Akkorde greifen - Die Finger..

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Schtiel
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Akkorde greifen - Die Finger..

Erstellt: von Schtiel » 17.08.2014, 23:28

Hi,
ich hab jetzt vor ca 1 1/2 Wochen angefangen Gitarre zu lernen. Jedoch mache ich keine Fortschritte, bin eher von meiner bisherigen Leistung enttäuscht.

Täglich übe ich teilweise mehrere Stunden, aber der Akkordwechsel bzw das Greifen hakt. Als Beispiel der Wechsel von A7 und D: Das Umgreifen auf A7 klappt problemlos, der Wechsel geht an sich auch schon etwas schneller, jedoch setzen beim Greifen des D-Akkordes nicht alle Finger gleichzeitig auf, obwohl ich das seit Tagen mehrere Stunden explizit übe. Der Ringfinger greift immer verzögert.

Das Selbe spiel habe ich auch bei anderen Akkorden. In der Hinsicht bleibe ich anscheinend auf der Stelle stehen, was mir nicht unbedingt ermöglicht neue Lieder zu üben.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Tipps wie man das verbessern kann? So langsam raubt mir das die Motivation wenn ich schon so lange an einem einzigen, einfachen Akkordgriff- und Wechsel sitze.

Grüße,
Schtiel

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startom
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Erstellt: von startom » 17.08.2014, 23:50

Hoi

Es darf nicht das Ziel eines Anfängers sein, nach knapp zwei Wochen die Finger gleichzeitig bei einem Akkord aufzusetzen. Das bringt nichts, denn diese Automatismen kommen erst mit der Routine. Ich glaube, dir fehlt ein sinnvolles Konzept.

Bist du Autodidakt?
Tom

Schtiel
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Erstellt: von Schtiel » 18.08.2014, 01:05

Wow, hi, danke für die schnelle Antwort!

Jau, bin ich. Hab das Buch "Guitar Tv". Da lernt man erst D, womit dann Bruder Jakob im Standard-Ryhthmus lernt (1 und 2 und 3 und 4) - Danach A7 und den Wechsel, und das muss ma nerst beherrschen damit man die nächsten Stücke spielen kann.

Lehrer gibt es hier leider nicht, nur ne Schule, und das kostet im Monat mehr als 100 Öcken für 4 Stunden..

Grüße

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startom
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Erstellt: von startom » 18.08.2014, 07:15

Schtiel hat geschrieben: Da lernt man erst D, womit dann Bruder Jakob im Standard-Ryhthmus lernt (1 und 2 und 3 und 4) - Danach A7 und den Wechsel, und das muss ma nerst beherrschen damit man die nächsten Stücke spielen kann.


Mein Rat: Mach weiter und halte dich nicht damit auf. Um einen Griffwechsel (blind, schnell, sauber) zu beherrschen, werden sowieso einige Wochen und Monate ins Land ziehen.

Schau dir die Standardakkorde möglichst alle an und spiel die Songs, die du spielen willst. Halte Ausschau im Internet nach Liedern, deren Akkorde du kennst.

Dies hier ist eine tolle Anfängerschule mit besseren Liedern als Bruder Jakob und Co.
http://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_Lagerfeuerdiplom

Viel Geduld und Freude weiterhin!
Tom

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 18.08.2014, 19:32

Das Thema wurde hier in diesem und auch schon in anderen Foren lange und breit durch diskutiert, so dass ich zu em Thema extra einen ganzen Artikel geschrieben, der die Diskussionsergebnisse zusammenfasst und (an der so weit wie ich mich noch erinnere auch Startom beteiligt war):

Wikibooks: Der Griffwechsel von D-Dur nach A-Dur

Bild

Was jetzt noch langsam nacheinander erfolgt, verfestigt sich nach einiger Zeit, sodass die Finger ihre Position schon so gut kennen, dass sie sich gegebenenfalls schon in der Luft sortieren. Nach ein paar Wochen kennen die Finger ihre Position, die sie einnehmen sollen, so gut, dass man bei kleineren oder größeren Akkordsprüngen (D-A; C-D / G-Am; Em-D) alle Finger gleichzeitig aufsetzen kann, ohne einmal aufs Griffbrett zu schauen.

Natürlich werden auch dann die Finger sortiert, doch das geschieht schon in der Luft. Dabei macht man genau den Bewegungsablauf, den du hier jetzt im Zeitlupentempo lernst.

Es wird noch ein klein wenig dauern, bis du Stücke spielen kannst, wo es auf einen extrem schnellen Griffwechsel ankommt. Doch das hat noch Zeit. Bei den ersten Schlagmustern, wo man immer zwischen der Bass-Saite und den Melodiesaiten hin und her wechselt, reicht es vollkommen aus, wenn man sich zuerst um die Finger der oberen drei Bass-Saiten kümmert. Denn die werden zuerst angeschlagen. Die Finger der Melodiesaiten haben also noch einen kleinen Tick Zeit.

Darüber brauchst du noch nicht einmal besonders nachzudenken, denn das ergibt sich automatisch. Lasse dir die Zeit und entwickle keinen falschen Ehrgeiz. Der wäre hier einfach fehl am Platz. Auch im Straßenverkehr schaltet man oftmals zuerst einen Gang zurück, bevor man überholt.

"Alle Finger gleichzeitig" ist kein Ziel des Lagerfeuerdiploms. Das lernst du etwas später.


Gruß Mjchael

Schtiel
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Erstellt: von Schtiel » 27.08.2014, 14:57

Hi, sorry dass ich mich erst jetzt wieder melde. Hab es jetzt in letzter Zeit geübt, jetzt klappt zumindest das, danke euch. Inzwischen kann ich dadurch jetzt auch schon mehr Akkorde, Em, E, D, A7, A, Am.

Wollte nun Lady in black mit Em und D lernen, ein Schlagmuster habe ich schon, (ab ab auf auf ab auf) - Nur fällt es mir schwer den passenden Rythmus zu finden und herauszufinden wann ich die Akkorde wechseln muss. Wie steht es da? Das ist ohnehin nun mein größtes Problem.. Darauf komme ich irgendwie gar nicht klar. :(

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 27.08.2014, 15:27

Am einfachsten lernst du es mit Liedern, die immer den gleichen regelmäßigen Akkordablauf haben, oder wo du dich am Text orientieren kannst.

Bei den Beispielen auf den Wikibooks gibt es für den Anfang Hilfen im Text, wo man die Akkorde wechseln muss.

Klicke dich hier mal durch die Liedbeispiele durch (hier meine ich nicht unbedingt die Youtube-Beispiele.)

Wenn man solche Hinweise nicht findet, dann helfen einem Liederbücher mit Noten.
Dabei kommt es in der ersten Zeit nicht auf das Notenlesen an, sondern auf die Taktstriche, die einem zeigen, wann und wo ein Taktwechsel ist.

She (Em) came... - - - her (D) long... - the (Em) mit-winter...
... - - - - and de- (D) struction...- from a (Em) fight
(Em) A.....
etc.

Wird alles im Lagerfeuerdiplom beschrieben.

Gruß Mjchael

Schtiel
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Erstellt: von Schtiel » 31.10.2014, 13:00

Hi, sorry dass ich mich erst jetzt melde. Hatte sehr viel um die Ohren.

Musikalisch hab ich mich gesteigert, einige Akkordwechsel werden so langsam, Em/D klappt ohne Probleme.

Inzwischen klappen auch die anderen Akkordwechsel schon besser (G, C, E, Am, A..) Nur die Barre-Akkorde wollen nicht! :(

Persönlich stelle ich mir aber 2 fragen:

Irgendwie habe ich das Gefühl als würde ich auf der Stelle treten, als wären andere, die gleichlang wie ich, also 3 Monate ca, spielen weitaus besser spielen als ich selbst. Meinen aktuellen Stand kann ich auch recht schlecht einschätzen.

Und: wie macht ihr das bei Aufschlägen von z.b. C oder D? Ich hab immer das Problem, da ja nicht alle Saiten angespielt werden, ich immer nur quasi 3 anschlage, die 4 bleibt verstummt. Versuche ich jedoch die 4 Saite auch anzuschlagen.. dann erwischt es leider zu oft die 5 auch noch.^^

Grüße!

Schtiel
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Erstellt: von Schtiel » 31.10.2014, 13:05

Schtiel hat geschrieben:Hi, sorry dass ich mich erst jetzt melde. Hatte sehr viel um die Ohren.

Musikalisch hab ich mich gesteigert, einige Akkordwechsel werden so langsam, Em/D klappt ohne Probleme.

Inzwischen klappen auch die anderen Akkordwechsel schon besser (G, C, E, Am, A..) - Sind aber noch weit von Perfektion entfernt. An den Standardakkorden fehlen mir also nur noch Dm, Gm und die Barre-Akkorde, nur die Barre-Akkorde wollen einfach nicht! :(

Persönlich stelle ich mir aber 2 fragen:

Irgendwie habe ich das Gefühl als würde ich auf der Stelle treten, als wären andere, die gleichlang wie ich, also 3 Monate ca, spielen weitaus besser spielen als ich selbst. Meinen aktuellen Stand kann ich auch recht schlecht einschätzen. Wie würdet ihr das, so neutral, nach meinen Aussagen beurteilen? Liegt das im Rahmen?

Und: wie macht ihr das bei Aufschlägen von z.b. C oder D? Ich hab immer das Problem, da ja nicht alle Saiten angespielt werden, ich immer nur quasi 3 anschlage, die 4 bleibt verstummt. Versuche ich jedoch die 4 Saite auch anzuschlagen.. dann erwischt es leider zu oft die 5 auch noch.^^

Grüße!

lostfear
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Erstellt: von lostfear » 31.10.2014, 13:17

Hi,

Auch ich, der sich mit ca. einem Jahr Spielerfahrung noch als absoluten Anfänger sieht, kann dir nur den Rat geben, einfach weiter zu üben. Die Fortschritte anderer sollten dabei komplett außer Acht gelassen werden, dass bringt im schlimmsten Fall nur Frust. Ich konnte nach 3 Monaten ein C noch nicht sauber greifen. Mittlerweile kann ich so gut wie jeden Akkord greifen, der mir vor die Linse kommt. Wenn es neue Akkorde sind, ist es nur eine Sache des Einprägens, das Greifen bereitet mir aber keine Probleme mehr.
Wenn du dir mal den Verlauf dieses Threads hier anguckst, ist es doch offensichtlich, dass du Fortschritte machst. Ich wollte auch immer alles schnell schnell machen und je verkrampfter ich versucht habe, mir irgendwas schnell anzueignen, desto mehr Zeit ging im Endefekt dabei drauf, es vernünftig zu machen.
Das Gleiche gilt fürs Anschlagen: Einfach nur in die Saiten hauen und hoffen, dass die richtigen getroffen werden, funktioniert nicht. Fokussiert und bewusst langsam üben und dabei darauf achten, die richtigen Grundtöne zu treffen, ist der Rat der Stunden. In ein paar Monaten, schmunzelst du dann über die Zweifel, die dich veranlasst haben, hier deine Bendenken an deinem Talent zu äußern. ;)

Das wird schon )()(
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Dirk012087
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Erstellt: von Dirk012087 » 31.10.2014, 14:04

Hi dass gefühl auf der stelle zu treten kenne ich, was mir oft hilft ich nehme
mir einen song der von der schwierigkeit her schwankt da spiele ich es bis zu dem takt wo ich merke dass ich technisch ganz klar noch nicht gut genug bin und lege den song dan auf die seite
schau mir den nach ein oder zwei monaten nochmal an un tue mir dann oft an der gleichen stelle wo ich zuvor aufgehört habe viel leichter , bei mir war dass z.b nothing else matters
an der stelle wo die hamme on usw. losgehen.

Was mir auch viel hilft ich filme mich sehr oft
und schaue mir dass ganze dann an aber nicht aus der sicht wie toll ich
gespielt habe, sondern was man verbessern könnte klang, technisch usw.
speicher des und schaue mir es dann ein paar monate später nochmal an und vergleich es mit einem aktuellen video und da stelle ich auch oft fest dass ich dass gefühl hatte auf der stelle zu treten aber es nicht der fall ist

und mach dir kein stress wenn andere etwas nach drei monaten spielen können und du es nach dieser zeit nicht kannst, manchme lernen eben schneller un manche langsamer denke dass wichtige ist dass man lernt sich selbst einzuschätzen und sich ziele steckt die man auch wirklich erreichen kann.Habe mir die selbe frage wie du am anfang gestellt wie z.b andere können nach der zeit songs oder sachen die ich nicht kann und habe da immer einen vergleich gezogen
aber des war nich so gut für meine motivation weil ich in der regel langsamer lerne g

mittlerweile blende ich die zeit oft aus und frage mich dann nurnoch wie komm ich zu dem ergebniss was ich will.Mache mir dann oft schnipsel aus dem song z.b takt 1-10 wird bis zu datum x gelernt. Auch wenn es 2 monate länger dauert wie bei anderen wichtig is doch die qualität vom ergebniss stimmt.
hoffe des war jetz nich zuviel text
gruß dirk :lol:

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 31.10.2014, 14:32

Was das Schlagen angeht:
http://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_d ... tel-Schlag

Du musst in der ersten Zeit nur beim D und beim kleinen F aufpassen, dass du die erste dicke E-Saite nicht triffst. bei den anderen Akkorden ist es nicht so wichtig.

Barré-Akkorde sind vielleicht noch einen Tick zu früh. Die nehme ich mit meinen Schülern immer erst so nach 4 Monaten oder so durch.

Was die Zeit angeht: Schau dir mal folgende Fußnote an!
http://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_L ... ite_note-1

Wenn du meinst auf der Stelle zu treten:
Spiele einfach mit den Akkorden, und den Schlagmustern, die du schon kannst, mehr Lieder.
http://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_L ... dbeispiele

Wichtig ist nicht unbedingt, was du alles schon im Vergleich mit anderen kannst, sondern, was du aus dem machst, was du schon kannst.

In Gitarrenforentreffen hatten wir einige Gitarristen, die mit ihren 12 Akkorden aus dem Lagerfeuerdiplom und Folkdiplom einigen Gitarren-Virtuosen die Show geklaut haben, weil sie einfach mehr einfache Lieder gehabt haben, die sie mit viel Spaß gesungen haben.

Gruß Mjchael

Schtiel
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Erstellt: von Schtiel » 02.11.2014, 20:32

Hallo lostfear,
es ist schon mal schön zu hören dass es nicht nur mir so geht. Ja. Fortschritte mache ich, ich frage mich aber selbst ob diese gut genug sind. Ich weiß nicht wieso, aber es ist so.
Was ist denn Deine Motivation? Die, die ich habe ist es einmal so gut zu werden wie mein Vorbild, Richard Kruspe.

@Dirk: Danke Dir für Deine Antwort! Ich mache es jetzt so ähnlich. Ich probiere viele Songs aus, versuche für Abwechslung zu Sorgen, aber spiele nur das, was in meinem Rahmen liegt.
Da ich auch Cubase habe nehme ich ab jetzt immer wieder mal Sachen auf. Einfach um mir das selbst mal anzuhören und anderen zu zeigen um Feedback und Meinung zu erhalten.

@mjachel: Danke für die Links und die Hilfe, ich sollte mich wohl mehr auf das Lagerfeuerdiplom konzentrieren, da ist alles so gut erklärt. Irgendwie peinlich für mich, hehe.

Und gerade zum Thema Cubase, ich hab hier noch eine Aufnahme, die geht nur 1 Minute, was meint ihr denn dazu? Wäre für ehrliches Feedback sehr dankbar. Das ist aktuell so das, was in meinem Machbaren ist, sind auch nur kleine Kostproben quasi.
http://www.file-upload.net/download-978 ... t.mp3.html

Am Anfang ist es Hurt, C, D, Am und G, danach Someone like you, C, D, Em, G, danach noch ein Riff-Ausschnitt von Knights of Cydonia und der Anfang von Stand by me. Sorry für den grottigen Effekt am Anfang, wollte mal was ausprobieren. (Wobei ich zugeben muss dass ich bei Hurt aufhören musste weil ich kein F kann, hehe...)

Aber danke für eure großartige und nette Hilfe und Motivation! :)

Grüße!

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Counterfeit
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Erstellt: von Counterfeit » 03.11.2014, 12:01

Schtiel hat geschrieben: Ja. Fortschritte mache ich, ich frage mich aber selbst ob diese gut genug sind. Ich weiß nicht wieso, aber es ist so.


Hast du Spaß am Spiel? Falls ja, sind die Fortschritte gut genug ;-) Gitarre spielen/lernen ist kein Wettrennen und "gut" ist ja eh sehr relativ. Der eine kann "gut" ein Metal-Solo spielen dafür aber keinen Blues begleiten. Der eine kann super Improvisieren aber dafür rythmisch keinen Song "groovend" begleiten. Du wirst - egal wie lange du spielst - immer etwas nicht können und es wird immer jemanden geben der besser ist als du. Sich mit der Frage zu beschäftigen "bin ich gut genug" verdirbt einem nur den Spaß an der Sache. Und wie zuvor geschrieben: Schau dir den Thread an und du siehst selbst wie du Fortschritte machst ;-)

Schtiel
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Erstellt: von Schtiel » 12.11.2014, 22:05

Hi,
danke für Deine Antwort.

Da hast Du wohl Recht. Ich muss halt ehrlich zugeben dass ich als Anfänger aufgrund der vielen Informationsquellen überfragt bin. Es gibt viel zu viele Tipps im Web. Da fragt ma nsich immer "Was stimmt nun?"

Habe ja inzwischen u.a. einen Gitarrenlehrer, sehe den leider aber nur recht selten aufgrund Problemen mit Busverbindungen/Zugverbindungen. (Ist schön auf sowas angewiesen zu sein. :P)
Deshalb findet der Unterricht über Webcam statt.

Aber naja.. es ist irgendwie nichts so für mich. Dann blätter ich doch mal wieder im Buch von Reinhold, also Guitar-TV oder mal im Lagerfeuerdiplom. Da weiß man nie wo man nun weitermachen soll, was stimmt und was einen am schnellsten zum Ziel führt.

Wie würdet ihr das denn handhaben? Einfach auf eine "Lernquelle" konzentrieren? Und wenn ja, auf welche? Habe mir ja recht viel vorgenommen (Grundakkorde, Powerchords, Improvisation, Melodiespiel an sich etc. pp.)

Achja, was mir wirklich aktuell auch Probleme bereitet:
Wie schlagt ihr z.B. D von unten an? Es gibt es nicht. Manche sagen dass sie nur die e b g Saiten anspielen, aber bei der d-Saite stoppen und diese quasi nicht mehr anspielen, andere stoppen dann bei der A-Saite und spielen dann noch also die d-Saite mit..

*sucht für alles einen roten Faden*

Grüße!

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submarines
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Erstellt: von submarines » 12.11.2014, 22:24

Das D von unten... Also ich denke das sit so eine Sache die du mit de Zeit automatisierst. Ich denke da gar nicht nach wenn ich das tue, und dahin kommt man nach einer bestimmten Zeit einfach hin.
Nein, meine Gitarre ist nicht verstimmt und klingt auch nicht schief! Ich spiele Free Jazz!!!

Schtiel
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Erstellt: von Schtiel » 17.11.2014, 15:27

Bei langsameren Stücken klappt es so langsam, nur wenn es schneller wird hapert es noch stark. Auch manche Akkordwechsel sind noch nicht ganz optimal. Aber ich glaub da muss ich jetzt einfach weiterüben. Die fundamentalen Grundlagen habe ich ja sozusagen schon. :)

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 17.11.2014, 19:01

Schnappe dir eine Quelle, die du von vorne nach hinten durcharbeitest.
Ob das jetzt ein Gitarren-Lehrbuch, ein DVD-Kurs, Lagerfeuerdiplom, ein VHS-Kurs oder sonst was ist.

Nutze andere Quellen um gegenzulesen.
(andere Bücher, Youtube-Videos, Wikibooks, Gitarrenforum, ...)

Stöbere herum, was du mit deinem Wissen schon spielen kannst.
(Liederbücher, Liedervorschläge aus den Wikibooks, Youtube-Links, Google-Suche)

Hangle dich an deiner Primären Lernquelle weiter.

Achte bei deinen Exkursen darauf, dass du dir nur die Sachen vornimmst, die nicht zu schwer für deinen aktuellen Wissensstand sind. Sollte es zu schwer sein: Anspielen, beiseite legen und irgendwann später mal wieder hervorholen.

Gruß Mjchael

Schtiel
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Erstellt: von Schtiel » 18.11.2014, 14:17

Hi,
inzwischen nehm ich, auch wenn nur über Webcam, 1x die Woche Unterricht. Ich denke mal dass es dann schon besser wird. Das wird dann auch nun meine Primäre Quelle. :)

Grüße!

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