500" kannst du mit dem passenden Kabel an den Mikrofoneingang deiner Soundkarte anschließen, was du ja bereits getan hast und nun das Ergebnis gehört hast :lol:
Die Qualität wird auch nicht durch ein 1000 Euro Audiointerface besser werden, weil nun mal das Mikrofon nichts taugt.
Die Qualität ist also sowohl mit als auch ohne externem Audiointerface mies.

Ach komm..."in der Preisklasse", also bis 20 Euro mag das Mikrofon ja tatsächlich nicht schlecht sein, gibt bestimmt noch schlimmere in DIESER Preisklasse :lol:

Für mich heißt "Hausgebrauch" so viel wie "Homerecording" und sicher muss es da kein 1000 Euro Mikrofon sein (obwohl manche auch solche zu hause nutzen), aber hat wohl dann auch was mit den Ansprüchen zu tun.
Ich kann dir nur sagen, dass ich niemals so nen 17 Euro Mikrofon "für den Hausgebrauch" für Gitarren und Gesangsaufnahmen verwenden würde und das aus gutem Grund.

Letztendlich kommts auch auf deine Einstellung drauf an. Du hast geschrieben "Da ich nicht viel Geld ausgeben möchte" und zwischen "möchte" und "kann" besteht nen Unterschied ;)
Bist du also zu geizig, oder hast du nur einfach nicht die Kohle für was halbwegs gescheites?
Im zweiten Fall müsst du halt mit den ganzen Abstrichen leben und sparen sparen sparen...im ersten Fall, kannst du es ja ändern und dir doch was brauchbares kaufen.
Zuletzt geändert von musicdevil am 26.12.2014, 23:08, insgesamt 1-mal geändert.

zulu666
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Erstellt: von zulu666 » 26.12.2014, 23:03

Wie hast du den dein Mikro angeschlossen?
Welche Software hast du zur Aufnahme verwendet und hast du einen ordentlichen Pegel?
Was für Lautsprecher nutzt du?
Warst du nah genug am Mikro?

everyBlues
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Erstellt: von everyBlues » 28.12.2014, 15:04

Wenn Kupido keinen Bock mehr auf diesen Thread hat, könnte ich das verstehen. :twisted:


Die Fragen von Zulu666 sind aber vllt. ganz nützlich.Vllt kann man ja auch an anderer Stelle etwas optimieren ;)
Mich selber interessiert das auch mal.

Edit.:
Kupido
Es ist vllt. auch zu beachten, für was diese Aufnahme dann sein soll, für welchen Zweck.
Ich selber würde auch keine hunderte Euros investieren, nur um mal eben etwas aufzunehmen ;).

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Samhain
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Erstellt: von Samhain » 28.12.2014, 16:15

Kupido hat geschrieben:Frohe Weihnachten alle zusammen!
Muss ich echt viel Geld ausgeben um eine realistische Aufnahme zu bekommen. Nun überlege ich ob ich das Mikro zurückschicke oder behalte.
Ich hatte gehofft ich könnte per Plug and Play loslegen.


Vielleicht hilfst Du uns mit den Tips noch ein wenig, indem Du etwas näher auf deinen Anspruch eingehst ;)

- Qualitätsanspruch?
- Ziel der Aufnahmen?
- Welches Equipment hast Du bisher (Software, PC - MAC oder Windoof usw.)?
- Nur Gesang oder ist noch mehr geplant?

Du bist ja mit deiner Gitarre auch nicht im "untersten Level" eingestiegen. Evtl. wäre es wirklich sinnvoll ein paar Worte darüber zu verlieren ob das mit deinem Aufnahmeequipment ebenfalls möglich wäre. :cool:

... my 2 Cents: Ein MIkro unter 50.- ist wirklich nur zum Skypen brauchbar und selbst da wären meine Ansprüche etwas höher :cool:
greetz
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musicdevil
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Erstellt: von musicdevil » 28.12.2014, 22:05

everyBlues hat geschrieben:Wenn Kupido keinen Bock mehr auf diesen Thread hat, könnte ich das verstehen. :twisted:

Ich selber würde auch keine hunderte Euros investieren, nur um mal eben etwas aufzunehmen ;).


Du musst auch keine hunderte Euro investieren, nur um mal eben was aufzunehmen.
Das geht auch mit diesen Spielzeug-Karaoke-Dingern, fast jedem halbwegs modernem Handy, der Webcam, mein Mp3 Player kann auch aufnehmen usw.

Kupido schrieb aber, dass er eine "realistische Aufnahme" haben will.
Ich hab das so interpretiert, dass dann die Aufnahme auch zumindest halbwegs was taugen sollte.
Wie soll das aber mit nem 17 Euro Mikrofon und ner Onboardkarte funktionieren?
Kaufst du dir auch ne Gitarre für 20 Euro und erwartest tatsächlich dafür ne halbwegs Gute?

Warum sollte das bei Mikrofonen, oder allgemein bei Recording-Equipment anders sein? Ich kann die Naivität die dahinter steckt, nicht nachvollziehen.
Ich muss mich doch nur umschauen (zb. bei Thomann) und dann müsste mir doch automatisch selbst klar werden, dass ich für gerade mal 17 Euro wirklich nichts erwarten kann. Warum sind Leute so "blöd" und geben 1700 oder 170 Euro für nen Mikrofon aus, wenn man auch nen halbwegs gescheites für 17 Euro kaufen kann?

Ich meine, da kann man noch so sehr auf Kinderarbeit und Ausbeutung von Chinesen usw. setzen, aber halbwegs gescheite Qualität muss sich nun mal auch irgendwie ein wenig im Preis widerspiegeln.
Für 17 Euro bekommst gerade mal nen halbwegs gutes Essen in der Gaststätte, aber man will bzw. erwartet dafür nen Mikrofon welches für eine "realistische Aufnahme" taugt? So naiv kann man doch gar nicht sein.
Mach dir mal den Spaß und suche bei ebay, Google, Amazon usw. nach 17 Euro Artikeln, nur mal so als Vergleich...dafür gibts ne Pudelmütze mit Bommel dran :D

Für 17 Euro soll er sich dann bitte auch nicht beschweren, weils vielleicht zu dumpf klingt, rauscht oder was auch immer. Reicht doch dann trotzdem für den "Hausgebrauch"? Anscheint ja nicht...
Er hat das bekommen, wofür er auch investiert hat, eben nen 17 Euro Mikrofon und ich überleg jetzt bei der Pudelmütze :lol:

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Frank-vt
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Erstellt: von Frank-vt » 28.12.2014, 23:44

Tja, wenn ich so manche andere Beiträge - insbesondere bei Kaufberatungen - lese, dann ist Naivität weit verbreitet.... :P :D
Es darf alles nix kosten, aber es wird erwartet, daß Gitarre, Verst ärker oder was auch immer klingt wie bei XY oderder Z-Band...
Mir fällt dann immer als Gegenbeispiel die Handys ein. Dieselben Leute, die nur 150,- € für eine Gitarre übrig haben, würden ein "Billighandy" in der Preisklasse entschieden ablehnen :D Und alle 2 Jahre muß es natürlich ein Neues sein... Trifft sicher nicht für alle zu, aber ich glaube nicht, daß ich damit sooo falsch liege.
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Erstellt: von everyBlues » 29.12.2014, 15:16

@musicdevil
Du magst sicherlich recht haben. Ich kenne mich mit Aufnahmetechnik nicht so aus. Sage und gebe es auch gerne immer wieder zu erkennen.
Es mag aber auch darauf ankommen was Kupido denn letztendlich erreichen möchte. Möchte er nun keine Profi -Aufnahme haben, kann es doch eventuell auch mit weniger teuren Equipment gehen.
Ihn wird selber Klar sein, dass in höheren Preisklassen vllt. besseres zu erwarten ist. Danach hat er aber doch nicht gefragt!
Interessant wäre nun zu erfahren ob hier jemand auch mit etwas billigerem gute Ergebnisse erzielt hat, und wie er das dann gemacht hat.

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Erstellt: von everyBlues » 29.12.2014, 15:20

Frank-vt hat geschrieben:Tja, wenn ich so manche andere Beiträge - insbesondere bei Kaufberatungen - lese, dann ist Naivität weit verbreitet.... :P :D
Es darf alles nix kosten, aber es wird erwartet, daß Gitarre, Verst ärker oder was auch immer klingt............
.


Ja Frank in Deiner Welt mag es keine guten Verstärker und Gitarren im niedrigen Preisegment geben, in Deiner Welt Frank. :P :D

In der realen Welt, von leuten, die sich ein wenig auskennen schon ;) :D

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Erstellt: von musicdevil » 29.12.2014, 16:11

Kupido hat einerseits den Anspruch "nur für den Hausgebrauch" und meint damit "für sich selbst und für nen ganz kleinen Rahmen", andererseits schrieb er, dass er "realistische Aufnahmen" haben will und meint damit wohl "naturgetreu".
Für den "Hausgebrauch", wäre ja quasi shic-egal, ob es dumpf klingt, rauscht oder sonst was.
Man kann ja miese Aufnahmen machen, um zb. Fortschritte ganz grob für sich selbst festzuhalten. Dafür reicht das 17 Euro Ding sicher aus, aber dann sollte man sich auch wirklich nicht über den Klang beschweren.

In nem anderen Thread hat er "Magix Musik Maker 2013" (war wohl kostenlos)
vorgeschlagen. Er ist vermutlich so nen kleiner "Sparfuchs".
Ich kenne keinen ernstzunehmenden Musiker, der damit arbeitet, aber so zum Einstieg ist das eventuell okay und so ist das halt immer mit den Ansprüchen.

Nee, von "Profi Aufnahmen" redet hier ja niemand. Weißt du was "Profis" in ihren Studios an Equipment für Gitarren/Vocal Aufnahmen stehen haben?
Da kostet nen Kabel 17 Euro... :D
Davon redet keiner, sondern nur über halbwegs gescheites Homerecording.
Wobei auch da manche Homerecordler super ausgestattet sind.

Man muss erst mal begreifen, dass zb. ein 100 Euro Mikrofon zu dem "billigen Equipment" zählt. Audiointerface für auch ca. 100 Euro sind Grundausstattung.
Das ist schon dieses Einsteiger-Equipment mit dem man halbwegs gute Ergebnisse erzielen kann. Hast du diese 200 Euro nicht, bekommst auch was für 100 Euro gesamt, musst dann aber schon deutliche Abstriche machen.

Ne Gitarre für 100 Euro kann je nach Anspruch okay sein, so ab 300 Euro wirds dann schon interessanter und alles darüber sollte dann auch wirklich was taugen, aber ne Gitarre für 50 Euro kann man wohl nicht wirklich als gut bezeichnen und eine für 17 Euro kannst du wahrscheinlich gleich entsorgen.
Ist bei Mikrofonen so ähnlich...die Highend Dinger kosten auch 1000+ Euro und schon bei
100 Euro muss man mit Abstrichen leben...für 50 Euro sowieso, aber für 17 Euro bekommst nun mal nix halbwegs gescheites.

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musicdevil
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Erstellt: von musicdevil » 29.12.2014, 16:43

everyBlues hat geschrieben:Ja Frank in Deiner Welt mag es keine guten Verstärker und Gitarren im niedrigen Preisegment geben, in Deiner Welt Frank. :P :D
In der realen Welt, von leuten, die sich ein wenig auskennen schon ;) :D


Nun ist die Frage, was bedeutet denn "niedriges Preissegment"?

Bei Thomann kostet die teuerste Westerngitarre (Dreadnought) momentan knapp 7600 Euro. Gibt aber auch Gitarren für über 20.000 Euro und ich setze mal nicht so hoch an, sondern sage mal, dass man für 2000 Euro auch ne sehr hochwertige Gitarre bekommt.

Für die Hälfte, also 1000 Euro findet man sicherlich auch noch gute Gitarren und bestimmt auch noch für 500 Euro. Halbierst noch mal, musst bei 250 Euro schon ganz genau hinschauen, um ne halbwegs Gute zu finden, aber für noch weniger?

Ne 100 Euro Gitarre mag ja für denjenigen "gut" sein, aber doch nicht aus dem allgemeinen Verständnis heraus.
Ich hab, bzw. hatte ja auch paar von den Billigdingern, aber da muss ich mir ja nix schön reden, die waren im Vergleich zu den guten Gitarren eher Schrott...ob im Klang, oder der Verarbeitung usw.

Man kann da sicher auch mit ner 100 Euro Gitarre spielen und mit nem 17 Euro Mikrofon aufnehmen, aber wie das qualitativ klingen wird, kann man sich sicher schon vorstellen, vor allem im Vergleich zu halbwegs gescheitem Zeuchs. Klar, wem`s trotzdem genügt...
Und wenn man sich eh nix anderes leisten könnte, bleibt einem eh nix anderes übrig...^^

Leider ist (gescheites) Homerecording ein eher kostenintensives Hobby.
Rechner 500€, Boxen 300+€, Audiointerface 100+€, Mikrofon 100+€, Kopfhörer 100+€, die ganze (gute) Software usw. usw., nach oben hin sind da kaum Grenzen vorhanden.
Aber wer viel Fahrrad fährt, hat wahrscheinlich auch was eher Gutes und kein 50 Euro Teil...

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Erstellt: von everyBlues » 29.12.2014, 17:42

musicdevil hat geschrieben:Bei Thomann kostet die teuerste Westerngitarre (Dreadnought) momentan knapp 7600 Euro. Gibt aber auch Gitarren für über 20.000 Euro und ich setze mal nicht so hoch an........


Ich weiß, dass es auch noch höher geht. Nur, stehen solche Preise in keinem Verhältnis zur Leistung die man dafür bekommt ;).
Das ist halt was für welche die nicht auf's Geld schauen müssen. Die das Label mögen, und die ein bisschen sich mit "Luxus" umgeben möchten. Gibt es mit allem, und überall. Hat nicht unbedingt was mit guter Quallität zu tun.


musicdevil hat geschrieben:Für die Hälfte, also 1000 Euro findet man sicherlich auch noch gute Gitarren und bestimmt auch noch für 500 Euro. Halbierst noch mal, musst bei 250 Euro schon ganz genau hinschauen, um ne halbwegs Gute zu finden, aber für noch weniger?


Da stellt sich mir die Frage, was ist für Dich "gut"? Nach welchen Kriterien beurteilst Du das "Gut"?
Den Ton einer Gitarre (vorausgesetzt das alles in Ordnung ist, bundrein, oktavrein, und das sind heutzutage die meisten, auch billigen Gitarren) usw., ist sehr subjektiv. Da kann, selbst einen Profi (vllt.gerade einen Profi), eine billige Gitarre besser gefallen als eine um hunderte euro teurere.
Wenn mir der Ton einer 20 000 Euro Gitarre nicht gefällt, dann gefällt der mir nicht! Und wenn die sich für mich nicht gut anfühlt, dann fühlt die sich für mich nicht gut an!
Das macht dann auch der Preis von 20 000 Euro nicht weg.

Was ist besser, als sehr gut bespielbar? Was ist besser als bundrein und oktavrein? Um was geht es hier?
Um die lagerung bzw. trocknung des Holzes? Ist ein Holz was über Jahre getrocknet ist, anders trocken, als ein Holz was in Kammern getrocknet wurde?
Ist die selbe Mensurlänge bei einer teuren Gitarre anders als bei einer billigen?
Hört sich die gleiche Holzart, aber aus unterschiedlichen ländern kommend, anders an?
Nein! Ganz gewiss nicht.

Geht es hier um verschleißteile, die es an billigen genauso gibt, wie an teuren Gitarren? Und die ja u.U auch austauschbar sind. Gerade bei E -Gitarren kann man ja viel machen.

Was ist das "Gut"?

Edit: Von Handarbeit oder Maschinell, von löhnen usw. lass uns hier nicht sprechen. Sondern vom Endprodukt.
Denn, Massenfertigung und Einzelfertigung, Maschinell oder Handarbeit, entscheidet vllt. über den letzendlichen Verkaufspreis, aber sicherlich nicht unbedingt über die Quallität die am Ende dabei rauskommt ;)
Wir können aber mal nach Danzig schauen, "Fame, die da auch keine tausende Euros kosten. Und trotzdem viel Handarbeit dran ist. Sind diese nun schlechter als zB. 20 000 Euro Gitarren?

Wenn ich zwei E-Gitarre bauen würde, mit den gleichen Maßen, aus dem gleichem Holz, mit den allgemein sehr billigen Metallen (wir sprechen hier vom eigentlichem Materialwert), und mit den allgemein simplen Pu's. Die eine kostet 1500 Euro (für alle die Geld haben, und was "richtig" Gutes haben möchten). Die andere kostet 250 Euro.
Welche wäre besser? welche würdest Du kaufen?

Ab wann ist eine Gitarre "gut"? Was für Kriterien muss diese erfüllen?
Interessante Frage die zuvor geklärt werden sollte.

@Kupido
Entschuldige bitte. Das ist ja eigentlich OT. Und hat mit deiner Ausgangsfrage nichts mehr zu tun. Sorry!

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Erstellt: von snicki » 29.12.2014, 20:38

Kinners, ich glaube ihr verrennt Euch gerade etwas. Ihr habt sicherlich beide Recht.

Aber ich denke, es geht nicht um das "subjektive" GUT, sondern um das technisch gute GUT.

Und da wird Devil (und ich auch) gewiss anderer Meinung sein als jemand, der gerade anfängt.
Gut soll wohl eher heißen klanglich neutral und nebengeräuscharm mit möglichst wenig Latenz.

Also ein Mikro mit neutralem Frequenzgang oder mit angepasstem Frequenzgang für Gitarre und Gesang, hohem Rauschabstand und ein Interface, das niedrige Latenz und hohe Signalqualität bietet.

Ich bin jetzt kein Interfacespezialist, aber so um die 60-100,- sollte man wirklich schon investieren, M-Audio hat da glaub ich was einigermaßen vernünftiges; Behringer ist billiger, produziert mehr Rauschen, geht aber auch und ist billiger.

Bei Mikros ist das Shure für mich der Maßstab, also SM57 für Gitarre oder 58 für Gesang. Das wohl am meisten eingesetzte Mikro der Welt, auch im Studio oder auf der Bühne, und dabei noch (relativ) günstig.

Sicher kann man jetzt das nächst teurere Mikro kaufen und sich dann langsam einen gewissen Standard nähern, aber wie sagte meine Oma immer, "Wer billig kauft, kauft zweimal". Und da ist leider auch etwas dran.

Wer billig darf sich dann nicht über die Qualität wundern. Aber ich denke es wird für 100-150,- für Interface und Mikro einen Kompromiss geben.

Ich kenn ihn nur leider nicht.

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musicdevil
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Erstellt: von musicdevil » 29.12.2014, 21:49

everyBlues, im Prinzip ist egal wie meine Gitarre klingt, solange ich damit zufrieden bin. Wenn ich aber meine billige MSA Westerngitarre aufnehme, höre ich schon einen deutlichen Unterschied zu meinen besseren (leider auch teureren) Gitarren.
Die MSA klingt regelrecht "pappig", undifferenziert, teilweise dröhnend usw.
Klimpere ich nur so vor mich hin, kann ich damit auch leben, aber die Aufnahmen klingen damit tatsächlich Shice. Da würde auch kein 1000 Euro Mikrofon nutzen.
Dass mir ne 500€ Gitarre klanglich mehr zusagen kann, als ne 2000€ Gitarre, ist auch klar, aber im unteren Preissegment gibts keine Gitarre, egal ob Nylon, Western oder E-Gitarre, die wirklich gut klingt. So zumindest meine Erfahrung. So grob gehts bei 300+€ für ne Western los.

Logisch kann jemand der richtig gut spielen kann, mehr aus ner 100 Euro Gitarre holen, als nen Anfänger aus seiner 1000 Euro Gitarre.
Das was er dann spielt klingt deutlich besser, ändert aber nichts am schlechten Klang einer billigen Gitarre.

Mein Ziel ist, dass meine Gitarrenaufnahmen halbwegs klanglich mit den Produktionen die du von CD, aus dem Radio usw. kennst mithalten können.
Dieses Ziel erreiche ich leider weder mit der MSA Westerngitarre noch der J&D
E-Gitarre. Also nicht aufs spielerische "können" bezogen.
In erster Linie ist für mich also eine Gitarre gut, wenn sie aufgenommen gut klingt, bzw. vergleichsweise gut zu den Aufnahmen die ich gut finde klingt.
Bei der Verarbeitung hab ich weniger hohe Ansprüche und wenn ich so vor mich hin klimpere, nehme ich auch mal zb. die MSA, aber NIE für ne Aufnahme...da ich das Ergebnis halt kenne.

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Frank-vt
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Erstellt: von Frank-vt » 29.12.2014, 22:30

everyBlues hat geschrieben:
Frank-vt hat geschrieben:Tja, wenn ich so manche andere Beiträge - insbesondere bei Kaufberatungen - lese, dann ist Naivität weit verbreitet....
Es darf alles nix kosten, aber es wird erwartet, daß Gitarre, Verst ärker oder was auch immer klingt............
.


Ja Frank in Deiner Welt mag es keine guten Verstärker und Gitarren im niedrigen Preisegment geben, in Deiner Welt Frank.

In der realen Welt, von leuten, die sich ein wenig auskennen schon


Wer definiert denn "niedriges Preissegment"?? Und was ist "meine Welt"???? Ich habe überhaupt nichts gegen niedrige Preise, ich habe nur was gegen Billigschrott.
Und Sprüche wie "Wer billig kauft, kauft doppelt" sind ja nun nicht meine Erfindung :D
Aber naiv ist es, wenn sich Leute eine Brennholzgitarre im Lidl kaufen (und ja, ich habe die schon in der Hand gehabt), aber erwarten das sie wie bei Clapton klingt (sicher etwas übertrieben :D). Dieselben Leute geben u.U. aber 8-900,- ein Iphone aus, welches aber doch bitte spätestens nach 2 Jahren ausgetauscht werden muß. Und 40,- € im Monat für den Tarif ist auch kein Thema :P :D Aber wehe die Gitarre kostet über 100,- :shock: Trifft sicher nicht bei allen zu, aber - wie schon geschrieben - bin ich mir sicher, daß ich damit in vielen Fällen nicht so falsch liege.

Und das es günstige (nicht billige!!) Gitarren gibt, habe ich nie bestritten. Meine Tochter hat eine knapp 200,- € teure Baton Rouge (ein halbwegs hippes Smartphone ist mind. doppelt so teuer :P), auf der ich ganz gerne nochmal klimpre und die ich auch zum Lagerfeuer mitnehme. Gebraucht ist die sicher erheblich günstiger zu haben, Ein ähnliches Preisschema gibt es z.Bps. bei Sigma, Cort und Yamaha. Das ist für mich solide Einsteigerklasse und dürfte - zum. als gebrauchte - für die meisten leute erschwinglich sein.
Und bei Mikros ist es halt so, daß ich schon - wenn ich zum. ein erträgliches Ergebnis haben will - schon Richtung 100,- € ausgeben muß (Shure SM57 kostet 79,- dächte ich). Und das ich ein Interface nicht nur 20,- € brauche, damit es halbwegs vernünftig abgenommen werden kann. Aber das haben ja andere auch schon geschrieben.
Das sind nun wirklich keine Erfindungen von mir oder stammen aus "Meiner Welt" :P :lol:

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Wiesolator
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Erstellt: von Wiesolator » 30.12.2014, 00:12

Ein Einwurf zum Thema, da es irgendwo ziemlich aus der Spur läuft. Eventuell reicht ihm das Mikrofon lange aus, wenn er es korrekt ausrichtet, und auf die richtige Stelle der Gitarre justiert. Ein hochteures Mikrofon ist auch keine Wunderwaffe gegen falsche Handhabung. Einen schwachen Frequenzgang in den Höhen / Mitten kann man auch etwas mit einem EQ sanieren, dann lassen sich damit auch schon wirklich (für Privatmenschen mit geringem Budget) passable Resultate erziehlen. Weiterhin, ein mieser Raum macht auch beim besten Mikrofon eine schlechte Figur, dann hilft schon eine geringfügige akustische Optimierung der Aufnahmebereichs wahre Wunder. Mein Tip wäre daher erst einmal lernen, mit dem Mikrofon verschiedene Gitarren-Abnahmepostionen zu verstehen, und auszutesten. Die Mikrofon-Charakteristik ist in dem Fall auch nicht ganz unwichtig, aber mit einer Niere wie beim angegebenen kann man auch schon ganz gut leben.

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Erstellt: von everyBlues » 30.12.2014, 11:46

@ Frank-vt

ich habe dich bisher immer so verstanden, das alles was billig ist (Günstig), in die Schublade "Brennholz" einsortiert werden kann. Da habe ich Dich wohl falsch verstanden, sorry. :D

Mit dem "Smartphone" hast Du sicherlich nicht Unrecht. Aber, es ist halt so das ein jeder seine Prioritäten setzt. Für den einen ist die Musik wichtiger, für einen anderen dann halt sein Smartphone. Ich selber habe Eines womit ich telefonieren kann und ab und zu eine SMS verschicke. Für andere scheinen solche Dinger ein lebensinhalt zu sein :D.


@Wiesolator

genau das ist ja der Punkt. Kupido, hat sich ja bereits für ein Mike entschieden. Vllt. weil er nicht mehr Geld ausgeben will, oder nicht ausgeben kann. Aber das "warum" und "weswegen" ist ja seine Sache.
Die Frage ist also eher, wie holt man, auch mit dem von ihn ausgesuchen Mike noch vernunftige Aufnahmen raus.

Zu sagen "kauft Dir nicht son Mist" ist da wohl nicht die Lösung.
Über das T-Bone habe ich- zum Anfang des Threads- einmal im Netz nachgelesen. Sooo schlecht scheinen die gar nicht zu sein.
Aber, wie gesagt, mein wissen ist da mehr als bescheiden.

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korgli
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Erstellt: von korgli » 30.12.2014, 13:16

Hi

naja - muss letztendlich jeder selber wissen.
Mein Tipp. Lieber mal mit etwas anfangen, Aber das einigermassen brauchbar.

Es braucht keine Superteure Lösung.
Aber ein wenig sollte man schon drauf gucken, dass es nicht grad im untersten Segment ist.
Dann kann man irgendwann ne 2. Komponente dazukaufen. dann ne Dritte.
Liegt nix drin, sollte man sich mal mit Handy behelfen. Tönt in etwa ähnlich wie ein wirklich Supergünstiges Mikro.
Dann sparen auf was vernünftiges.

Ziel weiss man ja.
Darum erstmal die Frage nach dem Budget.
Erst dann kann man vernünftige Beratung machen.

Kupido hat geschrieben:Hallo,
habe da mal eine Frage kann ich dieses Micro:
https://www.thomann.de/de/the_tbone_mikrophonset_1.htm
an meinem PC (Soundkarte) anschließen?
Und wie ist das mit der länge des Kabels, gibt´s da Probleme?
Danke


Ich kenne zufällig das Mikro
Es passt einigermassen für bisschen Live singen - aber für Aufnahmen eher weniger.
Ausser Amp Abnahme - wo man ja nahe an den Speaker geht.
Für Akkustische Instrumente ist es nicht geeignet.
Kabellänge ist nicht so wichtig - oder erst am 100m relevant :-)
Stecker hingegen geht nicht einfach so - ohne Adapter. Und den gibt's nicht mal so einfach.
z.b.
https://www.thomann.de/de/the_sssnake_sm ... nkabel.htm
dann von Grosser Klinke auf kleine
https://www.thomann.de/de/ik_multimedia_ ... dapter.htm
Wobei das kleine Stereo ist, und nicht Ideal ist.
Hab aber auf die Schnell nix gefunden.
Zählt man die Preise zusammen - so sollte man über ein Interface nachdenken.

Interne Soundkarte im PC ist nicht der Bringer - vergleichbar mit Handy.
Geht um was zu hören, mehr darf man nicht erwarten.
DARUM - Interface - Bei Mehrfachaufnahmen auf ASIO Treiber achten.

Nicht ausser Acht sollte man die DAW lassen.
Und - WISSEN -
Erst dann kann man eigentlich vernünftig aufnehmen.

Alles andere geht mit Handy einfacher.

fredy

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Erstellt: von zulu666 » 30.12.2014, 15:06

Welches Mikro empfehlt Ihr den für Amp-Abnahme und Westerngitarre?
Gibt es solche Alrounder für den Hausgebrauch, womit man dann einigermaßen aufnehmen könnte? (so um die 100E)

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Erstellt: von snicki » 30.12.2014, 15:40

Amp und Gitarre...Shure SM 57. Bei der Westerngitarre das Mikro im idealsten Fall etwas schräg zum Schallloch hin geneigt auf den 12-15 Bund richten. Das ist der ideale Fall, Live ist es schwieriger, da meist der Monitor vor einem steht und es so rückkopplungsempfindlicher ist; aber füsr Recording machen es viele Profis so. Gibt natürlich noch andere Positionierungen, schräg von unten und sowas.

Am Amp: On Axis direkt auf die Lautsprecher Membran richten, geht man weiter nach außen verliert es an Höhen und andersrum. Aber eigentlich niemals direkt in die Mitte, da wird es zu fizzelig.
Off Axis: Das Mikro zeigt nicht direkt auf die Membran, sondern wird angewinkelt, je nach Belieben. Ich bevorzuge aber On Axis, daher kann ich keine Empfehlungen geben.

gruß Snicki

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Erstellt: von korgli » 30.12.2014, 15:54

Hi

für Amp Abnahme ist das Shure SM57 auf jeden Fall gut.

für Western empfehle ich ein Pärchen
z.b.
Kommt dann schön Stereo
https://www.thomann.de/de/rode_m5_mp.htm
günstigere Varaiante
https://www.thomann.de/de/the_tbone_sc_1 ... bundle.htm

Allround - kann man schon auch das SM57 nehmen.

fredy

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musicdevil
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Erstellt: von musicdevil » 30.12.2014, 15:57

Mal nen kleines Video gemacht. (Beim anschauen hohe Qualität einstellen)


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korgli
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Erstellt: von korgli » 30.12.2014, 16:21

Hi
Vielen Dank für die Mühe Devil -

fredy

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Erstellt: von musicdevil » 30.12.2014, 16:22

zulu666 hat geschrieben:Welches Mikro empfehlt Ihr den für Amp-Abnahme und Westerngitarre?
Gibt es solche Alrounder für den Hausgebrauch, womit man dann einigermaßen aufnehmen könnte? (so um die 100E)


Das Shure SM57 ist halt so der Klassiker für Amp-Abnahmen.
Leider aber nur bedingt für die Westerngitarre zu gebrauchen.
Für diese Aufnahmen empfiehlt sich eher ein Großmembran oder auch Kleinmembran Mikrofon.
https://www.thomann.de/de/onlineexpert_t ... ehmen.html

Kommt auf deine Ansprüche an. Korgli hat ja zb. das Rode Set vorgeschlagen und das wird höchstwahrscheinlich bessere Ergebnisse bei der Westerngitarre bringen, als das SM57.
Viele Leute werden mit der Zeit ne ganze Kiste voll mit Mikrofonen besitzen ;) Mal eignet sich dieses, mal jenes eher.

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snicki
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Erstellt: von snicki » 30.12.2014, 16:41

Sehr, sehr gutes Bsp., vielen Dank dafür Devil. Gerade bei den Gitarren wird der Unterschied hörbar.
Und...bei der Sprache hätte ich das Behringer sofort in die Tonne geworfen, bei der Gitarre kann genau dieses Voicing aber gwünscht sein, also weniger Höhen.

gutes Hörbeispiel und der Grund, warum es so verschiedene Mikrofontypen gibt. Daumen hoch.

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musicdevil
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Erstellt: von musicdevil » 30.12.2014, 17:06

Ja bei Vocals klingt das Behringer irgendwie total muffig und billig. Sehe ich nicht als Shure Kopie.
Problem ist auch, dass da bei der Gitarrenaufnahme irgendwie so ne Art Phaser Effekt drauf ist, den ich auch nicht wegbekomme. Keine Ahnung wie das zustande kommt.
Das Ding klingt jedenfalls ziemlich merkwürdig und ist halt doch eher für Skype usw. gedacht. Wundert mich, dass Behringer das als "Mikrofon" und nicht als "Scherzartikel" verkauft :lol:

Achso, hab auch noch testen wollen zwischen Onboardsoundkarte und Audiointerface, aber die Onboardkarte fabriziert ziemlich hörbares Rauschen und irgendwas streut da im Rechner (feinen fiepen), also den Test kann ich uns ersparen.
Zuletzt geändert von musicdevil am 30.12.2014, 17:43, insgesamt 1-mal geändert.

everyBlues
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Erstellt: von everyBlues » 30.12.2014, 17:38

Devil,
Danke für die Mühe.
Man hört schon ganz deutlich unterschiede.

zulu666
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Erstellt: von zulu666 » 30.12.2014, 19:18

@all

Danke, werde dann erstmal mit dem Shure anfangen, da es primär um um E-Gitarre geht.

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Kupido
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Erstellt: von Kupido » 02.01.2015, 13:39

Puuhhhh da habe ich nun länger nicht auf diese Seite geschaut
und nun muss ich feststellen dass sich mein Beitrag ja hier schon verselbstständigt hat.
Was nun meine Seite angeht kann ich sagen das ich eine für mich gute Lösung gefunden habe.
Nachdem mein Interface von Thomann gekommen ist (nein ich schreibe nun erstmal nicht welches ich gekauft habe um nicht noch mehr Zündstoff zu verteilen) bin ich nun mit der Qualität (Preisleistungsverhältniss ;-)) meiner Aufnahmen mehr als zufrieden.
Der Vorschlag mit dem Interface hat es gebracht :)
Über die Art wie hier von manchen Teilnehmern die Sache angegangen wird muss ich mich doch echt wundern.
everyBlues hat es auf den Punkt gebracht:

genau das ist ja der Punkt. Kupido, hat sich ja bereits für ein Mike entschieden. Vllt. weil er nicht mehr Geld ausgeben will, oder nicht ausgeben kann. Aber das "warum" und "weswegen" ist ja seine Sache.
Die Frage ist also eher, wie holt man, auch mit dem von ihn ausgesuchen Mike noch vernunftige Aufnahmen raus.

Zu sagen "kauft Dir nicht son Mist" ist da wohl nicht die Lösung.




Ich hoffe bei meinen nächsten Beiträgen muss ich nicht soviel Hammerschläge auf
mich einwirken lassen ;-)
Hatte mir als neues Mitglied dieser Seite die Sache etwas freundlicher vorgestellt.


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Pedro E.
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Erstellt: von Pedro E. » 03.01.2015, 06:28

Kupido hat geschrieben:Über die Art wie hier von manchen Teilnehmern die Sache angegangen wird muss ich mich doch echt wundern.

Ich hoffe bei meinen nächsten Beiträgen muss ich nicht soviel Hammerschläge auf
mich einwirken lassen ;-)

Hatte mir als neues Mitglied dieser Seite die Sache etwas freundlicher vorgestellt.
Stimmts', du bist nicht viel in Internetforen unterwegs? ::::::
Ist doch vergleichsweise schmeichelweich hier!

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korgli
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Erstellt: von korgli » 03.01.2015, 10:23

Hi

naja - ich kann Kupido verstehen.
Ich finds auch ok, wenn man es klar sagt, dass man es nicht so toll findet, wie man etwas sagt.
Wobei - beachtet seinen Smilie :lol:

ABER ich finde auch ok, wenn andere in Ihrer Art sagen, was sie denken.
Klar ist man nicht mit allen Konform WIE sie es sagen.
Auch ich nicht immer.

Trotzdem leg ich dir Kupido, ans Herz, in Foren nicht alles so eng zu sehen.
Es will DIR niemand etwas Böses antun.
Im Gegenteil. Manche sagen es nur ein wenig krasser als Andere.

Hab viel Spass hier. Und geniesse Manche, die sich halt nicht so "gut" ausdrücken "können".
Im Kern, ist aber vieles nicht falsch, was ausgesagt wird.
Und DEN Sinn musst du erfassen.
Für DICH aber das tun was für dich richtig ist.
Es sind nur Infos und Erfahrungen, die man hier kundtut.
Man müsste, könnte, sollte.
Was man tut - ist nicht immer das was man müsste.

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Erstellt: von musicdevil » 04.01.2015, 07:44

"Die Frage ist also eher, wie holt man, auch mit dem von ihn ausgesuchen Mike noch vernunftige Aufnahmen raus."

Ist wie gesagt ganz leicht zu beantworten und lautet "gar nicht".
Mit nem 17 Euro Mikrofon kann man keine "vernünftigen Aufnahmen" machen. Die werden qualitativ immer minderwertig sein, bzw. weit entfernt vom gewünschten "realistisch" im Sinne von "naturgetreu".

Mag ja dem ein oder anderem trotzdem genügen und lässt sich dann nur mit extrem niedrigen Ansprüchen begründen, oder weil man halt nicht in der Lage ist auf was halbwegs vernünftiges zu sparen (aus welchen Gründen auch immer).
Wie gesagt sind momentan ca. 200 Euro für nen halbwegs gescheites Mikrofon und ein Audiointerface für die A-Gitarren- plus Gesangsaufnahme realistisch.
Für 17 Euro bekommt man nur Scherzartikel.

Das ist hoffentlich im Thread deutlich herüber gekommen, damit andere User über ihre eigenen Ansprüche nachdenken und dementsprechend vielleicht doch paar Euro mehr investieren, wenn ihnen die Qualität ihrer Aufnahme doch zumindest etwas wert ist und man es sich doch irgendwie leisten kann.

Kupido hat geschrieben:Zu sagen "kauft Dir nicht son Mist" ist da wohl nicht die Lösung.

Doch eigentlich schon, denn wie gesagt, kann man halt mit "so nem Mist" keine halbwegs realistischen Aufnahmen erwarten, wie du es wohl gern gehabt hättest.
Wenn dir nichts anderes übrig bleibt (wohl aus finanziellen Gründen), musst du halt mit enormen Abstrichen leben...ist nun mal leider so.
Ich kann mir auch keine 20 Euro Baumarktklampfe besorgen und darauf hoffen, dass diese wie ne gute Gitarre klingt. Ist halt völlig unrealistisch.

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Erstellt: von Wiesolator » 04.01.2015, 08:00

Danke für den Artikel, ich denke darüber nach, und werde mir ein "vernünftiges" Mikro ziehen :)
Schaden kann es nicht, nur der Geldböse, aber wen juckt es :)
Hab ja ein Mic ... bin nur noch an der Suche, welches das Beste ist :)

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Carabas
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Erstellt: von Carabas » 04.01.2015, 11:30

Ich selbst benutze ein "Rode NT1000", welches ich für Sprache/Gesang und auch für die akustische Gitarre einsetze. Für knapp 250 Euronen bekommt man ein (fast) universell einsetzbaren Mikro mit einem ausgezeichneten Preis-Leistungsverhältnis.

Edit: Ich merke gerade, dass um ein Mikro am PC geht, insofern ist mein Tipp natürlich unsinn.
Früher war ich unentschlossen, heute bin ich mir da nicht mehr so sicher.

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