Wechsel von GuitarRig zu einem PreAmp ?

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rammstein16
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Wechsel von GuitarRig zu einem PreAmp ?

Erstellt: von rammstein16 » 23.08.2014, 13:11

Moin Moin,

momentan benutze ich fürs Homerecording Guitar Rig 5, spiele aber mit dem Gedanken doch mit einem PreAmp ins Interface zu gehen und damit aufzunehmen.

Meine Frage wäre, ob sich das lohnt ? Kann ich damit nochmal eine Klangverbesserung erreichen und ist ein Wechsel überhaupt sinnvoll ? Kann mir jemand bestimmte Modelle empfehlen, mit denen er gute Erfahrungen gemacht hat ?

Über hilfreiche Antworten würde ich mich sehr freuen.

Grüße
Alex
Zuletzt geändert von rammstein16 am 23.08.2014, 13:37, insgesamt 1-mal geändert.

ZeroOne
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Erstellt: von ZeroOne » 23.08.2014, 13:27

in anbetracht der dinge, dass es nichts gibt was so schlecht wie guitar rig klingt, wäre ein preamp schon eine erhebliche verbesserung, es ist zwar mehr oder weniger unüblich, und es ist auch eine budgetfrage, aber es wäre eine verbesserung. wie viel kannst, bzw willst du denn ausgeben? welche genres möchtest du damit bedienen? auf welche art und weise möchtest du das mit der bixensimulation regeln? das sind ja schon recht essentielle fragen

rammstein16
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Erstellt: von rammstein16 » 23.08.2014, 13:34

Erstmal vielen Dank für deine Antwort, ZeroOn

Über Guitar Rig denken natürlich viele unterschiedlich drüber, ich habe mit PodFarm angefangen aufzunehmen, mit welchem ich sehr unzufrieden war. Mit Guitar Rig konnte ich schon mehr anfangen, auch wenn ich nur knapp4 Sounds hatte, die ich fürs Homerecording verwendet habe.

Mein Budet würde ich jetzt sagen liegt bei max. 400 Euro. Der Sound sollte das Genre Rock komplett abdecken ( Billy Talent, Green Day, Sum 41, Airbourne, Blink 182), kann aber auch sehr gerne ein wenig in den Metalbereich gehen (Judas Priest, Rammstein).

Die Frage nach der Boxensimulation versteh ich nicht so ganz. Momentan verbinde ich die Gitarre mit meinem UX1 und spiele dann über Kopfhörer und so würde ich das auch gerne weiter praktizieren, also Sound über Kopfhörer.

ZeroOne
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Erstellt: von ZeroOne » 23.08.2014, 13:47

es dreht sich um folgendes: wenn du meinetwegen einen analogen röhrenpreamp benutzt, hast du auch nur das preamp signal, der eigentliche gitarrensound wird aber noch durch andere faktoren, wie die endstufe in einem echten verstärker (ein faktor, der eventuell etwas zu vernachlässigen ist) und halt vor allen dingen durch die box, oder eben die boxensimulation beeinflusst, ohne box, bzw. boxensimulation verkommen verzerrte sounds zu einem elendigen hekrächze.

moderne preamps und diese im prinzip digitalen dinger (pod, vamp etc pp) haben sowas mit dabei. sollte das nicht der fall sein könnte man abhilfe schaffen indem man als VST nen IR-loader verwendet (voxengo boogex, LeCab, LeCab2) oder die boxensimulation von guitar rig (ganz schlimm) podfarm (geht so) oder sonst was verwendet.

auf der anderen seite kannst du dir aber auch ersteinmal das geld für nen preamp sparen und weite digitale vst amps ausprobieren.

von LePou gibt es einige sehr nette freeware simulationen zu engl, marshall, mesa etc.
nickcrow bietet ganz nette 5150 sims

http://www.ultimatemetal.com/forum/back ... rdc14.html

das ding ist wirklich nicht verkehrt

all diese varianten brauchen halt ne boxensim dahinter. LeCab oder ähnliches mit den entsprechenden impulsen dabei

http://www.tseaudio.com/home hier gibts für schmales geld meinen persönlichen favoriten.

solltest du das alles nicht ausprobieren wollen würde ich fürs recording noch ne schüppe drauf legen und zu folgendem amp greifen:

https://www.thomann.de/de/laney_irtstudio.htm

ist halt nen richtiger verstärker mit ziemlich genialen recording features, da können sich andere hersteller gerne mal ne scheibe von abschneiden. für rock und metal bestens geeignet, anspielen ist allerdings trotzdem pflicht, man muss das ganze ja immernoch mögen ;)

rammstein16
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Erstellt: von rammstein16 » 23.08.2014, 21:30

Da ich es immer so einfach wie möglich mag, hört sich das so an, als wäre es am besten, man kauft ein relativ modernes Teil, für welches man keine seperate Boxensimulation braucht, seh ich das richtig ?

Der Laney Amp macht allerdings einen höchst interessanten Eindruck. Grade weil du sagst, er wäre grade fürs Recording sehr geeignet. Würde man mit dem über USB direkt in den Rechner gehen ? Oder vom USB des Amp in ein Interface ? Würde hier die teilweise benötigte Boxensimulation wegfallen oder würde die auch hier benötigt werden ?

ZeroOne
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Erstellt: von ZeroOne » 23.08.2014, 22:02

bei dem laney kannst du dir das alles so aussuchen wie es dir passt. per usb direkt an den rechner, line out ins interface, mit und ohne boxensim, integriertes dummyload für die endstufe, eingebaute reamp funktion für DI signale, die du vllt aufgenommen hast, und halt nebenbei nen richtiger verstärker. is schon ne ziemlich eierlegende wollmilchsau was den recording bereich angeht.

aber nebenbei, mit "so einfach wie möglich" kommt man im recordingbereich nicht wirklich weit, es sei denn man verwendet sowas wie EZmix oder so....

rammstein16
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Erstellt: von rammstein16 » 23.08.2014, 23:11

Naja, wenn ich den Laney die Möglichkeit habe, direkt in den Rechner oder ins Interface zu gehen hört sich das zumindest nicht allzu schwer oder zu kompliziert an.
Würde das ganze echt gern mal testen, vielleicht bestell ich den mal. Wäre sehr gespannt, welche Ergebnisse er bringen kann.
Vielen Dank für den Tipp !

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