abdämen der Wände .... nur wie am billigsten ?

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nico93
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abdämen der Wände .... nur wie am billigsten ?

Erstellt: von nico93 » 20.09.2014, 22:24

Hallo, meien Band will 8n einen neuen proberaum ziehen. Wir waren bisher in einem Keller aber wollen jetzt in eine leerstehendes Etage. Problem : Nachbarn! !!! Also wie können wir kostengünstig und mit wenig Aufwand die Wände dämmen ?
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Samhain
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Erstellt: von Samhain » 21.09.2014, 11:32

definiere "günstig" und die Größe des Raumes ;)
greetz
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nico93
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Erstellt: von nico93 » 21.09.2014, 11:51

Der Raum bzw. Das Stockwerk ist 7Meter lang 3Meter breit und 2Meter hoch so ungefähr. Naja ich hab leider keine Ahnung wie viel sowas kosten könnte. Wir wollen natürlich ein gutes Ergebnisse aber auch nicht zu viel ausgeben . Ich hab nur mal solche richtigen schaummatten gesehn ..... wenn wir so viel Geld hätten wir für die Dinger könnten wir auch einfach ein mieten. Also ich hab keine Ahnung wo das ganze so im preislichen liegen kann. Da brauchte ich erstmal vor Wissen und dann kann man das ja bereden . Nur halt nicht zu teuer
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Samhain
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Erstellt: von Samhain » 21.09.2014, 12:12

Gut ist Basotect (siehe eBay).

Vielleicht gibts in deiner Nähe (gelbe Seiten) eine Firma die mit Schaumstoffen arbeitet oder so etwas herstellt. Im Fabrikabverkauf könnte es dann etwas günstiger werden.

Manchmal gibt es auch Auflösungen von Diskotheken, Studio's die so etwas günstiger anbieten.

Grob überschlagen müsstest Du mit mindestens 500.- bei der Raumgröße rechnen :?

Basotec

Akustikdämmmaten

Denkt beim Anbringen der Dämmung daran, dass ihr beim Abmieten alles wieder rückstandsfrei abnehmen müsst. Deshalb eher keine feste Verklebung verwenden ;)
Evtl. mit Klettband fest machen. Zwischen Wand und Matten wären ein Luftabstand von ebenfalls ca. 5 cm ideal (evtl. Verlattung einplanen).

Ich würde mindestens 5 cm dicke Matten nehmen und eine Wellenoberfläche (wegen Schallbrechung) verwenden.

Je nach Bauart/Bauform des Hauses würde ich aber keine Wunder bzgl. Dämmung erwarten. Wenn das Haus bewohnt ist, dann wirds auf Dauer eher schwierig mit der Lautstärke :?
greetz

Franky

nico93
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Erstellt: von nico93 » 21.09.2014, 13:52

Und eierpappen helfen nicht oder ?
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nico93
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Erstellt: von nico93 » 21.09.2014, 13:52

Also mit Styropor platten drunter oder so
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zulu666
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Erstellt: von zulu666 » 21.09.2014, 14:03

nico93 hat geschrieben:Und eierpappen helfen nicht oder ?


Hmm, ich hätte da keine hoffnung.

Was sind den das für Nachbran? Privat oder ist es was geschäftliches?

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Samhain
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Erstellt: von Samhain » 21.09.2014, 18:48

Styropor bringt akustisch nix. Luft dazwischen ist effektiver.
greetz

Franky

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startom
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Erstellt: von startom » 22.09.2014, 07:14

Ein Dämmen der Wände, so dass möglichst wenig Lärm nach aussen gelangt, ist leider nie günstig.
Eierkartons, Styropor und Co. sind da völlig nutzlos.
Wirklich helfen tut da nur ein "Raum im Raum" - System.

Effizienter wäre es, wenn ihr eure Probelautstärke anpassen könntet. Falls es sich um private Nachbarn handelt, die auf derselben Etage wohnen, dann wird's schwierig.
Ideal wäre natürlich ein E-Drum-Set. Die Lautstärke der restlichen Verstärker und Monitore sind schnell mal reguliert.
Tom

nico93
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Erstellt: von nico93 » 22.09.2014, 08:27

Haben leider ne akustisches und das is auch relativ neu also e ist keine Option. Nein das ist je altes Wohnhaus wo unten Garagen und Werkstätten. Das Problem sind die Nachbarn nebenan . Die sind da relativ empfindlich und zwischen den háuser ist nur ne Abstand von knapp 10 Metern. Wir haben ma mit denn geredet und ma auf probenlautstärke gespielt Abrr das war ihnen zu laut . Und sie wollten such mit uns auch keien Probezeit ausmachen wo sie vllt nucht da sind oder mal nich gleich die Bullen rufen
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nico93
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Erstellt: von nico93 » 22.09.2014, 08:28

Polizei meinte ich natürlich xD
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startom
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Erstellt: von startom » 22.09.2014, 09:11

Immerhin wird der Junge politisch korrekt, wenn auch (noch) nicht grammatikalisch ;-)

Die günstigste Lösung ist natürlich, wenn alle leiser spielen. Dazu muss das Schlagzeug auf leise getrimmt werden. Stopf die Basstrommel deines Schlagzeugs mit alten Decken und kauf dir Ueberzüge für die Trommeln. Da gibt es spezielle Pads, ich weiss jedoch nicht, wie die Dinger im Fachjargon heissen. Anstelle von Drumsticks kannst du Jazzbesen verwenden.

Falls das immer noch zu laut ist, zusätzlich das Snare-Fell entspannen.

Klingt dann leider nicht mehr nach lautem Rock und Punk, ist aber eure einzige Alternative bei lärmempfindlichen Nachbarn. Sorry to say.
Tom

nico93
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Erstellt: von nico93 » 22.09.2014, 16:26

Schade .... Naja kann man nix machen ..... müssen wir wohl erstmal leise Proben.

Aber danke für die vielen antworten :D

Und ich werde an meiner Grammatik arbeiten ;D
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Samhain
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Erstellt: von Samhain » 23.09.2014, 08:53

... unter der Situation wie Du sie beschrieben hast (empfindliche Nachbarn) würde ich eher Abstand davon nehmen den Raum zum Proben zu verwenden. :?
greetz

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korgli
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Erstellt: von korgli » 23.09.2014, 12:48

Hi

Jep Genau

Denn es ist ne Frage der Zeit bis ihr rausfliegt.
Da noch viel zu investieren ist eigentlich nicht sinnvoll.
Klar kann man ein wenig dämmen. Wird aber letztendlich immer zu wenig sein.

fredy

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Stinger
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Erstellt: von Stinger » 23.09.2014, 13:42

nico93 hat geschrieben:Haben leider ne akustisches und das is auch relativ neu also e ist keine Option. Nein das ist je altes Wohnhaus wo unten Garagen und Werkstätten. Das Problem sind die Nachbarn nebenan . Die sind da relativ empfindlich und zwischen den háuser ist nur ne Abstand von knapp 10 Metern. Wir haben ma mit denn geredet und ma auf probenlautstärke gespielt Abrr das war ihnen zu laut . Und sie wollten such mit uns auch keien Probezeit ausmachen wo sie vllt nucht da sind oder mal nich gleich die Bullen rufen


Wenn die Nachbarn 10 Meter von euch entfernt wohnen, dann macht doch einfach die Fenster zu.
Ich meine dauerhaft. Wenn ich in meinem Keller Musik gehört hab, ging das durch die dünnen Fenster auch zu den Nachbarn rüber. Als die Gitarre kam, hab ich vor jedes Fenster eine Holzplatte geschraubt. Damit ist es deutlich leiser - auf alle Fälle unter jeder Beschwerdegrenze - selbst nachts.
Mostly Harmless

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Erstellt: von nico93 » 23.09.2014, 20:06

Mm.... könnte man mal probieren.

Naja das Problem ist das wir nicht wieder in den Keller können und es in der Region extrem wenig proberäume gibt. Und die ganzen jugenzentren sind randvoll.
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Mabezz
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Erstellt: von Mabezz » 24.09.2014, 19:33

Basotect und Styropor bzw. Eirrkartons bringen für die Schalldämmung zum Nachbarn hin überhaupt nichts. Raum in Raum ist natürlich die beste Variante, aber denkt mal daran, eine Vorsatzschale mit Knauf Silentboard-Platten zu bauen, am besten doppelt beplangt und wenn machbar den Estrich davor trennen, also aufschneiden.

nico93
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Erstellt: von nico93 » 25.09.2014, 16:30

Aber warum kleben sich den viel Leute das zeug in proberaum oder Party Keller wenn's nix bringt ?
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Erstellt: von Funplayer99 » 25.09.2014, 16:36

Das soll nur in gewisser Weise die Schallwellen nicht so stark reflektieren, aber Schall wird dabei nicht geschluckt.
Wenn der letzte Club geschlossen und der letzte Künstler abgetreten ist wirst du erkennen, dass man geile Atmosphäre nicht downloaden kann.

Die 99 in meinem Nick ist nicht mein Geburtsjahr!

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korgli
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Erstellt: von korgli » 25.09.2014, 16:37

hi

Weil es IM Raum dämpft.
Wobei das Decken oder sonstige Schalschluckenden Sachen mind. so gut tun.

Hier ist aber die Frage nach dem Schall der nach Aussen dringt.
Und das ist eben am Besten, wie erwähnt, mit dem Prinzip Raum in Raum zu machen.
Schallwellen sollen sich nicht in Materialien "fortpflanzen"
Also Boden, Wände, Scheiben usw.

Abschotten tut man, indem man den Schallwellen eine Bariere in den Weg stellt.
Bei Boden ist das am Problematischsten - z.b. wegen Pauke - tiefe Töne generell.
Hohe Töne sind nicht so Wand-Durchdringend.
Bei Böden macht man einen sogenannt "schwimmenden" Boden.

Mal bisschen lesen ?
http://de.wikipedia.org/wiki/Schallschutzkabine

Ist halt aufwändig.

fredy

nico93
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Erstellt: von nico93 » 27.09.2014, 07:28

Ah ok .....

Danke für die vielen und hilfreichen antworten :)
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