Saitenlage (+-) ramping

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Andreas Fischer
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Saitenlage (+-) ramping

Erstellt: von Andreas Fischer » 15.04.2014, 17:06

Ich würde gern die Saitenlage einer meiner (Western) Gitarren verbessern
Die Saitenlage beträgt derzeit 4mm am 12. bund
Bild

Beim "tieferlegen" gäbe es aber eventuell ein Problem
Die Stegeinlage (welche soweiso defekt ist)
Bild
lässt sich kaum noch weiter runterfeilen ohne dass die saiten einen sehr geringen winkel bekommen Bild
Dieser Winkel soll, soweit ich mich erinnere 12 oder 14 grad nicht unterschreiten? Soll mit dem druck auf den steg und damit auf den sound (lautstärke?) zu tun haben
Eventuell würde ein "ramping" helfen?

Weitere Infos: hals ist leicht gekrümmt, sattelhöhe optimal ... (soweit ich das beurteilen kann)
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Erstellt: von Andreas Fischer » 15.04.2014, 21:11

keiner ne idee?
dann versuch ichs mal zusätzlich im musikerboard oder gar im gitarrenbauerforum
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Erstellt: von Funplayer99 » 15.04.2014, 21:24

nur mal langsam mit den jungen Pferden, deine Frage ist erst ein paar Stunden alt und nicht jeder ist 24 Stunden hier und liest alles durch.
Also zu deinem Problem.
Die Stegeinlage solltest du eh tauschen da sie ja einen Deffekt hat.Und wie es aussieht ist das Stegmaterial sehr weich weil die anderen Saiten auch recht tief eingeschnitten sind.Wie ist die Saitenlage in den ersten Bundlagen? Wenn sie dort auch etwas zu hoch ist könntest du das über die Sattelkerben und den Halsstab schonmal in die richtige Richtung bringen.Wenn das noch nicht flach genug ist, könnte man versuchen den Stegträger etwas abschleifen um die Stegeinlage noch niedriger zu machen.
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Erstellt: von Andreas Fischer » 15.04.2014, 22:31

;-)
wie gesagt, hals und sattel scheinen optimal
neue stegeinlage muss her, ist klar, die frage nur, ob ein ramping nötig wird oder vorteile bringt wenn ich die neue stegeinlage, niedriger feile als die derzeitige
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Erstellt: von Funplayer99 » 15.04.2014, 22:45

Ich würde nur Ramping machen wenn es wirklich notwendig ist bzw die Saiten zu stark in den Stegträger einschneiden.
Das Ramping dient ja dazu dass auf dem Steg mehr Druck von der Saite ausgeübt wird weil der winkel der Saite einfach steiler ist.Wenn man aber den jetzigen Steg anschaut ist der Druck schon sehr hoch da die Saiten schon den Steg verformen.
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Erstellt: von Andreas Fischer » 15.04.2014, 23:26

der steg ist hohl und scheinbar aus wirklich recht weichem material (ist keine teure gitarre ;-))

und die hohe e-saite ist ja jetzt schon fast gerade
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Erstellt: von Agonizer » 15.04.2014, 23:44

Ich habe bei meinen Westerngitarren auch die Stegeinlage runtergefeilt und ne relativ flache Saitenlage (ein 2-Euro-Stück im 12. Bund unter die Hohe e-Saite geklemmt wird von ihr gut gehalten).

Ich finde, das die hohen Saiten bei mir etwas dünn klingen (wenn sie auch nicht so einen extremen Winkel haben wie bei Dir). Jetzt weiß ich zumindest überhaupt was "Ramping" ist und das man da was machen kann.

Ich werde da mal was probieren am WE, wollte eh mal wieder die Saiten tauschen.
Schmerzen beim Gitarrespielen sind nur ein Problem von Vielen.
Auch falsches Greifen an den Stegen belastet stark das Hörvermögen.

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Erstellt: von Andreas Fischer » 16.04.2014, 00:22

Agonizer hat geschrieben:... Jetzt weiß ich zumindest überhaupt was "Ramping" ist und das man da was machen kann....

es gibt Gitarren die haben ab werk schon ein ramping
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Ratatosk
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Erstellt: von Ratatosk » 16.04.2014, 09:18

Hast Du die derzeitige Stegeinlage auch schon tiefer gelegt? Die sieht irgendwie so aus als wenn die eh nicht hoch aus dem Steg raus steht. Ansonsten leg die erst mal was tiefer und schau dann was geht. Eine neue Einlage brauchst Du eh. Wie sieht es denn mit dem Steg im Allgemeinen aus? Hat der der sich angehoben? Also nicht gelöst sondern mit dem Holz darunter angehoben - das passiert mit der Zeit schon mal. Dann ist die Symmetrie der Gitarre verändert. Mit Ramping wäre ich als Laie vorsichtig. Ich vermute mal dass das Holz des Steges vielleicht auch nicht das Beste ist und Du mit dem Ramping bewirken könntest, dass die Saiten sich viel stärker in das Holz arbeiten als Du das geplant hast.
Zu guter Letzt halte ich auch nicht zu viel davon, wenn man denkt dass sich alle Probleme mit der Höhe der Saitenlage lösen lassen. Klar 3 mm wären natürlich gut aber das solltest Du noch hinbekommen wenn der jetzige Steg noch Spiel hat. Oder wie Funplayer schon schrieb als weitere Maßnahme den Steg an sich noch was runter schleifen. Meine Erfahrung hat gezeigt dass eine Gitarre klanglich auch sehr abnehmen kann, wenn man die wie ein Metalbrett tiefer legen will. Ein festeres Material würde auch die Schwingungen der Gitarre besser aufnehmen als die weiche Plaste die Du da hast. Manche Gitarren lassen sich leider auch nur bedingt mit eigenen Bordmitteln optimal einstellen oder was kommt dann noch in Frage? Hals runter und Neck reset?

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Erstellt: von Funplayer99 » 16.04.2014, 11:03

Wenn es sich um die HB Western handelt wird es mit einer optimalen Saitenlage schwierig oder sehr aufwändig und unter Umständen kostenintensiv.Ratatosk hat es schon richtig geschriebenGitten lassen halt bedingt durch ihr verwendetes Material und Konstruktion mal mehr oder weniger gutes Setup zu.
Wie man an den Pins erkennt stehen diese auch nicht gerade schön in einer Flucht was für mich auf Fertigungstoleranzen zurückzuführen ist....wenn das sich durch die Gitte zieht dann kann man einfach nicht mehr machen als den neuen und notwendigen Steg noch etwas iefer zu machen und schauen wie es dann aussieht1mm am Steg sollte dir etwa 0,5mm am 12.Bund bringen,mehr würde ich dann nichtmehr machen.Ramping würde ich bei dieser dann auch lassen.
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Erstellt: von Andreas Fischer » 16.04.2014, 17:28

Vielen dank euch

Ratatosk hat geschrieben:Hast Du die derzeitige Stegeinlage auch schon tiefer gelegt?


Nein, die stegeinlage ist noch original und noch n icht runtergefeilt

Ratatosk hat geschrieben:... Klar 3 mm wären natürlich gut aber das solltest Du noch hinbekommen wenn der jetzige Steg noch Spiel hat. ...


Hat ja kaum noch Spiel, bei der hohen e saite ca 2mm, die müsste ich dann schon ganz runterschelifen um am 12. bund noch 1mm zu gewinnen ... ich würde maximal 1mm wegnehmen, aber da stellt sich eben wiedfer di3e frage ob dann dort ein ramping erforderlich wird ... auf der anderen seite kann ich es auch so lassen und mit der saitenlage leben (ist ja nicht meine einzige gitarre ;-.))

Ratatosk hat geschrieben:... Manche Gitarren lassen sich leider auch nur bedingt mit eigenen Bordmitteln optimal einstellen oder was kommt dann noch in Frage? Hals runter und Neck reset?...


Neck reset kann ich selbst n icht und machen lassen übersetigt den wert der gitarre um ein vielfaches


Funplayer99 hat geschrieben:Wenn es sich um die HB Western handelt .....

Ja es ist eine HB, es ist die HB CG 45, eine Western mit kleinem Body von THomann Blues- oder Folk- Guitar genannt.


Funplayer99 hat geschrieben:... den neuen und notwendigen Steg noch etwas iefer zu machen und schauen wie es dann aussieht1mm am Steg sollte dir etwa 0,5mm am 12.Bund bringen,mehr würde ich dann nichtmehr machen.Ramping würde ich bei dieser dann auch lassen.


ja 1mm tiefer und dann 0,5 am 12. gewinnen das denke ich auch

aber warum kein ramping? wenn es ums material geht, der steg ist aus palisander
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Erstellt: von Andreas Fischer » 16.04.2014, 17:35

Ratatosk hat geschrieben: Wie sieht es denn mit dem Steg im Allgemeinen aus? Hat der der sich angehoben? Also nicht gelöst sondern mit dem Holz darunter angehoben - das passiert mit der Zeit schon mal. Dann ist die Symmetrie der Gitarre verändert.?


ich wusste doch das ich etwas übersehen hatte beim ersten beantworten
JA der hat sich scheinbar wirklich angehoben, ich hatte dummerweise auf anraten eines thomann mannes 12 saiten drauf, laut beschreibung ist sie aber für 10er gemacht (stand damnals nicht in der beschreibung) vielleicht war der zu zu stark?
auf der anderen seite sollte eine gitarre das doch aushalten?

anyway, wie bekomm ich das jetzt wieder runter?
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Erstellt: von Funplayer99 » 17.04.2014, 08:19

die Frage nach dem Ramping hatte ich ja schon beantwortet warum ich das an der Gitte NICHT machen würde.Der Steg hat so schon zuviel Druck von den Saiten her,also warum dann nochmal den Druck erhöhen durch das Ramping ;)
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Erstellt: von Ratatosk » 17.04.2014, 15:00

Na super, da war mein Beitrag vollends verschwunden. Also noch mal.

Das mit der Angabe von HB dass man nur 10'er Sätze verwenden soll finde ich arg merkwürdig. Eine "Folk"-Form entspricht ja dem Korpus einer Konzertgitarre. Meine Seagull ist auch ne Folk.
Meine "Lagerfeuer"-Gitarre ist eine günstige Parlor von Fender. Da kannste aber auch 13'er drauf ziehen wenn Du magst und deren Korpus ist ja noch schmaler. Heißt für mich, dass HB selber kein Vertrauen in seine Konstruktion hat.
Was man gegen die angehobene Decke machen kann? Keinen Schimmer - vermutlich nichts was sich ökonomisch rechtfertigen ließe.
Also Stegeinlage abschleifen, schauen was geht. Neuen Steg mit besserem Material bestellen und entsprechend stutzen.

Ich spiele auf der Parlor eine 11'er Stärke. Ich finde die kommt auf meiner Gitarre sehr gut. Habe da lange nach Saiten probiert die mir klanglich darauf am Besten gefallen. Picking, bisschen Strumming, weniger Bässe aber schöne Mitteltöne und klare Höhen fürs Melodiespiel.
Meine Empfehlung wäre https://www.thomann.de/de/thomastik_ac110_plectrum_westernsaiten.htm - hier als 10'er Satz, da Deine Gitarre ja zart besaitet zu sein scheint :D Gibt es halt auch als 11'er.

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Erstellt: von Andreas Fischer » 30.04.2014, 17:38

ich habe mich in den letzten tagen viel mit dieser gitarre beschäftigt, sie viel gespielt (was wirklich spass maCHT) und es gibt neues

zum einen hat thomann mir angeboten sie auszutauschen,(toller service) was ich aber nicht möchte, ich hänge an ihr (so bin ich ;-)) und möchte sie zum anderen selbst soweit möglich optimieren

ich spiele auf dieser gitarre (noch) so gut wie nur in den ersten bünden, da macht das nichts, und die 4mm im 12, bund bekomm ich sicher noch auf 3 oder vielleicht weniger? aber warten wir erst einmal ab

was die decke angeht, ich bin jetzt sicher dass diese sich angehoben hat, wenn ich ein gerades lineal hinter dem steg auflege, kann ich es hin und her wippen weiter unten ist das kaum noch der fall

Funplayer99 hat geschrieben:die Frage nach dem Ramping hatte ich ja schon beantwortet warum ich das an der Gitte NICHT machen würde.Der Steg hat so schon zuviel Druck von den Saiten her,also warum dann nochmal den Druck erhöhen durch das Ramping ;)

Ja hattest du beantwortet ABER ich schrieb ja auch schon dass die stegeinlage aus sehr weichem hohlen material ist, eventuell ist der druck gar nicht sooo stark sondern es liegt an der suboptimalen stegeinlage?

Ratatosk hat geschrieben:Na super, da war mein Beitrag vollends verschwunden. Also noch mal.

Danke für die mühe

Ratatosk hat geschrieben:Das mit der Angabe von HB dass man nur 10'er Sätze verwenden soll finde ich arg merkwürdig. Eine "Folk"-Form entspricht ja dem Korpus einer Konzertgitarre. Meine Seagull ist auch ne Folk.
Meine "Lagerfeuer"-Gitarre ist eine günstige Parlor von Fender. Da kannste aber auch 13'er drauf ziehen wenn Du magst und deren Korpus ist ja noch schmaler. Heißt für mich, dass HB selber kein Vertrauen in seine Konstruktion hat.

ist so nicht ganz richtig, du hast mich da falsch verstanden
T&homann sagt nicht dass man nur 10er saiten verwenden soll
* ein thomannMann riet mir zu 12ern, warum auch immer
* in der aktuellen beschreibung wird unter anderem gesagt dass sie mit 10ern bestückt ist
* ich fragte nur ob es sein kann dass die 12er mitverantwortlich dafür sind dass die decke sich angehoben hat, irgendwo war für die kosntruktion der zug ja zu stark

ich hoffe dass wenn ich den zug mit 10ern verringer , die decke wieder etwas runter kommt

Ratatosk hat geschrieben:Ich spiele auf der Parlor eine 11'er Stärke....

ich las hier unter anderem folgendes
"Man kann eine Regel formulieren : Größere Instrumente, wie Dreaudnoughts oder Jumbos klingen mit dickeren Saiten am besten. Kleinere Instrumente wie OMs, Mini-Jumbos oder 000s, machen mit dünneren thomann Saiten einen Top-Job. Aber wie gesagt: Es ist thomann alles Geschmacksache!"

da es sich hier ja um eine gitarre mit recht kleinem korpus handelt (identisch mit konzertgitarrenkorpus) werde ich mal 10er saiten probieren

vielleicht wirkt sich dass schon auf den zug auf die decke aus
falls nicht, überlege ich den steg selbst (der sehr hoch ist) etwas abzuschleifen um dann die stegeinlage weiter runterscheifen zu können ohne das ein ramping erforderlich ist und nur wenn einige saiten durch weniger druck weniger klinngt dann dort ein ramping vornehmen

abrer erst einmal gönne ich ihr neue saiten und dann etwas zeit sich gegebenenfalls wieder zu "richten"

Nochmal was ganz anderes:
Neue Stegeinlage ist fällig aber welche?

Bei thomann gibt es rohlinge aus knochen aber wie bekomm ich dass mit der kompensation für die h saite hin?
es gibt aber auch die TUSQ, kompensierten stegeinlagen, ... passt das? gibts irgendwo knochen fertig gefeilt? oder doch zum gitaqrrenbauer damit?
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Erstellt: von varesotto » 30.04.2014, 20:45

Knochen fertig gefeilt gibt's nicht, hab auch schon gesucht. Nimm Tusk, das ist auch nicht schlecht. Leg bei deiner HB die Saiten nicht allzu tief, das hab ich bei meiner auch gemacht, dann klingt sie besch**eiden ;) ...und nimm keine zu dünnen Saiten. Die HBs (zumindest die die ich hab) sind Gitarren fürs Grobe, nicht schlecht, aber optimal eingestellt, dass sie niedrige Saiten hat und gut klingt, hab ich nicht hinbekommen. Du musst einen Kompromiss suchen, mit dem du leben kannst.
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Erstellt: von Andreas Fischer » 30.04.2014, 21:10

varesotto hat geschrieben:Du musst einen Kompromiss suchen, mit dem du leben kannst.

stimmt, der klang ist wichtig, ich hoffe ich werde den nicht verschlimmbessern

da sie für mich im moment gut klingt (mir gefällts wirklich) und ich fast nur in den ersten bünden spiele , ist es eigentlich so wie es ist alles ok (bis auf die stegeinlage)
und daher geht mein nächster versuch erst mal in richtung dünnere saiten, mal schauen wie das klingt und sich auf die decke auswirkt
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Erstellt: von Cars10 » 05.05.2014, 21:34

Hallo,

ich würde da einen Knochensattel einsetzen, aber ich bin auch experimentierfreudig.
Über Kompensation würde ich mir keine Gedanken machen, in deinem Bild kompensiert sich die G Saite "selbst" irgendwohin :)

Grüße,

Cars10

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Erstellt: von Andreas Fischer » 05.05.2014, 22:36

eigentlich könnte ich wirklich mal verschiedene materialien vergleichen ... ich werde berichten
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Erstellt: von Hajo » 06.05.2014, 10:28

Ich würde Dir auch zu einer Stegeinlage aus Knochen raten, bei ebay bekommst Du die aus China oft schon für 3-4€. Die sind super hart, kompensiert, lassen sich gut bearbeiten und der Klang ist meiner Meinung nach direkter. Wenn Du aber gleichzeitig auf 10er Saiten umstellst, würde ich die Stegeinlage nur wenig (0,5mm?) dünner schleifen als deine jetzige.

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Erstellt: von Andreas Fischer » 11.05.2014, 17:07

kleines (nun nach dem tippen nenne ich es eher ein grosses/langes ;-)) update

ich bin jetzt bei einer saitenlage von 3,irgendwas, ... ca 3,5, ... ich habs noch nicht genau gemessen (ich mach das immer mit dem geodreiceck und fotos und bin noch nicht dazu gekommen da ich dazu 3-4 hände bräuchte und keine ruhe dazu fand

wie kam es zu dieser besserung?
ich musste nichtmal was am steg oder der stegeinlage machen
und wie kam es trotzdem zu dieser besserung?

ALSO
ich habe nocheinmal viele videos und internetseiten mit anleitungen und beschreibungen bezüglich gitarren set up, wie zb dieser hier; frets.com,durchgeschaut ...
ich habe auch speziell nach neck reset und angehobenen decken gesucht und fand ein video das ich früher schon mal gesehen aber vergessen hatte
gehobene oder gebogene decken
AHA - war mein steg oder damit sogar die decke, gar nicht angehoben?
nein die hat nur hinter dem steg eine wölbung, so wie es sein soll

ich habe dann beim saitenwechsel, als alle saiten runter waren nocheinmal mein vermeintlich gerades lineal (plastik) auf die bünde gelegt und nach hinten richtung steg verschoben ... was war das? das lineal stiess nicht mehr weit unten am steg an, sdo wie zuvor, als ich noxch dachte meine decke hätte sich angehoben, sondern glitt genau darauf, also alles optimal (jetzt mit neuen aber dünneren saiten ist es wie folgt, eine seite des lineals passt fast genau, die andere stösst ein wenig unterhalb der stegkante an, also noch im grünen bereich und zeigt auch dass mein lineal also meine messmethode eine der fehlerquellen war)
lag das an den dünneren saiten oder nur am lineal?
egal ...
ich habe mir dann daraufhin den hals meiner gitarre nocheinmal angeschaut
der war gebogen, klar, sollte er ja auch leicht sein um saitenschnarren zu vermeiden
aber war das leicht?
nocheinmal wie schon so oft im ersten und letzten bund die saite runtergedrückt und am 10. bund geschaut ob da etwas luft dazwischen war, ich konnte es wie sonnst auch, nicht sehen und versuchte es dann, mangels eines kapos, mit gespreitzten händen und tapping im 10. bund, ja da war ein klick, also luft und ein scheinbar kurzer abstand... wirklich kurz?
ich hab dann einfach mal am halsspannstab gedrecht,... und etwas mehr, und etwas mehr ... immer noch luft am 10. bund aber die saitenlage wurde immer besser und besser

JA ICH WEIß die saitenlage wird nicht mit dem halsspannstab eingestellt
aber er hat auswirkungen darauf und in meinem fall grosse aus/wirkungen

was noch?
die dünne e saite liegt immer noch fast gerade auf der stegeinlage aber sie ist nicht leise oder dumpf, nein sie ist laut und klar und deshalb werde ich sie erst einmal so lassen, ohne remaping
eine neue stegainlage aus tusQ ist bestellt (bekomm ich auf kulanz von thomann) eine aus knochen bestell ich eventuell auch noch und dann schauen wir mal ...

ich habe mich auch daran erinnert kürzlich in einem video gesehen zu haben dass bei allen neuen gitarren der halsspannstab gar nicht gespannt sei und man das auf jeden fal beim einstellen machen sollte, hatte ich bisher , dank meiner ungenauen messmethode nie als nötig empfunden, also direckt bei meiner kürzlich neu erworbenen traveller beim saitenwechsel den hals genauer angeschaut und siehe da, ich bekam sie in wenigen augenblicken auf 2mm saitenlage am 12. bund ohne saitenschnarren und das alles trotz einer riesen stegeinlage ....

wieder was gelernt:
saitenlage wird zwar per stegeinlage eingestellt, eine schlechte kann aber auch an der falschen halskrümmung liegen

so, 2 gitarren sind in den letzten tagen versorgt worden und nun schaue ich mir mal den hals meiner neuerwerbung der schwarzen squier genauer an,...
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Erstellt: von varesotto » 12.05.2014, 09:40

()/
das sind so im Groben die gleichen Sachen, die ich mit meiner HB angestellt habe ;)
Und genau darin liegt (für mich persönlich) der große Vorteil einer preisgünstigen Klampfe, da kann man schrauben und basteln, bis der Arzt kommt. So sammelt man wichtige Erfahrungen und Erkenntnisse, die mir verborgen bleiben, wenn ich sie nicht praktisch ausprobiere. Sollte sie irgendwann mal "kaputtgeschraubt" sein...so what, Sperrmüll....bis auf den Hals und die Anbauteile, die kann man noch an einer Zigarrenkiste verwenden :D
bluesige Grüße

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Erstellt: von Andreas Fischer » 12.05.2014, 10:58

ja an einer gitarre für ein paar euro traut man sich eher was auszuprobieren und lernt somit eine ganze menge ;-)
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