Wie oft Gitarrensaiten wechseln?

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phunky
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Erstellt: von phunky » 02.09.2013, 10:16

Zum Fast Fret: Das ist einfach nur ein mit Öl getränktes Watte-Röllchen mit Griff. Und man macht damit nicht "die Saiten wieder frisch". Wenn die runter sind, sind sie runter, das einzige was Fast Fret da noch ausrichten kann, ist dass sie sich glatter anfühlen.

Will man Fast Fret zum Konservieren der Saiten nutzen, dann tut man das gleich drauf. Direkt nach dem Aufziehen und nach jedem Spielen. Der Ölfilm schützt die Saiten vor Oxidation.

Ansonsten, das ist wie gesagt, einfach nur Öl. Und so kann man es auch benutzen wie jedes andere Öl eben auch. Ob nun Fast Fret oder Caramba.

Und wenn man die Saiten mindestens einmal im Jahr wechselt (man sollte natürlich öfter, wenn die Ohren noch mitmachen), dann reicht es dann auch das Griffbrett zu ölen. Halt wenn sie runter sind. Kann man ja auch öfter machen, wenn man will und meint das wäre nötig.

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Andreas Fischer
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Erstellt: von Andreas Fischer » 02.09.2013, 12:07

wenn ich ein trockenes griffbrett habe und noch keine saiten wechseln möchte trage ich schon mal gern öl auf wenn die saiten noch drauf sind, dass die dan was mit abbekommen störrt mich nicht im gegenteil

ich stellte meine frage nur, weil ich oft so etwas lese wie; das jemand sagt, ich nutze fast fret für die saiten und öl für das griffbrett, bei mir aber immer beide was abbekommen wenn ich saitenconditioner oder öl anwende, solange saiten drauf sind ;-)

anyway ich sollte heute endlich meiner konzertgitarre neue saitebn gönnen, warum nur bin ich zu faul dazu? muss am wetter liegen
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phunky
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Erstellt: von phunky » 02.09.2013, 12:23

Andreas Fischer hat geschrieben:wenn ich ein trockenes griffbrett habe und noch keine saiten wechseln möchte trage ich schon mal gern öl auf wenn die saiten noch drauf sind, dass die dan was mit abbekommen störrt mich nicht im gegenteil


Was ist denn ein "trockenes Griffbrett"? Es ist doch völlig normal, dass ein Griffbrett trocken ist (solange es nicht ausgetrocknet ist also schrumpft oder so). Ist der Korpus doch auch. Das ist schließlich Holz. Das passt seinen Feuchtegehalt der Umgebung an. Und ist der in Ordnung (also nach Möglichkeit über 45%) , dann ist da eigentlich keinerlei Ölung erforderlich. "Nasser" muss das Griffbrett gar nicht sein.

Ich mach das vielleicht so 2x im Jahr, einmal vor und einmal nach der Heizsaison. Das reicht vollkommen. Aber ich weiß, hier im Forum ist es bei einigen üblich das Griffbrett öfter zu ölen als die Saiten zu wechseln. Wozu das gut sein soll, habe ich nie begriffen. Macht das so viel Spaß? Oder weil es so schick glänzt oder so gut riecht?

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Erstellt: von Andreas Fischer » 02.09.2013, 12:56

oh bitte keine lemonoil oder trockenes griffbrett grundsatzdiskussion - sowas lese ich nichtmal ;-)
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Erstellt: von phunky » 02.09.2013, 13:07

Ich will das überhaupt nicht diskutieren. Dafür ist mir das viel zu egal. Kann ja jeder seine Klampfe in Öl ersäufen wie er will. Daran habe ich mich auch gewöhnt.

Aber häufiger Ölen als Saitenwechseln finde ich schon irgendwie schräg. Letzteres ist ja Thema dieses Threads.

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Erstellt: von Andreas Fischer » 02.09.2013, 13:18

phunky hat geschrieben:Ich will das überhaupt nicht diskutieren. Dafür ist mir das viel zu egal. Kann ja jeder seine Klampfe in Öl ersäufen wie er will. Daran habe ich mich auch gewöhnt.

Aber häufiger Ölen als Saitenwechseln finde ich schon irgendwie schräg. Letzteres ist ja Thema dieses Threads.


wenns dich nicht interessiert frag nich danach ! (wozu? doch sicher nicht um zu provozieren oder dich zu profilieren?)

btw; ich habe nie gesagt das ich häufiger öle als saiten wechsel, und auch nicht das ich mein griffbrett ersäufe oder das möchte

aber ich verrate dir was, damit du besser schlafen kannst
hier keine kleine geschichte für dich

ich habe letztenes eine gitarre gekauft die ein so extrem ausgetrocknetes palisander griffbret hatte das es hellgrau war mit deutlicher dunkelgrauer maserung, eigentlich schön aber nach dem ölen wurde es hellbraun und erst nach dem zweiten nahm es eine fast "normale palisanderfarbe" an, ein paar tage später hatte es das öl soweit aufgesogen das es schon wieder richtung grau ging, also nochmal geölt ...und das alles ohne neue saiten aufzuziehen... das gute ende der geschichte, jetzt sieht es aus wie all meine palisandergriffbretter, sehr dunkel mit sichtbarer maserung, sobald esd aber wieder deutlich heller wird (was eigentlich ganbz schön ist) bekommts wieder öl, egal ob saiten drauf sind oder nicht
außerdem bekommen alle gitarren hier beim saitenwechel eine reinigung und die ...mit lemonoil, egal ob das griffbrett tocken ist oder nicht

du siehst es gibt tatsächlich dinge auf dieser welt, die du dir nicht vorstellen kannst, das es sie gibt oder sie nötig wären

aber darüber diskutieren,..... neee mach ich nicht mit
also lass uns doch, wie du schon vorgeschlagen hast, zum eigentlichen thema des threads zurückkommen ;-)

edit: fast fret probiere ich demnächst trotzdem aus
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Erstellt: von phunky » 02.09.2013, 13:32

Andreas Fischer hat geschrieben:wenns dich nicht interessiert frag nich danach ! (wozu? doch sicher nicht um zu provozieren oder dich zu profilieren?)


Was soll der Quatsch? Spar Dir die Polemik. Und die Unterstellungen. Ich will niemanden provozieren und mich Dir gegenüber zu profilieren habe ich ganz sicher nicht nötig. Ist ja ekelhaft.

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Erstellt: von Andreas Fischer » 02.09.2013, 19:52

du hast gefragt
ich hab gesagt, ich diskutier darüber hier nicht
du sagst, es interessiert dich eh nicht nicht
ich sage, wenns dich nicht interessiert, frag nicht
... und das eckelt dich nun? na dann frag nicht ;-)

und nu sollten wir es gut sein lassen, oder?
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Counterfeit
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Erstellt: von Counterfeit » 02.09.2013, 21:41

ja, bitte lasst es gut sein. Nicht wieder ein Thread der wegen sowas zerredet wird ;)

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musicdevil
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Erstellt: von musicdevil » 02.09.2013, 21:55

Ich steh ja auch in gewissen anderen Situationen auf gepflegte Ölspielchen, aber bei der Gitarre hab ich diesbezüglich noch kein Fetisch entwickelt :D

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Erstellt: von ambitious » 05.09.2013, 18:18

Wie nennt man dieses Saitenwechselhilfsgerätdingens, mit welchem man die Saitenfesthalteplastikstifte herausziehen und die Gitarrenstimmmechanikdreher aufziehen kann?

Ihr merkt, hier ist ein Experte am Werk.

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musicdevil
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Erstellt: von musicdevil » 05.09.2013, 19:26


Viper
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Erstellt: von Viper » 09.11.2013, 21:08

Ich wechsel meine Saiten ungefähr alle 6 Monate. Ich weiß das das nicht viel ist aber mir eichts auch wenn die Tonqualität natürlich recht schnell abnimmt, ist klar. Aber wenn die Seiten rosten oder Verfärbungen aufzeigen dann wechsel ich natürlich schnellstmöglich, das ist klar.
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Erstellt: von felixsch » 10.11.2013, 01:58

Viper hat geschrieben:Ich wechsel meine Saiten ungefähr alle 6 Monate. Ich weiß das das nicht viel ist aber mir eichts auch wenn die Tonqualität natürlich recht schnell abnimmt, ist klar. Aber wenn die Seiten rosten oder Verfärbungen aufzeigen dann wechsel ich natürlich schnellstmöglich, das ist klar.


Heißt bei dir verfärben sich die Saiten ein halbes Jahr nicht? Deine Finger möchte ich haben ...

;)

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Erstellt: von Viper » 10.11.2013, 11:48

Hast recht felixsch, unglücklich ausgedrückt. Natürlich verfärben sich die Saiten aber das kann man lange hinauszögern indem man sich vor dem spielen die Hände wäscht. Dann sind sie weitestgehend fettfrei. Außerdem mit einem trockenem Tuch nach dem Spielen über die Saiten gehen.
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visu
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Erstellt: von visu » 23.08.2014, 13:05

Moin Leutz,

hab da mal ne Frage:

Wieviel Mechaniken muss ich platz lassen, wenn ich die Saiten zurechtscneiden will, also auf Länge schneiden.

Es geht um eine Ibanez GRG17DX mit Tremolo. Bei meiner Paula weiss ich wie lang ich die Saiten lassen muss aber leider nicht bei der Ibanez...xD, hab das noch nie selber gemacht.

Saiten sind 10-54
Zuletzt geändert von visu am 23.08.2014, 13:08, insgesamt 1-mal geändert.
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ZeroOne
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Erstellt: von ZeroOne » 23.08.2014, 13:06

warum ziehst du die saite nicht zuerst auf und schneidest danach alles ab was übrig ist?

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Erstellt: von visu » 23.08.2014, 13:10

is mir zu lästig mit dem was überhängt....das stört mich bloss.... =)=)=

Und ich bins halt von der Paula so gewöhnt...
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Erstellt: von ZeroOne » 23.08.2014, 13:24

raff ich nicht ^^

jedenfalls, keine ahnung, ich mach das halt nicht so, ich zieh ne saite so auf, dass ich 2 wickelungen hinkrieg und das wars ^^

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Erstellt: von visu » 23.08.2014, 17:36

hat sich schon erledigt, war vorhin Saiten kaufen und hab einfach mal gefragt, hat auch geklappt, außer das ich die hohe e-saite verkackt habe....xD....jetz darf ich Montag nochmal losdackeln ey.... :twisted:

Auch gleich mal die paula mitgemacht und da hat alles geklappt, kann ich wenigstens noch mit einer spieln.....xD
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Erstellt: von ZeroOne » 23.08.2014, 17:38

reines interesse: wie verkackt man denn saitenwechseln?

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Erstellt: von visu » 24.08.2014, 00:59

mir passiert es manchmal mit den dünnen nicht umwickelten Saiten, dass die beim aufziehn aus irgendnem Grund sich nicht so gut wickeln lassen wie die anderen und dann halt am Ende etwas verwurstet sind, so das ich Sie nur schwer wieder hinbekomme...also die rutscht immer aus der Wicklung, weiss nicht wie ich es richtig erklären soll.....xD.

Vllt. gibts ja nen Trick für die nicht umwickelten Saiten....???...

Muss aber auch dazu sagen hab was jede Art von Handwerk oder basteln angeht 2 linke Hände, hab da echt Null Talent oder Geduld für.....^^
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Erstellt: von Sunburst » 24.08.2014, 13:05

3 Finger lasse ich meistens. Kommt ein bisschen auf die Saitenstärke an. Auf meiner Western zum Beispiel sind 3 Finger auf der tiefen E-Saite zu viel.
Trick gibt es eigentlich keinen, außer sauber zu fädeln, die ersten 2 Wicklungen langsam und vorsichtig zu legen und dann noch maximal 2 oder 3 weitere Wicklungendrunter zu fädeln. Das dauert etwas, bis es fluppt, aber eine schwere Kunst ist es nicht. Nur Übungssache: ;)

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Erstellt: von Henk » 24.08.2014, 15:27

So mach ich es bei meiner E-Gitarre:
Ungefähr eine Mechanik Abstand bei den Bass-Saiten, eher etwas weniger.
Bei den Diskantsaiten passt der Abstand von einer Mechanik ganz gut.

Die Frickelei bei der hohen E-Saite kenn ich.
Beim ersten Saitenwechsel war die etwas zu kurz geraten und war extrem nervig aufzuziehen, weil sie quasi zu kurz war um zu halten. Seitdem etwas länger.

Das Aufziehen generell: eine Hand an der Saitenkurbel, der Zeigefinger der anderen Hand hält das leicht abgewinkelte Saitenende im Loch der Mechanik, und macht die Drehbewegung so lange mit, bis die Saite von selbst hält (eigentlich nur bei der B und hohen E-Saite noetig).

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Denis
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Erstellt: von Denis » 24.08.2014, 16:27

Ich mache es immer so, dass ich die Saite mit dem Zeigefinger auf die Kopfplatte drücke (kurz vor der Mechanik) und den Daumen unter die Saite strecke, um Spannung auf die Saite auszuwirken. (siehe Foto, dann dürfte klar sein, wie es gemeint ist. )

Jetzt kann man ganz bequem die Saite mit der anderen Hand fest kurbeln, ohne dass was verrutscht. Geht auch ganz gut und leicht bei den dünnen Saiten. Natürlich musst du deinen Daumen heraus nehmen, bevor er von der Saite zerquetscht wird ;)
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Seien wir realistisch, fordern wir das Unmögliche. (Che Guevara)

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Mick
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Erstellt: von Mick » 24.08.2014, 17:23

Genau das, was Denis machst, mach ich bei meinen E-Gitarren mitten auf dem Griffbrett, am Ende sind die Wicklungen sauber.

@ visu:
Der Trick wird wohl sein, Saiten wie gewohnt einfädeln und dann das Ende (nach der Mechanik) nach oben knicken.
Dann aufziehen und erst zum Schluss abschneiden.

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visu
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Erstellt: von visu » 30.08.2014, 12:54

moin,

joa das wirds sein, bei den umwickelten is das aufziehn problemlos, nur die dünnen versemmel ich halt manchmal und der typ im laden hat mir nochmal gezeigt wies am besten geht.

werd die dünnen saiten also nicht mehr auf länge schneiden und erst abknipsen wenn ich mit wickeln und stimmen fertig bin....^^

Trotzdem schön jetz erstmal wieder frische Saiten draufzuhaben....ach is dat wieder herlitsch...^^
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